| Höhe | 63–74 cm |
| Gewicht | 45–70 kg |
| Lebenserwartung | 8–10 Jahre |
| FCI-Gruppe | 2 · Molosser |
| Herkunft | Kanada (Neufundland) |
Genaue Bewertungen
- Hüft-/Ellbogendysplasie
- Subaortenstenose (SAS, Herz)
- Cystinurie (Blasensteine)
- Magendrehung
- Herzerkrankungen
Kontrolliertes Wachstum im Welpenalter (um die Gelenke nicht zu überlasten), hochwertiges Eiweiß, strenge Gewichtskontrolle. Aus einem erhöhten Napf in kleinen Portionen füttern (Magendrehungsrisiko).
„Ihre Kindermädchen waren ein großer, schwarzer Wasserhund namens Nana. Bevor die Darlings sie in ihren Dienst nahmen, war sie einfach ein Niemandshund. Die Wahrheit ist, sie kümmerte sich sehr um Kinder im Allgemeinen, und die Darlings lernten sie im Kensington Gardens kennen. Dort verbrachte sie ihre Freizeit damit, in Kinderwagen zu schauen. Die nachlässigen Kindermädchen hassten sie zutiefst, denn sie begleitete sie nach Hause und beschwerte sich bei ihren Herrinnen über sie. Nana erwies sich nicht als Kindermädchen, sondern als pures Gold. Sie badete alle drei. Sie sprang nachts aus dem Bett, wenn sich auch nur einer von ihnen im Schlaf regte. Ihre Hundehütte stand direkt im Kinderzimmer. Sie unterschied immer fehlerfrei den Husten, der keine Beachtung verdiente, von dem Husten, bei dem der Hals mit einem alten Wollstrumpf umwickelt werden musste. Nana glaubte an alte, bewährte Mittel wie Rhabarberblätter und misstraute all dem neumodischen Gerede über Keime. Es war schön zu sehen, wie sie die jungen Darlings in den Kindergarten führte, sie der Größe nach in einer Reihe aufstellte und einen Regenschirm im Maul trug, falls es regnen sollte. Nana war in jeder Hinsicht ein vorbildliches Kindermädchen“ – so beschrieb James Barrie den Neufundländer in seinen Peter-Pan-Geschichten.
Dieses literarische Porträt fängt die Essenz der Neufundländer-Rasse am besten ein – ein majestätischer, freundlicher und unendlich treuer Begleiter. Er ist nicht nur ein Hund, sondern ein echtes Familienmitglied, bekannt für sein ruhiges Wesen und seine heldenhafte Geschichte. In diesem Überblick, den Tvaryny für Sie vorbereitet hat, werden wir alle Aspekte dieser einzigartigen Rasse detailliert beleuchten: von ihrer Herkunft und ihren Standards bis hin zu den Besonderheiten der Pflege, Gesundheit und Erziehung.
Der Neufundländer, oder, wie er liebevoll genannt wird, „Neufi“ oder „Taucherhund“, ist ein riesiger Hund mit einer Engelsseele. Sein imposantes Aussehen kann täuschen, doch hinter der massiven Statur verbirgt sich ein unglaublich sanftes und geduldiges Herz. Diese Rasse ist ideal für große Familien, insbesondere für solche, die in der Nähe von Gewässern leben, denn die Liebe zum Wasser liegt dem Neufundländer im Blut.
Neufundländer: Die wichtigsten Merkmale der Rasse

Um einen Überblick über die Rasse zu erhalten, werfen wir einen Blick auf ihre wichtigsten Parameter in der Tabelle.
| Parameter | Merkmal |
| Herkunft | Kanada, Insel Neufundland |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 2 (Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde), Sektion 2.2 (Molossoide / Berghunde) |
| Lebenserwartung | 8–10 Jahre |
| Größe (Widerristhöhe) | Rüden: durchschnittlich 71 cm Hündinnen: durchschnittlich 66 cm |
| Gewicht | Rüden: durchschnittlich 68 kg Hündinnen: durchschnittlich 54 kg |
| Temperament | Freundlich, ruhig, majestätisch, geduldig, mutig |
| Fellfarbe | Schwarz, Braun, Schwarz-Weiß |
| Andere Bezeichnungen | Neufi, Taucherhund, Wasserhund |
Detaillierte Geschichte der Neufundländer-Rasse

