Große Schweizer Sennenhund

By tvaryny
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Der Große Schweizer Sennenhund, auch „Grosser“ genannt, ist ein majestätischer und kräftiger Vertreter einer der vier Schweizer Sennenhundrassen. Er besticht nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch seinen ausgeglichenen Charakter, seine Treue und seine unglaubliche Arbeitsbereitschaft. Historisch als vielseitiger Bauernhund gezüchtet, erfüllte er die Funktionen eines Wach-, Hirten- und sogar Zughundes, weshalb er den Spitznamen „Pferde des armen Mannes“ erhielt. Heute ist er vor allem ein wunderbarer Gefährte und ein zuverlässiges Familienmitglied, das jedoch seine Arbeitseigenschaften nicht verloren hat. Der Grosse Schweizer Sennenhund ist eine Kombination aus Kraft, Ruhe und Gutmütigkeit in einem Körper. Mehr über diese erstaunliche Rasse erfahren Sie auf Tvaryny.

Diese Hunde sind wahre Multitalente, die sowohl wachsame Beschützer als auch sanfte Kindermädchen sein können. Sie eignen sich ideal für das Leben in einem Haus mit großem Grundstück, wo sie ihrem Bedürfnis nach Raum und Bewegung nachkommen können. In jedem Fall wird der Große Schweizer Sennenhund ein unersetzlicher Begleiter und treuer Freund für Sie sein, der Ihr Leben mit bunten Farben füllt und Sie niemals langweilen wird.

Großer Schweizer Sennenhund: Wesentliche Rassemerkmale

Großer Schweizer Sennenhund
HerkunftSchweiz, Alpen
FCI-KlassifikationGruppe 2 (Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde), Sektion 3 (Schweizer Sennenhunde), Nr. 58
Alternative NamenGrosser, Greater Swiss Mountain Dog, Grosser Schweizer Sennenhund
Lebenserwartung8-11 Jahre
WiderristhöheRüden: 65–72 cm
Hündinnen: 60–68 cm
GewichtRüden: 50–65 kg
Hündinnen: 48–55 kg
TemperamentRuhig, selbstsicher, freundlich, wachsam, loyal, mutig
BewegungsbedarfMittel (tägliche lange Spaziergänge, mäßige Auslastung)
HaarwechselStark (besonders saisonal)
Verhalten gegenüber KindernSehr gut, geduldig und sanft
Kompatibilität mit anderen TierenGut, bei früher Sozialisierung
VerwendungBegleithund, Wachhund, Familienhund, früher – Zug- und Hirtenhund

Geschichte des Großen Schweizer Sennenhundes

Die genauen Wurzeln dieser majestätischen Alpenhunde verlieren sich im Laufe der Jahrhunderte. Die populärste Theorie verbindet sie jedoch mit den römischen Molossern. Man geht davon aus, dass die Legionen von Julius Caesar, als sie die Alpen überquerten, von großen und starken Hunden vom Mastiff-Typ begleitet wurden. Diese Hunde blieben in der Region und kreuzten sich mit den lokalen Hirtenhunden, was den Grundstein für die Sennenhunde legte. Über Jahrhunderte hinweg wurden sie von Bauern, Metzgern und Händlern eingesetzt, um Vieh zu hüten und Karren mit Milch und Fleisch zu den Märkten zu ziehen. Dank ihrer Kraft und Ausdauer waren sie unersetzliche Helfer unter den rauen Bedingungen des Berglandes.

Ende des 19. Jahrhunderts, mit der Entwicklung des Transports und dem Aufkommen anderer Rassen, sank der Bedarf an Grossern, und die Rasse stand kurz vor dem Aussterben. Lange Zeit wurden sie sogar als eine kurzhaarige Variante des Berner Sennenhundes angesehen. Ein Wendepunkt kam im Jahr 1908, als Professor Albert Heim, ein bekannter Kynologe und Forscher der Schweizer Rassen, auf einer Hundeausstellung in Langental zwei solcher Hunde sah. Er erkannte sofort in ihnen Vertreter der alten, fast ausgestorbenen Rasse der „großen Metzgerhunde“ und setzte sich für ihre Anerkennung als eigenständige Rasse ein — Großer Schweizer Sennenhund. Bereits 1912 wurde in der Schweiz der „Club für Große Sennenhunde“ gegründet, der gezielt an der Wiederbelebung und Popularisierung der Rasse arbeitete. Während des Zweiten Weltkriegs setzte die Schweizer Armee Grosse Schweizer Sennenhunde aktiv als Zug- und Wachhunde ein, was zur Steigerung ihrer Anzahl beitrug. Der Internationale Hundeverband (FCI) erkannte die Rasse offiziell 1939 an. Interessante Fakten über weitere Schweizer Sennenhunde wie den Appenzeller Sennenhund oder den Entlebucher Sennenhund finden Sie in unseren Artikeln.

