| Höhe | 53–63 cm |
| Gewicht | 18–27 kg |
| Lebenserwartung | 12–14 Jahre |
| FCI-Gruppe | 5 · Urtyp |
| Herkunft | Malta |
Genaue Bewertungen
- Insgesamt robuste Rasse
- Narkoseempfindlichkeit (wie bei Windhunden)
- Allergien und empfindliche Haut
- Patellaluxation
- Laufverletzungen
Hochwertiges Futter für eine aktive Rasse, Gewichtskontrolle. Empfindliche Haut — vorsichtig mit Allergenen; vor Kälte schützen (kurzes Fell).
Der Pharaonenhund (Pharaoh Hound) zählt zu den geheimnisvollsten und elegantesten Hunderassen in der Welt der Kynologie. Beim Anblick ihrer feinen Silhouette fühlt man sich unweigerlich in die Zeit der Pyramiden und altägyptischen Gottheiten zurückversetzt. Aber haben diese Hunde die Pharaonen wirklich begleitet, oder ist das nur eine schöne Legende? Es sind unglaublich fröhliche, gutmütige und liebevolle Wesen, die trotz ihres aristokratischen Aussehens im Herzen verspielte Kinder bleiben. Mehr dazu erfahren Sie auf Tvaryny.
Pharaonenhund: Kurzer Überblick und Eigenschaften

| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Herkunftsland | Malta (Schirmherrschaft: Großbritannien) |
| Erste Erwähnung (offiziell) | 1974 (als Rasse), aber die Wurzeln reichen Jahrtausende zurück |
| Verwendung | Jagdhund (Sicht und Geruch), Begleithund |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 6 (Urtyp) |
| Lebenserwartung | 15-17 Jahre (langlebig für Hunde dieser Größe) |
| Widerristhöhe (Rüden) | 56-63 cm (ideal 56 cm) |
| Widerristhöhe (Hündinnen) | 53-61 cm (ideal 53 cm) |
| Gewicht | 18-27 kg |
| Felltyp | Kurz, glänzend, ohne Unterwolle |
| Pflegeaufwand | Gering (braucht wenig Pflege, aber viel Aktivität) |
Geschichte der Rasse: Mythen und Realität

Die Entstehungsgeschichte dieser Rasse ist von Geheimnissen umhüllt, die Wissenschaftler seit Jahrzehnten zu entschlüsseln versuchen. Die genaue Herkunft des Pharaonenhundes von der Insel Malta ist bis heute Gegenstand von Diskussionen. Seinen majestätischen Namen erhielt die Rasse aufgrund ihrer verblüffenden Ähnlichkeit mit Darstellungen des altägyptischen Gottes Anubis, der als Mensch mit dem Kopf eines Schakals oder Wildhundes gezeichnet wurde. Genau dieser Hundetyp gilt einer romantischen Version zufolge als Vorfahre des modernen Pharaonenhundes. Es wird angenommen, dass die alten Ägypter ähnliche Windhunde zur Jagd auf Gazellen einsetzten.
Engländer und Historiker vermuten, dass diese Hunde dank phönizischer Kaufleute nach Malta gelangten, die im Mittelmeerraum regen Handel trieben und ihre Hunde vor über 2000 Jahren dorthin brachten. Dort, in der Isolation der Insel, blieb die Rasse in fast ursprünglicher Form erhalten. Das macht sie genetisch ähnlich zu anderen alten Rassen, wie dem Kanaan Hund, der ebenfalls zum Urtyp gehört und die Züge seiner wilden Vorfahren bewahrt hat.
