Der Bearded Collie, liebevoll auch „Beardie“ genannt, ist nicht nur ein Hund – er ist ein wahres Energiebündel voller Fröhlichkeit und grenzenloser Liebe, verpackt in einem prächtigen, zotteligen Fell. Dieser Vertreter der schottischen Hütehunde erobert die Herzen mit seinem lebensfrohen Charakter, seiner Intelligenz und seiner unermüdlichen Abenteuerlust. Ähnlich wie seine berühmten Verwandten, zu denen auch der elegante Kurzhaar-Collie gehört, hat der Bearded Collie eine reiche Geschichte als Hütehund, doch heute wird er immer häufiger zum geliebten Begleiter für aktive Familien. Dank seines wunderbaren Wesens und seines beeindruckenden Aussehens gilt der Bearded Collie als idealer Familienhund für alle, die bereit sind, ihm genügend Aufmerksamkeit, Zeit für die Pflege und aktive Spiele zu widmen. Mehr über diese und andere faszinierende Rassen erfahren Sie hier auf Tvaryny.
Der Bearded Collie: Ein kurzer Rasseüberblick

Der Bearded Collie: Ein kurzer Rasseüberblick · 14
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Herkunft | Großbritannien (Schottland) |
| Jahr der ersten offiziellen Erwähnung | 1891 (erster Rassestandard) |
| Andere Namen | Beardie, Highland Collie, Mountain Collie, Hairy Mou'ed Collie |
| Lebenserwartung | 12–15 Jahre |
| Schulterhöhe (Rüden) | 53–56 cm |
| Schulterhöhe (Hündinnen) | 51–53 cm |
| Gewicht | 18–27 kg (je nach Geschlecht und Körperbau) |
| Temperament | Lebensfroh, aktiv, intelligent, treu, freundlich, wachsam |
| Energielevel | Hoch |
| Pflegeaufwand | Hoch (regelmäßiges Kämmen) |
| Umgang mit Kindern | Sehr gut, geduldig und verspielt |
| Umgang mit anderen Tieren | Gut, besonders bei früher Sozialisierung |
| Trainierbarkeit | Hoch, kann aber eigensinnig sein |
| Haarwechsel (Fellwechsel) | Mäßig, mit zwei ausgeprägten saisonalen Phasen |
Interessante Fakten über den Bearded Collie
Der Bearded Collie ist eine Rasse mit einer reichen Geschichte und einzigartigen Eigenschaften. Hier sind einige interessante Fakten, die Ihnen helfen werden, diese erstaunlichen Hunde besser zu verstehen:
- „Chamäleon“-Farbwechsel: Eines der erstaunlichsten Merkmale des „Beardies“ ist der Farbwechsel des Fells mit dem Alter. Die Welpen werden sehr dunkel geboren (z. B. fast schwarz oder dunkelbraun) und hellen dann in den ersten Lebensjahren allmählich auf, bis sie ihren endgültigen, oft deutlich helleren Farbton annehmen. Dieser Prozess kann bis zum 3.–4. Lebensjahr andauern.
- Der „Beardie Bounce“ (Beardie-Sprung): Bearded Collies sind bekannt für ihren charakteristischen, federnden Sprung, den sie oft beim Spielen, Arbeiten oder einfach aus Freude zeigen. Dieser energiegeladene vertikale Sprung ermöglichte es ihnen, beim Hüten über hohes Gras oder Schafe zu blicken.
- Der intellektuelle Hirte: Historisch wurden „Beardies“ eingesetzt, um Rinder und Schafe über weite Strecken zu treiben. Sie waren berühmt für ihre Fähigkeit, selbstständig Entscheidungen zu treffen und weit entfernt vom Hirten zu arbeiten, was von ihrer hohen Intelligenz und ihrem Einfallsreichtum zeugt.
- Königliche Lieblinge: Obwohl die Rasse offiziell nicht als „königlich“ galt, ist bekannt, dass Königin Victoria eine Anhängerin schottischer Rassen war, und das Interesse an Bearded Collies wuchs auch in der viktorianischen Ära.
- Der Bart – nicht nur Zierde: Das dichte Haar im Gesicht, das einen „Bart“ und „Schnurrbart“ bildet, verleiht der Rasse nicht nur ihr charakteristisches Aussehen, sondern diente historisch auch als Schutz vor dornigen Pflanzen, Witterungseinflüssen und Bissen bei der Arbeit.
- Filmstars: Dank ihrer Fotogenität und Intelligenz tauchen Bearded Collies gelegentlich in Filmen und Werbespots auf. Zum Beispiel spielte ein Hund der Rasse Bearded Collie eine Rolle im Film „The Shaggy Dog“ (in Deutschland „Shaggy Dog – Hör mal, wer da bellt“) von 2006 (obwohl die Hauptrolle von einer anderen Rasse gespielt wurde, waren „Beardies“ unter den „Schauspielern“).
- Das „Beardie-Lächeln“: Viele Besitzer bemerken, dass ihre Bearded Collies zu „lächeln“ scheinen, indem sie in spielerischer Stimmung die Zähne zeigen. Dies ist kein Zeichen von Aggression, sondern eher ein Ausdruck von Freude und Freundlichkeit.
