Islandhund

By tvaryny
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Kurz Ein sonniger isländischer „Fuchs“ mit ewigem Lächeln: freundlich, treu, energiegeladen und erstaunlich gesund. Der Islandhund ist die einzige Rasse Islands, ein nordischer Hütespitz, der sogar Fremde wie alte Freunde begrüßt; er ist für Familie und Bewegung geschaffen.
WohnungKinderKatzenAndere HundeAnfänger
Parameter
Höhe42–46 cm
Gewicht9–14 kg
Lebenserwartung12–14 Jahre
FCI-Gruppe5 · Spitze
HerkunftIsland
Größe
Schulterhöhe 42–46 cmGewicht 9–14 kg
Bewertungen · 12 · Dataset
FamilieKinderAnfängerErziehungEnergieGesundhe.HaarenSabbernBellenWohnungWetterJagdtrieb
Genaue Bewertungen
Familie5.0
Kinder4.5
Anfänger4.0
Erziehung4.0
Energie4.5
Gesundheit3.5
Haaren4.0
Sabbern1.5
Bellen4.0
Wohnung3.0
Wetter4.0
Jagdtrieb3.0
Häufige Krankheiten
  • Hüftgelenksdysplasie
  • Katarakt und Netzhautdysplasie
  • Patellaluxation
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Insgesamt sehr gesunde Rasse
Ernährung

Hochwertiges Futter für eine aktive Rasse, Gewichtskontrolle. Das dichte Doppelfell haart stark — regelmäßiges Bürsten; viel Bewegung ist Pflicht.

Der Islandhund (Icelandic Sheepdog) ist ein wahrer Nationalschatz des „Landes aus Eis“ und die einzige Hunderasse, die direkt auf Island entstanden ist. Seit jeher wurden diese flauschigen Begleiter als exzellente Hirten und wachsamen Beschützer der Bauernhöfe geschätzt. Manchmal nahm man sie auch zur Vogeljagd mit, doch die Hauptaufgabe der Islandhunde blieb stets die Arbeit als Hirte: Sie mussten Rinder, Schafe und die berühmten Islandpferde hüten. Diese Hunde werden auch als Islandspitz oder „Wikingerhunde“ bezeichnet. Mehr dazu erfahren Sie auf Tvaryny.

Der Islandhund: Kurzer Überblick und Eigenschaften
Islandhund
MerkmalBeschreibung / Wert
HerkunftslandIsland
Internationale BezeichnungIcelandic Sheepdog / Íslenskur fjárhundur
FCI-GruppeGruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 3 (Nordische Wach- und Hütehunde)
Erste ErwähnungEnde des 9. Jahrhunderts (Besiedlung Islands), Standard 1897 festgelegt
Lebenserwartung12-15 Jahre (oft bis zu 16-17)
WiderristhöheRüden: 46 cm; Hündinnen: 42 cm (Idealgröße)
Gewicht10-15 kg (je nach Geschlecht und Körperbau)
FelltypDoppelt, dicht, wasserabweisend (zwei Typen: kurzhaarig und langhaarig)
VerwendungHütehund, Begleithund, Wachhund
Die Geschichte der Rasse: Von den Wikingern bis heute

Die Geschichte dieser Rasse ist untrennbar mit der Besiedlung Islands selbst verbunden. Diese Hunde tauchten etwa zwischen 874 und 930 n. Chr. auf der Insel auf. Es gibt eine bestätigte Theorie, dass sie zusammen mit den ersten Siedlern – den Wikingern – in dieses raue Gebiet kamen, die ihre spitzartigen Hunde aus Skandinavien mitbrachten. Die Vorfahren des modernen Islandhundes hatten wahrscheinlich gemeinsame Wurzeln mit den Ahnen des Norwegischen Buhunds, da die Wikinger oft zwischen diesen Gebieten reisten.

Über Jahrhunderte lebten die Hunde in völliger Isolation vom Rest der Welt. Dies ermöglichte es der Rasse, sich in reiner Form ohne Einkreuzung fremden Blutes zu entwickeln. In den rauen klimatischen Bedingungen überlebten nur die stärksten, klügsten und ausdauerndsten Exemplare. Der Hund war bei der lokalen Bevölkerung sehr beliebt und wurde zu einem lebensnotwendigen Element des bäuerlichen Lebens. Er wurde als Hütehund eingesetzt: Virtuos lenkte er Schafherden in unwegsamem Gelände, suchte verirrte Lämmer in den Bergen und brachte sie nach Hause.

