English Pointer

By tvaryny
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Der English Pointer ist nicht einfach nur ein Hund – er ist eine lebende Skulptur, geschaffen für Geschwindigkeit und die Ästhetik der Jagd. Dieser Vierbeiner ist elegant, anmutig und besitzt einen ausgeglichenen Charakter. Er ist freundlich und friedliebend, doch sobald er das Feld betritt, verwandelt er sich in eine unermüdliche Maschine auf der Suche nach Wild. Hunde dieser Rasse sind perfekt für aktive Menschen, die nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“ leben und nicht stillsitzen können. Sie werden zu unverzichtbaren Helfern bei der Jagd, wo sie ihren berühmten „Pointer-Galopp“ demonstrieren. Sie begleiten Sie überallhin – von der morgendlichen Joggingrunde bis zur ausgedehnten Bergwanderung. Pointer verstehen sich schnell mit anderen Tieren, solange diese nicht ins Beuteschema fallen. Sie werden zu Beschützern und Spielgefährten für kleine Kinder und für Erwachsene zu treuen, loyalen Freunden. Mehr dazu finden Sie auf Tvaryny.

English Pointer: Ein kurzer Rasseüberblick

English Pointer Profil
MerkmalBeschreibung / Wert
HerkunftslandGroßbritannien
VerwendungVorstehhund, Begleithund
FCI-KlassifikationGruppe 7 (Vorstehhunde), Sektion 2 (Britische und irische Vorstehhunde und Setter)
Lebenserwartung12-14 Jahre
Widerristhöhe (Rüden)63-69 cm
Widerristhöhe (Hündinnen)61-66 cm
Gewicht20-30 kg (je nach Geschlecht und Kondition)
FelltypKurz, glatt, dicht
PflegeaufwandGering (benötigt minimales Grooming)
AktivitätsbedarfSehr hoch (tägliche, ausgiebige Belastung nötig)

Geschichte der Rasse

English Pointer gehören weltweit zu den beliebtesten Jagdhunden, und ihre Geschichte blickt auf mehrere Jahrhunderte selektiver Zucht zurück. Übersetzt bedeutet „Pointer“ so viel wie „Zeiger“ oder „der Hinweisende“. Das ist kein Zufall. Schließlich wurden die berühmten Hunde dieser Rasse genau für ihr markantes Vorstehen (Pointing) bekannt, bei dem sie wie zu einer Statue erstarrt die Richtung des Vogels bei der Jagd anzeigen.

Mit der gezielten Zucht und dem Feinschliff der Arbeitseigenschaften dieser Hunde begann man bereits im 18. Jahrhundert in England. Kynologische Historiker vermuten jedoch, dass ähnliche Hunde schon deutlich früher auf dem Kontinent existierten. Wahrscheinlich waren die Vorfahren der heutigen English Pointer die alten spanischen Vorstehhunde „Perro de Punta“ („Hund im Punkt“), die von Offizieren nach dem Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714) nach England gebracht wurden. Auch eine Beteiligung portugiesischer Vorstehhunde wird als möglich erachtet.

Ihr modernes Aussehen erhielten die Pointer dank der akribischen Arbeit englischer Züchter, die perfekte Proportionen, Geschwindigkeit und Ausdauer anstrebten. Um den Knochenbau leichter zu machen und dem Hund eine „sportliche Form“ zu geben, kreuzten die Züchter Rassen ein wie:

  • Foxhounds – zur Verbesserung der Ausdauer und der Beinstruktur;
  • Greyhounds – für mehr Geschwindigkeit, Eleganz und besseres Sehvermögen;
  • Bloodhounds – zur Verfeinerung des Geruchssinns;
  • Altfranzösische und italienische Vorstehhunde – zur Festigung der Jagdinstinkte.

Diese Hunde sind auch heute noch extrem beliebt, bsonders bei professionellen Jägern. Ihre exzellente Nase und phänomenale Schnelligkeit haben sie zu unverzichtbaren Helfern bei der Federwildjagd gemacht. Der Rassestandard wurde 1897 vom Club der Liebhaber dieser Hunde angenommen. Im Jahr 1900 wurde die Rasse offiziell vom britischen Kennel Club anerkannt und zum Maßstab unter den kurzhaarigen Vorstehhunden.

