| Höhe | 65–90 cm |
| Gewicht | 54–82 kg |
| Lebenserwartung | 8–10 Jahre |
| FCI-Gruppe | 2 · Molosser |
| Herkunft | Schweiz |
Genaue Bewertungen
- Hüft- und Ellbogendysplasie
- Magendrehung (Bloat)
- Dilatative Kardiomyopathie (DCM)
- Entropium/Ektropium (Lider)
- Osteosarkom
Kontrolliertes Wachstum im Welpenalter, maßvolle Ernährung, Gewichtskontrolle; in kleinen Portionen füttern (Drehungsrisiko). Vor Hitze schützen.
Der Bernhardiner, dieser majestätische Riese aus den Schweizer Alpen, ist nicht einfach nur ein Hund, sondern ein wahres Symbol für Treue, Mut und unglaubliche Güte. Seinen Namen verdankt die Rasse dem Heiligen Bernhard von Menthon, der im 11. Jahrhundert eine Herberge für Reisende auf einem gefährlichen Alpenpass gründete. Genau in dieser rauen Gegend wurden Bernhardiner zu unentbehrlichen Helfern, die Menschen aus Schneelawinen retteten. Diesen detaillierten Rasseüberblick hat das Team von Tvaryny für Sie vorbereitet, damit Sie alles über diese erstaunlichen Tiere erfahren können.
Diese Hunde sind bekannt für ihr ruhiges und ausgeglichenes Wesen, was sie zu wunderbaren Begleitern für die ganze Familie macht. Sie neigen absolut nicht zu grundloser Aggression, und ihre Geduld und Liebe zu Kindern sind legendär. Ein Bernhardiner kann nicht nur ein treuer Freund, sondern auch ein wahrer Therapeut sein, der vor Einsamkeit rettet und grenzenlose Liebe schenkt. Es sind wahrhaftig „heilige“ Hunde, deren Herzen für jeden offen sind.
Bernhardiner: Wichtige Rassemerkmale

| Merkmal | Beschreibung |
| Herkunft | Schweiz, Italien |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 2 (Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde), Sektion 2.2 (Molosser, Berghundtyp) |
| Widerristhöhe | Rüden: 70-90 cm, Hündinnen: 65-80 cm |
| Gewicht | Rüden: 64-120 kg, Hündinnen: 54-100 kg |
| Lebenserwartung | 8-10 Jahre |
| Felltyp | Kurzhaar (Stockhaar) und Langhaar (Langhaar) |
| Fellfarbe | Weiß mit rotbraunen Flecken unterschiedlicher Größe oder ein rotbrauner „Mantel“ auf Rücken und Flanken |
| Temperament | Freundlich, ruhig, loyal, geduldig, wachsam |
Rassegeschichte: Vom Alpenretter zum Familienliebling

Die Geschichte des Bernhardiners ist untrennbar mit dem Klosterhospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard Pass verbunden, das auf 2469 Metern Höhe in den Alpen liegt. Im Jahr 1050 vom Erzdiakon Bernhard von Menthon gegründet, bot dieses Hospiz Reisenden und Pilgern, die den gefährlichen Weg zwischen Italien und der Schweiz zurücklegten, Schutz. Die rauen Wetterbedingungen, Schneeverwehungen und die ständige Lawinengefahr machten diese Reise lebensgefährlich.
Etwa zwischen 1660 und 1670 begannen die Mönche, große und starke Hunde, die Vorfahren der heutigen Bernhardiner, zur Bewachung und Begleitung einzusetzen. Sehr schnell bemerkten sie, dass diese Hunde einen einzigartigen Geruchssinn und die Fähigkeit besaßen, Menschen unter dicken Schneeschichten zu finden. So begann die glorreiche Geschichte der Bernhardiner als Rettungshunde. Die Leithunde bahnten Wege, und die Rettungshunde fanden erschöpfte Reisende, wärmten sie mit ihrem Körper und holten Hilfe.
Der bekannteste Bernhardiner der Geschichte ist der legendäre Barry, der von 1800 bis 1812 im Kloster lebte. Im Laufe seines Lebens soll er über 40 Menschen gerettet haben. Seine Geschichte wurde zum Symbol der Selbstlosigkeit dieser Rasse. Interessant ist, dass ursprünglich alle Bernhardiner kurzhaarig waren. Nach besonders strengen Wintern zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als viele Hunde starben, stand die Rasse jedoch am Rande des Aussterbens. Um die Population wiederherzustellen, kreuzten die Mönche die überlebenden Hunde mit Neufundländern, was zur Entstehung der langhaarigen Variante führte. Leider vereiste das lange Fell im Schnee, was solche Hunde für Rettungsarbeiten weniger geeignet machte.
Lange Zeit wurde die Rasse unterschiedlich genannt: „Barry-Hund“, „Alpenmastiff“ oder „heiliger Hund“. Der Name „Bernhardiner“ wurde vom Schweizerischen Kynologenverband erst 1880 offiziell anerkannt, und der erste Rassestandard wurde 1887 genehmigt.
Wie ein Bernhardiner aussieht: Standard und Variationen

