{"id":138624,"date":"2016-11-16T00:00:00","date_gmt":"2016-11-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tvaryny.com\/?p=138624"},"modified":"2026-09-02T19:06:35","modified_gmt":"2026-09-02T16:06:35","slug":"patterdale-terrier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tvaryny.com\/de\/breed-patterdale-terrier","title":{"rendered":"Patterdale Terrier"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Patterdale Terrier<\/strong> ist ein kompakter Arbeitsterrier aus dem Lake District im Nordwesten Englands. Seine wichtigste Besonderheit zeigt sich schon vor jeder Beschreibung des \u00c4u\u00dferen: Er ist keine Rasse im Sinne der Register, sondern ein <strong>Arbeitstyp<\/strong>, den die meisten gro\u00dfen kynologischen Organisationen \u00fcberhaupt nicht beschreiben \u2014 und die wenigen, die es tun, beschreiben ihn unterschiedlich. Deshalb nennen wir auf dieser Seite jedes Mal, <em>wessen<\/em> Vorgabe gerade zitiert wird. \u00c4hnliche Rassen finden Sie bei <a href=\"https:\/\/tvaryny.com\/de\">Tvaryny<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wer den Patterdale \u00fcberhaupt beschreibt \u2014 und warum die Beschreibungen abweichen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage \u201eWas sagt der Standard des Patterdale?\u201c hat keine einheitliche Antwort, denn einen einheitlichen Standard gibt es nicht. Die Rasse fehlt in der Nomenklatur der F\u00e9d\u00e9ration Cynologique Internationale (FCI). Sie fehlt auch in der Rasseliste des American Kennel Club (AKC) \u2014 und das, obwohl in derselben Liste der Lakeland Terrier, der Border Terrier und der Parson Russell Terrier stehen, also die n\u00e4chsten Nachbarn des Patterdale. Ebenso wenig steht sie in der Standardliste oder in der Rasseliste des britischen Kennel Club, wo Lakeland, Bedlington, Border und Parson ihre festen Pl\u00e4tze haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Fehlen in einer Liste, die die Nachbarn derselben Gruppe enth\u00e4lt, ist eine inhaltliche Tatsache und keine L\u00fccke unserer Recherche. Es bedeutet genau das, was es bedeutet: In diesen Registern hat der Patterdale weder einen Standard noch eine Nummer noch eine Ausstellungsklasse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Organisationen haben die Rasse dagegen sehr wohl beschrieben, und genau auf sie sollte man sich berufen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n\n<li><strong>Der United Kennel Club (UKC, USA)<\/strong> hat den Patterdale Terrier am <strong>1. Januar 1995<\/strong> anerkannt und der Terriergruppe zugeordnet. Die g\u00fcltige Fassung des offiziellen UKC-Standards tr\u00e4gt das Datum <strong>1. Dezember 2014<\/strong>. Das ist ein vollwertiger Ausstellungsstandard \u2014 mit einer Liste von Fehlern, schweren Fehlern und Disqualifikationen.<\/li>\n\n\n<li><strong>Der Patterdale Terrier Club of America (PTCA)<\/strong> ist der Rasseclub, der einen eigenen schriftlichen Standard mit eigenen Vorgaben ver\u00f6ffentlicht.<\/li>\n\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Dokumente sind nicht \u201edas richtige und das falsche\u201c. Es sind zwei verschiedene Aufnahmekriterien, und jedes gilt bei den eigenen Veranstaltungen. Die Unterschiede zwischen ihnen sind ganz konkret:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Merkmal<\/th><th>UKC-Standard (Fassung 2014)<\/th><th>PTCA-Standard<\/th><\/tr><\/thead><tbody>\n<tr><td>Gr\u00f6\u00dfe<\/td><td>10\u201315 Zoll <em>am Widerrist<\/em><\/td><td>10\u201315 Zoll <em>an der Schulter<\/em><\/td><\/tr>\n<tr><td>Gewicht<\/td><td>Nennt \u00fcberhaupt keine Zahl: \u201edas Gewicht soll im Verh\u00e4ltnis zur Gr\u00f6\u00dfe stehen\u201c<\/td><td>Im Verh\u00e4ltnis zur Gr\u00f6\u00dfe; \u201ezw\u00f6lf bis zwanzig Pfund w\u00e4ren ein Durchschnittswert\u201c<\/td><\/tr>\n<tr><td>Farbe<\/td><td>Schwarz, Rot, Schokoladenbraun, <strong>Grizzle<\/strong>, Schwarz mit Loh und <strong>Bronze<\/strong><\/td><td>Schwarz, Rot, Schokoladenbraun, Schwarz mit Loh \u2014 und ausdr\u00fccklich der Hinweis, dass andere Farben nicht registriert werden<\/td><\/tr>\n<tr><td>Kupieren der Rute<\/td><td>Wenn kupiert wird, wird nur <strong>ein Viertel oder ein Drittel<\/strong> abgenommen<\/td><td>Wenn kupiert wird, <strong>h\u00f6chstens ein Viertel<\/strong><\/td><\/tr>\n<tr><td>Augenfarbe<\/td><td>Im Einklang mit der Fellfarbe, aber <strong>niemals blau<\/strong><\/td><td>Braun oder kastanienbraun; bei schokoladenfarbenen Hunden jeder Bernsteinton<\/td><\/tr>\n<tr><td>Ohren<\/td><td>Dreieckig, eng anliegend, etwas oberhalb des Sch\u00e4dels<\/td><td>\u201eKnopfohren\u201c mit enger Falte<\/td><\/tr>\n<tr><td>Disqualifikationen<\/td><td>Vier: Kryptorchismus, B\u00f6sartigkeit oder \u00fcberm\u00e4\u00dfige Scheu, Albinismus, jeder wei\u00dfe Fleck an K\u00f6rper oder Kopf<\/td><td>Zwei: Kryptorchismus, Scheu oder B\u00f6sartigkeit<\/td><\/tr>\n<\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die praktische Schlussfolgerung f\u00fcr K\u00e4ufer ist einfach: Die Frage, ob ein Hund dem Standard entspricht, bleibt ohne die Angabe, <em>welchem<\/em>, inhaltsleer. Derselbe Grizzle- oder Bronzehund besteht nach dem UKC-Standard und wird nach der Farbliste des PTCA nicht registriert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Herkunftsgeschichte: Was dokumentiert ist und was m\u00fcndliche \u00dcberlieferung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Name stammt vom Dorf Patterdale in der Grafschaft Cumbria. Der Lake District, das sind steile H\u00e4nge, Ger\u00f6llfelder, Nebel und Dauerregen, und die Bauern dort brauchten keinen sch\u00f6nen Hund, sondern einen, der einem Fuchs in eine Felsspalte folgt und lebend wieder herauskommt. Das wichtigste Auswahlkriterium war <em>gameness<\/em> \u2014 die Bereitschaft, gegen das Wild zu arbeiten und nicht zur\u00fcckzuweichen; das Wort wird bis heute un\u00fcbersetzt verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach wird es schwieriger. Die Geschichte von Arbeitstypen ist fast immer m\u00fcndlich, und der Patterdale ist ein Musterfall: Was am h\u00e4ufigsten erz\u00e4hlt wird, ist am schlechtesten durch Dokumente belegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die erste Falle ist der Name selbst.