Alpenländische Dachsbracke

By tvaryny
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Kurz Ein österreichischer kurzbeiniger Bergfährtensucher — mutig und freundlich: ausdauernd, klug, beharrlich bei der Arbeit und zu Hause anhänglich. Die Alpenländische Dachsbracke ist eine alte österreichische Rasse mit kräftigem, dackelartigem Körperbau; ein idealer Fährtensucher für angeschossenes Wild (Hirsch, Wildschwein, Fuchs) in schwierigen Alpenwäldern, die hinter einem strengen Jagdäußeren einen gutmütigen Familienbegleiter verbirgt.
WohnungKinderKatzen ⚠Andere HundeAnfänger
Parameter
Höhe34–42 cm
Gewicht15–18 kg
Lebenserwartung12–14 Jahre
FCI-Gruppe6 · Laufhunde
HerkunftÖsterreich
Größe
Schulterhöhe 34–42 cmGewicht 15–18 kg
Bewertungen · 12 · Dataset
FamilieKinderAnfängerErziehungEnergieGesundhe.HaarenSabbernBellenWohnungWetterJagdtrieb
Genaue Bewertungen
Familie4.5
Kinder4.5
Anfänger3.0
Erziehung3.5
Energie4.0
Gesundheit4.5
Haaren2.5
Sabbern2.0
Bellen4.0
Wohnung2.5
Wetter4.5
Jagdtrieb4.5
Häufige Krankheiten
  • Insgesamt sehr gesunde Arbeitsrasse
  • Ohrentzündungen (lange Hängeohren)
  • Bandscheibenerkrankung (IVDD, langer Rücken)
  • Übergewicht bei zu wenig Bewegung
  • Verletzungen bei der Jagd
Ernährung

Maßvolles, hochwertiges Futter, strenge Gewichtskontrolle (Übergewicht belastet den langen Rücken). Sprünge aus der Höhe vermeiden; die langen Ohren regelmäßig kontrollieren; für Nasenarbeit sorgen.

Der Alpenländische Dachsbracke (Alpine Dachsbracke) ist eine alte und angesehene Jagdhundrasse, die ursprünglich aus den Bergregionen Österreichs stammt. Speziell gezüchtet für ausdauernde Arbeit unter den anspruchsvollen Bedingungen der Alpenwälder, verkörpert dieser Hund Mut, Intelligenz und eine unglaubliche Loyalität. Seine kompakte Größe, der robuste Körperbau und sein unschlagbarer Geruchssinn machen ihn zum idealen Schweißhund für die Nachsuche auf verletztes Wild, insbesondere Hirsche, Wildschweine und Füchse. Doch hinter seinem ernsthaften Jäger-Äußeren verbirgt sich ein sanfter und freundlicher Begleiter, der ein vollwertiges Familienmitglied sein kann. Wenn Sie seine Bedürfnisse nach Aktivität erfüllen und seinen Respekt gewinnen, bekommen Sie nicht nur einen Hund, sondern einen treuen Freund fürs Leben. Über alle Feinheiten des Charakters, der Pflege und Haltung dieser einzigartigen Rasse erfahren Sie mehr auf Tvaryny.

Der Alpenländische Dachsbracke: Die wichtigsten Rassemerkmale
Alpenländische Dachsbracke
Offizieller NameAlpine Dachsbracke (Alpenländische Dachsbracke)
HerkunftslandÖsterreich
Entstehungszeit19. Jahrhundert
FCI-KlassifizierungGruppe 6 (Laufhunde und verwandte Rassen), Sektion 2 (Schweißhunde). Mit Arbeitsprüfung.
Widerristhöhe34-42 cm
Gewicht15-18 kg
Lebensdauer12-14 Jahre
VerwendungSchweißarbeit (Nachsuche auf verletztes Wild), Jagd auf Fuchs, Hase, Wildschwein.
TemperamentIntelligent, furchtlos, ergeben, freundlich, hartnäckig.
Andere NamenAlpenbracke, Alpenländische Dachsbracke.
Geschichte der Rasse

