{"id":124687,"date":"2016-09-22T00:00:00","date_gmt":"2016-09-21T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tvaryny.com\/?p=124687"},"modified":"2026-09-02T13:43:46","modified_gmt":"2026-09-02T10:43:46","slug":"american-lo-sze-pug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/breed-american-lo-sze-pug","title":{"rendered":"American Lo-Sze Pug"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der <strong>American Lo-Sze Pugg\u2122<\/strong>, im Deutschen meist <strong>Amerikanischer Zwergmops<\/strong> oder <strong>Lo-Sze-Mops<\/strong> genannt, ist ein kleiner kurzk\u00f6pfiger Begleithund, der in den USA gegen Ende des 20. Jahrhunderts entstanden ist. Auf der Rasseseite treffen zwei Aussagen unterschiedlicher Natur aufeinander, und man sollte sie gleich zu Beginn trennen. Erstens: <strong>was das Zuchtprogramm tats\u00e4chlich tut<\/strong> \u2014 wer es f\u00fchrt, seit wann, nach welchem Standard, in welchen Registern. Das l\u00e4sst sich anhand von Dokumenten pr\u00fcfen. Zweitens: <strong>was das Programm \u00fcber eine uralte Herkunft behauptet<\/strong> \u2014 n\u00e4mlich einen Typ \u201eLo-Sze\u201c nachzubilden, den man Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung am chinesischen Hof gehalten habe. Das ist eine historische These, und sie muss gepr\u00fcft werden wie jede Herkunftslegende: das fr\u00fcheste gedruckte Auftreten suchen, es w\u00f6rtlich lesen und schauen, was sich unterwegs ver\u00e4ndert hat. Beides machen wir unten getrennt. Mehr \u00fcber Rassen erfahren Sie auf <a href=\"https:\/\/tvaryny.com\/de\">Tvaryny<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">American Lo-Sze Pugg: Kurz\u00fcberblick \u00fcber die Rasse<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"335\" height=\"336\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/logo-220126.jpg\" alt=\"American Lo-Sze Pugg (Amerikanischer Zwergmops)\" class=\"wp-image-124568\" srcset=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/logo-220126.jpg 335w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/logo-220126-300x300.jpg 300w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/logo-220126-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Merkmal<\/th><th>Was durch Dokumente belegt ist<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Land<\/strong><\/td><td>USA<\/td><\/tr><tr><td><strong>Begr\u00fcnderin<\/strong><\/td><td>Rebecca Manns, Z\u00fcchterin; auf der Rasseseite wird sie als \u201eEntwicklerin der Rasse\u201c bezeichnet<\/td><\/tr><tr><td><strong>Schl\u00fcsseldaten<\/strong><\/td><td>1989 \u2014 Beginn der Arbeit am Typ; 1998 \u2014 heutiger Name, erste Hunde in ein Register eingetragen<\/td><\/tr><tr><td><strong>Register<\/strong><\/td><td>Register f\u00fcr seltene Rassen und private US-Register. FCI und AKC erkennen die Rasse nicht an<\/td><\/tr><tr><td><strong>Gewicht laut Standard<\/strong><\/td><td>2,3\u20136,8 kg (im Standard 5\u201315 Pfund, ohne Trennung nach Geschlecht)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Gr\u00f6\u00dfe<\/strong><\/td><td>Der Rassestandard macht \u00fcberhaupt keine Vorgabe zur Widerristh\u00f6he<\/td><\/tr><tr><td><strong>Lebenserwartung<\/strong><\/td><td>12\u201315 Jahre \u2014 nach Angabe des Zuchtprogramms selbst<\/td><\/tr><tr><td><strong>Haarkleid<\/strong><\/td><td>Zwei erlaubte Varianten: kurz (erw\u00fcnscht) und lang mit Befederung (zul\u00e4ssig, aber unerw\u00fcnscht)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Verwendung<\/strong><\/td><td>Begleithund; der Standard schreibt ausdr\u00fccklich, das sei seine einzige Aufgabe<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wer, wann und was genau getan hat: der \u00fcberpr\u00fcfbare Teil<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die h\u00e4rteste Quelle ist hier die rasseeigene Website, die Anfang der 2000er-Jahre in Betrieb war und im Webarchiv erhalten ist. Sie bezeichnet sich als \u201eoffizielle Seite des American Lo-Sze Pugg\u2122 Dog\u201c und verweist alle Fragen zur Rasse an Rebecca Manns, die dort \u201eEntwicklerin der Rasse\u201c genannt wird. Die Seite hat die Bereiche Geschichte, Standard, Gesundheit, Wissenswertes, Z\u00fcchterseite und eine Fotogalerie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Chronologie stellt die Seite so dar: <strong>1989<\/strong> begann Rebecca Manns, die Geschichte der heutigen M\u00f6pse zu studieren; sie kam zu dem Schluss, dass die kurzbeinigen, bunt gef\u00e4rbten Vorfahren zugunsten h\u00f6herer falber und schwarzer Hunde verloren gegangen seien, und machte sich daran, den alten Typ nachzubilden. <strong>1998<\/strong> pr\u00e4gte sie den Namen American Lo-Sze Pugg\u2122, und die ersten Hunde wurden in ein Register f\u00fcr seltene Rassen eingetragen. Danach, schreibt die Seite, lief die Eintragung bei einem weiteren US-Register, der Animal Research Foundation, die \u201esehr eng\u201c mit ihr zusammenarbeitete und die Papiere an ihre Bed\u00fcrfnisse anpasste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drei Dinge sollte man genau lesen, denn sie verschwinden in Nacherz\u00e4hlungen zuerst.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Der Name ist eine Marke, keine kynologische Einordnung.<\/strong> Die Seite beantwortet ihre eigene Frage \u201eWas bedeutet das \u2122 hinter dem Namen?\u201c unmissverst\u00e4ndlich: Die W\u00f6rter American Lo-Sze Pugg sind als Marke eingetragen, Verst\u00f6\u00dfe sollen rechtlich verfolgt werden, und Z\u00fcchter m\u00fcssen \u201elizenziert\u201c sein. Es geht also um die Kontrolle \u00fcber einen Namen, nicht um die Anerkennung einer Rasse durch einen kynologischen Dachverband.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Zusammensetzung der Rasse wird nicht offengelegt \u2014 und das steht offen dort.<\/strong> Auf die direkte Frage, welche Rassen zur Schaffung des American Lo-Sze Pugg verwendet wurden, antwortet die Seite, die Begr\u00fcnderin wolle \u201edie genaue Genetik ihres Zuchtprogramms nicht preisgeben\u201c, aus Sicherheitsgr\u00fcnden: damit die Rasse nicht von unseri\u00f6sen Z\u00fcchtern ausgebeutet werde. Jede Behauptung wie \u201eMops plus Pekingese\u201c oder \u201eMops, Pekingese und Tibet-Spaniel\u201c stammt folglich nicht vom Programm, sondern von Nachschlagewerken, die einander abschreiben. Solche Rezepte f\u00fchren wir nicht an: Das Programm hat sie nie ver\u00f6ffentlicht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das Wort \u201eanerkannt\u201c hat hier eine enge Bedeutung.<\/strong> Auf die Frage, ob dies eine anerkannte Rasse sei, antwortet die Seite mit Ja und erkl\u00e4rt sofort, wodurch: Die Rasse sei von der Animal Research Foundation \u201eanerkannt und registriert\u201c. Das ist ein privates US-Register, kein nationaler Zuchtverband. Weder die F\u00e9d\u00e9ration Cynologique Internationale noch der American Kennel Club erkennen die Rasse an.