| Höhe | 65–80 cm |
| Gewicht | 40–77 kg |
| Lebenserwartung | 7–9 Jahre |
| FCI-Gruppe | 2 · Molosser |
| Herkunft | Deutschland |
Genaue Bewertungen
- Krebs (Osteosarkom, Hämangiosarkom)
- Leonberger-Polyneuropathie (LPN)
- Hüft- und Ellbogendysplasie
- Magendrehung (Bloat)
- Herzerkrankungen
Kontrolliertes Wachstum im Welpenalter, maßvolle Ernährung, Gewichtskontrolle; in kleinen Portionen füttern OHNE erhöhten Napf (Drehungsrisiko). Vor Hitze schützen.
Der Leonberger ist ein majestätischer Riese mit Güte im Blick. Diese Rasse beeindruckt nicht nur durch ihre unglaubliche Größe, sondern auch durch ihren erstaunlich sanften und treuen Charakter. Diese Hunde, die mit ihrem dichten Fell und ihrer mächtigen Statur an Löwen oder gutmütige Bären erinnern, wurden geschaffen, um das Herz einer Familie zu werden. Der offiziellen Version zufolge wurde die Rasse in der deutschen Stadt Leonberg gezüchtet, deren Wappen einen Löwen zeigt. Und tatsächlich sind diese Hunde zu einem lebenden und atmenden Symbol der Stadt geworden, das ihre ganze Größe verkörpert. Sie vereinen ruhige Selbstsicherheit, grenzenlose Geduld mit Kindern und den angeborenen Wunsch, ihre Liebsten zu beschützen. Er ist nicht bloß ein Haustier, sondern ein vollwertiges Familienmitglied, ein Begleiter für Spaziergänge, ein zuverlässiger Wächter und manchmal sogar ein persönlicher „Psychotherapeut“, der allein durch seine Erscheinung eine Atmosphäre von Geborgenheit und Sicherheit in Ihrem Zuhause schafft. Lesen Sie mehr dazu auf Tvaryny.
Leonberger: Allgemeine Charakteristik und Rassestandard

| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Herkunft | Deutschland (Stadt Leonberg) |
| Jahr der Anerkennung | 1846 |
| Lebenserwartung | 8-9 Jahre |
| Widerristhöhe (Rüden) | 72-80 cm |
| Widerristhöhe (Hündinnen) | 65-75 cm |
| Gewicht (Rüden) | 55-77 kg |
| Gewicht (Hündinnen) | 45-65 kg |
| Temperament | Selbstsicher, ruhig, freundlich, treu, nicht aggressiv |
| Verwendung | Begleithund, Familienhund, Wachhund, Rettungshund |
Geschichte der Rasse: Vom Stadtsymbol zum Familienliebling
Die Geschichte des Leonbergers ist untrennbar mit den Ambitionen eines Mannes verbunden – Heinrich Essig, Stadtrat von Leonberg in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts. Essig, ein passionierter Tierliebhaber, setzte sich zum Ziel, einen Hund zu erschaffen, der in seinem Erscheinungsbild dem Löwen aus dem Wappen seiner Heimatstadt gleicht. Es sollte nicht einfach nur ein großer Hund sein, sondern ein lebendiges Symbol für Größe, Kraft und Adel.
Um seinen Plan zu verwirklichen, begann Essig in den 1830er und 1840er Jahren mit der Zuchtarbeit. Als Basis nahm er Vertreter dreier herausragender Rassen. Zunächst kreuzte er einen langhaarigen Bernhardiner mit einem schwarz-weißen Neufundländer und fügte später Blut des Pyrenäenberghundes hinzu. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen. Die ersten Hunde, die offiziell „Leonberger“ genannt wurden, kamen 1846 zur Welt. Sie erbten die Massivität und Ruhe des Bernhardiners, die Wasserliebe und Freundlichkeit des Neufundländers sowie das prachtvolle Fell und die Wachsamkeit des Pyrenäenberghundes.
Die neue Rasse gewann schnell an Popularität beim Adel und an den königlichen Höfen Europas. Zu den Besitzern dieser wunderbaren Hunde zählten Persönlichkeiten wie Kaiser Napoleon III., Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi), König Umberto von Italien, Reichskanzler Otto von Bismarck und der Prince of Wales. Leider starb Heinrich Essig, ohne einen klaren Rassestandard zu hinterlassen. Dies führte zu Chaos in der Zucht: Jeder große, flauschige Hund konnte als Leonberger ausgegeben werden, was dem Ruf der Rasse schadete.
Die Situation wurde von Enthusiasten gerettet, die 1895 den ersten Leonberger-Club in Stuttgart gründeten und einen Standard festlegten. Zwei Weltkriege brachten die Rasse jedoch an den Rand des völligen Aussterbens. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieben nur wenige reinrassige Exemplare übrig, und nur dank der titanischen Anstrengungen deutscher Kynologen gelang es, die Population wiederherzustellen. Heute sind Leonberger in ganz Europa und der Welt beliebt, auch wenn sie keine Massenrasse sind, was den Erhalt ihrer einzigartigen Qualitäten ermöglicht.
Wie sieht ein Leonberger aus: Aussehen und Fellfarbe