Die Geschichte des Neufundländers ist eng mit der gleichnamigen kanadischen Insel verbunden – einer rauen, aber malerischen Gegend, in der diese Hunde zu unverzichtbaren Helfern der Fischer wurden. Der genaue Ursprung der Rasse ist geheimnisvoll, und es gibt mehrere Theorien. Eine der populärsten besagt, dass die Vorfahren der Neufundländer große schwarze „Bärenhunde“ waren, die um 1100 von Wikingern auf die Insel gebracht wurden.
Nach der Kolonisierung der Insel durch Europäer ab dem 16. Jahrhundert kreuzten sich diese lokalen Hunde mit verschiedenen Rassen, die von Fischern und Händlern aus England, Portugal und Frankreich mitgebracht wurden. Es wird angenommen, dass portugiesische Wasserhunde, große Pyrenäenhunde und andere Mastiff-ähnliche Rassen ihren Beitrag leisteten. Das Ergebnis dieser Mischung war die Entstehung eines großen, kräftigen Hundes mit dichtem, wasserabweisendem Fell, Schwimmhäuten zwischen den Zehen und einer angeborenen Leidenschaft für Wasser.

Auf der Insel übernahmen Neufundländer die unterschiedlichsten Aufgaben:
- Sie halfen, schwere Fischernetze aus dem Wasser zu ziehen.
- Sie retteten Menschen, die ins eisige Wasser gefallen waren.
- Sie transportierten Güter wie Holz und Fisch auf Schlitten.
- Sie dienten als zuverlässige Begleiter und Wächter der Fischerdörfer.
Im 18. Jahrhundert begannen britische Seeleute, diese bemerkenswerten Hunde aktiv nach England zu bringen. Ihr Heldentum und ihr freundliches Wesen gewannen schnell an Popularität unter der englischen Aristokratie. Lord Byron widmete seinem Neufundländer namens Botswain das berühmte Epitaph. Die Rasse wurde zum Symbol für Mut und Adel. Der erste Rassestandard wurde 1789 in England erstellt, und der American Kennel Club erkannte sie 1886 an. Interessanterweise halfen gerade Neufundländer einst, eine andere majestätische Rasse vor dem Aussterben zu bewahren – den Bernhardiner. Als die Population der alpinen Rettungshunde bedroht war, wurde Neufundländer-Blut eingekreuzt, was die Wiederherstellung der Rasse ermöglichte.
Wie ein Neufundländer aussieht: Standard und Erscheinungsbild

Der Neufundländer ist ein Hund, der durch seine Kraft und Harmonie beeindruckt. Sein Aussehen strahlt Stärke, Erhabenheit und Ruhe aus. Es ist ein massives, muskulöses Tier mit einem gut entwickelten Knochenbau, ohne jedoch den Eindruck von Schwerfälligkeit oder Ungeschicklichkeit zu erwecken.
- Kopf: Massiv, mit einem breiten Schädel und einem leicht gewölbten Oberkopf. Der Stop (Übergang von der Stirn zum Fang) ist gut ausgeprägt, aber nicht abrupt. Der Fang ist kurz, quadratisch, tief.
- Augen: Klein, tief liegend und weit auseinander. Farbe – dunkelbraun. Der Blick ist ruhig, sanft und freundlich.
- Ohren: Klein, dreieckig mit abgerundeten Spitzen. Seitlich am Kopf angesetzt, liegen sie eng an den Wangen an.
- Körper: Kompakt, mit einem breiten und tiefen Brustkorb. Der Rücken ist breit und kräftig, der Lendenbereich muskulös.
- Rute: Breit an der Basis, kräftig. Im Ruhezustand hängt sie herab, in Bewegung kann sie angehoben werden, wird aber niemals über dem Rücken getragen. Dient als Ruder beim Schwimmen.
- Gliedmaßen: Gerade, parallel, mit kräftiger Muskulatur. Die Pfoten sind groß, rund, mit gut entwickelten Schwimmhäuten zwischen den Zehen – ein Schlüsselmerkmal zum Schwimmen.
- Fell: Doppelt, wasserabweisend. Das Deckhaar ist lang, gerade oder leicht gewellt, fühlt sich leicht rau und ölig an. Die Unterwolle ist sehr dicht, weich und bleibt auch bei längerem Aufenthalt im Wasser trocken.

