| Höhe | 55–68 cm |
| Gewicht | 25–30 kg |
| Lebenserwartung | 12–14 Jahre |
| FCI-Gruppe | 7 · Vorstehhunde |
| Herkunft | Deutschland |
Genaue Bewertungen
- Insgesamt robuste Arbeitsrasse (Zucht auf Gesundheit)
- Hüftgelenksdysplasie
- Epilepsie (Rasse unter besonderer Kontrolle)
- Ohrentzündungen (Hängeohren, liebt Wasser)
- Neigung zur Langeweile ohne Arbeit
Kalorienreiches Futter für einen sehr aktiven Vorstehhund, Gewichtskontrolle. Ohren regelmäßig kontrollieren; das raue Fell trimmen; einen Welpen bei einem Züchter kaufen, der die Linien auf HD und Epilepsie testet.
Der Pudelpointer ist eine einzigartige Jagdhunderasse und ein Paradebeispiel für die gelungene Kombination der besten Eigenschaften zweier herausragender Rassen. In Deutschland gezüchtet, erbte dieser Hybrid die hohe Intelligenz und Wasserliebe des Pudels sowie den unglaublichen Jagdinstinkt, die Ausdauer und den hervorragenden Geruchssinn des Pointers. Das Ergebnis ist ein vielseitiger Vorstehhund, der unter allen Bedingungen arbeiten kann: auf dem Feld, im Wald und im Wasser. Sein lebhaftes, offenes Wesen, seine natürliche Gelehrigkeit und seine robuste Gesundheit machen ihn nicht nur zu einem erstklassigen Jäger, sondern auch zu einem wunderbaren Begleiter für aktive Menschen. Mehr über diese erstaunliche Rasse erfahren Sie auf Tvaryny.
Dieser Hund ist ein wahrer Arbeiter, der es liebt, seinem Besitzer nützlich zu sein. Er ist unermüdlich bei der Arbeit, verwandelt sich aber zu Hause in ein ruhiges und liebevolles Familienmitglied. Der Pudelpointer benötigt viel körperliche Anstrengung und geistige Stimulation, weshalb er am besten zu erfahrenen Besitzern passt, die einen aktiven Lebensstil führen und ihrem Tier ausreichend Zeit widmen können.
Pudelpointer: Kurzer Rasseüberblick

| Rassenname | Pudelpointer |
| Ursprungsland | Deutschland |
| Entstehungszeit | Ende des 19. Jahrhunderts (1881) |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 7 (Vorstehhunde), Sektion 1.1 (Kontinentale Vorstehhunde, Typ „Brack“) |
| Lebenserwartung | 12-14 Jahre |
| Widerristhöhe | Rüden: 60-68 cm, Hündinnen: 55-63 cm |
| Gewicht | 20-30 kg |
| Temperament | Intelligent, energisch, gehorsam, treu, ausgeglichen |
| Verwendung | Vielseitiger Jagdhund (Apportieren, Wasserarbeit, Vorstehen) |
| Fellfarben | Braun, Dürrblattfarbe, Schwarz |
| Fellpflege | Mäßig, erfordert regelmäßiges Bürsten |
| Aktivität | Sehr hoch |
Geschichte der Rasse Pudelpointer
Die Geschichte des Pudelpointers ist das Ergebnis einer zielgerichteten und sorgfältig dokumentierten Arbeit deutscher Kynologen am Ende des 19. Jahrhunderts. Der ideelle Initiator der Rassezüchtung war der deutsche Schriftsteller und Kynologe Baron von Zedlitz, der unter dem Pseudonym „Hegewald“ schrieb. Sein Ziel war es, einen idealen, universellen Jagdhund zu schaffen, der die besten Eigenschaften der Elterntiere vereint und für die Arbeit unter den verschiedensten Bedingungen der deutschen Jagdreviere geeignet ist.
