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Gruppe 7 · Vorstehhunde · Irland

Irish Red Setter

Ein feuerroter Schönling mit unbändigem Temperament: freundlich, verspielt, treu, im Herzen ein ewiger „Welpe“. Der Irish Setter ist ein energiegeladener Jäger und Begleiter für eine sehr aktive Familie; nichts für die Couch und nichts für Alleinstehende.
Größe
55–67 cm
Gewicht
24–32 kg
Lebenserwartung
12–15 Jahre
FCI-Gruppe
7 · Vorstehhunde
Irish Red Setter
Fotos: 7

Bewertungen der Rasse

Familie Kinder Für Anfänger Erziehung Energie Gesundheit Haaren Sabbern Bellen Wohnung Wetter Jagdtrieb
Genaue Bewertungen · 12
Familie 4.5 Kinder 4.0 Für Anfänger 2.5 Erziehung 3.5 Energie 5.0 Gesundheit 2.5 Haaren 3.0 Sabbern 2.0 Bellen 3.0 Wohnung 2.0 Wetter 3.0 Jagdtrieb 4.0
Vorteile
Freundlich und verspielt
Effektvolle rote Färbung
Ausdauernder Jäger
Hervorragend mit Kindern
Nachteile
Braucht enorme Auslastung
Fellpflege
Risiko der Magendrehung
Reift spät, „ewiger Welpe“
Größe
Eignung
Wohnung · ungeeignet Kinder Katzen · bedingt Andere Hunde Für Anfänger · bedingt
Eigene Seiten zur Rasse

Der Irish Red Setter (Irischer Roter Setter) ist nicht einfach nur eine Hunderasse, er ist die wahre Verkörperung von Eleganz, gepaart mit der ungestümen Energie des Windes der Grünen Insel. Diese Hunde sind unverwechselbar: Ihr feuriges Fell schimmert in der Sonne in allen Schattierungen von Mahagoni, und in ihren Augen leuchten stets Intelligenz und Abenteuerlust. Sie gehören zu den beliebtesten und am weitesten verbreiteten Vorstehhunden weltweit und haben nicht nur die Herzen von Jägern, sondern auch die unzähliger Familien erobert. Erfahren Sie mehr auf Tvaryny.

Irish Red Setter: Kurzer Überblick und Rasseprofil

Irish Red Setter
Irish Red Setter: Kurzer Überblick und Rasseprofil · 8
HerkunftslandIrland
FCI-Gruppe7 (Vorstehhunde)
Erste Erwähnung1875 (als eigenständiger Typ, Wurzeln reichen ins 18. Jh.)
Lebenserwartung12–15 Jahre
Widerristhöhe (Rüden/Hündinnen)58–67 cm / 55–62 cm
Gewicht24–32 kg (je nach Geschlecht und Linie)
FelltypLang, seidig, ohne Unterwolle
FarbeSattes Kastanienbraun, Mahagoni

Wie sieht der Irish Red Setter aus: Anatomie der Perfektion

Grooming eines Setters

Das Erscheinungsbild des Irish Setter ist eine Balance aus Kraft und Finesse. Es ist ein Hund vom „trockenen“ Konstitutionstyp, was bedeutet: kein Übergewicht, keine Aufgedunsenheit und keine lose Haut. Alles an ihm ist für den schnellen Galopp geschaffen.

Kopf und Schnauze

Der Kopf des Setters ist lang und schmal, was ihm ein aristokratisches Aussehen verleiht. Der Schädel ist zwischen den Ohren oval, mit ausreichend Platz für das Gehirn. Der Übergang von der Stirn zur Schnauze (Stop) ist sanft, aber gut definiert, nicht so abrupt wie bei Pointern. Die Schnauze ist lang, tief und am Ende fast rechteckig. Der Nasenrücken ist gerade. Der Nasenschwamm ist groß mit breiten Nasenlöchern (für eine bessere Aufnahme von Gerüchen) und kann schwarz, rot oder dunkel nussfarben sein - das hängt von der Pigmentierung des einzelnen Tieres ab.

Die Kiefer sind kräftig mit einem korrekten Scherengebiss. Die Oberlippe ist trocken, bedeckt leicht die Unterlippe, bildet aber keine Lefzen. Die Ohren sind hängend, auf Augenhöhe angesetzt und weit nach hinten platziert, von mittlerer Länge, fühlen sich dünn an und liegen an den Enden abgerundet eng an den Wangen an.