Im Mittelalter gelangten diese Hunde, wiederum dank der Handelswege der Wikinger und späterer Kaufleute, nach Europa. Der Islandhund gewann schnell an Beliebtheit beim Adel. Es ist bekannt, dass die englische Aristokratie und schwedische Herrscher diese „exotischen“ flauschigen Hunde sehr schätzten. Ende des 17. Jahrhunderts war der Hund in ganz Europa bereits als „Hund aus Island“ oder „Friaar Dog“ bekannt.

Bedrohung und Rettung

Doch die Geschichte der Rasse hat auch tragische Seiten. Im 19. Jahrhundert brach in Island eine schreckliche Staupe-Epidemie und später Echinokokkose (eine parasitäre Erkrankung) aus, die nicht nur die Existenz der Hunde, sondern auch der Menschen bedrohte. In dieser Zeit erließ die Regierung ein strenges Gesetz zur Begrenzung der Hundeanzahl auf jeder Farm, und in Reykjavík war die Hundehaltung gänzlich verboten (dieses Verbot beeinflusst teilweise bis heute die Kultur der Tierhaltung in der isländischen Hauptstadt).

In verschiedenen Ecken Islands verblieben buchstäblich nur einzelne Exemplare dieser Hunde. Die Population stand am Rande des genetischen Kollapses. Mitte des 20. Jahrhunderts zählte man weltweit nur etwa 35-40 reinrassige Tiere. Die Rettung kam dank der Bemühungen von Enthusiasten, insbesondere Mark Watson, der Island bereiste und überlebende Hunde für die Zucht aufkaufte. Den Liebhabern dieser Rasse gelang es schließlich, sie zu bewahren und für eine weitere Verbreitung zu sorgen. 1898 wurde in Dänemark der erste Rassestandard offiziell angenommen, obwohl die vollständige Erholung erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stattfand.

Wie sieht der Islandhund aus: Beschreibung und Standards
Wie sieht der Islandhund aus: Beschreibung und Standards

Der Islandhund ist ein klassischer nordischer Spitz: von kleiner Größe (etwas kleiner als der Durchschnitt), kompakt und fast quadratisch im Format. Er strahlt Energie und Ausdauer aus. Der Geschlechtsdimorphismus ist deutlich ausgeprägt: Rüden wirken maskuliner und massiver, Hündinnen feiner.

  • Kopf: Passt harmonisch zum Körper, hat von oben betrachtet die Form eines Dreiecks. Der Schädel ist breit und leicht gewölbt. Der Übergang von der Stirn zur Schnauze (Stop) ist gut ausgeprägt, aber nicht abrupt.
  • Schnauze: Kurz, gerade, verjüngt sich allmählich zur Nase hin, ist aber nicht spitz. Die Lippen liegen eng an, sind schwarz oder dunkelbraun (je nach Fellfarbe).
  • Augen: Klein, mandelförmig oder rund, von dunkler Farbe. Der Blick ist intelligent, lebhaft und fröhlich (das „Markenzeichen-Lächeln“ des Isländers).
  • Ohren: Stehend, mittelgroß, dreieckig und sehr beweglich. Sie reagieren auf das kleinste Geräusch. Die Spitzen sind leicht abgerundet.
  • Hals: Mittellang, muskulös, ohne Wamme, hoch angesetzt, was dem Hund ein stolzes Aussehen verleiht.
  • Körper: Rechteckig und kompakt. Der Rücken ist gerade, stark und muskulös. Der Brustkorb ist tief und breit, die Rippen gut gewölbt. Der Bauch ist leicht aufgezogen.
  • Gliedmaßen: Gerade, parallel zueinander, mit kräftigen Knochen.
    • Wichtiges Merkmal: An den Hinterläufen ist das Vorhandensein von doppelten Afterkrallen (Wolfskrallen) obligatorisch. Dies ist ein einzigartiges Rassemerkmal, das den Hunden half, auf Felsen und Eis zu klettern.
  • Rute: Mittellang, hoch angesetzt, ringförmig gerollt und auf dem Rücken liegend. Sie ist mit sehr dichtem Fell bedeckt und erinnert an einen Federbusch.

