| Höhe | 51–56 cm |
| Gewicht | 18–27 kg |
| Lebenserwartung | 12–14 Jahre |
| FCI-Gruppe | 1 · Hütehunde |
| Herkunft | Schottland |
Genaue Bewertungen
- Hüftdysplasie
- Addison-Krankheit
- Augenerkrankungen (Katarakt)
- Hypothyreose
- Autoimmunerkrankungen
Hochwertiges Futter für aktive Rassen, Gewichtskontrolle. Das üppige Fell braucht regelmäßiges und gründliches Bürsten, damit es nicht verfilzt.
Der Bearded Collie, liebevoll auch „Beardie“ genannt, ist nicht nur ein Hund – er ist ein wahres Energiebündel voller Fröhlichkeit und grenzenloser Liebe, verpackt in einem prächtigen, zotteligen Fell. Dieser Vertreter der schottischen Hütehunde erobert die Herzen mit seinem lebensfrohen Charakter, seiner Intelligenz und seiner unermüdlichen Abenteuerlust. Ähnlich wie seine berühmten Verwandten, zu denen auch der elegante Kurzhaar-Collie gehört, hat der Bearded Collie eine reiche Geschichte als Hütehund, doch heute wird er immer häufiger zum geliebten Begleiter für aktive Familien. Dank seines wunderbaren Wesens und seines beeindruckenden Aussehens gilt der Bearded Collie als idealer Familienhund für alle, die bereit sind, ihm genügend Aufmerksamkeit, Zeit für die Pflege und aktive Spiele zu widmen. Mehr über diese und andere faszinierende Rassen erfahren Sie hier auf Tvaryny.
Der Bearded Collie: Ein kurzer Rasseüberblick

| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Herkunft | Großbritannien (Schottland) |
| Jahr der ersten offiziellen Erwähnung | 1891 (erster Rassestandard) |
| Andere Namen | Beardie, Highland Collie, Mountain Collie, Hairy Mou’ed Collie |
| Lebenserwartung | 12–15 Jahre |
| Schulterhöhe (Rüden) | 53–56 cm |
| Schulterhöhe (Hündinnen) | 51–53 cm |
| Gewicht | 18–27 kg (je nach Geschlecht und Körperbau) |
| Temperament | Lebensfroh, aktiv, intelligent, treu, freundlich, wachsam |
| Energielevel | Hoch |
| Pflegeaufwand | Hoch (regelmäßiges Kämmen) |
| Umgang mit Kindern | Sehr gut, geduldig und verspielt |
| Umgang mit anderen Tieren | Gut, besonders bei früher Sozialisierung |
| Trainierbarkeit | Hoch, kann aber eigensinnig sein |
| Haarwechsel (Fellwechsel) | Mäßig, mit zwei ausgeprägten saisonalen Phasen |
Die detaillierte Geschichte des Bearded Collies
Die Geschichte des Bearded Collies reicht Jahrhunderte zurück und ist eng mit dem Hirtenleben in den schottischen Highlands verknüpft. Obwohl genaue Ursprungsdaten im Laufe der Zeit verloren gegangen sind, wird angenommen, dass die Vorfahren des „Beardies“ verschiedene europäische Hütehunde waren, die möglicherweise von den Römern oder Händlern nach Britannien gebracht wurden. Es gibt Theorien über eine Verwandtschaft mit Rassen wie dem Polnischen Niederungshütehund, dem Komondor oder anderen zotteligen Hütehunden wie dem Briard und dem Bobtail.
Erste Erwähnungen von Hunden, die den heutigen Bearded Collies ähneln, stammen aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurden für ihre Ausdauer, ihre Fähigkeit, unter den rauen Wetterbedingungen Schottlands zu arbeiten, und ihren unglaublichen Hütetrieb geschätzt. Diese Hunde waren nicht nur Helfer, sondern wahre Partner der Hirten, die in der Lage waren, selbstständig Entscheidungen zu treffen, wenn sie große Schaf- und Rinderherden zu den Märkten trieben. Ihr dichtes, zotteliges Fell schützte sie vor Kälte, Wind und Regen, und der charakteristische „Bart“ bewahrte die Schnauze vor dornigen Pflanzen.
Lange Zeit entwickelte sich die Rasse auf natürliche Weise, wobei der Fokus auf den Arbeitseigenschaften lag. Diese Hunde waren unter verschiedenen Namen bekannt: Highland Collie, Mountain Collie oder einfach Hairy Mou’ed Collie. Der Name „Bearded Collie“ (Bärtiger Collie) etablierte sich später und betont eines der markantesten Merkmale ihres Aussehens.
Die formale Anerkennung der Rasse begann Ende des 19. Jahrhunderts. Im Jahr 1891 wurde der erste Rassestandard verfasst, und 1912 wurde in Edinburgh der Bearded Collie Club gegründet. Eine Schlüsselfigur bei der Etablierung der Rasse war Mrs. G. O. Willison, die in den 1940er Jahren den Zwinger „Bothkennar“ gründete. Ihre Hunde spielten eine entscheidende Rolle bei der Wiederbelebung der Rasse nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Zahl der „Beardies“ erheblich zurückgegangen war. Viele moderne Bearded Collies führen ihren Stammbaum auf Hunde aus dem „Bothkennar“-Zwinger zurück.
Besondere Popularität erlangte die Rasse, nachdem ein Bearded Collie zum Liebling von Königin Victoria wurde, was das Interesse an diesen Hunden in der Aristokratie und der breiten Öffentlichkeit erheblich steigerte. Die herausragenden Eigenschaften der Rasse – Adel, Freundlichkeit, Einfallsreichtum und unermüdliche Energie – wurden sogar in Dichterballaden besungen. Heute ist der Bearded Collie eine weltweit beliebte Rasse, die als wunderbarer Begleiter, Familienliebling und talentierter Athlet in verschiedenen Hundesportarten geschätzt wird.
