Großspitz

By tvaryny
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Kurz Ein majestätischer Deutscher Spitz in voller Größe: stolz, treu, wachsam und mutig. Der Deutsche Großspitz ist der größte der Begleitspitze mit üppiger dichter „Mähne“; ein seltener, einem Herrn treu ergebener Wächter, ruhiger als die kleineren Verwandten.
WohnungKinderKatzenAndere HundeAnfänger
Parameter
Höhe42–50 cm
Gewicht15–20 kg
Lebenserwartung13–15 Jahre
FCI-Gruppe5 · Spitze
HerkunftDeutschland
Größe
Schulterhöhe 42–50 cmGewicht 15–20 kg
Bewertungen · 12 · Dataset
FamilieKinderAnfängerErziehungEnergieGesundhe.HaarenSabbernBellenWohnungWetterJagdtrieb
Genaue Bewertungen
Familie4.5
Kinder4.0
Anfänger3.5
Erziehung3.5
Energie3.5
Gesundheit3.5
Haaren4.0
Sabbern1.5
Bellen4.0
Wohnung3.5
Wetter4.0
Jagdtrieb2.5
Häufige Krankheiten
  • Patellaluxation
  • Progressive Retinaatrophie (PRA)
  • Netzhautdysplasie
  • Epilepsie
  • Zahnerkrankungen
Ernährung

Hochwertiges Futter, Gewichtskontrolle. Das üppige, dichte Doppelfell haart saisonal stark — regelmäßiges Bürsten; Zahnpflege.

Der Großspitz (Giant German Spitz) ist nicht einfach nur ein Hund, sondern lebendige Geschichte der europäischen Kynologie. Es ist eine Rasse von außergewöhnlicher Schönheit und Adel, die heute leider vom Aussterben bedroht ist, aber weiterhin die Herzen wahrer Kenner klassischer deutscher Rassen erobert. Er ist ein Hund von außergewöhnlicher Güte, der buchstäblich dafür geschaffen wurde, seinem Besitzer Freude zu bereiten, dabei aber stets ein wachsamer Beschützer bleibt.

Diese erstaunlichen Hunde sind unglaublich treue und loyale Freunde, wunderbare Begleiter für die ganze Familie. Der Großspitz widerlegt spielend das Stereotyp vom „kläffenden Spitz“, indem er Gelassenheit und Intelligenz demonstriert. Wenn Sie davon träumen, einen Hund an Ihrer Seite zu haben, der jederzeit Ihre Stimmung hebt und einen unvergesslichen Eindruck auf Ihre Mitmenschen macht – dann ist der Großspitz genau der Hund, den Sie brauchen! Erfahren Sie mehr auf Tvaryny.

Der Großspitz: Kurzer Überblick und Rassemerkmale
Großspitz
MerkmalBeschreibung
HerkunftslandDeutschland
FCI-KlassifikationGruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 4 (Europäische Spitze)
Jahr der ersten Standarderwähnung1906 (obwohl die Rasse seit Jahrhunderten existiert)
Lebenserwartung12-14 Jahre (einige Tiere werden bis zu 16 Jahre alt)
Widerristhöhe42-50 cm (Toleranz +/- 2 cm)
Gewicht17-20 kg (abhängig von Größe und Geschlecht)
FelltypDoppeltes Haarkleid: langes Deckhaar und dichte, wattige Unterwolle
Geschichte der Rasse

Die Geschichte des Großspitzes reicht weit zurück. Wie der Name schon vermuten lässt, liegt die Heimat dieser prächtigen Hunde in Deutschland, obwohl sich ihre genetischen Spuren in ganz Nord- und Mitteleuropa finden lassen. Historisch gesehen waren sie auch in Holland, Österreich und Großbritannien weit verbreitet und äußerst beliebt.

