Der Volpino Italiano ist ein kleiner Hund aus der Gruppe der europäischen Spitze und der ganze Stolz der italienischen Kynologie. Manchmal werden diese Hunde auch als Florentiner Spitze oder „Hunde der italienischen Paläste“ bezeichnet. Leider ist diese Rasse heute sowohl in ihrer Heimat als auch weltweit recht selten, obwohl das Interesse in den letzten Jahren langsam, aber sicher wieder zunimmt. Sie sind beliebt, weil sie trotz ihrer geringen Größe hervorragende Wachqualitäten und den Charakter eines echten „großen“ Hundes in einem kleinen Körper haben. Erfahren Sie mehr auf Tvaryny.
Volpino Italiano: Ein kurzer Rasseüberblick

| Merkmal | Daten |
| Herkunftsland | Italien |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 4 (Europäische Spitze) |
| Jahr der offiziellen Anerkennung | 1903 (erster Standard), Wiederbelebung – 1965 |
| Lebenserwartung | 12-15 Jahre (oft bis 16) |
| Widerristhöhe (Rüden) | 27-30 cm |
| Widerristhöhe (Hündinnen) | 25-28 cm |
| Gewicht | 4-5.5 kg |
| Felltyp | Lang, dicht, glatt, mit dichter Unterwolle |
| Hauptfarben | Weiß (klassisch), Rot, seltener Champagner |
Geschichte der Rasse
Der Volpino Italiano ist eine Rasse mit uralten Wurzeln, deren Geschichte Jahrtausende zurückreicht. Er ist nicht einfach nur ein weiteres dekoratives Hündchen, sondern ein direkter Nachfahre der europäischen Spitze, die in der zentralen Region unseres Kontinents bereits in der Bronzezeit existierten. Abbildungen ähnlicher Hunde wurden auf Gegenständen der etruskischen Kunst und Keramik aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. entdeckt. Das bedeutet, dass die Vorfahren des modernen Volpino bereits über die Apenninenhalbinsel liefen, noch bevor das Römische Reich seine Blütezeit erlebte.
Die Einzigartigkeit des Volpino liegt in seiner klassenübergreifenden Beliebtheit. In Italien nannte man ihn den Hund „des Quirinals und der Karren“. Das bedeutet, dass die Rasse in den luxuriösen Palästen des römischen Adels ebenso populär war wie auf den Höfen einfacher Bauern und Fuhrleute. Die Bauern schätzten sie für ihre unglaubliche Aufmerksamkeit und Wachsamkeit. Während die großen Mastiffs schliefen oder ruhten, warnten die kleinen Spitze stets rechtzeitig mit lautem Bellen vor herannahenden Fremden und weckten so die großen Wächter. Diese Teamarbeit war der Garant für die Sicherheit der Höfe.
Ein interessanter historischer Fakt: Es ist bekannt, dass der große Bildhauer, Maler und Dichter der Renaissance, Michelangelo Buonarroti, einen Hund genau dieser Rasse besaß. Es gibt Zeugnisse, dass der kleine Spitz ein treuer Begleiter des Meisters während der Arbeit an den Fresken der Sixtinischen Kapelle war, wobei er auf einem Kissen saß und den Schöpfer beobachtete.
Die offizielle Anerkennung erhielt die Rasse „Volpino Italiano“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1901 wurde die Rasse in das Zuchtbuch eingetragen, und der Standart wurde 1903 genehmigt. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg begann das Interesse an diesen Hunden aus unbekannten Gründen – vielleicht wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten oder der Mode für ausländische Rassen – rapide zu schwinden. Die Rasse stand kurz vor dem völligen physischen Aussterben.
Die Situation wurde 1965 kritisch, als im italienischen Zuchtbuch nur noch 5 reinrassige Hunde verzeichnet waren. Die Rasse galt faktisch als ausgestorben. Die Rettung kam dank des Enthusiasmus der Kynologen Enrico Franceschetti und Solaro. Im Rahmen des Projekts „Wiedergeburt“ (Lanci) begannen sie, nach typischen Vertretern der Rasse zu suchen, die auf abgelegenen Bauernhöfen und in Dörfern überlebt hatten, wo die Mode für „Stadthunde“ die lokalen Traditionen nicht beeinflusst hatte.
Sie wählten robuste und gesunde Hunde aus, die ihre Arbeitseigenschaften und ihr Exterieur bewahrt hatten. Die Population wurde buchstäblich im letzten Moment gerettet. Leider gibt es derzeit weltweit nicht allzu viele Vertreter dieser Rasse – Schätzungen zufolge etwa 3-4 Tausend Exemplare. Das Interesse an diesen wunderbaren Volpino Italiano beginnt jedoch wieder aufzuleben, und es entstehen Zuchten nicht nur in Italien, sondern auch in Skandinavien, den USA und Großbritannien.