Die Geschichte des Alpenländische Dachsbracke ist untrennbar mit den Jagdtraditionen der Alpenregion verbunden. Die Notwendigkeit eines ausdauernden, niedrigläufigen Hundes, der in dichten Wäldern und felsigem Gelände arbeiten kann, bestand über Jahrhunderte. Man nimmt an, dass die Vorfahren des heutigen Dachsbracke robustere und größere österreichische Bracken waren, die mit dackelartigen Hunden gekreuzt wurden, um kürzere Läufe zu erhalten. Dies ermöglichte es dem Hund, sich effektiver im Unterholz zu bewegen und eine Spur sicher zu verfolgen, ohne eine zu hohe Geschwindigkeit zu entwickeln, was bei der Verfolgung von verletztem Wild entscheidend war.

Die gezielte Zuchtarbeit begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Einer der Schlüsselmomente in der Geschichte der Rasse war die Schirmherrschaft von Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn. Als leidenschaftlicher Jäger schätzte er die Arbeitsqualitäten dieser Hunde sehr. In den 1880er Jahren nahm er Alpenländische Dachsbracken regelmäßig mit auf Jagden nach Murau und in die Türkei, was zur Popularisierung der Rasse in der Aristokratie beitrug. Dank der königlichen Gunst erlangte die Rasse offizielle Anerkennung und begann ihren Weg zur Standardisierung.

1932 erkannte der Österreichische Kynologenverband den „Alpenländischen-Erzgebirgler Dachsbracke“ offiziell als dritte Schweißhunderasse neben dem Hannoverschen Schweißhund und dem Bayerischen Gebirgsschweißhund an. 1975 wurde der Name auf „Alpenländische Dachsbracke“ verkürzt und die Fédération Cynologique Internationale (FCI) erkannte Österreich als Ursprungsland an. Die endgültige Aufnahme in die FCI-Klassifikation erfolgte 1991, was den Status der Rasse auf internationaler Ebene festigte.

Rassestandard und äußeres Erscheinungsbild
Alpenländische Dachsbracke — Foto 2

Der Alpenländische Dachsbracke ist ein niedrigläufiger, aber sehr robuster Hund mit einem länglichen Körper und einem kräftigen Knochenbau. Sein Aussehen entspricht voll und ganz seinem Zweck: Jedes Merkmal zeugt von Ausdauer und Bereitschaft für langanhaltende Arbeit. Trotz der kurzen Läufe wirkt der Hund harmonisch und athletisch.

  1. Kopf: Der Schädel ist leicht gewölbt, mit einer ausgeprägten Stirnfurche. Der Übergang von der Stirn zum Fang ist fließend. Der Fang ist kräftig, mit gut entwickelten Kiefern und einer dunklen Pigmentierung der Lefzen.
  2. Augen: Dunkelbraun, mit einem intelligenten und ruhigen Ausdruck. Die Augenlider liegen eng an.
  3. Ohren: Hoch angesetzt, breit, glatt und herabhängend, ohne Falten. An den Enden abgerundet, mittellang (reichen bis zu den Mundwinkeln).
  4. Körper: Lang und muskulös. Der Hals ist kräftig, ohne Wamme. Der Widerrist ist gut ausgeprägt. Der Rücken ist gerade und stark. Die Lenden sind kurz und breit. Die Kruppe ist leicht abfallend. Der Brustkorb ist tief und lang, mit gut entwickelten Rippen, was ein großes Lungenvolumen gewährleistet. Der Bauch ist mäßig eingezogen.
  5. Rute: Hoch angesetzt, an der Basis dick, zum Ende hin schmaler werdend. Im Ruhezustand hängt sie herab. Auf der Unterseite hat sie eine Bürste (längeres Fell). In Bewegung wird sie leicht erhoben getragen.
  6. Gliedmaßen: Die Vorderläufe sind kurz, gerade und kräftig. Die Hinterläufe sind muskulös, mit guten Gelenkwinkeln, was für einen kräftigen Schub sorgt. Die Pfoten sind kräftig, geschlossen, mit harten Ballen und schwarzen Krallen.
  7. Fell und Farbe: Das Fell ist sehr dicht, kurz, mit einer dichten Unterwolle, die zuverlässig vor Witterung schützt. Die ideale Farbe ist intensives hirschrot, möglicherweise mit einem leichten schwarzen Anflug. Ebenfalls zulässig ist schwarz mit klar abgegrenzten rotbraunen Abzeichen am Kopf („Vieräugl“), auf der Brust, den Läufen und der Rute. Ein kleiner weißer Fleck auf der Brust ist erlaubt.
KörperteilBeschreibung gemäß FCI-Standard Nr. 254
Allgemeines ErscheinungsbildNiedrigläufiger, robuster Jagdhund mit einem länglichen, kompakten Körper und kräftigem Knochenbau.
ProportionenDas Verhältnis von Widerristhöhe zu Körperlänge beträgt ca. 2:3.
NaseNasenschwamm schwarz.
GebissScheren- oder Zangengebiss. Vollständiges Gebiss (42 Zähne).
BewegungenFrei, raumgreifend. Bevorzugter Gang – Schritt.
Charakter und Temperament: Jäger und Begleiter
Alpenländische Dachsbracke Foto