Nationales Erbe Maltas
Die Malteser selbst haben jedoch eine eigene Sicht auf die Geschichte. Sie glauben, dass sich diese Hunde direkt in den Gebieten des westlichen Mittelmeers entwickelt haben. Interessanterweise verwenden die Einheimischen gar nicht den Namen „Pharaonenhund“. Auf Malta heißt diese Rasse offiziell „Kelb tal-Fenek“, was wörtlich übersetzt „Kaninchenhund“ oder „Hund für die Kaninchenjagd“ bedeutet. Dieser Name beschreibt ihren Zweck am besten. Jahrhundertelang schätzten maltesische Bauern diese Tiere nicht für ihre Schönheit, sondern für ihre Fähigkeit, Wildkaninchen in felsigem Gelände zu fangen.
In den 1920er Jahren wurden die ersten Exemplare nach Großbritannien importiert, lösten damals aber keine Begeisterung aus. Echte Popularität erlangten sie erst in den 1960er Jahren, als Kynologen die Einzigartigkeit und Eleganz der Rasse erkannten. 1974 wurde die Rasse offiziell vom englischen Kennel Club anerkannt, und 1977 wurde der internationale FCI-Standard verabschiedet. 1979 erklärte die Regierung Maltas den „Kelb tal-Fenek“ zum Nationalhund des Landes, und sein Abbild wurde sogar auf maltesische Münzen geprägt.
Wie sieht der Pharaonenhund aus: Beschreibung des Äußeren

Das Erscheinungsbild eines Pharaos ist eine Kombination aus Athletik und Anmut. Es ist ein Hund mittlerer Größe, schlank, aber gleichzeitig kraftvoll. In ihm steckt nichts Grobes, jede Bewegung ist voller Adel. Vom Typ her erinnert er an andere mediterrane Windhunde, und ein ungeübtes Auge könnte ihn mit einer Rasse wie dem Podenco Ibicenco verwechseln, obwohl es sich um unterschiedliche Hunde mit verschiedenen Nuancen in Körperbau und Charakter handelt.
- Kopf: Langgestreckt, in Form eines stumpfen Keils. Der Schädel ist lang, trocken und klar definiert. Der Übergang von der Stirn zur Schnauze (Stop) ist sichtbar, aber sanft.
- Nase: Ausschließlich fleischfarben, was mit der Fellfarbe harmoniert. Dies ist ein wichtiges Rassemerkmal. Eine schwarze Nase ist ein disqualifizierender Fehler.
- Augen: Oval geformt, mäßig tief sitzend. Die Farbe ist ein leuchtendes Bernstein, was dem Blick Eindringlichkeit und Intelligenz verleiht. Bei Welpen sind die Augen blau, ändern aber mit dem Alter die Farbe zu Gelb oder Bernstein.
- Ohren: Das „Markenzeichen“ der Rasse. Sie sind sehr groß, dünn, stehend und breit am Ansatz. Wenn der Hund aufmerksam ist, sind die Ohren hoch aufgerichtet, was ihm das charakteristische majestätische Aussehen verleiht.
- Körper: Flexibel, fast quadratisches Format. Die Oberlinie ist gerade, die Kruppe leicht abfallend. Der Brustkorb ist tief und reicht bis zu den Ellbogen, was viel Platz für Lunge und Herz bietet – der Motor dieses Läufers.
- Gliedmaßen: Lang, gerade, parallel. Die Winkelungen sind moderat, was dem Hund erlaubt, sich mit freiem, raumgreifendem Schritt zu bewegen. Die Pfoten sind stark, die Krallen hell. Afterkrallen werden in der Regel im frühen Alter entfernt.
- Rute: Ähnelt einer Peitsche. Dick an der Wurzel und verjüngt sich zum Ende hin. In Ruhe hängt sie herab und reicht bis zum Sprunggelenk. In Bewegung wird sie bogenförmig nach oben getragen, darf sich aber nicht ringeln.
- Fell und Farbe: Das Fell ist kurz, eng anliegend und variiert von fein bis etwas harsch. Unterwolle fehlt gänzlich. Die Farbe umfasst verschiedene Rottöne (von gelbbraun bis zu sattem Kastanienbraun). Weiße Abzeichen sind zulässig: an der Rutenspitze (erwünscht), an der Brust („Stern“), an den Zehen. Ein dünner weißer Streifen in der Gesichtsmitte ist ebenfalls erlaubt.