Wie sieht ein Großer Schweizer Sennenhund aus: Standard und Erscheinung

Der Große Schweizer Sennenhund ist ein großer, robuster und muskulöser Hund mit einem kräftigen Knochenbau, der Stärke und Ruhe ausstrahlt. Sein Erscheinungsbild ist harmonisch und proportioniert, ohne jegliche Schwerfälligkeit.

  1. Kopf: Massiv, aber proportional zum Körper. Der Schädel ist breit und flach. Der Übergang von der Stirn zum Fang ist sanft. Der Fang ist lang und kräftig.
  2. Augen: Mandelform, mittelgroß, von Haselnuss- bis Kastanienbraun. Der Blick ist lebhaft, intelligent und freundlich. Die Augenlider liegen eng an.
  3. Ohren: Mittelgroß, dreieckig, hoch angesetzt. In Ruhestellung hängend, an den Wangen anliegend, bei Aufmerksamkeit leicht angehoben und nach vorne gedreht.
  4. Körper: Kräftig, leicht gestreckt. Der Hals ist stark, muskulös, ohne lose Kehlhaut. Der Rücken ist gerade, breit und kräftig. Der Brustkorb ist tief und breit, oval geformt.
  5. Rute: Lang, schwer, eine Verlängerung der Rückenlinie. In Ruhe herabgesenkt, bei Bewegung oder Erregung auf Rückenhöhe oder leicht darüber getragen, aber niemals ringförmig gekringelt.
  6. Gliedmaßen: Gerade, parallel, mit starkem Knochenbau. Die Pfoten sind rund, kompakt, mit kräftigen Krallen.

Fell und Färbung

Das Fell des Grossers ist doppelschichtig. Das Deckhaar ist mittellang, dicht und hart. Darunter befindet sich eine dichte, weiche Unterwolle, meist grau oder schwarz, die den Hund hervorragend vor Kälte und Feuchtigkeit schützt.

Die Färbung ist das Markenzeichen aller Sennenhunde. Sie ist immer dreifarbig: Die Grundfarbe ist ein sattes Schwarz, mit symmetrischen rotbraunen (Brand) und rein weißen Abzeichen.

  • Schwarz: Bedeckt den größten Teil des Körpers, des Halses, des Kopfes und der Rute.
  • Brand: Befindet sich auf den Wangen, über den Augen (als „Augenbrauen“), an allen vier Läufen zwischen Schwarz und Weiß sowie unter der Rute.
  • Weiße Abzeichen: Müssen symmetrisch sein. Dazu gehören eine Blesse auf dem Fang, die in ein „Kreuz“ auf der Brust übergeht, weiße „Socken“ an den Pfoten und eine weiße Rutenspitze. Unerwünscht sind ein weißer „Kragen“ oder ein großer weißer Fleck am Hinterkopf.

Charakter: Temperament und Verhalten des Schweizer Sennenhundes

Hinter der imposanten Erscheinung des Großen Schweizer Sennenhundes verbirgt sich ein goldenes Herz. Er ist ein ruhiger, ausgeglichener und außerordentlich treuer Hund. Er bindet sich tief an seine Familie und leidet unter Einsamkeit. Der Grosser ist ein Schattenmitglied der Familie, das immer in der Nähe seiner Menschen sein möchte, dabei aber nicht aufdringlich ist. Man sollte ihn nicht lange allein im Garten oder Zwinger lassen; er braucht den ständigen Kontakt zu seinem Besitzer.

Wachsamkeit und Schutzinstinkt. Sie sind ausgezeichnete Wachhunde. Ihr tiefes, lautes Bellen kann jeden ungebetenen Gast abschrecken. Man hat den Eindruck, diese Hunde schlafen nie, sie sind immer auf der Hut. Im Gegensatz zu vielen Diensthunden sind Grosse jedoch nicht zu grundloser Aggression neigend. Sie warnen zunächst mit lautem Bellen und setzen nur bei einer echten Bedrohung für ihre Familie oder ihr Revier Gewalt ein.