Der Leonberger ist ein harmonisch gebauter, sehr großer und muskulöser Hund, der trotz seiner Ausmaße eine elegante Bewegungsweise bewahrt. Seine Erscheinung strahlt Ruhe und Selbstbewusstsein aus.
- Kopf: Proportional zum Körper, eher langgestreckt als massiv. Der Schädel ist mäßig gewölbt. Der Übergang von der Stirn zur Schnauze ist fließend. Ein wichtiges Merkmal ist die schwarze Maske, die laut Standard obligatorisch ist.
- Augen: Mittelgroß, oval, von hellbraun bis dunkelbraun. Der Blick ist direkt, freundlich und intelligent.
- Ohren: Hängend, fleischig, mittelgroß, eng am Kopf anliegend, hoch angesetzt.
- Körper: Kräftig, mit breitem und tiefem Brustkorb. Der Rücken ist gerade und stark, die Lendenpartie muskulös.
- Rute: Sehr buschig, in entspanntem Zustand herabhängend. In der Bewegung oder bei Erregung kann sie leicht angehoben werden, jedoch nicht über die Rückenlinie.
- Fell: Dies ist einer der Hauptschmuckstücke der Rasse. Das Haar ist lang, von weich bis etwas derb, trotz dichter Unterwolle eng anliegend. An Hals und Brust bildet es einen prächtigen „Kragen“ oder eine Mähne, die bei Rüden besonders ausgeprägt ist. An den Hinterläufen gibt es „Hosen“.
- Farbe: Der Standard erlaubt verschiedene Schattierungen: von löwengelb und rot bis rotbraun und sandfarben. Schwarze Haarspitzen sind zulässig, dürfen aber nicht dominieren. Ein kleiner weißer Fleck oder Streifen auf der Brust sowie weiße Haare an den Zehen werden toleriert.
Charakter und Temperament: Ein sanfter Riese in Ihrem Zuhause

Wenn man den Charakter eines Leonbergers mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es „Ausgeglichenheit“. Diesen Hunden ist Aggression oder Nervosität absolut fremd. Sie sind selbstsicher, ruhig und ihrer Familie außerordentlich ergeben. Ihre Geduld macht sie zu idealen Begleitern für Kinder. Ein Leonberger erträgt kindliche Streiche mit Gelassenheit und schlüpft in die Rolle eines flauschigen und zuverlässigen Kindermädchens.
Es sind sehr sensible Hunde. Sie spüren fein die Stimmung des Besitzers und vertragen ungerechte Bestrafung oder Anschreien nur schwer. Wenn Sie einen Leonberger kränken, kann er nachtragend sein. Die Basis der Beziehung zu dieser Rasse sind Vertrauen und gegenseitiger Respekt. Im Gegensatz zu manchen Herdenschutzhunden wie dem Aidi (Atlas-Berghund) bellt der Leonberger, um zu warnen, nicht um einzuschüchtern. Seine Ruhe und Gelassenheit lässt sich mit dem Charakter eines English Mastiff vergleichen, wobei der Leonberger in der Regel aktiver und verspielter ist.
Leonberger sind hervorragende Beschützer. Sie greifen nicht ohne Grund an, aber bei einer echten Bedrohung für ihre Familie zögern sie nicht, diese zu verteidigen. Ihr imposantes Erscheinungsbild und das tiefe Bellen reichen meist aus, um jeden Eindringling abzuschrecken. Eine weitere Leidenschaft dieser Hunde ist Wasser. Sie lieben es zu schwimmen und sind bereit, in jedes Gewässer zu steigen, das ihnen auf dem Weg begegnet. Diese von den Neufundländern geerbte Wasserliebe macht sie zu ausgezeichneten Rettungshunden.
Pflege: Fell, Hygiene und Aktivität