Der Bernhardiner ist eine Rasse von gigantischer Größe, die durch ihre Kraft und harmonische Statur beeindruckt. Es ist ein muskulöser, starker Hund mit einem massiven, imposanten Kopf.
- Kopf: Sehr groß und kräftig, mit einem breiten, leicht gewölbten Schädel. Die Haut auf der Stirn bildet deutliche Falten. Der Übergang von der Stirn zum Fang ist scharf ausgeprägt.
- Fang: Kurz, stumpf, seine Höhe ist größer als seine Länge. Der Nasenrücken ist gerade. Die Nase ist breit, mit offenen Nasenlöchern, immer schwarz.
- Lefzen: Die oberen Lefzen sind stark entwickelt, hängend (Hängebäckchen), bilden einen eleganten Bogen. Die Mundwinkel bleiben immer sichtbar. Die Kiefer sind sehr stark.
- Augen: Mittelgroß, von dunkelbraun bis nussbraun. Der Blick ist intelligent und freundlich. Für die Rasse ist ein gewisses Herabhängen des unteren Augenlids charakteristisch, das die Bindehaut freilegt.
- Ohren: Mittelgroß, hoch und breit angesetzt. Sie sind hängend, weich, dreieckig geformt und liegen eng an den Wangen an.
- Körper: Kräftig, mit einem breiten und starken Rücken. Der Hals ist kräftig, mit einem charakteristischen kleinen Kehllappen. Der Brustkorb ist gut entwickelt, aber nicht tonnenförmig.
- Rute: Lang, schwer, breit an der Basis. Im Ruhezustand hängt sie herab, in Erregung kann sie über die Rückenlinie gehoben werden.
- Fell: Es gibt zwei Felltypen:
- Kurzhaar (Stockhaar): Das Fell ist dicht, eng anliegend, glatt. Die Unterwolle ist sehr dicht.
- Langhaar (Langhaar): Das Fell ist mittellang, gerade oder leicht gewellt, mit dichter Unterwolle. An den Oberschenkeln bildet es „Hosen“, und die Rute ist sehr buschig.
Charakter und Temperament des Bernhardiners: der sanfte Riese

Hinter dem imposanten Äußeren des Bernhardiners verbirgt sich ein unglaublich gutes und einfühlsames Herz. Er ist eine der ruhigsten und geduldigsten Rassen der Welt. Sie lieben es, im Mittelpunkt des Familiengeschehens zu stehen und ertragen Einsamkeit nur schwer. Ein Bernhardiner ist ein Begleithund, der seinem Besitzer überallhin folgen möchte.
Ihre Liebe zu Kindern ist legendär. Bernhardiner werden oft zu wunderbaren Kindermädchen, die kindliche Streiche geduldig ertragen. Aufgrund ihrer enormen Größe können sie jedoch versehentlich ein kleines Kind umstoßen, daher sollten ihre Spiele immer unter Aufsicht von Erwachsenen stattfinden. Sie sind intelligent und klug, können aber manchmal Sturheit zeigen. Ein Bernhardiner ist ein „denkender“ Hund; er wird Befehle nicht gedankenlos ausführen, sondern zuerst die Situation beurteilen. Ihr ruhiges Temperament unterscheidet sich stark von cholerischeren und wachsamere Schutzhunden, wie zum Beispiel dem Zentralasiatischen Owtscharka (Alabai), obwohl beide Rassen durch ihre Größe beeindrucken.
Bernhardiner sind keine aggressiven Wachhunde, aber ihr Aussehen und ihr lautes Bellen können jeden Eindringling abschrecken. Sie sind wachsam und werden immer vor der Annäherung von Fremden warnen. Sie sind von Natur aus Retter, sowohl physisch als auch moralisch. Nicht umsonst werden sie oft in der Canistherapie eingesetzt – der Behandlung durch den Umgang mit Tieren.
Vor- und Nachteile der Bernhardiner-Rasse

