Der Mittelschnauzer (Standard Schnauzer) ist nicht einfach nur ein Hund – er ist der Intellektuelle der Hundewelt mit dem Herzen eines Löwen und dem Aussehen eines englischen Gentleman. Sie sind freundlich und liebevoll, ruhig und gleichzeitig immer bereit für Action. Diese Rasse zeichnet sich durch grenzenlose Loyalität gegenüber ihrem Besitzer und der Familie aus. Dank ihrer Verspieltheit und ihres fröhlichen Wesens finden Schnauzer schnell eine gemeinsame Sprache mit Kindern und werden für sie sowohl zum Babysitter als auch zum Spielpartner.
Sie sind hervorragende Wächter und Beschützer, die ihren Besitzer stets behüten und begleiten, ohne auch nur eine Minute lang die Wachsamkeit zu verlieren. Schnauzer sind extrem klug, sie lernen leicht und erfassen schnell den Kern der gestellten Aufgaben, haben aber durchaus ihren eigenen Kopf. Diese Hunde sind nicht nur tolle Begleiter, sondern auch ausgezeichnete Diensthunde mit universellen Arbeitsqualitäten. Historisch waren sie sowohl in der Landwirtschaft als auch bei der Jagd und im Polizeidienst nützlich. Erfahren Sie mehr darüber auf Tvaryny.
Schnauzer (Mittelschnauzer): Ein kurzer Rasseüberblick

| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Herkunftsland | Deutschland |
| Erste Erwähnung | 1894 (als eigenständige Rasse, die Geschichte reicht weiter zurück) |
| Lebenserwartung | 13-16 Jahre |
| Widerristhöhe | 45-50 cm (Rüden und Hündinnen) |
| Gewicht | 14-20 kg |
| FCI-Gruppe | Gruppe 2 (Pinscher und Schnauzer, Molossoide) |
| Felltyp | Drahthaarig, hart, mit dichter Unterwolle |
| Verwendung | Begleithund, Diensthund, Wächter |
Die Geschichte der Rasse

Die Geschichte des Mittelschnauzers ist eine faszinierende Zeitreise, die lange vor der offiziellen Kynologie beginnt. Der genaue Ursprung der Rasse ist immer noch Gegenstand von Diskussionen, aber die meisten Kynologen sind sich einig, dass diese Hunde vor vielen Jahrhunderten auf dem Gebiet des heutigen Bayern und Württemberg auftauchten.
Bereits im 15. Jahrhundert waren auf vielen Gemälden berühmter Künstler, darunter Albrecht Dürer und Lucas Cranach der Ältere, Hunde zu sehen, die den modernen Schnauzern extrem ähneln. Dies zeugt davon, dass der Typ des rauhaarigen Pinschers (denn so nannte man sie anfangs) bereits geformt und in der Bevölkerung des mittelalterlichen Europas beliebt war.
Vom Stallpinscher zum modernen Schnauzer
Interessanterweise galten Schnauzer und der Deutsche Pinscher anfangs als eine Rasse, die sich nur durch die Fellstruktur unterschied. Glatthaarige Welpen wurden zu Pinschern und rauhaarige zu Schnauzern. Im Jahr 1836 beschrieb ein deutscher Wissenschaftler diese Hunde unter dem Namen „rauhaariger Pinscher“.
Der Name „Schnauzer“ etablierte sich etwas später und leitet sich vom Wort „Schnauze“ ab, was auf den markanten Bart hinweist. Genau dieser prächtige Bart und die Schnauze wurden zum Markenzeichen, das sie von anderen Hunden unterschied. Es gibt eine Legende, dass der erste Hund, der eine Ausstellung unter dem neuen Namen gewann, selbst „Schnauzer“ hieß.
Man vermutet, dass an der Bildung des Genotyps der schwarze deutsche Pudel, der Wolfsspitz und rauhaarige Terrier beteiligt waren. Diese „explosive Mischung“ schenkte der Welt einen Hund mit einem einzigartigen Set an Qualitäten: die Intelligenz des Pudels, die Ausdauer des Spitzes und die Furchtlosigkeit des Terriers.
1880 wurde der erste Standard erstellt, und 1895 gründete sich in Köln der „Pinscher-Schnauzer-Klub“, was die offizielle Anerkennung der Rassentrennung markierte. Damals waren Schnauzer reine „Arbeitstiere“. Man nannte sie „Stallhunde“, denn sie:
- Bewachten Pferde auf Bauernhöfen und bei Postkutschen. Schnauzer hatten die einzigartige Fähigkeit, Pferde zu beruhigen.
- Begleiteten Kutschen und liefen kilometerweit neben den Rädern her. Bei Gefahr meldeten sie mit lautem Gebell die Annäherung von Räubern.
- Waren unübertroffene Rattenfänger. Deshalb ist ihre Schnauze so dicht mit Fell bewachsen – das ist ein natürlicher Schutz vor Bissen der Nagetiere.
Es ist erwähnenswert, dass gerade der Mittelschnauzer zum Stammvater einer ganzen Gruppe von Rassen wurde. Aus ihm wurde durch Selektion der gigantische Riesenschnauzer für die Arbeit mit Großvieh und den Polizeidienst gezüchtet, sowie der winzige Zwergschnauzer – zur Bekämpfung von Nagetieren in Häusern und als Begleithund. Auch das Blut des Mittelschnauzers fließt in den Adern eines so mächtigen Hundes wie dem Schwarzen Russischen Terrier, der vom deutschen Vorfahren das harte Fell und den ausgeglichenen Charakter geerbt hat.
Wie sieht der Schnauzer (Mittelschnauzer) aus: Beschreibung des Äußeren

