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Gruppe 3 (Terrier), Sektion 2 (Niederläufige Terrier) · Großbritannien (Schottland)

Scottish Terrier

Ein schottischer Aristokrat mit eisernem Charakter: würdevoll, eigenständig, mutig und treu. Der Scottish Terrier ist klein, hat aber ein „großes Ego“; er haart wenig, doch Terrier-Sturheit und Selbstständigkeit erfordern Geduld in der Erziehung.
Größe
25–28 cm
Gewicht
8,5–10,5 kg
Lebenserwartung
12–15 Jahre
FCI-Gruppe
Gruppe 3, Sektion 2
Scottish Terrier
Fotos: 9

Bewertungen der Rasse

Familie Kinder Für Anfänger Erziehung Energie Gesundheit Haaren Sabbern Bellen Wohnung Wetter Jagdtrieb
Genaue Bewertungen · 12
Familie 3.5 Kinder 3.0 Für Anfänger 3.0 Erziehung 3.0 Energie 3.0 Gesundheit 2.5 Haaren 2.0 Sabbern 1.5 Bellen 3.5 Wohnung 4.0 Wetter 3.0 Jagdtrieb 3.5
Vorteile
Kompakt, haart wenig
Würdevoller, treuer Charakter
Mutiger kleiner Wächter
Für die Wohnung geeignet
Nachteile
Stur und eigenständig
Terrier-Selbstständigkeit in der Ausbildung
Neigt zum Bellen
Kann Fremden gegenüber misstrauisch sein
Größe
Eignung
Wohnung Kinder · bedingt Katzen · bedingt Andere Hunde · bedingt Für Anfänger · bedingt
Eigene Seiten zur Rasse

Der Scottish Terrier, auch liebevoll Scottie genannt, ist ein wahrer Gentleman in der Hundewelt: zurückhaltend, selbstbewusst und voller Würde. Trotz seiner geringen Größe besitzt dieser Hund den Charakter eines großen Kriegers, den er von seinen jagdlichen Vorfahren geerbt hat. Heute ist der Scottie vorwiegend ein Begleithund, auch wenn er seine ursprünglichen Arbeitsqualitäten nie ganz verloren hat. Diese Rasse vereint einzigartige Eigenschaften, die sie für manche Besitzer perfekt machen, für andere jedoch gänzlich ungeeignet. Mehr dazu erfahren Sie auf Tvaryny.

Diese Hunde eignen sich besonders gut für junge kinderlose Paare oder Familien mit bereits erwachsenen Kindern, die den respektvollen Umgang mit Tieren verstehen. Scotties mögen keine lauten Kinderspiele und verlangen einen würdevollen Umgang. Gleichzeitig sind sie wunderbare Begleiter für ältere oder viel beschäftigte Menschen. Obwohl sie lange Spaziergänge und Spiele lieben, können sie auch problemlos einen ganzen Tag zu Hause verbringen und auf ihren Besitzer warten. Dabei bleiben die Möbel und Gegenstände im Haus in der Regel unversehrt. Außerdem ist der Scottie ein ausgezeichneter Wachhund, der mit seinem lauten Bellen immer rechtzeitig vor Fremden warnt.

Wichtigste Rassemerkmale des Scottish Terriers

Schottischer Terrier auf einer Wiese
Wichtigste Rassemerkmale des Scottish Terriers · 12
HerkunftGroßbritannien (Schottland)
Jahr der Rasseanerkennung1882
Lebenserwartung12–15 Jahre
Widerristhöhe25–28 cm
Gewicht8,5–10,5 kg
FCI-GruppeGruppe 3 (Terrier), Sektion 2 (Niederläufige Terrier)
TemperamentUnabhängig, selbstbewusst, mutig, loyal, intelligent
BewegungsbedarfMittel (tägliche Spaziergänge)
TrainierbarkeitMittel (erfordert Geduld aufgrund von Sturheit)
FellpflegeHoch (erfordert regelmäßiges Trimmen und Bürsten)
Umgang mit KindernZurückhaltend, besser für Familien mit älteren Kindern
Umgang mit anderen TierenKann zu Konflikten neigen, frühe Sozialisierung ist wichtig

Interessante Fakten über die Rasse

Scottish Terrier — Interessante Fakten über die Rasse
  • Monopoly-Symbol: Die Hundefigur im weltberühmten Brettspiel „Monopoly“ ist ein Scottish Terrier.
  • Lieblinge von Präsidenten: Neben F. D. Roosevelts Fala lebten auch Scotties bei Dwight D. Eisenhower und George W. Bush im Weißen Haus.
  • „Diehard“: Der Spitzname „Der Unbeugsame“ wurde der Rasse im 17. Jahrhundert von Graf George von Dumbarton wegen ihres unglaublichen Mutes und ihrer Ausdauer verliehen.
  • Scotties im Film: Ein Scottish Terrier namens Jock ist eine der Hauptfiguren im Disney-Animationsfilm „Susi und Strolch“.
  • Seltene Farbe: Die weizenfarbene Fellfarbe ist die seltenste, da das dafür verantwortliche Gen rezessiv ist.

