| Höhe | 56–69 cm |
| Gewicht | 35–60 kg |
| Lebenserwartung | 8–10 Jahre |
| FCI-Gruppe | 2 · Molosser |
| Herkunft | Deutschland |
Genaue Bewertungen
- Osteosarkom (Knochenkrebs) bis 12 %
- Hüft-/Ellbogendysplasie (>20 %)
- Subaortenstenose (SAS, Herz)
- Magendrehung
- Degenerative Myelopathie
Der großen Rasse — kontrolliertes Wachstum im Welpenalter (um die Gelenke nicht zu überlasten), hochwertiges Eiweiß und strenge Gewichtskontrolle. Aus erhöhtem Napf in kleinen Portionen füttern (Magendrehungsrisiko), Gelenkschutzmittel zugeben.
Der Rottweiler – eine der bekanntesten und beliebtesten Hunderassen weltweit. Schon immer waren sie ausdauernde Arbeitshunde, doch heute wählen viele sie als treue Haustiere und Begleiter. Ihre kräftige Statur und die charakteristische schwarz-rote Fellzeichnung sind unverwechselbar. Dieser detaillierte Rasseüberblick über den Rottweiler wurde vom Team von Tvaryny erstellt, um Ihnen alle Nuancen der Haltung dieses majestätischen Hundes näherzubringen. Obwohl Rottweiler manchmal eigensinnig sein können, was die Erziehung für Anfänger erschwert, sind sie von Natur aus äußerst loyale, ausgeglichene und liebevolle Hunde, die bei richtiger Erziehung zu wunderbaren Familienmitgliedern werden und Kinder abgöttisch lieben. Ob Ihr Hund zu einem furchterregenden Wächter oder einem sanften Freund heranwächst, hängt ausschließlich von Ihnen und Ihrem Erziehungsansatz ab.
Rottweiler: Die wichtigsten Rassemerkmale

| Rassebezeichnung | Rottweiler |
| Herkunftsland | Deutschland |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 2 (Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde), Sektion 2.1 (Molosser, doggenartige Hunde) |
| Lebenserwartung | 9–10 Jahre |
| Widerristhöhe (Rüden) | 61–68 cm |
| Widerristhöhe (Hündinnen) | 56–63 cm |
| Gewicht (Rüden) | ca. 50 kg |
| Gewicht (Hündinnen) | ca. 42 kg |
| Temperament | Ausgeglichen, selbstsicher, gehorsam, mutig, treu, mit natürlichem Wächterinstinkt |
| Bewegungsbedarf | Hoch |
| Neigung zum Haaren | Mittel |
| Pflegeaufwand | Gering |
Geschichte der Rasse Rottweiler
Die Geschichte des Rottweilers reicht bis in die Zeit des Römischen Reiches zurück. Als seine Vorfahren gelten molosserartige Hunde, die die römischen Legionen auf ihren Zügen durch die Alpen begleiteten. Die Hauptaufgabe dieser Hunde war das Treiben und Bewachen von Vieh, das als „lebender Vorrat“ an Nahrung für die Armee diente. Nach dem Zerfall des Reiches blieben viele dieser Hunde in Süddeutschland, wo sie sich mit lokalen Rassen kreuzten.
Ihren Namen erhielt die Rasse von der deutschen Stadt Rottweil, die im Mittelalter ein großes Handelszentrum war und für ihre Viehmärkte bekannt war. Hier wurden diese Hunde, die man bald „Rottweiler Metzgerhunde“ nannte, zu unentbehrlichen Helfern der Metzger und Bauern. Sie trieben nicht nur Herden, sondern schützten sie auch vor Raubtieren und Dieben. Es gibt eine Legende, dass Metzger, die mit ihren Einnahmen vom Markt zurückkehrten, Geldbörsen mit Geld an den Hals ihrer Rottweiler banden, da sie absolut sicher waren, dass ihre Einnahmen sicher waren. Kein Räuber wagte es, sich einem solchen „Safe“ zu nähern.