<\/strong> \u201ePatterdale Terrier\u201c bezeichnete zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts nicht den Hund, den man heute so nennt. Der anschaulichste Beleg ist das Buch von Richard Clapham \u201eFoxes, Foxhounds and Fox-hunting\u201c (1922): Die Bildunterschrift lautet dort <em>\u201eEin arbeitender Lakeland Terrier. Einer der \u201aPatterdale\u2018-Rasse\u201c<\/em> \u2014 <strong>derselbe Hund tr\u00e4gt also beide Namen zugleich<\/strong>, und auf der Aufnahme ist der Hund hell und zottig, dem heutigen schwarzen, glatthaarigen Patterdale \u00fcberhaupt nicht \u00e4hnlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kl\u00e4rung kam 1921, als die Lakeland Terrier Association gegr\u00fcndet wurde und den Namen \u201eLakeland\u201c gerade deshalb festschrieb, um damit alle \u00f6rtlichen Bezeichnungen zu erfassen, die bis dahin nebeneinander in Gebrauch waren \u2014 Patterdale-, Ennerdale-, Fell-, Cumberland- und Westmorland-Terrier. Der heutige <a href=\"https:\/\/tvaryny.com\/de\/breed-lakeland-terrier\">Lakeland Terrier<\/a> hat also auch den Namen \u201ePatterdale\u201c in sich aufgenommen; der frei gewordene Name blieb sp\u00e4ter an dem Arbeitstyp haften, der au\u00dferhalb der Register geblieben ist. Deshalb sind alte B\u00fccher und Artikel mit dem Wort \u201ePatterdale\u201c mit Vorsicht zu lesen: Gemeint ist nicht zwangsl\u00e4ufig der heutige schwarze Hund.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die fr\u00fcheste ausf\u00fchrliche Beschreibung, die wir zitieren k\u00f6nnen<\/strong>, ist ein Brief von Lord Decies unter der \u00dcberschrift \u201eThe Patterdale Terriers\u201c, gedruckt in der Zeitschrift <em>The Field<\/em> am 18. April 1903; den Text gibt der PTCA auf seiner Website wieder. Der Autor schreibt, er habe zwanzig Jahre lang ein Notizbuch \u00fcber seine Terrier gef\u00fchrt, und beschreibt den Typ, den ein Fell Terrier braucht: sehr beweglich, eher hochl\u00e4ufig, \u201eschmal in der Brust, mit einem Gewicht von etwa 15 oder 16 Pfund\u201c, mit wetterfestem Haar. Dort werden auch <em>Red Tinker<\/em> \u2014 \u201eder Urvater vieler heutiger Patterdale Terrier\u201c \u2014 und <em>Blondin<\/em> genannt, beschrieben als \u201ezwerghafter reinrassiger Bedlington\u201c, den man in Verpaarungen breit eingesetzt hat, \u201eum die Bergterrier zu verbessern\u201c. Die Beteiligung des <strong>Bedlingtons<\/strong> an der Entstehung des Typs ist also keine Vermutung, sondern das, was ein Zeitzeuge ausdr\u00fccklich behauptet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die zweite Falle ist Joe Bowman.<\/strong> Der Name dieses Jagdf\u00fchrers der Ullswater Foxhounds wird in den meisten popul\u00e4ren Beschreibungen als \u201eSch\u00f6pfer\u201c des Patterdale genannt \u2014 er habe den blauschwarzen Border Terrier mit dem schwarz-lohfarbenen Fell Terrier gekreuzt. Das Problem daran: <strong>Die modernen Quellen beschreiben andere Hunde als die Quellen seiner Zeit.<\/strong> Derselbe Clapham schreibt 1922 \u00fcber die Terrier \u201eder Patterdale-Rasse\u201c bei Bowman, sie h\u00e4tten \u201eeine ganze Menge Bedlington-Blut\u201c und w\u00f6gen zwischen 14 und 16 Pfund, und die von ihm namentlich genannten Hunde sind rot, braun-rauhaarig, blau. Ein schwarzer glatthaariger Hund ist nicht darunter. Bowman hielt also tats\u00e4chlich Terrier, die man Patterdales nannte \u2014 aber es waren Hunde jenes Typs, aus dem sp\u00e4ter der Lakeland wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Brief von 1903 liest sich genauso: Sein Autor z\u00e4hlt Terrier auf, die er Bowman \u00fcber sechzehn Jahre hinweg <em>geliehen<\/em> hat. Wichtig ist, dass Clapham zwei Jahrzehnte sp\u00e4ter unabh\u00e4ngig davon dieselben Hunde erw\u00e4hnt \u2014 Sweep, der Lord Decies geh\u00f6rte, ebenso wie Corby und Blondin \u2014, was best\u00e4tigt, dass der Brief keine sp\u00e4te Erfindung ist. Bowman ist in diesem Bild ein herausragender Nutzer und Popularisator von Arbeitsterriern und nicht derjenige, der den heutigen Typ herausgez\u00fcchtet hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Interessanteste daran ist, <strong>wie die Legende beim Weitererz\u00e4hlen an Gewicht gewann<\/strong>, denn das l\u00e4sst sich Schritt f\u00fcr Schritt nachvollziehen. Mehrere heutige Seiten wiederholen ein und denselben Satz, der keinen Quellenverweis tr\u00e4gt; und bei jeder Wiedergabe verschieben sich Details. Es schwankt das Alter, in dem Bowman das Amt angetreten haben soll. Es schwankt auch das Amt selbst: Popul\u00e4re Darstellungen machen ihn zum <em>Master<\/em> der Ullswater Foxhounds, w\u00e4hrend eine Quelle aus seiner Zeit einen ganz anderen Mann als Master bezeichnet und Bowman als <em>huntsman<\/em>, also als J\u00e4ger der Meute. Und jene Seite, die als einzige unter ihnen Einzelnachweise f\u00fchrt, z\u00e4hlt namentlich alle auf, die das Amt des Master innehatten \u2014 und Bowman steht nicht in dieser Aufz\u00e4hlung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist zugleich die praktische Lehre dieses Abschnitts, und sie l\u00e4sst sich auf jede andere Rasse \u00fcbertragen: Die blo\u00dfe Zahl der Seiten, die eine Geschichte wiederholen, verleiht ihr kein Gewicht, wenn alle denselben quellenlosen Satz nacherz\u00e4hlen. Das Erkennungszeichen daf\u00fcr sind <strong>driftende Details<\/strong>: \u00c4ndern sich von Fassung zu Fassung Alter, Amt oder Farbe, dann hatte niemand der Beteiligten das Dokument je in der Hand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wann der heutige schwarze Patterdale entstanden ist.<\/strong> Hier stimmen die Quellen bei den Namen \u00fcberein und gehen bei den Daten auseinander. Moderne Darstellungen nennen einhellig <strong>Cyril Breay und Frank Buck<\/strong>, die in den 1950er Jahren gezielt mit dem Typ gearbeitet haben, sowie <strong>Brian Nuttall<\/strong>, dessen Linien vom Ende der 1950er und aus den 1960er Jahren hinter vielen heutigen Hunden stehen. Das sind aber <em>moderne Zeugnisse<\/em> und keine Dokumente jener Zeit. Deshalb erstreckt sich die Spanne der Daten, die verschiedene Autoren als Beginn der heutigen Rasse nennen, \u00fcber ein halbes Jahrhundert \u2014 von den 1910er bis in die 1960er Jahre \u2014, und keines dieser Daten sollte als gesichert dargestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum es so wenige Prim\u00e4rdokumente gibt \u2014 und das ist eine Erkl\u00e4rung, keine Ausrede.<\/strong> Die L\u00fccke hat mindestens drei konkrete Gr\u00fcnde, und jeder davon ist \u00fcberpr\u00fcfbar. Erstens hat niemand die Arbeitsterrier des Lake District registriert, weil es f\u00fcr sie kein Register gab: Das erste Rasseregister \u2014 der Club PTCA \u2014 wurde erst 1993 gegr\u00fcndet, und zwar in Amerika. Zweitens wurden die Aufzeichnungen <em>privat<\/em> gef\u00fchrt und aufbewahrt: Lord Decies schreibt ausdr\u00fccklich, dass er zwanzig Jahre lang ein Buch \u00fcber seine Terrier gef\u00fchrt hat \u2014 es ging also nicht darum, dass niemand etwas aufschrieb, sondern darum, dass diese Aufzeichnungen nicht in den \u00f6ffentlichen Umlauf gelangten. Drittens hielt der Autor des neunzehnten Jahrhunderts Rawdon Lee, als er die Terrier von Cumberland und Westmorland beschrieb, ausdr\u00fccklich fest, dass man sie nicht konsequent gez\u00fcchtet und den Typ nicht gefestigt hat \u2014 in jenen Jahrzehnten gab es als \u201eRasse\u201c also wirklich nichts festzuhalten. Ein erkl\u00e4rtes Fehlen von Dokumenten ist eine \u00fcberpr\u00fcfbare