Bevor Sie einen solchen Riesen adoptieren, ist es wichtig, alle „Pros“ und „Contras“ abzuwägen. Ein Bernhardiner ist eine große Verantwortung.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Unglaublich guter Charakter: idealer Familienhund. | Starker Speichelfluss: Seien Sie bereit, ständig Speichel abzuwischen. |
| Geduld und Liebe zu Kindern: eine wunderbare „Nanny“. | Enorme Größe: benötigt viel Platz, nicht für kleine Wohnungen geeignet. |
| Hohe Intelligenz: lernt leicht, wenn man den richtigen Zugang findet. | Hohe Haltungskosten: frisst viel, teure Tierarztdienste. |
| Ruhiges Temperament: nicht anfällig für Hyperaktivität. | Starker Haarausfall: Haare werden überall sein, besonders während der saisonalen Fellwechsel. |
| Beeindruckendes Aussehen: ein wahrer Stolz des Besitzers. | Kurze Lebenserwartung: wie viele Riesenrassen leben sie 8-10 Jahre. |
| Geringer Bedarf an intensiver Bewegung: ruhige Spaziergänge reichen aus. | Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten: Probleme mit Gelenken, Herz, Blähungen. |
| Verträgt Hitze schlecht: benötigt im Sommer einen kühlen Ort. |
Pflege des Bernhardiners: Wichtige Aspekte

Die Pflege eines Bernhardiners hat ihre Besonderheiten, die vor allem mit seiner Größe, Fellart und physiologischen Merkmalen zusammenhängen.
- Fellpflege: Langhaarige Bernhardiner müssen täglich gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Kurzhaarige – 2-3 Mal pro Woche. Beide Typen haaren zweimal im Jahr stark, und in dieser Zeit müssen sie häufiger gebürstet werden. Baden sollte man den Hund nur im äußersten Notfall.
- Augen- und Ohrenpflege: Aufgrund der besonderen Lidstruktur müssen die Augen des Bernhardiners täglich kontrolliert und mit einem feuchten Tupfer gereinigt werden. Hängeohren sind ebenfalls anfällig für Infektionen, daher müssen sie regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden.
- Kontrolle des Speichelflusses: Bernhardiner sabbern stark. Dies ist eine physiologische Norm für die Rasse. Halten Sie immer ein Handtuch bereit, besonders nachdem der Hund getrunken oder gefressen hat.
- Körperliche Belastung: Trotz seiner Größe benötigt der Bernhardiner keine übermäßigen Belastungen. Tägliche lange, aber ruhige Spaziergänge reichen ihm aus. Wichtig: Welpen und junge Hunde bis 2 Jahre sollten keine Sprünge und Treppenläufe machen, um die sich entwickelnden Gelenke nicht zu schädigen.
- Lebensraum: Der ideale Ort für einen Bernhardiner ist ein Privathaus mit einem großen, sicher eingezäunten Hof. Er braucht Platz. Im Sommer muss dem Hund ein kühler Ort zur Verfügung gestellt werden, da sie Hitze sehr schlecht vertragen.
Gesundheit und typische Krankheiten des Bernhardiners