Mit dem Aufkommen der Eisenbahn Ende des 19. Jahrhunderts verschwand der Bedarf am Weitertreiben von Vieh, und die Rasse stand am Rande des Aussterbens. Anfang des 20. Jahrhunderts jedoch lenkten Enthusiasten ihre Aufmerksamkeit auf die herausragenden Arbeitsqualitäten des Rottweilers. Im Jahr 1901 ereignete sich ein denkwürdiger Vorfall in Hamburg, als ein Polizist mithilfe eines Rottweilers eine Meute rebellischer Matrosen zerstreute, was der Rasse sofort wieder Popularität verschaffte. Bald darauf wurden Rottweiler offiziell als Polizei- und Diensthunde eingesetzt. Der erste Rassestandard wurde 1914 erstellt. Interessant ist, dass diese Hunde in der Sowjetunion sogar zum Schutz domestizierter Elche vor Wilderern eingesetzt wurden, was von ihrer Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit zeugt.
Wie sieht ein Rottweiler aus: Rassestandard und Aussehen

Der Rottweiler ist ein mittelgroßer bis großer Hund, stämmig und kräftig, aber gleichzeitig elegant und harmonisch gebaut. Sein Erscheinungsbild strahlt Kraft, Ausdauer und Selbstvertrauen aus.
- Kopf: Mittellang, breit zwischen den Ohren. Stirn mäßig gewölbt. Der Übergang von der Stirn zum Fang ist gut ausgeprägt.
- Fang: Weder gestreckt noch verkürzt. Kiefer kräftig und breit, mit einem Scherengebiss (42 Zähne). Lefzen schwarz, straff anliegend.
- Augen: Mittelgroß, mandelförmig, dunkelbraun. Der Ausdruck der Augen ist ruhig, selbstbewusst und wachsam.
- Ohren: Hängend, mittelgroß, dreieckig. Hoch und weit angesetzt, was den Schädel optisch verbreitert.
- Körper: Rücken gerade, kräftig und muskulös. Brust breit, tief und voluminös, mit gut entwickelter Vorderbrust. Bauch leicht aufgezogen.
- Rute: Im natürlichen Zustand, horizontal in Verlängerung der Rückenlinie. Früher wurde die Rute kurz kupiert, aber heute ist dies in den meisten Ländern verboten, und die natürliche Rute ist Standard.
- Gliedmaßen: Gerade, parallel, mit kräftigem Knochenbau und ausgeprägter Muskulatur. Pfoten rund, geschlossen, mit harten Ballen und kurzen schwarzen Krallen.
- Fell: Besteht aus mittellangem Stockhaar und dichter Unterwolle. Das Fell ist grob, gerade, dicht anliegend.
- Färbung: Klassisch schwarz mit klar abgegrenzten, satt rotbraunen Abzeichen. Die Abzeichen befinden sich an den Wangen, am Fang, unter den Augen, an der Unterseite des Halses, an der Brust, an den Gliedmaßen und unter der Rutenbasis.
Charakter und Temperament des Rottweilers

Hinter dem imposanten Äußeren des Rottweilers verbirgt sich ein ausgeglichener und ruhiger Charakter. Es sind mutige, furchtlose und äußerst selbstbewusste Hunde. Sie sind wachsam, aufmerksam und besitzen einen angeborenen Beschützerinstinkt. Im Kreis seiner Familie ist der Rottweiler ein sanfter und liebevoller Freund, der sich tief an seine Menschen bindet. Oft wählen sie ein Familienmitglied als „ihren“ Herrn aus, dem sie bedingungslos gehorchen, aber dennoch alle lieben und respektieren.
Fremden gegenüber verhalten sich Rottweiler reserviert und abwartend. Sie neigen nicht zu ungerechtfertigter Aggression, sind aber immer bereit, ihr Territorium und ihre Familie zu verteidigen, wenn sie eine echte Bedrohung spüren. Daher sollte man Unbekannte niemals unbeaufsichtigt mit dem Hund lassen. Rottweiler kommen hervorragend mit Kindern aus, besonders wenn sie mit ihnen aufwachsen. Sie sind geduldig und können für Kinder ein wunderbarer Spielgefährte und zuverlässiger Beschützer sein. Dennoch ist es wichtig, dem Kind den richtigen Umgang mit einem großen Hund zu erklären, um versehentliche Verletzungen zu vermeiden.
