| Höhe | 36–41 cm |
| Gewicht | 11–17 kg |
| Lebenserwartung | 12–14 Jahre |
| FCI-Gruppe | 3 · Terrier |
| Herkunft | Großbritannien |
Genaue Bewertungen
- Erbliche Katarakt (HC)
- L-2-Hydroxyglutarazidurie
- Hüft- und Ellbogendysplasie
- Hauterkrankungen und Allergien
- Mastozytom
Hochwertiges Eiweiß, Gewichtskontrolle (neigt zur Zunahme). Das kurze Fell hält schlecht warm; vor Hitze wie vor Kälte schützen.
Der Staffordshire Bullterrier, oft liebevoll „Staffie“ genannt, ist eine Rasse, die ein erstaunliches Paradoxon in sich vereint: das furchterregende Aussehen eines Kämpfers und ein unglaublich liebevolles Herz. Wenn Sie über die Anschaffung eines solchen Hundes nachdenken, sind Sie auf dem richtigen Weg, einen der treuesten vierbeinigen Freunde für sich und Ihre Familie zu finden. Diese Hunde sind unübertroffene Begleiter, die Kinder abgöttisch lieben und stundenlang an Familienspielen teilnehmen können. Entgegen gängiger Stereotypen ist ein richtig erzogener Staffie nicht aggressiv gegenüber Menschen und in der Regel tolerant gegenüber anderen Tieren, wenn er früh sozialisiert wurde. Mehr über alle Aspekte dieser einzigartigen Rasse erfahren Sie weiter auf Tvaryny.
Diese Hunde sind stets bereit, ihren Besitzer zu verteidigen; ihre Wachsamkeit und angeborene Tapferkeit machen sie zu ausgezeichneten Wächtern, die Fremde rechtzeitig melden. Dabei neigen sie nicht zu grundloser Aggression gegenüber Unbekannten, sofern diese keine offensichtliche Bedrohung darstellen. Mut, Zuverlässigkeit und grenzenlose Treue – das sind die Schlüsselmerkmale dieses unglaublichen Hundes.
Staffordshire Bullterrier: Hauptmerkmale der Rasse

| Parameter | Charakteristik |
| Herkunft | Großbritannien (Grafschaft Staffordshire) |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 3 (Terrier), Sektion 3 (Bullartige Terrier) |
| Lebenserwartung | 12-14 Jahre |
| Widerristhöhe | 35.5 – 40.5 cm |
| Gewicht | Rüden: 12.7 – 17 kg, Hündinnen: 11 – 15.4 kg |
| Temperament | Treue, mutig, intelligent, sanft, zuverlässig, aktiv |
| Umgang mit Kindern | Sehr gut, hat den Spitznamen „Nanny Dog“ verdient |
| Umgang mit anderen Tieren | Benötigt frühe und gründliche Sozialisierung |
| Energielevel | Hoch |
| Pflegebedarf | Gering |
| Neigung zum Sabbern | Gering |
| Neigung zum Bellen | Mittel |
| Verwendungszweck | Begleithund, Familienhund |
Geschichte des Staffordshire Bullterriers
Die Geschichte des Staffordshire Bullterriers reicht ins 19. Jahrhundert zurück, in die Industriegebiete Englands, insbesondere in die Grafschaft Staffordshire, woher auch sein Name stammt. Diese Rasse ist ein direkter Nachkomme der alten englischen Bulldoggen und verschiedener Terrier. Das ursprüngliche Ziel der Zucht solcher Hunde, die damals „Bull-and-Terrier“ genannt wurden, war die Teilnahme an blutigen Sportarten wie dem Bullenbeißen (Bull-Baiting) und Hundekämpfen. Für diese grausamen Vergnügen benötigte man einen Hund, der die Kraft, Ausdauer und den kräftigen Kiefer einer Bulldogge mit der Beweglichkeit, Schnelligkeit und dem unerschütterlichen Kampfgeist (Gameness) eines Terriers verband.