Einzigartige Merkmale: Warum sie „Menschen im Hundepelz“ sind

Der Pharaonenhund besitzt zwei einzigartige physiologische Eigenschaften, die ihn emotional unglaublich menschenähnlich machen. In allgemeinen Standards wird selten darüber geschrieben, aber jeder Besitzer wird diese Fakten bestätigen.
- Fähigkeit zu erröten: Dies ist die einzige Hunderasse, die vor Aufregung oder Freude erröten kann. Wenn der „Pharao“ glücklich ist oder einen emotionalen Höhenflug erlebt, werden seine Nase und die Innenseite der Ohren leuchtend rosa. Dies geschieht durch die verstärkte Durchblutung der Kapillaren, die dicht unter der Oberfläche der dünnen Haut liegen.
- Das berühmte Lächeln: Diese Hunde können lächeln, indem sie die Lippen ziehen und die Zähne in einer breiten Grimasse der Freude zeigen. Das ist kein aggressives Fletschen, sondern Ausdruck echten Glücks bei der Begrüßung des Besitzers. Es sieht unglaublich rührend und lustig aus.
Charakter: Temperament und Verhalten

Von einem Charakter wie dem des Pharaonenhundes kann man nur träumen, wenn man bereit ist, ihre Unabhängigkeit zu akzeptieren. Manchmal scheint es, als wären sie gar keine Hunde. So sehr ähneln sie Menschen, nur sind sie viel gutmütiger und strahlender. Sie können unterschiedlich sein, man weiß nie, was einem „Pharao“ gerade durch den Kopf geht. Er kann ein verspielter Clown sein oder umgekehrt ein nachdenklicher und ruhiger Aristokrat, der die Welt herablassend vom Sofa aus betrachtet. Manchmal schlau, und manchmal völlig naiv.
Beziehung zur Familie
Diese Hunde haben ein riesiges Bedürfniss nach Liebe und Zärtlichkeit. Es ist für sie lebensnotwendig, dass der Besitzer ihnen viel Aufmerksamkeit schenkt. Das ist keine Rasse, die man in einen Zwinger sperren und zweimal am Tag füttern kann. Man darf sie nicht lange allein lassen – das verursacht bei ihnen Stress und destruktives Verhalten. Diese Hunde lieben es zu kommunizieren oder einfach nur in der Nähe zu sein und Sie mit der Seite zu berühren. Sie kommen wunderbar mit Kindern aus und sind geduldig bei deren Streichen, aber wie bei jedem Hund sollten Spiele unter Aufsicht stattfinden.
Jagdtrieb
Wichtig zu wissen: Zu Hause sind sie Plüschtiere, aber draußen unermüdliche Raubtiere. Ihr Instinkt, Beute zu verfolgen, ist extrem stark. Im Gegensatz zu typischen Windhunden (Greyhounds), die auf Sicht jagen, nutzen Pharaonenhunde eine Kombination aus Sicht, Gehör und Geruch. Das macht sie zu universellen „Jagdmaschinen“. Wenn Sie einen Hund mit hohem Energielevel suchen, ähnlich dem Irish Red and White Setter, aber mit kurzem Fell, ist der Pharao eine gute Wahl, bedenken Sie jedoch seine Unabhängigkeit.