Fell und Farbe

Das Fell der Isländer ist doppelt, dick und extrem wetterbeständig. Es besteht aus grobem Deckhaar und dichter, weicher Unterwolle. Es gibt zwei Fellvarianten:

  1. Kurzhaariger Typ: Fell von mittlerer Länge, ziemlich dicht. Am Schwanz, hinter den Ohren und an der Rückseite der Gliedmaßen ist es länger.
  2. Langhaariger Typ: Das Deckhaar ist länger, bildet einen schönen Kragen am Hals, „Hosen“ an den Hinterbeinen und einen sehr buschigen Schwanz.

Die Färbung kann vielfältig sein, aber eine Farbe sollte immer dominieren. Die häufigsten Varianten:

  • Rot in verschiedenen Tönen (von hellweizenfarben bis rotgold).
  • Schokoladenbraun.
  • Grau (zonar).
  • Schwarz mit weißen Flecken (Tricolor).

Weiße Abzeichen an der Schnauze (Blesse), am Brustkorb, an den Pfotenspitzen und an der Rute sind erwünscht und typisch für die Rasse.

Charakter: Temperament und Verhalten

Der Islandhund hat einen außergewöhnlich friedlichen Charakter. Er ist überhaupt nicht streitlustig und zieht es vor, Aggressionen aus dem Weg zu gehen, anstatt sie zu zeigen. Diese Hunde sind klug, fröhlich und unglaublich gesellig. Zu Menschen sind sie sehr freundlich und aufgeschlossen; oft begrüßen sie Gäste mit freudigem Bellen und einem „Lächeln“. Dies ist keine Rasse, die einen Fremden misstrauisch aus der Ecke beobachtet – der Isländer springt eher auf den Arm, um gestreichelt zu werden.

Islandhunde sind echte Arbeiter, sie sind genetisch darauf programmiert, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten. Vertreter dieser Rasse wollen immer unter Menschen sein, in der Gesellschaft ihres Besitzers. Sie ertragen Einsamkeit schlecht und können unter Trennungsangst leiden, wenn man sie lange allein lässt. Der Islandhund kommt wunderbar mit anderen Tieren aus, seien es Katzen oder andere Hunde, da bei ihm der Jagdinstinkt zur Verfolgung von Beute fast fehlt (er ist ein Hirte, kein Jäger).

Besonderheit im Verhalten: Diese Hunde haben die Angewohnheit, in den Himmel zu schauen und Vögel anzubellen. Das ist ein uralter Instinkt – so schützten sie junge Schafe in den Bergen Islands vor Raubvögeln (Adlern und Raben).

Der Charakter dieses Hundes formt sich in den ersten anderthalb Lebensjahren – in dieser Zeit sollte der Besitzer immer in der Nähe sein. Mit diesen Hunden darf man nicht grob umgehen. Der isländische Hund ist ein unverbesserlicher Optimist, der mit seiner Anwesenheit jeden noch so trüben Tag erhellt.

Vor- und Nachteile der Rasse
Islandhund — Vor- und Nachteile der Rasse

Wie jede Rasse hat auch der Islandhund seine Vorzüge und Schwächen, die ein zukünftiger Halter kennen sollte.

Vorteile (+)Nachteile (-)
Sehr menschenbezogen, loyal.Neigung zu häufigem Bellen (Kontrolle nötig).
Lernen leicht, besitzen hohe Intelligenz.Starkes Haaren zweimal im Jahr (Fell überall).
Keine Aggression gegenüber Menschen und Tieren.Ertragen Einsamkeit schlecht (nicht für Zwingerhaltung geeignet).
Kompakte Größe, bequem für den Transport.Brauchen aktive Spaziergänge, keine „Sofahunde“.
Ausdauernd und gesund.Können Hütetrieb gegenüber Autos oder Joggern zeigen.
Vergleich mit anderen Rassen

Oft schwanken zukünftige Besitzer zwischen mehreren Spitz-Rassen. Vergleicht man den Islandhund mit seinen „Verwandten“, so ist er kontaktfreudiger und sanfter als die meisten Jagdspitze. Er ähnelt sehr dem Norwegischen Buhund (Norwegian Buhund), mit dem er gemeinsame Wurzeln teilt, aber der Isländer ist in der Regel etwas kleiner und hat vielfältigere Farben. Es gibt auch Ähnlichkeiten mit dem Finnischen Lapphund, wobei Lapphunde ein voluminöseres Fell und ein ruhigeres Temperament haben.