Als 1835 blutige Sportarten in Großbritannien offiziell verboten wurden, wurden Hundekämpfe leider weiterhin im Untergrund durchgeführt. In dieser Zeit begann sich die Rasse als eigenständiger Typ zu formen. Bergarbeiter und Arbeiter aus Staffordshire schätzten diese Hunde nicht nur wegen ihrer Kampfeigenschaften, sondern auch wegen ihrer unglaublichen Treue zur Familie und ihres sanften Umgangs mit Kindern. Unter den harten Lebensbedingungen jener Zeit war der Staffie oft nicht nur ein Begleiter, sondern auch ein zuverlässiger Wachhund. Mit der Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt in der Zucht von der Aggressivität gegenüber anderen Hunden hin zu einem stabilen Temperament und einer starken Menschenbezogenheit.
Eine wichtige Figur in der Geschichte der Rasse war James Hinks, der Mitte des 19. Jahrhunderts begann, Bull-and-Terrier mit anderen Rassen, wie dem Weißen Englischen Terrier (heute ausgestorben), zu kreuzen, was zur Entstehung des Bullterriers mit seinem charakteristischen eiförmigen Kopf führte. Enthusiasten des „alten“ Hundetyps bewahrten ihn jedoch, und 1935 wurde die Rasse vom English Kennel Club offiziell unter dem Namen „Staffordshire Bullterrier“ anerkannt. Dies war ein Wendepunkt, der den ehemaligen Kämpfer endgültig in einen Ausstellungshund und Familienliebling verwandelte. Sein enger Verwandter, der in die USA gebracht wurde, entwickelte sich etwas anders und wurde später als American Staffordshire Terrier anerkannt, der größer und schwerer ist als sein englischer Cousin.
Wie sieht ein Staffordshire Bullterrier aus: Standard und Beschreibung des Aussehens

Der Staffordshire Bullterrier ist ein kurzhaariger, proportional gebauter mittelgroßer Hund, der durch seine Kraft und Muskulösität beeindruckt. Trotz seiner relativ geringen Größe vermittelt er den Eindruck außergewöhnlicher Stärke und Athletik. Sein Äußeres sollte harmonisch die Merkmale einer Bulldogge und eines Terriers vereinen.
- Kopf: Kurz, tief, mit breitem Schädel. Sehr ausgeprägte Wangenmuskeln (Jochbögen), klarer Übergang von der Stirn zum Fang (Stop). Der Fang ist kurz, die Nasenkuppe muss schwarz sein.
- Augen: Meist dunkel, können aber mit der Fellfarbe harmonieren. Rundlich, mittelgroß, gerade eingesetzt. Die Augenränder sind dunkel.
- Ohren: Haben die Form einer „Rose“ oder sind „halbstehend“, nicht groß und nicht schwer. Völlig hängende oder stehende Ohren gelten als schwerwiegender Fehler.
- Kiefer und Zähne: Die Lefzen liegen eng an. Die Kiefer sind sehr kräftig. Der Biss ist korrekt scherenförmig, d.h. die oberen Zähne überlappen die unteren eng.
- Körper: Kompakt, mit gerader Rückenlinie. Der Brustkorb ist tief und breit, mit gut gewölbten Rippen, was auf kräftige Lungen hinweist. Der Hund ist sehr muskulös.
- Gliedmaßen: Die Vorderläufe sind gerade, mit kräftigen Knochen, weit auseinander stehend. Die Hinterläufe – muskulös, mit gut ausgeprägten Winkelungen der Sprunggelenke, was einen kräftigen Schub gewährleistet.
- Rute: Mittellang, tief angesetzt, zum Ende hin dünner werdend. Der Hund trägt sie ziemlich tief. Die Rute sollte nicht geringelt sein.
- Haar: Kurz, glatt und dicht am Körper anliegend.
Fellfarben des Staffordshire Bullterriers
Der Rassestandard erlaubt verschiedene Fellfarben:
- Rot
- Fawn (falbfarben)
- Weiß
- Schwarz
- Blau (grau)
- Gestromt (jede der aufgeführten Farben mit Stromung)
Jede dieser Farben kann mit weißen Abzeichen kombiniert werden. Allerdings sind die Farben „Black and Tan“ (schwarz mit loh) oder Leber (braun) gemäß dem Standard äußerst unerwünscht.