Großspitze sind klassische nordische Hunde. Leider ist es heute recht schwierig, ihren genauen Ursprung auf ein bestimmtes Jahr festzulegen. Kynologen und Historiker vermuten jedoch, dass in den Adern der Spitze das Blut der alten „Torfhunde“ (Canis familiaris palustris) fließt, deren Überreste an Lagerplätzen der Steinzeitmenschen gefunden wurden. Es gibt auch die Theorie, dass die Vorfahren dieser Hunde von den Wikingern in das Gebiet des heutigen Deutschlands und der Niederlande gebracht wurden. Damit gehören die Spitze zu den ältesten Rassen Mitteleuropas.

Historisch gesehen war der Großspitz kein „Schoßhund“. Er war der Arbeitshund der Bauern und Handwerker. Man schätzte ihn für seine Vielseitigkeit: Er bewachte die Weinberge vor Vögeln und Dieben, begleitete Fuhrwerke und bewachte Eigentum auf Binnenschiffen. Eine besondere Eigenschaft, für die sie geliebt wurden, war das Fehlen eines Jagdinstinkts – der Spitz rannte nicht in den Wald einem Hasen hinterher, sondern blieb immer in der Nähe des Hauses oder seines Besitzers.

Im Jahr 1899 wurde in Deutschland der „Verein für Deutsche Spitze“ gegründet, und 1906 wurde ein einheitlicher Standard für Spitze aller Größen verabschiedet, der die Parameter und Farben für jeden Schlag festlegte. Doch mit der Zeit änderte sich die Mode. In den Nachkriegsjahren sank die Popularität der Großspitze katastrophal und sie mussten Schäferhunden und Terriern weichen. Heute steht der Großspitz auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Haustierrassen (in Deutschland geführt von der GEH). Daher trägt jeder Besitzer eines solchen Hundes faktisch zur Rettung eines lebendigen Kulturerbes bei.

Wie sieht der Großspitz aus: Detaillierte Beschreibung des Standards
Wie sieht der Großspitz aus: Detaillierte Beschreibung des Standards

Der Großspitz ist ein mittelgroßer Hund von quadratischem Format, was bedeutet, dass die Widerristhöhe ungefähr der Rumpflänge entspricht. Dies vermittelt einen Eindruck von Kompaktheit und Kraft. Seine Silhouette ist dank des prächtigen Fells und der stolzen Haltung unverkennbar.

Kopf und Schnauze

Der Kopf des Großspitzes ist keilförmig und mittelgroß. Von oben betrachtet ist er im hinteren Teil am breitesten und verjüngt sich keilförmig zur Nasenspitze hin, was an einen Fuchs erinnert. Der Übergang von der Stirn zur Schnauze (Stop) ist sanft, aber deutlich ausgeprägt, niemals abrupt. Der Nasenschwamm ist rund, klein und zwingend reinschwarz (bei braunen Hunden dunkelbraun).

Augen und Ohren

Die Ohren sind hoch angesetzt, stehen nah beieinander, sind klein, dreieckig und laufen spitz zu. Sie werden immer aufrecht getragen, was dem Hund einen kecken und aufmerksamen Ausdruck verleiht. Die Augen sind mittelgroß, oval, etwas schräg gestellt und dunkel. Die Augenlider sind schwarz pigmentiert (oder dunkelbraun bei braunen Hunden), was wie ein „Lidstrich“ wirkt.

Körper und Gliedmaßen

Der Hals ist leicht gebogen, mittellang und ohne Wamme; das Fell um den Hals bildet den berühmten, üppigen Kragen (Mähne), der bei Rüden besonders ausgeprägt ist. Der Rücken ist gerade und kurz, die Lendenpartie kräftig. Der Brustkorb ist sehr gut entwickelt, tief und breit, was auf Ausdauer hindeutet. Die Gliedmaßen sind gerade, parallel zueinander, gut bemuskelt und haben starke Knochen. Die Pfoten sind geschlossen („Katzenpfoten“) mit harten Ballen.