Wie sieht ein Bearded Collie aus: Detaillierte Beschreibung des Aussehens

Der Bearded Collie ist ein mittelgroßer Hund von kräftiger, aber nicht schwerer Statur, der Kraft, Beweglichkeit und Eleganz in sich vereint. Sein Erscheinungsbild ist harmonisch, ohne übertriebene Merkmale, und sein charakteristischstes Zeichen ist natürlich sein prächtiges, zotteliges Fell.
Allgemeines Erscheinungsbild: Der „Beardie“ vermittelt den Eindruck eines aktiven, wachsamen und selbstbewussten Hundes. Der Körper ist etwas länger als hoch, mit einem ungefähren Verhältnis von 5:4. Der Knochenbau ist kräftig, aber nicht massiv.
Fell: Der Hauptschmuck und das Markenzeichen der Rasse. Das Fell ist doppelt:
- Deckhaar: Lang, gerade oder leicht gewellt, fühlt sich rau an, zottelig, aber nicht lockig oder wollig. Es bietet Schutz vor Witterungseinflüssen.
- Unterwolle: Weich, dicht, liegt eng am Körper an und sorgt für Wärmeisolierung.
Im Gesicht bildet das Fell einen charakteristischen „Schnurrbart“ und „Bart“, und über den Augen lange „Augenbrauen“, die jedoch die Sicht nicht beeinträchtigen dürfen. Das Fell auf dem Rücken teilt sich natürlich durch einen Scheitel. Wichtig ist, dass das Fell nicht so dicht sein sollte, dass es die natürlichen Körperlinien verdeckt, und es sollte für Ausstellungen nicht künstlich getrimmt oder geformt werden, abgesehen von einer leichten Korrektur an den Pfoten.
Färbung: Bearded-Collie-Welpen werden deutlich dunkler geboren als erwachsene Hunde. Typische Farben bei Neugeborenen sind Schwarz, Dunkelbraun, Dunkelblau oder Kitzfarben. Mit dem Alter (etwa von 8 Wochen bis 3–4 Jahren) hellt das Fell allmählich auf und erhält seine endgültige Farbe. Zulässige Farbvarianten bei erwachsenen Hunden sind:
- Schiefergrau
- Rötlich-kitzfarben (von cremefarben bis zu einem satten Rotton)
- Schwarz
- Blau (grau-blau)
- Alle Schattierungen von Grau, Braun und Sandfarben.
Häufig sind weiße Abzeichen im Gesicht (als „Blesse“), an der Brust, den Pfoten und der Schwanzspitze vorhanden. Ein weißer Kragen ist erlaubt, aber die Farbe Weiß sollte nicht über die Schulterlinie hinausgehen oder sich auf den Körper hinter den Sprunggelenken ausbreiten. Lohfarbene Abzeichen können an den Augenbrauen, Wangen, der Innenseite der Ohren, unter dem Schwanz und an den Gliedmaßen an den Übergängen von der Grundfarbe zu Weiß auftreten.
Kopf und Fang: Der Kopf ist proportional zur Körpergröße. Der Schädel ist breit und flach. Der Übergang von der Stirn zum Fang (Stop) ist mäßig ausgeprägt. Der Fang ist kräftig und entspricht etwa der Länge des Schädels. Der Nasenrücken ist gerade. Die Nase ist groß, quadratisch und normalerweise schwarz, kann aber bei blauen und braunen Hunden dem Hauptfarbton entsprechen (blau bzw. braun). Die Lippen liegen eng an und sind entsprechend der Nase pigmentiert.
Augen: Groß, ausdrucksstark, weit auseinanderliegend, aber nicht hervorstehend. Die Augenfarbe harmoniert mit der Hauptfarbe des Fells – von haselnussbraun bis dunkelbraun. Bei blauen Hunden können die Augen heller sein. Der Ausdruck der Augen ist intelligent, neugierig und sanft.
Ohren: Mittelgroß, hängend. Ziemlich tief angesetzt. In Ruhe liegen sie an den Wangen an, bei Erregung heben sie sich an der Basis leicht an, wodurch der Schädel optisch breiter wirkt. Sie sind mit langem Haar bedeckt.
Kiefer und Zähne: Die Kiefer sind kräftig mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiss (die oberen Schneidezähne greifen eng über die unteren und stehen senkrecht im Kiefer).
Hals: Mäßig lang, muskulös, leicht gebogen, geht sanft in den Widerrist über.
Körper: Der Rücken ist gerade, die obere Linie ist eben. Die Lende ist kräftig und kurz. Die Brust ist tief, reicht bis zu den Ellbogen, mit gut entwickelten Rippen, aber nicht tonnenförmig.
Rute: Tief angesetzt, ohne Knicke oder Krümmungen, reicht mindestens bis zum Sprunggelenk. Dicht mit Haar bedeckt. In Ruhe hängt sie mit einer leichten Biegung am Ende. In der Bewegung oder bei Erregung trägt der Hund die Rute tief mit einer Aufwärtsbiegung oder hebt sie bis auf Rückenhöhe an, aber niemals über den Rücken.
Gliedmaßen:
- Vorderhand: Gerade, senkrecht, mit kräftigen Knochen, gut mit zotteligem Haar bedeckt. Die Schulterblätter sind gut nach hinten geneigt. Die Ellbogen liegen eng an der Brust an.
- Hinterhand: Muskulös, mit gut entwickelten Oberschenkeln und Unterschenkeln. Die Winkel der Sprunggelenke sind gut ausgeprägt. Die Mittelfußknochen sind kurz und stehen senkrecht zum Boden.
