Lappländischer Rentierhund (Lapinporokoira)

By tvaryny
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Kurz Ein Rentier-Arbeiter Lapplands — ein unermüdlicher nordischer Spitz mit phänomenaler Gesundheit: ausdauernd, klug, loyal und arbeitsam. Der Lappländische Rentierhund (Lapinporokoira) ist eine finnische Hüterasse der Samen, die seit Jahrhunderten Rentierherden durch Schnee und Frost lenkt; ein ausdauernder, ausgeglichener Begleiter für sehr aktive Menschen, der die Arbeit liebt und beim Hüten bellt.
Wohnung ⚠KinderKatzenAndere HundeAnfänger
Parameter
Höhe46–51 cm
Gewicht25–29 kg
Lebenserwartung12–14 Jahre
FCI-Gruppe5 · Spitze und Urtyp
HerkunftFinnland
Größe
Schulterhöhe 46–51 cmGewicht 25–29 kg
Bewertungen · 12 · Dataset
FamilieKinderAnfängerErziehungEnergieGesundhe.HaarenSabbernBellenWohnungWetterJagdtrieb
Genaue Bewertungen
Familie4.5
Kinder4.0
Anfänger3.0
Erziehung4.0
Energie4.5
Gesundheit4.5
Haaren3.5
Sabbern1.5
Bellen4.0
Wohnung2.0
Wetter5.0
Jagdtrieb3.0
Häufige Krankheiten
  • Insgesamt außerordentlich gesunde Arbeitsrasse
  • Hüftgelenksdysplasie
  • Progressive Retinaatrophie (PRA)
  • Neigung zu Langeweile ohne Arbeit
  • Ohrenentzündungen (seltener)
Ernährung

Ausgewogenes Futter für eine aktive Arbeitsrasse, Gewichtskontrolle. Tägliche Auslastung und Beschäftigung sind Pflicht (Hüten, Agility, Gehorsam); die dichte Unterwolle haart saisonal.

Der Lappländische Rentierhund, oder auch Lapinporokoira (Lapponian Herder), ist ein wahres Juwel Finnlands – eine Rasse, die über Jahrhunderte von den rauen Winden Lapplands geformt wurde. Das ist kein einfaches Haustier, sondern ein ausdauernder Arbeitshund, der fähig ist, dutzende Kilometer durch tiefen Schnee zu bewältigen. Im Gegensatz zu vielen Moderassem hat dieser Hund seine ursprünglichen Instinkte und eine phänomenale Gesundheit bewahrt. In Finnland werden diese Hunde bis heute aktiv für ihren ursprünglichen Zweck eingesetzt – das Hüten von Rentieren. Doch dank ihrer Loyalität und Intelligenz werden sie auch zu großartigen Begleitern für aktive Menschen. Erfahren Sie mehr darüber auf Tvaryny.

Der Lappländische Rentierhund: Ein kurzer Rasseüberblick
Lappländischer Rentierhund (Lapinporokoira)
HerkunftslandFinnland
Internationale BezeichnungLapponian Herder / Lapinporokoira
FCI-GruppeGruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 3 (Nordische Wach- und Hütehunde)
Jahr der offiziellen Anerkennung1966 (Rassentrennung), 1970 (FCI)
VerwendungRentierhirte, Such- und Rettungsdienst, Begleithund, Sport
Lebenserwartung13-15 Jahre (werden oft 16-17 alt)
AktivitätslevelSehr hoch
Die Geschichte der Rasse

Die Geschichte des Lapinporokoira ist untrennbar mit der Geschichte der Samen (Lappen), der Ureinwohner Nordeuropas, verbunden. Über Hunderte von Jahren waren die Samen von Rentieren als Quelle für Nahrung, Kleidung und Transport abhängig. Und die Rentiere wiederum brauchten Schutz und Kontrolle. Genau hier betreten die Vorfahren der modernen Rentierhunde die Bühne.

