Basenji

By tvaryny
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Kurz Ein fast katzenhafter „bellloser“ Hund aus Afrika: reinlich, eigenständig, klug und geräuschlos — der Basenji bellt nicht, sondern stößt einen charakteristischen „Jodler“ aus. Geeignet für einen erfahrenen Halter, der einen eigenwilligen, sturen Charakter schätzt.
WohnungKinderKatzen ⚠Andere HundeAnfänger ⚠
Parameter
Höhe40–43 cm
Gewicht9–11 kg
Lebenserwartung12–16 Jahre
FCI-Gruppe5 · Urtyp-Spitze
HerkunftZentralafrika
Größe
Schulterhöhe 40–43 cmGewicht 9–11 kg
Bewertungen · 12 · Dataset
FamilieKinderAnfängerErziehungEnergieGesundhe.HaarenSabbernBellenWohnungWetterJagdtrieb
Genaue Bewertungen
Familie3.5
Kinder3.0
Anfänger2.0
Erziehung2.5
Energie4.0
Gesundheit2.5
Haaren1.5
Sabbern1.0
Bellen1.0
Wohnung3.5
Wetter3.0
Jagdtrieb4.0
Häufige Krankheiten
  • Fanconi-Syndrom (Nieren)
  • Progressive Retinaatrophie (PRA)
  • Immunproliferative Enteropathie
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Hämolytische Anämie
Ernährung

Hochwertiges Futter, Gewichtskontrolle. Rassemerkmal — Risiko des Fanconi-Syndroms (Nieren): Urin und Blut sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Der Basenji ist wohl die außergewöhnlichste aller existierenden Hunderassen. Er ist nicht einfach nur ein weiteres Haustier, sondern ein echtes Relikt, das die Jahrtausende fast in seiner ursprünglichen Form überdauert hat. Das Interessante an diesem Hund ist, dass er nie im herkömmlichen Sinne bellt. Die Töne, die er von sich gibt, erinnern an ein Heulen, Murmeln oder sogar das Weinen eines Kindes, und sein Markenzeichen ist das sogenannte Jodeln. Zudem verfügen diese Hunde over sehr griffige Krallen und eine spezielle Pfotenstruktur, dank derer sie ziemlich gut auf schräge Bäume oder hohe Zäune klettern können. Sie waschen sich mit der Pfote, haargenau wie Katzen. Basenjis sind treue und ergebene Freunde, exzellente Jäger und wunderbare Wächter (was die Wachsamkeit betrifft). Doch es wird Ihnen niemals gelingen, einen solchen Hund vollständig zu unterwerfen oder seinen Willen zu brechen. Mehr dazu erfahren Sie auf Tvaryny.

Basenji: Kurzer Überblick und Rassemerkmale
Basenji Hund im Profil
MerkmalBeschreibung
HerkunftZentralafrika (DR Kongo, Sudan)
FCI-GruppeGruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp)
Jahr der ersten Erwähnung (Standard)1962 (Aktualisierung), obwohl die Rasse seit Jahrtausenden existiert
Lebenserwartung12-16 Jahre (bei guter Pflege oft langlebig)
WiderristhöheRüden: 43 cm; Hündinnen: 40 cm
GewichtRüden: ca. 11 kg; Hündinnen: ca. 9.5 kg
FelltypKurz, glatt, ohne Unterwolle
Geschichte der Rasse: Von den Pharaonen bis zur Moderne

Diese ungewöhnlichen Hunde wurden von der Natur selbst geschaffen, ganz ohne züchterischen Eingriff des Menschen. Das stellt sie in eine Reihe mit den sogenannten „primitiven“ Rassen (im kynologischen Sinne bedeutet dies „ursprünglich“, nicht „einfach“). Man geht davon aus, dass der Basenji einer der ältesten Hunde der Erde ist. Abbildungen dieser Hunde wurden auf Basreliefs in den Gräbern der Pharaonen des Alten Ägypten gefuden, insbesondere im Grabmal von Tutanchamun. Es sind sogar sorgfältig einbalsamierte Mumien dieser Hunde erhalten geblieben, was von ihrem hohen Status zeugt – sie galten als lebende Amulette und kostbare Geschenke. Historisch stehen sie einer anderen antiken Rasse sehr nahe – dem Pharaonenhund, auch wenn sich ihre Entwicklungswege vor Jahrtausenden trennten.

Nach dem Niedergang der ägyptischen Zivilisation verloren sich die Spuren dieser Hunde, doch wie sich herausstellte, lebten sie in den Ländern Zentral- und Westafrikas, flussaufwärts des Nils, weiter. Man nimmt an, dass diese Hunde zusammen mit den Pygmäen-Stämmen und anderen Völkern lebten, die die dichten Wälder Afrikas bewohnten. Dort erfüllten sie die Rolle unverzichtbarer Helfer bei der Jagd.