Die Pfoten sind oval, mit eng anliegenden Zehen und kräftigen Ballen. Die Zehen sind gewölbt. Zwischen den Zehen und Ballen wächst dichtes Haar.
Bewegung: Frei, fließend, mit gutem Schub aus der Hinterhand und weitem Vortritt der Vorderhand. Die Bewegungen sollten effizient und unermüdlich sein, was dem historischen Zweck der Rasse entspricht.
Interessanterweise werden Bearded-Collie-Welpen mit einer viel dunkleren Farbe geboren und hellen dann allmählich auf, bis sie ihre endgültige erwachsene Färbung erreichen. Bei Welpen unter vier Wochen ist es praktisch unmöglich, die zukünftige Farbe des erwachsenen Tieres genau zu bestimmen. Der Bearded Collie gilt zu Recht als einer der besten „Clowns“ unter den Hunden. Er ist immer fröhlich und emotional, verspielt und kindlich direkt, mit einem erstaunlichen Sinn für Humor und unerschöpflicher Energie.
Charakter, Temperament und Verhalten des Bearded Collies

Der Bearded Collie ist ein wahres Bündel aus positiver Energie, Intelligenz und Hingabe. Sein Charakter ist vielschichtig und vereint die Eigenschaften eines fleißigen Hirten und eines sanften Begleiters. Alfred Ollivant beschrieb ihn treffend als „den edelsten Ritter in dunkelgrauem Gewand, doch hier und da schimmernd vom Mondlicht; ein Gentleman, zurückhaltend wie ein Prinz, geschmeidig wie ein Zigeuner, anmutig wie ein Mädchen, das königlich hoch den Kopf trägt und sich leicht wie eine Fee bewegt.“
Wichtige Charakterzüge:
- Lebensfreude und Optimismus: „Beardies“ sind fast immer gut gelaunt. Sie strahlen Positivität aus und sind bereit, diese mit allen um sie herum zu teilen. Ihre Verspieltheit bewahren sie sich bis ins hohe Alter.
- Intelligenz und Klugheit: Dies sind sehr kluge Hunde, die neue Informationen und Befehle schnell lernen. Ihre Intelligenz erfordert ständige Anregung durch Spiele, Training und neue Aufgaben. Manchmal kann sich ihre Klugheit auch in Listigkeit äußern, daher ist Konsequenz in der Erziehung sehr wichtig.
- Energie und Aktivität: Bearded Collies sind wahre Energiebündel. Ihr Aktivitätslevel ist nicht mit dem eines ruhigeren Hundes, wie zum Beispiel dem Dackel, zu vergleichen. Sie benötigen viel körperliche Auslastung und lange Spaziergänge. Ohne ausreichende Aktivität können sie sich langweilen und destruktives Verhalten zeigen (z. B. übermäßiges Bellen, Kauen von Gegenständen).
- Hingabe und Geselligkeit: „Beardies“ binden sich extrem stark an ihre Familie. Sie lieben es, im Mittelpunkt zu stehen, an allen Familienaktivitäten teilzunehmen und ertragen Einsamkeit schlecht. Sie sind wahre Freunde, die immer an Ihrer Seite sein werden.
- Freundlichkeit: Normalerweise sind sie freundlich zu Fremden, Kindern und anderen Tieren, besonders wenn sie früh sozialisiert wurden. Ihre Wachsamkeit äußert sich durch Bellen, aber Aggression ist für sie untypisch.
- Sensibilität: Bearded Collies reagieren sehr empfindlich auf die Stimmung ihres Besitzers und die Atmosphäre im Haus. Sie reagieren schlecht auf Schreie und harte Erziehungsmethoden. Am besten lernen sie durch positive Verstärkung.
- Wachsamkeit: Als ehemalige Hütehunde haben sie eine angeborene Wachsamkeit und werden ihren Besitzer immer mit lautem Bellen auf etwas Ungewöhnliches aufmerksam machen.
Umgang mit Kindern und anderen Haustieren: Bearded Collies kommen in der Regel hervorragend mit Kindern aus. Sie sind geduldig, verspielt und können für ein Kind zum besten Freund werden. Aufgrund ihrer Energie und Größe können sie jedoch versehentlich ein kleines Kind beim Spielen umstoßen, daher ist es wichtig, ihre Interaktion, insbesondere mit Kleinkindern, zu überwachen. Mit anderen Hunden und Katzen vertragen sich „Beardies“ normalerweise friedlich, besonders wenn sie zusammen aufgewachsen oder von klein auf richtig sozialisiert wurden. Ihr Hütetrieb kann sich manchmal in Versuchen äußern, andere Haustiere oder sogar Kinder zu „hüten“, was ziemlich amüsant aussieht.
Neigung zum Bellen: Bearded Collies können ziemlich laut sein. Sie benutzen Bellen, um verschiedene Emotionen auszudrücken: Freude, Aufregung, Warnung oder Langeweile. Um übermäßiges Bellen zu minimieren, ist es wichtig, dem Hund ausreichend körperliche Aktivität, geistige Anregung und Aufmerksamkeit zu bieten.
Für Menschen, die auf dem Land leben oder ein Privathaus mit einem geräumigen Hof haben, wird der Bearded Collie zum idealen Begleiter. Er wird Sie gerne auf Spaziergängen und Wanderungen begleiten und an allen aktiven Unternehmungen teilnehmen. Dieses Haustier ist sehr intelligent und kann mit dem richtigen Ansatz in kurzer Zeit fast alles lernen.
Gesundheit und typische Krankheiten des Bearded Collies
Der Bearded Collie gilt im Allgemeinen als relativ gesunde Rasse, die bei richtiger Pflege und Aufmerksamkeit ein langes und aktives Leben von durchschnittlich 12 bis 15 Jahren führen kann. Wie viele andere Rassen neigen jedoch auch „Beardies“ zu bestimmten genetischen und erworbenen Krankheiten. Es ist wichtig, über diese potenziellen Probleme Bescheid zu wissen, um sie rechtzeitig zu erkennen und Hilfe zu suchen.