Wenn Sie hingegen einen kleinen flauschigen Freund suchen, Ihnen der Isländer aber zu aktiv oder „arbeitsintensiv“ erscheint, werfen Sie einen Blick auf den Volpino Italiano. Dies ist eine deutlich kleinere, eher dekorative Rasse, die zwar zu den Spitzen gehört, aber besser an ein Leben ausschließlich in der Wohnung ohne große Belastungen angepasst ist.

Gesundheit: Typische Krankheiten und Prävention
Islandhund — Gesundheit: Typische Krankheiten und Prävention

Islandhunde können sich einer ausgezeichneten Gesundheit und eines hervorragenden Immunsystems rühmen, das durch Jahrhunderte des Überlebens in rauem Klima abgehärtet wurde. Bei angemessener Pflege, richtiger Ernährung und einem aktiven Lebensstil werden Sie sich kaum um die Gesundheit Ihres Schützlings sorgen müssen. Sofern Sie natürlich den Stammbaum des zukünftigen Welpen sorgfältig prüfen. Denn Erbkrankheiten gibt es leider auch beim Islandhund, obwohl ihre Liste deutlich kürzer ist als bei populären kommerziellen Rassen.

Wichtigste Gesundheitsprobleme:

  • Hüftgelenksdysplasie (HD): Dies ist eine erbliche Entwicklungsstörung des Gelenks, die dazu führt, dass der Hund zu hinken beginnt, versucht, sich weniger zu bewegen, und das Hauptgewicht auf die Vorderbeine verlagert. Verantwortungsbewusste Züchter lassen die Elterntiere der Welpen unbedingt röntgen.
  • Augenerkrankungen:
    • Grauer Star (Katarakt): Trübung der Linse, die zur Erblindung führen kann.
    • Distichiasis: falsches Wachstum der Wimpern, die die Hornhaut des Auges verletzen.

    Deshalb sollten Sie den Zustand der Augen Ihres Haustieres immer aufmerksam beobachten.
  • Patellaluxation (Kniescheibenverrenkung): kommt seltener vor, passiert aber bei Hunden kleinerer Größe.

Sehr selten tritt bei Hunden dieser Rasse Schilddrüsenkrebs auf. Regelmäßige Besuche beim Tierarzt (mindestens einmal im Jahr) und Impfungen sind der Garant für die Langlebigkeit Ihres Freundes.

Wie pflegt man das Fell des Islandhundes?
Wie pflegt man das Fell des Islandhundes?

Der Islandhund ist in erster Linie ein Arbeitshund, den Züchter empfehlen, in einem großen Privathaus mit großem Grundstück oder auf einem Bauernhof zu halten, damit der Hund jederzeit die Möglichkeit hat, sein Bewegungsbedürfnis zu stillen. Schließlich haben Islandhunde seit Urzeiten Herden gehütet und getrieben, sie überwanden mit Freude große Distanzen, daher brauchen sie unbedingt intensive körperliche Belastungen.

Wenn Sie in einer Stadtwohnung leben, sich aber dennoch entschieden haben, einen Islandhund-Welpen zu kaufen, seien Sie bereit, ihm lange Spaziergänge (mindestens 2 Stunden pro Tag) und aktive Spiele zu bieten. Lassen Sie Ihren Schützling nicht von der Leine, wenn eine Straße in der Nähe ist – beim Anblick eines Vogels oder einer Katze könnte er hinterherrennen und die Vorsicht vergessen.