Der Schnauzer ist ein mittelgroßer Hund mit quadratischem Format. Das bedeutet, dass die Widerristhöhe des Hundes ungefähr der Länge seines Rumpfes entspricht. Er wirkt stämmig, aber nicht dick; elegant, aber nicht zierlich. Er ist die Verkörperung von Kraft und Energie.
Kopf und Schnauze
Der Kopf des Schnauzers ist groß, langgestreckt und entspricht dem kräftigen Körperbau des Hundes. Die Gesamtlänge des Kopfes (von der Nasenspitze bis zum Hinterhauptbein) beträgt die Hälfte der Länge der Oberlinie (vom Widerrist bis zum Rutenansatz). Die Stirn ist flach, faltenlos und verläuft parallel zum Nasenrücken. Der Übergang von der Stirn zur Schnauze (Stop) ist gut ausgeprägt, besonders dank der buschigen Augenbrauen.
Die Schnauze hat die Form eines stumpfen Keils. Der Nasenrücken ist gerade, der Nasenschwamm ist immer schwarz, unabhängig von der Fellfarbe, mit breiten Nasenlöchern. Die Lippen sind schwarz, trocken und liegen fest an den Kiefern an, die Mundwinkel hängen nicht herab. Die Kiefer sind stark, das Gebiss ist ein vollständiges Scherengebiss (42 Zähne).
Die Augen sind mittelgroß, oval, gerade eingesetzt, dunkel, mit einem lebhaften und neugierigen Ausdruck. Die Ohren sind hoch angesetzt, V-förmig, klappen nach unten und liegen an den Wangen an. Früher wurden die Ohren oft kupiert, um ihnen eine spitze Form zu geben, aber heute ist dies in den meisten europäischen Ländern verboten, daher sind natürliche Ohren die Norm.
Körper und Gliedmaßen
Der Hals ist kräftig, muskulös, edel geschwungen und geht fließend in den Widerrist über. Die Haut an der Kehle liegt straff an, ohne eine Wamme zu bilden. Die Oberlinie fällt vom Widerrist zur Kruppe leicht ab. Der Rücken ist kurz, fest und elastisch. Die Lendenpartie ist kurz und tief, was den Hund kompakt macht.
Der Brustkorb ist mäßig breit, oval im Querschnitt und tief (reicht bis zu den Ellbogen). Die Vorbrust wird optisch durch das vorstehende Brustbein geformt. Die Rute ist hoch angesetzt. Die natürliche Rute hat eine Säbel- oder Sichelform. Das Kupieren der Rute ist, wie auch bei den Ohren, in vielen Ländern bereits verboten.
Die Gliedmaßen sind gerade, parallel, mit starkem Knochenbau und entwickelter Muskulatur. Die Pfoten sind kurz, rund („Katzenpfoten“), mit eng aneinanderliegenden Zehen, schwarzen Krallen und elastischen Ballen. Die Bewegungen des Schnauzers sind ein eigenes ästhetisches Vergnügen: sie sind raumgreifend, frei und elegant.
Fell und Farben
Das Fell des Schnauzers ist seine Rüstung. Es muss drahthaarig, hart und dicht sein. Es besteht aus dichter Unterwolle und nicht zu kurzem Deckhaar, das eng am Körper anliegt. An Stirn und Ohren ist das Haar kürzer. Ein charakteristisches Merkmal der Rasse ist das längere Haar an der Schnauze, das einen harten Bart bildet, sowie die buschigen Augenbrauen, die die Augen leicht überschatten.
Offiziell sind zwei Farben anerkannt:
- „Pfeffer und Salz“ (Pepper and Salt): Dies ist eine einzigartige Färbung, die schwer mit einer anderen zu verwechseln ist. Sie entsteht durch den Wechsel von hellen und dunklen Zonen auf jedem Haar. Der Gesamtton kann von dunklem Eisengrau bis Silbergrau variieren. Eine dunkle Maske auf der Schnauze ist obligatorisch.
- Rein schwarz: Sattes Schwarz wie ein „Rabenflügel“ ohne jegliche andersfarbige Einschlüsse. Die Unterwolle muss ebenfalls schwarz sein.
Charakter: Temperament und Verhalten