Fellfarben. Der Standard erkennt drei Grundfarben an:
- Schwarz: Die klassische und häufigste Farbe. Die Farbe sollte intensiv sein. Kleine weiße Abzeichen an Brust, Pfotenspitzen und Rute sind erlaubt.
- Braun (Bronze oder Schokolade): Die Farbe variiert von Schokolade bis Bronze. Die Anforderungen an weiße Abzeichen sind die gleichen wie für die schwarze Farbe.
- Schwarz-Weiß: Diese Farbe trägt den historischen Namen „Landseer“ zu Ehren des Malers Edwin Landseer, der solche Hunde oft darstellte. Die Grundfarbe ist Weiß, mit einer schwarzen „Kappe“ auf dem Kopf, einem schwarzen „Sattel“ auf dem Rücken und einem schwarzen Fleck auf der Kruppe. In Europa ist der Landseer (europäisch-kontinentaler Typ) als eigenständige Rasse anerkannt, die sich durch höhere Beine und einen leichteren Körperbau auszeichnet.
Vor- und Nachteile der Neufundländer-Rasse

Wie jede andere Rasse hat auch der Neufundländer seine Vor- und Nachteile. Potenzielle Besitzer sollten alle „Pros“ und „Contras“ nüchtern abwägen, bevor sie sich für einen solchen Giganten entscheiden.
| Vorteile (+) | Nachteile (-) |
|---|---|
| Unglaubliche Freundlichkeit und Geduld. Gilt als eine der besten Rassen für Kinder. Ein echter „Hundekindermädchen“. | Enorme Größe. Benötigt viel Platz im Haus und im Auto. Nicht für kleine Wohnungen geeignet. |
| Hohe Intelligenz und Lernfähigkeit. Lernt Befehle leicht, kann aber manchmal etwas stur sein. | Starker Speichelfluss. Besonders nach dem Trinken oder Fressen. Man muss bereit sein, ständig Speichel abzuwischen. |
| Keine Aggression. Neigt nicht zu grundloser Aggression gegenüber Menschen oder anderen Tieren. | Aufwendige Fellpflege. Benötigt tägliches Bürsten, neigt zu starkem Haaren, besonders saisonal. |
| Heroischer Rettungsinstinkt. Immer bereit zu helfen, besonders im Wasser. | Hohe Haltungskosten. Benötigt große Mengen an hochwertigem Futter, und Tierarztdienste für Riesenrassen sind teurer. |
| Ruhiges und ausgeglichenes Wesen. Neigt nicht zu grundlosem Bellen, schafft eine ruhige Atmosphäre im Haus. | Gesundheitsprobleme. Anfällig für Hüft- und Ellbogendysplasie, Herzkrankheiten und Magendrehung. |
| Liebe zum Schwimmen. Ein ausgezeichneter Begleiter für Wasseraktivitäten. | Hitzeempfindlichkeit. Aufgrund des dichten Fells verträgt er hohe Temperaturen schlecht, Gefahr eines Hitzschlags. |
Der Charakter des Neufundländers: Der sanfte Riese in Ihrem Zuhause

Das Hauptmerkmal des Neufundländers ist seine unendliche Freundlichkeit. Er ist ein Hund mit einem goldenen Herzen, völlig frei von Bosheit. Seine Ruhe und Majestät beeindrucken. Neufundländer sind extrem menschen- und familienorientiert. Sie leiden, wenn sie längere Zeit allein gelassen werden, und möchten an allen Familienaktivitäten teilhaben. Sie blühen förmlich auf bei Aufmerksamkeit und Liebe.
Der Neufundländer ist ein geborener Retter, kein Wachhund. Er wird das Territorium nicht aggressiv verteidigen, wie es zum Beispiel ein Deutscher Boxer tun würde. Sein Schutzinstinkt äußert sich anders: Spürt er eine Bedrohung für seinen Besitzer, wird der Neufundländer höchstwahrscheinlich einfach zwischen ihn und die Gefahr treten und seine Größe als Schild einsetzen. Er kann einen Eindringling zu Boden werfen, aber ein Biss ist eine extreme Maßnahme, die für diese Rasse absolut untypisch ist.
Besonders hervorzuheben ist ihre Einstellung zu Kindern. Neufundländer sind bekannt für ihre unglaubliche Geduld und Sanftheit gegenüber den Kleinsten. Sie ertragen Kinderstreiche gelassen und lassen sich an Ohren und Fell ziehen. Doch trotz ihres engelhaften Charakters sollten Sie niemals ein kleines Kind mit einem Hund allein lassen. Aufgrund seiner Größe kann ein Neufundländer ein Kind versehentlich anstoßen oder umwerfen.
Pflege und Haltung der Neufundländer-Rasse