Die ersten Erwähnungen solcher Hunde datieren auf das Jahr 1673 im Buch „Lapponia“. Über Jahrhunderte erfolgte die Zucht ausschließlich nach Arbeitsleistung. Die Samen brauchten einen Hund, der den ganzen Tag laufen konnte, bei -40°C nicht fror und die Herde durch Bellen steuern konnte. Genetisch stehen diese Hunde anderen nordischen Spitzen nahe. Ein entfernter Verwandter ist beispielsweise der Deutsche Kleinspitz, obwohl sie sich optisch und vom Temperament her in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Es lässt sich auch eine gewisse Verbindung zu nordischen Bauernhunden wie dem Islandhund feststellen.

Ein wichtiger Moment im Jahr 1966

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts galten alle finnischen Hütehunde als eine einzige Rasse. Kynologen bemerkten jedoch einen wesentlichen Unterschied: Einige Hunde waren plüschiger und ruhiger, während andere kurzhaariger, länger im Körperbau und deutlich schneller waren. Im Jahr 1966 traf der Finnische Kennel Club die historische Entscheidung, sie in zwei separate Rassen zu teilen:

  • Finnischer Lapphund (beliebter als Familienhund, flauschig).
  • Lapinporokoira (der arbeitende Rentierhund).

Diese Entscheidung rettete die Arbeitsqualitäten der Rasse. Heute bleibt der Lapinporokoira vorwiegend ein Arbeitshund, taucht jedoch immer öfter auch in Städten als Sportler auf.

Das Aussehen des Lapinporokoira: Detaillierte Beschreibung
Lappländischer Rentierhund (Lapinporokoira) — Foto 2

Dies ist ein Hunde-Athlet. Er darf nicht zu schwer sein, um nicht im Schnee einzusinken, aber auch nicht zu leicht, um einer Konfrontation mit einem Raubtier oder dem harschen Wind standzuhalten. Der Körper des Lapinporokoira ist merklich länger als die Widerristhöhe (etwa um 10%), was ihm erlaubt, hohe Geschwindigkeiten zu entwickeln und einen ausdauernden, raumgreifenden Trab zu zeigen.

Die wichtigsten optischen Merkmale:

  • Kopf: Langgestreckt, der Schädel nur leicht gewölbt. Der Fang ist kräftig und verjüngt sich gleichmäßig zur Nase hin. Der Übergang von der Stirn zum Fang (Stop) ist sichtbar, aber nicht abrupt.
  • Augen: Dunkel, oval, recht weit auseinandergesetzt. Der Blick ist lebhaft, aufmerksam, manchmal prüfend. Hündinnen haben oft einen „weiblicheren“ und sanfteren Ausdruck.
  • Ohren: Stehend, breit an der Basis, mittellang. Die Innenseite ist oft dicht behaart zum Schutz vor Kälte. Sehr beweglich.
  • Fell: Doppeltes Haarkleid. Das Deckhaar ist mittellang, gerade, hart und steht etwas vom Körper ab. Die Unterwolle ist seine Rüstung: sehr dicht, weich und fest.
  • Rute: Mittellang, tief angesetzt. In Ruhe hängt sie, in Bewegung kann sie angehoben werden, darf sich aber nicht zu einem festen Ring über dem Rücken kringeln.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Farbe. Der Standard erlaubt verschiedene Variationen (schwarz, dunkelgrau, dunkelbraun), aber eine zwingende Bedingung ist, dass die Grundfarbe dominieren muss. Hellere Abzeichen (Brand) befinden sich üblicherweise am Kopf, an der Brust, an den Beinen und unter der Rute. Interessant ist, dass die Struktur des Fells selbstreinigend wirkt – Schmutz fällt nach dem Trocknen einfach ab.

Charakter und Temperament: Mehr als nur ein Hirte
Lappländischer Rentierhund (Lapinporokoira) — Foto 3

Der Lapinporokoira ist der Intellektuelle unter den nordischen Rassen. Sein Gehirn ist auf das Lösen komplexer Aufgaben programmiert. Wenn Sie ein Sofakissen suchen, ist dieser Hund nichts für Sie. Ohne Arbeit wird er leiden und kann in der Wohnung zum Zerstörer werden.