Aussage und weit n\u00fctzlicher als ein vages \u201edie Quellen widersprechen einander\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufschlussreich ist auch das Schicksal der n\u00e4chsten Version \u2014 angeblich habe Brian Nuttall den Namen in weiten Umlauf gebracht. Auf die direkte Frage antwortete er, dass rauhaarige, glatte und Broken-Terrier in seiner Gegend \u201eimmer Patterdales oder Fells genannt wurden, je nachdem, mit wem man spricht\u201c. Auch diese Version h\u00e4lt also der Nachfrage beim Beteiligten selbst nicht stand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die eigene historische Notiz des UKC formuliert die Herkunft vorsichtiger und breiter: Die Rasse \u201estammt haupts\u00e4chlich vom schwarzen, glatthaarigen Fell Terrier ab, der unter den harten Bedingungen Nordenglands gez\u00fcchtet wurde\u201c und den man gegen Raubwild hielt, das den Schafen gef\u00e4hrlich war. Man sollte im Blick behalten, dass der historische Abschnitt eines Standards die Position des Registers wiedergibt und keine unabh\u00e4ngig festgestellte Tatsache; aber gerade diese vorsichtigere Version passt am besten zu den Dokumenten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00c4u\u00dferes: Funktion vor allem anderen<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"512\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier.webp\" alt=\"Patterdale Terrier\" class=\"wp-image-138494\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier.webp 768w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-300x200.webp 300w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-330x220.webp 330w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-420x280.webp 420w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-615x410.webp 615w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Z\u00fcchter der Patterdales sind bewusst nicht den Weg der Ausstellungsauslese gegangen, und deshalb wird das \u00c4u\u00dfere der Rasse \u00fcber die Eignung zur Arbeit beschrieben und nicht \u00fcber Sch\u00f6nheit. Die These \u201ehier gibt es \u00fcberhaupt keinen Standard, wichtig ist allein die F\u00e4higkeit, in den Bau zu schl\u00fcpfen\u201c ist aber ungenau: Der UKC-Standard ist durchaus detailliert und enth\u00e4lt vier Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Disqualifikation.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n\n<li><strong>Gr\u00f6\u00dfe.<\/strong> Beide vorhandenen Standards geben denselben Bereich an \u2014 <strong>10\u201315 Zoll<\/strong>, also etwa <strong>25\u201338 cm<\/strong>. Der Unterschied liegt allein im Messpunkt: Der UKC misst am Widerrist, der PTCA an der Schulter.<\/li>\n\n\n<li><strong>Gewicht.<\/strong> Hier gehen die Standards grunds\u00e4tzlich auseinander. Der UKC <em>nennt gar keine Zahl<\/em> und beschr\u00e4nkt sich auf das Verh\u00e4ltnis zur Gr\u00f6\u00dfe und eine Arbeitskondition ohne \u00fcberfl\u00fcssiges Fett. Der PTCA verlangt ebenfalls Proportionalit\u00e4t, f\u00fcgt aber einen Anhaltspunkt hinzu: 12\u201320 Pfund (etwa 5\u20139 kg) \u201ew\u00e4ren ein Durchschnittswert\u201c. Das ist genau ein Anhaltspunkt und keine Vorschrift: Das Wort \u201edurchschnittlich\u201c steht in der Quelle nicht zuf\u00e4llig. Zum Vergleich: Der Brief von 1903 nannte f\u00fcr einen Bergterrier 15\u201316 Pfund.<\/li>\n\n\n<li><strong>Brustkorb und \u201eZwei-H\u00e4nde-Regel\u201c.<\/strong> Das ist keine Folklore der Besitzer, sondern das offizielle Richtverfahren des UKC. Der Hund wird <em>mit den H\u00e4nden vermessen<\/em>: Die Brust direkt hinter den Schulterbl\u00e4ttern soll sich von den Handfl\u00e4chen eines erwachsenen Mannes so umfassen lassen, dass sich die Finger beider H\u00e4nde ber\u00fchren. Der Standard beschreibt auch, wie genau das gemacht wird \u2014 die Vorderl\u00e4ufe werden vom Boden gehoben und der untere Teil des Brustkorbs sanft zusammengedr\u00fcckt, um sicherzugehen, dass er <strong>nachgibt<\/strong>. Ein zu gro\u00dfer, zu breiter oder nicht nachgebender Brustkorb ist ein Fehler.<\/li>\n\n\n<li><strong>Haar.<\/strong> Drei Typen: glatt (smooth), dazwischenliegend (broken) und rau (rough). Die Anforderung ist dieselbe \u2014 dicht und grob, in der Lage, vor N\u00e4sse, Dornen und den Z\u00e4hnen des Wildes zu sch\u00fctzen. Besch\u00e4digte Arbeitsstellen im Haar werden im Ring nicht bestraft.<\/li>\n\n\n<li><strong>Rute.<\/strong> Beide Standards erw\u00e4hnen das Kupieren als M\u00f6glichkeit und nicht als Pflicht. Beide begr\u00fcnden es gleich: Die Rute ist mitunter die einzige M\u00f6glichkeit, den Hund aus dem Bau zu ziehen. Der UKC h\u00e4lt ausdr\u00fccklich fest, dass es keinen Vorzug zwischen kupierter und nat\u00fcrlicher Rute gibt.<\/li>\n\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Kupieren lohnt der Blick auf die rechtliche Seite: Der UKC selbst h\u00e4lt im Text des Standards fest, dass er als internationales Register das Verbot des Kupierens von Ruten und Ohren in einer Reihe von L\u00e4ndern kennt und dass deshalb kein Hund bei seinen Veranstaltungen wegen einer nat\u00fcrlichen Rute oder nat\u00fcrlicher Ohren benachteiligt werden darf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Und nun das Wichtigste \u2014 jenes Detail, bei dem sich fast jede Rassebeschreibung irrt.<\/strong> Die Formulierung \u201ein Gro\u00dfbritannien ist das Kupieren f\u00fcr Arbeitshunde erlaubt\u201c ist falsch: Die Regelung zerf\u00e4llt <em>innerhalb<\/em> des Vereinigten K\u00f6nigreichs, und f\u00fcr den Patterdale f\u00e4llt die Antwort in seinen drei Rechtsgebieten unterschiedlich aus.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n\n<li><strong>England \u2014 der Patterdale f\u00e4llt darunter.<\/strong> Die Liste der Typen, f\u00fcr die eine Ausnahme gilt, umfasst drei Positionen, und die dritte ist offen formuliert: <em>Terrier jeden Typs oder jeder Kombination von Typen<\/em>. Keine einzige Rasse wird namentlich genannt, also passt der Patterdale unter diese Formulierung.<\/li>\n\n\n<li><strong>Wales \u2014 f\u00e4llt nicht darunter.<\/strong> Hier ist die Liste <em>geschlossen<\/em>: Vier konkrete Terrierrassen werden genannt, der Patterdale ist nicht darunter, und zus\u00e4tzlich steht der Vorbehalt, dass eine Kombination von Rassen nicht z\u00e4hlt.<\/li>\n\n\n<li><strong>Schottland \u2014 Terrier kommen in der Ausnahme \u00fcberhaupt nicht vor.<\/strong> Die Ausnahme erfasst nur Spaniels und Vorstehhunde; zudem betrifft sie ausschlie\u00dflich die Arbeit auf der Jagd und nicht die Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung, erlaubt h\u00f6chstens ein Drittel der Rute und verlangt, dass ausschlie\u00dflich ein Tierarzt den Eingriff vornimmt.