Der Alpenländische Dachsbracke hat einen doppelten Charakter. Bei der Jagd ist er ein furchtloser, hartnäckiger und unglaublich ausdauernder Arbeiter. Er kann stundenlang einer Spur folgen, ohne Konzentration und Leidenschaft zu verlieren. Seine Stimme ist hell und laut, was dem Jäger ermöglicht, sich an der Position des Hundes zu orientieren. Er ist intelligent und in der Lage, eigenständige Entscheidungen zu treffen, was unter schwierigen Bedingungen lebenswichtig ist. Diese Unabhängigkeit kann sich manchmal in Sturheit äußern, weshalb der Besitzer einen festen, aber fairen Charakter haben muss.

Zuhause verwandelt sich der Alpenländische Dachsbracke in einen ruhigen, freundlichen und ergebenen Begleiter. Er ist sehr familienorientiert und bindet sich stark an seinen Besitzer. Diese Rasse versteht sich in der Regel gut mit Kindern, vorausgesetzt, diese respektieren seinen persönlichen Freiraum. Fremden gegenüber ist er vorsichtig, aber nicht aggressiv, was ihn zu einem guten Wachhund macht, der stets vor dem Eintreffen von Besuchern warnt. Es ist wichtig zu verstehen, dass dies kein Schoßhund ist. Auch in der Rolle des Begleiters benötigt er regelmäßige und lange Spaziergänge, auf denen er seine Energie freisetzen und seine natürliche Neugier für Gerüche befriedigen kann.

Was das Zusammenleben mit anderen Tieren betrifft, kann der Jagdinstinkt bestimmte Schwierigkeiten mit sich bringen. Kleinere Haustiere (Katzen, Nagetiere, Vögel) können von ihm als Beute angesehen werden. Eine frühe und korrekte Sozialisierung kann helfen, diese Instinkte zu mildern, aber eine vollständige Kontrolle ist schwer zu erreichen. Mit anderen Hunden versteht er sich meist gut, besonders wenn er mit ihnen aufgewachsen ist. Ähnlichkeiten in Zweck und Temperament lassen sich bei Rassen wie dem Fauve-de-Bretagne-Basset oder dem Petit Basset Griffon Vendéen finden, die ebenfalls niedrigläufige Jagdhunde mit ausgeprägter Unabhängigkeit sind.

Pflege und Haltung
Alpenländische Dachsbracke — Foto 4

Die Pflege des Alpenländischen Dachsbracke erfordert keinen außergewöhnlichen Aufwand, hat aber ihre Besonderheiten, die mit seiner Anatomie und Lebensweise zusammenhängen.