Umgang mit Kindern und anderen Tieren. Große Schweizer Sennenhunde kommen hervorragend mit Kindern jeden Alters aus. Sie sind sehr geduldig und vorsichtig, was sie zu wunderbaren „Kindermädchen“ macht. Der einzige Haken ist, dass sie aufgrund ihrer Größe versehentlich ein kleines Kind umstoßen könnten, weshalb Spiele immer unter Aufsicht von Erwachsenen stattfinden sollten. Mit anderen Haustieren, einschließlich Katzen und anderen Hunden, kommen sie in der Regel friedlich aus, besonders wenn sie gemeinsam aufgewachsen sind. Ihr angeborenes Selbstbewusstsein erfordert keine Dominanz über andere, was sie von einigen agileren Rassen wie dem Airedale Terrier oder dem Border Terrier unterscheidet, die einen stärkeren Jagdinstinkt haben.

Gesundheit: Typische Krankheiten und Prävention

Wie die meisten Riesenrassen neigen auch Große Schweizer Sennenhunde zu bestimmten genetischen Krankheiten. Verantwortungsbewusste Züchter testen ihre Hunde auf die häufigsten davon, aber potenzielle Besitzer sollten sich der möglichen Risiken bewusst sein.

  • Hüft- und Ellenbogendysplasie: Dies ist das häufigste Problem bei großen Hunden. Eine fehlerhafte Gelenkentwicklung führt zu Arthritis und Schmerzen. Es ist sehr wichtig, während der Wachstumsphase des Welpen (bis zu 1,5-2 Jahre) übermäßige Belastungen zu vermeiden: Sprünge aus der Höhe, Treppenlaufen, anstrengende Trainingseinheiten. Auch das Gewicht sollte kontrolliert werden, da Übergewicht die Gelenke zusätzlich belastet.
  • Magendrehung (Blähbauch): Ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem sich der Magen mit Gasen füllt und verdreht. Um das Risiko zu minimieren, füttern Sie den Hund 2-3 Mal täglich mit kleinen Portionen, vermeiden Sie körperliche Anstrengung direkt nach dem Essen (mindestens eine Stunde) und verwenden Sie spezielle Näpfe für langsames Fressen.
  • Epilepsie: Bei der Rasse gibt es eine erbliche Neigung zu Epilepsie. Wenn Ihr Hund einen Anfall hat, ist es wichtig, ihm Ruhe zu verschaffen und helle Lichtquellen sowie laute Geräusche zu vermeiden. Nach dem Anfall sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären und eine Behandlung einzuleiten.
  • Augenkrankheiten: Gelegentlich treten Probleme wie Distichiasis (Wimpernwachstum in Richtung Augapfel), Entropium (Einwärtsdrehung des Augenlids) und Katarakt auf. Überprüfen Sie die Augen des Hundes regelmäßig auf Rötungen oder Ausfluss.
  • Splenische Torsion (Milzdrehung): Eine seltene, aber gefährliche Krankheit, die sowohl eigenständig als auch zusammen mit einer Magendrehung auftreten kann.

Wichtig: Regelmäßige Tierarztbesuche, die richtige Ernährung, Gewichtskontrolle und mäßige körperliche Aktivität sind entscheidende Faktoren für die Gesunderhaltung Ihres Lieblings.

Die richtige Pflege

Der Große Schweizer Sennenhund fühlt sich am wohlsten in einem Haus mit eingezäuntem Grundstück. Das Leben in einer Wohnung ist für ihn möglich, aber nur unter der Voraussetzung, dass der Besitzer tägliche lange (mindestens 2 Stunden) und abwechslungsreiche Spaziergänge ermöglicht. Diese Hunde benötigen keine anstrengenden Trainingseinheiten wie Laufhunde, aber sie brauchen tägliche Bewegung: Spaziergänge im Park, Ballspiele, Schwimmen oder sogar das Ziehen kleiner Lasten in einem speziellen Karren (Zugsport) – das wird ihnen große Freude bereiten.

Fellpflege

Das Fell des Grossers erfordert keine komplizierte Pflege, aber man muss auf den Haarwechsel vorbereitet sein. Sie haaren das ganze Jahr über, und zweimal im Jahr (im Frühling und Herbst) findet ein intensiver saisonaler Haarwechsel statt, bei dem sie ihre Unterwolle abwerfen. In dieser Zeit sollte der Hund täglich mit einem Furminator oder einer speziellen Bürste für Unterwolle gekämmt werden. Ansonsten reicht es aus, das Fell 1-2 Mal pro Woche zu bürsten, damit es gepflegt aussieht und sich keine Verfilzungen bilden. Baden sollte man den Hund nach Bedarf, in der Regel nicht öfter als 2-3 Mal pro Jahr, um die natürliche Schutzschicht der Haut nicht zu beschädigen.