In Europa wurden Basenjis erstmals 1895 auf der Crufts-Ausstellung präsentiert; damals nannte man sie „Dschungelhunde“ oder „Kongo-Terrier“. Leider endeten die ersten Versuche, sie in die Alte Welt zu exportieren, tragisch – die Hunde starben an Staupe, gegen die sie keine Immunität besaßen. „Basenji“ – so nannte man diese Hunde erst viel später. Das Wort „Basenji“ bedeutet in einem Dialekt der Völker des Kongo „Hund, der auf und ab springt“ oder „Waldwesen“.

Seit langem nutzen afrikanische Stämme diese Hunde für die Treibjagd auf Wild, Affen, große Rohrratten und sogar Antilopen. Um die Beute im hohen Elefantengras zu sehen, springen Basenjis hoch in die Luft (machen eine „Kerze“), daher auch der Name. Die gezielte und vor allem erfolgreiche Zucht dieser Rasse begann erst in den 1930er Jahren in England und später in den USA. Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) erkannte den Standard des Basenji 1964 endgültig an (mit Änderungen).

Wie sieht ein Basenji aus: Beschreibung und Standard
Aussehen des Basenji

Der Basenji ist ein Hund von geringer Größe, mit einem leichten, aristokratischen und erstaunlich proportionalen Körperbau. Er ist die Verkörperung von Anmut und Athletik im Kompaktformat. Seine Bewegungen sind leicht, wie die einer Gazelle, mit raumgreifendem Schritt.

  • Kopf: Schön gemeißelt, verjüngt sich zur Nase hin. Der Schädel ist flach, mäßig breit. Das besondere „Highlight“ sind die feinen Stirnfalten, die beim Basenji reichlich auftreten, wenn er an etwas interessiert oder konzentriert ist, was ihm einen „besorgten“ Ausdruck verleiht.
  • Ohren: Stehend, hoch angesetzt, klein, mit spitzen Enden. Sie sind leicht nach vorne geneigt, wie die Haube einer Kobra, was dem Gesicht einen aufmerksamen Ausdruck gibt.
  • Augen: Mandelförmig, schräg eingesetzt, dunkel. Der Blick ist klug, geheimnisvoll und durchdringend.
  • Körper: Der Hals ist recht lang, kräftig, mit schönem Nacken, und geht fließend in einen geraden und kurzen Rücken über. Der Brustkorb ist tief, oval geformt, mit gewölbten Rippen, was von Ausdauer zeugt. Der Bauch ist deutlich aufgezogen und bildet eine elegante Silhouette.
  • Rute: Sie ist ein Indikator für Reinrassigkeit und Stimmung. Hoch angesetzt, wobei die Sitzbeinhöcker über die Rutenwurzel hinausragen. Sie ist fest in einem einfachen oder doppelten Ring gerollt und liegt eng an der Kruppe an.
  • Gliedmaßen: Gerade, feinknochig, aber stark. Die Pfoten sind kompakt, oval, „nicht gespreizt“, mit dicken Ballen.

Farbvariationen

Fellfarben des Basenji

Das Fell ist fein, sehr weich, kurz und liegt eng am Körper an. Es glänzt in der Sonne wie Kupfer. Der Standard unterscheidet klare Farbtypen:

  1. Rot-Weiß: Ein sattes Rot.
  2. Schwarz-Weiß: Tiefes Schwarz ohne bräunliche Beimischung.
  3. Tricolor: Schwarz-Weiß mit leuchtend roten Abzeichen über den Augen (sogenannte „Melonenkerne“), an den Wangen und an der Rute.
  4. Gestromt: Schwarze Streifen auf rotem Grund (die am spätesten anerkannte Farbe).

Ein wichtiges Detail: An der Brust, der Rutenspitze und den Pfoten muss zwingend Weiß vorhanden sein. Weiß können auch der Kragen, eine Blesse am Kopf und teilweise die Gliedmaßen sein, aber die weiße Farbe darf niemals gegenüber der Grundfarbe dominieren.