Wie sieht der Volpino Italiano aus: Beschreibung des Aussehens

Der Volpino Italiano ist ein kompakter Hund im quadratischen Format. Das bedeutet, dass die Widerristhöhe des Hundes fast der Länge seines Rumpfes entspricht. Dieser Körperbau sorgt für harmonische Bewegungen und die für Spitze typische „Geschlossenheit“. Wichtig ist, dass es sich nicht um eine Zwergrasse mit Degenerationserscheinungen handelt, sondern um eine verkleinerte Kopie eines normalen Hundes mit kräftigem Knochenbau.
Kopf und Fang: Der Kopf hat die Form einer Pyramide, die Länge des Fangs ist etwas kürzer als die Länge des Schädels (Verhältnis ca. 4:6). Der Schädel ist rundlich, die Stirn leicht gewölbt, der Übergang von der Stirn zum Fang (Stop) ist recht deutlich ausgeprägt. Der Nasenrücken ist gerade, und das Schnäuzchen selbst ist spitz zulaufend, was ihm den typischen „fuchsartigen“ Ausdruck verleiht. Die Lippen liegen eng an den Zähnen an, sind schwarz pigmentiert, und die Mundwinkel hängen nicht herab.
Augen und Ohren: Die Augen sind mittelgroß, weit geöffnet und rund. Die Augenfarbe ist dunkles Ocker, was dem Blick Tiefe und Intelligenz verleiht. Ein charakteristisches Merkmal sind die schwarzen Lidränder, die einen „Eyeliner“-Effekt erzeugen. Die Ohren sind hoch angesetzt, stehen nah beieinander, haben eine dreieckige Form und werden stets aufrecht getragen. Die Länge des Ohres entspricht etwa der Hälfte der Kopflänge.
Körper: Der Hals ist mittellang, stolz aufgerichtet und von einem dichten Kragen bedeckt. Der Rücken ist gerade, die Lendenpartie kurz und kräftig. Der Brustkorb ist tief und reicht bis zu den Ellbogen, die Rippen sind gut gewölbt. Der Bauch ist mäßig aufgezogen, aber nicht so stark wie bei Windhunden. Die Rute ist hoch angesetzt, wird über den Rücken geworfen und dort ringförmig getragen. Die Länge der Rute ist so bemessen, dass sie bis zu den Sprunggelenken reichen würde, wenn man sie streckte, aber sie wird immer gerollt getragen. Der Schwanz ist sehr dicht mit langem Fell bedeckt.
Gliedmaßen: Vorder- und Hinterläufe sind gerade, parallel zueinander und weisen moderate Gelenkwinkelungen auf. Die Pfoten („Katzenpfoten“) sind klein, oval und haben eng aneinanderliegende Zehen. Ballen und Krallen sind zwingend schwarz (bei weißen Hunden bildet dies einen schönen Kontrast).
Fell und Farbe: Das Fell ist der Hauptschmuck des Volpino. Es ist sehr dicht, lang, gerade und fühlt sich harsch an (Deckhaar). Dank der dichten Unterwolle liegt das Deckhaar nicht am Körper an, sondern steht ab und umhüllt den Hund wie ein Muff. Am Hals bildet das Fell einen üppigen Kragen. Die Textur des Fells sollte glasig und glänzend sein.
Zulässige Farben:
- Einfarbig Weiß – am weitesten verbreitet und wegen des „milchigen“ Weiß geschätzt.
- Einfarbig Rot – erinnert an die Farbe eines Hirsches, weniger verbreitet, aber sehr effektvoll.
- Champagnerfarben (helles Falb) ist zulässig, gilt aber als weniger erwünscht.
Es ist wichtig, den Volpino nicht mit anderen ähnlichen Rassen zu verwechseln. Der Zwergspitz (Pomeranian) hat beispielsweise ein eher „spielzeughaftes“ Aussehen und ist oft kleiner, während der Japanische Spitz (Nihon Supittsu) normalerweise größer als der Volpino ist und ausschließlich in weißer Farbe vorkommt.
Charakter: Temperament und Verhalten

Volpino Italiano haben einen äußerst lebhaften, sanguinischen Charakter. Das sind keine Sofakissen, sondern vollwertige Persönlichkeiten mit einem großen Ego. Sie sind energiegeladene, fröhliche und laute Hunde, die immer im Mittelpunkt des Geschehens stehen wollen. Psychologisch binden sich Volpinos sehr stark an ihren Besitzer und die ganze Familie und zeigen manchmal sogar Eifersucht.