Rute und Fell

Die Rute ist hoch angesetzt, mittellang, kippt gleich an der Wurzel nach oben und rollt sich ringförmig über den Rücken. Sie ist sehr buschig behaart, was die Silhouette des Hundes abrundet.

Das Haarkleid des Spitzes ist doppelt: langes, gerades, abstehendes Deckhaar und kurze, wattige, dichte Unterwolle. An Kopf, Ohren und den Vorderseiten der Gliedmaßen ist das Fell kurz und samtig (dicht), am restlichen Körper lang und üppig. Wichtig ist, dass das Fell nicht gewellt oder lockig sein darf. Laut Standard sind drei Farben zulässig:

  • Weiß: Das Fell muss reinweiß sein, ohne Gelbstich, besonders an den Ohren.
  • Schwarz: Unterwolle und Haut müssen dunkel sein, die Farbe des Deckhaars lackschwarz ohne weiße Flecken oder Abzeichen.
  • Braun: Gleichmäßiges Dunkelbraun. Leider ist diese Farbe heute extrem selten anzutreffen.
Charakter: Temperament, Verhalten und Unterschiede
Großspitz — Charakter: Temperament, Verhalten und Unterschiede

Der Charakter des Großspitzes ist einer der Hauptgründe, warum sich Besitzer für immer in diese Rasse verlieben. Sie sind selbstbewusst, mutig, unabhängig und lieben ihren Besitzer gleichzeitig so sehr, dass sie eifersüchtig werden können, wenn dieser jemand anderem zu viel Zeit widmet. Das ist keine sklavische Ergebenheit, sondern eine Partnerschaft, die auf gegenseitigem Respekt beruht.

Diese Hunde sind geborene Wächter. Sie sind immer auf der Hut und Fremden gegenüber äußerst misstrauisch. Besonders, wenn diese sich auf ihrem Territorium befinden. Hier lässt sich eine Parallele zu anderen deutschen Rassen ziehen. Ähnlich wie der Riesenschnauzer ist der Großspitz ein zuverlässiger Beschützer des Grundstücks, agiert aber anders: Seine Aufgabe ist es, lautstark vor dem Eindringling zu warnen, nicht als Erster anzugreifen. Er fungiert als lebende „Alarmanlage“.

Im Vergleich zu seinem Landsmann, dem Mittelschnauzer, neigt der Spitz weniger dazu, den Besitzer dominieren zu wollen, kann aber bei der Ausführung langweiliger Befehle sturer sein. Dabei spüren sie immer genau, wann ein Mensch es gut mit ihnen meint und wann nicht, wann man wachsam sein muss und wann man sich etwas entspannen kann.

Deutsche Spitze sind sehr kinderlieb, sie sind bereit, rund um die Uhr mit ihnen zu spielen und herumzutollen. Diese mittelgroßen Hunde sind außerordentlich mutig und jederzeit bereit, ihren Besitzer zu verteidigen. Der fehlende Jagdtrieb macht sie zu angenehmen Begleitern bei Waldspaziergängen – Sie können sicher sein, dass der Hund nicht hinter einem Eichhörnchen herjagt und dabei alles andere vergisst.

Interessant ist der Vergleich des Großspitzes mit seinen engsten Verwandten. Er ist ruhiger und ausgeglichener als der Kleinspitz, der oft übermäßig laut sein kann. Gleichzeitig ist der Großspitz beweglicher und leichtfüßiger als der Wolfsspitz (Keeshond), der einen massiveren Körperbau hat. Wenn man die goldene Mitte sucht, so ist der Mittelspitz dem Großen im Charakter sehr ähnlich, steht ihm aber aufgrund der geringeren Größe in physischer Kraft und Schutzqualitäten etwas nach.

Vor- und Nachteile der Rasse
Großspitz — Vor- und Nachteile der Rasse

Bei der Auswahl eines Hundes ist es wichtig, nicht nur die Vorzüge, sondern auch die Herausforderungen nüchtern zu betrachten. Der Großspitz ist nicht für jeden der ideale Hund.