Psychologisches Porträt:

  • Arbeitswille: Sie leben, um zu arbeiten. Hüten, Agility, Obedience, Fährtenarbeit – es ist ihnen egal was, Hauptsache nützlich sein.
  • Stimme: Bei der Arbeit mit Rentieren muss der Hund bellen, um die Herde zu steuern. Daher können sie im Alltag gesprächig sein. Das Kommando „Still“ sollte als eines der ersten gelernt werden.
  • Verhalten gegenüber Fremden: Zurückhaltend. Das ist kein Golden Retriever, der jeden Passanten umarmen will. Der Lapinporokoira schätzt die Bedrohung ein. Gibt es keine, ist er gleichgültig oder freundlich.
  • Wachqualitäten: Gut entwickelt, aber spezifisch. Sie warnen durch Bellen vor Annäherung, werden aber kaum einen Menschen ohne extreme Notwendigkeit angreifen. Ihre Aggression richtete sich historisch gegen Wölfe und Bären, nicht gegen Menschen.

In der Familie sind sie sehr liebevolle Hunde. Sie suchen sich nicht nur einen Herrn aus, sondern lieben das ganze „Rudel“. Aufgrund des starken Hütetriebs können sie jedoch versuchen, kleine Kinder zu „hüten“, indem sie leicht in die Fersen zwicken, was durch Erziehung korrigiert werden muss.

Vergleich mit nahen Verwandten

Sehr oft fragen Neulinge, worin sich diese Rasse von anderen Lapphunden unterscheidet. Um das zu klären, haben wir eine Vergleichstabelle erstellt, in der wir auch den Finnischen Lapphund und seinen Nachbarn, den Schwedischen Lapphund, erwähnen.

MerkmalLappländischer Rentierhund (Lapinporokoira)Finnischer LapphundSchwedischer Lapphund
KörperbauVerlängert, athletisch, weniger „plüschig“Kompakter, quadratischer, sehr flauschigTypischer Spitz, quadratisches Format
FellMittel, anliegend, hartLang, üppige MähneSehr dicht, zottelig, ausschließlich schwarz
TemperamentErnster, triebstark, ArbeitslinieSanfter, familiärer, „kuscheliger“Aktiv, wachsam, bellfreudig
GeschwindigkeitSehr hoch (Sprinter und Dauerläufer)MittelMittel
VerbreitungSelten (vorwiegend Finnland)Weltweit beliebtSelten
Gesundheit: Genetik und Risiken
Lappländischer Rentierhund (Lapinporokoira) — Foto 4

Dies ist eine der gesündesten Rassen der Welt. Die Natur und harte Auslese ließen keinen Platz für schwache Individuen. Doch mit dem Beginn der kulturellen Zucht entstanden gewisse Risiken, die ein zukünftiger Besitzer kennen sollte. Wenn Sie einen Welpen kaufen, verlangen Sie vom Züchter unbedingt die Ergebnisse genetischer Tests.

Typische Erkrankungen und Vorbeugung:

  • PRA (Progressive Retinaatrophie): Eine genetische Augenerkrankung, die zur Erblindung führen kann. Es gibt einen DNA-Test.
  • Pompe-Krankheit (Glykogenose Typ II): Eine erbliche Stoffwechselstörung. Kommt selten vor, aber ein Test wird empfohlen.
  • Hüftgelenksdysplasie (HD): Obwohl sie bei dieser Rasse seltener vorkommt als bei Schäferhunden, ist das Röntgen der Elterntiere Pflicht.
  • Ohrenentzündungen: Durch das aktive Leben in der Natur und den Bau der Ohren kann Schmutz eindringen. Eine regelmäßige Kontrolle einmal pro Woche löst das Problem.