Man sagt, der Schnauzer habe ein „menschliches Gehirn“. Und das ist keine Übertreibung. Es ist ein Hund mit hoher Intelligenz, fähig, Situationen zu analysieren und selbstständige Entscheidungen zu treffen. Der Mittelschnauzer ist der Sanguiniker der Hundewelt: ausgeglichen, aber beweglich; fröhlich, aber nicht hysterisch.
Beziehung zur Familie:
Sie binden sich sehr an alle Familienmitglieder, wählen aber normalerweise einen „Hauptbesitzer“, den sie vergöttern. Dabei drängen sie sich nicht auf. Wenn Sie am Computer arbeiten, legt sich der Schnauzer einfach zu Ihren Füßen oder irgendwo in die Nähe und behält Sie im Blick. Mit Kindern sind sie geduldig, unterstützen bereitwillig alle Spiele, fordern aber Respekt für sich ein.
Wächterqualitäten:
Er ist ein geborener Wächter. Fremden gegenüber ist er misstrauisch, aber nicht ohne Grund aggressiv. Ein Schnauzer lügt nie – wenn er bellt, gibt es dafür einen triftigen Grund. Im Gegensatz zu einigen Zierrassen, wie zum Beispiel dem Russischen Toy-Terrier (Langhaar), der vor lauter Emotionen hell bellen kann, gibt der Schnauzer seine Stimme zurückhaltend und sachbezogen ab.
Dominanz und Schläue:
Der Mittelschnauzer ist ein schlauer Manipulator. Wenn Sie ihm auch nur einmal erlauben, eine Regel zu brechen (zum Beispiel im Bett zu schlafen oder am Tisch zu betteln), wird er sich das ein Leben lang merken und versuchen, den Erfolg zu wiederholen. Sie testen ständig die Grenzen des Erlaubten, und tun dies mit einem so charmanten Gesichtsausdruck, dass es fast unmöglich ist, mit ihnen zu schimpfen.
Vor- und Nachteile der Rasse

Bei der Wahl eines Hundes ist es wichtig, alle Vor- und Nachteile abzuwägen, denn es gibt keine perfekten Rassen, es gibt nur solche, die perfekt zu Ihnen passen.
| Vorteile (+) | Nachteile (-) |
|---|---|
| Kein Haaren: Bei richtiger Pflege rieselt kein Fell, das Haus bleibt sauber. | Aufwendige Fellpflege: Erfordert professionelles Trimmen und regelmäßiges Kämmen. |
| Hohe Intelligenz: Lernt Kommandos leicht, versteht menschliche Sprache und Gesten. | Schläue und Dickköpfigkeit: Kann Befehle ignorieren, wenn er keinen Sinn darin sieht. |
| Vielseitigkeit: Begleiter, Sportler, Wächter. | Bewegungsdrang: Nicht für faule Menschen geeignet, braucht lange Spaziergänge. |
| Kompaktheit: Ideale Größe für die Wohnung und Reisen im Auto. | Dominanz: Kann versuchen, die Führungsposition in der Familie einzunehmen oder Konflikte mit anderen Hunden suchen. |
| Robuste Geseundheit: Langlebig unter den mittelgroßen Hunden. | Laute Stimme: Lieben es zu „reden“, wenn man sich nicht um die Erziehung kümmert. |
Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung

Mittelschnauzer sind berühmt für ihr starkes Immunsystem und ihre Ausdauer. Dies ist eine der gesündesten Rassen, deren Vertreter oft bis zum 13. oder 14. Lebensjahr aktiv bleiben. Genetik bleibt jedoch Genetik, und es gibt bestimmte Schwachstellen, die man kennen sollte.
Genetische und erworbene Erkrankungen:
- Hüftgelenksdysplasie (HD): Obwohl dies häufiger ein Problem großer Hunde ist, können auch Mittelschnauzer darunter leiden. Es ist wichtig, den Welpen bis zur vollständigen Skelettbildung nicht mit Sprüngen zu überlasten.
- Augenerkrankungen: Katarakt und progressive Retinaatrophie (PRA) können in Zuchtlinien vorkommen. Verantwortungsbewusste Züchter lassen die Elterntiere genetisch testen.
- Hypothyreose: Eine Funktionsstörung der Schilddrüse, die zu Fettleibigkeit, Fellproblemen und Trägheit führen kann.
- Schnauzer-Komedonen-Syndrom (Schnauzer Comedo Syndrome): Ein spezifisches Hautproblem, das wie Mitesser oder Pickel entlang des Rückens aussieht. Es ist nicht tödlich, erfordert aber spezielle Shampoos und eine Diät.
- Diabetes und Pankreatitis: Schnauzer fressen gerne und neigen zu Übergewicht. Fettiges Essen kann eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse auslösen, was sehr gefährlich ist.
Impfungen, Behandlung gegen Zecken (Babesiose ist tödlich!) und Würmer müssen strikt nach Plan durchgeführt werden. Denken Sie daran, dass die Gesundheit Ihres Lieblingstieres eine Investition Ihrer Zeit und Aufmerksamkeit ist.
Wie pflegt man das Fell?

Die Pflege eines Schnauzers ist eine wahre Kunst. Die Hauptbesonderheit der Rasse besteht darin, dass sie nicht selbstständig haaren. Das abgestorbene Fell fällt nicht aus, sondern bleibt im „Pelz“ hängen. Wenn man nicht nachhilft, verfilzt es, behindert das Wachstum des neuen Fells und der Hund bekommt ein ungepflegtes Aussehen.
Trimmen (Zupfen)
Die Basis der Pflege ist das Trimmen. Dies ist das mechanische Entfernen (Zupfen) des toten Fells. Die Prozedur wird 2-3 Mal im Jahr durchgeführt, normalerweise im Frühjahr und Herbst. Ein professioneller Groomer entfernt mit einem speziellen Messer oder den Fingern das alte Deckhaar, damit neues wachsen kann – hart und glänzend.
Achtung! Scheren Sie den Rumpf eines Schnauzers niemals mit der Maschine (Clipper), wenn Sie planen, den Hund auszustellen oder die korrekte Fellstruktur erhalten wollen. Nach dem Scheren mit der Maschine wird das Fell weich, verliert seine Schutzeigenschaften, verblasst (besonders bei „Pfeffer und Salz“) und beginnt zu verfilzen.
Tägliche Hygiene
Besondere Aufmerksamkeit erfordert der Stolz des Schnauzers – Bart, Schnauzer und Augenbrauen.
- Bart: Er muss nach jeder Fütterung gewaschen (oder mit einem feuchten Tuch abgewischt) werden, um unangenehmen Geruch und Bakterienvermehrung zu vermeiden.
- Pfoten: Zwischen den Pfotenballen wird das Fell ausgeschnitten, damit sich dort kein Schmutz, Schnee (im Winter) und Kletten ansammeln.
- Ohren: In den Schlappohren kann Fell im Gehörgang wachsen. Es sollte vorsichtig ausgezupft werden (das tut dem Hund nicht weh), um die Belüftung zu gewährleisten.
Erziehung und Sozialisierung