Wachqualitäten: Dies ist ein Schlüsselmerkmal der Rasse. Fremden gegenüber sind sie von Natur aus misstrauisch. Sie sind nicht grundlos aggressiv, aber jederzeit bereit, mit lautem Gebell Alarm zu schlagen. Wenn Sie einen Hund suchen, der Gäste schweigend begrüßt, ist der Volpino nicht Ihre Wahl. Sie bellen, wenn es an der Tür klingelt oder bei verdächtigen Geräuschen im Treppenhaus, und das ist ein normales Rasseverhalten, das man nicht vollständig unterdrücken, sondern nur korrigieren sollte.
In ihrem Verhalten werden sie manchmal mit anderen wachsamen Rassen verglichen. In ihrer Aktivität erinnern sie zum Beispiel an den Zwergpinscher, der ebenfalls für seinen Mut und seine Energie bekannt ist.
Mit Kindern kommen Volpinos wunderbar aus, besonders wenn die Kinder den Hund respektieren und ihn nicht als Spielzeug betrachten. Volpinos sind unermüdlich im Spiel und können stundenlang einem Ball hinterherjagen. Angesichts ihrer geringen Größe sollte man jedoch darauf achten, dass sehr kleine Kinder den Hund nicht versehentlich verletzen. Mit anderen Tieren (Katzen, Hunden) vertragen sich Volpinos gut, wenn sie von klein auf sozialisiert wurden, obwohl sie versuchen können, größere Hunde zu dominieren.
Intelligenz: Diese Hunde sind sehr schlau, aber nicht immer „gehorsam“ im klassischen Sinne wie Schäferhunde. Sie können einen Befehl überdenken, bevor sie ihn ausführen. Mit ihnen muss man verhandeln, nicht sie drillen. Von allen Spitzen sind die Volpino Italiano wohl die aktivsten und emotionalsten.
Vor- und Nachteile der Rasse

| Vorteile (+) | Nachteile (-) |
| Kompakte Größe, ideal für Wohnung und Reisen. | Neigung zu häufigem und lautem Bellen (erfordert Kontrolle). |
| Robuste Gesundheit und Langlebigkeit. | Intensiver Fellwechsel, Fell benötigt regelmäßige Pflege. |
| Treue zur Familie und Liebe zu Kindern. | Können beim Training stur sein. |
| Hervorragende Wacheigenschaften (lebende Alarmanlage). | Ertragen Einsamkeit schlecht, können aus Langeweile heulen oder Dinge zerstören. |
| Effektvolles Aussehen, müssen nicht geschoren werden. | Seltene Rasse, Welpen sind schwer zu finden und teuer. |
Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung

Der Volpino Italiano stammt von ländlichen Farmhunden ab, wodurch er sich eine „rustikale“, sehr robuste Gesundheit bewahrt hat. Im Gegensatz zu vielen künstlich gezüchteten dekorativen Rassen leiden sie nicht an Atemproblemen oder Schädeldeformationen. Sie haben ein ausgezeichnetes Immunsystem, das widerstandsfähig gegen Erkältungskrankheiten ist.
Dennoch sollten zukünftige Besitzer über spezifische Nuancen Bescheid wissen, die für die Gruppe der kleinen Spitze typisch sind:
- Primäre Linsenluxation (PLL): Eine genetische Augenerkrankung, die in der Rasse vorkommen kann. Verantwortungsbewusste Züchter führen vor der Verpaarung DNA-Tests bei den Elterntieren durch, um die Geburt kranker Welpen auszuschließen.
- Patellaluxation (Kniescheibenverrenkung): Ein typisches Problem für alle kleinen Rassen. Es ist wichtig, die Gelenke des Welpen nicht durch Sprünge von hohen Sofas zu überlasten, solange sich das Skelett noch formt.
- Zahnstein: Aufgrund der engen Zahnstellung im kleinen Kiefer neigen Volpinos zu Plaque und Zahnstein. Zähneputzen sollte zur Routine werden.
Vergessen Sie auch nicht, Ihren Hund rechtzeitig zu impfen und gegen Parasiten (Zecken, Flöhe, Würmer) zu behandeln, da das dichte Fell ein ideales Versteck für sie bietet. Wenn Sie den Verdacht haben, dass sich der Gesundheitszustand Ihres Haustieres verschlechtert (Trägheit, Futterverweigerung), wenden Sie sich sofort an Spezialisten.