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres \u00fcberpr\u00fcfbares Detail aus dem Gesundheitsbereich: Die Begr\u00fcnderin berichtete, ihre Zuchthunde w\u00fcrden augen\u00e4rztlich untersucht, nannte die Nummern der Zertifikate der Canine Eye Registry Foundation, die im Jahr 2000 f\u00fcr drei Zuchttiere ausgestellt wurden, und versprach f\u00fcr Welpen eine achtzehnmonatige Garantie gegen erblich bedingte, den Hund behindernde Defekte. Das ist ein seltener Fall, in dem ein kleines privates Projekt etwas Nachpr\u00fcfbares hinterlassen hat und nicht blo\u00df Fotos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die rasseeigene Seite wurde Anfang der 2000er-Jahre nicht mehr aktualisiert, sp\u00e4tere Fassungen lassen sich im Archiv nicht mehr \u00f6ffnen. Alles, was wir \u00fcber das Programm schreiben, bezieht sich daher auf den Stand der Archivkopien von 2000 bis 2002 \u2014 und genau so ist es zu lesen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Rassestandard: was darin steht \u2014 und was darin fehlt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Standard des American Lo-Sze Pugg\u2122 ist kurz, und sein Text ist in zwei voneinander unabh\u00e4ngigen Archivkopien (2001 und 2002) ohne jede \u00c4nderung erhalten. Das verlangt er:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Gesamterscheinung:<\/strong> ein Zwerghund, intelligent, aufmerksam, kr\u00e4ftig, mit gedrungenem K\u00f6rper, der Mut und Selbstbewusstsein zeigt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kopf:<\/strong> darf im Verh\u00e4ltnis zum Hund nicht gro\u00df wirken, soll aber Breite zeigen; Sch\u00e4del breit und flach zwischen den Ohren, breit zwischen den Augen; Stopp tief.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fang:<\/strong> \u201esehr kurz und breit\u201c, nicht zugespitzt; eine Nasenfalte ist erw\u00fcnscht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Nase:<\/strong> breit, mit offenen Nasenl\u00f6chern, jede Farbe erlaubt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Augen:<\/strong> gro\u00df, rund; \u00fcberm\u00e4\u00dfig hervortretende Augen gelten als Fehler; Farbe beliebig.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gebiss:<\/strong> das Kinn muss vorbei\u00dfig und nach oben geschwungen sein; die Schneidez\u00e4hne des Unterkiefers m\u00fcssen vor die oberen greifen; weder Z\u00e4hne noch Zunge d\u00fcrfen bei geschlossenem Fang sichtbar sein; ein schiefes Maul ist ein Fehler.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Rute:<\/strong> hoch angesetzt, \u00fcber dem R\u00fccken getragen, auf einer der beiden Seiten liegend, in voller oder lockerer Rollung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vorderl\u00e4ufe:<\/strong> m\u00e4\u00dfig kurz, mit gutem Knochenbau, m\u00e4\u00dfig breit gestellt \u2014 und <strong>gebogen<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Pfoten:<\/strong> gro\u00df, flach, nicht rund; die Vorderpfoten leicht nach au\u00dfen gedreht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Haarkleid und Farbe:<\/strong> kurz, weich, glatt, mit Unterwolle; alle Farben und Zeichnungen sind erlaubt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gewicht:<\/strong> 5 bis 15 Pfund, also etwa 2,3\u20136,8 kg.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und nun zu den Leerstellen, denn die sind hier vielsagend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Standard legt keine Gr\u00f6\u00dfe fest.<\/strong> In einem Dokument, das Kopf, Kiefer, Pfoten und sogar die Stellung der Vorderl\u00e4ufe beschreibt, findet sich keine einzige Zahl zur Widerristh\u00f6he. Das verdient eine eigene Erw\u00e4hnung, denn die gesamte erkl\u00e4rte Idee der Rasse ist gerade der tiefere Stand. Deshalb f\u00fchren wir in der Rassekarte keine Gr\u00f6\u00dfenangabe: Im Standard steht keine, und was in Nachschlagewerken kursiert, widerspricht sich selbst. Der meistkopierte Nachschlageartikel gibt die Gr\u00f6\u00dfe mit \u201edurchschnittlich 10 Zoll (21 cm)\u201c an \u2014 10 Zoll sind aber 25,4 cm, die beiden Zahlen in derselben Zeile passen also nicht zusammen. Wir w\u00e4hlen nicht die bequemere und bilden auch keinen Mittelwert: Statt einer erfundenen Spanne steht hier lieber eine ehrliche Leerstelle. Das ist eine bewusste Abweichung von unserer sonstigen Regel, dass in jedem Feld eine Zahl stehen soll, und wir benennen sie, damit die n\u00e4chste Redaktion sie nicht \u201erepariert\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Standard trennt die Ma\u00dfe nicht nach Geschlecht.<\/strong> Viele Standards geben getrennte Grenzen f\u00fcr R\u00fcden und H\u00fcndinnen an, und diese zu einer einzigen Spanne zu verschmelzen ist ein grober Fehler. Hier gibt es nichts zu trennen: Die einzige Gewichtsspanne von 5 bis 15 Pfund gilt f\u00fcr alle Hunde der Rasse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Gewichtsangaben widersprechen einander sogar innerhalb der eigenen Unterlagen des Programms.<\/strong> Der Standard nennt 5\u201315 Pfund. Der Bereich \u201eWissenswertes\u201c derselben Seite beantwortet die Frage nach der Gr\u00f6\u00dfe anders: \u201edurchschnittlich 7\u201310 Pfund\u201c. Und der Nachschlageartikel, von dem das \u00fcbrige Internet abschreibt, bringt eine dritte Variante \u2014 5\u201312 Pfund (2,5\u20135,5 kg). Das ist die klassische Falle: Alle drei Zahlen stammen \u201eaus offiziellen Unterlagen\u201c, und keine wirkt fremd. Wir nehmen den Standard, weil er das Dokument ist, das die Rasse definiert, und benennen den Rest als Abweichung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die zweite Haarvariante ist eine Spur aus einem alten Buch.<\/strong> Der Nachschlageartikel erw\u00e4hnt einen zweiten, \u201eunerw\u00fcnschten, aber zul\u00e4ssigen\u201c Haartyp: lang, mit Befederung an Ohren, L\u00e4ufen, Rute und Zehen. Das ist beinahe w\u00f6rtlich die Beschreibung des \u201eLung-Chua-Lo-Sze\u201c, des \u201eDrachenklauen-Mopses\u201c, aus dem klassischen Werk von 1921 \u00fcber die Hunde Chinas und Japans, in dem steht, diese Spielart sei die begehrteste und seltenste gewesen und etwa ein halbes Jahrhundert vor Abfassung des Buches ausgestorben. Der heutige Standard tr\u00e4gt also ein Textzitat aus genau dem Buch in sich, auf dem die ganze Herkunftslegende ruht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Legende von der uralten Herkunft: wie man sie pr\u00fcft<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Geschichtsteil der Rasseseite \u2014 und alle Nachschlagewerke, die ihn abgeschrieben haben \u2014 ruht auf wenigen S\u00e4tzen, die man einzeln durchgehen sollte. Die Methode ist schlicht: das fr\u00fcheste gedruckte Auftreten einer Aussage finden, sie w\u00f6rtlich lesen und schauen, was unterwegs dazugekommen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Quelle der gesamten Konstruktion ist ein einziges Buch von 1921.<\/strong> \u201eDogs of China and Japan in Nature and Art\u201c von V. W. F. Collier \u2014 dort taucht das Wort \u201eLo-Sze\u201c als chinesischer Name des Mopses erstmals in der englischsprachigen kynologischen Literatur auf, und von dort stammen die drei tragenden Einzelheiten: der Hund \u201ePai\u201c, das W\u00f6rterbuch des Kaisers Kangxi und die Verbindung des Namens mit der Gegend Lo-Chiang. Alles \u00dcbrige sind sp\u00e4tere Nacherz\u00e4hlungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Datum \u201ezur Zeit des Konfuzius\u201c schwankt von Autor zu Autor.<\/strong> Collier schreibt 1921, chinesische Aufzeichnungen belegten \u201ekurzm\u00e4ulige\u201c Hunde \u201ezur Zeit des Konfuzius, 700 v. Chr.\u201c, und Jagdhunde in Shanxi 500 v. Chr. Ein Mopsbuch von 1996 nennt eine andere Grenze: \u201eEs gibt keine Aufzeichnungen \u00fcber sie vor 663 v. Chr.