Der Baron träumte von einem Hund, der die Wasserliebe, Intelligenz und Apportierfähigkeit eines Pudels besaß, gleichzeitig aber auch den hervorragenden Geruchssinn, die Schnelligkeit, Ausdauer und das Vorstehvermögen, die für einen Pointer charakteristisch sind. Er wollte einen Hund mit hartem, schützendem Fell, das weder dorniges Gestrüpp noch kaltes Wasser fürchtete. Die Arbeit an der Rasse begann im Jahr 1881. Für die Umsetzung dieser Idee wurden sorgfältig ausgewählte Vertreter herangezogen. Auf der Seite der Pudel handelte es sich nicht um einen dekorativen Salonpudel, sondern um den alten Typ des Jagd- oder Wasserpudels. Eine der wichtigsten Gründungszuchthündinnen war eine Großpudelhündin namens Molly. Auf der Seite der Pointer wurde ein herausragender English Pointer namens Tell ausgewählt.
Der Prozess der Rasseentwicklung dauerte etwa 30 Jahre. In dieser Zeit wurden nur 11 Kreuzungen zwischen Pudeln und Pointern durchgeführt. Die Hauptarbeit erfolgte „in sich“, d.h. die Welpen aus diesen Verbindungen wurden sorgfältig nach ihren Arbeitsqualitäten und ihrem Exterieur ausgewählt und untereinander verpaart. Ziel war es, die gewünschten Merkmale zu festigen und einen stabilen Bestand zu schaffen. Alle Selektionsschritte wurden streng dokumentiert. Der erste Rasseclub wurde in Deutschland im Jahr 1897 gegründet. Dank dieser akribischen Arbeit gelang es, einen Hund zu züchten, der der ursprünglichen Idee voll entsprach – einen intelligenten, ausdauernden und vielseitigen Jäger mit ausgeglichenem Charakter.
Wie sieht der Pudelpointer aus: Standard und Erscheinungsbild

Der Pudelpointer ist ein Hund von idealen Proportionen, der Kraft und Eleganz vereint. Er darf weder zu schwer noch zu leicht sein. Sein Aussehen zeugt von Ausdauer, Schnelligkeit und der Fähigkeit zu langer Arbeit. Es ist ein Hund mit starkem Knochenbau und gut entwickelter Muskulatur.
Kopf, Augen und Ohren
Der Kopf des Pudelpointers ist mittellang, trocken, mit einem nicht zu stark ausgeprägten Übergang von der Stirn zum Fang (Stopp). Der Fang ist lang und breit, proportional zum Schädel. Ein wichtiges Merkmal ist das Vorhandensein kleiner „Schnurrbärte“, „Bärte“ und „Augenbrauen“, die ihm einen charakteristischen Ausdruck verleihen, aber die Kopfform nicht verdecken. Die Augen sind groß, rund, vorwiegend bernsteinfarben, mit einem intelligenten und lebhaften Ausdruck. Die Ohren sind mittelgroß, hängend, eng am Kopf anliegend, mit abgerundeten Spitzen.
Fell und Farbe
Das Fell ist eines der Schlüsselmerkmale der Rasse. Es sollte hart, dicht, mittellang (ca. 4-6 cm), eng anliegend und mit gut entwickelter Unterwolle sein. Eine solche Fellstruktur schützt den Hund hervorragend vor schlechtem Wetter, kaltem Wasser und Verletzungen im Gestrüpp. Das Fell sollte weder lockig noch weich sein. Der ideale Felltyp ist „drahthaarähnlich“ (wie beim Deutsch Drahthaar).
Der Rassestandard erlaubt drei Hauptfarben:
- Braun (leberfarben): Die häufigste und begehrteste Farbe.
- Dürrblattfarbe: Ein Farbton, der an Herbstlaub erinnert.
- Schwarz: Zulässig, aber seltener anzutreffen. Die Dominanz der Pointer-Gene bei einigen Vertretern der Rasse führt zu dieser schwarzen Färbung.
Kleine weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind zulässig.