Vorteile (Pluspunkte)Nachteile (Minuspunkte)
Kein Jagdtrieb (läuft nicht weg)Neigung zum Bellen (erfordert Kontrolle)
Hervorragende WacheigenschaftenStarkes Haaren zweimal im Jahr
Robuste Gesundheit und LanglebigkeitBraucht sorgfältige Sozialisierung (Misstrauen)
Hohe Intelligenz und LernfähigkeitKann stur und unabhängig sein
Sauberkeit (Fell ist selbstreinigend)Seltenheit der Rasse (schwer zu findende Welpen)
Verträgt sich gut mit anderen TierenMag kein Alleinsein
Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung
Großspitz — Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung

Großspitze erfreuen sich einer ausgezeichneten, man könnte sagen „urwüchsigen“ Gesundheit. Da die Rasse nicht übermäßig kommerzialisiert und durch Zucht verändert wurde, haben sie ihre robuste Konstitution bewahrt. Sie leiden deutlich seltener an schweren Erbkrankheiten als viele andere populäre Rassen.

Dennoch brauchen sie wie alle anderen Hunde gute Pflege. Worauf man achten sollte:

  • Hüftgelenksdysplasie (HD): Obwohl dies eher ein Problem großer Rassen ist, kommt es beim Großspitz gelegentlich vor. Verantwortungsbewusste Züchter testen die Elterntiere.
  • Augenprobleme: Progressive Retinaatrophie (PRA) kann im fortgeschrittenen Alter auftreten.
  • Epilepsie: Extrem selten, aber in einigen Linien als genetische Erkrankung möglich.
  • Übergewicht: Spitze fressen gerne. Übergewicht schadet Gelenken und Herz, füttern Sie den Spitz also nicht zu viel.

Damit Spitze ein starkes Immunsystem haben, gesund und aktiv bleiben, muss man ihre Ernährung und ihren Lebensstil aufmerksam überwachen. Sie brauchen regelmäßige lange Spaziergänge und aktive Spiele. Vergessen Sie nicht, Ihr Haustier rechtzeitig zu impfen und zu Routineuntersuchungen zum Tierarzt zu bringen.

Fellpflege und Hygiene
Großspitz — Fellpflege und Hygiene

Der Großspitz kann sowohl in der Wohnung als auch im Hof eines Privathauses leben. Dank seines Fells kann der Deutsche Spitz auch bei strengem Frost lange Zeit im Freien verbringen, aber er ist nicht für die Kettenhaltung geeignet – er ist ein soziales Tier.

Das Fell dieser Hunde ist lang, flauschig mit dichter Unterwolle – es erfordert regelmäßige, aber nicht übermäßig komplizierte Pflege. Die wichtigste Regel: Spitze dürfen nicht geschoren werden! Das Scheren stört die Thermoregulation und die Fellstruktur, was zu Alopezie (Kahlheit) führen kann.

  1. Bürsten: Mehrmals pro Woche sollte das Fell des Spitzes mit einer weichen Massagebürste mit langen Zinken gebürstet werden, um die Unterwolle zu entwirren. Es ist wichtig, „vom Ansatz her“ zu bürsten, um Filzbildung direkt am Körper zu vermeiden.
  2. Fellwechsel: Während des Fellwechsels (Frühling und Herbst) muss der Hund täglich gebürstet werden. Verwenden Sie zusätzlich zur Bürste eine Zupfbürste, aber vorsichtig, um die Haut nich zu zerkratzen.
  3. Baden: Häufiges Waschen ist bei Deutschen Spitzen äußerst unerwünscht. Diese Hunde sind sehr reinlich, ihr Fell hat eine einzigartige Struktur, die Schmutz abweist und sich selbst reinigt. Zudem fehlt ihnen fast der typische Hundegeruch. Wenn man Spitze oft wäscht, verliert das Fell seine natürliche Fettschicht, trocknet aus und die Qualität leidet.
  4. Pfotenpflege: Das Fell zwischen den Pfotenballen muss vorsichtig geschnitten werden, damit sich dort kein Schmutz und Schnee ansammelt.
Erziehung und Sozialisierung
Großspitz — Erziehung und Sozialisierung