\u201c Die Geschichte auf der Rasseseite bringt eine dritte Zahl \u2014 \u201eErw\u00e4hnung kurzm\u00e4uliger Tiere durch Konfuzius 551 v. Chr.\u201c Schwankende Daten rund um ein und dieselbe undatierte Aussage sind das typische Anzeichen daf\u00fcr, dass kein Dokument dahintersteht. Au\u00dferdem ist 551 v. Chr. das Geburtsjahr des Konfuzius und nicht das Datum einer seiner \u00c4u\u00dferungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der auff\u00e4lligste Fehler steckt im Datum des W\u00f6rterbuchs.<\/strong> Die Rassegeschichte sagt: \u201eIn dem von Kaiser Kangxi um 950 n. Chr. in Auftrag gegebenen W\u00f6rterbuch der chinesischen Schriftzeichen finden sich Hinweise auf Hunde mit kurzen Beinen und Hunde mit kurzem Kopf.\u201c Collier, worauf das letztlich zur\u00fcckgeht, schreibt in einer Fu\u00dfnote etwas ganz anderes und nennt die Daten selbst: Das ber\u00fchmte, unter Kaiser Kangxi <strong>(1662\u20131723)<\/strong> zusammengestellte W\u00f6rterbuch zitiert zum Wort \u201ePai\u201c zwei alte Sammelwerke \u2014 das \u201eShuowen\u201c der Han-Zeit, um 150 n. Chr. (\u201eein Hund mit kurzen Beinen\u201c), und das \u201eGuangyun\u201c der Song-Zeit, um 1000 n. Chr. (\u201eein Hund mit kurzem Kopf\u201c und \u201eein Hund unter dem Tisch\u201c). In der Nacherz\u00e4hlung ist also ein Datum aus dreien verklebt: die Entstehungszeit des W\u00f6rterbuchs, die Zeit der von ihm zitierten Quellen und ein separates Datum \u201eum 950\u201c, das in der Mopsliteratur zu einem ganz anderen Zusammenhang geh\u00f6rt \u2014 zum Namen des Hundes aus Sichuan. Der Abstand zwischen \u201eum 950\u201c und \u201e1662\u20131723\u201c betr\u00e4gt rund sieben Jahrhunderte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Woher die \u201e950\u201c kommt, l\u00e4sst sich mit dem Finger nachfahren.<\/strong> Das Buch \u201eThe New Pug\u201c von Shirley Thomas (1990) schreibt: \u201eDer Pai-Hund aus Sichuan hie\u00df ab 950 n. Chr. Lo-Chaing-Sze, Lo-Chaing oder Lo-Sze.\u201c Die Schreibweise \u201eLo-Chaing\u201c mit vertauschten Buchstaben kommt in buchst\u00e4blich zwei kynologischen Werken vor \u2014 in diesem Buch von 1990 und in einem sp\u00e4teren europ\u00e4ischen, das es nacherz\u00e4hlt. Die Rassegeschichte benutzt genau dieselbe Schreibweise. Die \u00dcberlieferungskette l\u00e4sst sich also namentlich verfolgen, und mit der Schreibweise ist auch das Datum mitgewandert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Erkl\u00e4rung des Namens ist j\u00fcnger als der Name selbst \u2014 und sie widerspricht der Erstquelle.<\/strong> Die Rasseseite deutet den Namen so: \u201eLo-Sze ist die Kurzform von Lo-Chaing-Sze; Lo-Chaing sei eine Gegend Chinas, aus der die \u00e4ltesten mopsartigen Hunde stammen sollen, und \u201aSze\u2018 bezeichne \u00fcblicherweise geringe Gr\u00f6\u00dfe.\u201c Collier sagt 1921 etwas anderes und vorsichtiger: Da \u201e-sze\u201c ein <em>h\u00e4ufiges Suffix in Ortsnamen Sichuans<\/em> sei, \u201eerscheint es m\u00f6glich\u201c, dass ein alter Name Lo-Chiang-Sze zu \u201eLo-Sze\u201c verk\u00fcrzt wurde. In der Erstquelle ist \u201e-sze\u201c also ein Bestandteil eines Ortsnamens und kein Verkleinerungssuffix, und die Aussage steht dort als Vermutung, nicht als Tatsache. Ein weiteres Mopsbuch von 1998 liefert eine dritte Deutung: \u201eLo-Sze\u201c habe die \u00fcbertragene Bedeutung \u201ekurzhaarig\u201c. Erkl\u00e4rungen, die einander widersprechen und sp\u00e4ter auftauchen als der Name selbst, sind fast immer aus dem Namen zur\u00fcckgerechnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Satz von der Hinrichtung ist ein Wanderklischee und keine Tatsache \u00fcber diese Rasse.<\/strong> \u201eDiese Hunde durften nur in den kaiserlichen Pal\u00e4sten gez\u00fcchtet werden, und wer unrechtm\u00e4\u00dfig im Besitz eines solchen Hundes angetroffen wurde, wurde hingerichtet\u201c \u2014 diese Formulierung findet sich in derselben Gestalt auf den Seiten von Pekingese, Shih Tzu und Lhasa Apso. In dem Buch von 1921, dem das \u00fcbrige chinesische Material entnommen ist, fehlt diese Aussage vollst\u00e4ndig. Ein Klischee, das von Rasse zu Rasse wandert und jedes Mal ohne Quelle auftritt, geh\u00f6rt keiner von ihnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Und der Autor der Erstquelle hat selbst davor gewarnt, was man aus ihm gemacht hat.<\/strong> Collier schreibt ausdr\u00fccklich, das Wissen um \u201ekurze\u201c und \u201equadratische\u201c Hunde tausend und mehr Jahre v. Chr. sei \u201ekaum ein hinreichend eindeutiger Beleg\u201c, um zu behaupten, es habe in China schon in so ferner Zeit kleine Hunde gegeben. Die Verwendung des Wortes \u201ePai\u201c am Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. h\u00e4lt er dagegen f\u00fcr einen Beleg, \u201eder f\u00fcr sich selbst spricht\u201c. Die Vorsicht des Autors ist in den Nacherz\u00e4hlungen zuerst verschwunden \u2014 und genau deshalb wurde aus \u201em\u00f6glicherweise\u201c ein \u201eexistierte bereits ein halbes Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was bleibt davon? Es bleibt eine ehrliche und durchaus interessante Aussage: Kleine kurzk\u00f6pfige Hunde sind in China tats\u00e4chlich seit Langem belegt, und \u201eLo-Sze\u201c ist im Chinesischen des 19. Jahrhunderts tats\u00e4chlich als volkst\u00fcmlicher Name des Mopses bezeugt. Eine gerade Linie von dort zu einem konkreten amerikanischen Programm des Jahres 1989 gibt es jedoch nicht \u2014 und das Programm selbst hat eine solche Linie nie mit Dokumenten belegt. Einen Typ nach \u00e4u\u00dferen Merkmalen nachzubilden und eine Abstammungskontinuit\u00e4t zu haben, sind zwei verschiedene Dinge.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was die alte Literatur \u00fcber den Lo-Sze sagte \u2014 und wo die heutige Nacherz\u00e4hlung sie umkehrt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Interessanteste daran ist, dass das Buch von 1921 den Lo-Sze sehr konkret beschreibt und dass gerade diese Einzelheiten \u2014 anders als die Legende \u2014 kaum in heutige Texte \u00fcbergehen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Das wichtigste Merkmal, auf das chinesische Z\u00fcchter hinarbeiteten, war das \u201eF\u00fcrstenzeichen\u201c:<\/strong> drei Falten auf der Stirn mit einem senkrechten Strich, die zusammen das Schriftzeichen f\u00fcr \u201eF\u00fcrst\u201c ergaben. Dasselbe Zeichen erkannten die Chinesen in der Stirnzeichnung des Tigers. Auch der wei\u00dfe \u201eKnopf\u201c auf der Stirn wurde gef\u00f6rdert, galt aber weniger als die Falten. Im heutigen Standard des American Lo-Sze Pugg ist davon der trockene Satz \u201eeine Nasenfalte ist erw\u00fcnscht\u201c \u00fcbrig geblieben.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das zweite Merkmal war die Dehnbarkeit der Haut,<\/strong> laut Collier deutlich ausgepr\u00e4gter als beim Pekingesen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Ohren<\/strong> werden als klein beschrieben, einer getrockneten Aprikosenh\u00e4lfte \u00e4hnlich, mit der Au\u00dfenseite an den Kopf gelegt und leicht nach hinten gerichtet; auch das \u201eHornohr\u201c war zul\u00e4ssig.