Rute und Gliedmaßen
Die Rute ist eine Verlängerung der Rückenlinie. Im Ruhezustand wird sie waagerecht oder leicht angehoben getragen. Historisch wurde die Rute auf etwa zwei Drittel der Länge kupiert, um Verletzungen während der Jagd vorzubeugen. In vielen Ländern ist das Kupieren jedoch heute verboten. Die Rute sollte keine dichte Befederung haben, aber mit hartem Haar bedeckt sein. Die Gliedmaßen sind gerade, parallel, mit gut entwickelter Muskulatur, die einen starken Schub und Ausdauer in der Bewegung gewährleistet. Die Pfoten sind geschlossen, mit festen Ballen.
Temperament und Charakter des Pudelpointers

Der Charakter des Pudelpointers ist eine harmonische Kombination aus der Energie eines Jägers und der Gelassenheit eines Begleiters. Er ist ein sehr intelligenter und cleverer Hund, der schnell lernt und stets bemüht ist, seinem Herrn zu gefallen. Im Feld zeigt er unglaubliche Leidenschaft, Entschlossenheit und Unermüdlichkeit. Seine Instinkte sind bis zur Perfektion geschliffen: Er macht eine hervorragende Vorstehhaltung, folgt souverän der Spur und apportiert furchtlos Wild aus Wasser jeder Temperatur.
Gleichzeitig verwandelt sich der Pudelpointer zu Hause in ein ruhiges, ausgeglichenes und sehr liebevolles Familienmitglied. Er bindet sich stark an seine Menschen und verträgt Einsamkeit schlecht. Er braucht engen Kontakt zu seinem Besitzer. Bei richtiger Sozialisierung verträgt er sich hervorragend mit Kindern und wird für sie zu einem geduldigen und lustigen Spielpartner. Mit anderen Hunden ist er in der Regel nicht konfliktreich. Aufgrund seines starken Jagdinstinkts kann er jedoch kleine Tiere (Katzen, Nagetiere, Vögel) als Beute ansehen, weshalb eine frühzeitige Gewöhnung an das Zusammenleben erforderlich ist.
Vor- und Nachteile der Rasse Pudelpointer
Wie jede Rasse hat auch der Pudelpointer seine Vor- und Nachteile. Es ist wichtig, diese objektiv zu bewerten, bevor man sich für den Kauf eines solchen Hundes entscheidet.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✅ Hohe Intelligenz und Lernfähigkeit: Einer der klügsten Jagdhunde, lernt Befehle leicht. | ❌ Hoher Bedarf an körperlicher Aktivität: Nicht geeignet für inaktive Menschen und das Leben in einer Stadtwohnung ohne tägliche, lange Spaziergänge. |
| ✅ Vielseitigkeit: Arbeitet hervorragend an Land, im Wasser und im Wald. Geeignet für die Jagd auf verschiedene Wildarten. | ❌ Starker Jagdinstinkt: Kann kleine Tiere verfolgen, erfordert eine zuverlässige Leine an ungesicherten Orten. |
| ✅ Loyalität und Menschenbezogenheit: Bindet sich stark an die Familie, ist ein ausgezeichneter Begleiter. | ❌ Verträgt keine Einsamkeit: Kann destruktives Verhalten entwickeln, wenn er zu lange allein gelassen wird. |
| ✅ Robuste Gesundheit: Die Rasse ist nicht anfällig für viele genetische Krankheiten. | ❌ Benötigt einen erfahrenen Besitzer: Ein intelligenter Hund kann stur sein, wenn der Besitzer kein konsequenter Rudelführer für ihn ist. |
| ✅ Geringer Haarausfall: Das raue Fell haart minimal, erfordert aber regelmäßige Pflege. | ❌ Fellpflege erforderlich: Regelmäßiges Bürsten und periodisches Trimmen sind notwendig, um die Gesundheit von Haut und Fell zu erhalten. |
Pflege und Haltung des Pudelpointers

Der Pudelpointer ist ein robuster und anspruchsloser Hund, doch seine Haltung hat Besonderheiten, die mit seiner Herkunft und Bestimmung zusammenhängen.