Man sollte auch das Risiko einer Magendrehung bedenken – ein Problem vieler Hunde mit tiefem Brustkorb. Die goldene Regel: keine wilden Spiele für eine Stunde nach dem Fressen.

Pflege und Haltung: Minimaler Aufwand
Lappländischer Rentierhund (Lapinporokoira) — Foto 5

Einen Lapinporokoira in der Wohnung zu halten ist möglich, aber schwierig. Die ideale Variante ist ein Haus mit großem Grundstück. Aber denken Sie daran: Das ist kein Kettenhund! Diesen aktiven Intellektuellen an die Kette zu legen bedeutet, seine Psyche zu töten. Er braucht Kontakt zum Menschen und Bewegungsfreiheit.

Grooming (Fellpflege)

Hier ist alles einfach. Ihr Fell neigt nicht zum Verfilzen. Die Basispflege beschränkt sich auf Bürsten 1-2 Mal pro Woche. Allerdings findet zweimal im Jahr (Frühling und Herbst) der saisonale Fellwechel statt. In dieser Zeit wirft der Hund die Unterwolle ab. Stellen Sie sich darauf ein, dass Haare überall sein werden, wenn Sie den Hund nicht täglich mit einer Zupfbürste oder einem Furminator bearbeiten.

Training und Sport

Der Lapinporokoira lernt blitzschnell. Oft reichen 2-3 Wiederholungen, damit er ein neues Kommando versteht. Aber es gibt einen Haken: Monotonie langweilt sie schnell. Wenn Sie ihn 20 Mal hintereinander zwingen „Sitz“ zu machen, wird er Sie wie einen Dummkopf ansehen und seinen eigenen Geschäften nachgehen. Das Training muss ein Spiel sein, eine interessante Herausforderung.

Empfohlene Sportarten:

  • Agility: Schnelligkeit und Wendigkeit machen sie zu Stars auf dem Parcours.
  • Obedience (Gehorsam): Hohe Intelligenz ermöglicht das Ausführen kompliziertester Normativen.
  • Rettungshundearbeit (RH): Hervorragender Geruchssinn und Ausdauer erlauben die Suche nach Menschen im Wald und in Trümmern.
  • Hütearbeit: Wenn die Möglichkeit besteht, besuchen Sie Hüte-Trainings mit Schafen (der Hütetrieb liegt ihnen im Blut).
Ernährung: Treibstoff für ein aktives Leben
Lappländischer Rentierhund (Lapinporokoira) — Foto 7

Lappländische Hunde sind historisch an eine proteinreiche Ernährung (Fisch, Rentierfleisch) und eine maximal effiziente Energieverwertung gewöhnt. Sie haben die erstaunliche Fähigkeit, aus wenig Futter ein Maximum an Nährstoffen „herauszupressen“. Daher ist das Hauptproblem moderner Haus-Lapinporokoiras Übergewicht.

Besitzer sollten den Kaloriengehalt der Ration streng kontrollieren. Wenn Sie Trockenfutter verwenden, wählen Sie Linien für aktive Hunde (High Energy), aber achten Sie auf die Portionen. Wenn Sie ein Anhänger natürlicher Ernährung sind, ist die Basis rohes Fleisch (Rind, Pute), Innereien, Seefisch, Sauermilchprodukte und Gemüse. Getreide sollte nur einen minimalen Teil der Ration ausmachen.

Vor- und Nachteile der Rasse
Lappländischer Rentierhund (Lapinporokoira) — Foto 8

Bevor Sie sich diesen Hund anschaffen, schätzen Sie Ihre Kräfte ehrlich ein.

Vorteile:

  • Phänomenale Gesundheit und Ausdauer.
  • Hohe Intelligenz und Lernfähigkeit.
  • Anspruchslosigkeit bei der Fellpflege.
  • Treue zur Familie und gute Wachqualitäten.
  • Widerstandsfähigkeit gegen jedes Wetter (besonders Kälte).