Vor- und Nachteile der Rasse

| Vorteile (+) | Nachteile (-) |
|---|---|
| Kein Geruch: Selbst nasses Fell riecht kaum nach „Hund“. Sie sind sehr reinlich. | Laute Stimme: Pharaonen sind gesprächige Hunde. Sie bellen bei der Verfolgung und können zu Hause „diskutieren“. |
| Freundlichkeit: Völliges Fehlen von Aggression gegenüber Menschen. | Jagdinstinkt: Können Katzen, Eichhörnchen oder Plastiktüten hinterherjagen und Befehle ignorieren. |
| Gesundheit: eine rassespezifische Liste von Erbkrankheiten wurde nie erstellt — „nicht beschrieben“ heißt „nicht untersucht“, nicht „nicht vorhanden“. | Kälteempfindlich: Brauchen Kleidung bei kaltem und feuchtem Wetter. |
| Intelligenz: Sehr klug, fähig, selbstständig Entscheidungen zu treffen. | Unabhängigkeit: Erziehung erfordert Geduld, sie gehorchen nicht blind wie Schäferhunde. |
| Ästhetik: Unglaublich schöne und graziöse Tiere. | Koprophagie: Einige Vertreter neigen dazu, Unverdauliches zu fressen, besonders im jungen Alter. |
Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung

Diese Hunde unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von anderen durch ihr starkes Immunsystem. Sie sind in Bezug auf genetische Gesundheit wahrlich einzigartig. Die Population formte sich unter harten Bedingungen der natürlichen Selektion, sodass schwache Individuen einfach nicht überlebten. Vertreter dieser Rasse sind langlebig. Dennoch gibt es gewisse Nuancen, die man kennen sollte.
- Empfindlichkeit gegenüber Anästhesie: Wie alle Windhunde haben Pharaonenhunde einen sehr geringen Anteil an Unterhautfett. Das macht sie extrem empfindlich gegenüber Barbituraten und Narkosemitteln. Normale Dosen für Hunde ihres Gewichts können für sie tödlich sein. Ihr Tierarzt muss die Besonderheiten von Windhunden kennen.
- Hüftgelenksdysplasie: Obwohl seltener als bei großen, massigen Hunden, ist eine Untersuchung der Elterntiere des Welpen obligatorisch.
- Kniescheibenluxation (Patellaluxation): Kommt gelegentlich bei Vertretern der Rasse vor.
- Allergien: Die empfindliche Haut kann auf Haushaltschemikalien oder minderwertiges Futter reagieren.
- Magendrehung: Wegen des tiefen Brustkorbs besteht das Risiko von Blähungen und Magendrehung. Man muss darauf achten, dass der Hund direkt nach dem Essen nicht aktiv herumrennt.
Dank der starken Genetik sowie Ihrer Fürsorge und Liebe werden diese Hunde lange leben und Sie erfreuen. Vergessen Sie nicht, Ihr Haustier rechtzeitig zu impfen und regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zum Tierarzt zu bringen. In diesem Fall können Sie immer sicher sein, dass Ihr Hund bei bester Gesundheit ist.
Pflege und Haltung

Pharaonenhunde passen sich gut an das Leben in einer Wohnung an, vorausgesetzt, sie bekommen genügend Auslauf. Sie lieben den Komfort weicher Sofas und warmer Decken. Das Klima spielt jedoch eine wichtige Rolle.
Schutz vor Kälte
Hierzulande würden sie in einem Zwinger einfach erfrieren, denn ihr Fell schützt überhaupt nicht vor Kälte, und die Fettschicht ist minimal. Im Winter müssen Pharaonen für den Spaziergang unbedingt in einen speziellen warmen Hunde-Overall gekleidet werden. Schuhe können ebenfalls nötig sein, wenn die Temperaturen sehr tief fallen, um die zarten Pfotenballen vor Streusalz und Eis zu schützen. Auch zu Hause können sie frieren, weshalb viele Besitzer ihnen spezielle „Schlafanzüge“ kaufen.
Körperliche Aktivität
Berücksichtigen Sie, dass Pharaonen sich viel bewegen müssen. Energie haben sie mehr als genug. Sie sind in der Lage, sehr große Distanzen zurückzulegen. Ideal für sie ist Coursing (Rennen hinter einem mechanischen Hasen) – das erlaubt ihnen, angestaute Energie rauszulassen und den Jagdinstinkt unter sicheren Bedingungen zu befriedigen. Sie leisten Ihnen auch gerne Gesellschaft beim morgendlichen Joggen oder bei Radtouren.