Großspitze sind sehr kluge und pfiffige Hunde, sie lernen leicht und merken sich Befehle schnell. Auf der Intelligenzskala für Hunde nehmen sie recht hohe Plätze ein. Allerdings hassen sie langweiliges, eintöniges Training. Man muss diese Hunde interessieren; sie werden nicht monoton 20 Mal hintereinander denselben Befehl ausführen, wie es ein Schäferhund tun würde. Für einen Spitz verliert das den Sinn.

Der Deutsche Spitz sollte Spaß am Lernprozess haben. Verwenden Sie Methoden der positiven Verstärkung (Leckerlis, Spielzeug, Lob). Vertreter dieser Rasse ordnen sich ihrem Besitzer nicht immer bedingungslos unter, daher ist Geduld bei der Erziehung das Wichtigste. Man darf einen Spitz auch nicht grob behandeln, sonst verlieren Sie die Kontrolle und sein Vertrauen. Schreien und körperliche Bestrafung machen den Hund verschlossen oder angst-aggressiv.

Sozialisierung ist entscheidend. Machen Sie den Welpen von klein auf mit neuen Menschen, Straßengeräuschen und anderen Tieren bekannt. Dies hilft, das natürliche Misstrauen des Spitzes abzubauen und macht ihn zu einem adäquaten Begleiter in der Stadt. Erlauben Sie dem Spitz auch nicht, Sie zu manipulieren. Diese niedlichen, flauschigen Hunde spüren die Emotionen ihres Besitzers genau; sobald Sie Schwäche zeigen, finden Sie sich selbst an der Leine wieder.

Ernährung: Wichtige Empfehlungen

Der Großspitz benötigt wie andere Hunde eine vollwertige und ausgewogene Ernährung. Da die Rasse nicht so stark zu Allergien neigt wie die weißen Kleinspitze, ist die Wahl des Futters meist nicht schwierig, erfordert aber Verantwortungsbewusstsein.

Sobald der Welpe bei Ihnen einzieht, müssen Sie sich entscheiden, wie Sie ihn füttern wollen: entweder mit natürlichen Produkten oder mit Spezialfutter. Das Mischen dieser beiden Fütterungsarten wird nicht empfohlen, da dies das Verdauungssystem belastet.

Option 1: Trockenfutter

Wenn Sie keine Zeit haben, für das Tier zu kochen, wählen Sie Trockenfutter. Es sollte jedoch hochwertig sein und der Klasse „Super-Premium“ oder „Holistic“ entsprechen. Normalerweise enthält das Futter alle für den Hundeorganismus notwendigen Stoffe. Dennoch muss man unbedingt auf die Zusammensetzung achten. An erster Stelle der Zutatenliste sollte dehydriertes oder frisches Fleisch stehen.

Option 2: Natürliche Ernährung (BARF/Selbstgekocht)

Das Hauptprodukt sollte Fleisch sein, kein Getreidebrei. Vergessen Sie nicht, dass Hunde Fleischfresser sind, ihre Ration sollte zu 60-70% aus proteinhaltiger Nahrung bestehen. Das Fleisch sollte nicht zu fettig sein (Rind, Pute, Kaninchen).

ProduktEmpfehlungen
FleischRoh (zuvor gefroren) oder leicht gekocht. Rind, Kalb.
FischMeeresfisch, grätenfrei. 1-2 Mal pro Woche statt Fleisch.
GetreideReis, Buchweizen. Etwa 20-30% der Portion.
GemüseKarotten, Zucchini, Kürbis (roh gerieben oder gedünstet).
MilchprodukteQuark, Kefir (nicht fett). Getrennt vom Fleisch geben, am besten morgens.
EierGekocht oder rohes Eigelb, 1-2 Mal pro Woche.