Nachteile:

  • Benötigen sehr viel körperliche Aktivität (eine Runde um den Block reicht nicht).
  • Neigung zum Bellen (braucht Kontrolle).
  • Starker Hütetrieb (können Radfahrer, Jogger, Kinder „hüten“).
  • Seltenheit der Rasse (schwer einen Welpen zu finden, hoher Preis).
  • Starker saisonaler Haarausfall.
Interessante Fakten über den Lapinporokoira
  1. Bärenfeinde: In Finnland gibt es dokumentierte Fälle, in denen ein Paar dieser Hunde erfolgreich einen Braunbären von der Rentierherde vertrieb, ohne in direkten Kontakt zu treten, sondern indem sie das Raubtier durch Manöver ermüdeten.
  2. Das verlorene Gen: Man nimmt an, dass sich bei modernen Rentierhunden der „wölfische“ Denkstil erhalten hat – sie sind fähig, die Situation selbstständig ohne Befehl des Besitzers einzuschätzen, wenn dieser weit entfernt ist.
  3. Dienst in der Armee: Die finnische Armee und der Grenzschutz setzen oft genau diese Rasse und nicht den Deutschen Schäferhund zur Patrouille der Nordgrenzen ein.
  4. Namensänderung: Lange Zeit nannte man sie einfach „Lappländischer Schäferhund“, aber dieser Name sorgte für Verwirrung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist diese Rasse für Anfänger geeignet?
Eher nein als ja. Das ist ein Arbeitshund mit starkem Charakter. Einem Anfänger könnte es schwerfallen, mit seiner Energie und dem Bedürfnis nach geistiger Auslastung ohne Hilfe eines Hundetrainers zurechtzukommen.

Wie vertragen sie Hitze?
Dank der dichten Unterwolle vertragen sie Frost hervorragend, aber Hitze ist für sie eine Prüfung. Im Sommer sollte das Training früh morgens oder spät abends stattfinden, und es muss immer Zugang zu Wasser und Schatten gewährleistet sein. Sie selbst leiden nicht sehr, wenn man sie nicht zwingt, bei +30 Grad zu rennen.

Vertragen sie sich mit Katzen?
Ja, wenn sie von klein auf sozialisiert werden. Aber denken Sie daran, dass eine rennende Katze den Instinkt „einholen und stoppen“ auslösen kann. Normalerweise tun sie „ihren“ Katzen nichts, können aber fremde jagen.

Video über die Rasse
Vorteile
  • Ausdauernder, unermüdlicher Rentiertreiber
  • Phänomenale „natürliche“ Gesundheit
  • Ausgeglichen, loyal, gut mit der Familie
  • Klug und arbeitswillig
Nachteile
  • Laut — bellt beim Hüten
  • Enormer Bewegungs- und Arbeitsbedarf
  • Nichts für die Wohnung ohne Auslastung
  • Zurückhaltend (aber nicht aggressiv) gegenüber Fremden
Vergleich mit ähnlichen Rassen
Schwedischer LapphundFinnischer LapphundNorwegischer Elchhund
Höhe40–48 cm41–52 cm49–52 cm
Energie444
Wohnung2.532.5
Anfänger33.53
Häufige Fragen
Wozu wurde der Lapinporokoira gezüchtet?
Die Samen setzten diese Hunde jahrhundertelang zum Hüten und Lenken von Rentierherden im rauen Lappland ein; der Hund musste den ganzen Tag laufen, bei −40 °C nicht frieren und die Herde durch Bellen lenken.
Ist diese Rasse laut?
Ja — der Rentierhund arbeitet mit der Stimme und neigt daher zum Bellen; das ist ein Arbeitsmerkmal, das man durch Erziehung lenken sollte, besonders in der Stadt.
Ist die Rasse für die Wohnung geeignet?
Schlecht — es ist ein ausdauernder Arbeitshirte mit großem Bewegungsbedarf; ohne Arbeit oder Sport langweilt er sich und bellt.
Quellen

FCI-Standard Nr. 284 · Suomen Kennelliitto

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