Charakter: Temperament und Verhalten im Alltag
Basenji Charakter

Trotz der geringen Größe sind Basenjis recht ernsthafte Hunde mit einem starken Kern, mutig, entschlossen und furchtlos. Diese Hunde lieben Unabhängigkeit und Freiheit mehr als Leckerlis. Sie werden ihrem Besitzer nicht blind gehorchen wie ein Schäferhund. Basenjis neigen dazu, Situationen selbstständig zu analysieren und Entscheidungen zu treffen. Dieser Wesenszug verbindet sie mit einer anderen ursprünglichen Rasse – dem Kanaan-Hund, der ebenfalls seine urzeitlichen Überlebensinstinkte bewahrt hat. Diese Tatsache beeinträchtigt keineswegs ihre hervorragenden Jagdfähigkeiten; diese alten Hunde mögen einfach keine ihrer Meinung nach sinnlosen Befehle. Wenn sie jedoch ein Ziel sehen, arbeiten Basenjis stets mit Enthusiasmus.

Eine Katze im Hundekörper

Besitzer scherzen oft, dass bei ihnen zu Hause eine Katze lebt. Und das ist nicht weit von der Wahrheit entfernt. Basenjis mögen kein Wasser und keinen Regen (sie können sich weigern, bei Nieselregen rauszugehen), sie lieben es, auf erhöhten Plätzen zu schlafen und alles von oben zu beobachten, und sie sind unglaublich reinlich. Oft können Sie beobachten, wie sich ein Basenji mit der Pfote putzt.

Diese Hunde mögen absolut keine Fremden; sie sind unruhig, wenn Unbekannte ihr Revier betreten. Ein Basenji wird Sie kaum an sich heranlassen, wenn Sie sich vorher nicht begegnet sind – er wird Distanz wahren, ohne Aggression zu zeigen, aber auch ohne mit dem Schwanz zu wedeln. Ein solches Verhalten muss respektiert werden, denn Basenjis sind echte Rudelhunde, die zärtlich zu „ihren Leuten“ (Familienmitgliedern) und äußerst misstrauisch gegenüber „Fremden“ sind.

Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung
Gesundheit des Basenji

Im Großen und Ganzen ist dies eine sehr gesunde Rasse, da sie eine harte natürliche Auslese im afrikanischen Dschungel durchlaufen hat. Die Zucht in einem begrenzten Genpool hat jedoch zu einer Anfälligkeit für bestimmte genetische Erkrankungen geführt. Ein zukünftiger Besitzer muss unbedingt darüber Bescheid wissen.

  • Fanconi-Syndrom: Dies ist die „Achillesferse“ der Rasse. Eine schwere genetische Nierenerkrankung, bei der die Rückresorption nützlicher Stoffe (Glukose, Aminosäuren) gestört ist. Die Nieren hören auf zu filtern, und der Körper zehrt langsam aus. Diese Krankheit ist sehr gefährlich, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird.
    Symptome: Der Hund trinkt Unmengen Wasser, uriniert sehr oft, verliert bei gutem Appetit an Gewicht, wird lethargisch.
    Diagnose: Teststreifen auf Zucker im Urin (bei normalem Blutzuckerspiegel). Es gibt einen DNA-Test, mit dem Träger identifiziert werden können. Kaufen Sie Welpen nur von getesteten Eltern (Status „Clear“ oder „Carrier“, aber nicht „Affected“).
  • Hüftgelenksdysplasie (HD): Eine Erkrankung, bei der der Oberschenkelkopf aufgrund einer falschen Form nicht fest in der Gelenkpfanne sitzt. Dies führt zu Lahmheit und Arthritis. Diese Krankheit kann durch übermäßige Belastung im frühen Alter provoziert werden. Solange der Welpe wächst, lassen Sie ihn nicht ständig Treppen hinunterlaufen.
  • Progressive Retinaatrophie (PRA): Ein Augenproblem, das zur vollständigen Erblindung führen kann. Tritt meist im Erwachsenenalter auf.
  • Hypothyreose: Unterfunktion der Schilddrüse. Kann zu Fettleibigkeit, Fellproblemen und Trägheit führen.

Damit Ihr Haustier keine Probleme mit dem Verdauungstrakt bekommt, muss es sich richtig ernähren und viel bewegen. Vergessen Sie auch nicht, den Hund rechtzeitig zu impfen. Die ersten Impfungen sollten strikt nach Plan erfolgen, damit der Welpe vor Infektionskrankheiten (Parvovirose, Staupe) geschützt ist, mit denen man sich beim Spaziergang sehr leicht anstecken kann. Behalten Sie Ihr Haustier genau im Auge und erlauben Sie ihm nicht, Essen auf der Straße aufzulesen – Basenjis sind als „Staubsauger“ berüchtigt.

