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Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 3 (Nordische Wach- und Hütehunde) · Island

Islandhund

Ein sonniger isländischer „Fuchs“ mit ewigem Lächeln: freundlich, treu und energiegeladen. Der Islandhund ist die einzige Rasse Islands, ein nordischer Hütespitz, der sogar Fremde wie alte Freunde begrüßt; er ist für Familie und Bewegung geschaffen.
Größe
Rüden: 46 cm; Hündinnen: 42 cm
Gewicht
10–15 kg
Lebenserwartung
12–15 Jahre
FCI-Gruppe
Gruppe 5, Sektion 3
Islandhund
Fotos: 9

Bewertungen der Rasse

Familie Kinder Für Anfänger Erziehung Energie Gesundheit Haaren Sabbern Bellen Wohnung Wetter Jagdtrieb
Genaue Bewertungen · 12
Familie 5.0 Kinder 4.5 Für Anfänger 4.0 Erziehung 4.0 Energie 4.5 Gesundheit 3.5 Haaren 4.0 Sabbern 1.5 Bellen 4.0 Wohnung 3.0 Wetter 4.0 Jagdtrieb 3.0
Vorteile
Sehr freundlich und treu
Hervorragend mit Kindern und Tieren
Insgesamt gesunde, robuste Rasse
Klug, lernt leicht
Nachteile
Neigt zum Bellen
Dichtes Fell haart stark
Braucht viel Bewegung
Mag kein Alleinsein
Größe
Eignung
Wohnung · bedingt Kinder Katzen Andere Hunde Für Anfänger
Eigene Seiten zur Rasse

Der Islandhund (Icelandic Sheepdog) ist ein wahrer Nationalschatz des „Landes aus Eis“ und die einzige Hunderasse, die direkt auf Island entstanden ist. Seit jeher wurden diese flauschigen Begleiter als exzellente Hirten und wachsamen Beschützer der Bauernhöfe geschätzt. Manchmal nahm man sie auch zur Vogeljagd mit, doch die Hauptaufgabe der Islandhunde blieb stets die Arbeit als Hirte: Sie mussten Rinder, Schafe und die berühmten Islandpferde hüten. Diese Hunde werden auch als Islandspitz oder „Wikingerhunde“ bezeichnet. Mehr dazu erfahren Sie auf Tvaryny.

Der Islandhund: Kurzer Überblick und Eigenschaften

Islandhund
Der Islandhund: Kurzer Überblick und Eigenschaften · 9
MerkmalBeschreibung / Wert
HerkunftslandIsland
Internationale BezeichnungIcelandic Sheepdog / Íslenskur fjárhundur
FCI-GruppeGruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 3 (Nordische Wach- und Hütehunde)
Erste ErwähnungEnde des 9. Jahrhunderts (Besiedlung Islands), Standard 1897 festgelegt
Lebenserwartung12–15 Jahre (oft bis zu 16–17)
WiderristhöheRüden: 46 cm; Hündinnen: 42 cm (Idealgröße)
Gewicht10–15 kg (je nach Geschlecht und Körperbau)
FelltypDoppelt, dicht, wasserabweisend (zwei Typen: kurzhaarig und langhaarig)
VerwendungHütehund, Begleithund, Wachhund

Vergleich mit anderen Rassen

Oft schwanken zukünftige Besitzer zwischen mehreren Spitz-Rassen. Vergleicht man den Islandhund mit seinen „Verwandten“, so ist er kontaktfreudiger und sanfter als die meisten Jagdspitze. Er ähnelt sehr dem Norwegischen Buhund (Norwegian Buhund), mit dem er gemeinsame Wurzeln teilt, aber der Isländer ist in der Regel etwas kleiner und hat vielfältigere Farben. Es gibt auch Ähnlichkeiten mit dem Finnischen Lapphund, wobei Lapphunde ein voluminöseres Fell und ein ruhigeres Temperament haben.

Wenn Sie hingegen einen kleinen flauschigen Freund suchen, Ihnen der Isländer aber zu aktiv oder „arbeitsintensiv“ erscheint, werfen Sie einen Blick auf den Volpino Italiano. Dies ist eine deutlich kleinere, eher dekorative Rasse, die zwar zu den Spitzen gehört, aber besser an ein Leben ausschließlich in der Wohnung ohne große Belastungen angepasst ist.

Interessante Fakten über die Rasse

  • Der Islandhund ist auf isländischen Briefmarken abgebildet, was seinen Status als nationales Kulturgut unterstreicht.
  • Sie haben das „Lächel-Gen“ - das entspannte Maul des Hundes erinnert oft an ein breites Lächeln.
  • Das Fell dieser Hunde hat praktisch keinen spezifischen „Hundegeruch“, selbst wenn es nass ist.
  • Bis heute werden diese Hunde in Island eingesetzt, um nach Schneestürmen verirrte Schafe zu suchen.