Grooming und Fellpflege
Obwohl Pudelpointer minimal haaren, erfordert ihr rauhes Fell regelmäßige Pflege. Es wird empfohlen, den Hund 1-2 Mal pro Woche mit einer speziellen Bürste oder einem Furminator zu bürsten, um abgestorbene Haare und Unterwolle zu entfernen. Dies trägt zur Gesunderhaltung der Haut bei und verhindert die Bildung von Verfilzungen. Baden sollte man den Hund nur bei Bedarf und dabei Shampoos für rauhaarige Rassen verwenden. Häufiges Waschen kann die schützenden Eigenschaften des Fells beeinträchtigen. Es ist sehr wichtig, den Pudelpointer nicht mit einer Maschine zu scheren, da dies die Fellstruktur schädigt und es weich und unfähig macht, vor schlechtem Wetter zu schützen. Stattdessen wird professionelles Trimmen (manuelles Zupfen) 2-3 Mal im Jahr empfohlen. Auch das Fell zwischen den Pfotenballen sollte regelmäßig kontrolliert und geschnitten werden.
Haltungsbedingungen und körperliche Belastung
Dies ist eine äußerst energische Rasse. Der Pudelpointer ist kategorisch nicht für das Leben an der Kette oder im Zwinger ohne menschlichen Kontakt geeignet. Ideale Bedingungen für ihn sind ein Privathaus mit einem großen, sicher eingezäunten Gelände, auf dem er frei laufen kann. Doch selbst mit einem Garten benötigt er tägliche, ausgiebige Spaziergänge. Ein ausgewachsener Hund braucht mindestens 1.5-2 Stunden intensive körperliche Aktivität pro Tag. Dies können sein:
- Lange Spaziergänge oder Joggen;
- Schwimmen (die meisten Pudelpointer lieben Wasser);
- Apportierspiele;
- Hundesportarten: Agility, Flyball, Coursing.
Unzureichende Auslastung kann zu Verhaltensproblemen führen: Der Hund kann unruhig werden, bellen, Dinge im Haus beschädigen. Für ihn ist nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Stimulation wichtig. Ähnliche Bedürfnisse an Auslastung haben auch andere vielseitige Vorstehhunde, zum Beispiel der Deutsch Drahthaar.
Erziehung und Ausbildung des Pudelpointers

Dank seines scharfen Verstandes, den er vom Pudel geerbt hat, und seines Wunsches, zu gefallen, ist der Pudelpointer ein sehr fähiger Schüler. Er ist leicht zu erziehen, aber der Prozess erfordert Konsequenz und Geduld. Sie reagieren am besten auf positive Verstärkungsmethoden – Lob, Leckerlis, Spiele. Harte oder ungerechte Methoden können dazu führen, dass der Hund stur und verschlossen wird.
Frühe Sozialisierung ist für diese Rasse von entscheidender Bedeutung. Der Welpe muss mit verschiedenen Menschen, Geräuschen, Orten und anderen Tieren vertraut gemacht werden, damit er zu einem selbstbewussten und ausgeglichenen Hund heranwächst. Die Grundlagen des Gehorsams, wie die Kommandos „Sitz“, „Platz“, „Hier“, sollten so früh wie möglich gelehrt werden. Da es sich um eine Jagdhunderasse handelt, sollte besonderes Augenmerk auf das Erlernen des Kommandos „Hier“ und der Standfestigkeit gelegt werden, um den Hund bei starken Reizen kontrollieren zu können. Für Jäger ist der Pudelpointer ein wahrer Gewinn, er lernt leicht alle Phasen der Feldarbeit. In vielerlei Hinsicht ähnelt sein Arbeitsansatz anderen kontinentalen Vorstehhunden, wie dem Portugiesischen Vorstehhund oder dem Burgos-Pointer.
Ernährung: Womit füttert man einen Pudelpointer?