Diese Hunde sind nicht laut, sie bellen hauptsächlich, wenn es einen Grund gibt. Ihre Souveränität und Ruhe machen sie ähnlich wie andere ernsthafte Wachhunde, wie zum Beispiel den Bullmastiff, obwohl der Rottweiler energischer und beweglicher ist.
Vor- und Nachteile der Rasse Rottweiler
| Vorteile (Pluspunkte) | Nachteile (Minuspunkte) |
|---|---|
| Hervorragender Wach- und Schutzhund. Angeborener Instinkt zum Schutz von Territorium und Familie. | Neigung zur Dominanz. Benötigt einen starken, selbstbewussten und konsequenten Halter. |
| Hohe Intelligenz und Lernfähigkeit. Lernt bei richtiger Herangehensweise leicht Kommandos. | Benötigt frühe und umfassende Sozialisierung. Ohne sie kann er übermäßig misstrauisch gegenüber Fremden werden. |
| Treue und Liebe zu seiner Familie. Sehr sanft und anhänglich gegenüber „seinen“ Menschen. | Hohe Anforderungen an körperliche Auslastung. Nicht geeignet für inaktive Menschen. |
| Pflegeleichtes Fell. Benötigt keine aufwendige Fellpflege. | Anfälligkeit für bestimmte Erbkrankheiten (Hüftdysplasie, Herzprobleme). |
| Ausgeglichenes und ruhiges Temperament (bei richtiger Erziehung). | Nicht die beste Wahl für Anfänger. Kann eigensinnig sein und Grenzen austesten. |
| Kommt gut mit Kindern in der Familie aus. | Haart saisonal stark. Benötigt in diesen Perioden häufigeres Bürsten. |
Erziehung, Ausbildung und Sozialisierung

Rottweiler sind äußerst intelligente Hunde, die schnell lernen. Ihre Intelligenz geht jedoch Hand in Hand mit einer gewissen Eigensinnigkeit und Dominanzneigung. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Erziehung liegt darin, eine Beziehung auf gegenseitigem Respekt aufzubauen und nicht auf Angst. Der Halter sollte für den Rottweiler ein unbestrittener Anführer sein – ruhig, selbstbewusst und konsequent. Erziehungsmethoden, die auf positiver Bestärkung (Lob, Leckerlis) basieren, wirken deutlich effektiver als Strenge und Bestrafung, die beim Hund eine Abwehrreaktion oder Starrsinn hervorrufen können.
Sozialisierung ist der wichtigste Aspekt der Rottweiler-Erziehung. Sie sollte so früh wie möglich, bereits im Welpenalter, begonnen werden. Machen Sie den Welpen mit verschiedenen Menschen (Erwachsenen, Kindern), anderen Tieren, Geräuschen, Orten und Situationen vertraut. Dies wird ihm helfen, selbstbewusst und ruhig auf neue Reize zu reagieren, anstatt Angst oder Aggression zu zeigen. Dank ihrer hohen Intelligenz und Arbeitsbereitschaft sind Rottweiler in verschiedenen Hundesportarten wie Obedience und Schutzdienst erfolgreich. Ihr Energie- und Intelligenzniveau wird oft mit Rassen wie dem Dobermann Pinscher oder dem Deutschen Boxer verglichen.
Gesundheit und typische Krankheiten des Rottweilers

Rottweiler sind im Allgemeinen robuste Hunde, aber wie viele große Rassen haben sie eine Veranlagung für bestimmte Erbkrankheiten. Es ist wichtig, diese Risiken zu kennen, um rechtzeitig Vorbeugungsmaßnahmen zu treffen.