Wie pflegt man das Fell des Volpino Italiano?

Die Pflege des prächtigen Pelzes eines Volpino erfordert Zeit, ist aber nicht allzu kompliziert, wenn man es regelmäßig macht. Dieser Hund passt sich sehr schnell an das Leben in der Wohnung an, aber seine Haare werden überall sein, wenn Sie sich nicht mit dem Kamm anfreunden.
Kämmen: Das Fell bei Hunden dieser Rasse ist lang und harsch; es neigt nicht so stark zum Verfilzen wie weiches Fell, aber die Unterwolle kann verkleben. Den Hund muss man oft kämmen – mindestens 2-3 Mal pro Woche, und während des Fellwechsels (Frühling und Herbst) täglich. Verwenden Sie eine Zupfbürste und einen Metallkamm mit langen Zinken. Daran muss man den Welpen von klein auf gewöhnen und ihn mit Leckerlis belohnen.
Scheren – TABU! Das Scheren von Hunden dieser Rasse ist kategorisch verboten (außer dem hygienischen Schneiden an den Pfoten und unter dem Schwanz). Nach dem Scheren, besonders wenn es kurz ist, verändert sich die Fellstruktur – es wird wattig, weich und hört auf, den Hund vor Nässe und Schmutz zu schützen. Mehr noch, das Scheren eines Spitzes im „Löwen-Look“ oder „Boo-Stil“ stört die Thermoregulation, was im Sommer zu Hitzschlag und im Winter zu Unterkühlung führen kann. Das Fell des Volpino funtioniert wie eine Thermoskanne.
Baden: Es wird nicht empfohlen, den Volpino Italiano oft zu waschen. Es reicht aus, dies alle 1-2 Monate oder nach Bedarf zu tun. Nach dem Baden leidet das Fell und die Haut trocknet aus, da die natürliche Fettschutzschicht abgewaschen wird. Vertreter dieser Rasse zeichnen sich durch Reinlichkeit aus und werden selten schmutzig; ihr harsches Fell hat selbstreinigende Eigenschaften (Schmutz trocknet und fällt ab). Wenn Sie beschlossen haben, den Hund zu waschen, verwenden Sie unbedingt spezielle feuchtigkeitsspendende Shampoos und Conditioner für Volumen.
Ebenso wichtig ist die Krallenpflege. Die leichten Hunde schaffen es nicht, sie auf dem Asphalt abzunutzen, daher müssen sie eimal im Monat gekürzt werden. Die Augen sollten täglich abgewischt werden, um Tränenspuren zu entfernen, die auf weißem Fell besonders auffallen.
Training und Sozialisierung

Ein Hund der Rasse Volpino Italiano lässt sich wunderbar trainieren, erfordert aber den richtigen Ansatz. Mit seiner Erziehung wird sogar ein aufmerksamer Anfänger fertig, wenn er sich mit Geduld wappnet. Dank ihrer Cleverness verstehen diese Hunde im Nu, was der Besitzer von ihnen verlangt, können aber die Grenzen des Erlaubten austesten.
Interessant ist, dass Hunde, die aus Italien importiert werden, Befehle in einer neuen Sprache erstaunlich schnell verstehen – das zeugt von ihrer hohen Anpassungsfähigkeit. Während der Übungen muss der Besitzer beharrlich und konsequent, aber liebevoll sein. Harte Methoden, Schreien oder körperliche Bestrafung sind absolut inakzeptabel – der Volpino wird sich in sich selbst zurückziehen oder anfangen, sich zu verteidigen. Diese Hunde reagieren negativ, selbst wenn man nur die Stimme erhebt. Die beste Methode ist positive Verstärkung (Clicker-Training, Leckerlis, Spielzeug).
Körperliche Aktivität: Volpino Italiano brauchen keine erschöpfenden Marathons wie ein Husky. Sie passen sich dem Lebensrhythmus des Besitzers an. Sie können getrost den ganzen Tag auf dem Sofa liegen, wenn Sie krank sind, und das schadet ihrer Gesundheit nicht. Aber man sollte das nicht übertreiben. Sie werden niemals lange Spaziergänge und lustige Spiele an der frischen Luft ablehnen. Sie zeigen auch hervorragende Ergebnisse im Agility (Hindernisparcours für Hunde) in der Kategorie „Mini“. Ihre Schnelligkeit und Wendigkeit sind beeindruckend.
Ein wichtiger Aspekt der Sozialisierung ist das Kennenlernen anderer Hunde. Man sollte den Welpen mit verschiedenen Rassen bekannt machen, damit er keine Angst vor großen Hunden hat. Zum Beispiel wäre die Gesellschaft eines ruhigen Norwegischen Buhunds (ein weiterer Verwandter aus der Gruppe der Spitze) nützlich für die Entwicklung von Selbstvertrauen.
