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Kromfohrländer — Geschichte und Standard

Ein fröhlicher westfälischer Begleiter, geboren aus einem Frontmaskottchen: freundlich, sportlich, klug und den „Seinen“ treu. Der Kromfohrländer ist eine junge deutsche Begleithunderasse, die 1945 durch einen glücklichen Zufall entstand; trotz Terrierwurzeln hat er nahezu keinen Jagdinstinkt und keine Aggression, liebt Familie und Kinder, ist aber Fremden gegenüber misstrauisch und braucht Bewegung.
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Kromfohrländer
Inhalt
1Geschichte der Rasse: Ein Zufall wird zur Legende 2Das Erscheinungsbild des Kromfohrländers

Geschichte der Rasse: Ein Zufall wird zur Legende

Die Geschichte dieser relativ jungen Rasse ist einzigartig, denn sie wurde nicht über Jahrhunderte durch Volkselektion geformt, sondern entstand durch einen glücklichen Zufall und die Beharrlichkeit einer einzigen Frau. Alles hängt indirekt mit den Kriegsereignissen Mitte des letzten Jahrhunderts zusammen. Im Jahr 1945, als der Zweite Weltkrieg seinem Ende zuging, zogen amerikanische Soldaten durch die Region Siegen, unweit des Bergzuges Krumme Furche in Westfalen.

Die Militärs hatten einen Talisman-Hund dabei - einen zotteligen, falbfarbenen Rüden namens „Peter“. Einer Version zufolge verirrte er sich, einer anderen nach schenkten die Soldaten ihn der Anwohnerin Ilse Schleifenbaum. Experten gehen davon aus, dass Peter ein Mischling des Großen Vendée-Griffons war, was seine charakteristische Erscheinung und Fellstruktur erklärt. Frau Schleifenbaum besaß zu dieser Zeit eine Hündin namens „Fiffi“, die keinen Stammbaum hatte, phänotypisch jedoch einem klassischen Drahthaar-Foxterrier ähnelte.

Die romantische Geschichte von Peter und Fiffi führte zur Geburt von Welpen, die überraschend einheitlich, gesund und ansprechend waren. Sie unterschieden sich von Terriern durch einen sanfteren Charakter, behielten jedoch ihren lebhaften Geist. Ilse Schleifenbaum, fasziniert von diesen Hunden, entschied sich, diesen Typ zu festigen. Ihre Bemühungen wurden unglaublich schnell von Erfolg gekrönt - bereits 1955 wurde die Rasse offiziell von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannt.

Das Erscheinungsbild des Kromfohrländers

Das Erscheinungsbild des Kromfohrländers

Der Kromfohrländer ist ein kräftiger Hund mit einem wohlproportionierten Körperbau. Sein Rumpf ist rechteckig, das heißt, die Körperlänge übertrifft die Widerristhöhe leicht. Besonders geschätzt werden die rauhaarigen Kromfohrländer, da sie dem Stammvater der Rasse - Peter - am ähnlichsten sind. Die Färbung ist stets ein weißer Grundton mit unterschiedlich nuancierten rotbraunen Flecken (von hellbraun bis sehr dunkel) am Kopf und auf dem Rücken.

Kopf: Der gestreckte Kopf dieses Vierbeiners und seine Hängeohren enden keilförmig. Ein wichtiges Rassemerkmal ist die „Maske“ - symmetrische Flecken am Kopf, die Augen und Ohren umfassen und durch eine weiße Blesse von der Stirn bis zur Nase geteilt werden.

Körper und Gliedmaßen: Der Rücken ist gerade und kräftig. Die Brust ist mäßig breit und tief. Die Pfoten sind ein gesondertes Thema: Sie sollten kompakt sein, sogenannte „Katzenpfoten“, was dem Hund eine hohe Wendigkeit verleiht. Die Rute ist mittellang, in Ruhestellung nach unten hängend, bei Erregung sichelförmig über den Rücken gebogen.

Vollständiges Rasseprofil → Kromfohrländer: Gesundheit und Risiken, Ernährung, Fotos
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