Der Besitz eines Neufundländers ist eine große Verantwortung, die Zeit, Mühe und finanzielle Ressourcen erfordert. Betrachten wir die Hauptaspekte der Pflege.
Pflege des dichten Fells
Das Fell des Neufundländers ist sein Stolz und gleichzeitig die größte Sorge für den Besitzer. Damit es gepflegt aussieht und keine Verfilzungen entstehen, ist regelmäßige Pflege notwendig.
- Bürsten: Dies ist eine tägliche Prozedur. Sie benötigen einen Kamm mit weiten, langen Zähnen und eine Unterwollbürste. Achten Sie besonders auf die Bereiche hinter den Ohren, an den „Hosen“ und unter den Achseln, wo sich am häufigsten Verfilzungen bilden.
- Haaren: Zweimal im Jahr, im Frühling und Herbst, veranstalten Neufundländer einen „Schneefall“ aus Unterwolle. In dieser Zeit muss der Hund noch gründlicher gebürstet werden, möglicherweise sogar zweimal täglich.
- Baden: Ein vollständiges Baden des Neufundländers ist nur bei Bedarf, etwa 1-2 Mal alle paar Monate, notwendig. Häufiges Baden entfernt die natürliche Fettschicht, die das Fell wasserdicht macht. Verwenden Sie spezielle Shampoos für langhaarige Hunde. Am schwierigsten ist es, eine solche Menge Fell zu trocknen. Ein leistungsstarker Kompressor (Groomer-Föhn) erleichtert diese Aufgabe erheblich.

Körperliche Aktivität
Trotz seines ruhigen Temperaments ist der Neufundländer ein Arbeitshund, der moderate, aber regelmäßige Anstrengungen benötigt. Die ideale Aktivität für den Neufundländer ist das Schwimmen. Sie sind bereit, stundenlang zu jeder Jahreszeit zu schwimmen. Dies ist der beste Weg, um ihre körperliche Form zu erhalten, ohne die Gelenke zu überlasten.
Tägliche Spaziergänge sollten gemächlich, aber lang sein (mindestens 1-1,5 Stunden pro Tag). Vermeiden Sie intensive Anstrengungen (Fahrradfahren, Springen) bei Welpen und jungen Hunden bis zu 1,5-2 Jahren, bis ihr Bewegungsapparat vollständig ausgebildet ist. Es ist auch wichtig, den Hund an heißen Tagen nicht zu überfordern.
Lebensbedingungen
Das ideale Zuhause für einen Neufundländer ist ein Privathaus mit einem gut eingezäunten Garten, in dem er sich frei bewegen kann. Sie können auch in einer geräumigen Wohnung leben, vorausgesetzt, sie erhalten ausreichend Auslauf. Der größte Feind des Neufundländers ist die Hitze. Im Sommer muss dem Hund ständiger Zugang zu einem kühlen Ort (klimatisierter Raum, Schatten, Keller) und viel frischem Wasser gewährleistet sein. Die Haltung im Freien in einem heißen Klima kann für ihre Gesundheit gefährlich sein.
Gesundheit des Neufundländers: Typische Krankheiten und Prävention