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Rute kupierten die Chinesen<\/strong> der Symmetrie wegen, obwohl Rollung und Doppelrollung bekannt waren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die begehrteste Spielart war der \u201eLung-Chua-Lo-Sze\u201c, der \u201eDrachenklauen-Mops\u201c:<\/strong> \u00fcberall kurzes Haar, au\u00dfer an Ohren, Zehen, Hinterseite der L\u00e4ufe und der \u201eChrysanthemenrute\u201c, wo es reich befedert war. Collier schreibt, dies sei offenbar eine eigene Linie gewesen, die etwa ein halbes Jahrhundert vor Erscheinen des Buches ausgestorben sei.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und nun der zentrale Widerspruch, und er ist keine Kleinigkeit. Die ganze Idee des heutigen Programms beruht darauf, dass der \u201eurspr\u00fcngliche\u201c Lo-Sze niedrig und kurzbeinig gewesen sei und die europ\u00e4ische Zucht den <a href=\"https:\/\/tvaryny.com\/de\/breed-pug\"><strong>Mops<\/strong><\/a> h\u00f6her und langbeiniger gemacht habe. In der alten Literatur selbst wird der Lo-Sze dem <a href=\"https:\/\/tvaryny.com\/de\/breed-pekingese\"><strong>Pekingesen<\/strong><\/a> genau umgekehrt gegen\u00fcbergestellt: Eine Formulierung, die seit mindestens der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die englischsprachigen Mopswerke wandert, unterscheidet den \u201el\u00e4ngerbeinigen, kurzhaarigen Lo-Sze\u201c vom \u201ekurzbeinigen, langhaarigen Pekingesen\u201c. Collier bemerkt in dieselbe Richtung, die L\u00e4ufe des Lo-Sze seien \u201eim Ellenbogen nur leicht gewinkelt\u201c. Der heutige Standard des American Lo-Sze Pugg verlangt das Gegenteil: Vorderl\u00e4ufe \u201em\u00e4\u00dfig kurz \u2026 gebogen\u201c, Pfoten \u201egro\u00df, flach, nicht rund\u201c, die vorderen nach au\u00dfen gedreht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist kein Grund, das Programm f\u00fcr unredlich zu erkl\u00e4ren. Es ist ein Grund, die Dinge beim Namen zu nennen: Der heutige Amerikanische Zwergmops ist ein <strong>neuer Typ, der in den 1990er-Jahren unter einem alten Namen zusammengestellt wurde<\/strong>, und kein wiederhergestellter alter Typ. Das Merkmal, das zum zentralen erkl\u00e4rt wurde \u2014 kurze, gebogene L\u00e4ufe \u2014, war in der fr\u00fchesten ausf\u00fchrlichen Beschreibung des Lo-Sze gerade nicht sein Kennzeichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch ein Wort zum doppelten \u201eg\u201c in Pugg. Die Rasseseite erkl\u00e4rt es so: \u201eDiese Schreibweise stammt vom altenglischen Kosewort.\u201c Englische etymologische Nachschlagewerke datieren das Wort <em>pug<\/em> als allgemeines Kosewort auf die 1560er-Jahre und die Bedeutung \u201ekleiner Hund\u201c auf 1749; die Form <em>puggy<\/em> hat es tats\u00e4chlich gegeben. Die 1560er-Jahre geh\u00f6ren aber zum Fr\u00fchneuenglischen und nicht zum Altenglischen, das rund vierhundert Jahre fr\u00fcher endete. Die Erkl\u00e4rung beruht auf einer richtigen Beobachtung und einer falschen Epoche.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie der American Lo-Sze Pugg aussieht<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"728\" height=\"535\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/gallery-220126_1.jpg\" alt=\"American Lo-Sze Pugg (Amerikanischer Zwergmops) \u2014 ausf\u00fchrliche Beschreibung des \u00c4u\u00dferen\" class=\"wp-image-124583\" srcset=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/gallery-220126_1.jpg 728w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/gallery-220126_1-300x220.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 728px) 100vw, 728px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein kleiner, gedrungener Hund von 2,3 bis 6,8 kg mit kompaktem, im Profil fast quadratischem K\u00f6rper und tiefem Stand. Der Kopf ist breit und flach zwischen den Ohren, der Stopp tief, der Fang laut Standard \u201esehr kurz und breit\u201c. Die Augen sind gro\u00df und rund, wobei der Standard \u00fcberm\u00e4\u00dfig hervortretende Augen als Fehler wertet \u2014 ein seltener Fall, in dem ein Dokument ausdr\u00fccklich vor einer \u00dcbertreibung warnt, die bei Zwergrassen sonst eher gelobt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kopf und Gebiss<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gebiss ist am ausf\u00fchrlichsten von allem beschrieben: Vorbiss ist Pflicht, die unteren Schneidez\u00e4hne m\u00fcssen vor die oberen greifen, der Unterkiefer ist breit und kr\u00e4ftig, die Schneidez\u00e4hne stehen in gerader Reihe, weder gedr\u00e4ngt noch gekippt, und weder Z\u00e4hne noch Zunge d\u00fcrfen bei geschlossenem Fang zu sehen sein. Ein schiefes Maul ist ein Fehler. Die Nase ist breit, mit offenen Nasenl\u00f6chern; anders als in vielen Zwerghundestandards steht hier ausdr\u00fccklich \u201eoffene Nasenl\u00f6cher\u201c, und das ist keine kosmetische Forderung \u2014 verengte Nasenl\u00f6cher haben bei kurzk\u00f6pfigen Hunden unmittelbare Bedeutung f\u00fcr die Atmung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>K\u00f6rper, L\u00e4ufe, Rute<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der K\u00f6rper ist \u201eeher lang\u201c, die Brust breit, die obere Linie gerade, der Hals kurz und m\u00e4\u00dfig dick. Die Vorderl\u00e4ufe sind m\u00e4\u00dfig kurz, mit gutem Knochenbau, breit gestellt und gebogen; die Hinterl\u00e4ufe d\u00fcrfen etwas leichter im Knochen, m\u00fcssen aber fest sein. Die Pfoten sind gro\u00df, flach, nicht rund, die vorderen nach au\u00dfen gedreht. Die Rute ist hoch angesetzt und liegt in voller oder lockerer Rollung auf einer Seite des R\u00fcckens. Genau dieses Zusammenspiel \u2014 kurzer, gebogener Vorderlauf mit gro\u00dfer flacher Pfote \u2014 ergibt jenen watschelnden Gang, den Rassebeschreibungen charmant nennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Haarkleid und Farbe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Standard verlangt kurzes, weiches, glattes Haar mit Unterwolle und erlaubt <strong>alle Farben und Zeichnungen<\/strong> ohne Ausnahme. Das ist merklich weiter gefasst als beim heutigen Mops, und hier ist die erkl\u00e4rte Idee einer \u201eR\u00fcckkehr zum bunten Vorfahren\u201c tats\u00e4chlich im Dokument sichtbar und nicht nur in der Nacherz\u00e4hlung: Gescheckte und wei\u00dfe Hunde schlie\u00dft der Standard nicht aus. Den zweiten Haartyp \u2014 lang, mit Befederung an Ohren, L\u00e4ufen, Rute und Zehen \u2014 beschreiben Nachschlagewerke als \u201eunerw\u00fcnscht, aber zul\u00e4ssig\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Brachyzephalie: eine Frage an die Tabelle, nicht an den Eindruck<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber diese Rasse wird oft geschrieben, die Z\u00fcchter \u201evermieden bewusst eine extreme Brachyzephalie\u201c. In den Unterlagen des Programms steht das nicht. Der Standard verlangt einen \u201esehr kurzen und breiten\u201c Fang. Der Gesundheitsbereich der Rasseseite beginnt mit dem Satz, die meisten Probleme dieser Hunde betr\u00e4fen den Kopf \u2014 ebenso wie bei Mops und Pekingese \u2014 und schreibt eigens von der \u201eau\u00dferordentlichen K\u00fcrze der Nase\u201c der Rasse, wegen der ein Hund schnell \u00fcberhitzt. Brachyzephal nennen die Rasse also nicht Kritiker, sondern ihre eigenen Unterlagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist wichtig, denn ein Bauetikett ist keine Eigenschaft eines Namens, sondern das Ergebnis der Messung eines konkreten Hundes. Die Veterin\u00e4rwissenschaft arbeitet hier mit Zahlen, und die sollte man kennen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Es gibt einen Schwellenwert.