Wie sieht ein English Pointer aus: Beschreibung des Exterieurs

English Pointer steht im hohen Gras

Das Erscheinungsbild des Pointers ist die Verkörperung der Aerodynamik. Jede Linie seines Körpers signalisiert die Bereitschaft zum sofortigen Sprint. Es ist ein Hund mit edlen Linien, ohne das geringste Anzeichen von Grobheit. Schauen wir uns das Exterieur gemäß den internationalen Standards genauer an.

Kopf und Fang

Der English Pointer ist ein recht großer Hund mit kräftigem Knochenbau und gut entwickelter, trockener Muskulatur. Sein Kopf ist proportional zum Körper mit einem langen, mäßig breiten Schädel. Ein charakteristisches Merkmal ist der deutlich ausgeprägte Übergang von der Stirn zum Fang (Stopp) und die spezifischen Profillinien: Die Linien von Fang und Schädel laufen aufeinander zu (Konvergenz), was dem Fang ein leicht aufgeworfenes Aussehen verleiht. Dies ermöglicht dem Hund, den Wind mit „hoher Nase“ aufzunehmen und den Kopf beim Laufen hoch zu halten.

Der Fang ist lang und im Querschnitt rechteckig. Der Nasenschwamm ist groß, weich und feucht; die Farbe kann dunkel (schwarz) oder hell (im Ton der Flecken) sein, abhängig von der Gesamtfärbung des Hundes. Die Nasenlöcher sind weit geöffnet, was für die intensive Atmung und das Riechen kritisch ist. Die Ohren sind hängend, recht hoch auf Augenhöhe angesetzt, dünn, seidig, dreieckig mit abgerundeten Enden und liegen eng am Kopf an. Die Augen sind groß, rund, mit einem intelligenten und lebhaften Ausdruck; die Farbe variiert von haselnussbraun bis dunkelbraun, helle Augen sind unerwünscht. Der Hals ist lang, muskulös, elegant gebogen und ohne Wamme (lose Haut).

Körper und Gliedmaßen

Der Rücken ist stark, kurz und straff, leicht abfallend vom Widerrist zur Kruppe. Die Lendenpartie ist kräftig, muskulös und leicht gewölbt. Der Brustkorb ist tief und reicht bis zu den Ellbogen, was ausreichend Volumen für Lunge und Herz während des ausdauernden Galopps bietet. Die Rute ist mittellang, an der Wurzel dick und verjüngt sich sanft zur Spitze. In der Bewegung trägt der Hund sie auf Rückenlinie, und sie fungiert als Steuer. Interessant ist, dass sich die Rute des Pointers während der Suche mit einem charakteristischen „peitschenden“ Geräusch von Seite zu Seite bewegt.

Die Gliedmaßen sind lang, gerade, parallel zueinander und mit gut entwickelter, reliefartiger Muskulatur. Die Hinterhand weist gut gewinkelte Gelenke auf, was für einen kraftvollen Schub sorgt. Die Pfoten sind oval oder rundlich mit langen, eng aneinanderliegenden Zehen („Katzenpfoten“ sind untypisch, häufiger sind es „Hasenpfoten“).

Fell und Farbe

Das Fell ist kurz, glatt, dicht und glänzend. Es kann sich etwas hart anfühlen, liegt aber eng am Körper an und verbirgt das Muskelrelief nicht. Die Färbung des English Pointers ist vielfältig und wird wie folgt klassifiziert:

  • Einfarbig: Schwarz, Falb, Kaffeebraun (seltener);
  • Zweifarbig (am beliebtesten): Zitronenfarben-Weiß, Orange-Weiß, Leberbraun-Weiß und Schwarz-Weiß;
  • Dreifarbig: Kombination aus Weiß, Schwarz/Braun und Brand (Tan-Abzeichen).

Weiße Flecken an Fang, Brust und Pfotenspitzen sind zulässig. Jede Färbung hat ihren Charme, auf die Arbeitsqualität hat die Farbe der Flecken jedoch keinen Einfluss.

Charakter: Temperament und Verhalten

Schwarz-weißer Pointer

Der Charakter dieser Hunde hat faktisch keine Nachteile, wenn man ihn durch das Prisma ihrer Bestimmung betrachtet. Sie wissen genau, wo und wie sie sich verhalten müssen. Sie sind die Intellektuellen der Hundewelt mit einer hohen Anpassungsfähigkeit.