Leider neigen Riesenrassen zu bestimmten Krankheiten. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Neufundländers beträgt 8-10 Jahre, und die richtige Pflege kann die Langlebigkeit und Lebensqualität erheblich beeinflussen.
| Krankheit | Beschreibung und Symptome | Prävention und Maßnahmen |
|---|---|---|
| Hüft- und Ellbogendysplasie | Abnormale Entwicklung der Gelenke, führt zu Schmerzen, Lahmheit, Arthrose. | Auswahl eines Welpen von geprüften Elterntieren (mit Dysplasie-Tests). Gewichtskontrolle, angemessene Bewegung, Chondroprotektiva. |
| Herzkrankheiten (Dilatative Kardiomyopathie, Subaortenstenose) | Schwächung des Herzmuskels oder Verengung der Aorta. Symptome: Husten, Atemnot, schnelle Ermüdung. | Regelmäßige kardiologische Untersuchungen (Herzultraschall), insbesondere bei Risikohunden. |
| Zystinurie | Genetische Erkrankung, die zur Bildung von Blasensteinen führt. | Gentests für Zuchthunde. Spezielle Diät und medikamentöse Therapie nach Anweisung des Tierarztes. |
| Magendrehung (Blähungen) | Ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem sich der Magen verdreht. Symptome: Unruhe, erfolglose Erbrechversuche, aufgeblähter Bauch. | Fütterung kleiner Portionen 2-3 Mal täglich. Vermeidung von Aktivität sofort nach dem Fressen. Napf auf erhöhtem Ständer. |
| Augenprobleme (Entropium/Ektropium, Katarakt) | Entropium und Ektropium verursachen Hornhautirritationen; Katarakt führt zur Linsentrübung. | Regelmäßige Augenuntersuchungen. Chirurgische Korrektur bei Bedarf. |
| Hitzschlag | Überhitzung des Körpers aufgrund der Unfähigkeit, sich abzukühlen. Sehr gefährlich für die Rasse. | Bei heißem Wetter den Hund kühl halten, Wasser bereitstellen. Nicht im Auto lassen. |
Training und Erziehung: Wie man den richtigen Ansatz für einen Neufundländer findet

Neufundländer sind sehr intelligente Hunde, aber ihr Training hat seine Besonderheiten. Sie sind keine Diensthunde im klassischen Sinne, wie zum Beispiel ein Deutscher Boxer. Ein Neufundländer wird Befehle nicht blind 20 Mal hintereinander ausführen. Er wird zuerst überlegen, ob es einen Sinn hat. Er ist ein nachdenklicher Hund, der Respekt benötigt.
Die Grundlage eines erfolgreichen Trainings ist die positive Verstärkung. Streicheleinheiten, Lob und Leckerlis wirken Wunder. Grobheit, Schreien und körperliche Bestrafung sind absolut inakzeptabel. Dies kann das Vertrauen zwischen Ihnen und dem Hund für immer zerstören. Die Trainingseinheiten sollten kurz, interessant und abwechslungsreich sein, damit sich der Neufundländer nicht langweilt.
Frühe Sozialisierung ist entscheidend für die Aufzucht eines selbstbewussten und ausgeglichenen Hundes. Machen Sie den Welpen von klein auf mit verschiedenen Menschen, Geräuschen, Orten und anderen Tieren vertraut. Dies hilft, die Entwicklung von Ängsten und Unsicherheiten im Erwachsenenalter zu vermeiden. Trotz ihrer angeborenen Freundlichkeit ist eine korrekte Erziehung für jeden großen und starken Hund wichtig, sei es ein Neufundländer oder ein Tornjak.
Fütterungsempfehlungen für den Neufundländer

Die Fütterung eines Riesen-Hundes ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Die Gesundheit der Gelenke, des Herzens und der allgemeine Zustand des Tieres hängen direkt von der Qualität der Ernährung ab.
Es gibt zwei Hauptansätze für die Fütterung:
- Fertiges Trockenfutter: Dies ist die einfachste und ausgewogenste Option. Wählen Sie Super-Premium- oder Holistic-Futter, das speziell für Riesenrassen entwickelt wurde. Diese enthalten die notwendige Menge an Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten sowie Gelenkergänzungsmittel (Glucosamin, Chondroitin).
- Natürliche Fütterung: Dieser Ansatz erfordert mehr Zeit und Wissen. Die Grundlage der Ernährung sollte mageres rohes Fleisch (Rind, Pute), Innereien, Seefisch (grätenfrei), Milchprodukte, Eier, Gemüse und eine kleine Menge Getreide (Reis, Buchweizen) sein. Bei der natürlichen Fütterung ist es obligatorisch, Vitamin- und Mineralstoffkomplexe hinzuzufügen, die von einem Tierarzt-Ernährungsberater entwickelt wurden.