Körper und Gliedmaßen

Der Hals ist mittellang, sehr muskulös, aber nicht dick, leicht gebogen und ohne Wamme (lose Haut am Hals). Der Rücken ist gerade und stark. Die Lendenpartie ist kurz, muskulös und leicht gewölbt - das ist die „Feder“, die den Hund nach vorn treibt. Die Kruppe ist breit und leicht abfallend. Der Brustkorb ist tief, bis zu den Ellbogen reichend, aber nicht zu breit, um die Bewegung der Vorderläufe im Galopp nicht zu behindern. Der Bauch ist mäßig aufgezogen.

Die Gliedmaßen sind gerade, sehnig und stehen parallel zueinander. Die Winkelungen der Hinterläufe sind gut ausgeprägt, was für einen kraftvollen Schub sorgt. Die Pfoten sind klein, oval („Katzenpfoten“ oder „Hasenpfoten“), mit eng aneinanderliegenden Zehen, zwischen denen Schutzhaare wachsen.

Fell und Farbe

Das Fell ist der ganze Stolz der Rasse. Es ist glatt, dicht, mittellang und seidig. Am Kopf und an der Vorderseite der Läufe ist das Haar kurz und fein. An den Ohren, der Rute, der Rückseite der Vorder- und Hinterläufe sowie an Brust und Bauch bildet das Fell hingegen lange „Fransen“ (Befederung). Das ist nicht nur Zierde, sondern Schutz vor dornigem Gebüsch bei der Jagd.

Die Farbe ist ausschließlich Mahagoni oder sattes Kastanienbraun, ohne das geringste schwarze Haar. Schwarz im Fell gilt als disqualifizierender Fehler. An der Rute kann ein hellerer, gold-kastanienbrauner Ton vorkommen. Erlaubt sind (laut FCI-Standard) kleine weiße Abzeichen an Brust, Kehle, Kinn oder Zehen sowie ein kleiner „Stern“ auf der Stirn. Dies ist das Erbe ihrer rot-weißen Vorfahren.

Vergleich mit anderen Rassen der Gruppe

Portret des Setters von der Seite

Um den Platz des Irish Setter in der Welt der Kynologie besser zu verstehen, lohnt sich ein Vergleich mit seinen Verwandten. Anfänger interessiert oft, wie er sich von anderen Vorstehhunden oder Laufhunden unterscheidet.

Obwohl beide Rassen für die Jagd verwendet werden, arbeiten sie beispielsweise unterschiedlich: Der Black and Tan Coonhound (Waschbärenhund) ist ein Laufhund, der der Fährte folgt und das Wild auf einen Baum jagt, wobei er die untere Witterung und seine Stimme (Spurlaut) nutzt. Der Setter hingegen arbeitet lautlos, mit hoher Nase (obere Witterung) und steht vor.

Im Vergleich zu den engsten Verwandten gilt der English Setter oft als ruhiger und „bodennäher“ bei der Arbeit (der sogenannte „katzenartige“ Pirschstil), während der Ire mit wahnwitziger Geschwindigkeit arbeitet. Ein weiterer Verwandter, der Gordon Setter (Schottischer Setter), ist der schwerste und langsamste unter den Settern, dafür aber ausdauernder und in der Lage, lange Zeit in dichtem Dickicht ohne Wasser zu arbeiten. Auch den Vorfahren darf man nicht vergessen - den Irish Red and White Setter, der als die „arbeitsfreudigere“ und weniger dekorative Version gilt und die ursprünglichen Jagdinstinkte in Reinform bewahrt hat.

Interessante Fakten über Irish Setter

  • Präsidentenhunde: US-Präsident Richard Nixon hatte einen Irish Setter namens „King Timahoe“. Und auch Harry Truman besaß einen Liebling dieser Rasse namens Mike.
  • Helden der Busse: In den 1970er Jahren war der Irish Setter ein Symbol für Busunternehmen in den USA (Greyhound verwendet den Windhund, aber Setter waren in der Transportwerbung als Symbol für Geschwindigkeit ebenfalls beliebt).
  • Späte Entwicklung: Irish Setter gelten als eine der Rassen, die mental am langsamsten reifen. Sie bleiben sehr lange verspielte „Kinder“.
  • Filmstars: Im Film „The Big Red One“ und im sowjetischen Film „Weißer Bim Schwarzohr“ (obwohl im Buch ein Gordon Setter mit falscher Farbe vorkam, spielte im Film ein English Setter, aber oft assoziieren die Leute diese Geschichte mit Settern im Allgemeinen).