Die Produkte sollten nicht stark thermisch verarbeitet (gebraten) werden. Manchmal kann man etwas Fischöl oder Lachsöl für ein schönes Fell ins Futter geben. Vergessen Sie nicht, dass das Wasser im Napf des Tieres jederzeit sauber und frisch sein muss.

Interessante Fakten über Großspitze
  • Der Winzerhund: In Deutschland wurden Großspitze oft „Weinbergspitze“ genannt, weil sie die Weinberge vor denen bewachten, die sich an den reifen Trauben vergreifen wollten. Interessanterweise fraßen die Spitze selbst keine Trauben und ließen auch die Vögel nicht heran.
  • Bunte Verwandtschaft: In einem Spitz-Wurf konnten historisch Welpen verschiedener Größen geboren werden. Erst mit der Zeit teilten Züchter sie in 5 Varietäten auf (vom Zwergspitz bis zum Wolfsspitz), aber genetisch sind sie sehr eng verwandt.
  • Das Lächeln des Spitzes: Großspitze haben eine einzigartige Mimik. Das offene Maul, die heraushängende Zunge und die leicht zugekniffenen Augen erwecken den Eindruck, der Hund würde lächeln.
  • Weiß – die Farbe der Eleganz: Weiße Großspitze wurden dank der englischen Königin Victoria populär (obwohl sie kleinere Exemplare besaß, steigerte dies das Prestige aller weißen Spitze), aber ursprünglich galt diese Farbe für Bauernhunde als unpraktisch.
Häufige Fragen zur Rasse (FAQ)

Bellt der Großspitz viel?

Ja, Spitze bellen gerne – das ist ihr Job. Sie warnen vor allem Verdächtigen. Im Gegensatz zu den kleineren Spitzen bellt der Großspitz jedoch mit tieferer Stimme und in der Regel nur, wenn es einen Grund gibt. Bei richtiger Erziehung lernen sie den Befehl „Ruhe“ gut.

Ist der Großspitz für die Wohnung geeignet?

Durchaus. Er hat eine mittlere Größe und nimmt nicht viel Platz weg. Die Hauptbedingung ist ausreichend Auslauf (insgesamt mindestens 2 Stunden pro Tag) und geistige Auslastung.

Ist die Fellpflege schwierig?

Optisch wirkt es sehr aufwendig, aber in Wirklichkeit ist es das nicht. Das Fell verfilzt dank des harten Deckhaars nicht so schnell wie bei Pudeln. Es genügt, zweimal pro Woche 15-20 Minuten für das Bürsten einzuplanen.

Video über die Rasse
Vorteile
  • Stolz, treu, ruhiger als die Kleineren
  • Wachsamer, verlässlicher Wächter
  • Üppiges dichtes Fell
  • Langlebig, klug
Nachteile
  • Neigt zum Bellen
  • Dichtes Fell haart stark
  • Einem Herrn treu ergeben
  • Wachsam gegenüber Fremden
Vergleich mit ähnlichen Rassen
Deutscher MittelspitzKeeshondIslandhund
Höhe30–38 cm43–46 cm42–46 cm
Energie3.53.54
Wohnung3.53.53.5
Anfänger3.53.53.5
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich der Großspitz von anderen deutschen Spitzen?
Es ist der größte der Begleitspitze; er ist ruhiger und gesetzter als die kleinen Verwandten, aber mit demselben wachsamen Wächtercharakter.
Ist der Deutsche Großspitz selten?
Ja — es ist eine der seltensten Spitzrassen; er ist schwerer zu finden als die kleinen oder die Pomeranians.
Haart der Großspitz viel?
Ja — das üppige, dichte Doppelfell haart stark, besonders saisonal; regelmäßiges Bürsten ist nötig.
Quellen

FCI-Standard Nr. 97 · The Kennel Club

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