Im Haus sind diese Hunde recht ruhig, manchmal sogar flegmatisch. Gegenüber vertrauten Menschen sind sie zärtlich, verschmust und gutmütig. Der English Pointer liebt Komfort; wundern Sie sich nicht, wenn Sie ihn unter der Bettdecke in Ihrem Bett finden. Auf der Jagd hingegen vollzieht sich eine Metamorphose – der Hund wird aufmerksam, passioniert und unermüdlich. Sie vertragen sich hervorragend mit anderen Haustieren, besonders mit Hunden, da Pointer es gewohnt sind, in der Meute (oder im Paar) zu arbeiten. Kleine Nagetiere oder Vögel könnten jedoch ihr Interesse wecken, auch wenn der Pointer nicht zu Aggression oder zum Töten der Beute neigt (seine Aufgabe ist das Finden und Anzeigen).

Pointer verstehen den Kontext genau: Zuhause ist für die Erholung, das Feld für die Arbeit. Dennoch ist es besser, Ziervögel nicht in freiem Zugriff zu halten. Führen Sie Ihren Liebling nicht in Versuchung, um ihn dann bestrafen zu müssen; denn wenn Sie regelmäßig mit ihm jagen, dürfen Sie den Hund nicht für das Zeigen seines Instinkts bestrafen, um bei ihm keine Dissonanz durch zwei widersprüchliche Anweisungen auszulösen.

Denken Sie auch daran, dass der Charakter Ihres vierbeinigen Freundes in vielerlei Hinsicht von Ihrer Erziehung abhängt, da er durch Sie geformt wird. Von Natur aus sind Pointer schnell, wendig, klug, gutmütig und fröhlich. Sie sind völlig frei von Aggression gegenüber Menschen. Damit der Welpe in Zukunft alle besten Seiten seines Charakters zeigt, sorgen Sie dafür, dass er sich von klein auf sicher und selbstbewusst fühlt.

Vor- und Nachteile der Rasse

English Pointer beim Vorstehen

Wie jede Rasse hat auch der English Pointer seine Stärken und Schwächen. Was für den Jäger ein Vorteil ist, kann für den normalen Stadtbewohner zum Problem werden.

Pluspunkte (Vorteile)Minuspunkte (Nachteile)
Hohe Intelligenz und LernfähigkeitÜbermäßige Energie, braucht viel Bewegung
Keine Aggression gegenüber Menschen und anderen HundenVerträgt Einsamkeit schlecht, kann heulen
Leichte Pflege des kurzen FellsNicht für Außenhaltung geeignet (friert schnell)
Idealer Partner für Laufen und SportStarker Jagdinstinkt (kann Vögeln nachjagen)
Zärtlich und der Familie treu ergebenRecht „gesprächig“ zu Hause, wenn er sich langweilt
Von Natur aus ausdauernd und gesundNeigung zum Aufsammeln von „Müll“ draußen

Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung

Zwei Pointer rennen im Feld

Um nicht mit den häufigsten rassespezifischen Erkrankungen konfrontiert zu werden, muss der Stammbaum des Welpen vor dem Kauf sorgfältig geprüft werden. Die Gesundheit vieler Hunde hängt von der Genetik ab. Pointer sind ausdauernd, mit robuster Gesundheit und einem guten Immunsystem. Im Durchschnitt leben sie 13-14 Jahre, was für Hunde dieser Größe ein guter Wert ist. Dennoch gibt es einige Erbkrankheiten, über die ein verantwortungsbewusster Besitzer Bescheid wissen sollte.

In der Liste sind Krankheiten aufgeführt, die bei Hunden dieser Rasse im Laufe ihres Bestehens beobachtet wurden. Das bedeutet nicht, dass Ihr Haustier dazu verdammt ist, diese Krankheiten zu bekommen, aber das Risiko existiert:

  • Hüftgelenksdysplasie (HD) – eine Pathologie, die zu Lahmheit und Schmerzen führt. Röntgenaufnahmen der Eltern sind wichtig.
  • Arthritis – Gelenkentzündung, tritt häufiger bei älteren Hunden auf.
  • Katarakt und Progressive Retinaatrophie (PRA) – Augenprobleme, die zur Erblindung führen können.
  • Hornhautdysplasie.
  • Angeborene Taubheit – tritt häufiger bei weißen Hunden oder solchen mit überwiegend weißer Farbe auf.
  • Epilepsie – eine neurologische Störung.
  • Hypothyreose – Mangel an Schilddrüsenhormonen.