| Krankheit | Beschreibung und Prävention |
|---|---|
| Hüft- und Ellbogendysplasie | Das häufigste Problem. Dies ist eine Fehlentwicklung des Gelenks, die zu Arthrose und Schmerzen führt. Prävention: Kaufen Sie Welpen von seriösen Züchtern, die ihre Elterntiere testen; überlasten Sie den Welpen nicht mit körperlicher Bewegung bis zum Alter von 1,5–2 Jahren, kontrollieren Sie das Gewicht. |
| Riss des vorderen Kreuzbandes | Eine häufige Kniegelenksverletzung bei aktiven Hunden. Erfordert einen chirurgischen Eingriff. |
| Magendrehung (Blähungen) | Ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem sich der Magen verdreht. Prävention: Füttern Sie den Hund 2–3 Mal täglich in kleinen Portionen, vermeiden Sie Aktivität unmittelbar nach dem Fressen. |
| Kardiomyopathie und Aortenstenose | Herzkrankheiten, die regelmäßige kardiologische Untersuchungen erfordern, insbesondere im Alter. |
| Krebserkrankungen (Osteosarkom) | Rottweiler haben ein erhöhtes Risiko für Knochenkrebs. Jede Lahmheit bei einem erwachsenen Hund erfordert einen sofortigen Tierarztbesuch. |
| Augenerkrankungen | Mögliche Lidrandfehlstellungen (Entropium/Ektropium), progressive Netzhautatrophie, Katarakt. |
Besonderheiten der Rottweiler-Ernährung

Die richtige Ernährung ist die Grundlage für die Gesundheit und Langlebigkeit Ihres Rottweilers. Angesichts ihres Gewichts, ihrer Aktivität und ihrer Anfälligkeit für Gelenkprobleme sollte die Ration sorgfältig ausgewogen sein. Sie können sowohl hochwertiges Trockenfutter als auch natürliche Fütterung wählen.
Bei der Wahl von Trockenfutter sollten Sie Marken der Super-Premium- oder Holistic-Klasse für große Rassen bevorzugen. Achten Sie auf die Zusammensetzung: An erster Stelle sollte Fleisch stehen (nicht Fleischmehl), der Proteingehalt sollte mindestens 22-26% betragen, der Fettgehalt 12-16%. Es ist wichtig, dass das Futter Chondroprotektiva (Glucosamin, Chondroitin) zur Unterstützung der Gelenkgesundheit enthält. Für so aktive und energiegeladene Hunde wie Rottweiler ist hochwertiges Protein entscheidend, ähnlich wie bei Arbeitshunden wie dem Catahoula Leopard Dog.
Wenn Sie sich für die natürliche Fütterung entscheiden, sollte die Grundlage der Ration (ca. 50-70%) aus Folgendem bestehen:
- Rohes Fleisch und Innereien: Rind, Pute, Huhn (wenn keine Allergien vorliegen), Pansen, Herz, Leber.
- Getreide: Reis, Buchweizen, Haferflocken (ca. 20-30% der Ration).
- Gemüse und Obst: Karotten, Kürbis, Zucchini, Äpfel (ca. 10-20%).
- Sauermilchprodukte: Kefir, magerer Quark, Joghurt ohne Zusätze.
Rottweiler dürfen auf keinen Fall bekommen: Röhrenknochen, Schweinefleisch, Schokolade und Süßigkeiten, Weintrauben, Zwiebeln, Knoblauch, Hülsenfrüchte, Geräuchertes und frittiertes Essen. Sorgen Sie immer dafür, dass der Hund Zugang zu frischem, sauberem Wasser hat.
Pflege des Rottweilers

Der Rottweiler ist eine relativ pflegeleichte Rasse. Sein kurzes, hartes Fell muss nicht täglich gebürstet werden. Es genügt, den Hund 1-2 Mal pro Woche mit einer Gummibürste oder einem Furminator zu bürsten, um abgestorbene Haare zu entfernen. Während des saisonalen Fellwechsels (im Frühjahr und Herbst) sollte dies häufiger geschehen.
- Baden: Den Rottweiler mit Shampoo zu waschen, ist nur bei Bedarf nötig, nicht öfter als 2-3 Mal im Jahr, um die schützende Hautschicht nicht zu beschädigen. Nach Spaziergängen bei schmutzigem Wetter reicht es, die Pfoten und den Bauch mit einem feuchten Tuch abzuwischen.
- Ohren und Augen: Überprüfen Sie die Ohren regelmäßig auf Verschmutzungen und Entzündungen. Sie sollten mit einer speziellen Lotion gereinigt werden. Die Augen sollten klar sein, ohne übermäßigen Ausfluss.
- Krallen: Wenn die Krallen nicht auf natürliche Weise durch den Asphalt abgenutzt werden, müssen sie mit einem Krallenschneider für große Rassen etwa einmal im Monat geschnitten werden.