<\/strong> Die finnische Lebensmittelbeh\u00f6rde empfiehlt ein kraniofaziales Verh\u00e4ltnis (Fangl\u00e4nge zu Sch\u00e4dell\u00e4nge) von mindestens 0,33. In der Auswertung der finnischen Zuchttauglichkeitstests von 2017 bis 2022 halten die Forscherinnen fest, dass diese Schwelle in der gesamten Stichprobe nur 13 Hunde erreichten, \u00fcberwiegend Englische Bulldoggen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Innerhalb einer kurzk\u00f6pfigen Rasse trennt dieses Verh\u00e4ltnis schlecht.<\/strong> Eine Cambridger Arbeit von 2017 an 604 Hunden (darunter 189 M\u00f6pse) untersuchte, welche Ma\u00dfe bei jeder Rasse einzeln mit erschwerter Atmung zusammenh\u00e4ngen. Bei M\u00f6psen waren die Augenbreite im Verh\u00e4ltnis zur Sch\u00e4delbreite und der Sch\u00e4delindex bedeutsam, nicht das kraniofaziale Verh\u00e4ltnis; zudem stellten die Autoren die Reproduzierbarkeit dieser Messung zwischen zwei Untersuchenden infrage.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Nasenl\u00f6cher sind der verl\u00e4sslichste Vorhersagewert.<\/strong> In derselben Arbeit hing eine Verengung der Nasenl\u00f6cher bei allen drei untersuchten Rassen mit erschwerter Atmung zusammen. In den finnischen Daten hatten <strong>71 % der untersuchten M\u00f6pse<\/strong> eine mittelgradige oder hochgradige Nasenlochverengung \u2014 der h\u00f6chste Wert aller getesteten Rassen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die praktische Schlussfolgerung f\u00fcr K\u00e4ufer ist einfach und \u00fcberpr\u00fcfbar: <strong>Man muss auf die Nasenl\u00f6cher und die Atmung des konkreten Hundes schauen, nicht auf den Namen in den Papieren<\/strong>. Ein Standard, der einen \u201esehr kurzen und breiten\u201c Fang zul\u00e4sst, garantiert in keine Richtung etwas \u2014 innerhalb eines solchen Standards kann ein Hund mit offenen Nasenl\u00f6chern zur Welt kommen und ebenso einer mit fast verschlossenen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es lohnt auch der Blick dorthin, wo das Thema bereits gemessen wird. Laut der \u00dcbersicht der finnischen Forscherinnen gibt es in Finnland seit 2017 einen Zuchttest, der einen Kilometerlauf mit Erholungs- und Temperaturkontrolle, eine tier\u00e4rztliche Bewertung der Atemzeichen und eine Beurteilung der Nasenl\u00f6cher verbindet; f\u00fcr M\u00f6pse ist er seit 2021 vor der Verpaarung verpflichtend, f\u00fcr beide Elterntiere seit 2024. Dieselbe \u00dcbersicht h\u00e4lt fest, dass in Deutschland ein Belastungstest f\u00fcr Zuchtm\u00f6pse seit 2009 verpflichtend ist und dass der schwedische und der norwegische Zuchtverband die Verpaarung brachyzephaler Hunde mit mittel- bis hochgradigen Atemzeichen untersagt haben. Man beachte die Natur dieser Regeln: Ein Teil davon sind Vereinsvorschriften und keine staatlichen Verbote, und diese beiden Ebenen sollte man nicht vermischen. Keine davon erw\u00e4hnt den Amerikanischen Zwergmops \u2014 und muss es auch nicht: Sie arbeiten mit einem gemessenen Hund, nicht mit einem Rassenamen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und noch eine Zahl, die die Richtung gut zeigt: In Finnland fielen die Mopswelpen-Eintragungen von 346 im Jahr 2017 (Platz 36 unter den hundert beliebtesten Rassen) auf 135 im Jahr 2022 (Platz 92).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesundheit: zwei verschiedene Listen auf einer Seite<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/amerikanskii-loshi-mops-7.webp\" alt=\"American Lo-Sze Pugg (Amerikanischer Zwergmops) \u2014 Gesundheit: typische Krankheiten und Vorbeugung\" class=\"wp-image-124644\" srcset=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/amerikanskii-loshi-mops-7.webp 1200w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/amerikanskii-loshi-mops-7-300x225.webp 300w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/amerikanskii-loshi-mops-7-1024x768.webp 1024w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/amerikanskii-loshi-mops-7-768x576.webp 768w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/amerikanskii-loshi-mops-7-860x645.webp 860w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gesundheitsseite der Rasse ist sorgf\u00e4ltiger gemacht als das meiste, was sp\u00e4ter von ihr abgeschrieben wurde \u2014 und genau deshalb lohnt genaues Lesen. Sie enth\u00e4lt <strong>zwei Listen und nicht eine<\/strong>, und diese haben einen unterschiedlichen Status.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die erste Liste ist unterstellt.<\/strong> Sie beginnt mit einer klaren Aussage: Da Mops und Pekingese brachyzephale Zwergrassen seien, \u201ew\u00e4ren die Gesundheitsprobleme dieser beiden Rassen dieselben Probleme\u201c des American Lo-Sze Pugg. Danach folgt, was bei Mops und Pekingese verbreitet ist: Atresie des Tr\u00e4nenkanals, Distichiasis, Netzhautatrophie, H\u00fcftgelenkdysplasie, Katarakt, verl\u00e4ngertes Gaumensegel, Nabelbruch, Patellaluxation, unzureichender Lidschlag, verengte Nasenl\u00f6cher, Gaumen- und Lippenspalte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die zweite Liste ist die, die das Programm der eigenen Rasse zuschreibt.<\/strong> Sie ist k\u00fcrzer: Atresie des Tr\u00e4nenkanals, Gaumenspalte, unzureichender Lidschlag, Patellaluxation, Nabelbruch, verengte Nasenl\u00f6cher. Jeder Punkt wird alltagsnah erkl\u00e4rt: Fehlgebildete Tr\u00e4nenwege f\u00fchren zu Tr\u00e4nenspuren unter den Augen, die auf hellen Gesichtern auffallen; flache Augenh\u00f6hlen machen zeitweise k\u00fcnstliche Tr\u00e4nen n\u00f6tig; ein Nabelbruch wird meist bei einer ohnehin geplanten Operation mitversorgt; ein Teil der Welpen mit verengten Nasenl\u00f6chern \u201ew\u00e4chst da heraus\u201c, andere brauchen eine chirurgische Erweiterung. \u00dcber die Gaumenspalte schreibt die Seite n\u00fcchtern und hart: Welpen kommen damit zur Welt, und f\u00fcr Halter sei das kein Problem, weil sie in der Regel eingeschl\u00e4fert werden oder kurz nach der Geburt sterben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Unterschied zwischen diesen Listen ist keine Formalie. H\u00fcftgelenkdysplasie, Katarakt und Netzhautatrophie stehen in der ersten Liste als Zust\u00e4nde, die der Rasse <em>in Analogie zu Mops und Pekingese<\/em> zugeschrieben werden, und nicht als bei ihr beschriebene Befunde. Seiten, die dieses Material abschreiben, verschmelzen in der Regel beide Listen zu einer \u2014 und die Leserschaft bekommt eine l\u00e4ngere Aufz\u00e4hlung mit einem h\u00f6heren Gewissheitsgrad, als angemessen w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da zu dieser Rasse keine eigenen klinischen Daten ver\u00f6ffentlicht wurden, ist der n\u00e4chstliegende verf\u00fcgbare Anhaltspunkt die Datenlage zum Mops. Das ist <strong>nicht dasselbe<\/strong>, und wir geben das eine nicht f\u00fcr das andere aus, aber die Richtung zeigen diese Zahlen ehrlich an.