  • Fellpflege: Das kurze und harte Fell benötigt minimale Pflege. Einmal pro Woche mit einer harten Bürste oder einem Gummihandschuh bürsten genügt, um abgestorbene Haare zu entfernen. Der saisonale Fellwechsel findet meist im Frühjahr und Herbst statt, in dieser Zeit muss der Hund häufiger gebürstet werden. Baden sollte man ihn nur bei Bedarf, da häufiges Waschen die natürliche Schutzschicht der Haut beschädigen kann.
  • Ohrenpflege: Die Hängeohren sind eine Schwachstelle der Rasse. Aufgrund der schlechten Belüftung des Gehörgangs entstehen günstige Bedingungen für die Entwicklung von Bakterien und Pilzen, was zu Otitis führen kann. Kontrollieren und reinigen Sie die Ohren regelmäßig (einmal pro Woche) mit einer speziellen Lotion. Nach dem Baden oder Spaziergängen im Regen sollten Sie die Ohrmuscheln unbedingt gut abtrocknen.
  • Zahn- und Krallenpflege: Wie bei vielen Rassen ist eine regelmäßige Zahnreinigung wichtig, um der Bildung von Zahnstein vorzubeugen. Die Krallen sollten alle 3-4 Wochen geschnitten werden, falls sie sich auf hartem Untergrund bei Spaziergängen nicht auf natürliche Weise abnutzen.
  • Körperliche Aktivität: Dies ist der wichtigste Aspekt der Haltung. Der Alpenländische Dachsbracke ist ein energischer Arbeitshund. Er benötigt täglich mindestens 1,5 bis 2 Stunden aktive Spaziergänge. Ideal sind Spaziergänge im Wald oder Park, wo er Gerüche erkunden kann. Es ist sehr wichtig, den Hund an ungesicherten Orten nicht von der Leine zu lassen, da er, sobald er eine interessante Spur aufgenommen hat, weglaufen und alle Kommandos ignorieren kann. Für die geistige Stimulation eignen sich Suchspiele, Fährtenarbeit oder Nasenarbeit hervorragend.
Gesundheit: Typische Krankheiten und Prävention

Alpenländische Dachsbracken sind im Allgemeinen eine gesunde und robuste Rasse mit einem starken Immunsystem. Ihre spezifische Körperstruktur (langer Rücken und kurze Läufe) macht sie jedoch anfällig für bestimmte Erkrankungen, die in vielerlei Hinsicht den Problemen des Dackels ähneln.

Die wichtigsten Gesundheitsprobleme:

  • Bandscheibenerkrankung (IVDD): Dies ist die größte Bedrohung für Rassen mit einem langen Rücken. Die Degeneration der Bandscheiben kann zu deren Verschiebung oder einem Riss führen, was starke Schmerzen, Koordinationsstörungen und sogar Lähmungen verursachen kann. Die Prävention besteht darin, ein gesundes Gewicht zu halten, Sprünge von Höhen (Sofas, Stühle) zu vermeiden und den Rücken nicht übermäßig zu belasten.
  • Hüftgelenksdysplasie: Obwohl diese Erkrankung typischer für große Rassen ist, kann sie auch beim Dachsbracke auftreten. Es ist wichtig, einen Welpen von geprüften Elterntieren mit entsprechenden Tests zu wählen.
  • Ohreninfektionen (Otitis): Wie bereits erwähnt, ist dies aufgrund der Ohrstruktur ein häufiges Problem. Regelmäßige Hygiene ist die beste Prävention.
  • Augenkrankheiten: Gelegentlich treten Zustände wie Progressive Retinaatrophie (PRA) und Katarakte auf.
  • Empfindlichkeit gegenüber Anästhesie: Einige Jagdhunde können eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arten von Narkosemitteln aufweisen. Dies sollte dem Tierarzt vor jedem chirurgischen Eingriff mitgeteilt werden.

Regelmäßige Tierarztbesuche, rechtzeitige Impfungen, Parasitenbehandlungen und eine ausgewogene Ernährung helfen, die Gesundheit Ihres Haustiers für viele Jahre zu erhalten.

Erziehung und Sozialisierung
Alpenländische Dachsbracke Foto

Die Erziehung eines Alpenländischen Dachsbracke ist eine Aufgabe, die Geduld, Konsequenz und ein Verständnis für die Psychologie eines Jagdhundes erfordert. Es ist eine sehr intelligente Rasse, aber ihre Intelligenz ist mit einem hohen Maß an Unabhängigkeit verbunden. Sie wurden für die eigenständige Arbeit gezüchtet, daher ist blinder Gehorsam nicht ihre Stärke. Die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung und gegenseitigen Respekts.