- Haltung: Ein Rottweiler kann in einer Wohnung leben, vorausgesetzt, er bekommt täglich ausreichend und lange Spaziergänge (mindestens 2 Stunden pro Tag). Ideal wäre ein Privathaus mit gut eingezäuntem Grundstück. Diese Rasse ist jedoch nicht für die ganzjährige Haltung an der Kette oder in einem Zwinger geeignet, da sie engen Kontakt zur Familie benötigt.
Interessante Fakten über Rottweiler
- Rotti-Schnurren: Rottweiler geben einen einzigartigen Laut von sich, der einem leisen Brummen oder Schnurren ähnelt, wenn sie glücklich und entspannt sind. Neulinge verwechseln ihn oft mit Knurren, aber es ist ein Zeichen der Zufriedenheit.
- Heldenhunde: Rottweiler gehörten zu den Rettungshunden, die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den Trümmern des World Trade Centers arbeiteten und halfen, Menschen unter den Trümmern zu suchen.
- Universelle Arbeitshunde: Dank ihrer Intelligenz und Ausdauer werden Rottweiler nicht nur als Wach- und Polizeihunde eingesetzt, sondern auch als Blindenführhunde, Therapiehunde und Teilnehmer an verschiedenen Hundesportarten.
- Langsames Erwachsenwerden: Rottweiler bleiben lange „Welpen im Herzen“. Sie erreichen die volle körperliche Reife mit etwa 2 Jahren, die psychische Reife manchmal erst mit 3 Jahren.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ)
Ist ein Rottweiler für einen unerfahrenen Halter geeignet?
Im Allgemeinen nicht. Ein Rottweiler braucht einen selbstbewussten, erfahrenen Halter, der in der Lage ist, seine Führung zu übernehmen und mit seiner Kraft und potenziellen Eigensinnigkeit umzugehen. Ein Anfänger könnte mit der Erziehung und Sozialisierung überfordert sein, was zu Verhaltensproblemen führen kann.
Wie vertragen sich Rottweiler mit anderen Tieren?
Bei richtiger und früher Sozialisierung können Rottweiler friedlich mit anderen Hunden und sogar Katzen zusammenleben, besonders wenn sie gemeinsam aufwachsen. Sie können jedoch Dominanz gegenüber Hunden des gleichen Geschlechts zeigen.
Kann man einen Rottweiler in einer Wohnung halten?
Ja, das ist möglich, aber nur unter der Bedingung, dass der Hund täglich ausreichend und lange körperliche und geistige Auslastung erhält. Ohne genügend Aktivität kann ein Rottweiler gelangweilt sein und destruktives Verhalten zeigen.
Haaren Rottweiler stark?
Sie haaren das ganze Jahr über mäßig und haben zwei intensive saisonale Fellwechsel im Frühjahr und Herbst. In diesen Perioden müssen sie häufiger gebürstet werden. Im Vergleich dazu ist ihr Pflegebedarf deutlich geringer als bei langhaarigen Rassen, aber stärker als bei kurzhaarigen Jagdhunden wie dem Redbone Coonhound.
Ist ein Rottweiler ein böser und aggressiver Hund?
Nein. Das ist ein Mythos, der durch unverantwortliche Halter und Medien verbreitet wird. Ein richtig erzogener und sozialisierter Rottweiler ist ein ausgeglichener, ruhiger und zuverlässiger Hund. Aggression ist die Folge schlechter Erziehung, mangelnder Sozialisierung oder unsachgemäßer Haltung.
Video über die Rasse
- Furchtloser, zuverlässiger Wächter
- Treu und ruhig in der Familie
- Klug, lernfähig
- Selbstsicher, ausgeglichen
- Erhöhtes Knochenkrebsrisiko
- Gelenkdysplasie
- Braucht Erfahrung und Sozialisierung
- Kurze Lebenserwartung (8–10)
| Dobermann | Deutscher Schäferhund | Berner Sennenhund | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 63–72 cm | 55–65 cm | 58–70 cm |
| Energie | 4.5 | 4.5 | 3 |
| Wohnung | 2.5 | 2.5 | 2.5 |
| Anfänger | 2.5 | 3 | 4 |
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