Ernährung des Volpino Italiano: Wichtige Empfehlungen

Beim Fressen sind Volpino Italiano in der Regel nicht wählerisch, haben aber einen ausgezeichneten Appetit, was zu Übergewicht führen kann. Übergewicht ist für einen so kleinen Hund kritisch für Herz und Gelenke. Züchter dieser Hunde empfehlen, sie mit fertigem Trockenfutter der Super-Premium-Klasse oder holistischem Futter für kleine Rassen zu füttern.
Vorteile von Trockenfutter:
- Ausgewogenheit von Vitaminen und Spurenelementen.
- Mechanische Reinigung der Zähne durch Kroketten (Vorbeugung von Zahnstein).
- Bequemlichkeit der Dosierung.
Im Futter sollte nur hochwertiges Fleisch (Lamm, Pute, Lachs) enthalten sein, und keine „Fleischnebenerzeugnisse“ unbekannter Herkunft. Vermeiden Sie Futter mit hohem Mais- und Weizengehalt, die bei weißen Hunden oft Allergien auslösen (das äußert sich durch Rötungen an Pfoten und Augen). Wenn das Futter kein Fleisch an erster Stelle der Zutatenliste enthält, ist es eine schlechte Wahl.
Wenn Sie sich für eine natürliche Ernährung entscheiden, sollte die Ration bestehen aus:
- Magerem Fleisch (Rind, Kaninchen) – 60-70%.
- Gemüse (Zucchini, Karotten) – 20%.
- Getreide (Reis, Buchweizen) – 10-15%.
- Sauermilchprodukten (Quark).
Wenn Ihr Haustier hochwertiges Fertigfutter frisst, benötigt es keine zusätzlichen Vitaminpräparate. Eine Hypervitaminose kann gefährlicher sein als ein Vitaminmangel.
Vergleich mit anderen Spitzen
Oft schwanken Menschen zwischen mehreren Rassen. Hier ist ein kurzer Vergleich, der Ihnen helfen wird:
| Rasse | Größe | Charakter | Fell |
| Volpino Italiano | Mittel (bis 30 cm) | Energischer Wächter, sehr laut | Harsch, gerade |
| Zwergspitz (Pomeranian) | Winzig (bis 22 cm) | Glamourös, dekorativ, launisch | Weicher, mehr Unterwolle |
| Deutscher Kleinspitz | Ähnlich (23-29 cm) | Ruhiger, klassischer Begleiter | Ähnliche Struktur |
| Japanischer Spitz | Etwas größer (30-38 cm) | Schweigsam (bellt selten), zurückhaltend | Nur Weiß |
Interessante Fakten über den Volpino Italiano
- Der Name „Volpino“ stammt vom italienischen Wort „volpe“ (Fuchs), was den Ausdruck ihres Gesichts ideal beschreibt.
- Es gibt eine Legende, dass ausgerechnet das Bellen eines Volpino einst Rom vor einem überraschenden Angriff der Feinde rettete, indem er die Wachen früher als die Gänse warnte.
- Königin Victoria, die für ihre Liebe zu Pomeranians bekannt war, war während eines Besuchs in Florenz im Jahr 1888 gerade von Volpinos verzaubert und brachte sogar einige Hunde nach England, obwohl ihr Herz später ganz den orangen Spitzen gehörte.
- In den USA wird diese Rasse manchmal mit dem American Eskimo Dog (Toy-Größe) verwechselt, obwohl sie genetisch unterschiedlich sind.
Häufige Fragen zur Rasse (FAQ)
Haaren sie stark?
Ja, Volpinos haaren. Der saisonale Fellwechsel (zweimal im Jahr) ist sehr intensiv, „Schnee“ aus Haaren wird in der ganzen Wohnung sein. In der übrigen Zeit ist die Haarmenge bei regelmäßigem Kämmen moderat.
Sind sie für Allergiker geeignet?
Nein, der Volpino ist keine hypoallergene Rasse. Ihr Fell, Speichel und Hautschuppen können Allergien auslösen.
Kann man sie draußen in einer Hütte halten?
Nein, kategorisch nein. Trotz des dichten Fells ist dies ein Begleithund. Ohne ständigen Kontakt zum Menschen leiden sie psychisch, werden wild und übermäßig laut. Außerdem erlaubt ihre Größe es ihnen nicht, sich effektiv gegen Raubtiere oder große streunende Hunde zu verteidigen.