Pflege und Haltung: Minimaler Aufwand
Pflege des Basenji

Hier erwartet Sie eine angenehme Überraschung. Basenjis gehören zu den pflegeleichtesten Hunden überhaupt. Sie haaren praktisch nicht stark (Fell fällt zwar aus, ist aber fein und bleibt nicht „bombenfest“ in Teppichen stecken), und, was am wichtigsten ist, sie stinken nicht. Selbst ein nasser Basenji riecht eher nach der nassen Wolle eines Pulovers als nach Hund.

  • Fell: Sollte von Zeit zu Zeit mit einem speziellen Gummihandschuh gebürstet werden, um abgestorbene Haare zu entfernen und die Haut zu massieren.
  • Baden: Einen solchen Hund muss man nur bei starker Verschmutzung baden, was ziemlich selten vorkommt. Sie machen von selbst einen großen Bogen um Pfützen. Verwenden Sie unbedingt hypoallergene Shampoos.
  • Augen und Ohren: Untersuchen und reinigen Sie regelmäßig die Ohren Ihres Haustiers mit einem Wattepad, spülen Sie die Augen bei Bedarf mit Kamillentee oder einer speziellen Lotion aus.
  • Krallen: Vergessen Sie nicht, dem Basenji jeden Monat (besser noch alle zwei Wochen) die Krallen zu schneiden. Sie sind kräftig und wachsen schnell. Lange Krallen stören die korrekte Haltung der Pfote.
  • Kleidung: Da die Rasse keine Unterwolle hat, frieren sie im Winter sehr schnell. Sie benötigen eine Garderobe: einen Regenmantel für den Herbst und einen warmen Overall für den Winter.
Aktivität und Spaziergänge
Aktivität des Basenji

Basenjis sind unglaublich energiegeladene Hunde, die sich sehr viel bewegen müssen. Es wird ihnen schwerfallen, in einer Wohnung zu leben, wenn Sie nicht zu langen Spaziergängen bereit sind. Außerdem darf man mit einem Basenji kategorisch nicht ohne Leine an Orten spazieren gehen, wo Straßen in der Nähe sind. Leider sterben Basenjis sehr oft unter Autorädern. Warum?

Bedenken Sie, dass Hunde dieser Rasse einen hypertrophierten Jagdinstinkt haben. Wenn ein Basenji ein Ziel sieht (Katze, Eichhörnchen, eine fliegende Tüte), „schalten“ seine Ohren ab. Er lässt sich nicht durch Rufen bändigen, was bedeutet, dass ein Basenji immer irgendjemanden verfolgen wird. Und ständiges Gassigehen an der kurzen Leine wird die Bedürfnisse dieses Tieres nicht befriedigen. Am besten geht es diesen Hunden natürlich in einem Haus mit sicher eingezäuntem Gelände (der Zaun muss hoch sein und in die Erde eingelassen werden, da sie Tunnel graben).

Erziehung und Sozialisierung
Basenji Training

Basenjis sind stolze und launische Geschöpfe, die nach den klassischen Schemata für „Gebrauchshunde“ nur schwer zu erziehen sind. Sie sind natürlich sehr klug (sogar gerissen), aber zu unabhängig. Basenjis ordnen sich nicht unter, nur um des Gehorsams willen; sie sind mit Zwangsmethoden kaum zu führen. Wenn Sie anfangen, Druck auf einen Basenji auszuüben, wird er sich einfach verschließen oder schnappen.

Wenn Sie jedoch mit Verstand an das Training mit dem Basenji herangehen und alle Besonderheiten dieses Hundes berücksichtigen (unter Verwendung eines Clickers, vieler Leckerlis und Spiel), dann wird es Ihnen definitiv gelingen, eine gemeinsame Sprache mit ihm zu finden. Basenjis sind hervorragende Jäger, dieses Handwerk muss man ihnen nicht beibringen, sie haben einen starken angeborenen Instinkt und einen ausgezeichneten Geruchssinn. Darin ähneln sie dem Rhodesian Ridgeback, der ebenfalls aus Afrika stammt und selbstständig am Wild arbeitet.

Tipp vom Kynologen: Machen Sie mit dem Basenji Coursing (Rennen hinter einem mechanischen Hasen). Das ist eine legale Methode, um „Dampf abzulassen“ und ihre Leidenschaft für die Verfolgung zu befriedigen. Wenn ihnen die Auslastung fehlt, sind sie imstande, das ganze Haus auf den Kopf zu stellen.

Außerdem klauen Basenjis recht häufig Essen vom Tisch. Das ist keine Bosheit, das ist der Sammlerinstinkt. Es ist praktisch unmöglich, ihnen das abzugewöhnen – einfacher ist es, das Essen wegzuräumen.