Hygienemaßnahmen

  • Ohren: Überprüfen Sie die Ohrmuscheln regelmäßig (einmal pro Woche). Reinigen Sie sie bei Schmutzansammlungen mit einer speziellen Lotion. Hängeohren schaffen ein günstiges Umfeld für Infektionen.
  • Krallen: Schneiden Sie die Krallen etwa einmal im Monat, wenn sie sich nicht auf hartem Untergrund auf natürliche Weise abnutzen.
  • Augen: Wischen Sie die Augenwinkel periodisch mit einem sauberen Tuch ab, das in Kamillentee oder einem speziellen Mittel getränkt ist, um natürliche Absonderungen zu entfernen.
  • Zähne: Zur Vorbeugung von Zahnstein putzen Sie die Zähne des Hundes regelmäßig mit einer speziellen Paste oder geben Sie ihm Zahnpflege-Snacks.

Erziehung und Sozialisierung

Die Erziehung eines Großen Schweizer Sennenhundes ist eine Aufgabe, die Geduld, Konsequenz und Selbstvertrauen erfordert. Sie sind intelligente Hunde, neigen aber nicht dazu, Befehle blind auszuführen wie zum Beispiel Deutsche Schäferhunde. Grosser wurden für die selbstständige Arbeit gezüchtet, weshalb sie manchmal eigensinnig sein und eigene Entscheidungen treffen können. Mit der Erziehung und Sozialisierung muss man bereits in einem sehr frühen Alter beginnen.

Der Schlüssel zum Erfolg ist die positive Verstärkung. Verwenden Sie Leckerlis, Lob und Spiele als Belohnung. Grobheit, Schreien und körperliche Strafen sind absolut inakzeptabel – das kann dazu führen, dass der Hund verschlossen, ängstlich oder im Gegenteil unkontrollierbar wird. Es ist wichtig, von Anfang an klare Regeln und Grenzen zu setzen, damit der Hund versteht, dass Sie der Rudelführer sind. Die Sozialisierung des Welpen beinhaltet die Bekanntschaft mit verschiedenen Menschen, Tieren, Geräuschen und Situationen. Dies wird dazu beitragen, einen ausgeglichenen und selbstbewussten Hund heranzuziehen, der angemessen auf seine Umgebung reagiert. Sein ruhiger Charakter steht in starkem Kontrast zur Reaktivität einiger Terrier, wie dem Airedale Terrier oder dem Border Terrier, die in der Stadt viel mehr Kontrolle erfordern.

Ernährung: Wichtige Empfehlungen

Die richtige Ernährung ist die Grundlage für die Gesundheit und Langlebigkeit eines Hundes einer Riesenrasse. Für den Großen Schweizer Sennenhund eignet sich sowohl hochwertiges Trockenfutter der Super-Premium- oder Holistic-Klasse als auch eine natürliche Ernährung.

Wählen Sie bei der Auswahl von Trockenfutter Linien, die speziell für große und riesige Rassen entwickelt wurden. Solches Futter hat einen ausgewogenen Gehalt an Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten und enthält auch Chondroprotektoren (Glucosamin und Chondroitin) zur Unterstützung der Gelenkgesundheit. In der Wachstumsphase benötigt der Welpe spezielles Futter für Welpen großer Rassen, das ein langsames und korrektes Wachstum des Skeletts gewährleistet.

Bei der natürlichen Ernährung sollte die Grundlage der Ration (etwa 60-70 %) aus magerem Fleisch (Rind, Pute, Huhn) und Innereien bestehen. Die Ration umfasst auch:

  • Getreide (Reis, Buchweizen);
  • Sauermilchprodukte (Quark, Kefir);
  • Gemüse (Karotten, Kürbis, Zucchini);
  • Meeresfisch (einmal pro Woche, ohne Gräten);
  • Eier (1-2 Mal pro Woche).

