| Höhe | 40–48 cm |
| Gewicht | 15–20 kg |
| Lebenserwartung | 12–14 Jahre |
| FCI-Gruppe | 5 · Spitze und Urtyp |
| Herkunft | Schweden |
Genaue Bewertungen
- Insgesamt außerordentlich gesunde alte Rasse
- Hüftgelenksdysplasie
- Progressive Retinaatrophie (PRA)
- Neigung zu Langeweile ohne Beschäftigung
- Ohrenentzündungen (seltener)
Ausgewogenes Futter für eine aktive mittelgroße Rasse, Gewichtskontrolle. Regelmäßiges Bürsten des dichten Doppelfells; für Bewegung und geistige Aufgaben sorgen (Gehorsam, Agility, Fährtenarbeit).
Der Schwedische Lapphund (Swedish Lapphund / Svensk Lapphund) ist nicht einfach nur ein Hund – er ist eine lebende Legende Skandinaviens, deren Geschichte untrennbar mit den rauen Winden des Nordens und dem Leben der Samen verbunden ist. Einer wissenschaftlichen Theorie zufolge gelten diese Hunde als die Urväter fast aller modernen spitzartigen Rassen Europas. Unter Kynologen und Historikern herrscht die begründete Meinung, dass die direkten Vorfahren des Schwedischen Lapphundes Polarwölfe waren, die vor etwa siebentausend Jahren in der Region Nordnorwegens und Schwedens lebten. Diese Theorie wird nicht nur durch genetische Studien, sondern auch durch phänotypische Merkmale gestützt.
Wenn man jedoch in die klugen Augen dieses flauschigen schwarzen Hundes blickt, mag man kaum an seinen wilden Ursprung glauben. Doch der Charakter dieser mittelgroßen Vierbeiner ist tatsächlich fest, unabhängig und willensstark. Er ist ein echter Allrounder: Er kann Fährten in dichten Wäldern lesen, an komplexen Rettungsaktionen in den Bergen teilnehmen, Federwild jagen und gleichzeitig ein zärtlicher Freund, Kindermädchen und wachsamer Beschützer für die ganze Familie sein. Erfahren Sie mehr dazu auf Tvaryny.
Der Schwedische Lapphund: Kurzübersicht und Rassestandards

| Merkmal | Standard-Daten |
| Herkunftsland | Schweden |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 3 (Nordische Wach- und Hütehunde) |
| Erste Erwähnung / Standard | 1943 (offizielle Anerkennung), Erwähnungen reichen jedoch bis in die Antike zurück |
| Lebenserwartung | 12-16 Jahre (lange Lebensdauer) |
| Widerristhöhe (Rüden) | 45-51 cm (ideal 48 cm) |
| Widerristhöhe (Hündinnen) | 40-46 cm (ideal 43 cm) |
| Gewicht | 15-21 kg (proportional zur Größe) |
Geschichte der Rasse: Von der Antike bis zur königlichen Anerkennung
Schwedische Lapphunde werden oft als „Lappland-Spitze“ bezeichnet, und diesen Namen tragen sie mit Stolz. Es sind ursprüngliche nordische Hunde, deren Geschichte Jahrtausende zurückreicht. Archäologische Ausgrabungen in Varanger (Nordnorwegen) förderten 7000 Jahre alte Hundeüberreste zutage, die dem Skelettbau des modernen Lapphundes extrem ähneln. Dies lässt den Schluss zu, dass wir es mit einer der ältesten Rassen nicht nur Skandinaviens, sondern der ganzen Welt zu tun haben.
Seit jeher gehörten diese Hunde zum finno-ugrischen Volk der Samen (Lappen). Damals gab es keine Unterteilung in „schwedische“, „finnische“ oder andere Lapphunde. Es gab einen einzigen Typus des ausdauernden Hundes, der drei Schlüsselfunktionen erfüllte:
- Rentierarbeit: Die Hunde halfen, riesige Herden halbwilder Rentiere zu kontrollieren, sie zusammenzutreiben und auf neue Weiden zu führen.
- Jagd: Lapphunde waren unverzichtbare Helfer bei der Jagd auf Bären, Elche und Waldvögel. Ihr helles Bellen zeigte dem Jäger den Standort der Beute an.
- Schutz: Sie verteidigten die Lager der Nomaden gegen Wölfe und Vielfraße und wärmten die Kinder in den kalten Koten (traditionelle Behausungen der Samen) mit ihrer Körperwärme.