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Eine britische Auswertung tier\u00e4rztlicher Prim\u00e4rversorgung f\u00fcr 2016<\/strong> (Grundgesamtheit 905 544 Hunde, daraus Zufallsstichproben von 4308 M\u00f6psen und 21 835 Nicht-M\u00f6psen) verglich 40 h\u00e4ufige Diagnosen. M\u00f6pse hatten eine 1,86-fach h\u00f6here Chance, mindestens eine Diagnose zu haben. Bei 23 von 40 Zust\u00e4nden war ihre Chance erh\u00f6ht und bei 7 von 40 <em>verringert<\/em>. Die h\u00f6chsten Chancenverh\u00e4ltnisse: brachyzephales obstruktives Atemwegssyndrom 53,92; verengte Nasenl\u00f6cher 51,25; Hornhautgeschw\u00fcr 13,01. Zu den verringerten z\u00e4hlen: Herzger\u00e4usch 0,23, Lipom 0,24, Aggression 0,31. Das Fazit der Autoren ist unmissverst\u00e4ndlich: Der Mops hat sich so weit von den \u00fcbrigen Rassen entfernt, dass er gesundheitlich nicht mehr als typischer Hund gelten kann.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die finnischen Zuchttests von 2017 bis 2022<\/strong> (insgesamt 957 Hunde, davon 206 M\u00f6pse im Belastungsteil): mittel- bis hochgradige Atemzeichen zeigten 30 % der M\u00f6pse, hochgradige 11 %. Am Kilometerlauf scheiterten dagegen nur 3 % \u2014 der Belastungstest allein gen\u00fcgt also nicht, um betroffene Hunde zu erkennen. Die Erblichkeit der tier\u00e4rztlich vergebenen Atemnote sch\u00e4tzten die Autoren als mittel bis hoch ein, im Bereich 0,39\u20130,58: Eine Auswahl nach dem gemessenen Merkmal kann also tats\u00e4chlich weniger betroffene Nachkommen bringen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Zur Rute gesondert, denn hier ist eine Verwechslung verbreitet.<\/strong> Die \u201eKorkenzieherrute\u201c der Bulldoggen h\u00e4ngt mit einer Mutation im Gen DVL2 zusammen und geht mit Wirbelfehlbildungen einher. Die Studie von 2018, die diese Mutation fand, schreibt eigens, der Mops werde wegen seiner Ringelrute manchmal zu den Korkenzieherrassen gez\u00e4hlt, seine Rute sei jedoch von voller L\u00e4nge und ohne Fehlbildungen der Schwanzwirbel: Alle <strong>29<\/strong> untersuchten M\u00f6pse waren frei von der Mutation, w\u00e4hrend sie bei Englischen Bulldoggen 33 von 33 und bei Franz\u00f6sischen 79 von 79 homozygot trugen. Die Ringelrute von Mops und Lo-Sze-Mops ist keine Bulldoggen-Korkenzieherrute, und Bulldoggengenetik l\u00e4sst sich nicht auf sie \u00fcbertragen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was daraus praktisch folgt: Ein Hund dieser Rasse ist ein kurzk\u00f6pfiger Hund mit allen Konsequenzen \u2014 Vorsicht bei Hitze und Belastung, Aufmerksamkeit f\u00fcr die Atmung in Ruhe, Kontrolle der Nasenl\u00f6cher, Pflege von Falten und Augen. Die Rasseseite beschreibt die Erste Hilfe bei \u00dcberhitzung ausf\u00fchrlich und warnt insbesondere davor, den Hund mit nassen Handt\u00fcchern zuzudecken, weil das die Verdunstung verlangsamt. Jede erschwerte Atmung in Ruhe, eine bl\u00e4uliche Zunge oder Temperaturanstieg nach einem normalen Spaziergang sind ein Grund, zur Tier\u00e4rztin zu fahren, und kein Grund abzuwarten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie alt wird ein Lo-Sze-Mops: drei verschiedene Antworten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahl \u201e12\u201315 Jahre\u201c, die durch alle Nachschlagewerke geistert, stammt aus den Unterlagen des Zuchtprogramms selbst: So antwortet der Bereich \u201eWissenswertes\u201c der Rasseseite, und so gibt es auch der meistkopierte Nachschlageartikel an. Unabh\u00e4ngige Daten zur Lebenserwartung dieser Rasse wurden nie ver\u00f6ffentlicht, deshalb behalten wir die Zahl in der Karte als <em>Angabe des Programms<\/em> und nicht als Messwert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Mops dagegen gibt es Daten \u2014 und sie zeigen, wie sehr die Antwort von der Methode abh\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Britische Sterbetafeln von 2022<\/strong> (auf Grundlage von 30 563 Hundetodesf\u00e4llen der Jahre 2016 bis 2020) geben f\u00fcr den Mops eine Lebenserwartung bei Geburt von <strong>7,65 Jahren<\/strong> an (Konfidenzintervall 6,99\u20138,20) gegen\u00fcber 11,23 Jahren f\u00fcr Hunde insgesamt. Die Autorinnen weisen selbst darauf hin, dass die Stichprobe f\u00fcr einige Rassen, darunter den Mops, klein war (197 Hunde), diese Tafeln also mit Zur\u00fcckhaltung zu lesen sind. Sie f\u00fchren ebenfalls eine japanische Sch\u00e4tzung f\u00fcr den Mops an \u2014 12,8 Jahre \u2014 und erkl\u00e4ren die Abweichung mit Unterschieden der Stichproben.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Eine britische Untersuchung zur Langlebigkeit von Rassen aus dem Jahr 2024<\/strong> nennt f\u00fcr den Mops einen Median von <strong>11,6 Jahren<\/strong> \u2014 gegen\u00fcber 12,0 bei Mischlingen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei begutachtete britische Quellen, zwei sehr unterschiedliche Zahlen f\u00fcr dieselbe Rasse. Wir w\u00e4hlen nicht die bequemere und bilden keinen Mittelwert: Der Unterschied liegt nicht in den Daten, sondern darin, was gez\u00e4hlt wird \u2014 die Lebenserwartung bei Geburt nach einer Sterbetafel oder der Median des Sterbealters. Das sind zwei verschiedene Fragen, und sie d\u00fcrfen verschiedene Antworten haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wesen: was im Standard steht und was gemessen wurde<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Standard fasst das Wesen kurz: ein empfindsamer und intelligenter Hund, \u201edessen einzige Bestimmung es ist, dem Menschen als Begleiter zu dienen\u201c, aufmerksam und anh\u00e4nglich gegen\u00fcber seinen Menschen, aber m\u00f6glicherweise zur\u00fcckhaltend gegen\u00fcber Fremden, die Zeit brauchen, bis er auftaut. Die Rasseunterlagen erg\u00e4nzen: gesellig, vertr\u00e4glich mit Katzen und V\u00f6geln, spricht gut auf Gehorsams- wie auf Trickarbeit an, freundlich zu Kindern, bellt eher als Signal denn grundlos, und als Wachhund kommt er wegen Gr\u00f6\u00dfe und Wesen nicht infrage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist eine Beschreibung der Z\u00fcchterin, und so ist sie auch zu lesen. Unabh\u00e4ngig Gemessenes gibt es zu dieser Rasse nicht. Eine angrenzende Zahl aber schon: In dem britischen Vergleich von 40 h\u00e4ufigen Diagnosen war die Chance eines Eintrags wegen Aggression bei M\u00f6psen <strong>geringer<\/strong> als bei den \u00fcbrigen Hunden \u2014 Chancenverh\u00e4ltnis 0,31. Das ist keine \u201eRasse ohne Aggression\u201c; das ist eine Statistik tier\u00e4rztlicher Vorstellungen, in der der Mops tats\u00e4chlich seltener vorkommt als der Durchschnittshund.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Rasseunterlagen warnen eigens vor der Verhaltensfalle kleiner Hunde: Erlaubt man einem kleinen Hund, was man einem gro\u00dfen nicht durchgehen lie\u00dfe, beginnt er sich wie ein Rudelf\u00fchrer aufzuf\u00fchren. Der Rat ist alt und langweilig, daf\u00fcr wirksam \u2014 gleiche Regeln unabh\u00e4ngig von der Gr\u00f6\u00dfe, Konsequenz und fr\u00fche Sozialisierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Vergleich mit anderen amerikanischen Rassen und Rassevorhaben lohnt sich. Der <a href=\"https:\/\/tvaryny.com\/de\/breed-american-staghound-deerhound\"><strong>American Staghound<\/strong><\/a> entstand als Gebrauchstyp f\u00fcr eine konkrete Aufgabe \u2014 Geschwindigkeit und Jagd \u2014, und seine Form gab die Arbeit vor. Der <a href=\"https:\/\/tvaryny.com\/de\/breed-american-tundra-shepherd-american-wolfdog\"><strong>American Tundra Shepherd<\/strong><\/a> ist ebenfalls ein modernes amerikanisches Projekt, das aus dem Bedarf an einem Hund f\u00fcr raues Klima entstand. Der Amerikanische Zwergmops geh\u00f6rt zu einer dritten Klasse: Seine Form gibt nicht die Arbeit vor, sondern ein aus B\u00fcchern rekonstruiertes <em>Bild eines alten Hundes<\/em>. Das ist eine legitime Art, Hunde zu z\u00fcchten, bedeutet aber, dass das \u00c4u\u00dfere hier das Ziel ist und nicht die Folge.