Charakter: Temperament und Verhalten des Staffies

Der Charakter des Staffordshire Bullterriers ist sein größter Vorteil und der Grund, warum die Rasse die Herzen von Millionen Menschen auf der ganzen Welt erobert hat. Trotz seiner kämpferischen Vergangenheit ist der moderne Staffie in erster Linie ein Begleithund. Sein Temperament lässt sich als mutig, intelligent und überaus liebevoll charakterisieren.
Familienbindung: Der Staffie bindet sich tief an seine Menschen und möchte ein vollwertiges Familienmitglied sein. Er verträgt Einsamkeit schlecht und kann unter Trennungsangst leiden, wenn er längere Zeit allein gelassen wird. Diese Rasse blüht förmlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und familiärer Ereignisse auf.
Umgang mit Kindern: In Großbritannien hat der Staffordshire Bullterrier den Spitznamen „Nanny Dog“ (Kinderhüten-Hund) für seinen erstaunlich geduldigen und sanften Umgang mit Kindern erhalten. Er liebt es, mit ihnen zu spielen und kann ein wunderbarer Freund für ein Kind werden. Wichtig ist zu beachten, dass jeder Hund, unabhängig von der Rasse, während des Spiels mit kleinen Kindern unter Aufsicht eines Erwachsenen stehen sollte.
Sozialisierung und andere Tiere: Aufgrund seines genetischen Erbes können einige Staffies Dominanz oder Aggression gegenüber anderen Hunden, insbesondere des gleichen Geschlechts, zeigen. Daher ist eine frühe und umfassende Sozialisierung absolut notwendig. Der Welpe sollte an verschiedene Menschen (Erwachsene, Kinder), andere Tiere (unter strenger Kontrolle), neue Orte, Geräusche und Situationen gewöhnt werden. Dies hilft, einen selbstbewussten, ausgeglichenen und nicht-aggressiven Hund aufzuziehen. Der Besuch von Gruppen-Trainingskursen ist sowohl für den Hund als auch für den Besitzer von Vorteil.
Vor- und Nachteile der Rasse Staffordshire Bullterrier
Bevor Sie sich einen Staffie zulegen, ist es wichtig, alle Vor- und Nachteile abzuwägen. Diese Rasse ist nicht für jeden geeignet, und der potenzielle Besitzer muss auf ihre Besonderheiten vorbereitet sein.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Grenzenlose Liebe zur Familie. Er ist einer der treuesten Begleiter, der es liebt, in der Nähe seines Besitzers zu sein. | Neigung zu Trennungsangst. Er verträgt Einsamkeit schlecht und kann destruktives Verhalten zeigen, wenn er allein ist. |
| Wunderbarer Umgang mit Kindern. Sehr geduldig und sanft, was ihn zu einem ausgezeichneten Familienhund macht. | Mögliche Aggression gegenüber anderen Tieren. Benötigt eine intensive frühe Sozialisierung für ein friedliches Zusammenleben mit anderen Hunden. |
| Hohe Intelligenz und der Wunsch zu gefallen. Er lernt leicht, wenn der richtige Ansatz gefunden wird (positive Bestärkung). | Sturheit. Wie viele Terrier kann er stur sein, was eine konsequente und geduldige Erziehung erfordert. |
| Robuste Gesundheit. Im Allgemeinen eine gesunde Rasse mit wenigen genetischen Erkrankungen. | Neigung zu Hautallergien. Leidet oft an Allergien gegen Futter oder Umwelteinflüsse. |
| Geringer Pflegeaufwand. Das kurze Fell erfordert keine aufwendige Pflege. | Hoher Energielevel. Benötigt tägliche aktive Spaziergänge und geistige Herausforderungen. |
| Kompakte Größe. Gut geeignet für die Haltung in einer Wohnung, vorausgesetzt, es gibt ausreichend Auslauf. | Starker Jagdtrieb. Kann Katzen und andere kleine Tiere jagen. |
| Mutiger Beschützer. Immer bereit, seine Familie zu verteidigen, obwohl er nicht grundlos aggressiv ist. | Negative Stereotypen. Besitzer sehen sich oft mit Vorurteilen von Seiten der Umwelt konfrontiert. |
Gesundheit des Staffordshire Bullterriers: Typische Krankheiten und Vorbeugung

Staffordshire Bullterrier sind im Allgemeinen eine gesunde und robuste Rasse. Wie viele reinrassige Hunde haben sie jedoch eine Neigung zu bestimmten genetischen Erkrankungen. Verantwortungsbewusste Züchter testen ihre Zuchttiere, um das Risiko der Weitergabe dieser Krankheiten an die Nachkommen zu minimieren.