Bernhardiner haben, wie die meisten Riesenrassen, eine Veranlagung zu bestimmten genetischen und erworbenen Krankheiten. Ihre kurze Lebenserwartung hängt maßgeblich mit diesen Problemen zusammen.
| Krankheit | Symptome und Prävention |
|---|---|
| Hüft- und Ellbogendysplasie | Lahmheit, Schmerzen, Bewegungsunlust. Prävention: Auswahl eines Welpen von geprüften Elterntieren (mit Dysplasie-Tests), Gewichtskontrolle, moderate Belastung während des Wachstums. |
| Magendrehung | Unruhe, ergebnislose Erbrechversuche, aufgeblähter Bauch. Lebensbedrohlicher Zustand! Prävention: Fütterung 2-3 Mal täglich in kleinen Portionen, Vermeidung von Aktivität direkt nach dem Fressen. |
| Kardiomyopathie | Atemnot, Husten, schnelle Ermüdung. Prävention: regelmäßige kardiologische Untersuchungen, ausgewogene Ernährung, Gewichtskontrolle. |
| Augenprobleme (Entropium, Ektropium) | Ein- oder Auswärtsdrehen der Augenlider, Tränenfluss, Reizungen. Oft chirurgische Korrektur erforderlich. |
| Osteosarkom (Knochenkrebs) | Lahmheit, Schwellung an der Gliedmaße. Tritt am häufigsten bei großen Hunderassen auf. Frühe Diagnose ist wichtig. |
| Epilepsie | Krämpfe. Eine Erbkrankheit, die medikamentös kontrolliert wird. |
Erziehung und Sozialisierung des Bernhardiners

Die Erziehung eines Bernhardiners ist ein Prozess, der Geduld und Verständnis für die Psychologie der Rasse erfordert. Frühe Sozialisierung ist von entscheidender Bedeutung. Machen Sie den Welpen von klein auf mit verschiedenen Menschen, Tieren, Geräuschen und Situationen vertraut. Dies hilft, einen selbstbewussten und ausgeglichenen Hund heranzuziehen.
Bernhardiner sind intelligent, können aber stur sein. Sie reagieren am besten auf positive Verstärkungsmethoden: Lob, Leckerlis, Spiele. Härte und Bestrafung können dazu führen, dass sich der Hund zurückzieht und das Vertrauen verliert. Das Training sollte kurz und interessant sein. Grundlegende Befehle („Sitz“, „Platz“, „Komm“, „Fuß“) müssen so früh wie möglich gelernt werden, da es praktisch unmöglich ist, einen ungehorsamen 80 Kilogramm schweren Riesen zu kontrollieren. Ihre Nachdenklichkeit beim Lernen ähnelt etwas dem Verhalten anderer Giganten, wie der majestätischen Deutschen Dogge oder dem gutmütigen Leonberger, die ebenfalls einen konsequenten und sanften Ansatz erfordern.
Was füttert man einem Bernhardiner: Die Ernährung für einen Giganten

Die Fütterung eines Bernhardiners ist einer der wichtigsten Aspekte seiner Haltung. Die richtige Ernährung ist der Schlüssel zur Gelenkgesundheit und Langlebigkeit.
- Futtertyp: Am besten geeignet sind hochwertige Trockenfutter der Super-Premium- oder Holistic-Klasse, die speziell für Hunde gigantischer Rassen entwickelt wurden. Sie enthalten eine ausgewogene Menge an Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten sowie Chondroprotektoren (Glucosamin, Chondroitin) zur Unterstützung der Gelenke.
- Fütterungshäufigkeit: Ein erwachsener Hund sollte 2 Mal täglich gefüttert werden, nicht nur einmal. Dies hilft, eine Magenüberdehnung zu verhindern und das Risiko einer Magendrehung zu verringern. Welpen werden 3-4 Mal täglich gefüttert.
- Wachstumskontrolle: Überfüttern Sie einen Bernhardiner-Welpen nicht! Eine zu schnelle Gewichtszunahme belastet die noch nicht gefestigten Knochen und Gelenke enorm, was in Zukunft zu ernsthaften Problemen führen kann. Halten Sie sich an die auf der Futterverpackung angegebenen Normen und achten Sie auf die Kondition des Hundes.
- Natürliche Ernährung: Wenn Sie eine natürliche Ernährung wählen, muss diese sorgfältig ausgewogen sein. Die Basis sollte mageres Fleisch (Rind, Pute) sein, zu dem Getreide (Reis, Buchweizen), Gemüse und Sauermilchprodukte hinzugefügt werden. Es ist notwendig, einen Tierernährungsberater zu konsultieren. In ihren Dimensionen und Ernährungsbedürfnissen ähneln Bernhardiner anderen Berghunden, zum Beispiel dem Großen Schweizer Sennenhund, für den auch die Gewichtskontrolle wichtig ist.
- Verbotene Produkte: Schokolade, Weintrauben, Zwiebeln, Knoblauch, Röhrenknochen, fettiges, geräuchertes und salziges Essen sind strengstens verboten.
Interessante Fakten über Bernhardiner