Interessanterweise bevorzugten die Samen traditionell schwarze Hunde. Das hatte einen praktischen Grund: Die schwarze Silhouette ist auf dem weißen Schnee gut sichtbar. So konnte man den Hund leicht vom Wolf (der meist grau ist) unterscheiden und den Helfer bei der Jagd oder dem Schutz der Herde nicht versehentlich treffen. Damals existierten zwei Felltypen: kurzhaarige und langhaarige. Später entwickelte sich die kurzhaarige Variante zu der Rasse, die heute als Lappländischer Rentierhund bekannt ist, während die langhaarigen Exemplare die Basis für den Schwedischen Lapphund bildeten.
Krise und Wiedergeburt
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mit dem Einzug der Zivilisation und dem Wandel im Lebensstil der Samen (Einführung von Schneemobilen), sank der Bedarf an Hunden drastisch. Die Rasse stand durch Vermischung mit anderen Schäferhunden kurz vor dem Aussterben. Vor dem völligen Vergessen rettete den Schwedischen Lapphund der Enthusiasmus von Kynologen und die persönliche Unterstützung des schwedischen Königs Gustav V. Dank der königlichen Schirmherrschaft und akribischer Zuchtarbeit gelang es, typische Vertreter zu finden und den Bestand zu erneuern.
Im Jahr 1944 wurde der erste Rassestandard unter dem Namen „Schwedischer Lapphund“ offiziell genehmigt. Später, 1954, erkannte die Fédération Cynologique Internationale (FCI) die Rasse an. Es ist erwähnenswert, dass der Schwedische und der Finnische Lapphund lange Zeit als eine Rasse galten. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden sie endgültig nach Herkunftsländern und geringfügigen Unterschieden im Exterieur getrennt.
Das Aussehen des Schwedischen Lapphundes: Detaillierte Beschreibung

Der Schwedische Lapphund verkörpert nordische Schönheit und Funktionalität. Er ist ein typischer Spitz, etwas kleiner als mittelgroß, mit stolzer Haltung. Sein Format tendiert zum Quadratischen: Die Rumpflänge übertrifft die Widerristhöhe nur geringfügig. Die Bewegungen des Hundes sind leicht und federnd, was ihm erlaubt, große Distanzen im tiefen Schnee ohne Ermüdung zurückzulegen.
Kopf und Fang
Der Kopf ist keilförmig, aber nicht zu spitz. Der Schädel ist leicht gewölbt, der Übergang von der Stirn zum Fang (Stop) ist deutlich ausgeprägt, aber nicht abrupt. Der Fang ist kräftig, seine Länge beträgt etwa ein Drittel der gesamten Kopflänge; er verjüngt sich sanft zur Nase hin, wirkt aber niemals „schnippisch“ (snipey). Die Lippen liegen eng am Kiefer an, die Pigmentierung von Lippen und Gaumen ist zwingend schwarz. Der Nasenschwamm ist ebenfalls kohlschwarz und breit.
Augen: Weit auseinanderstehend, groß, oval geformt. Die Augenfarbe ist dunkelbraun, der Blick ausdrucksstark, intelligent, freundlich, aber gleichzeitig aufmerksam. Helle Augen gelten als schwerer Fehler.
Ohren: Dreieckig, breit am Ansatz, klein, stehend. Die Ohrspitzen sind leicht abgerundet. Sie sind sehr beweglich und reagieren blitzschnell auf jedes Geräusch. Bei Welpen können sich die Ohren spät aufstellen, was normal ist.
Körper und Gliedmaßen
Der Hals ist mittellang, muskulös, ohne Wamme, mit einem üppigen „Kragen“ (besonders bei Rüden). Der Rücken ist gerade, stark, die Lendenpartie kurz und breit. Die Kruppe ist leicht abfallend. Der Brustkorb ist tief, reicht bis zu den Ellbogen, die Rippen sind gut gewölbt, aber nicht fassförmig, was ausreichend Lungenvolumen bei intensivem Lauf bietet. Der Bauch ist mäßig aufgezogen.
Die Gliedmaßen sind gerade, parallel, mit kräftigen Knochen. Die Gelenkwinkelungen sind gut ausgeprägt, was für einen kraftvollen Schub sorgt. Die Pfoten sind „Katzenpfoten“, oval, kompakt, mit harten Ballen und dichtem Fell zwischen den Zehen, das vor Erfrierungen und Verletzungen auf Eis schützt.
