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Charakter der Rasse English Setter

Ein eleganter „Gentleman der Felder“ mit seidigem, geflecktem Fell: sanft, freundlich, ein energiegeladener Vorstehhund und treuer Begleiter. Er braucht viel Bewegung und Fellpflege; er versteht sich hervorragend mit Kindern und anderen Tieren.
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English Setter
Verhaltensbewertungen
Familie 4.5 Kinder 4.0 Für Anfänger 3.0 Erziehung 3.5 Energie 4.5 Bellen 3.0 Jagdtrieb 4.0
Eignung
Wohnung · ungeeignet Kinder Katzen · bedingt Andere Hunde Für Anfänger · bedingt
Vorteile
Sanft und freundlich
Hervorragend mit Kindern und Tieren
Ausdauernder Jäger
Elegantes geflecktes Fell
Nachteile
Braucht viel Bewegung
Fellpflege
Neigung zur Taubheit
Nichts für die Wohnung
Inhalt
1Charakter: Ein Gentleman mit der Seele eines Jägers 2Vor- und Nachteile der Rasse 3Erziehung und Sozialisierung: Der Ansatz der „sanften Kraft“

Charakter: Ein Gentleman mit der Seele eines Jägers

Porträt English Setter Foto

English Setter gehören zu den intelligentesten, höflichsten und ausgeglichensten Hunden überhaupt. Vertreter dieser Rasse sind gutmütig, verschmust, treu und anhänglich. Sie lieben es, unter Menschen zu sein, besonders im Kreis ihrer Famiile. Dies ist kategorisch kein Hund für die Zwingerhaltung - ohne Kontakt zum Menschen verkümmert der Setter und leidet.

Sie binden sich unglaublich schnell an ihren Besitzer und sind bereit, alles für ihn zu tun. English Setter sind wahrscheinlich die folgsamsten und umgänglichsten aller Vorstehhunde. Dennoch sollte man ihre Leidenschaft für „Ausflüge“ nicht vergessen. Der Jagdinstinkt kann einem einen Strich durch die Rechnung machen: Sieht er einen Vogel oder nimmt einen interessanten Geruch wahr, kann der gut erzogene „Gentleman“ plötzlich „taub“ werden und Richtung Horizont davonstürmen. Der Hang zum Stöbern ist genetisch verankert, daher ist in der Stadt die Leine Pflicht.

Beziehung zu Kindern und anderen Tieren

Der English Setter ist das ideale Kindermädchen. Aggression gegenüber Menschen fehlt ihm fast völlig. Er ist geduldig bei kindlichen Streichen, was man natürlich nicht ausnutzen sollte. Mit anderen Hunden kommen Setter bestens aus, sie sind weder Raufer noch dominant. Bei kleinen Haustieren (Hamster, Wellensittiche) ist jedoch Vorsicht geboten - der Jagdinstinkt verschwindet nicht einfach.

Vergleicht man das Temperament des Engländers mit seinen engsten Verwandten, lässt sich eine interessante Abstufung feststellen. Er ist ruhiger als der cholerische Irish Red Setter, aber weicher und nachgiebiger als der solide und manchmal sture Gordon Setter (Schottischer Setter). Zudem unterscheidet er sich etwas vom seltenen Irish Red and White Setter, der als der „arbeitsfreudigste“ und ernsthafteste der ganzen Gruppe gilt.

Vor- und Nachteile der Rasse

English Setter — Vor- und Nachteile der Rasse
Vor- und Nachteile der Rasse · 6
Vorteile (Pluspunkte)Nachteile (Minuspunkte)
Unglaubliche Schönheit und Eleganz.Benötigt regelmäßige Fellpflege (Bürsten, Schneiden).
Völliges Fehlen von Aggression gegenüber Menschen.Viele Hundehaare im Haus während des Fellwechsels.
Toller Begleiter für aktive Menschen.Neigung zum Weglaufen (bei interessanten Gerüchen).
Hohe Intelligenz und Lernfähigkeit.Erträgt Einsamkeit schlecht (kann heulen oder Dinge zerstören).
Liebt Kinder und verträgt sich mit anderen Hunden.Braucht lange, aktive Spaziergänge (nichts für Faule).
Robuste Gesundheit bei richtiger Pflege.Nimmt draußen alles Fressbare und Unfressbare auf (starke Nase).

Erziehung und Sozialisierung: Der Ansatz der „sanften Kraft“

English Setter — Erziehung und Sozialisierung: Der Ansatz der sanften Kraft

"Auf den Wiesen und im Feld, da ist alles klar: Weite, Gras, Getreide, der Herr ist immer zu sehen... Aber hier im Wald ist das eine ganz andere Sache." Diese Gedanken (frei nach der Literatur über Jagdhunde) illustrieren treffend das Gefühl eines Hundes, der sich erstmals in neuen Bedingungen wiederfindet.

Der Welpe sollte keine Angst vor unbekannten Geräuschen und Gegenständen haben. Geben Sie dem Vierbeiner von klein auf die Möglichkeit, mit anderen Tieren und fremden Menschen zu interagieren. Die wichtigste Regel bei der Erziehung eines English Setters lautet: Keine Grobheit. Dies ist ein Hund mit einer zarten Seele. Wenn Sie schreien oder, Gott bewahre, den Setter schlagen, wird er sich einfach in sich selbst zurückziehen und die Arbeit verweigern. Er ist nicht stur, er ist einfach sehr sensibel.

Schlüsselkommandos für den Setter

Neben den Standards „Sitz“ und „Platz“ sind folgende Befehle lebensnotwendig:

  • „Hier!“ (Rückruf): Muss bedingungslos befolgt werden. In Anbetracht des großen Suchradius des Setters beim Spaziergang rettet dieses Kommando Leben.
  • „Steh!“ oder Stopp-Kommando: Für einen Jagdhund ist das die Basis (Vorstehen), aber in der Stadt ermöglicht es, den Hund vor einer Straße zu stoppen.
  • „Fuß“: Setter neigen dazu, an der Leine zu ziehen, weil sie immer prüfen müssen, was da vorne ist. Bringen Sie ihm vom ersten Tag an bei, an lockerer Leine zu gehen.
Vollständiges Rasseprofil → English Setter: Gesundheit und Risiken, Ernährung, Fotos
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