Die häufigsten Gesundheitsprobleme bei Bearded Collies:
- Hüftgelenksdysplasie (HD): Eine Erbkrankheit, bei der sich das Hüftgelenk nicht richtig entwickelt, was zu Schmerzen, Arthritis und Lahmheit führt. Verantwortungsvolle Züchter testen ihre Hunde vor der Zucht auf HD.
- Ellbogendysplasie (ED): Ein ähnliches Problem wie HD, das jedoch die Ellbogengelenke betrifft. Hat ebenfalls eine genetische Veranlagung.
- Progressive Retinaatrophie (PRA): Eine erbliche Augenkrankheit, die zu einem allmählichen Verlust des Sehvermögens und zur Erblindung führt. Es gibt Gentests, um Träger dieser Krankheit zu identifizieren.
- Katarakt (Grauer Star): Eine Trübung der Augenlinse, die zu einer Verschlechterung des Sehvermögens führen kann. Kann erblich oder altersbedingt sein.
- Hornhautdystrophie: Eine Erbkrankheit, die durch eine Trübung der Hornhaut gekennzeichnet ist.
- Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion): Eine unzureichende Aktivität der Schilddrüse, die zu Fettleibigkeit, Haut- und Fellproblemen sowie Lethargie führen kann. Wird durch einen Bluttest diagnostiziert und mit Hormontherapie behandelt.
- Addison-Krankheit (Hypoadrenokortizismus): Eine schwere Erkrankung, die durch eine unzureichende Produktion von Hormonen durch die Nebennieren verursacht wird. Die Symptome können unspezifisch sein (Lethargie, Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust).
- Autoimmunerkrankungen: „Beardies“ können anfällig für verschiedene Autoimmunerkrankungen sein, bei denen das Immunsystem das eigene Körpergewebe angreift. Ein Beispiel ist der Pemphigus foliaceus (eine Autoimmunerkrankung der Haut).
- Follikuläre Dysplasie bei schwarzem Haar: Eine seltene Erbkrankheit, die zu Haarausfall in schwarz gefärbten Bereichen führt.
- Magendrehung: Ein lebensbedrohlicher Zustand, der häufiger bei großen Rassen mit tiefem Brustkorb auftritt. Es ist wichtig, die Symptome (Unruhe, erfolglose Brechversuche, aufgeblähter Bauch) zu kennen und sofort einen Tierarzt aufzusuchen.
Prävention und Gesundheitsvorsorge:
- Wahl eines verantwortungsbewussten Züchters: Kaufen Sie einen Welpen bei einem Züchter, der seine Zuchthunde auf häufige Erbkrankheiten testet.
- Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen: Jährliche Kontrollen, Impfungen und Behandlungen gegen Parasiten (Flöhe, Zecken, Würmer) sind unerlässlich.
- Ausgewogene Ernährung: Hochwertiges Futter, das dem Alter und der Aktivität des Hundes entspricht, hilft, ein optimales Gewicht und die Gesundheit zu erhalten.
- Ausreichende körperliche Aktivität: Regelmäßige Bewegung stärkt die Muskeln und unterstützt die Gesundheit der Gelenke und des Herz-Kreislauf-Systems.
- Zahnpflege: Regelmäßiges Zähneputzen beugt der Bildung von Zahnbelag und Zahnstein vor.
- Aufmerksamkeit für Verhaltensänderungen: Jede plötzliche Änderung des Appetits, der Aktivität, der Stimmung oder das Auftreten ungewöhnlicher Symptome sollte ein Grund sein, einen Tierarzt aufzusuchen.
Die rechtzeitige Konsultation qualifizierter Spezialisten hilft bei gesundheitlichen Fragen und sichert Ihrem Hund ein langes und glückliches Leben. Die Lebhaftigkeit und Beweglichkeit des Bearded Collies bleiben bei richtiger Pflege ein Leben lang erhalten.
Pflege des Bearded Collies: Fell, Baden und andere Aspekte

Das prächtige, zottelige Fell des Bearded Collies ist sein ganzer Stolz, erfordert aber auch regelmäßige und gründliche Pflege. Ohne die nötige Aufmerksamkeit verfilzt das Fell schnell, was nicht nur das Aussehen des Hundes beeinträchtigt, sondern auch zu Unbehagen und Hautproblemen führen kann. Daher sollten potenzielle Besitzer eines „Beardies“ bereit sein, genügend Zeit in die Fellpflege zu investieren.
Fellpflege:
- Häufigkeit des Kämmens: Ein erwachsener Bearded Collie sollte 2-3 Mal pro Woche gekämmt werden, während des Fellwechsels (Frühling und Herbst) sogar täglich. Ein Welpe sollte von klein auf an das Kämmen gewöhnt werden, indem man es zu einer positiven Erfahrung macht. Beginnen Sie mit kurzen Sitzungen und steigern Sie allmählich die Dauer.
- Pflegewerkzeuge: Sie benötigen:
- Einen Kamm mit groben Metallzinken (zum Entwirren von Verfilzungen und zur Kontrolle der Kämmqualität).
- Einen Kamm mit feinen Zinken (für Bereiche mit kürzerem Fell).
- Eine Zupfbürste (Slicker-Bürste) (zum Entfernen abgestorbener Unterwolle; vorsichtig verwenden, um die Haut nicht zu verletzen).
- Eine Bürste mit Naturborsten oder eine Massagebürste (zum abschließenden Glätten des Fells und zur Massage der Haut).
- Ein Entfilzungsmesser (für stark verfilzte Stellen; mit großer Vorsicht verwenden).
