Vor- und Nachteile der Rasse

Vorteile
- Geschwindigkeit und Tempo: einer der besten Arbeitshunde für Sprintdisziplinen auf Schnee und im Dryland.
- Menschenbezogenheit: lernen Richtungskommandos («links», «rechts», «vorbei») leichter als reinrassige Huskys.
- Breitere genetische Basis: In der Population alaskischer Schlittenhunde liegt die beobachtete Heterozygotie um 15 % höher und die Inzucht mindestens fünfmal niedriger als bei registrierten Rassen (Huson et al., 2010). Das senkt das Risiko rezessiver Krankheiten — unter der Bedingung, dass die Eltern nicht dieselbe Variante tragen — und wirkt sich weder auf polygene noch auf anatomische noch auf belastungsbedingte Probleme aus.
- Kurzes Haar: weniger Schmutz und Geruch im Haus, wobei der Haarwechsel nicht verschwindet.
- Sozialverträglichkeit: kommen mit anderen Hunden gut aus — eine Folge der Rudelarbeit im Gespann.
Nachteile
- Bewegungsbedarf: Fünfzehn Minuten Spaziergang sind nichts. Sie brauchen kilometerweiten Lauf. Ohne Arbeit verfallen sie in destruktives Verhalten.
- Unvorhersehbarkeit innerhalb eines Wurfs: Ohne Standard und Zuchtbuch wissen Sie nicht im Voraus, mit welchem Haarkleid, welchem Temperament und welcher Hitzetoleranz ein bestimmter Welpe heranwächst.
- Jagdinstinkt: Das Erbe der Vorstehhunde kann beim Freilauf die Hetze auf Katzen, Hasen oder Vögel auslösen.
- Nicht zum Schutz: nicht aggressiv gegenüber Menschen und keine Verteidiger des Hauses.
- Schmales Temperaturfenster: Bei starkem Frost können sie nicht rund um die Uhr draußen leben ohne isolierte Hütte oder Zugang ins Haus, und bei mildem Wetter brauchen sie ein eigenes Abkühlungsprotokoll.
- Lautäußerungen: Sie können laut sein, besonders vor dem Start oder in Erwartung der Fütterung.



