Die kleinen und drolligen Hunde der Rasse Affenpinscher sind nicht nur Haustiere, sondern wahre Persönlichkeiten, die Würde, grenzenlose Hingabe und ein außergewöhnlich fröhliches Wesen in sich vereinen. Sie bauen eine starke Bindung zu ihren Besitzern auf und werden zu vollwertigen Familienmitgliedern. Fremden gegenüber sind Affenpinscher jedoch sehr misstrauisch und argwöhnisch, was sie zu ausgezeichneten, wenn auch winzigen, Wachhunden macht. Bei den ersten Anzeichen eines potenziellen „Eindringens“ in ihr Territorium schlägt diese kleine Alarmanlage sofort an. Mehr dazu und zu vielen weiteren Rassen erfahren Sie auf Tvaryny.
Affenpinscher: Die wichtigsten Rassemerkmale

Affenpinscher: Die wichtigsten Rassemerkmale · 11
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Rassename | Affenpinscher |
| Andere Namen | Affenpinscher, Affenterrier, „diablotin moustachu“ (bärtiges Teufelchen, in Frankreich) |
| Ursprungsland | Deutschland |
| Entstehungszeit der Rasse | 17. Jahrhundert (erste Erwähnungen – 16. Jahrhundert) |
| Durchschnittliche Lebenserwartung | 12–15 Jahre |
| Widerristhöhe (FCI) | 25–30 cm |
| Gewicht (FCI) | 4–6 kg |
| FCI-Gruppe | Gruppe 2 (Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde), Sektion 1 (Pinscher und Schnauzer), Untersektion 1.1 (Pinscher) |
| Verwendung | Begleithund, historisch – Rattenfänger |
| Temperament | Mutig, wachsam, stur, loyal, verspielt, neugierig, humorvoll |
| Farbe | Vorzugsweise schwarz, auch schwarz-loh, rot, dunkelgrau, silbergrau sind zulässig |
Interessante Fakten über Affenpinscher
- „Affenterrier“: Der Name der Rasse „Affenpinscher“ beschreibt perfekt ihr charakteristisches Aussehen und ihren Gesichtsausdruck.
- Alte Wurzeln: Obwohl die Rasse offiziell im 19. Jahrhundert anerkannt wurde, wurden affenpinscherähnliche Hunde bereits im 15.-17. Jahrhundert von europäischen Künstlern wie Albrecht Dürer auf Gemälden dargestellt.
- Rattenfänger aus Berufung: Historisch wurden Affenpinscher als effektive Rattenfänger in Ställen, Scheunen und Häusern eingesetzt, um Vorräte vor Nagetieren zu schützen.
- Französische „bärtige Teufelchen“: In Frankreich werden Affenpinscher manchmal als „diablotin moustachu“ bezeichnet, was aufgrund ihres schelmischen Wesens und ihres charakteristischen Bartes „bärtiges Teufelchen“ bedeutet.
- Star von Westminster: Im Jahr 2013 wurde ein Affenpinscher namens Banana Joe (Banana Joe V Tani Kazari) der erste Vertreter seiner Rasse, der den prestigeträchtigen Titel „Best in Show“ auf der Westminster Kennel Club Dog Show gewann.
- Kletterkünstler: Affenpinscher sind für ihre Geschicklichkeit und Kletterfähigkeit bekannt. Sie können Hindernisse überwinden, die für Hunde ihrer Größe unüberwindbar scheinen.
- Keine Angst vor Herausforderungen: Trotz ihrer geringen Größe sind sich Affenpinscher ihrer Größe oft nicht bewusst und können furchtlos deutlich größere Hunde herausfordern.
- Verwandt mit Griffons: Affenpinscher gelten als enge Verwandte (möglicherweise sogar Vorfahren) des Brüsseler, Belgischen und Brabanter Griffons. Sie haben eine ähnliche Fellstruktur und einen ähnlichen Gesichtsausdruck.
- Langsames Erwachsenwerden: Affenpinscher erreichen ihre volle körperliche und geistige Reife relativ spät – im Alter von etwa zwei Jahren.
- Haaren kaum: Bei regelmäßigem Trimmen haaren Affenpinscher praktisch nicht, was sie potenziell für Menschen mit einer leichten Hundehaarallergie geeignet macht.