Wichtig: Von der Leine lassen darf man einen Pharaonenhund nur auf sicher eingezäuntem Gelände. Der Jagdinstinkt kann in jeder Sekunde die Oberhand gewinnen, und er wird einem flinken Tierchen hinterherjagen, ohne Ihre Rufe zu hören. Sie sind sehr schnell, und sie einzuholen ist unmöglich.
Hygiene
Die Fellpflege ist denkbar einfach. Ihr kurzes Haar benötigt weder regelmäßiges Bürsten noch Schneiden. Es reicht, diese Hunde einmal pro Woche mit einem Gumminoppenhandschuh abzureiben, um abgestorbene Haare zu entfernen und die Haut zu massieren. Waschen sollte man Pharaonen nur bei starker Verschmutzung unter Verwendung milder Shampoos für empfindliche Haut.
Achten Sie auf die Ohren: Wegen ihrer Größe und Offenheit kann sich dort Staub ansammeln, daher müssen sie regelmäßig kontrolliert werden. Die Krallen wachsen bei Pharaonen schnell, und wenn der Hund sie nicht auf Asphalt abnutzt, müssen sie geschnitten werden. Lange Krallen stören die korrekte Stellung der Pfote beim Laufen.
Erziehung und Sozialisierung

Pharaonenhunde sind klug und lernen schnell, können aber übermäßig emotional sein und sich leicht ablenken lassen. Standardmethoden des „Drills“, die bei Schäferhunden funktionieren, passen hier nicht. Der Pharao muss verstehen, warum er einen Befehl ausführen soll.
Diese Hunde dulden keine grobe Behandlung; sie können sogar beleidigt sein und mit ihrem ganzen Aussehen zeigen, dass sie nicht mehr mit Ihnen kooperieren wollen. Die beste Methode ist positive Bestärkung (Leckerlis, Spielzeug, Lob). Schon für einen Leckerbissen sind Pharaonenhunde zu vielem bereit. Mit der Sozialisierung sollte man so früh wie möglich beginnen: den Welpen mit verschiedenen Geräuschen, Menschen, anderen Hunden und Autos vertraut machen. Das hilft, Schreckhaftigkeit in der Zukunft zu vermeiden.
Wenn Ihnen der Typ der mediterranen Windhunde gefällt, der Pharao aber zu groß erscheint, werfen Sie einen Blick auf seinen „kleinen Bruder“ – den Cirneco dell’Etna. Das ist eine sizilianische Rasse, äußerlich sehr ähnlich, aber kleiner, was für kleine Wohnungen praktischer sein kann.
Ernährung: Wichtige Empfehlungen

Die Ration des Pharaonenhundes muss hochwertig sein, denn es ist eine aktive Rasse mit schnellem Stoffwechsel. Wenn der Organismus alle notwendigen Stoffe erhält, sieht der Hund athletisch aus, mit glänzendem Fell und festen Muskeln.
Die Hauptsache ist, dass die Ernährung ausgewogen ist. Hunde dieser Rasse können Lebensmittelallergien haben, daher sollte man neue Produkte vorsichtig einführen. Viele Hundehalter bevorzugen fertiges Futtter der Klasse Super-Premium oder Holistic. Wenn Sie Trockenfutter wählen, achten Sie auf den Proteinanteil – er muss ausreichen, um die Muskelmasse zu erhalten.