- Ein Kämm- oder Pflegespray (erleichtert den Prozess, beugt Haarbruch und statischer Aufladung vor).
- Kämmtechnik: Befeuchten Sie das Fell vor dem Kämmen leicht mit einem Pflegespray oder klarem Wasser. Kämmen Sie den Hund Schicht für Schicht, beginnend bei den unteren Lagen und arbeiten Sie sich allmählich nach oben. Führen Sie den Kamm von den Haarwurzeln bis zu den Spitzen. Achten Sie besonders auf Stellen, an denen sich Verfilzungen am häufigsten bilden: hinter den Ohren, am Hals (unter dem Halsband), in den Achselhöhlen, an der Innenseite der Oberschenkel und am Bauch. Wenn Sie eine Verfilzung finden, versuchen Sie, sie mit den Fingern zu lösen und kämmen Sie sie dann vorsichtig aus. Große und dichte Verfilzungen sollten am besten vorsichtig mit einem Entfilzungsmesser entlang der Haarwuchsrichtung aufgeschnitten werden.
- „Line-Brushing“: Eine beliebte Methode, bei der das Fell in Scheitel geteilt und jede Strähne von den Wurzeln an gründlich durchgekämmt wird.
- Pony: Das lange Haar auf der Stirn („Pony“) kann mit einer speziellen Spange hochgesteckt werden, damit es dem Hund nicht in die Augen fällt, oder zu einem lockeren Zopf geflochten werden.
Viele Besitzer sammeln das ausgekämmte Fell ihrer bärtigen Lieblinge und stricken daraus erstaunliche Dinge – Pullover, Socken, Handschuhe. Es wird angenommen, dass dieses Fell sehr warm ist und sogar heilende Eigenschaften hat.
Baden: Baden Sie den Bearded Collie nach Bedarf, normalerweise alle 1–3 Monate, oder wenn der Hund stark verschmutzt ist. Zu häufiges Baden kann Haut und Fell austrocknen. Verwenden Sie nur spezielle Shampoos und Conditioner für langhaarige Hunde. Spülen Sie die Reinigungsmittel gründlich aus. Nach dem Baden trocknen Sie das Fell gut mit einem Handtuch und anschließend mit einem Föhn (bei niedriger Temperatur), während Sie es gleichzeitig kämmen, um Verfilzungen zu vermeiden.
Augen- und Ohrenpflege:
- Augen: Untersuchen Sie täglich die Augen des Hundes. Entfernen Sie natürliche Absonderungen aus den Augenwinkeln mit einem weichen, feuchten Tuch oder speziellen Tüchern. Wenn Sie übermäßigen Tränenfluss, Rötungen oder eitrigen Ausfluss bemerken, wenden Sie sich an einen Tierarzt.
- Ohren: Überprüfen Sie regelmäßig (einmal pro Woche) die Ohrmuscheln. Aufgrund ihrer Hängeform und des dichten Fells sind die Ohren des „Beardies“ schlecht belüftet, was die Entwicklung von Infektionen begünstigen kann. Reinigen Sie die Ohren mit einer speziellen Lotion nach Empfehlung des Tierarztes. Entfernen Sie überschüssiges Haar aus dem Gehörgang (dies kann ein Hundefriseur oder Tierarzt tun).
Zahn- und Krallenpflege:
- Zähne: Gewöhnen Sie den Welpen von klein auf an das Zähneputzen. Putzen Sie die Zähne 2-3 Mal pro Woche mit einer speziellen Hundezahnbürste und -paste zur Vorbeugung von Zahnbelag und Zahnstein.
- Krallen: Schneiden Sie die Krallen nach Bedarf, normalerweise alle 3-4 Wochen, mit einer speziellen Krallenschere. Wenn der Hund viel auf harten Oberflächen läuft, können sich die Krallen auf natürliche Weise abnutzen. Vergessen Sie nicht die fünfte (Wolfs-)Kralle, falls vorhanden.
Kann man einen Bearded Collie scheren? Für Ausstellungshunde ist das Scheren normalerweise nicht erlaubt, außer einer leichten Korrektur der Pfotenform. Um die Pflege zu erleichtern, besonders bei heißem Wetter oder für ältere Hunde, lassen einige Besitzer ihren „Beardies“ jedoch einen hygienischen oder „Welpen-Schnitt“ verpassen. Man sollte bedenken, dass sich die Fellstruktur nach dem Scheren verändern kann.
Nachfolgend finden Sie eine Beispieltabelle mit einem ungefähren Pflegeplan:
| Pflegemaßnahme | Häufigkeit |
|---|---|
| Fell kämmen | 2–3 Mal pro Woche (täglich während des Fellwechsels) |
| Baden | Alle 1–3 Monate (nach Bedarf) |
| Augen prüfen und reinigen | Täglich (Prüfung), nach Bedarf (Reinigung) |
| Ohren prüfen und reinigen | Wöchentlich (Prüfung), nach Bedarf (Reinigung) |
| Zähne putzen | 2–3 Mal pro Woche |
| Krallen schneiden | Alle 3–4 Wochen (nach Bedarf) |
Training, Erziehung und Sozialisierung des Bearded Collies

Der Bearded Collie ist nicht nur ein schöner, sondern auch ein außerordentlich intelligenter und lernfähiger Hund. Seine Vergangenheit als Hütehund hat ihn mit Klugheit, Selbstständigkeit und dem Wunsch zur Zusammenarbeit mit dem Menschen ausgestattet. Dieselben Eigenschaften können sich jedoch manchmal in Eigensinn äußern, daher sind Konsequenz, Geduld und der richtige Ansatz entscheidend für die Erziehung eines „Beardies“.
