Die Orientalisch Kurzhaar (englisch Oriental Shorthair) ist die Verkörperung von Eleganz, Intelligenz und grenzenloser Hingabe. Dieses gesprächige, energiegeladene und äußerst soziale Haustier sehnt sich mehr als alles andere nach Aufmerksamkeit und der Gesellschaft seines Menschen. Sie wird für viele Jahre Ihr treuer Begleiter sein, erfordert keine übermäßig komplizierte Pflege, braucht aber Ihre Liebe und aktive Teilnahme an ihrem Leben. Mehr über diese faszinierende Rasse und andere einzigartige Katzen wie den Mekong Bobtail oder die Munchkin-Katze erfahren Sie auf Tvaryny. Freundlich zu allen Familienmitgliedern, Kindern und sogar Fremden (nach einer kurzen Kennenlernphase), erkundet die Orientalin neugierig alles Neue. Diese kluge Katze lässt sich leicht erziehen, liebt interaktive Spiele und erträgt Einsamkeit nur schwer, wobei sie lautstark auf ihre Anwesenheit aufmerksam macht.
Orientalisch Kurzhaar: Ein kurzer Rasseüberblick

Orientalisch Kurzhaar: Ein kurzer Rasseüberblick · 12
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Herkunft | Großbritannien (Rasseentwicklung); Thailand (Ahnenformen) |
| Entstehungszeit | 1950er Jahre |
| CFA-Anerkennung | 1977 (Orientalisch Kurzhaar) |
| Felltyp | Kurz, fein, eng anliegend, ohne Unterwolle |
| Lebenserwartung | 12–18+ Jahre (durchschnittlich 15) |
| Schulterhöhe | ~25–30 cm |
| Gewicht | Kater 4–6 kg; Kätzinnen 3–5 kg |
| Temperament | Energisch, neugierig, gesprächig, anhänglich, sozial, intelligent |
| Pflegebedarf | Gering (Fell); mittel (Zähne, Aktivität) |
| Aktivitätslevel | Hoch |
| Verträglichkeit mit Kindern | Hoch |
| Verträglichkeit mit anderen Tieren | Hoch (bei richtiger Sozialisierung) |
Interessante Fakten über die Orientalisch Kurzhaar Katze
- „Mensch in Katzenhaut“: Aufgrund ihrer extremen Menschenbezogenheit, Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit werden Orientalen oft scherzhaft als „Menschen in Katzenhaut“ bezeichnet. Sie streben danach, vollwertige Teilnehmer an allen Familienereignissen zu sein.
- Rekordhalter bei der Anzahl der Fellfarben: Die Orientalische Rasse (einschließlich Kurzhaar- und Langhaarvarianten) ist offiziell in über 300 Farb- und Musterkombinationen anerkannt. Das ist ein absoluter Rekord unter allen Katzenrassen!
- „Sprechen“ nicht nur mit der Stimme: Orientalen verwenden zur Kommunikation nicht nur ihre berühmte Stimme, sondern auch eine ausdrucksstarke Körpersprache: Schwanzbewegungen, Ohrenstellung, Blick – all das hilft ihnen, ihre Emotionen und Wünsche zu vermitteln.
- „Klett-Katze“: Ihre Liebe zum Körperkontakt ist legendär. Orientalen lieben es, auf dem Schoß zu sitzen, unter der Decke mit dem Besitzer zu schlafen, sich an den Beinen zu reiben und einfach nur in der Nähe zu sein.
- Vorfahren aus königlichen Palästen: Die Vorfahren der modernen Orientalen stammen, wie auch die Siamkatzen, aus Thailand, wo solch elegante Katzen hoch geschätzt wurden und oft in Tempeln und königlichen Familien lebten.
- Können das Apportieren lernen: Dank ihrer Intelligenz und dem Wunsch, dem Besitzer zu gefallen, lernen viele Orientalen leicht das „Apportierspiel“ – das Zurückbringen von geworfenem Spielzeug oder Bällen, ähnlich wie Hunde.
- Mögen keine geschlossenen Türen: Neugier und der Wunsch, im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen, führen dazu, dass Orientalen geschlossene Türen nicht ausstehen können. Sie glauben, das Recht zu haben, zu wissen, was in jedem Raum vor sich geht.
- Grüne Augen – Visitenkarte der Rasse: Obwohl es Ausnahmen gibt (bei weißen und Point-Orientalen), ist die intensive grüne Augenfarbe eines der charakteristischen Merkmale der Rasse und wird auf Ausstellungen hoch geschätzt.