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fellpflege und Hygiene<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Pflege eines kurzhaarigen Hundes dieser Gr\u00f6\u00dfe ist unkompliziert, und die Rasseunterlagen fassen sie in eine Zeile: w\u00f6chentliches B\u00fcrsten und gelegentliches Baden \u2014 mehr braucht es nicht. Haarwechsel ist ein nat\u00fcrlicher Vorgang, und eine w\u00f6chentliche B\u00fcrste h\u00e4lt ihn in Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>B\u00fcrsten:<\/strong> einmal w\u00f6chentlich mit fester B\u00fcrste oder Gumminoppenhandschuh; in Zeiten st\u00e4rkeren Haarwechsels \u00f6fter.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Baden:<\/strong> nach Bedarf, ohne festen Plan. Ein Hund dieser Gr\u00f6\u00dfe verschmutzt selten so stark, dass h\u00e4ufiges Waschen n\u00f6tig w\u00e4re.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gesichtsfalten:<\/strong> der wichtigste Punkt bei jedem kurzk\u00f6pfigen Hund mit Hautfalten \u2014 trocken und sauber halten, auswischen und danach unbedingt nachtrocknen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Augen:<\/strong> bei flachen Augenh\u00f6hlen und unzureichendem Lidschlag, die die Rasseunterlagen zu den bekannten Befunden z\u00e4hlen, kann die Tier\u00e4rztin k\u00fcnstliche Tr\u00e4nen verordnen. Tr\u00e4nenspuren auf hellem Gesicht sind ein Grund, die Tr\u00e4nenwege pr\u00fcfen zu lassen, und keine blo\u00dfe Sch\u00f6nheitsfrage.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Krallen und Ohren:<\/strong> Bei einem Hund, der wenig auf hartem Untergrund l\u00e4uft, nutzen sich die Krallen nicht von selbst ab \u2014 sie m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig gek\u00fcrzt werden; die Ohren w\u00f6chentlich kontrollieren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erziehung und Sozialisierung<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/1640228644_3-sobakovod-club-p-sobaki-chernikh-mopsov-3.jpg\" alt=\"American Lo-Sze Pugg (Amerikanischer Zwergmops) \u2014 Erziehung und Sozialisierung\" class=\"wp-image-124660\" srcset=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/1640228644_3-sobakovod-club-p-sobaki-chernikh-mopsov-3.jpg 1500w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/1640228644_3-sobakovod-club-p-sobaki-chernikh-mopsov-3-300x240.jpg 300w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/1640228644_3-sobakovod-club-p-sobaki-chernikh-mopsov-3-1024x819.jpg 1024w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/1640228644_3-sobakovod-club-p-sobaki-chernikh-mopsov-3-768x614.jpg 768w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/1640228644_3-sobakovod-club-p-sobaki-chernikh-mopsov-3-860x688.jpg 860w\" sizes=\"auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Rasseunterlagen beschreiben diese Hunde als \u201everh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig intelligent\u201c und gut ansprechbar sowohl f\u00fcr Gehorsams- als auch f\u00fcr Trickarbeit; mit dem \u00dcben solle man fr\u00fch beginnen und in Etappen vorgehen. Das ist die \u00fcbliche Formulierung f\u00fcr einen Begleithund, und objektive Tests zu den kognitiven F\u00e4higkeiten gerade dieser Rasse wurden nie ver\u00f6ffentlicht \u2014 mehr sollte man daraus nicht herauslesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Praktisch n\u00fctzlicher sind zwei Dinge. Erstens: Bei einem kurzk\u00f6pfigen Hund plant man das Training um die Atmung herum \u2014 kurze Einheiten, keine \u00dcberhitzung, keine Erregung bis zur Atemnot; die Rasseunterlagen raten ausdr\u00fccklich, darauf zu achten, dass der Hund bei Aktivit\u00e4t nicht \u00fcberhitzt. Zweitens: Sozialisierung ist gerade deshalb n\u00f6tig, weil der Standard Zur\u00fcckhaltung gegen\u00fcber Fremden ausdr\u00fccklich vorsieht \u2014 das ist kein Fehler, sondern eine beschriebene Eigenschaft, und ruhige fr\u00fche Arbeit daran ergibt einen erwachsenen Hund, der vor Besuch nicht erschrickt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Rasse braucht keine langen Belastungen: Nach der Beschreibung des Programms halten sich diese Hunde durch normale h\u00e4usliche Aktivit\u00e4t in Form, ein t\u00e4glicher Spaziergang geh\u00f6rt trotzdem dazu. Ballspiele sind ein Lieblingszeitvertreib \u2014 und gerade dabei \u00fcbersieht man eine \u00dcberhitzung am leichtesten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ern\u00e4hrung und Gewicht: der einzige wirklich gemessene Hebel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies ist der k\u00fcrzeste Abschnitt der Seite und zugleich der wichtigste \u2014 denn hier steht kein Ratschlag, sondern eine Messung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Cambridger Arbeit von 2017 hing eine h\u00f6here K\u00f6rperkondition sowohl bei M\u00f6psen als auch bei Bulldoggen bedeutsam mit erschwerter Atmung zusammen: Dickere Hunde landeten h\u00e4ufiger in der Gruppe mit Atemzeichen. Der Median der K\u00f6rperkondition lag bei den dort untersuchten M\u00f6psen bei <strong>7<\/strong> auf einer Skala von 1 bis 9 \u2014 der typische untersuchte Mops war also \u00fcbergewichtig. F\u00fcr einen kurzk\u00f6pfigen Hund hei\u00dft das Schlichtes: <strong>Das Gewicht ist der Teil des Atemproblems, auf den die Halterin unmittelbar Einfluss hat<\/strong>, anders als auf den Sch\u00e4delbau.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Rhythmus:<\/strong> Einen erwachsenen Hund f\u00fcttert man nach Plan und nicht \u201eso viel er mag\u201c; H\u00e4ppchen vom Tisch sind bei einem Hund von wenigen Kilogramm keine Kleinigkeit, sondern ein sp\u00fcrbarer Anteil der Tagesration.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kontrolle:<\/strong> Wiegen und Abtasten der K\u00f6rperkondition \u2014 die Rippen sollten ohne Druck zu ertasten sein. Das ist verl\u00e4sslicher als der Blick, gerade bei einem gedrungen gebauten Hund.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Futter:<\/strong> eine Ration f\u00fcr kleine Rassen mit Portionskontrolle. Empfehlungen nach Futterklasse geben wir nicht \u2014 auf die Atmung wirkt die Menge, nicht das Etikett.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wasser:<\/strong> st\u00e4ndiger Zugang zu frischem Wasser, besonders in der warmen Jahreszeit: Ein kurzk\u00f6pfiger Hund k\u00fchlt sich \u00fcber die Atmung schlechter als andere.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Hund mit flachem Gesicht taucht oft mit dem ganzen \u201eGesicht\u201c in den Napf und verschmutzt dabei die Falten \u2014 nach dem Fressen sollte man sie auswischen und trocknen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vor- und Nachteile der Rasse<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Vorteile<\/th><th>Nachteile<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Kleiner Begleiter, dem eine Wohnung und normale h\u00e4usliche Aktivit\u00e4t gen\u00fcgen.<\/td><td>Kurzk\u00f6pfiger Hund mit allen Folgen: Hitze, Belastung und Atemnot bleiben Dauerthemen.<\/td><\/tr><tr><td>Der Standard erlaubt alle Farben und Zeichnungen \u2014 gescheckte und wei\u00dfe Hunde sind nicht ausgeschlossen.