<\/li>\n\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Bedingungen, unter denen die Ausnahme in England greift, sollte man vorher kennen, denn mehrere davon sind wenig naheliegend: Die Mutter des Welpen muss einem der aufgef\u00fchrten Typen angeh\u00f6ren; der Welpe darf h\u00f6chstens f\u00fcnf Tage alt sein; n\u00f6tig ist eine tier\u00e4rztliche Bescheinigung, ausgestellt auf Grundlage eines von sieben zul\u00e4ssigen Nachweisen der Arbeitsbestimmung \u2014 darunter ausdr\u00fccklich ein Schreiben eines Vertreters des Verbands der Arbeitsterrier, ein Detail, das genau diese Rasse betrifft; der Hund muss vor dem dritten Lebensmonat gechippt werden; und ein solcher Hund darf nicht auf Veranstaltungen gezeigt werden, bei denen Zuschauer Eintritt zahlen, au\u00dfer zur Vorf\u00fchrung der Arbeitseigenschaften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferhalb Gro\u00dfbritanniens folgt die Logik mitunter einem ganz anderen Muster. In <strong>Deutschland<\/strong> kn\u00fcpft die Ausnahme nicht an die Rasse an, sondern an die <em>vorgesehene Verwendung<\/em> \u2014 an Hunde, die auf der Jagd gef\u00fchrt werden sollen; eine Rasseliste und eine Altersgrenze enth\u00e4lt der Gesetzestext nicht, stattdessen m\u00fcssen drei Bedingungen zugleich erf\u00fcllt sein: die aus dieser Verwendung folgende Notwendigkeit, das Fehlen tier\u00e4rztlicher Einw\u00e4nde und die Durchf\u00fchrung durch einen Tierarzt. In <strong>Polen<\/strong> ist das Verbot ausdr\u00fccklich benannt, und eine Arbeits- oder Jagdausnahme ist dazu nicht vorgesehen \u2014 nur eine therapeutische.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesondert zur <strong>Ukraine<\/strong>, und hier markieren wir bewusst die Grenze unserer eigenen Aussage: Eine eigene Norm speziell zum Kupieren enth\u00e4lt das einschl\u00e4gige Gesetz nicht. Es gibt das allgemeine Verbot, Haustiere zu verst\u00fcmmeln, und ein Kupieren aus kosmetischen Gr\u00fcnden f\u00e4llt h\u00f6chstwahrscheinlich darunter \u2014 aber das ist <em>unsere Schlussfolgerung aus der allgemeinen Norm<\/em> und kein Zitat aus einem eigenen Paragrafen, und der Leser sollte diesen Unterschied kennen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Merkmal<\/th><th>Beschreibung der Besonderheiten<\/th><\/tr><\/thead><tbody>\n<tr><td>Farbe<\/td><td>Am typischsten ist einfarbiges Schwarz, doch die Farblisten der beiden Standards sind verschieden (siehe Tabelle oben). Beide lassen etwas Wei\u00df an Brust und Pfoten zu; nach dem UKC-Standard ist ein wei\u00dfer Fleck an K\u00f6rper oder Kopf eine Disqualifikation.<\/td><\/tr>\n<tr><td>Kopf<\/td><td>Kr\u00e4ftig, von vorn keilf\u00f6rmig oder trapezf\u00f6rmig. Sch\u00e4del und Fang sind gleich lang, oder der Fang ist etwas k\u00fcrzer. Der Fang soll weder spitz noch schwach sein.<\/td><\/tr>\n<tr><td>Z\u00e4hne<\/td><td>Vollst\u00e4ndiges Gebiss, Scheren- oder Zangenbiss. Bei der Arbeit gebrochene oder verlorene Z\u00e4hne werden nicht bestraft.<\/td><\/tr>\n<tr><td>Augen<\/td><td>Gerade und ziemlich weit auseinander eingesetzt, nicht vorstehend \u2014 das ist wichtig f\u00fcr einen Hund, der in der Erde arbeitet.<\/td><\/tr>\n<tr><td>Ohren<\/td><td>Klein, mit enger Falte, die Spitzen zum \u00e4u\u00dferen Augenwinkel gerichtet.<\/td><\/tr>\n<\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Charakter und Temperament: Kleiner Teufel oder treuer Freund?<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gallery-223241-1536x1152-1-1024x768.jpg\" alt=\"Patterdale Terrier \u2014 Charakter und Temperament: Kleiner Teufel oder treuer Freund?\" class=\"wp-image-138509\" srcset=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gallery-223241-1536x1152-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gallery-223241-1536x1152-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gallery-223241-1536x1152-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gallery-223241-1536x1152-1-860x645.jpg 860w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gallery-223241-1536x1152-1.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist der wichtigste Abschnitt f\u00fcr k\u00fcnftige Besitzer, und der UKC-Standard \u00e4u\u00dfert sich hier f\u00fcr ein Dokument dieser Gattung ungew\u00f6hnlich offen: Patterdales \u201earbeiten sehr bereitwillig und haben einen starken Willen zu gefallen\u201c, aber das ist <strong>kein Hund f\u00fcr den gew\u00f6hnlichen Heimtierhalter<\/strong>, und vom Halter braucht es Humor und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr echtes Terrierwesen. Das ist ein seltener Fall, in dem ein Register den K\u00e4ufer unmittelbar warnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Hause ist der Patterdale meist sanft und anh\u00e4nglich, manchmal aufdringlich. Das Umschalten in den Arbeitsmodus geht bei ihm jedoch augenblicklich, und an Intensit\u00e4t und Kompromisslosigkeit ist er deutlich h\u00e4rter als der <a href=\"https:\/\/tvaryny.com\/de\/breed-border-terrier\">Border Terrier<\/a>, den man oft als sanftere Alternative betrachtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Art zu arbeiten und im Erregungsniveau stehen Patterdales dem <a href=\"https:\/\/tvaryny.com\/de\/breed-german-hunting-terrier-jagdterrier\">Deutschen Jagdterrier<\/a> am n\u00e4chsten. Beide neigen dazu, die eigenen Kr\u00e4fte zu \u00fcbersch\u00e4tzen und einen deutlich gr\u00f6\u00dferen Gegner anzugehen. Die praktische Folge f\u00fcr die Stadt ist klar und sehr konkret: Ein Spaziergang ohne Leine dort, wo es Katzen, Eichh\u00f6rnchen oder eine Fahrbahn gibt, ist ein unn\u00f6tiges Risiko, denn die Hetze schaltet sich schneller ein, als der Gehorsam greift.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Menschen gegen\u00fcber sind Patterdales in der Regel loyal; der UKC-Standard verlangt, dass der Hund gegen\u00fcber Menschen, Vieh und anderen Hunden ruhig ist, und B\u00f6sartigkeit oder \u00fcberm\u00e4\u00dfige Scheu stehen auf der Liste der Disqualifikationen. In der Praxis geraten R\u00fcden allerdings oft untereinander aneinander, weshalb man einen zweiten Hund kl\u00fcger vom anderen Geschlecht w\u00e4hlt. Kleintiere \u2014 Hamster, Ratten, Kaninchen \u2014 vertragen sich mit einem Patterdale nicht: Der Jagdtrieb ist hier zu stark, um sich auf Sozialisierung zu verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders als der <a href=\"https:\/\/tvaryny.com\/de\/breed-odis\">ODIS<\/a>, den man vor allem als Begleithund mit gem\u00e4\u00dfigtem Temperament gez\u00fcchtet hat, braucht der Patterdale konsequente Regeln und eine ernsthafte Auslastung. Das ist kein Hund, bei dem eine weiche Unentschlossenheit in der Erziehung funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Arbeitsqualit\u00e4ten \u2014 und warum hier das Gesetz wichtiger ist als die Tradition<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/dog-1268559_1280-1024x682.webp\" alt=\"Patterdale Terrier \u2014 Arbeitsqualit\u00e4ten: Was ist die Superkraft dieser Rasse?