Fell und Farbe
Das Haarkleid ist der Stolz der Rasse. Es ist doppelt, bestehend aus langem, glattem, sich rau anfühlendem Deckhaar und sehr dichter, weicher, gewellter Unterwolle. Diese Struktur erzeugt einen „Thermoskannen-Effekt“, der den Körper gegen Hitze und Kälte isoliert. Das Fell ist wasser- und schmutzabweisend. An der Rute, die normalerweise ringförmig über dem Rücken getragen wird, ist das Haar besonders lang und bildet eine prächtige Fahne.
Die Farbe des Schwedischen Lapphundes ist sein Markenzeichen. Sie ist fast immer schwarz. Zulässige Schattierungen:
- Kohlschwarz (am meisten erwünscht);
- Dunkelbraun (bärenfarben);
- Schwarz mit bronzefarbenem Schimmer (entsteht oft im Sommer durch Ausbleichen in der Sonne).
Kleine weiße Abzeichen an der Brust, den Pfotenspitzen oder der Rutenspitze sind zulässig, aber eine einheitliche Farbe wird bevorzugt.
Charakter: Temprament, Intelligenz und Verhalten

Der Charakter des Schwedischen Lapphundes ist vielschichtig. Dies ist kein „Schoßhund“, sondern ein aktiver Arbeitshund, der seine Urinstinkte bewahrt hat. Sie sind selbstbewusst, mutig, wachsam und Fremden gegenüber etwas misstrauisch, was sie zu hervorragenden, wenn auch nicht aggressiven, Wächtern macht.
Beziehung zu Familie und Kindern
Sie sind wunderbare Begleiter für aktive Familien. Der Lapphund bindet sich an alle Mitglieder des „Rudels“, wählt aber oft eine Hauptbezugsperson. Kindern gegenüber zeigen sie unglaubliche Geduld und Zärtlichkeit und können stundenlang aktive Spiele spielen. Aufgrund des Hüteinstinkts kann der Hund jedoch versuchen, Kinder zu „hüten“, indem er sie leicht in die Fersen zwickt, wenn sie auseinanderlaufen. Ein solches Verhalten sollte sanft korrigiert werden. Das erinnert ein wenig an den Trieb, den der Australian Cattle Dog (Heeler) besitzt, wobei der Schwedische Lapphund etwas feinfühliger agiert.
Besonderheit: Bellen
Ein wichtiges Detail: Diese Hunde „erzählen“ gerne. Bellen war jahrhundertelang ihr Arbeitswerkzeug – so steuerten sie die Rentiere und schreckten Raubtiere ab. Wenn Ihr Lapphund in einer Wohnung lebt, muss ihm daher von klein auf das Kommando „Still“ oder „Aus“ beigebracht werden. Sie bellen nicht ohne Grund, aber zum „Grund“ kann jedes Rascheln hinter der Tür werden. Sie sind wachsame Wächter, und ihre Stimme ist ihre Alarmanlage.
Emotionalität und Aktivität
Die „Schweden“ (wie Kynologen sie liebevoll nennen) sind sehr emotional. Sie vertragen Grobheit, Geschrei oder ungerechte Bestrafung nur schlecht. Der Hund kann beleidigt sein und sich in sich selbst zurückziehen. Sie wollen jeden Tag etwas Neues lernen und sind sehr neugierig. Einfach nur an der Leine zu laufen, langweilt sie. Diese Rasse ist ideal für Menschen mit Fantasie, die bereit sind, Quests, Suchspiele und Aufgaben für ihren Liebling zu erfinden.
Vor- und Nachteile der Rasse

| Vorteile (+) | Nachteile (-) |
| Robuste Gesundheit und Langlebigkeit | Neigung zu häufigem Bellen |
| Hohe Intelligenz und Lernfähigkeit | Benötigen viel körperliche Auslastung |
| Treue zur Familie und Liebe zu Kindern | Starkes Haaren zweimal im Jahr |
| Kompakte Größe, praktisch für den Transport | Vertragen Einsamkeit schlecht (Trennungsangst) |
| Fell hat keinen typischen „Hundegeruch“ | Können beim Training Sturheit zeigen |
| Widerstandsfähigkeit gegen Kälte und schlechtes Wetter | Vertragen starke Hitze schlecht |
Gesundheit: Typische Krankheiten und Prävention

Schwedische Lapphunde sind ursprüngliche nordische Hunde, abgehärtet durch das raue Klima, mit ausgezeichneter Gesundheit und starkem Immunsystem. Sie gehören zur Kategorie der langlebigen Rassen und erreichen oft ein Alter von 15-16 Jahren bei guter Laune. Die Natur hat den Lapphund gelehrt, sich an alle Wetterbedingungen anzupassen, und die natürliche Selektion ließ nur die Stärksten übrig. Sie erkälten sich praktisch nie.