Wichtige Punkte in der Erziehung:

  • Frühe Sozialisierung: Machen Sie den Welpen frühzeitig mit verschiedenen Menschen, Geräuschen, Orten und anderen Tieren vertraut. Dies hilft, einen selbstbewussten und ausgeglichenen Hund heranzuziehen.
  • Positive Verstärkung: Diese Rasse reagiert schlecht auf harte Methoden und Schreien. Die besten Ergebnisse erzielt man mit Lob, Belohnungen und Spielen.
  • Hartnäckigkeit und Konsequenz: Stellen Sie klare Regeln auf und halten Sie diese ein. Wenn der Hund merkt, dass er Sie manipulieren kann, wird er dies sicherlich ausnutzen.
  • Das Kommando „Komm!“: Dies ist das wichtigste und schwierigste Kommando für jeden Jagdhund. Beginnen Sie, es an einem ruhigen Ort zu üben und steigern Sie die Bedingungen schrittweise. Bestrafen Sie den Hund niemals, wenn er endlich kommt, selbst wenn Sie lange gewartet haben.
  • Geistige Beschäftigung: Sorgen Sie neben der körperlichen Auslastung auch für geistige Stimulation. Fährtenarbeit, Suchspiele oder einfach das Training neuer Kommandos helfen, seine Energie in die richtige Richtung zu lenken.
Empfehlungen zur Fütterung

Die Ernährung des Alpenländischen Dachsbracke muss ausgewogen sein und seinem Aktivitätsniveau entsprechen. Da die Rasse zu Wirbelsäulenproblemen neigt, ist Gewichtskontrolle äußerst wichtig. Übergewicht belastet das muskuloskelettale System zusätzlich.

Sie können zwischen zwei Fütterungstypen wählen:

  1. Fertiges Trockenfutter: Wählen Sie ein hochwertiges Futter der Premium- oder Super-Premium-Klasse für aktive Hunde mittlerer Größe. Die Zusammensetzung sollte eine ausreichende Menge an tierischem Eiweiß (Fleisch an erster Stelle der Zutatenliste) sowie Chondroprotektoren (Glucosamin, Chondroitin) zur Unterstützung der Gelenke enthalten.
  2. Natürliche Ernährung: Die Grundlage der Ration sollte mageres Fleisch (Rind, Pute, Huhn) und Innereien sein. Ergänzt wird die Ernährung durch Getreide (Reis, Buchweizen), Gemüse (Karotten, Kürbis, Zucchini), Milchprodukte (magerer Quark, Kefir) und etwas Pflanzenöl. Bei natürlicher Fütterung ist es unerlässlich, vom Tierarzt ausgewählte Vitamin- und Mineralstoffkomplexe hinzuzufügen.

Einen ausgewachsenen Hund sollte man 2-mal täglich nach dem Spaziergang füttern. Stellen Sie ihm stets frisches und sauberes Wasser zur Verfügung.

Vor- und Nachteile der Rasse
Pluspunkte (Vorteile)Minuspunkte (Nachteile)
✅ Hervorragende Arbeitsqualitäten und Jagdinstinkt.❌ Benötigt ein sehr hohes Maß an körperlicher Aktivität.
✅ Ergebenes und liebevolles Familienmitglied.❌ Neigt dazu, wegzulaufen, wenn er eine Spur wittert.
✅ Hohe Intelligenz und Klugheit.❌ Kann in der Erziehung stur und unabhängig sein.
✅ Robuste Gesundheit und Ausdauer.❌ Risiko von Wirbelsäulenerkrankungen (IVDD).
✅ Unkomplizierte Fellpflege.❌ Starker Jagdinstinkt, gefährlich für kleine Tiere.
✅ Verträgt sich gut mit Kindern im schulpflichtigen Alter.❌ Benötigt einen erfahrenen und souveränen Besitzer.
Interessante Fakten über die Rasse
  • Königliche Wahl: Kronprinz Rudolf von Habsburg schätzte diese Hunde so sehr, dass er verlangte, dass seine Jäger bei seinen Jagden ausschließlich diese Rasse verwendeten.
  • Spezialist für die „kalte Fährte“: Im Gegensatz zu vielen Laufhunden kann der Dachsbracke nicht nur auf frischer Schweißfährte arbeiten, sondern auch auf einer alten, „kalten“ Spur, was einen außergewöhnlichen Geruchssinn erfordert.
  • Nicht nur ein Laufhund: Die Rasse vereint Merkmale von Laufhunden (ausgezeichneter Geruchssinn, Ausdauer, Stimme) und Terriern (Furchtlosigkeit, Hartnäckigkeit).
  • Ideale Größe: Ihre Größe ermöglicht es ihnen, sich leicht durch dichtes Unterholz zu bewegen, wo ein größerer Hund nicht durchkäme, aber gleichzeitig sind sie stark genug, um mit großem Wild wie einem Hirsch oder Wildschwein fertig zu werden.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ)