Der English Pointer neigt auch zu verschiedenen Hauterkrankungen (allergische Dermatitis), vergessen Sie daher nicht, Ihr Haustier rechtzeitig zu impfen und mit speziellen hypoallergenen Mitteln zu baden. Besondere Aufmerksamkeit sollte dem Zeckenschutz gewidmet werden, denn ein Arbeitshund verbringt viel Zeit in Feld und Wald, wo das Risiko einer Babesiose-Infektion sehr hoch ist. Die Behandlung der Haut gegen alle Arten von Parasiten mit sicheren Mitteln muss regelmäßig erfolgen, vom frühen Frühjahr bis zum späten Herbst.

Wie pflegt man das Fell?

Leberfarbener Pointer

Der English Pointer muss im Warmen leben. Diese Hunde haben kurzes Fell ohne dichte Unterwolle, das sie nicht vor starker Kälte schützt, besonders im Winter. In einem Zwinger würde dieser Hund im Winter einfach eingehen oder eine Lungenentzündung bekommen. Deshalb hält man Pointer am besten in der Wohnung oder im Privathaus mit freiem Auslauf im Hof, aber mit Übernachtung im Warmen. Natürlich ist die zweite Variante am besten, denn diese Hunde müssen sich viel bewegen und Zeit an der frischen Luft verbringen.

English Pointer verhalten sich im Haus sehr ruhig, vorausgesetzt, sie bekommen die nötige körperliche Auslastung. Diese Hunde sind von Natur aus in erster Linie Jäger, daher müssen Sie viel Zeit mit ihnen bei Waldspaziergängen verbringen. Wenn keine Jagdmöglichkeit besteht, sorgen Sie für sportliche Aktivitäten, die diese für die Rasse so spannende Tätigkeit imitieren – zum Beispiel Coursing oder Agility.

Die Pflege von Pointern ist ein reines Vergnügen. Sie benötigen kein tägliches Kämmen und häufiges Baden. Es genügt, einmal pro Woche mit einem speziellen Gumminoppenhandschuh oder einer Bürste aus Naturborsten über das Fell zu gehen, um abgestorbene Haare zu entfernen und die Haut zu massieren. Wenn möglich, sollte man aber auch Hunde mit kurzem Fell so oft wie möglich bürsten, da diese Prozedur die Durchblutung verbessert und sich positiv auf das Aussehen des Fells auswirkt.

Vergessen Sie nicht, auf die Sauberkeit von Augen und Ohren Ihres Lieblings zu achten. Die hängenden Ohren des Pointers werden schlecht belüftet, was ein günstiges Milieu für Bakterien schafft. Die Augen reinigt man am besten regelmäßig mit Kamillentee oder einer speziellen Lotion. Untersuchen Sie die Pfotenballen, die nach dem Laufen in unebenem Gelände rissig werden können; fetten Sie sie mit speziellem Wachs oder gewöhnlichem Pflanzenöl ein. Gewöhnen Sie den Welpen von klein auf an alle Hygieneprozeduren. Damit der Hund sich untersuchen lässt, belohnen Sie ihn mit Leckerlis und Lob.

Erziehung und Sozialisierung

Pointer Porträt

Erziehung und Training sind sehr wichtige Momente in Ihrem Leben und im Leben Ihres Haustieres. English Pointer sind kluge und pfiffige Hunde mit angeborenem Jagdinstinkt, können aber bei falscher Erziehung schreckhaft und ungehorsam werden oder umgekehrt den Besitzer beim Spaziergang ignorieren.

Damit das nicht passiert, dürfen Sie den Hund auf keinen Fall körperlich bestrafen. Pointer sind sehr sensibel für die Stimmlage und Stimmung des Halters. Sie müssen geduldig und beharrlich, aber sanft sein. Harte Dressurmethoden führen dazu, dass sich der Hund in sich selbst verschließt.