Pflege: Schönheit braucht Zeit

Irish Red Setter — Pflege: Schönheit braucht Zeit

Irish Setter eignen sich für das Leben in einer Wohnung, vorausgesetzt, sie werden aktiv bewegt. Zu Hause verhalten sie sich relativ ruhig. Ihr Fell hat keine dichte Unterwolle, daher gibt es während des Fellwechsels weniger „Flaum“ im Haus als bei einem Schäferhund, aber langes Deckhaar wird dennoch vorhanden sein. Diese Hunde sind sehr reinlich und haben praktisch keinen typischen „Hundegeruch“.

Grooming

Damit das Fell Ihres Setters so glänzt wie auf dem Foto, muss es regelmäßig gepflegt werden. Dies ist kein Hund, den man einfach einmal im Jahr waschen kann.

  • Bürsten: 2–3 Mal pro Woche, während des Fellwechsels täglich. Verwenden Sie einen Metallkamm und eine Massagebürste mit Naturborsten. Achten Sie besonders auf die Fransen hinter den Ohren und unter den Achseln, wo sich Filz bildet.
  • Baden: Alle 10–14 Tage oder nach Bedarf. Verwenden Sie professionelle Shampoos für rote Hunde (zur Farbintensivierung) und unbedingt eine Spülung, damit sich das Fell nicht elektrisch auflädt.
  • Schneiden: Der Irish Setter benötigt ein sogenanntes „kosmetisches Grooming“. Das Fell wird am oberen Drittel des Ohres geschnitten (um den Ansatz zu zeigen), am Hals bis zum Brustbein (um die Trockenheit des Halses zu betonen) und unbedingt zwischen den Pfotenballen. Die „Pantoffeln“ an den Pfoten müssen gekürzt werden, damit sich dort kein Schmutz und Schnee ansammelt.

Hygiene von Ohren und Augen

Hängeohren werden schlecht belüftet, daher sind sie ein ideales Umfeld für Bakterien und Pilze. Die Ohren müssen wöchentlich mit einer speziellen Lotion gereinigt werden. Auch die Augen brauchen Aufmerksamkeit - wischen Sie sie nach Spaziergängen im Feld von Staub frei.

Ernährung

Ernährung: Treibstoff für den Champion

Gesundheit und Risiken

Gesundheit und Genetik

Häufig gestellte Fragen (FAQ) · 4

Haart der Irish Setter stark?
Ja, das Haaren ist bemerkbar, besonders saisonal (Frühling/Herbst). Aber da er keine Unterwolle hat, fliegen die Haare nicht wolkenartig herum, sondern setzen sich auf dem Boden ab, was das Putzen erleichtert.

Kann man den Setter draußen im Zwinger halten?
Kategorisch nein. Erstens hat er keine warme Unterwolle und friert im Winter. Zweitens sind es soziale Hunde, die ohne ständigen Kontakt zur Familie leiden. Isolation würde die Psyche des Hundes zerstören.

Ist es schwer, sie stubenrein zu bekommen?
Setter sind recht reinlich, aber da sie physiologisch langsam reifen, können „Unfälle“ im Haus länger vorkommen als bei anderen Rassen (bis zu 6–8 Monate).

Wie viel muss man mit einem Irish Setter spazieren gehen?
Das Minimum sind zwei Spaziergänge von je 1–1,5 Stunden. Und das sollte nicht nur Gehen an der Leine sein, sondern aktives Rennen, Ballspiele oder Frisbee.

Video über die Rasse

Häufige Fragen

Hat der Irish Setter viel Energie?
Sehr — es ist einer der energiegeladensten Jäger, der täglich Stunden Auslauf braucht; ohne das langweilt er sich und macht Unfug.
Ist der Irish Setter für Anfänger geeignet?
Für einen aktiven vielleicht — doch das späte Reifen und die Unbändigkeit verlangen Geduld.
Ist der Setter gut mit Kindern?
Hervorragend — es ist ein freundlicher, verspielter Hund, der Gesellschaft liebt.

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Quellen

FCI-Standard Nr. 120 · The Kennel Club