Wie pflegt man das Fell des Islandhundes?

Wie pflegt man das Fell des Islandhundes?

Der Islandhund ist in erster Linie ein Arbeitshund, den Züchter empfehlen, in einem großen Privathaus mit großem Grundstück oder auf einem Bauernhof zu halten, damit der Hund jederzeit die Möglichkeit hat, sein Bewegungsbedürfnis zu stillen. Schließlich haben Islandhunde seit Urzeiten Herden gehütet und getrieben, sie überwanden mit Freude große Distanzen, daher brauchen sie unbedingt intensive körperliche Belastungen.

Wenn Sie in einer Stadtwohnung leben, sich aber dennoch entschieden haben, einen Islandhund-Welpen zu kaufen, seien Sie bereit, ihm lange Spaziergänge (mindestens 2 Stunden pro Tag) und aktive Spiele zu bieten. Lassen Sie Ihren Schützling nicht von der Leine, wenn eine Straße in der Nähe ist - beim Anblick eines Vogels oder einer Katze könnte er hinterherrennen und die Vorsicht vergessen.

Grooming und Hygiene

Die Pflege eines Hundes dieser Rasse ist überhaupt nicht kompliziert, erfordert aber Regelmäßigkeit. Die wichtigsten Prozeduren:

  • Kämmen: Es wird empfohlen, Islandhunde 1–2 Mal pro Woche mit einem Metallkamm oder einer Zupfbürste zu kämmen. Das hilft, abgestorbenes Fell und Schmutz zu entfernen.
  • Fellwechsel: Zweimal im Jahr (Frühling und Herbst) weden Islandhunde ihre Unterwolle intensiv wechseln. In dieser Zeit muss der Hund täglich gekämmt werden, sonst wird Ihr Haus von einer Schicht „Flaum“ bedeckt sein.
  • Baden: Das Fell des Isländers hat die Fähigkeit, sich selbst zu reinigen. Baden sollte man den Hund nur bei starker Verschmutzung, nicht öfter als 3–4 Mal im Jahr, unter Verwendung von Shampoos für drahtiges Fell.
  • Pfotenpflege: Überprüfen Sie unbedingt die Wolfskrallen an den Hinterbeinen. Die Krallen dort nutzen sich nicht am Asphalt ab, daher müssen sie regelmäßig geschnitten werden, damit sie nicht in die Haut einwachsen. Cremen Sie im Winter auch die Pfotenballen mit Öl oder Wachs ein.
  • Ohren und Zähne: Reinigen Sie regelmäßig die Ohren Ihres Haustieres, waschen Sie seine Augen mit Kamillentee oder einer speziellen Lotion aus, putzen Sie seine Zähne mit spezieller Paste und Bürste zur Vorbeugung von Zahnstein.
Ernährung

Ernährung: Wichtige Empfehlungen

Gesundheit und Risiken

Gesundheit: Typische Krankheiten und Prävention

Häufig gestellte Fragen (FAQ) · 3

Ist der Islandhund für die Wohnung geeignet?
Ja, aber nur unter der Bedingung von sehr aktivem Auslauf. Wenn Sie den ganzen Tag bei der Arbeit sind und abends nur zu einem 15-minütigen Spaziergang bereit sind - ist diese Rasse nichts für Sie. Sie weden sich in vier Wänden ohne Beschäftigung unwohl fühlen.

Bellen sie viel?
Ja, das ist eine vokale Rasse. Bellen ist ihr Arbeitswerkzeug. Sie kommentieren die Ankunft von Gästen, das Spiel, einen gesichteten Vogel. Das kann man durch Erziehung korrigieren, aber vollständig abstellen lässt es sich nicht.

Wie vertragen sie Hitze?
Wegen der dichten Unterwolle fällt ihnen Hitze schwerer als Kälte. Gehen Sie im Sommer früh morgens und spät abends spazieren, sorgen Sie für ständigen Zugang zu Wasser und Schatten.

Video über die Rasse

Häufige Fragen

Ist der Islandhund gut für die Familie?
Sehr — es ist einer der freundlichsten Spitze, treu, anhänglich und hervorragend mit Kindern; er begrüßt sogar Fremde wie Freunde.
Haart der Islandhund viel?
Ja — das dichte doppelte „nordische“ Fell haart saisonal stark; regelmäßiges Bürsten ist nötig.
Ist diese Rasse gesund?
Insgesamt ja — es ist ein robuster nordischer Hund; vor allem Gelenkdysplasie und Augenerkrankungen (Katarakt) kommen vor.

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Quellen

FCI-Standard Nr. 289 · The Kennel Club