Eine frühe Sozialisierung ist sehr wichtig – Sie müssen den Welpen mit der ihn umgebenden Welt und ihren Bewohnern bekannt machen. Gehen Sie in Parks spazieren, stellen Sie ihn anderen Hunden, Menschen mit Hüten und Radfahrern vor. Ein Jaghund muss vor allem selbstbewusst sein. Wenn der Welpe vor etwas Angst hat, bedauern Sie ihn nicht übermäßig, sonst wird Ihre Geste als Lob für das „richtige“ (ängstliche) Verhalten gedeutet. Lenken Sie ihn besser mit einem Spiel ab.

Mit dem ernsthaften Training sollte man beginnen, wenn Ihr Pointer etwas älter ist (nach 6-8 Monaten), bis dahin bringen Sie ihm Basiskommandos bei wie: „Hier!“, „Sitz“, „Nein“, „Fuß“. Das Kommando „Steh“ ist für den Pointer natürlich, muss aber gefestigt werden. Dennoch sollte man den Welpen schon früh mit in den Wald nehmen, damit er sich an den Wald, seine Geräusche und die Umgebung gewöhnt.

Pointer sind Spezialisten für Federwild (Rebhuhn, Fasan, Wachtel). Sie haben sogar eine eigene Strategie, die man dem Welpen nicht beibringen muss – sie liegt im Blut. Wenn sie den Vogel wittern, zeigen Pointer das charakteristische Vorstehen, heben den Vorderlauf und spannen sich wie eine Saite, um die Richtung des Wildes anzuzeigen; danach warten sie auf das Kommando des Besitzers, um den Vogel hochzumachen (Kommando „Vorran“ oder „Pille“). Im Idealfall sollte der Pointer den Vogel nach dem Auffliegen nicht hetzen. Danach kann der Pointer die Beute dem Besitzer in die Hand bringen, obwohl das Apportieren im Gegensatz zu den kontinentalen Vorstehhunden keine obligatorische Profildisziplin für die Insel-Vorstehhunde ist. Die Hauptsache für Sie ist, ihn an Gehorsam und bedingungslose Unterordnung zu gewöhnen, und das ist gar nicht schwer, wenn Ihr Haustier Liebe und Vertrauen zu Ihnen spürt.

Wenn Sie sich für andere Rassen für die aktive Jagd interessieren, lohnt sich ein Blick auf die nahen Verwandten des Pointers. Zum Beispiel ist der Deutsch Kurzhaar ein universellerer Soldat, der auch am Raubwild und im Wasser arbeitet. Und für Liebhaber des französischen Charmes eignet sich der Braque Saint-Germain, der ebenfalls hervorragende Arbeitseigenschaften besitzt. Oft wählen Menschen den Pointer nur wegen des schönen Bildes, ohne das Ausmaß der notwendigen Aktivität zu verstehen. Wenn Sie einen Begleithund suchen, Sie die Jagd aber nicht interessiert, sollten Sie vielleicht andere Optionen in Betracht ziehen. Wenn Sie beispielsweise flauschige Freunde mögen, achten Sie auf den Deutschen Spitz (Wolfsspitz), der ein wunderbarer Familienliebling wird. Und für diejenigen, die sich nicht für die Jagd, sondern beispielsweise für Tourismus in nördlichen Breiten oder Hütearbeit begeistern, ist der Lapinporokoira eine interessante Wahl.

Ernährung: Wichtige Empfehlungen

Fressender Pointer

Gesundheit und Lebenserwartung unserer kleineren Brüder hängen in hohem Maße von der richtigen Ernährung ab. Da der Pointer ein Athlet ist, muss sein „Treibstoff“ hochwertig sein. Alle Produkte, die Ihr Haustier verzehrt, müssen frisch und von guter Qualität sein. Die Hauptbedingung bei der Fütterung ist die Ausgewogenheit. Hunde dürfen nicht nur mit Fleisch oder nur mit Getreide und Gemüse gefüttert werden.

Tiere müssen mit der Nahrung alle für ihren Organismus notwendigen Nährstoffe erhalten: Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien. Natürlich sollte Fleisch das Hauptprodukt in der Hunderation sein (etwa 50-60%). Neben Fleisch (Rind, Pute, Kaninchen) muss man dem Haustier unbedingt geben:

  • Innereien (Pansen, Herz, Leber) – Vitaminquelle;
  • Meeresfisch (ohne Gräten) – Quelle für Omega-Säuren;
  • Sauermilchprodukte (Quark, Kefir) – Kalzium für die Knochen;
  • Gemüse und Obst (Zucchini, Karotte, Apfel) – Ballaststoffe.

