DE
Tvaryny › Hunde › Dogo Canario
Gruppe 2 · Molosser · Spanien (Kanarische Inseln, insbesondere Teneriffa und Gran Canaria)

Dogo Canario

Ein kraftvoller Inselwächter mit steinerner Ruhe: selbstsicher, treu, zurückhaltend und furchtlos. Der Presa Canario (Dogo Canario) ist ein kräftiger Molosser der Kanarischen Inseln mit seiner typischen schwarzen Maske; zärtlich mit den Seinen, braucht er einen souveränen Halter, frühe Sozialisierung und feste Erziehung.
Größe
Rüden: 60–66 cm · Hündinnen: 56–62 cm
Gewicht
Rüden: 50–65 kg · Hündinnen: 40–55 kg
Lebenserwartung
9–11 Jahre
FCI-Gruppe
2 · Molosser
Dogo Canario
Fotos: 3

Bewertungen der Rasse

Familie Kinder Für Anfänger Erziehung Energie Gesundheit Haaren Sabbern Bellen Wohnung Wetter Jagdtrieb
Genaue Bewertungen · 12
Familie 4.0 Kinder 3.5 Für Anfänger 1.5 Erziehung 3.0 Energie 3.0 Gesundheit 3.0 Haaren 2.5 Sabbern 3.5 Bellen 2.5 Wohnung 2.0 Wetter 3.5 Jagdtrieb 3.0
Vorteile
Kraftvoller, zuverlässiger Wächter
Treu und zurückhaltend mit den Seinen
Selbstsicher, ausgeglichen
Kurze, einfache Fellpflege
Nachteile
Stark, dominant — nichts für Anfänger
Braucht frühe Sozialisierung
Wachsam gegenüber Fremden
Mögliches Sabbern, Drehungsrisiko
Größe
Eignung
Wohnung · ungeeignet Kinder Katzen · bedingt Andere Hunde · bedingt Für Anfänger · ungeeignet
Eigene Seiten zur Rasse

Der Dogo Canario, auch bekannt als Perro de Presa Canario, ist eine Rasse, die Stärke, Selbstvertrauen und grenzenlose Loyalität verkörpert. Sein imposantes Aussehen mag täuschen, denn hinter der strengen Fassade verbirgt sich ein ausgeglichener und ruhiger Hund, der seiner Familie ein zärtlicher Freund wird. Dennoch sollte man seine Schutzinstinkte nicht vergessen, die ihn zu einem unübertroffenen Wächter machen. Dieser detaillierte Überblick hilft Ihnen, alle Feinheiten des Charakters, der Pflege und der Erziehung dieses einzigartigen Hundes zu verstehen. Mehr dazu finden Sie auf Tvaryny.

Um Besitzer eines Presa Canario zu werden, braucht man nicht nur körperliche Stärke, sondern auch einen festen, starken Charakter. Dieser Hund benötigt einen Anführer, der seinen Respekt gewinnen und seine Energie in die richtige Richtung lenken kann. Nur unter diesen Voraussetzungen wird der Dogo Canario seine besten Eigenschaften entfalten und zum treuesten Begleiter, den man sich wünschen kann.

Dogo Canario: Kurzinformationen zur Rasse

Dogo Canario
Dogo Canario: Kurzinformationen zur Rasse · 12
RassennamePerro de Presa Canario (Dogo Canario)
HerkunftslandSpanien (Kanarische Inseln, insbesondere Teneriffa und Gran Canaria)
EntstehungszeitModerner Typ in den 1970er-1980er Jahren wiederhergestellt
FCI-KlassifikationGruppe 2 (Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde), Sektion 2.1 (Molosser, Doggenartige Hunde). Standard Nr. 346.
VerwendungszweckWachhund, Begleithund, historisch – Hüte- und Kampfhund.
Lebensdauer9–11 Jahre
WiderristhöheRüden: 60–66 cm
Hündinnen: 56–62 cm
GewichtRüden: 50–65 kg
Hündinnen: 40–55 kg
TemperamentRuhig, selbstbewusst, der Familie ergeben, misstrauisch gegenüber Fremden, starker Schutzinstinkt.
FellpflegeMinimal
AktivitätsniveauMittel, benötigt tägliche Spaziergänge und Bewegung.
Neigung zum SpeichelnMittel bis hoch

Der Dogo Canario und seine Verwandten

Der Dogo Canario gehört zu einer großen Familie von Molossern, unter denen es viele interessante Rassen mit ähnlichen, aber gleichzeitig einzigartigen Merkmalen gibt. Zum Beispiel wird er oft mit einem anderen spanischen Hund verglichen – dem Ca de Bou. Obwohl beide Rassen Wachhunde sind, ist der Ca de Bou etwas kleiner und hat eine leicht andere Kopfform.

In seinem Schutzinstinkt und seiner robusten Statur weist der Presa Canario Ähnlichkeiten mit dem südafrikanischen Boerboel auf, der ebenfalls zum Schutz von Farmen gezüchtet wurde. Der Dogo Canario hat jedoch in der Regel ein ausgeprägteres „strenges“ Aussehen. Vergleicht man ihn mit dem Dogo Argentino, so hat letzterer ein makelloses weißes Fell und wurde in erster Linie für die Großwildjagd gezüchtet, was seinen Charakter beeinflusste. Kräftige Wachhunde, wie der Anatolische Hirtenhund, sind ebenfalls seine „Arbeitskollegen“, obwohl sie zur Gruppe der Hütehunde gehören und ein anderes Verhalten zeigen. Im Gegensatz zu diesen ernsten Wachhunden gibt es auch große, aber gutmütige Rassen wie den Landseer, was die Einzigartigkeit und Vielseitigkeit der Hundewelt einmal mehr unterstreicht.