Grundlagen des Trainings und der Erziehung:
- Früher Beginn: Beginnen Sie mit dem Training und der Sozialisierung des Welpen vom ersten Tag an, an dem er bei Ihnen einzieht. Je früher der Hund die grundlegenden Verhaltensregeln lernt, desto einfacher wird es in Zukunft sein.
- Positive Verstärkung: Bearded Collies reagieren am besten auf Methoden, die auf Lob, Leckerlis und Spielen basieren. Vermeiden Sie Schreie, körperliche Bestrafung und Härte – dies kann beim Hund Angst, Misstrauen oder Sturheit hervorrufen.
- Kurze und interessante Einheiten: „Beardies“ können sich bei monotonen Wiederholungen schnell langweilen. Gestalten Sie die Trainingseinheiten kurz (10–15 Minuten), abwechslungsreich und unterhaltsam. Beenden Sie die Einheit immer mit einem positiven Erlebnis.
- Konsequenz und Klarheit: Alle Familienmitglieder sollten die gleichen Regeln und Befehle verwenden, um den Hund nicht zu verwirren. Die Befehle sollten klar und kurz sein.
- Geduld: Selbst die klügsten Hunde lernen nicht immer alles auf Anhieb. Seien Sie geduldig und beharrlich.
Sozialisierung: Eine frühe und richtige Sozialisierung ist für den Bearded Collie von entscheidender Bedeutung. Machen Sie Ihren Welpen mit verschiedenen Menschen (Erwachsenen, Kindern), anderen Hunden (nach den entsprechenden Impfungen), Katzen (wenn ein Zusammenleben geplant ist) sowie mit verschiedenen Geräuschen, Gerüchen, Orten und Situationen vertraut. Ein gut sozialisierter „Beardie“ wird zu einem selbstbewussten, ruhigen und ausgeglichenen Hund heranwachsen.
Körperliche und geistige Auslastung: Der Bearded Collie ist eine hochernergetische Rasse, die täglich eine erhebliche Auslastung benötigt.
- Körperliche Aktivität: Mindestens 1–2 Stunden aktive Spaziergänge pro Tag. Das können Joggen, Ball- oder Frisbeespiele, Schwimmen (viele „Beardies“ lieben Wasser) oder die Begleitung auf Fahrradtouren sein. Wenn Ihr Hund keine Herde hütet, dann beziehen Sie ihn in jede Sportart ein, die Sie selbst betreiben. Unzureichende körperliche Aktivität kann zu Übergewicht, Langeweile und destruktivem Verhalten führen.
- Geistige Anregung: Die Intelligenz des „Beardies“ erfordert ständige Aufgaben. Bringen Sie ihm neue Befehle bei, verwenden Sie interaktive Intelligenzspielzeuge und beschäftigen Sie sich mit Suchspielen. Der Hund hat einen guten Geruchssinn, der es ihm sogar ermöglicht, an der Trüffelsuche teilzunehmen!
Diese Rasse nimmt begeistert an Wettbewerben in Agility (eine Sportart, bei der der Mensch den Hund durch einen Hindernisparcours führt), Obedience (Gehorsam), Flyball, Freestyle (Tanzen mit Hunden) und sogar an Hütewettbewerben teil. Solche Aktivitäten bieten nicht nur die notwendige Auslastung, sondern stärken auch die Bindung zwischen Hund und Besitzer.
Wenn Sie spazieren gehen, müssen Sie ihnen Handlungsfreiheit, die Möglichkeit zum selbstständigen Spielen und Laufen an sicheren Orten geben. Sie sollten die Möglichkeit haben, mit anderen Hunden zu kommunizieren, um sich so selbstbewusst wie möglich zu fühlen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu entwickeln.
Ernährung des Bearded Collies: Wahl des Futters und wichtige Empfehlungen

Die richtige Ernährung ist der Schlüssel zu Gesundheit, Energie und Langlebigkeit Ihres Bearded Collies. Da es sich um eine aktive Rasse mit dichtem Fell handelt, sollte ihre Ernährung ausgewogen, nahrhaft und an ihr Alter, ihr Aktivitätsniveau und ihre individuellen Bedürfnisse angepasst sein.
Futterarten:
Fertiges Trockenfutter: Dies ist die bequemste Option. Wählen Sie Futter der Premium-, Super-Premium- oder holistischen Klasse, das für mittelgroße Hunde mit hohem Aktivitätsniveau entwickelt wurde. Achten Sie auf die Zusammensetzung: An erster Stelle sollte Fleisch (Huhn, Pute, Rind, Fisch) stehen, nicht Getreide. Das Futter sollte eine ausreichende Menge an Proteinen (22-28 %), Fetten (12-18 %), Vitaminen und Mineralstoffen enthalten, einschließlich Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren für eine gesunde Haut und ein gesundes Fell.
Natürliche Fütterung (BARF/Kochen): Diese Art der Fütterung erfordert Wissen und Zeit, um einen ausgewogenen Speiseplan zusammenzustellen.
- Fleisch und Innereien (fettarm): Rind, Pute, Huhn (ohne Knochen), Pansen, Herz, Leber (in begrenzten Mengen). Etwa 50–70 % der Ration.
- Getreide: Reis, Buchweizen, Haferflocken (in Maßen).
- Gemüse: Karotten, Kürbis, Zucchini, Brokkoli (roh oder gedünstet).
- Milchprodukte (fettarm): Kefir, Joghurt ohne Zusätze, Quark.
- Eier: 1-2 Mal pro Woche (gekocht).
- Pflanzenöl (Leinöl, Olivenöl) – 1 Teelöffel pro Tag.
Bei natürlicher Fütterung sind oft zusätzliche Vitamin- und Mineralstoffkomplexe nach Anweisung des Tierarztes erforderlich.