\" class=\"wp-image-138524\" srcset=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/dog-1268559_1280-1024x682.webp 1024w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/dog-1268559_1280-300x200.webp 300w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/dog-1268559_1280-768x512.webp 768w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/dog-1268559_1280-330x220.webp 330w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/dog-1268559_1280-420x280.webp 420w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/dog-1268559_1280-615x410.webp 615w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/dog-1268559_1280-860x573.webp 860w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/dog-1268559_1280.webp 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Patterdale ist ein Erdhund, und seine k\u00f6rperlichen Eigenschaften sind genau darauf ausgerichtet: Beweglichkeit, die F\u00e4higkeit, in einer engen R\u00f6hre zu wenden, ein zusammendr\u00fcckbarer Brustkorb, Ausdauer. Im Bau gibt der Hund Laut und zeigt dem J\u00e4ger damit seinen Standort an. Im Erregungszustand ist die Schmerzempfindlichkeit deutlich herabgesetzt \u2014 und das ist eher ein Problem als ein Vorteil: Der Hund kann mit schweren Verletzungen weiterarbeiten, deshalb ist eine Kontrolle nach jedem Einsatz im Feld Pflicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine Beschreibung dessen, wie die Rasse historisch gearbeitet hat, ist aber keine Beschreibung dessen, was heute erlaubt ist.<\/strong> Die Baujagd ist in verschiedenen L\u00e4ndern unterschiedlich geregelt, und im Ursprungsland der Rasse haben sich die Regeln radikal ge\u00e4ndert. Hier \u201edie \u00fcbliche Praxis\u201c ohne diesen Vorbehalt zu nennen, hie\u00dfe dem Leser etwas zu empfehlen, wof\u00fcr er in seinem Land zur Verantwortung gezogen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n\n<li><strong>Der Dachs in Gro\u00dfbritannien.<\/strong> Das Dachsschutzgesetz von 1992 (Protection of Badgers Act 1992) stellt sowohl das Ausgraben eines Dachses unter Strafe als auch \u2014 in einer eigenen Bestimmung \u00fcber den Eingriff in den Bau \u2014 <em>das Veranlassen eines Hundes, in einen Dachsbau einzudringen<\/em>. Mehr noch, das Gesetz stellt eine Vermutung auf: Gibt es Beweise, aus denen sich schlie\u00dfen l\u00e4sst, dass eine Person nach einem Dachs gegraben hat, so gilt dies als geschehen, solange das Gegenteil nicht bewiesen ist. Die in alten Beschreibungen traditionelle Arbeit am Dachs ist in Britannien also seit \u00fcber drei\u00dfig Jahren verboten.<\/li>\n\n\n<li><strong>Arbeit unter der Erde in England und Wales.<\/strong> Das Jagdgesetz von 2004 (Hunting Act 2004) hat f\u00fcr den Hund unter der Erde nur eine schmale Ausnahme gelassen, und ihre Bedingungen sind abschlie\u00dfend aufgez\u00e4hlt: Zweck ist es, schweren Schaden von V\u00f6geln abzuwenden, die zum Abschuss gehalten oder aufbewahrt werden; man muss einen <em>schriftlichen<\/em> Nachweis des Rechts an diesem Grund bei sich f\u00fchren und ihn auf Verlangen eines Polizeibeamten vorzeigen; unter der Erde darf gleichzeitig <strong>nicht mehr als ein Hund<\/strong> arbeiten; das Wild ist so schnell wie m\u00f6glich aus dem Bau zu treiben und danach von einer kompetenten Person zu erschie\u00dfen; gesondert wird verlangt, angemessene Ma\u00dfnahmen zu treffen, um <em>eine Verletzung des Hundes zu verhindern<\/em>.<\/li>\n\n\n<li><strong>Schottland ist ein eigenes und neueres System.<\/strong> Hier irrt man sich leicht, wenn man sich auf einen veralteten Text st\u00fctzt: Das Gesetz von 2002, das diese Frage fr\u00fcher geregelt hat, wurde <strong>am 3. Oktober 2023 aufgehoben<\/strong>. Der geltende Hunting with Dogs (Scotland) Act 2023 erlaubt die Arbeit unter der Erde ausschlie\u00dflich beim <strong>Fuchs<\/strong> und nur unter Bedingungen, zu denen ein einzelner Hund geh\u00f6rt, die verpflichtende <strong>Ausstattung des Hundes mit einem Ger\u00e4t, das seine Position unter der Erde verfolgbar macht<\/strong>, angemessene Ma\u00dfnahmen, damit der Hund nicht stecken bleibt, und seine sofortige Rettung, falls das doch geschieht; ein aufgefundener Fuchs ist zu erschie\u00dfen (oder er kann von einem Beizvogel get\u00f6tet werden), und wenn er verwundet ist, ist er <em>auf eine Weise zu t\u00f6ten, die keinen Hund einsetzt<\/em>.<\/li>\n\n\n<li><strong>Deutschland ist das Beispiel daf\u00fcr, warum \u201edas Land erlaubt es\u201c nichts bedeutet.<\/strong> Das Bundesjagdrecht kennt die Baujagd und erw\u00e4hnt sie eigens in der Liste der Ausnahmen, und das Tierschutzgesetz verbietet es, ein Tier auf ein anderes zu hetzen, \u201esoweit dies nicht die Grunds\u00e4tze weidgerechter Jagdaus\u00fcbung verlangen\u201c. Die sachliche Regelung liegt aber auf der Ebene der Bundesl\u00e4nder, und sie f\u00e4llt unterschiedlich aus: Manche L\u00e4nder haben die Arbeit im <em>Naturbau<\/em> untersagt (ganz oder nur beim Dachs) und die Erlaubnis f\u00fcr den Kunstbau behalten, andere haben sich auf den Nachweis der Eignung beschr\u00e4nkt. Aus der Bundesnorm l\u00e4sst sich der Stand der Dinge in einem einzelnen Bundesland nicht ableiten.<\/li>\n\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den letzten Punkt sollte man aufmerksam lesen, denn er verschiebt den ganzen Rahmen. Ein Vorgehen, bei dem der Hund das Wild unter der Erde festh\u00e4lt oder abt\u00f6tet, ist in England und Wales kein \u201etraditioneller Arbeitsstil\u201c \u2014 es passt nicht in die eine erlaubte Ausnahme, die um das Heraustreiben des Wildes aus dem Bau und den Schuss herum gebaut ist. Deshalb ist eine Beschreibung der Rasse \u00fcber \u201eArbeit auf Vernichtung\u201c nur als historische Charakterisierung des Typs korrekt und nicht als geltende Empfehlung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Regeln unterscheiden sich nicht nur zwischen den L\u00e4ndern, sondern auch innerhalb einzelner Staaten, eine allgemeing\u00fcltige Antwort auf die Frage \u201ewas darf ein Patterdale\u201c gibt es also nicht. Bevor Sie einen Hund gerade f\u00fcr die Baujagd anschaffen, kl\u00e4ren Sie die geltenden Vorschriften Ihrer Region \u2014 und \u00fcbertragen Sie darauf weder die britische Tradition noch die amerikanische Praxis. So unterschiedlich fallen die Ans\u00e4tze aus:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n\n<li><strong>Frankreich \u2014 der Gegenpol zu Gro\u00dfbritannien: hier ist die Baujagd nicht nur erlaubt, sondern kodifiziert<\/strong>, unter eigenem Namen und im Detail geregelt. Verlangt wird eine Meute von mindestens drei Hunden, die eigens auf Fuchs und Dachs eingearbeitet sind; zugelassen sind allein Grabwerkzeuge und Zangen, die nicht verletzen; Gas und Fallen sind ausdr\u00fccklich verboten; das T\u00f6ten muss unverz\u00fcglich erfolgen, und es ist gesondert untersagt, das Tier dem Bellen oder den Bissen der Hunde auszusetzen; die aufgegrabene Stelle ist binnen eines Tages wiederherzustellen; wird im Bau eine gesch\u00fctzte Art angetroffen, ist die Jagd sofort abzubrechen. Auch Wettbewerbe und Meisterschaften in dieser Jagdart sind verboten. Die Saison endet am 15. Januar, f\u00fcr den Dachs ist ein zus\u00e4tzlicher Zeitraum ab dem 15. Mai m\u00f6glich.