All diese Nahrungsmittel enthalten eine große Menge Eiweiß, von dem alle Stoffwechselprozesse im Organismus Ihres Tieres abhängen. Es ist auch nützlich, Hunden große Rinderknochen (Gelenkknochen) zu geben, aber nur im rohen Zustand, um die Zähne zu putzen. Man kann sie ab dem fünften Monat geben. Sehr nützlich sind Gemüse, Obst und Kräuter. Gemüse reibt man am besten und fügt etwas Pflanzenöl, Butter oder saure Sahne hinzu. Auf diese Weise erhält der Hundeorganismus die Menge an Fetten, die für die Entwicklung und das Wachstum des Tieres sowie für den Glanz seines Fells so notwendig ist.

ProdukttypKann gegeben werdenKategorisch verboten
FleischRind, Lamm, Kaninchen, Pute, Huhn (vorsichtig, Allergen)Schwein (fett), altes Fleisch
GetreideReis, Buchweizen, Haferflocken (selten)Graupen, Hirse, Grieß (werden nicht verdaut)
GemüseKarotte, Kürbis, Zucchini, BrokkoliKartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch
SonstigesÄpfel, Quark, Eier (gekocht)Weintrauben, Rosinen, Schokolade, Röhrenknochen, Hefeteig

Hunden darf man keine Kartoffeln, Hefegebäck, Zitrusfrüchte, Weintrauben, Hülsenfrüchte, Röhrenknochen (vom Huhn oder Kaninchen), gewürztes Essen, Halbfertigprodukte, Süßigkeiten und Schokolade geben. Denken Sie daran, dass im Napf Ihres vierbeinigen Freundes zu jeder Zeit sauberes Wasser sein muss, besonders nach körperlicher Belastung. Vergessen Sie auch nicht, dass das Haustier nach dem Essen immer mindestens 1,5-2 Stunden ruhen sollte. Aktivität direkt nach der Fütterung birgt das Risiko einer Magendrehung, die zu den schlimmsten Folgen führen kann und einen sofortigen chirurgischen Eingriff erfordert.

Interessante Fakten über den English Pointer

  • Hund auf der Münze. Das Bild des Pointers ist nicht nur auf Gemälden klassischer Künstler zu finden, sondern auch auf Gedenkmünzen einiger Länder, was seinen Status als Kulturgut unterstreicht.
  • Der „Steinerne“ Hund. Ein Pointer kann das Vorstehen stundenlang halten, wenn er den Vogelgeruch wahrnimmt. Es sind Fälle bekannt, in denen Hunde im dichten Dickicht nur dank der Tatsache gefunden wurden, dass sie sich überhaupt nicht bewegten und auf den Besitzer warteten.
  • Angeborenes Vorstehen. Pointer-Welpen beginnen instinktiv schon im Alter von 2 Monaten vorzustehen. Sie können vor einem Schmetterling, einem Spielzeug oder einer Taube im Park erstarren.
  • Rekordhalter bei Ausstellungen. Die legendäre Hündin Judy, ein English Pointer, wurde das erste tierische Kriegsgefangene während des Zweiten Weltkriegs und erhielt die Dickin Medal für Tapferkeit.

Häufige Fragen zur Rasse (FAQ)

Ist der Pointer für die Wohnung geeignet?
Ja, aber nur unter der Bedingung, dass Sie aktiven Spaziergängen nicht weniger als 2-3 Stunden pro Tag widmen. Ohne dies kann der Hund aus Langeweile anfangen, Möbel zu zerstören.

Haart der Pointer stark?
Das Haaren ist moderat, saisonal. Da das Fell kurz ist, verfilzt es nicht, aber kleine „Nadeln“ können in Textilien stecken bleiben.

Bellen diese Hunde viel?
Pointer sind keine „Kläffer“. Sie können bellen, um vor der Ankunft eines Fremden zu warnen, tun dies aber nicht ohne Grund. Als Wachhunde sind sie wegen ihrer Freundlichkeit zu Menschen nicht sehr effektiv.

Ist es schwer, einen Pointer zu trainieren?
Sie sind sehr klug, können aber stur sein, wenn sie sich langweilen. Sie brauchen Motivation und einen spielerischen Ansatz. Drill funktioniert bei ihnen nicht.

Video über die Rasse

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