Mischfütterung: Einige Besitzer kombinieren Trockenfutter mit Elementen der natürlichen Fütterung. Wichtig ist, sie nicht in einer Mahlzeit zu mischen, sondern zu unterschiedlichen Zeiten zu geben.
Fütterungsnormen und -häufigkeit:
- Welpen (bis 6 Monate): 3-4 Mal pro Tag.
- Junge Hunde (6-12 Monate): 2-3 Mal pro Tag.
- Erwachsene Hunde (ab 1 Jahr): 1-2 Mal pro Tag.
Die Futtermenge hängt von dessen Kaloriengehalt, dem Gewicht des Hundes, seinem Alter und seinem Aktivitätsniveau ab. Befolgen Sie die Empfehlungen des Futterherstellers auf der Verpackung und passen Sie die Portion je nach Kondition Ihres Hundes an. Überfüttern Sie nicht! Übergewicht belastet Gelenke und Herz zusätzlich.
Wichtige Aspekte der Ernährung des Bearded Collies:
- Sauberes, frisches Wasser sollte Ihrem Liebling immer zur Verfügung stehen.
- Geben Sie Ihrem Hund kein Essen von Ihrem Tisch. Menschliche Nahrung enthält oft Gewürze, Salz, Zucker und andere für Hunde schädliche Bestandteile.
- Vermeiden Sie einen abrupten Futterwechsel. Stellen Sie Ihren Hund schrittweise über 7–10 Tage auf ein neues Futter um, indem Sie das neue Futter unter das alte mischen.
- Knochen: Geben Sie auf keinen Fall Röhrenknochen von Geflügel! Sie können in scharfe Splitter zerbrechen und den Verdauungstrakt verletzen. Große Rinderknochen (zum Kauen und zur Zahnreinigung) können unter Aufsicht gegeben werden, aber nicht als Hauptnahrung.
- Kontrollieren Sie das Gewicht Ihres Hundes. Sie sollten die Rippen leicht fühlen können, aber sie sollten nicht sichtbar sein.
- Und noch eine Besonderheit der Rasse: Für eine vollständige Verdauung muss sie viel laufen und ausreichend körperlich belastet werden. Ein aktiver Lebensstil fördert einen besseren Stoffwechsel.
Verbotene Produkte für den Bearded Collie (und jeden anderen Hund): Schokolade (besonders dunkle), Kakao, Kaffee, Alkohol, Zwiebeln, Knoblauch, Weintrauben, Rosinen, Avocados, Macadamianüsse, roher Teig, Obstkerne, Pilze, Geräuchertes, Süßigkeiten, fettige und gebratene Speisen.
Vor- und Nachteile der Rasse Bearded Collie
Wie jede Rasse hat auch der Bearded Collie seine Vor- und Nachteile. Es ist wichtig, diese objektiv zu bewerten, bevor man sich einen solchen Hund anschafft, damit Ihr gemeinsames Leben harmonisch und glücklich wird.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Außerordentliche Freundlichkeit und Geselligkeit: Lieben Menschen, Kinder und kommen gut mit anderen Tieren aus. | Hoher Pflegeaufwand für das Fell: Das lange Fell muss regelmäßig (mehrmals pro Woche) und gründlich gekämmt werden, um Verfilzungen zu vermeiden. |
| Hohe Intelligenz und Lernfähigkeit: Lernen schnell Befehle, sind erfolgreich in verschiedenen Hundesportarten. | Hoher Bedarf an körperlicher Auslastung: Benötigen täglich mindestens 1–2 Stunden aktive Spaziergänge und Spiele. Nicht für inaktive Menschen geeignet. |
| Lebensfroher und verspielter Charakter: Bringen viel Positivität und Spaß ins Haus, bleiben bis ins hohe Alter verspielt. | Neigung zum Bellen: Können laut sein, besonders wenn sie sich langweilen oder nicht genug Aufmerksamkeit bekommen. |
| Hingabe an ihre Familie: Binden sich sehr stark an ihre Besitzer und sind bereit, ihnen überallhin zu folgen. | Mögen keine Einsamkeit: Ertragen die längere Abwesenheit ihrer Besitzer schlecht und können unter Trennungsangst leiden. |
| Beeindruckendes und attraktives Aussehen: Das prächtige Fell und die ausdrucksstarken Augen lassen niemanden gleichgültig. | Benötigen viel Aufmerksamkeit: Dies ist kein Hund, der den ganzen Tag ruhig in der Ecke liegen wird. |
| Gute (melde-) Wachhundeigenschaften: Warnen immer mit Bellen vor sich nähernden Fremden. | Ziemlich starker Fellwechsel: Besonders während der saisonalen Phasen (Frühling, Herbst) wird das Fell im ganzen Haus zu finden sein. |
| Anpassungsfähigkeit (bei ausreichender Aktivität): Können in einer Wohnung leben, wenn sie genügend Auslauf und Auslastung bekommen. | Können eigensinnig sein: Intelligenz ist manchmal mit dem Wunsch verbunden, alles auf ihre eigene Weise zu tun; erfordert konsequente Erziehung. |
Interessante Fakten über den Bearded Collie
Der Bearded Collie ist eine Rasse mit einer reichen Geschichte und einzigartigen Eigenschaften. Hier sind einige interessante Fakten, die Ihnen helfen werden, diese erstaunlichen Hunde besser zu verstehen:
- „Chamäleon“-Farbwechsel: Eines der erstaunlichsten Merkmale des „Beardies“ ist der Farbwechsel des Fells mit dem Alter. Die Welpen werden sehr dunkel geboren (z. B. fast schwarz oder dunkelbraun) und hellen dann in den ersten Lebensjahren allmählich auf, bis sie ihren endgültigen, oft deutlich helleren Farbton annehmen. Dieser Prozess kann bis zum 3.–4. Lebensjahr andauern.