Grooming und Hygiene

Die Pflege eines Hundes dieser Rasse ist überhaupt nicht kompliziert, erfordert aber Regelmäßigkeit. Die wichtigsten Prozeduren:

  • Kämmen: Es wird empfohlen, Islandhunde 1-2 Mal pro Woche mit einem Metallkamm oder einer Zupfbürste zu kämmen. Das hilft, abgestorbenes Fell und Schmutz zu entfernen.
  • Fellwechsel: Zweimal im Jahr (Frühling und Herbst) weden Islandhunde ihre Unterwolle intensiv wechseln. In dieser Zeit muss der Hund täglich gekämmt werden, sonst wird Ihr Haus von einer Schicht „Flaum“ bedeckt sein.
  • Baden: Das Fell des Isländers hat die Fähigkeit, sich selbst zu reinigen. Baden sollte man den Hund nur bei starker Verschmutzung, nicht öfter als 3-4 Mal im Jahr, unter Verwendung von Shampoos für drahtiges Fell.
  • Pfotenpflege: Überprüfen Sie unbedingt die Wolfskrallen an den Hinterbeinen. Die Krallen dort nutzen sich nicht am Asphalt ab, daher müssen sie regelmäßig geschnitten werden, damit sie nicht in die Haut einwachsen. Cremen Sie im Winter auch die Pfotenballen mit Öl oder Wachs ein.
  • Ohren und Zähne: Reinigen Sie regelmäßig die Ohren Ihres Haustieres, waschen Sie seine Augen mit Kamillentee oder einer speziellen Lotion aus, putzen Sie seine Zähne mit spezieller Paste und Bürste zur Vorbeugung von Zahnstein.
Erziehung und Sozialisierung
Islandhund — Erziehung und Sozialisierung

Diese Hunde sind unglaublich klug und pfiffig. Mit der Erziehung eines Islandhundes kommt jeder Mensch zurecht, sogar jemand, der noch nie ein Haustier hatte, vorausgesetzt, er ist bereit, Zeit dafür zu investieren. Beachten Sie, dass diese Hunde Spätentwickler sind: Bis zu anderthalb Jahren verhalten sie sich wie Welpen, und ihr Charakter formt sich erst.

Schlüsselmomente der Erziehung:

  • Positive Bestärkung: Man darf mit ihnen auf keinen Fall grob umgehen. Schreie oder körperliche Bestrafung machen den Hund ängstlich und menschenscheu. Verwenden Sie Leckerlis und Lob.
  • Bellen kontrollieren: Da die Rasse „gesprächig“ ist, bringen Sie ihr von klein auf das Kommando „Still“ bei. Verbieten Sie das Bellen nicht gänzlich (das ist ihre Natur), aber lehren Sie sie, auf Kommando aufzuhören.
  • Sozialisierung: Machen Sie den Welpen mit verschiedenen Menschen, Geräuschen, Verkehrsmitteln und anderen Hunden bekannt, damit er selbstbewusst aufwächst.

Normalerweise merken sie sich Kommandos schnell und verstehen, was man von ihnen verlangt, daher entstehen beim Training keine Schwierigkeiten. Der Islandhund zeigt tolle Ergebnisse bei Agility, Obedience und Flyball. Für Hunde dieser Rasse ist es sehr wichtig, dem Besizer zu gefallen, sie versuchen immer mit aller Kraft, alle Anforderungen des Menschen zu erfüllen. Und wenn Ihr Hund etwas nicht versteht, überlegen Sie: Vielleicht liegt es an Ihnen und Sie erklären es nicht verständlich genug?

Ernährung: Wichtige Empfehlungen
Islandhund — Ernährung: Wichtige Empfehlungen

Diese isländischen Hunde sind beim Essen überhaupt nicht wählerisch, schließlich ernährten sich ihre Vorfahren jahrhundertelang von dem, was sie finden oder fangen konnten (oft war das Fisch und Reste vom Tisch der Bauern). Für das moderne Haustier ist jedoch eine ausgewogene Ernährung erforderlich. Es ist wichtig, die Hunde nicht zu überfüttern und den Zeitplan einzuhalten. Fettleibigkeit ist für diese aktive Rasse ein großes Problem, das auf die Gelenke schlägt.

