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Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 5 (Asiatische Spitze und verwandte Rassen) · Deutschland

Eurasier

Ein ruhiger Familienspitz mit der Seele eines Begleiters: ausgeglichen, treu, zurückhaltend gegenüber Fremden und zärtlich zu den Seinen. Der Eurasier ist dazu geschaffen, als gleichberechtigtes Mitglied in der Familie zu leben; er braucht Nähe und die Wärme der Beziehung, keinen Zwinger und keine Einsamkeit.
Größe
48–60 cm
Gewicht
18–32 kg
Lebenserwartung
11–13 Jahre
FCI-Gruppe
Gruppe 5, Sektion 5
Eurasier
Fotos: 7

Bewertungen der Rasse

Familie Kinder Für Anfänger Erziehung Energie Gesundheit Haaren Sabbern Bellen Wohnung Wetter Jagdtrieb
Genaue Bewertungen · 12
Familie 5.0 Kinder 4.5 Für Anfänger 3.0 Erziehung 3.5 Energie 3.0 Gesundheit 3.5 Haaren 4.0 Sabbern 2.0 Bellen 2.0 Wohnung 2.5 Wetter 4.0 Jagdtrieb 2.5
Vorteile
Ruhig und ausgeglichen
Sehr treu zur Familie
Leise, bellt selten
Hervorragend mit Kindern und Tieren
Nachteile
Erträgt kein Leben ohne Familie
Zurückhaltend und misstrauisch gegenüber Fremden
Dichtes Fell, saisonaler Fellwechsel
Braucht frühe Sozialisierung
Größe
Eignung
Wohnung · bedingt Kinder Katzen Andere Hunde Für Anfänger · bedingt
Eigene Seiten zur Rasse

Der Eurasier ist ein reiner Familien- und Begleithund, für den vor allem Geborgenheit und eine freundliche Atmosphäre zu Hause zählen, statt Arbeitsleistung oder Wachdienst. Sie werden zum Schatten ihres Besitzers und begleiten ihn überallhin, wo es nur mglich ist. Diese Rasse wurde erst vor relativ kurzer Zeit gezüchtet, hat es aber bereits geschafft, die Herzen vieler Hundeliebhaber in Europa zu erobern. Diese Hunde sind wahre, treue Freunde, die ständigen Kontakt und Aufmerksamkeit brauchen – und das Wichtigste für sie ist die Wärme und Zärtlichkeit menschlicher Hände. Erfahren Sie mehr auf Tvaryny.

Der Eurasier: Kurzportrait und Rassemerkmale

Eurasier im Garten
Der Eurasier: Kurzportrait und Rassemerkmale · 8
UrsprungslandDeutschland
FCI-Anerkennung1973 (Standard Nr. 291)
Lebenserwartung11–13 Jahre (manchmal bis 15)
Widerristhöhe (Rüden)52–60 cm
Widerristhöhe (Hündinnen)48–56 cm
Gewicht (Rüden)23–32 kg
Gewicht (Hündinnen)18–26 kg
FCI-GruppeGruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 5 (Asiatische Spitze und verwandte Rassen)

Wie sieht ein Eurasier aus: Detaillierte Beschreibung

Eurasier Porträt

Der Eurasier ist ein harmonisch gebauter, mittelgroßer Hund vom Spitztyp mit Stehohren und dem charakteristischen „Lächeln“. Er sollte nicht zu schwerfällig wirken wie ein Chow-Chow, aber auch nicht zu leicht. Eleganz gepaart mit Substanz – das ist der Schlüssel zum Verständnis des Exterieurs dieser Rasse.

Kopf und Fang

Der Kopf hat eine Keilform, sowohl von oben als auch von der Seite betrachtet. Der Schädel ist breit, aber nicht übermäßig, die Stirn flach mit einer deutlich ausgeprägten Furche. Der Übergang von der Stirn zum Fang (Stop) ist sichtbar, aber sanft und nicht abrupt. Der Fang ist kräftig, nicht spitz, und seine Länge entspricht in etwa der des Schädels.

  • Nase: Der Nasenschwamm ist mittelgroß und immer schwarz.
  • Lippen: Trocken, straff anliegend und schwarz pigmentiert.
  • Zunge: Dies ist ein besonderes Merkmal. Die Zunge kann rosa, komplett blau-schwarz (das Erbe des Chow-Chow) oder gefleckt (rosa mit blauen Flecken) sein. Alle Varianten sind laut Standard zulässig.
  • Augen: Dunkel, mittelgroß, mit leicht schrägem (mandelförmigem) Schnitt. Der Blick ist intelligent, lebhaft und freundlich. Die Lidränder müssen schwarz sein.
  • Ohren: Dreieckig, stehend, mittelgroß mit abgerundeten Spitzen. Sie sind breit angesetzt (etwa eine Ohrenbreite Abstand).

Körper und Gliedmaßen

Der Hals ist muskulös, mittellang und geht fließend in den ausgeprägten Widerrist über. Der Rücken ist fest, gerade und hervorragend bemuskelt. Der Brustkorb ist oval, tief und reicht bis zu den Ellbogen. Die Rute des Eurasiers ist sein Stolz. Sie ist hoch angesetzt, buschig behaart und wird in der Bewegung über dem Rücken gerollt oder leicht seitlich gebogen getragen.