- Der „Beardie Bounce“ (Beardie-Sprung): Bearded Collies sind bekannt für ihren charakteristischen, federnden Sprung, den sie oft beim Spielen, Arbeiten oder einfach aus Freude zeigen. Dieser energiegeladene vertikale Sprung ermöglichte es ihnen, beim Hüten über hohes Gras oder Schafe zu blicken.
- Der intellektuelle Hirte: Historisch wurden „Beardies“ eingesetzt, um Rinder und Schafe über weite Strecken zu treiben. Sie waren berühmt für ihre Fähigkeit, selbstständig Entscheidungen zu treffen und weit entfernt vom Hirten zu arbeiten, was von ihrer hohen Intelligenz und ihrem Einfallsreichtum zeugt.
- Königliche Lieblinge: Obwohl die Rasse offiziell nicht als „königlich“ galt, ist bekannt, dass Königin Victoria eine Anhängerin schottischer Rassen war, und das Interesse an Bearded Collies wuchs auch in der viktorianischen Ära.
- Der Bart – nicht nur Zierde: Das dichte Haar im Gesicht, das einen „Bart“ und „Schnurrbart“ bildet, verleiht der Rasse nicht nur ihr charakteristisches Aussehen, sondern diente historisch auch als Schutz vor dornigen Pflanzen, Witterungseinflüssen und Bissen bei der Arbeit.
- Filmstars: Dank ihrer Fotogenität und Intelligenz tauchen Bearded Collies gelegentlich in Filmen und Werbespots auf. Zum Beispiel spielte ein Hund der Rasse Bearded Collie eine Rolle im Film „The Shaggy Dog“ (in Deutschland „Shaggy Dog – Hör mal, wer da bellt“) von 2006 (obwohl die Hauptrolle von einer anderen Rasse gespielt wurde, waren „Beardies“ unter den „Schauspielern“).
- Das „Beardie-Lächeln“: Viele Besitzer bemerken, dass ihre Bearded Collies zu „lächeln“ scheinen, indem sie in spielerischer Stimmung die Zähne zeigen. Dies ist kein Zeichen von Aggression, sondern eher ein Ausdruck von Freude und Freundlichkeit.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse Bearded Collie (FAQ)
Haart der Bearded Collie stark?
Ja, Bearded Collies haaren, was besonders während des saisonalen Fellwechsels im Frühling und Herbst auffällt. Ihr langes Fell erfordert regelmäßiges Kämmen (2-3 Mal pro Woche, während des Fellwechsels täglich), um Verfilzungen vorzubeugen und die Menge an Haaren im Haus zu reduzieren.
Eignet sich der Bearded Collie für das Leben in einer Wohnung?
Ein Bearded Collie kann sich an das Leben in einer Wohnung anpassen, vorausgesetzt, er bekommt ausreichend lange (mindestens 1–2 Stunden täglich) und aktive Spaziergänge sowie geistige Auslastung. Die ideale Option ist jedoch ein Privathaus mit einem sicher eingezäunten Garten, wo der Hund mehr Platz zum Spielen hat.
Wie viel kostet ein Bearded-Collie-Welpe?
Die Kosten für einen Welpen können je nach Stammbaum, Titeln der Eltern, Ruf des Züchters und Region erheblich variieren. Es ist wichtig, einen verantwortungsbewussten Züchter zu wählen, der sich um die Gesundheit und die richtige Entwicklung der Hunde kümmert, anstatt dem niedrigsten Preis nachzujagen.
Ist der Bearded Collie leicht zu trainieren?
Bearded Collies sind sehr intelligent und lernfähig. Sie lernen neue Befehle schnell, besonders wenn das Training auf positive, spielerische Weise erfolgt. Sie können jedoch eigensinnig sein, daher ist ein konsequenter, geduldiger und fairer Ansatz erforderlich.
Kommt der Bearded Collie gut mit Kindern aus?
Normalerweise hervorragend. Sie sind verspielt, geduldig und werden zu treuen Spielkameraden. Aufgrund ihrer Energie ist es ratsam, die Interaktion mit sehr kleinen Kindern zu beaufsichtigen, um versehentliches Anstoßen zu vermeiden.
Wie viel Aktivität benötigt ein Bearded Collie täglich?
Dies ist eine hochernergetische Rasse, die täglich mindestens 1–2 Stunden aktive körperliche Betätigung benötigt: lange Spaziergänge, Laufen, Ball- oder Frisbeespiele, Hundesport.
Kann man einen Bearded Collie lange allein lassen?
Schlecht. Bearded Collies sind menschenbezogen und ertragen Einsamkeit schwer. Längere Abwesenheit der Besitzer kann zu Langeweile, Stress und destruktivem Verhalten (übermäßiges Bellen, Kauen von Gegenständen) führen.
Welche Fellpflege benötigt ein Bearded Collie?
Das Fell erfordert gründliche Pflege: Kämmen Sie es 2–3 Mal pro Woche mit speziellen Kämmen und Bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden; baden Sie ihn nach Bedarf mit Shampoos für langhaarige Hunde.
Video über die Rasse
- Freundlich und verspielt
- Klug, lernt leicht
- Treuer Familienhund
- Fröhlicher „ewiger Optimist“
- Üppiges Fell — ernsthaftes Grooming
- Braucht viel Aktivität
- Haart stark
- Kann lautstark sein
| Old English Sheepdog | Langhaarcollie | Sheltie | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 56–61 cm | 51–61 cm | 33–41 cm |
| Energie | 3.5 | 3.5 | 4 |
| Wohnung | 2 | 2.5 | 3.5 |
| Anfänger | 2.5 | 3 | 3.5 |
Braucht das Fell des Bearded Collie viel Pflege?
Eignet sich der Bearded Collie für die Wohnung?
Ist der Bearded Collie gut mit Kindern?
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