<\/td><td>Der Standard legt keine Gr\u00f6\u00dfe fest, und die Zahlen in Nachschlagewerken widersprechen einander.<\/td><\/tr><tr><td>Der Standard nennt \u00fcberm\u00e4\u00dfig hervortretende Augen ausdr\u00fccklich einen Fehler und verlangt offene Nasenl\u00f6cher.<\/td><td>Die Zusammensetzung der Rasse ist nicht offengelegt, Erbrisiken lassen sich nur \u00fcber verwandte Rassen absch\u00e4tzen.<\/td><\/tr><tr><td>Nach der Beschreibung des Programms ein geselliger Hund, vertr\u00e4glich mit Katzen und V\u00f6geln.<\/td><td>Die Rasse ist zahlenm\u00e4\u00dfig klein, au\u00dferhalb der USA praktisch nicht anzutreffen, und die rasseeigene Seite wird l\u00e4ngst nicht mehr gepflegt.<\/td><\/tr><tr><td>Minimale Fellpflege: w\u00f6chentliche B\u00fcrste und Baden nach Bedarf.<\/td><td>Die behauptete uralte Herkunft ist durch Dokumente nicht belegt \u2014 sie ist eine Rekonstruktion aus B\u00fcchern.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wissenswertes \u00fcber den Amerikanischen Zwergmops<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gallery-220126.jpg\" alt=\"Amerikanischer Zwergmops, Lo-Sze-Mops Foto\" \/><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Der Rassename ist eine eingetragene Marke.<\/strong> Das ist keine Redewendung: Die Rasseseite schreibt ausdr\u00fccklich von der Eintragung des Zeichens und von \u201elizenzierten\u201c Z\u00fcchtern. Kynologische Verb\u00e4nde haben damit nichts zu tun \u2014 der Name ist markenrechtlich gesch\u00fctzt und nicht durch ein Zuchtbuch.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Der Standard beschreibt das Gebiss ausf\u00fchrlicher als alles \u00dcbrige zusammen.<\/strong> Ihm sind f\u00fcnf gesonderte Forderungen gewidmet, der Gr\u00f6\u00dfe dagegen keine einzige.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das \u201eF\u00fcrstenzeichen\u201c.<\/strong> Im Buch von 1921 steht, das begehrteste Merkmal des chinesischen Lo-Sze seien drei Stirnfalten mit einem senkrechten Strich gewesen, die zusammen das Schriftzeichen f\u00fcr \u201eF\u00fcrst\u201c ergaben \u2014 dasselbe Zeichen sahen die Chinesen in der Stirnzeichnung des Tigers.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Der \u201eDrachenklauen-Mops\u201c.<\/strong> Die zweite, langhaarige Spielart des Lo-Sze mit Befederung an Ohren, Zehen und Rute galt als die wertvollste \u2014 und starb laut demselben Buch etwa ein halbes Jahrhundert vor 1921 aus. Ihre Beschreibung deckt sich fast w\u00f6rtlich mit dem \u201eunerw\u00fcnschten, aber zul\u00e4ssigen\u201c zweiten Haartyp in heutigen Nachschlagewerken zur Rasse.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das Wort \u201eLo-Sze\u201c ist der Herkunft nach wahrscheinlich ein Ortsname und nicht \u201eklein\u201c.<\/strong> Der Autor von 1921 vermutete, der Name sei aus der \u00e4lteren Form \u201eLo-Chiang-Sze\u201c verk\u00fcrzt, worin \u201e-sze\u201c ein h\u00e4ufiges Suffix sichuanesischer Ortsnamen ist.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Ringelrute ist keine Korkenzieherrute.<\/strong> In der Studie von 2018, die die Korkenzieher-Mutation bei Bulldoggen fand, waren alle 29 untersuchten M\u00f6pse frei davon, und ihre Ruten erwiesen sich im R\u00f6ntgenbild als von voller L\u00e4nge und ohne Wirbelfehlbildungen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">H\u00e4ufige Fragen zur Rasse (FAQ)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Worin unterscheidet sich der Lo-Sze-Mops vom gew\u00f6hnlichen Mops?<\/strong><br>In der erkl\u00e4rten Zielsetzung: Es ist der Versuch, einen kompakteren, tiefer gestellten Hund mit k\u00fcrzeren, gebogenen Vorderl\u00e4ufen, gro\u00dfen flachen Pfoten und beliebiger F\u00e4rbung zu erhalten. Den Fang verlangt der Standard dabei \u201esehr kurz und breit\u201c \u2014 also nicht l\u00e4nger als beim Mops.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ist er ges\u00fcnder als der heutige Mops?<\/strong><br>Das hat niemand gezeigt. Klinische Untersuchungen gerade zu dieser Rasse wurden nie ver\u00f6ffentlicht, und ihre eigenen Unterlagen nennen sie brachyzephal und sprechen von der au\u00dferordentlichen K\u00fcrze der Nase. Wir behaupten weder, dass die Rasse robuster ist, noch dass sie kr\u00e4nker ist: F\u00fcr das Erste fehlen die Daten, f\u00fcr das Zweite ebenso.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Welche Rassen wurden zu ihrer Schaffung verwendet?<\/strong><br>Das Zuchtprogramm hat sich geweigert, das preiszugeben, und den Grund genannt: damit die Rasse nicht kopiert wird. Die Rezepte, die durch Nachschlagewerke geistern, stammen nicht von ihm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hat es diese Rasse im alten China wirklich gegeben?<\/strong><br>Kleine kurzk\u00f6pfige Hunde sind in China seit Langem belegt, und \u201eLo-Sze\u201c ist als volkst\u00fcmlicher chinesischer Name des Mopses bezeugt. Eine Linie von dort zum amerikanischen Programm von 1989 ist jedoch nicht dokumentiert, und die konkreten Daten der popul\u00e4ren Nacherz\u00e4hlung \u2014 zu Konfuzius, zum W\u00f6rterbuch \u201eum 950\u201c \u2014 halten dem Abgleich mit der Erstquelle nicht stand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie alt wird er?<\/strong><br>Das Zuchtprogramm gibt 12\u201315 Jahre an. Unabh\u00e4ngige Messungen zu dieser Rasse gibt es nicht. Zum Vergleich: Zwei britische Untersuchungen nennen f\u00fcr den Mops 7,65 Jahre nach der Sterbetafel und 11,6 Jahre nach dem Median des Sterbealters \u2014 ein Unterschied der Methode, nicht der Daten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Worauf sollte man bei der Welpenwahl achten?<\/strong><br>Auf Nasenl\u00f6cher und Atmung: Eine Verengung der Nasenl\u00f6cher ist der verl\u00e4sslichste der einfachen Vorhersagewerte f\u00fcr erschwerte Atmung bei kurzk\u00f6pfigen Hunden, und in den finnischen Untersuchungen hatten 71 % der M\u00f6pse eine mittel- bis hochgradige Verengung. Danach: auf das Gewicht der Elterntiere und darauf, ob die Z\u00fcchterin zeigt, wie ihre Hunde nach Bewegung atmen.<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der American Lo-Sze Pug oder amerikanische Zwergmops ist ein drolliger Kerl mit einem Puppengesicht und einem fr\u00f6hlichen Wesen &#8211; die perfekte Rasse f\u00fcr\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":124604,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[52],"tags":[18440,7117,338],"moimportance":[],"class_list":["post-124687","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-dogs-breeds","tag-dekorative-hunde","tag-langhaarige-hunde","tag-338"],"views":28,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=124687"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124687\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":124690,"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124687\/revisions\/124690"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/124604"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=124687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=124687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=124687"},{"taxonomy":"moimportance","embeddable":true,"href":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/moimportance?post=124687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}