Dennoch gibt es, wie bei jeder Rasse, gewisse Veranlagungen zu genetischen Erkrankungen:
- Progressive Retinaatrophie (PRA): Eine erbliche Augenkrankheit, die zur Erblindung führen kann. Verantwortungsbewusste Züchter lassen die Elterntiere vor der Verpaarung zwingend per DNA-Test untersuchen.
- Hüftgelenksdysplasie (HD): Obwohl sie bei Lapphunden seltener vorkommt als bei großen Hunden, ist das Röntgen-Screening von Zuchtpaaren obligatorisch.
- Nierenprobleme: Es besteht eine gewisse Neigung zu Harnsteinen, die manchmal vererbt wird. Um dies zu vermeiden, geben Sie Ihrem Haustier mehr Wasser zu trinken (es sollte unbedingt gefiltert sein) und sorgen Sie für aktiven Auslauf, damit der Hund nicht lange aushalten muss.
- Diabetes mellitus: Im Alter können einige Linien anfällig für diese Krankheit sein, daher ist Gewichtskontrolle wichtig.
Haltungsbedingungen und Fellpflege

Das beste Zuhause für einen Schwedischen Lapphund ist ein Landhaus mit einem großen, eingezäunten Hof, wo der Hund sein Bedürfnis nach Bewegung und Revierbewachung ausleben kann. Dank ihrer kompakten Größe und Anpassungsfähigkeit können sie jedoch auch in einer Stadwohnung leben, vorausgesetzt, Sie sind bereit, täglich 2-3 Stunden für Spaziergänge aufzuwenden. Ähnliche Ansprüche an die Aktivität stellt der seltene Bouvier des Ardennes, der Langeweile ebenfalls nicht ausstehen kann.
Grooming (Fellpflege)
Die Pflege des prächtigen schwarzen Pelzes ist einfacher als es scheint. Ihr Fell hat eine einzigartige Eigenschaft – es verfilzt nicht (mit Ausnahme des Bereichs hinter den Ohren) und reinigt sich selbst.
- Kämmen: In der Regel reicht es aus, den Hund einmal pro Woche mit einer Zupfbürste und einem Kamm mit langen Zinken zu bürsten. Während des Fellwechsels (Frühling und Herbst) wirft der Hund die Unterwolle sehr intensiv ab. In dieser Zeit müssen Sie Ihren Liebling täglich bürsten, sonst wird die ganze Wohnung mit einer Schicht schwarzen Flaums bedeckt sein.
- Baden: Lapphunde sollten selten gebadet werden, nur bei starker Verschmutzung oder vor Ausstellungen. Zu häufiges Baden wäscht die schützende Fettschicht ab, und das Fell verliert seine schmutzabweisenden Eigenschaften.
- Pfoten: Es ist wichtig, das Fell zwischen den Pfotenballen zu schneiden, besonders im Winter, damit sich dort kein Eis bildet und sich keine Streusalze ansammeln.
- Krallen: Krallenschneiden etwa alle 2-3 Wochen, wenn sie sich nicht natürlich auf Asphalt abnutzen.
Erziehung und Sozialisierung

Vertreter dieser Rasse benötigen aktive geistige und körperliche Betätigung. Sie sind extrem intelligent und lernen schnell, haben aber zu allem ihre eigene Meinung. Methoden der „harten Hand“ funktionieren hier nicht. Wenn der Lapphund Druck oder Ungerechtigkeit spürt, schaltet er in den Modus der „tauben Verteidigung“ und Sturheit.