Hauptsächlich vererbbare Krankheiten:
- L-2-Hydroxyglutarat-Azidurie (L-2-HGA): Dies ist eine seltene neurometabolische Erkrankung, die das Nervensystem betrifft. Symptome sind epileptische Anfälle, ein wackeliger Gang („betrunkener Gang“), Muskelkrämpfe und Verhaltensänderungen. Die Krankheit ist unheilbar, aber es gibt DNA-Tests, die es ermöglichen, Genträger zu identifizieren. Kaufen Sie Welpen nur von Züchtern, die ihre Hunde auf L-2-HGA testen.
- Hereditärer Katarakt (HC): Diese Krankheit verursacht eine Trübung der Linse in beiden Augen, was zu Blindheit führt. Sie entwickelt sich normalerweise in jungen Jahren. Auch für die Erkennung dieser Krankheit gibt es einen DNA-Test.
- Distichiasis: Anormales Wimpernwachstum an der Innenseite des Augenlids, das Reizungen, Tränenfluss und Hornhautschäden verursachen kann.
- Persistierende hyperplastische primäre Glaskörperflüssigkeit (PPHP): Eine angeborene Augenkrankheit, die das Sehvermögen beeinträchtigen kann.
Andere gesundheitliche Probleme, die bei der Rasse auftreten können:
- Hautallergien: Staffies leiden oft an Allergien (atopische Dermatitis), die durch Pollen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel verursacht werden können. Symptome sind Juckreiz, Hautrötungen, Haarausfall und Ohrinfektionen.
- Hüft- und Ellenbogendysplasie: Obwohl dies eher für große Rassen charakteristisch ist, können Staffies auch dieses Problem haben. Es ist wichtig, ein gesundes Gewicht des Hundes zu halten, um die Gelenke nicht unnötig zu belasten.
- Mastzelltumor: Dies ist eine Art von Hautkrebs, zu dem Staffordshire Bullterrier eine erhöhte Veranlagung haben. Es ist wichtig, die Haut des Haustieres regelmäßig auf neue Wucherungen zu untersuchen und bei deren Entdeckung sofort einen Tierarzt aufzusuchen.
Pflege des Staffordshire Bullterriers

Fellpflege und Hygiene
Die Pflege eines Staffordshire Bullterriers ist dank seines kurzen Fells recht einfach. Wöchentliches Bürsten mit einer Gummibürste oder einem Pflegehandschuh hilft, abgestorbene Haare zu entfernen und das Fell in gutem Zustand zu halten. Das Haaren ist mäßig und verstärkt sich normalerweise saisonal. Baden Sie den Hund bei Bedarf, aber nicht zu oft, um die Haut nicht auszutrocknen. Verwenden Sie nur hochwertige Hundeshampoos, vorzugsweise hypoallergene. Nach einem Spaziergang bei schmutzigem Wetter reicht es aus, die Pfoten und den Bauch mit einem feuchten Tuch abzuwischen.
Körperliche Auslastung und Aktivität
Der Staffie ist eine energiegeladene Rasse, die regelmäßige körperliche Auslastung benötigt, um fit und geistig gesund zu bleiben. Ein erwachsener Hund braucht mindestens 1-1,5 Stunden Aktivität pro Tag. Dies können lange Spaziergänge, Joggen, Ballspiele oder Frisbee sein. Sie lieben auch Sportarten wie Agility, Weightpulling oder Coursing. Es ist wichtig zu beachten, dass Staffies aufgrund ihrer brachyzephalen Schnauzenstruktur anfällig für Überhitzung sind, daher sollten Trainingseinheiten bei heißem Wetter besser auf den frühen Morgen oder späten Abend verlegt werden. Im Gegensatz zu Laufhunden, wie dem Kleinen Schweizer Rauhhaar-Laufhund oder dem Kleinen Schweizer Kurzhaar-Laufhund, die für lange Verfolgungsjagden gezüchtet wurden, benötigt der Staffie kurze, aber intensive Aktivitätsschübe.