Mit der Erziehung des Schnauzers muss man beginnen, sobald er die Schwelle Ihres Hauses überschritten hat. Diese Hunde sind extrem klug, aber dieser Verstand arbeitet oft daran, Wege zu fnden, sich Befehlen zu entziehen. Schnauzer akzeptieren keinen blinden Drill. Sie sind Partner.
Schlüsselprinzipien der Erziehung:
- Konsequenz: Wenn etwas „verboten“ ist, dann ist es immer verboten. Selbst wenn er Sie mit „diesen“ Augen ansieht. Ein einziges Nachgeben – und Sie haben den Krieg um die Führung verloren.
- Motivation: Ein Schnauzer wird nicht „umsonst“ arbeiten. Finden Sie heraus, was er am meisten liebt – einen Ball, Leckerlis oder emotionales Lob.
- Abwechslung: Das monotone Wiederholen des Befehls „Sitz“ 20 Mal hintereinander langweilt den Schnauzer, und er „schaltet einfach ab“. Gestalten Sie den Unterricht interessant, in Form eines Spiels.
Schnauzer zeigen hervorragende Ergebnisse im Hundesport: Agility (Hindernisparcours), Obedience (Gehorsam), Nosework (Geruchssuche). Sport ist der beste Weg, die unbändige Energie des Hundes in friedliche Bahnen zu lenken.
Ernährung: Wichtige Empfehlungen

Die Gesundheit des Schnauzers liegt in seinem Napf. Da die Rasse zu Pankreatitis und Nahrungsmittelallergien neigt, muss die Ernährung ernst genommen werden. Es gibt zwei Ansätze: natürliche Fütterung und Trockenfutter.
Wenn Sie Trockenfutter wählen:
Es sollte Futter der Klasse Super Premium oder Holistic sein. Vermeiden Sie Futter mit hohem Getreideanteil (Mais, Weizen) und künstlichen Farbstoffen. Für Schnauzer ist es wichtig, den Fettanteil im Futter zu kontrollieren – er darf nicht zu hoch sein.
Wenn Sie natürliche Ernährung wählen:
- Fleisch: Mageres Rindfleisch, Pute, Kaninchen. Rohes, tiefgefrorenes Fleisch ist die Basis der Ration.
- Innereien: Pansen, Herz, Leber (in moderaten Mengen).
- Fisch: Seefisch ohne Gräten 1-2 Mal pro Woche.
- Gemüse: Zucchini, Kürbis, Karotten (vorsichtig, können das Fell färben), Gurke.
- Milchprodukte: Quark, magerer Kefir.
Kategorisch verboten:
Röhrenknochen von Geflügel (können den Magen durchstoßen), Süßigkeiten, Schokolade, Weintrauben, Geräuchertes, fettes Schweinefleisch, Essen vom Tisch. Denken Sie daran, dass aktive Spiele direkt nach dem Essen zu einer Magendrehung führen können, daher nach der Fütterung – mindestens eine Stunde Ruhe.
Interessante Fakten über die Rasse

- In Deutschland wurden vor den Eingängen von Bierstuben oft Statuen von Schnauzern aufgestellt, da genau diese Hunde die Fuhrwerke mit Bierfässern begleiteten und sie vor Dieben schützten.
- Während des Ersten Weltkriegs dienten Schnauzer in der deutschen Armee als Meldehunde und Sanitäter des Roten Kreuzes. Ihr Verstand und ihr Mut retteten Leben.
- Die charakteristische Mimik des Schnauzers ist so reichhaltig, dass es manchmal scheint, als würde der Hund lächeln oder die Stirn runzeln vor Unzufriedenheit.
Häufige Fragen zur Rasse (FAQ)
Ist der Mittelschnauzer für Anfänger geeignet?
Ja, aber unter der Bedingung, dass der Anfänger bereit ist, mit einem Hundetrainer zu arbeiten. Der Schnauzer kann einem unerfahrenen Besitzer schnell „auf der Nase herumtanzen“.
Bellen diese Hunde viel?
Sie bellen nur, wenn es nötig ist. Sie sind keine Kläffer, aber die Ankunft von Gästen oder eines Kuriers werden sie unbedingt melden.
Wie vertragen sie sich mit Katzen?
Wenn das Tier mit einer Katze aufgewachsen ist, werden sie beste Freunde sein. Wenn jedoch ein erwachsener Schnauzer zum ersten Mal eine Katze auf der Straße sieht, kann der Jagdinstinkt einsetzen (denken Sie an die Vergangenheit als Rattenfänger).