| Fütterungsart | Empfehlungen | Was zu vermeiden ist |
|---|---|---|
| Trockenfutter | Wählen Sie Futter für aktive Hunde mittlerer Rassen. Prüfen Sie die Zusammensetzung: Fleisch sollte an erster Stelle stehen. | Futter der Economy-Klasse mit hohem Getreide-, Soja- und Farbstoffgehalt. |
| Natürliche Ernährung | Fleisch (Rind, Pute, Kaninchen), Seefisch (ohne Gräten), Reis/Buchweizen, Gemüse (Zucchini, Karotten), Sauermilchprodukte. | Fettes Schweinefleisch, Röhrenknochen, Süßigkeiten, Geräuchertes, Weintrauben, Schokolade. |
Bei natürlicher Fütterung muss man unbedingt Vitamin-Mineral-Komplexe geben, besonders Kalzium in der Wachstumsphase. Denken Sie daran, dass man einen Pharaonenhund nicht überfüttern darf – Übergewicht ist verheerend für seine Gelenke und das Herz. Die Rippen sollten fühlbar sein, aber nicht krankhaft hervorstehen. Eine Besonderheit der Pharaonenhunde ist, dass sie sehr viel trinken, wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Haustier viel Wasser verbraucht – der Zugang zu frischem Wasser muss rund um die Uhr gewährleistet sein.
Interessante Fakten über Pharaonenhunde
- Der Pharaonenhund ist die einzige Rasse, bei der im offiziellen Standard eine Anforderung an die Nasenfarbe festgeschrieben ist: Sie muss fleischfarben sein, „blending with the coat“ (mit dem Fell verschmelzend).
- In ihrer Heimat Malta werden sie oft für die nächtliche Jagd eingesetzt. Man glaubt, dass das helle Fell den Jägern hilft, die Hunde im Dunkeln zu sehen, und die großen Ohren das kleinste Rascheln eines Kaninchens wahrnehmen.
- Trotz des Namens zeigten genetische Studien von 2004, dass moderne Pharaonenhunde keine direkte DNA-Verwandtschaft mit altägyptischen Hunden haben, sondern aus lokalen maltesischen Hunden „nachgebildet“ wurden. Das hindert sie jedoch nicht daran, wie lebende Statuen des Anubis auszusehen.
- Sie sind sehr „gesprächig“. Das Spektrum der Töne, die ein Pharao von sich gibt, ist beeindruckend: vom Bellen und Heulen bis zu einer Art „Jodeln“, wenn sie sehr glücklich sind.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Haaren Pharaonenhunde?
Ja, sie haaren, aber nicht stark. Das Fell ist sehr kurz, daher ist es leicht zu entfernen. Allerdings können sich die kurzen, harten Härchen im Stoff von Kleidung und Möbeln festsetzen.
Kann man sie mit Katzen halten?
Das ist eine schwierige Frage. Wenn der Welpe mit einer Katze aufgewachsen ist, können sie im Haus Freunde sein. Aber draußen wird jede fremde Katze als Beute betrachtet. Der Verfolgungstrieb ist sehr stark und schwer zu kontrollieren.
Ist diese Rasse für Anfänger geeignet?
Nicht wirklich. Obwohl sie gutmütig und nicht aggressiv sind, können ihr unabhängiger Charakter und das Bedürfnis nach viel Auslastung für jemanden ohne Erfahrung in der Hundehaltung zur Herausforderung werden.
Video über die Rasse
- Elegant und athletisch
- Insgesamt robuste Gesundheit
- Reinlich, haart wenig
- Verspielt und anhänglich zu den Seinen
- Starker Jagdinstinkt
- Feinfühlig, verträgt keine Härte
- Braucht viel Bewegung
- Kälteempfindlich
| Podenco Ibicenco | Cirneco dell’Etna | Basenji | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 60–72 cm | 42–52 cm | 40–43 cm |
| Energie | 4.5 | 4 | 4 |
| Wohnung | 2.5 | 3 | 3 |
| Anfänger | 2.5 | 3 | 2.5 |
Stimmt es, dass der Pharaonenhund errötet?
Verträgt sich der Pharaonenhund mit Katzen?
Braucht der Pharaonenhund viel Bewegung?
FCI-Standard Nr. 248 · The Kennel Club
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