Wichtige Fütterungsregeln:

  • Füttern Sie den erwachsenen Hund 2 Mal täglich, morgens und abends, streng nach dem Spaziergang.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Hund sich nach dem Essen anderthalb Stunden ausruht, um eine Magendrehung zu vermeiden.
  • Die Portion sollte so bemessen sein, dass der Hund sie in 10-15 Minuten aufisst.
  • Frisches Trinkwasser muss rund um die Uhr frei zugänglich sein.
  • Streng verboten ist es, Röhrenknochen, Süßigkeiten, Geräuchertes, Scharfes und fettiges Essen zu geben.

Vor- und Nachteile der Rasse

Vorteile (+)Nachteile (-)
Treuer und liebevoller BegleiterBenötigt viel Platz, nicht für eine kleine Wohnung
Wunderbarer Familienhund, geduldig mit KindernStarker Haarwechsel, besonders saisonal
Angeborene Wachhundqualitäten, zuverlässiger WächterNeigung zu schweren genetischen Krankheiten (Dysplasie, Magendrehung)
Ruhiges und ausgeglichenes TemperamentHohe Unterhaltskosten (Futter, Tierarztkosten)
Hohe Intelligenz, auch wenn manchmal eigensinnigBenötigt frühe Sozialisierung und konsequente Erziehung
Benötigt keine intensive körperliche AnstrengungSabbern, besonders nach dem Trinken
Beeindruckendes und majestätisches AussehenKurze Lebensdauer im Vergleich zu kleinen Rassen

Interessante Fakten über den Großen Schweizer Sennenhund

  • Die vier Brüder: Der Große Schweizer Sennenhund ist der größte und wahrscheinlich älteste der vier Sennenhundrassen. Die anderen drei sind der langhaarige Berner Sennenhund sowie der kurzhaarige Appenzeller Sennenhund und der Entlebucher Sennenhund.
  • „Pferd des armen Mannes“: In der Schweiz wurden Grosser lange Zeit verwendet, um Karren mit Milchkannen und anderen Gütern zum Markt zu transportieren, weshalb sie diesen Spitznamen erhielten.
  • Rettungshund: Obwohl dies nicht ihre Hauptaufgabe ist, wurden Grosser dank ihrer Stärke, Ausdauer und ihres ausgezeichneten Geruchssinns manchmal bei Such- und Rettungseinsätzen in den Bergen eingesetzt.
  • Langsames Erwachsenwerden: Große Schweizer Sennenhunde reifen körperlich und psychologisch langsam. Sie bleiben im Herzen „Welpen“ bis zu 2-3 Jahren.
  • Keine Kläffer: Trotz ihrer Wachhundqualitäten neigen Grosser nicht zu grundlosem Bellen. Sie melden sich nur zu Wort, wenn sie es für nötig halten.

Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ)

Welpe des Großen Schweizer Sennenhundes

Eignet sich der Große Schweizer Sennenhund für das Leben in einer Wohnung? Das ist nicht die beste Option. Aufgrund seiner Größe und seines Platzbedarfs wird der Hund sich eingeengt fühlen. Das Leben in einer Wohnung ist nur möglich, wenn der Besitzer bereit ist, tägliche lange (mindestens 2 Stunden) und abwechslungsreiche Spaziergänge zu gewährleisten. Der ideale Ort ist ein Haus mit großem Garten.

Was kostet ein Welpe des Großen Schweizer Sennenhundes? Der Preis für einen Welpen von verantwortungsbewussten Züchtern mit Papieren, Impfungen und Gesundheitstests der Eltern kann recht hoch sein. Der Preis hängt vom Stammbaum, der Klasse des Welpen (Familien-, Zucht- oder Showhund) und dem Ruf der Zuchtstätte ab. In Deutschland liegen die Preise in der Regel zwischen 1.500 und 2.500 Euro.

Haaren sie stark? Ja, ziemlich stark. Der Haarwechsel dauert das ganze Jahr über, mit zwei Spitzenperioden im Frühling und Herbst. Seien Sie darauf vorbereitet, dass Haare überall sein werden und regelmäßiges Bürsten zu Ihrer Pflicht wird.

Ist diese Rasse für unerfahrene Besitzer geeignet? Sie ist nicht zu empfehlen. Die großen Abmessungen, die Kraft und der gewisse Eigensinn erfordern eine erfahrene Hand, Selbstvertrauen und Verständnis für die Hundepsychologie. Ein Anfänger könnte mit der Erziehung und Sozialisierung überfordert sein, was zu Verhaltensproblemen beim ausgewachsenen Hund führen kann.

Wie lange leben sie? Leider sind sie, wie die meisten Riesenrassen, keine langlebigen Hunde. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 8-11 Jahren.

Video über die Rasse

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