Die Ernährung des Pudelpointers muss seinem hohen Energiebedarf entsprechen. Grundlage der Ernährung kann sowohl hochwertiges Trockenfutter der Premium- oder Super-Premium-Klasse für aktive Hunde mittlerer und großer Rassen als auch natürliche Ernährung sein. Bei der Wahl von Trockenfutter ist es wichtig, auf die Zusammensetzung zu achten: Fleisch sollte an erster Stelle stehen (Huhn, Rind, Pute), nicht Getreide.
Bei natürlicher Fütterung sollte die Ration eines erwachsenen Hundes aus Folgendem bestehen:
- Fleisch und Innereien (60-70%): mageres Rindfleisch, Pute, Huhn, Pansen, Herz, Leber.
- Getreide (15-20%): Reis, Buchweizen, Haferflocken.
- Gemüse und Obst (10-15%): Karotten, Kürbis, Zucchini, Äpfel.
- Milchprodukte: Kefir, magerer Quark (mehrmals pro Woche).
Die Futtermenge hängt vom Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau des Hundes ab. Es ist wichtig, den Pudelpointer nicht zu überfüttern, da Übergewicht die Gelenke zusätzlich belastet. Stellen Sie immer frisches und sauberes Wasser zur Verfügung, besonders nach körperlicher Anstrengung.
Gesundheit und typische Krankheiten der Rasse

Der Pudelpointer ist im Allgemeinen eine sehr gesunde und robuste Rasse. Dank der sorgfältigen Auswahl in den frühen Stadien der Züchtung konnten viele genetische Krankheiten, die den Elternrassen eigen sind, vermieden werden. Wie jeder Hund hat er jedoch eine gewisse Neigung zu einigen Gesundheitsproblemen.
| Krankheit | Beschreibung und Prävention |
|---|---|
| Hüft- und Ellbogendysplasie | Eine erbliche Gelenkerkrankung. Zur Vorbeugung ist es wichtig, Welpen von verantwortungsbewussten Züchtern zu wählen, die ihre Hunde testen. Vermeiden Sie übermäßige Belastungen im Welpenalter und achten Sie auf das Gewicht des Hundes. |
| Ohreninfektionen (Otitis) | Aufgrund der hängenden Ohrenform und des häufigen Aufenthalts im Wasser sind die Ohren schlecht belüftet, was günstige Bedingungen für die Entwicklung von Bakterien und Pilzen schafft. Kontrollieren und reinigen Sie die Ohren regelmäßig, besonders nach dem Baden. |
| Magendrehung (Blähungen) | Ein lebensbedrohlicher Zustand, typisch für Hunde mit tiefem Brustkorb. Zur Vorbeugung füttern Sie den Hund in kleineren Portionen 2-3 Mal täglich und vermeiden Sie aktive Spiele unmittelbar nach dem Essen. |
| Progressive Retinaatrophie (PRA) | Eine erbliche Augenerkrankung, die zur Erblindung führen kann. Verantwortungsbewusste Züchter testen ihre Hunde auf das Vorhandensein dieses Gens. |
| Von-Willebrand-Krankheit | Eine erbliche Blutgerinnungsstörung. Kommt selten vor, erfordert aber bei chirurgischen Eingriffen Aufmerksamkeit. |
Interessante Fakten über den Pudelpointer
- Der Name spricht für sich: Im Gegensatz zu vielen anderen Rassen ist der Name „Pudelpointer“ eine direkte und ehrliche Kombination der Namen der beiden Gründungsrassen: des deutschen Jagdpudels (Pudel) und des English Pointers (Pointer).
- Strenge Selektion: In den ersten 30 Jahren der Rasseexistenz wurden weniger als 15 Individuen (Pudel und Pointer) für ihre Zucht verwendet. Der Hauptfokus lag nicht auf der Quantität, sondern auf der Qualität und den Arbeitsmerkmalen.