- Mythos vom Brandyfass: Das bekannteste Bild des Bernhardiners – mit einem Brandyfass um den Hals – ist tatsächlich eine Erfindung. Es wurde 1820 vom englischen Maler Edwin Landseer für sein Gemälde „Alpenmastiffs retten einen erschöpften Reisenden“ geschaffen. Das Bild gefiel der Öffentlichkeit so sehr, dass es zu einem untrennbaren Bestandteil der Legende wurde, obwohl die Mönche nie ein solches „Rettungsset“ verwendeten.
- Unglaublicher Geruchssinn: Es wird angenommen, dass ein Bernhardiner einen Menschen unter einer 6 Meter dicken Schneeschicht riechen und ihn aus einer Entfernung von bis zu 5 Kilometern hören kann.
- Filmstars: Die Rasse wurde nach der Veröffentlichung von Filmen weltweit populär. Die bekanntesten Film-Bernhardiner sind der gutmütige Riese in der Komödie „Beethoven“ und, im Gegensatz dazu, das schreckliche Monster im Horrorfilm „Cujo“ nach dem Roman von Stephen King.
- Körperheizung: Beim Retten von Menschen fanden Bernhardiner sie nicht nur, sondern legten sich auch daneben, wärmten sie mit ihrem Körper und leckten ihnen das Gesicht, um sie wieder zu Bewusstsein zu bringen.
- Barry-Denkmal: In Paris, auf dem Tierfriedhof, steht ein Denkmal für den legendären Barry. Sein ausgestopftes Präparat wird auch im Naturhistorischen Museum in Bern, Schweiz, aufbewahrt.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ)

Stimmt es, dass Bernhardiner sehr stark sabbern?
Ja, das stimmt. Starker Speichelfluss ist ein charakteristisches Merkmal der Rasse aufgrund der Struktur ihrer Lefzen. Seien Sie darauf vorbereitet, dass Speichel auf dem Boden, Möbeln und Ihrer Kleidung landet.
Sind Bernhardiner für das Leben in einer Wohnung geeignet?
Dies ist nicht die beste Option. Aufgrund seiner gigantischen Größe fühlt sich ein Bernhardiner in einem Privathaus mit eigenem Garten viel wohler. In einer Wohnung wäre es ihm zu eng.
Vertragen sich Bernhardiner mit anderen Tieren?
Ja, bei richtiger und früher Sozialisierung kommen sie in der Regel gut mit anderen Hunden und sogar Katzen aus. Ihr ruhiges Wesen fördert ein friedliches Zusammenleben.
Wie viel kostet die Haltung eines Bernhardiners?
Die Haltung eines Bernhardiners ist ein teures Vergnügen. Die Hauptkostenpunkte sind eine große Menge an hochwertigem Futter, tierärztliche Versorgung (die für Riesenrassen immer teurer ist) und Fellpflege. Vor allem aber ist der Kauf der kleinste Posten — Futter, Tierarzt, Pflege und Versicherung über das Hundeleben hinweg wiegen ungleich schwerer.
Bellen sie viel?
Bernhardiner neigen nicht zu grundlosem Bellen. Sie geben nur dann Laut, wenn es einen echten Grund gibt – zum Beispiel die Annäherung eines Fremden. Ihr Bellen ist sehr laut und tief.
Video über die Rasse
- Außerordentlich sanft und geduldig
- Hervorragend, fürsorglich mit Kindern
- Ruhig, ausgeglichen
- Widerstandsfähig gegen Kälte
- Sehr kurzes Leben (8–10 Jahre)
- Starkes Sabbern
- Braucht viel Raum
- Verträgt Hitze schlecht
| Berner Sennenhund | Neufundländer | Leonberger | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 58–70 cm | 63–74 cm | 65–80 cm |
| Energie | 3 | 2.5 | 3 |
| Wohnung | 2 | 2 | 2 |
| Anfänger | 3 | 2.5 | 2.5 |
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