Wichtige Regeln für die Fütterung des Neufundländers:
- Gewichtskontrolle: Übergewicht ist eine enorme Belastung für Gelenke und Herz.
- Portionierte Fütterung: Ein erwachsener Hund wird 2 Mal täglich gefüttert, wobei die Tagesdosis aufgeteilt wird. Dies ist eine Prävention gegen Magendrehung.
- Ständiger Zugang zu Wasser: Ein Napf mit frischem, sauberem Wasser sollte 24/7 zur Verfügung stehen.
Interessante Fakten über die Neufundländer-Rasse

- Heldenhund: Es gibt zahlreiche dokumentierte Fälle von Menschenrettungen durch Neufundländer. Einer der bekanntesten ist ein Neufundländer namens „Hair“, der 1919 92 Menschen von einem sinkenden Schiff rettete, indem er bei einem Sturm ein Rettungsseil an Land brachte.
- Der Neufundländer von Lewis und Clark: Bei der berühmten Expedition von Lewis und Clark (1804–1806) durch den amerikanischen Kontinent wurden sie von einem Neufundländer namens Seaman begleitet. Er war nicht nur ein Maskottchen, sondern auch ein Jäger und Wächter.
- „Hundepost“: Im 19. Jahrhundert transportierten Hunde auf der Insel Neufundland die Post zwischen abgelegenen Siedlungen, besonders im Winter.
- Stilvoller Schwimmer: Im Gegensatz zu den meisten Hunden, die „hündisch“ schwimmen, verwendet der Neufundländer einen einzigartigen, brustschwimmähnlichen Stil, der ihn zu einem sehr effizienten und ausdauernden Schwimmer macht.
- Verwandte Rassen: Der Neufundländer war an der Entstehung oder Wiederherstellung vieler anderer Rassen beteiligt, darunter der Leonberger und der Golden Retriever.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ)

Haart der Neufundländer stark?
Ja, sehr stark. Besonders während des saisonalen Fellwechsels im Frühling und Herbst. Haare werden überall sein, daher ist diese Rasse nichts für Menschen, die nicht bereit sind für tägliches Putzen und Bürsten.
Kann ein Neufundländer in einer Wohnung gehalten werden?
Theoretisch ja, wenn die Wohnung geräumig genug ist und Sie dem Hund ausreichend Auslauf (mindestens 2 Stunden täglich) ermöglichen. Der ideale Ort für sie ist jedoch ein Privathaus mit Garten. Wichtig ist, dass es in der Wohnung einen kühlen Platz zum Ausruhen im Sommer gibt.
Wie viel Speichel hat ein Neufundländer?
Ziemlich viel. Sie haben große, leicht hängende Lefzen, daher ist Speichelfluss, besonders nach dem Fressen und Trinken, normal. Wenn dies für Sie ein Problem darstellt, wäre es besser, eine andere Rasse in Betracht zu ziehen.
Sind sie aggressiv gegenüber anderen Hunden?
In der Regel nicht. Neufundländer verstehen sich gut mit anderen Tieren, einschließlich Hunden und Katzen, besonders wenn sie zusammen aufgewachsen sind. Doch wie bei jedem Hund ist eine korrekte Sozialisierung wichtig.
Wie viel kostet die Haltung eines Neufundländers?
Es ist kostspielig. Dies ist eine Riesenrasse, die große Mengen an hochwertigem Futter benötigt (bis zu 1 kg pro Tag für einen erwachsenen Hund). Tierarztdienste, Medikamente, Pflegeprodukte – all das kostet aufgrund der Größe des Hundes ebenfalls mehr.
Video über die Rasse
- Sanft, ideal mit Kindern
- Geborener Wasserretter
- Ruhig und treu
- Geduldiger „Riesen-Babysitter“
- Hohes Gewicht — kurzes Leben
- Sabbert und haart stark
- Gelenkbelastung
- Verträgt Hitze schlecht
| Bernhardiner | Leonberger | Berner Sennenhund | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 65–90 cm | 65–80 cm | 58–70 cm |
| Energie | 2.5 | 3 | 3 |
| Wohnung | 2 | 2 | 2.5 |
| Anfänger | 2.5 | 2.5 | 4 |
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