Der Schlüssel zum Erfolg ist positive Verstärkung (Leckerlis, Spielzeug, Lob) und Abwechslung. Monotones Wiederholen von „Sitz-Platz“ langweilt ihn nach 5 Minuten. Sie müssen schlauer sein als Ihr Lappland-Spitz. Verwandeln Sie das Training in ein Spiel. Diese Rasse zeigt glänzende Ergebnisse in:
- Agility (Hindernisparcours);
- Obedience (Gehorsam);
- Nosework (Nasenarbeit, Gegenstandssuche);
- Hütearbeit (sie können Tests auf Hüteinstinkt ablegen).
Ernährung: Wichtige Empfehlungen

Die Ernährung eines jeden nordischen Hundes sollte hochenergetisch, aber ausgewogen sein. Lapphunde haben einen effizienten Stoffwechsel, der es ihnen ermöglicht, Nahrung sehr gut zu verwerten – ein Erbe aus Zeiten, in denen Futter knapp war. Daher neigen sie bei bewegungsarmer Lebensweise zu Übergewicht.
Fütterungsarten
- Trockenfutter: Viele Züchter raten zu fertigem Trockenfutter der Klasse „Super-Premium“ oder „Holistic“. Das ist bequem und garantiert eine Vitaminbalance. Wählen Sie Futter für aktive mittelgroße Hunde. Vermeiden Sie Futter mit hohem Getreideanteil (Mais, Weizen).
- Naturnahe Fütterung / Barfen: Wenn Sie natürliches Futter wählen, sollte die Basis (50-60%) aus magerem rohen Fleisch bestehen (Rind, Pute, Kaninchen). Fügen Sie Innereien, Seefisch, Gemüse (Karotten, Zucchini) und fermentierte Milchprodukte hinzu. Getreide (Reis, Buchweizen) wird nur in kleinen Mengen gegeben.
Wichtig! Bei der Fütterung mit Trockenfutter muss der Hund mehr trinken. Achten Sie darauf, dass der Wassernapf immer gefüllt ist.
Interessante Fakten über den Schwedischen Lapphund
- Hunde-Wärmflasche: In alten Legenden der Samen heißt es, dass Lapphunde als lebende Wärmflaschen für Kinder dienten. Man glaubte, ihr Fell habe heilende Eigenschaften.
- Nationales Kulturgut: In Schweden ist diese Rasse als nationaler Schatz anerkannt. Sie sind auf Briefmarken abgebildet.
- Verwandtschaft: Genetisch ist der Schwedische Lapphund der engste Verwandte des Finnischen Lapphundes, sie haben jedoch einen unterschiedlichen Konstitutionstyp kombiniiert.
- Lächeln: Aufgrund des speziellen Baus des Fangs scheint es, als würden diese Hunde ständig lächeln.
Häufige Fragen zur Rasse (FAQ)
Ist der Schwedische Lapphund für Allergiker geeignet?
Nein, dies ist keine hypoallergene Rasse. Sie haben dichte Unterwolle und haaren, was bei Menschen mit Allergien starke Reaktionen auslösen kann.
Können sie im Winter draußen leben?
Ja, dank ihres Fells vertragen sie Frost hervorragend. Man sollte sie jedoch nicht an der Kette halten oder isoliert im Zwinger ohne Kontakt zur Familie lassen. Es sind soziale Tiere, die Kontakt zu Menschen brauchen. In dieser Hinsicht ist ihre Unabhängigkeit übertrieben – sie leiden ohne ihren Besitzer.
Wie verhalten sie sich gegenüber anderen Tieren?
Mit anderen Hunden kommen sie gut aus und provozieren selten Kämpfe. Mit Katzen können sie friedlich leben, wenn sie zusammen aufgewachsen sind. Kleine Nagetiere oder Vögel könnten sie jedoch aufgrund des Jagdinstinkts als Beute wahrnehmen.
Video über die Rasse
- Vielseitig: Fährte, Hüten, Rettung, Begleiter
- Klug, feinfühlig und ausbildungsfreudig
- Treu und zärtlich mit Familie und Kindern
- Sehr robuste „natürliche“ Gesundheit
- Neigt zum Bellen (Arbeitsmerkmal)
- Fester, eigenständiger Charakter
- Braucht Bewegung und geistige Aufgaben
- Dichtes Fell haart saisonal stark
| Finnischer Lapphund | Lappländischer Rentierhund | Finnenspitz | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 41–52 cm | 46–51 cm | 39–50 cm |
| Energie | 4 | 4.5 | 4 |
| Wohnung | 3 | 2 | 3 |
| Anfänger | 3.5 | 3 | 3 |
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