Lebensbedingungen
Staffordshire Bullterrier passen sich hervorragend an das Leben in einer Wohnung an, vorausgesetzt, sie bekommen ausreichend Aufmerksamkeit und körperliche Auslastung. Ihre kompakte Größe und das kurze Fell machen sie für die Haltung in städtischen Umgebungen praktisch. Ideale Bedingungen wären jedoch ein Privathaus mit einem sicher eingezäunten Garten, wo sie sicher spielen können. Wichtig: Ein Staffie ist nicht für ein Leben an der Kette oder im Zwinger geeignet. Er ist ein menschenbezogener Hund und sollte im Haus, in der Nähe seiner Familie leben.
Erziehung und Sozialisierung

Die Erziehung eines Staffordshire Bullterriers ist ein spannender, aber verantwortungsvoller Prozess. Diese Hunde sind sehr intelligent und möchten ihrem Besitzer gefallen, doch ihre angeborene Sturheit erfordert Geduld und Konsequenz. Am besten funktioniert die Methode der positiven Bestärkung – Lob, Leckerlis und Spielzeug. Grobheit und körperliche Bestrafung können zu Vertrauensverlust und Aggression führen.
Sozialisierung ist ein Schlüssel zum Erfolg der Erziehung. Sie sollte bereits in den ersten Tagen des Welpen im Haus beginnen. Gewöhnen Sie ihn an verschiedene Menschen (Erwachsene, Kinder), andere Tiere (unter strenger Kontrolle), neue Orte, Geräusche und Situationen. Dies hilft, einen selbstbewussten, ausgeglichenen und nicht aggressiven Hund aufzuziehen. Der Besuch von Gruppen-Trainingskursen ist sowohl für den Hund als auch für den Besitzer von Vorteil.
Aufgrund ihrer Stärke und potenziellen Dominanz benötigen Staffies einen Besitzer, der für sie eine Führungspersönlichkeit sein kann – ruhig, selbstbewusst und konsequent. Ein gut erzogener Staffordshire Bullterrier ist ein gehorsamer und beherrschbarer Begleiter, der Stolz seines Besitzers.
Ernährung des Staffordshire Bullterriers: Wichtige Empfehlungen
Die richtige Ernährung ist die Grundlage für Gesundheit und Langlebigkeit Ihres Staffies. Die beste Wahl ist ein hochwertiges Trockenfutter der Super-Premium- oder Holistic-Klasse, das für aktive Hunde mittlerer Größe entwickelt wurde. Auch eine natürliche Fütterung ist möglich, aber die Ration muss sorgfältig ausgewogen und von einem tierärztlichen Ernährungsberater zusammengestellt werden.
Grundprinzipien der Fütterung:
- Proteinqualität: Die Grundlage der Ernährung sollte Fleisch (Huhn, Truthahn, Rind, Fisch) sein.
- Gewichtskontrolle: Staffies neigen zur Gewichtszunahme, was die Gelenke und das Herz belastet. Halten Sie sich genau an die auf der Futterverpackung angegebene Fütterungsmenge und überfüttern Sie den Hund nicht mit Leckerlis.
- Allergien: Aufgrund der Neigung zu Hautallergien benötigen einige Staffies möglicherweise ein Futter mit einer einzigen Proteinquelle (monoprotein) oder getreidefreies Futter. Die häufigsten Allergene sind Huhn und Getreide.
- Fütterungsregime: Ein erwachsener Hund wird zweimal täglich gefüttert, morgens und abends. Dies hilft, Verdauungsprobleme zu vermeiden.
- Zugang zu Wasser: Der Hund sollte immer Zugang zu frischem und sauberem Wasser haben.
| Alter des Welpen | Anzahl der Fütterungen pro Tag |
|---|---|
| Bis zu 3 Monate | 4-5 Mal |
| 3-6 Monate | 3-4 Mal |
| 6-10 Monate | 3 Mal |
| Nach 10 Monaten | 2 Mal |
Interessante Fakten über die Rasse
- Einzige Rasse mit der Beschreibung „vollständig zuverlässig“: Im Rassestandard des British Kennel Clubs wird das Temperament des Staffies als „traditionell von unbändigem Mut und Beharrlichkeit. Sehr intelligent und sanft, besonders mit Kindern. Mutig, furchtlos und vollständig zuverlässig“ beschrieben. Keine andere Rasse hat eine solche Formulierung.