Fell und Farben des Eurasiers

Das Fell ist mittellang und doppelt: Es besteht aus dichter, weicher Unterwolle und etwas härterem Deckhaar. An Fang, Ohren und der Vorderseite der Läufe ist das Haar kurz. An der Rückseite der Vorderläufe befinden sich „Federn“, an den Hinterläufen üppige „Hosen“. Am Hals bildet das Fell eine mäßige Mähne, die jedoch nicht so massiv sein darf wie beim Chow-Chow.

Zulässige Farben: Der Rassestandard erlaubt fast alle Farben und deren Kombinationen. Am häufigsten sind: rot, wolfsgrau (gewolkt), schwarz, schwarz-marken und falben. Nicht zulässige Farben: Reinweiß, weiß gescheckt und leberfarben (braun). Weiße Abzeichen (z. B. an der Brust) sind nicht erwünscht, aber kleine Flecken kommen manchmal vor.

Interessante Fakten über die Rasse

  • Der Eurasier ist die jüngste offiziell anerkannte deutsche Hunderasse.
  • In Deutschland wird die Zucht streng von Vereinen (KZG, EKW, ZG) kontrolliert. Welpen kann man oft nicht „sofort“ kaufen, man muss sich auf Wartelisten setzen lassen.
  • Alle Eurasier haben von Natur aus kaum „Hundegeruch“, selbst wenn das Fell nass ist.
  • Im Gegensatz zum Chow-Chow haben Eurasier keine Atemprobleme und sind bewegungsfreudiger.

Pflege und Haltung

Der Eurasier ist in puncto Wohnraum ein anspruchsloser Hund. Er fühlt sich in einer Wohnung wohl, solange er genügend Auslauf bekommt, ebenso wie in einem Haus. Die Hauptbedingung ist: Er muss im Haus bei der Familie leben, nicht im Hof.

Fellpflege

Das Fell des Eurasiers hat eine einzigartige Eigenschaft – es neigt kaum zum Verfilzen (außer hinter den Ohren) und hat keinen starken „Hundegeruch“. Bürstroutine: Außerhalb des Fellwechsels reicht es, den Hund 1–2 Mal pro Woche mit einem Metallkamm (lange Zinken) und einer Zupfbürste zu kämmen. Fellwechsel: Zweimal im Jahr (Frühling und Herbst) stößt der Eurasier seine Unterwolle ab. In dieser Zeit müssen Sie den Hund täglich bürsten, sonst fliegt der „Flaum“ durchs ganze Haus. Ein warmes Bad kann das Ablösen des alten Fells beschleunigen.

Schneiden: Es ist strengstens verboten, einen Eurasier zu scheren oder zu rasieren! Dies zerstört die Thermoregulation und die Fellstruktur. Erlaubt ist lediglich das hygienische Kürzen der Haare zwischen den Pfotenballen.

Hygienemaßnahmen

  • Baden: Nicht oft, nur bei Verschmutzung (alle 2–3 Monate). Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Shampoos für Hunde mit doppeltem Fell. Föhnen (am besten mit einem Blower) ist Pflicht, um Hautirritationen unter der dichten Unterwolle zu vermeiden.
  • Augen und Ohren: Einmal pro Woche mit einer speziellen Lotion reinigen.
  • Krallen: 1–2 Mal im Monat kürzen, falls sie sich nicht natürlich auf Asphalt abnutzen.
  • Zähne: Mit einer speziellen Bürste putzen oder Kauartikel gegen Zahnbelag geben.
Ernährung

Ernährung: Was kommt in den Napf?

Gesundheit und Risiken

Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorsorge

Häufige Fragen zur Rasse (FAQ) · 3

Bellen sie viel?

Nein, Eurasier gehören zu den „schweigsamen“ Rassen. Sie bellen nur bei echter Notwendigkeit, um den Besitzer zu warnen.

Sind sie für Allergiker geeignet?

Nein, trotz des fehlenden Geruchs haben Eurasier eine dichte Unterwolle und haaren stark, was Allergien auslösen kann.

Was kostet ein Eurasier-Welpe?

Es ist eine recht seltene und exklusive Rasse. Der Preis hängt oft von der Zuchtlinie und den Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere ab. Rechnen Sie nicht mit einer einmaligen Summe, sondern mit laufenden Ausgaben: Futter, Vorsorgeuntersuchungen, Entwurmung, Ausrüstung und Hundeschule.

Video über die Rasse

Häufige Fragen

Ist der Eurasier gut für die Familie?
Ideal — es ist ein ausgeglichener, treuer Begleiter, der gerade für die Nähe zur Familie lebt; er versteht sich hervorragend mit Kindern.
Bellt der Eurasier?
Wenig — es ist eine leise Rasse, die nur aus gutem Grund anschlägt; angenehm für Wohnung und Nachbarn.
Kann man den Eurasier im Zwinger halten?
Absolut nicht — er erträgt die Isolation von der Familie nicht; er muss als vollwertiges Familienmitglied im Haus leben.

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Quellen

FCI-Standard Nr. 291 · The Kennel Club