Eignet sich der Alpenländische Dachsbracke für das Leben in einer Wohnung?
Theoretisch ja, aber nur unter der Bedingung, dass der Hund täglich lange und intensive Spaziergänge bekommt. Der ideale Lebensraum für ihn wäre ein Privathaus mit einem gut eingezäunten Grundstück, auf dem er Zeit an der frischen Luft verbringen kann.

Bellen sie viel?
Ja, wie die meisten Laufhunde haben sie eine laute und helle Stimme, die sie aktiv bei der Jagd und zur Warnung vor Gefahren einsetzen. Sie können auch zu Hause zum Bellen neigen, insbesondere aus Langeweile.

Kann man diesen Hund als reinen Begleithund halten, ohne ihn zur Jagd einzusetzen?
Das ist möglich, erfordert aber vom Besitzer viel Mühe, um eine angemessene körperliche und geistige Auslastung zu gewährleisten. Man müsste eine Alternative zur Jagd finden, zum Beispiel lange Wanderungen, Joggen, Nasenarbeit oder Fährtenarbeit.

Was kostet ein Welpe des Alpenländischen Dachsbracke?
Es handelt sich um eine relativ seltene Rasse, besonders außerhalb von Österreich und Deutschland. Der Preis für einen Welpen von nachweislich guten Elterntieren aus europäischen Zuchtstätten kann beträchtlich sein und liegt in der Regel zwischen 400 und 1.000 Euro. Es ist wichtig, einen vertrauenswürdigen Züchter zu wählen, der sich um die Gesundheit und die Arbeitsqualitäten seiner Hunde kümmert.

Video über die Rasse
Vorteile
  • Ausdauernder, beharrlicher Fährtensucher
  • Anhänglich, gut mit Kindern und Hunden
  • Kompakt, robuste Gesundheit
  • Widerstandsfähig gegen Bergkälte
Nachteile
  • Laut — „meldet“ die Fährte
  • Starker Jagdinstinkt (gefährlich für Katzen)
  • Braucht Bewegung und Nasenarbeit
  • Langer Rücken — vor Belastung schützen (IVDD)
Vergleich mit ähnlichen Rassen
Westfälische DachsbrackeDreverDackel (Standard)
Höhe30–38 cm30–38 cm20–27 cm
Energie43.53.5
Wohnung2.52.53.5
Anfänger333
Häufige Fragen
Was kann die Alpenländische Dachsbracke?
Es ist ein ausdauernder Fährtensucher: Sie arbeitet auf der Schweißfährte angeschossenen Wilds (Hirsch, Wildschwein, Fuchs) unter den schwierigen Bedingungen der Alpenwälder und bewegt sich dank der kurzen Läufe sicher im dichten Gestrüpp.
Ist die Alpenländische Dachsbracke gut für die Familie?
Ja — hinter dem strengen Jagdäußeren verbirgt sich ein anhänglicher, freundlicher Begleiter, gut mit Kindern und anderen Hunden; wichtig sind Bewegung und Nasenarbeit.
Ist die Rasse für die Wohnung geeignet?
Bedingt — es ist ein kompakter, freundlicher Hund, aber laut und mit Jagdinstinkt; in der Wohnung nur bei ausreichender Bewegung und Nasenarbeit.
Quellen

FCI-Standard Nr. 254 · Österreichischer Kynologenverband

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