<\/li>\n\n\n<li><strong>Polen \u2014 ein Beispiel daf\u00fcr, wie eine einzige \u00c4nderung alles umstellt.<\/strong> Bis 2018 nahm das Gesetz die Pr\u00fcfung der Arbeitseigenschaften von Jagdhunden ausdr\u00fccklich vom Verbot aus \u2014 genau diese Ausnahme legitimierte das organisierte Arbeiten am Bau. Mit einer Novelle wurde sie gestrichen. Die Jagd blieb erlaubt, doch die Zerst\u00f6rung eines Baus ist ein eigener, mit Strafe bewehrter Versto\u00df, sodass das Aufgraben keine Grundlage mehr hat.<\/li>\n\n\n<li><strong>Italien \u2014 die Antwort spaltet sich nach Arten.<\/strong> Der Dachs z\u00e4hlt dort \u00fcberhaupt nicht zum jagdbaren Wild, weshalb eine Baujagd auf ihn ausscheidet \u2014 allerdings wegen des Artenschutzes und nicht wegen eines Verbots der Methode. Der Fuchs dagegen ist jagdbar, und ein landesweites Verbot der Methode selbst gibt es nicht.<\/li>\n\n\n<li><strong>Spanien \u2014 die Zust\u00e4ndigkeit liegt bei siebzehn autonomen Gemeinschaften.<\/strong> In mindestens zwei davon ist die Jagd \u201eauf den Fuchs mit Erdhunden&#8220; eine im Gesetz ausdr\u00fccklich benannte Jagdart. Gas und Rauch sind landesweit verboten.<\/li>\n\n\n<li><strong>Ukraine \u2014 die Methode ist nicht verboten.<\/strong> Die Jagd mit Hunden und die Pr\u00fcfung der Arbeitseigenschaften sind ausdr\u00fccklich vorgesehen. Das Fluten von Bauen, der Einsatz von Gas und Rauch sowie die Zerst\u00f6rung von Tierbehausungen sind jedoch durch eigene Vorschriften untersagt.<\/li>\n\n\n<li><strong>USA \u2014 ein bundesweites Verbot gibt es nicht<\/strong>, und die einzige Bundesvorschrift zu Tierk\u00e4mpfen nimmt die Verwendung von Tieren bei der Jagd ausdr\u00fccklich von ihrem Anwendungsbereich aus. Die Bundesstaaten unterscheiden sich dagegen wirklich: einer verbietet es, einen Fuchs aus irgendeinem Bau zu holen, ein anderer verbietet dies f\u00fcr Stinktier und Waschb\u00e4r, f\u00fcr den Fuchs aber gerade nicht, ein dritter regelt die Frage \u00fcberhaupt nicht.<\/li>\n\n\n<li><strong>Brasilien \u2014 die Frage stellt sich gar nicht, und zwar aus einem Grund au\u00dferhalb des Rechts:<\/strong> dort kommen weder F\u00fcchse der Gattung <em>Vulpes<\/em> noch Dachse der Gattung <em>Meles<\/em> vor. Zudem ist die Jagd dort als Regelfall verboten.<\/li>\n\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Halten wir auch eine Kleinigkeit fest, die oft durch Rassebeschreibungen wandert: Die Beuteliste \u201eFuchs, Dachs, Waschb\u00e4r\u201c mischt verschiedene L\u00e4nder. In Britannien gibt es keinen Waschb\u00e4ren \u2014 er ist ein nordamerikanisches Jagdobjekt und zusammen mit der amerikanischen Verwendung der Rasse in die Beschreibung geraten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein interessanter Vergleich: W\u00e4hrend der <a href=\"https:\/\/tvaryny.com\/de\/breed-otterhound\">Otterhund<\/a> ein Meister der Arbeit im Wasser und in sumpfigem Gel\u00e4nde ist, hat sich der Patterdale unter der Erde spezialisiert. Wasser scheut er allerdings ebenfalls nicht und schwimmt gern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Haltung und Pflege: Einfach und kompliziert zugleich<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-on-hill-196381019-2000-070eb78f6c3d4481aeebbfeaa7e50523-1024x683.jpg\" alt=\"Patterdale Terrier \u2014 Haltung und Pflege: Einfach und kompliziert zugleich\" class=\"wp-image-138539\" srcset=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-on-hill-196381019-2000-070eb78f6c3d4481aeebbfeaa7e50523-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-on-hill-196381019-2000-070eb78f6c3d4481aeebbfeaa7e50523-300x200.jpg 300w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-on-hill-196381019-2000-070eb78f6c3d4481aeebbfeaa7e50523-768x512.jpg 768w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-on-hill-196381019-2000-070eb78f6c3d4481aeebbfeaa7e50523-330x220.jpg 330w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-on-hill-196381019-2000-070eb78f6c3d4481aeebbfeaa7e50523-420x280.jpg 420w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-on-hill-196381019-2000-070eb78f6c3d4481aeebbfeaa7e50523-615x410.jpg 615w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-on-hill-196381019-2000-070eb78f6c3d4481aeebbfeaa7e50523-860x573.jpg 860w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-on-hill-196381019-2000-070eb78f6c3d4481aeebbfeaa7e50523.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Fellpflege ist der Patterdale anspruchslos \u2014 der UKC-Standard h\u00e4lt ausdr\u00fccklich fest, dass f\u00fcr ein ordentliches Haarkleid sehr wenig Pflege n\u00f6tig ist. Die Schwierigkeit der Haltung liegt auf einer ganz anderen Ebene.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n\n<li><strong>Glatthaarige.<\/strong> Es gen\u00fcgt, einmal in der Woche mit einem feuchten Tuch oder einem Gumminoppenhandschuh \u00fcber den Hund zu gehen, um die toten Haare aufzunehmen.<\/li>\n\n\n<li><strong>Rauhaarige und Broken.<\/strong> Sie brauchen mehrmals im Jahr ein Trimmen (Auszupfen). Das ist nicht nur \u00c4sthetik: Altes Haar f\u00e4llt nicht von selbst aus und kann Juckreiz verursachen.<\/li>\n\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die eigentliche Last f\u00fcr den Besitzer besteht darin, dem Hund ein Ventil f\u00fcr seine Energie zu verschaffen. Eine Viertelstunde ums Haus herum bringt einem Patterdale nichts. Er muss laufen, suchen, graben und Aufgaben l\u00f6sen, und ohne das sucht er sich selbst Arbeit: Grabungen, zerst\u00f6rte M\u00f6bel und abgerissene Tapeten sind das typische Ergebnis von Langeweile und nicht eines schlechten Charakters. Geeignet ist jede Besch\u00e4ftigung mit einem Such- oder Tempoanteil \u2014 Nasenarbeit, Agility, Flyball; der UKC veranstaltet \u00fcbrigens Coursing- und Nasenarbeitspr\u00fcfungen, die der Rasse offenstehen. Die Ausdauer dieser Hunde ist wirklich auff\u00e4llig: Sie k\u00f6nnen ein Fahrrad kilometerweit begleiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesondert zu ber\u00fccksichtigen ist die Neigung zum Ausb\u00fcxen. Patterdales klettern gut und graben ausgezeichnet, deshalb muss der Zaun hoch und mit einem Untergrabschutz versehen sein \u2014 sonst f\u00fchrt der Jagdtrieb den Hund fr\u00fcher oder sp\u00e4ter \u00fcber die Grundst\u00fccksgrenze.