- Kriegshelden: Der bekannteste Staffordshire Bullterrier ist ein Hund namens Sergeant Stubby, ein Held des Ersten Weltkriegs, der in der amerikanischen Armee diente. Obwohl seine Rasse nicht offiziell registriert war, entsprechen seine Beschreibung und Fotos am ehesten einem Staffie. Er warnte vor Gasangriffen, fand Verwundete und nahm sogar einen deutschen Spion gefangen.
- Beliebtheit in Großbritannien: Der Staffordshire Bullterrier ist eine der beliebtesten Rassen in seiner Heimat und gehört stetig zu den Top 10. Die Briten schätzen ihn für seinen hervorragenden Begleithundcharakter.
- „Staffie-Lächeln“: Viele Besitzer bemerken die einzigartige Fähigkeit ihrer Hunde, zu „lächeln“, indem sie in Momenten der Freude und Aufregung die Zähne zeigen. Das sieht sehr charmant aus und ist ein charakteristisches Merkmal der Rasse.
Häufig gestellte Fragen zum Staffordshire Bullterrier (FAQ)
Sind Staffordshire Bullterrier gefährlich für Menschen?
Nein. Bei richtiger Erziehung und Sozialisierung ist der Staffordshire Bullterrier eine der sanftesten und treuesten Rassen gegenüber dem Menschen. Aggressionen gegenüber Menschen sind für sie absolut untypisch. Probleme können durch unverantwortliche Besitzer entstehen, nicht durch die Besonderheiten der Rasse.
Ist der Staffie für unerfahrene Besitzer geeignet?
Ein Staffie kann der erste Hund sein, aber nur unter der Voraussetzung, dass der Besitzer bereit ist zu lernen, konsequent zu sein und viel Zeit in Erziehung und Sozialisierung zu investieren. Anfängern wird dringend empfohlen, einen Hundetrainingskurs bei einem professionellen Kynologen zu absolvieren.
Vertragen sich Staffies gut mit Katzen?
Das hängt vom individuellen Temperament des Hundes ab und davon, ob sie zusammen aufgewachsen sind. Viele Staffies leben friedlich mit Katzen zusammen, wenn sie in jungen Jahren richtig aneinander gewöhnt wurden. Ihr starker Jagdtrieb kann jedoch zu Problemen führen, daher sollten Kennenlernen und Zusammenleben unter strenger Kontrolle stattfinden.
Bellen sie viel?
Staffies sind keine „bellfreudige“ Rasse. Sie melden sich zu Wort, wenn es nötig ist – um vor Gästen oder verdächtigen Geräuschen zu warnen, aber grundloses Bellen ist für sie nicht charakteristisch.
Was unterscheidet den Staffordshire Bullterrier vom Pitbull?
Das sind zwei verschiedene, wenn auch verwandte Rassen. Der American Pit Bull Terrier (nicht von der FCI anerkannt) ist normalerweise größer, athletischer und hat eine vielfältigere Körperstruktur. Der Staffordshire Bullterrier ist eine offiziell anerkannte Rasse mit einem klaren Standard, er ist kompakter, gedrungener und hat einen charakteristischen breiten Kopf mit kurzem Fang.
Video über die Rasse
- Grenzenlos anhänglich zur Familie
- Wunderbar, geduldig mit Kindern
- Muskulös und ausdauernd
- Kurze, einfache Pflege
- Mögliche Tieraggression — Sozialisierung nötig
- Starker, beharrlicher Charakter
- Stur in der Ausbildung
- Empfindlich gegen Hitze und Kälte
| Amstaff | Bullterrier | Französische Bulldogge | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 43–48 cm | 45–55 cm | 27–35 cm |
| Energie | 4 | 4 | 2.5 |
| Wohnung | 3 | 3 | 4 |
| Anfänger | 2.5 | 2.5 | 3.5 |
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FCI-Standard Nr. 76 · The Kennel Club
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