Ernährung: Wichtige Empfehlungen

Die richtige Ernährung ist der Garant für die Gesundheit Ihres Hundes. Basenjis haben einen sehr schnellen Stoffwechsel, neigen aber zu Übergewicht, wenn sie sich wenig bewegen. Viele Züchter empfehlen Mischfütterung oder hochwertiges holistisches Futter.

Art der FütterungVorteileNachteile
Trockenfutter (Super Premium / Holistic)Ausgewogene Zusammensetzung, Zeitersparnis, Zahnsteinprophylaxe.Erfordert ständigen Zugang zu viel Wasser. Zusammensetzung muss sorgfältig gewählt werden (getreidefrei).
Natürliche Ernährung (BARF)Natürliche Ration (rohes Fleisch, Gemüse), Qualitätskontrolle der Produkte.Schwer auszubalancieren, erfordert Zeit für die Zubereitung, Notwendigkeit von Vitaminzusätzen.

Achten Sie bei der Wahl des Futters unbedingt auf die Zusammensetzung, in der keine unverständlichen Nebenprodukte (Federn, Hörner) enthalten sein sollten. Kaufen Sie auch kein Futter, das künstliche Farbstoffe, Aromen und Konservierungsmittel enthält – Basenjis haben oft Allergien. Wenn das Futter zum Tier passt, wird es aktiv und lebensfroh sein, mit glänzendem Fell.

Vor- und Nachteile der Rasse
Basenji Vor- und Nachteile
Vorteile (+)Nachteile (-)
Bellen nicht (Ruhe in der Wohnung).Können heulen („jodeln“), was auch nicht jedem Nachbarn gefällt.
Haben keinen Eigengeruch und sind sehr reinlich.Schwer zu erziehen, stur.
Hypoallergen (bedingt, lösen seltener Reaktionen aus).Neigung zum Weglaufen und Streunen.
Aktiv, verspielt, fröhlich.Vertragen keine Kälte und Nässe.
Kompakte Größe, bequem für den Transport.Zerstörerisches Verhalten bei Langeweile (kauen Dinge an).
Robuste Gesundheit (abgesehen von der Genetik).Aggressiv gegenüber anderen Hunden (besonders gleichen Geschlechts).
Interessante Fakten über die Rasse
  • Basenjis waschen sich mit den Pfoten wie Katzen und können auf ihre Art sogar schnurren.
  • Ihre Pfotenballen sind verbunden (die zwei mittleren), was selten vorkommt.
  • In ihrer Heimat, dem Kongo, kostet der Hund weniger als eine gute Ehefrau, aber mehr als ein Gewehr.
  • Basenji-Hündinnen werden nur einmal im Jahr läufig (wie Wölfe), im Gegensatz zu den meisten Haushunden (bei denen dies zweimal im Jahr geschieht).
Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Beißen Basenjis?
Wie jeder Hund können sie beißen, wenn man sie provoziert. Aber sie sind nicht grundlos aggressiv gegenüber Menschen. Allerdings mögen sie keine Distanzlosigkeit von Fremden.

Kann man sie im Park von der Leine lassen?
Es wird kategorisch davon abgeraten, es sei denn, es handelt sich um ein eingezäuntes Gelände. Der Verfolgungstrieb ist stärker als der Gehorsam.

Wie verhalten sie sich gegenüber Kindern?
Mit „ihren“ Kindern kommen sie gut aus, wenn die Kinder sie nicht an den Ohren ziehen. Aber für fremde Kleinkinder sind sie nicht die besten Babysitter.

Video über die Rasse
Vorteile
  • Bellt kaum
  • Reinlich, geruchlos
  • Kompakt für die Wohnung
  • Klug und eigenständig
Nachteile
  • Stur — schwierige Ausbildung
  • Starker Jagdinstinkt
  • Nichts fürs Leben mit Kleintieren
  • Eigenwilliger „katzenhafter“ Charakter
Vergleich mit ähnlichen Rassen
PharaonenhundPodenco IbicencoThai Ridgeback
Höhe53–63 cm60–72 cm51–61 cm
Energie44.54
Wohnung32.53
Anfänger32.52.5
Häufige Fragen
Stimmt es, dass Basenjis nicht bellen?
Ja — der Bau des Kehlkopfs erlaubt kein gewöhnliches Bellen; stattdessen stößt der Basenji einen charakteristischen „Jodler“ oder ein Knurren aus.
Verträgt sich der Basenji mit Katzen?
Meist schlecht — starker Jagdinstinkt. Nur bei früher Erziehung möglich.
Ist der Basenji für Anfänger geeignet?
Eher nicht — der eigenständige, sture „katzenhafte“ Charakter verlangt Geduld und Erfahrung.
Quellen

FCI-Standard Nr. 43 · The Kennel Club

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