Interessante Fakten über den Presa Canario

  1. „Hundeinseln“: Der Name „Kanarische Inseln“ leitet sich vom lateinischen „Insula Canaria“ ab, was „Insel der Hunde“ bedeutet, aufgrund der großen Anzahl wilder Hunde, die dort lebten.
  2. Symbol der Insel: 1991 erkannte die Regierung der Kanarischen Inseln den Dogo Canario als natürliches Symbol der Insel Gran Canaria an.
  3. Zwei Namen – eine Rasse: Es gibt eine gewisse Verwirrung mit den Namen „Presa Canario“ und „Dogo Canario“. Historisch gesehen ist „Presa“ (was „greifen“, „halten“ bedeutet) ein funktionaler Arbeitshund. „Dogo“ ist eher ein Ausstellungstyp. Heute fasst der FCI-Standard sie unter dem Namen Dogo Canario zusammen.
  4. Stiller Wächter: Der Dogo Canario neigt nicht zu grundlosem Bellen. Er macht sich nur bemerkbar, wenn er es für absolut notwendig hält, und sein tiefes, kehliges Bellen ist sehr überzeugend.
  5. Filmstar: Hunde dieser Rasse sind in mehreren Filmen aufgetreten, darunter in „Ocean's Eleven“, wo sie ihr beeindruckendes Aussehen demonstrierten.

Pflege und Haltung

Trotz seiner Größe erfordert der Dogo Canario keine komplizierte Pflege. Das Wichtigste ist, ihm die richtigen Haltungsbedingungen und ein ausreichendes Maß an Aktivität zu bieten.

  • Haltungsbedingungen: Die ideale Option für einen Presa Canario ist ein Privathaus mit einem gut eingezäunten Grundstück, auf dem er sich frei bewegen kann. Die Haltung in einer Wohnung ist möglich, aber nur unter der Bedingung täglicher langer und aktiver Spaziergänge (mindestens 2 Stunden pro Tag). Dieser Hund ist nicht für das Leben an der Kette geeignet.
  • Fellpflege: Das kurze Fell benötigt keine besondere Pflege. Es reicht aus, es einmal pro Woche mit einer Gummibürste zu bürsten, um abgestorbene Haare zu entfernen. Der Hund sollte nur bei Bedarf, 1–2 Mal im Jahr, mit speziellen Shampoos für kurzhaarige Rassen gebadet werden.
  • Pflege von Ohren, Augen und Krallen: Überprüfen Sie regelmäßig Ohren und Augen auf Schmutz oder Entzündungen. Schneiden Sie die Krallen alle 3–4 Wochen, wenn sie sich nicht auf natürliche Weise abnutzen.
Ernährung

Ernährung des Dogo Canario: Wichtige Empfehlungen

Gesundheit und Risiken

Gesundheit und typische Krankheiten der Rasse

Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ) · 5

Ist der Dogo Canario für Anfänger geeignet?
Nein, absolut nicht. Dies ist eine Rasse für erfahrene Besitzer, die die Psychologie dominanter Hunde verstehen und bereit sind, viel Zeit für Erziehung, Training und Sozialisierung aufzuwenden. Ein Anfänger wird mit seiner Kraft und seinem Charakter einfach nicht zurechtkommen.

Was kostet ein Dogo Canario Welpe?
Die Kosten hängen vom Stammbaum der Eltern, ihren Titeln sowie dem Ruf der Zuchtstätte ab. Man sollte sich vor zu günstigen Angeboten hüten, da dies auf Gesundheits- oder Dokumentenprobleme hindeuten kann. Stellen Sie sich auf Wartezeiten ein: Bei etablierten Zuchten sind Würfe lange im Voraus vergeben.

Sabbern sie stark?
Ja, wie die meisten Molosser mit massiven Kiefern neigen Dogo Canarios zum Speicheln, besonders nach dem Trinken, Fressen oder bei heißem Wetter. Zukünftige Besitzer sollten darauf vorbereitet sein.

Wie verträgt sich der Dogo Canario mit Kindern?
Mit seinen eigenen Kindern, mit denen er aufgewachsen ist, ist der Dogo Canario in der Regel sehr zärtlich und geduldig. Aufgrund seiner enormen Größe und Kraft muss jedoch jede Interaktion mit Kindern streng kontrolliert werden. Es ist nicht erlaubt, einen so großen Hund allein mit einem kleinen Kind zu lassen.

Kann man einen Dogo Canario in einer Wohnung halten?
Es ist möglich, aber äußerst unerwünscht. Ein Hund dieser Größe und Energie benötigt Platz. Wenn Sie sich dennoch für die Haltung in einer Wohnung entscheiden, seien Sie auf tägliche, sehr lange (2–3 Stunden) und intensive Spaziergänge bei jedem Wetter vorbereitet, damit der Hund seine Energie abbauen kann.

Video über die Rasse

Häufige Fragen

Eignet sich der Presa Canario für Anfänger?
Nein — ein kraftvoller, dominanter Schutzmolosser; nötig sind Erfahrung, souveräne Erziehung und frühe Sozialisierung, um den Wachtrieb zu lenken.
Ist der Presa Canario aggressiv?
Der Familie gegenüber treu und zurückhaltend; der Wachtrieb bewirkt Wachsamkeit gegenüber Fremden. Ohne richtige Erziehung und Sozialisierung ist die Kraft der Rasse gefährlich.
Ist der Presa Canario gut mit Kindern?
Seiner Familie gegenüber ja, er ist treu und ausgeglichen; wegen seiner Kraft sind Aufsicht bei kleinen Kindern und frühe Sozialisierung nötig.

Ähnliche Rassen

Quellen

FCI-Standard Nr. 346 · The Kennel Club