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesundheit und genetische Besonderheiten<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"433\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/pup-14-nr0008-01p.jpg\" alt=\"Patterdale Terrier \u2014 Gesundheit und genetische Besonderheiten\" class=\"wp-image-138554\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/pup-14-nr0008-01p.jpg 650w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/pup-14-nr0008-01p-300x200.jpg 300w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/pup-14-nr0008-01p-330x220.jpg 330w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/pup-14-nr0008-01p-420x280.jpg 420w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/pup-14-nr0008-01p-615x410.jpg 615w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die Gesundheit des Patterdale l\u00e4sst sich korrekt nur mit einer wichtigen Einschr\u00e4nkung sprechen. Die Rasse wird weder vom britischen Kennel Club noch vom AKC registriert, folglich taucht sie auch in deren Gesundheits\u00fcbersichten und Statistiken zur Lebensdauer nicht auf. Das bedeutet nicht \u201edie Rasse ist gesund\u201c, sondern \u201ees gibt keine Rassestatistik\u201c: Das Fehlen einer Krankheitsliste ist eine Datenl\u00fccke und kein Zeugnis von Wohlergehen. Deshalb wird unten genannt, was f\u00fcr genau diese Rasse dokumentiert ist, und gesondert das, was f\u00fcr sie lediglich zu pr\u00fcfen empfohlen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus demselben Grund ist der Status der Zahl zur Lebensdauer zu pr\u00e4zisieren. Der Anhaltspunkt, den man f\u00fcr den Patterdale gew\u00f6hnlich nennt, sind <strong>12\u201315 Jahre<\/strong>, und das ist eine Verallgemeinerung der Haltungspraxis und kein Ergebnis einer Rassestudie: Gro\u00dfe Kohortenarbeiten zur Lebensdauer von Hunden st\u00fctzen sich auf Registerrassen, und nicht registrierte Typen werden darin nicht als eigene Gruppe ausgewiesen. Mit dieser Zahl sollte man wie mit einem Anhaltspunkt umgehen und nicht wie mit einer gemessenen Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die prim\u00e4re Linsenluxation (PLL) ist das wichtigste dokumentierte genetische Problem der Rasse.<\/strong> Es handelt sich um eine monogene Erkrankung mit autosomal-rezessivem Erbgang; das Gen ist <strong>ADAMTS17<\/strong>. Die urs\u00e4chliche Mutation haben Farias und Mitautoren im Jahr 2010 als Austausch G\u2192A an der Position c.1473+1 beschrieben, der die Erkennungsstelle des Splei\u00df-Donors in Intron 10 zerst\u00f6rt. In diese Liste kam der Patterdale durch eine konkrete Arbeit: Gould und Mitautoren haben 2011 insgesamt 121 Hunde aus 30 Rassen mit klinisch best\u00e4tigter PLL untersucht und unter vierzehn Rassen, die zu den zuvor bekannten drei hinzukamen, <strong>mindestens je einen Hund gefunden, der f\u00fcr die ADAMTS17-Mutation homozygot und klinisch betroffen war<\/strong> \u2014 darunter einen Patterdale Terrier. Die Formulierung sollte genau so bleiben: Es geht um den Nachweis der Mutation in der Rasse und nicht um eine gemessene H\u00e4ufigkeit ihrer Verbreitung, die f\u00fcr den Patterdale nicht ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Besitzer sind praktisch zwei Dinge wichtiger. Erstens gibt es einen DNA-Test, und gerade er und nicht eine Untersuchung gibt vor der Verpaarung die Antwort. Zweitens hat die Genetik der PLL eine Eigenheit, die oft vergessen wird: Die meisten Tr\u00e4ger mit einer Kopie der Mutation erkranken ihr Leben lang nicht, ein kleiner Prozentsatz erkrankt aber doch, und der Grund daf\u00fcr ist bislang unbekannt \u2014 deshalb wird empfohlen, Tr\u00e4ger augen\u00e4rztlich zu beobachten und sie nicht einfach von der Zucht auszuschlie\u00dfen und zu vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der klinische Verlauf hat praktische Bedeutung, denn die PLL ist ein Notfall. Die Erkrankung bleibt meist unbemerkt, bis sich die Linse in einem Auge verschiebt; im zweiten Auge liegt zu diesem Zeitpunkt oft schon eine teilweise Verlagerung vor, die in Wochen oder Monaten in eine vollst\u00e4ndige \u00fcbergeht. Die gef\u00e4hrlichste Variante ist die Verlagerung der Linse nach vorn: Sie blockiert den Abfluss der Fl\u00fcssigkeit und l\u00f6st ein akutes Glaukom aus, das heftig schmerzt und das Sehverm\u00f6gen unwiederbringlich nehmen kann. Die Behandlung ist chirurgisch \u2014 die verlagerte Linse wird entfernt; ist das nicht m\u00f6glich, greift man zur Entfernung des Auges, um den Schmerz zu nehmen. Pl\u00f6tzliche R\u00f6tung, Tr\u00fcbung oder deutlicher Schmerz im Auge sind bei einem Patterdale ein Grund, noch am selben Tag zum Tierarzt zu fahren, und nicht abzuwarten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was zus\u00e4tzlich zu pr\u00fcfen empfohlen wird.<\/strong> Der Rasseclub r\u00e4t Z\u00fcchtern zum Screening auf Patellaluxation, zu augen\u00e4rztlichen Untersuchungen und zur Untersuchung des Herzens. Das sind genau Empfehlungen zur Untersuchung und keine festgestellte H\u00e4ufigkeit in der Rasse: Zur Untersuchung wird geraten, weil sie ein Problem fr\u00fcher findet als die ersten Symptome, und nicht, weil f\u00fcr den Patterdale ein erh\u00f6htes Risiko gemessen worden w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der h\u00e4ufigste Anlass f\u00fcr Tierarztbesuche bei Arbeitshunden dieser Rasse ist dagegen nicht erblich: Es sind Verletzungen. Wegen der herabgesetzten Schmerzempfindlichkeit im erregten Zustand kann ein Patterdale Sch\u00e4den an Pfoten, Z\u00e4hnen und Haut verbergen, deshalb sollte die Kontrolle nach einem aktiven Spaziergang oder der Arbeit im Feld zur Gewohnheit werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Zustand<\/th><th>Status f\u00fcr die Rasse<\/th><th>Was der Besitzer tun sollte<\/th><\/tr><\/thead><tbody>\n<tr><td>Prim\u00e4re Linsenluxation (PLL)<\/td><td>Dokumentiert: Die ADAMTS17-Mutation ist bei klinisch betroffenen Patterdales best\u00e4tigt<\/td><td>DNA-Test vor der Verpaarung; Tr\u00e4ger augen\u00e4rztlich beobachten; Schmerz oder R\u00f6tung des Auges \u2014 sofort zum Tierarzt<\/td><\/tr>\n<tr><td>Patellaluxation<\/td><td>Steht auf der Liste der vom Rasseclub empfohlenen Untersuchungen<\/td><td>Orthop\u00e4dische Untersuchung der Zuchthunde<\/td><\/tr>\n<tr><td>Augen- und Herzerkrankungen<\/td><td>Screening wird Z\u00fcchtern empfohlen<\/td><td>Untersuchung vor dem Zuchteinsatz<\/td><\/tr>\n<tr><td>Arbeitsverletzungen<\/td><td>Nicht erblich; Folge der Arbeitsweise und der hohen Schmerzschwelle<\/td><td>Pfoten, Z\u00e4hne und Haut nach jedem Einsatz kontrollieren<\/td><\/tr>\n<\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Besonderheiten der Ern\u00e4hrung: Treibstoff f\u00fcr einen Arbeitshund<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/rlzhrm.jpg\" alt=\"Patterdale Terrier \u2014 Ern\u00e4hrung: Treibstoff f\u00fcr die vierbeinige Rakete\" class=\"wp-image-138599\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/rlzhrm.jpg 750w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/rlzhrm-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ration des Patterdale muss seiner tats\u00e4chlichen Belastung entsprechen und nicht der Vorstellung von einem \u201ekleinen Hund\u201c. F\u00fcr einen Hund, der wirklich arbeitet oder sich viel bewegt, bildet hochwertiges tierisches Eiwei\u00df die Grundlage, und als Energiequelle f\u00fcr lange Arbeit dienen Fette; Fertigfutter mit der Kennzeichnung f\u00fcr aktive Hunde ist genau auf dieses Profil ausgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der wichtigste Wert ist hier nicht die Zusammensetzung des Futters, sondern die Kondition des Hundes selbst. Der Anhaltspunkt ist einfach, und der PTCA-Standard nennt ihn: Die Rippen sollen sich gut ertasten, aber nicht sehen lassen. \u00dcbergewicht ist f\u00fcr einen Erdhund kein kosmetisches Problem, sondern ein unmittelbarer Verlust der Arbeitstauglichkeit: Ein Hund, dessen Brustkorb nicht nachgibt, bleibt in einer engen R\u00f6hre einfach stecken. Das betrifft besonders kastrierte und \u00e4ltere Hunde, bei denen der Kalorienbedarf fr\u00fcher sinkt als der Appetit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Sie sich f\u00fcr eine selbst zubereitete Ration entscheiden, stellen Sie sie mit einem Ern\u00e4hrungstierarzt zusammen: Kalzium, Phosphor und Spurenelemente allein auszubalancieren ist schwieriger, als es scheint, und ein Fehler in der Wachstumsphase trifft genau die Gelenke. Gekochte R\u00f6hrenknochen gibt es in keiner F\u00fctterungsvariante \u2014 sie splittern zu scharfen Bruchst\u00fccken. S\u00fc\u00dfigkeiten und Essen vom Tisch stehen ebenfalls nicht zur Debatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und eine praktische Regel zum Ablauf: F\u00fcttern Sie den Hund nicht unmittelbar vor einer intensiven Belastung, und lassen Sie ihn nach der Arbeit erst zur Ruhe kommen und verschnaufen. Der Zugang zu sauberem Wasser muss st\u00e4ndig gegeben sein, besonders nach der Arbeit im Feld.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vor- und Nachteile der Rasse <\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1023\" height=\"683\" src=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-beach.jpg\" alt=\"Patterdale Terrier \u2014 Vor- und Nachteile der Rasse\" class=\"wp-image-138584\" srcset=\"https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-beach.jpg 1023w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-beach-300x200.jpg 300w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-beach-768x513.jpg 768w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-beach-330x220.jpg 330w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-beach-420x280.jpg 420w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-beach-615x410.jpg 615w, https:\/\/cdn.tvaryny.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/patterdale-terrier-beach-860x574.jpg 860w\" sizes=\"auto, (max-width: 1023px) 100vw, 1023px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Vorteile (+)<\/th><th>Nachteile (\u2212)<\/th><\/tr><\/thead><tbody>\n<tr><td><strong>Kompakte Gr\u00f6\u00dfe:<\/strong> bequem zu transportieren, auf Reisen mitzunehmen, in einer kleinen Wohnung zu halten.<\/td><td><strong>Bedarf an Auslastung:<\/strong> ohne t\u00e4gliche Arbeit f\u00fcr Kopf und K\u00f6rper wird er zerst\u00f6rerisch.<\/td><\/tr>\n<tr><td><strong>Einfache Pflege:<\/strong> das Haar braucht keine aufwendigen Schnitte.<\/td><td><strong>Unvertr\u00e4glichkeit mit Artgenossen:<\/strong> R\u00fcden geraten oft mit anderen Hunden aneinander.<\/td><\/tr>\n<tr><td><strong>Auffassungsgabe:<\/strong> lernt schnell, wenn es eine Motivation gibt.<\/td><td><strong>Jagdtrieb:<\/strong> l\u00e4uft Katzen und Kleintieren hinterher; mit Nagern unvereinbar.<\/td><\/tr>\n<tr><td><strong>Treue:<\/strong> bindet sich stark an seinen Menschen.<\/td><td><strong>Neigung zum Untergraben:<\/strong> ein gew\u00f6hnlicher Zaun h\u00e4lt ihn nicht.<\/td><\/tr>\n<tr><td><strong>Ausdauer:<\/strong> ein echter Arbeitshund mit gro\u00dfen Kraftreserven.<\/td><td><strong>Eigensinn:<\/strong> Selbstst\u00e4ndigkeit bei der Arbeit wird zu Selbstst\u00e4ndigkeit zu Hause.<\/td><\/tr>\n<\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interessante Fakten \u00fcber die Rasse <\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n\n<li><strong>Anerkannt, aber nicht \u00fcberall.<\/strong> Der UKC hat die Rasse am 1. Januar 1995 anerkannt, w\u00e4hrend der AKC und der britische Kennel Club sie bis heute nicht in ihren Listen f\u00fchren.<\/li>\n\n\n<li><strong>Der Name geh\u00f6rte einst einer anderen Rasse.<\/strong> 1921 wurde der Name \u201eLakeland\u201c gerade deshalb eingef\u00fchrt, um damit mehrere \u00f6rtliche Bezeichnungen zu erfassen, darunter auch \u201ePatterdale\u201c; in einem Buch von 1922 ist derselbe Hund auf der Fotografie mit beiden Namen zugleich beschriftet.<\/li>\n\n\n<li><strong>Der Hund wird mit den H\u00e4nden gerichtet.<\/strong> Das Abtasten des Brustkorbs mit beiden H\u00e4nden ist keine Gewohnheit der Besitzer, sondern ein im UKC-Standard festgeschriebenes Richtverfahren.<\/li>\n\n\n<li><strong>Narben sind kein Fehler.<\/strong> Der UKC-Standard nennt die Spuren von Arbeitsverletzungen ehrenvoll und verbietet es, sie zu bestrafen; bei der Arbeit gebrochene Z\u00e4hne werden ebenfalls nicht geahndet.<\/li>\n\n\n<li><strong>Bedlington in der Ahnentafel.<\/strong> Im Brief von 1903 wird ein Deckr\u00fcde mit dem Rufnamen Blondin, ein \u201ezwerghafter reinrassiger Bedlington\u201c, als Hund genannt, den man breit zur Verbesserung der Bergterrier eingesetzt hat.<\/li>\n\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">H\u00e4ufige Fragen zur Rasse (FAQ)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ist der Patterdale f\u00fcr eine Wohnung geeignet?<\/strong> Die Gr\u00f6\u00dfe steht dem nicht im Weg, der Lebensstil des Besitzers dagegen schon. Der Hund braucht mehrere Stunden Aktivit\u00e4t am Tag, einschlie\u00dflich Arbeit f\u00fcr den Kopf. Fehlt diese Ressource, passt die Rasse unabh\u00e4ngig von der Quadratmeterzahl nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Haaren sie stark?<\/strong> M\u00e4\u00dfig. Glatthaarige haaren saisonal; Rauhaarige und Broken werden regelm\u00e4\u00dfig getrimmt, und dann bleibt im Haus fast kein Haar zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie gehen sie mit Kindern um?<\/strong> In der Regel gut, wenn die Kinder die Grenzen des Hundes achten. Patterdales spielen und rennen gern, Grobheit und Schmerz dulden sie aber nicht, deshalb ist die Rasse f\u00fcr Familien mit ganz kleinen Kindern nicht die beste Wahl.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Video \u00fcber die Rasse<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Patterdale Terrier - Top 10 Facts\" width=\"1170\" height=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/P4uq4Qe4GCg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Patterdale Terrier ist kein Sofakissen und erst recht kein Spielzeug. 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