- Deutsche Präzision: Die Pudelpointer-Rasseclubs in Deutschland und Nordamerika führen sehr strenge Zuchtbücher und Zuchtregeln. Um eine Zuchtzulassung zu erhalten, muss ein Hund eine Reihe von Tests auf Arbeitsqualität und Gesundheit bestehen.
- Nicht für den Showring: Diese Rasse wurde ausschließlich als arbeitender Jagdhund gezüchtet. Obwohl sie an Ausstellungen teilnehmen können, liegt die Hauptpriorität in der Zucht immer auf den Jagdtalenten und nicht auf äußerer Schönheit.
- Eine ruhige Rasse: Pudelpointer neigen nicht zu grundlosem Bellen. Normalerweise geben sie nur Laut, um vor etwas Ungewöhnlichem zu warnen, was sie zu guten, aber nicht zu lauten Wachhunden macht.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ)
Ist der Pudelpointer für das Leben in einer Wohnung geeignet?
Im Allgemeinen nein. Es ist eine sehr energische Rasse, die Platz benötigt. Theoretisch kann er in einer Wohnung gehalten werden, aber nur unter der Bedingung, dass der Besitzer bereit ist, täglich 2-3 Stunden intensive Spaziergänge, Training und Spiele im Freien zu gewährleisten. Eine ideale Option ist ein Privathaus mit einem großen Hof.
Haart der Pudelpointer stark und ist er hypoallergen?
Der Pudelpointer haart sehr wenig, insbesondere im Vergleich zu kurzhaarigen Rassen. Sein raues Fell hält abgestorbene Haare zuverlässig zurück. Er ist jedoch nicht hypoallergen. Allergien werden nicht nur durch Haare, sondern auch durch Hautpartikel (Schuppen) und Speichel verursacht, daher sollten Allergiker vorsichtig sein.
Wie verträgt sich der Pudelpointer mit Kindern und anderen Tieren?
Bei richtiger Sozialisierung sind Pudelpointer wundervolle Familienhunde. Sie sind geduldig und freundlich zu Kindern. Mit anderen Hunden kommen sie in der Regel gut aus. Ihr starker Jagdinstinkt kann jedoch eine Gefahr für kleine Haustiere (Katzen, Kaninchen, Hamster) darstellen, daher müssen sie von klein auf und unter strenger Kontrolle vertraut gemacht werden.
Sind sie für Anfänger in der Erziehung schwierig?
Für einen absoluten Anfänger, der noch nie einen Hund hatte, kann der Pudelpointer aufgrund seines hohen Energie- und Intelligenzniveaus eine schwierige Wahl sein. Er benötigt einen konsequenten, selbstbewussten Rudelführer. Wenn der Besitzer nicht in der Lage ist, die richtige Disziplin und Auslastung zu gewährleisten, kann der Hund unkontrollierbar werden. Diese Rasse ist am besten für Menschen mit Erfahrung in der Haltung aktiver Hunde geeignet.
Video über die Rasse
- Vielseitiger Vorstehhund: Feld, Wald, Wasser
- Klug, gehorsam, leicht auszubilden
- Lebhaft, aufgeschlossen, gut mit Kindern
- Insgesamt robuste Gesundheit
- Sehr hohes Energieniveau — nichts für die Wohnung
- Braucht Nasenarbeit oder Jagd
- Das raue Fell braucht Trimmen
- Am besten für erfahrene, aktive Halter
| Deutsch Drahthaar | Deutsch Kurzhaar | Pointer | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 57–68 cm | 53–64 cm | 58–70 cm |
| Energie | 4.5 | 4.5 | 4.5 |
| Wohnung | 2 | 2.5 | 2.5 |
| Anfänger | 2.5 | 3 | 3 |
Aus welchen Rassen besteht der Pudelpointer?
Ist die Rasse für die Wohnung geeignet?
Ist der Pudelpointer gesund?
FCI-Standard Nr. 216 · Verein Pudelpointer
Züchter wählen · Grundlagen der Erziehung · Zuhause vorbereiten