Pflege des Scottie-Fells

Scottish Terrier — Pflege des Scottie-Fells

Die Pflege des Fells des Scottish Terriers ist der anspruchsvollste Aspekt der Haltung dieser Rasse und erfordert Zeit, Mühe und finanzielle Investitionen. Sein hartes Fell haart nicht im üblichen Sinne, benötigt aber regelmäßige Prozeduren, um seinen gesunden Zustand und sein rassetypisches Aussehen zu erhalten.

Wichtigste Pflegemaßnahmen:

  • Bürsten: 2–3 Mal pro Woche sollte das Fell gründlich mit einem Metallkamm und einer Bürste gekämmt werden. Dies hilft, abgestorbene Haare zu entfernen, der Bildung von Verfilzungen vorzubeugen (insbesondere am „Rock“ und „Bart“) und die Durchblutung der Haut zu stimulieren.
  • Trimmen (Stripping): Dies ist eine manuelle Prozedur, bei der das abgestorbene Deckhaar gezupft wird. Nur durch das Trimmen kann die richtige harte Struktur des Fells und seine satte Farbe erhalten werden. Es wird 2–4 Mal im Jahr durchgeführt. Diese Prozedur sollte einem professionellen Hundefriseur überlassen werden, der mit den Besonderheiten der Rasse vertraut ist.
  • Schneiden mit der Maschine: Besitzer, die nicht an Ausstellungen teilnehmen, entscheiden sich oft für das Schneiden mit der Maschine als Alternative zum Trimmen. Dies ist einfacher und günstiger. Man sollte jedoch wissen, dass das Fell nach dem Schneiden seine Härte verliert, weicher wird, seine Farbe ändern kann (z. B. wird Schwarz gräulich) und seine schützenden Eigenschaften einbüßt.
  • Baden: Der Scottie sollte nur bei Bedarf gebadet werden, normalerweise nicht öfter als einmal im Monat oder wenn er sehr schmutzig ist. Verwenden Sie nur spezielle Shampoos für rauhaarige Hunde. Nach dem Spaziergang reicht es oft aus, nur die Pfoten und den „Bart“ zu waschen.
  • Bartpflege: Nach jeder Mahlzeit sollten der „Bart“ und „Schnurrbart“ mit einem feuchten Tuch abgewischt oder gewaschen werden, um Speisereste und unangenehme Gerüche zu vermeiden.

Neben der Fellpflege sollten Sie auch das regelmäßige Krallenschneiden (1–2 Mal im Monat) sowie die Reinigung der Ohren und Augen nicht vergessen. Auch die Hygiene der Mundhöhle ist wichtig, um die Bildung von Zahnstein zu verhindern.

Ernährung

Ernährung: Wichtige Empfehlungen

Gesundheit und Risiken

Gesundheit: Typische Krankheiten und Prävention

Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ) · 5

Haaren Scottish Terrier stark?
Bei richtiger Pflege (regelmäßigem Trimmen) haaren Scotties praktisch nicht. Wenn sie mit der Maschine geschnitten werden, kann der Haarausfall stärker sein, da die Fellstruktur gestört wird.

Sind sie für Familien mit Kindern geeignet?
Scotties können mit Kindern auskommen, wenn sie gemeinsam aufwachsen. Sie sind jedoch intolerant gegenüber grober Behandlung und zu viel Vertraulichkeit. Daher werden sie für Familien mit älteren, vernünftigen Kindern empfohlen, die wissen, wie man mit einem Hund umgeht.

Kann man einen Scottish Terrier in einer Wohnung halten?
Ja, dank ihrer kompakten Größe und ihres moderaten Bewegungsbedarfs passen sie sich gut an das Leben in einer Wohnung an, vorausgesetzt, es gibt tägliche Spaziergänge.

Wie viel Bewegung brauchen sie?
Sie brauchen keine Marathonläufe. Zwei tägliche Spaziergänge von 30–40 Minuten mit der Möglichkeit zu rennen und zu spielen sind ausreichend. Wichtiger ist die Regelmäßigkeit als die Dauer.

Sind sie leicht zu trainieren?
Nein, aufgrund ihrer Sturheit sind sie nicht die am einfachsten zu trainierende Rasse. Sie benötigen einen geduldigen, konsequenten und einfallsreichen Besitzer, der den Hund motivieren kann, anstatt ihn zu zwingen.

Video über die Rasse

Häufige Fragen

Haart der Scottish Terrier viel?
Wenig — das raue Fell braucht Trimmen; das ist praktisch für die Wohnung.
Ist der Scottish Terrier für Anfänger geeignet?
Möglich für Geduldige — die Rasse ist eigenständig und stur, daher erfordert die Erziehung Konsequenz und Motivation.
Was ist „Scottie Cramp“?
Eine Rassebesonderheit — ein vorübergehender Muskelkrampf bei Erregung oder Belastung; meist nicht lebensbedrohlich, erfordert aber tierärztliche Aufmerksamkeit.

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Quellen

FCI-Standard Nr. 73 · The Kennel Club