Art der ErnährungBesonderheiten und Empfehlungen
Trockenfutter (Premium/Holistic)Die bequemste Variante. Wählen Sie Futter für aktive Hunde mittlerer Größe. Die erste Zutat sollte Fleisch sein. Vermeiden Sie Futter mit hohem Getreideanteil (Mais, Weizen).
Natürliche Ernährung (BARF/Selbstgekocht)Komplizierter, aber gesünder, wenn richtig ausgewogen. Basis: 60-70% Fleisch (Rind, Pute, Lamm) + Innereien. 20% Gemüse (Karotte, Zucchini). 10% Getreide (Reis, Buchweizen). Fügen Sie unbedingt Vitamin-Mineral-Komplexe hinzu.
MischfütterungWird von Tierärzten nicht empfohlen, da für die Verdauung von Fertigfutter und natürlicher Nahrung unterschiedliche Enzyme benötigt werden. Dies kann zu Gastritis führen.

Erwachsene Hunde sollte man zweimal täglich füttern. Das Essen sollte nicht fettig, sondern ausgewogen, gesund und vitaminreich sein. Füttern Sie Ihren Schützling unbedingt nach dem Spaziergang. Nach der Mahlzeit muss der Hund immer ruhen, körperliche Belastungen sind in dieser Zeit streng verboten. Andernfalls kann es zu einer Magendrehung kommen, die zum Tod des Tieres führen kann.

Verbotene Produkte: Füttern Sie den Hund nicht mit Süßigkeiten, Schokolade, geräucherten und scharfen Speisen, Hülsenfrüchten, frischem Brot oder Röhrenknochen von Geflügel. Fisch ist gesund, aber nur Meeresfisch und ohne Gräten (ideal – gekocht).

Interessante Fakten über die Rasse
  • Der Islandhund ist auf isländischen Briefmarken abgebildet, was seinen Status als nationales Kulturgut unterstreicht.
  • Sie haben das „Lächel-Gen“ – das entspannte Maul des Hundes erinnert oft an ein breites Lächeln.
  • Das Fell dieser Hunde hat praktisch keinen spezifischen „Hundegeruch“, selbst wenn es nass ist.
  • Bis heute werden diese Hunde in Island eingesetzt, um nach Schneestürmen verirrte Schafe zu suchen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist der Islandhund für die Wohnung geeignet?
Ja, aber nur unter der Bedingung von sehr aktivem Auslauf. Wenn Sie den ganzen Tag bei der Arbeit sind und abends nur zu einem 15-minütigen Spaziergang bereit sind – ist diese Rasse nichts für Sie. Sie weden sich in vier Wänden ohne Beschäftigung unwohl fühlen.

Bellen sie viel?
Ja, das ist eine vokale Rasse. Bellen ist ihr Arbeitswerkzeug. Sie kommentieren die Ankunft von Gästen, das Spiel, einen gesichteten Vogel. Das kann man durch Erziehung korrigieren, aber vollständig abstellen lässt es sich nicht.

Wie vertragen sie Hitze?
Wegen der dichten Unterwolle fällt ihnen Hitze schwerer als Kälte. Gehen Sie im Sommer früh morgens und spät abends spazieren, sorgen Sie für ständigen Zugang zu Wasser und Schatten.

Video über die Rasse
Vorteile
  • Sehr freundlich und treu
  • Hervorragend mit Kindern und Tieren
  • Insgesamt gesunde, robuste Rasse
  • Klug, lernt leicht
Nachteile
  • Neigt zum Bellen
  • Dichtes Fell haart stark
  • Braucht viel Bewegung
  • Mag kein Alleinsein
Vergleich mit ähnlichen Rassen
Norwegischer BuhundWestgotenspitz (Vallhund)Finnischer Lapphund
Höhe41–47 cm31–35 cm41–52 cm
Energie4.54.54
Wohnung33.53.5
Anfänger3.53.53.5
Häufige Fragen
Ist der Islandhund gut für die Familie?
Sehr — es ist einer der freundlichsten Spitze, treu, anhänglich und hervorragend mit Kindern; er begrüßt sogar Fremde wie Freunde.
Haart der Islandhund viel?
Ja — das dichte doppelte „nordische“ Fell haart saisonal stark; regelmäßiges Bürsten ist nötig.
Ist diese Rasse gesund?
Insgesamt ja — es ist ein robuster nordischer Hund; vor allem Gelenkdysplasie und Augenerkrankungen (Katarakt) kommen vor.
Quellen

FCI-Standard Nr. 289 · The Kennel Club

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