Die Haltung eines Leonbergers erfordert Verantwortung. Der beste Ort zum Leben ist ein Haus mit Garten und eingezäuntem Grundstück, wo sich der Hund frei bewegen kann. In einer Wohnung ist ein solcher Riese aufgrund seiner Größe und des Platzbedarfs nur schwer zu halten.
Die Fellpflege ist einer der Schlüsselaspekte. Der luxuriöse „Pelz“ des Leonbergers haart stark, besonders zweimal im Jahr (Fellwechsel), wenn sich die Unterwolle komplett erneuert. In dieser Zeit muss der Hund täglich gebürstet werden, am besten mit speziellen Werkzeugen: Metallkamm mit weiten Zinken, Zupfbürste und Furminator. Außerhalb dieser Zeiten reicht es, 2-3 Mal pro Woche zu bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden und das Fell sauber zu halten. Baden sollte man den Hund nach Bedarf, aber nicht zu oft, um die natürliche Fettschicht der Haut nicht zu zerstören.
Körperliche Belastung sollte regelmäßig, aber moderat sein. Welpen und jungen Hunden bis 2 Jahre darf man keine übermäßigen Belastungen zumuten (Springen, Treppensteigen), um die sich bildenden Gelenke nicht zu schädigen. Ein erwachsener Leonberger braucht ausgedehnte Spaziergänge (1,5-2 Stunden pro Tag) im ruhigen Schritt sowie die Möglichkeit, an einem sicheren Ort ohne Leine zu laufen. Und natürlich ist Schwimmen die beste Aktivität für sie.
Hygienemaßnahmen sind ebenfalls wichtig: Kontrollieren und reinigen Sie regelmäßig die Ohren, um Infektionen vorzubeugen. Wischen Sie die Augen mit Kamillentee oder einer speziellen Lotion ab. Schneiden Sie die Krallen alle 3-4 Wochen, falls sie sich nicht auf natürliche Weise abnutzen.
Erziehung und Training: Wie man eine gemeinsame Sprache findet

Leonberger sind äußerst kluge und pfiffige Hunde, was den Dressurprozess recht einfach und angenehm macht. Sie haben ein gutes Gedächtnis und wollen dem Besitzer gefallen. Ein wichtiges Merkmal ist, dass der Leonberger kein Dominanzstreben hat und nicht versuchen wird, den Platz des „Rudelführers“ einzunehmen. Er wird Ihnen gehorchen, einfach weil Sie sein geliebter Mensch sind.
Das wichtigste Prinzip in der Erziehung ist positive Bestärkung. Grobheit, Schreien und körperliche Bestrafung sind unzulässig, da sie das Vertrauen des Hundes für immer zerstören können. Die Übungseinheiten sollten konsequent, aber nicht zu lang sein, damit der Hund das Interesse nicht verliert. Frühe Sozialisierung ist kritisch wichtig. Machen Sie den Welpen von klein auf mit verschiedenen Menschen, Tieren, Geräuschen und Situationen bekannt. Das hilft, einen selbstsicheren und ruhigen Hund heranzuziehen.
Dank ihrer Vielseitigkeit können Leonberger fast jeden „Beruf“ erlernen: vom Begleithund bis zum Such- und Rettungsdienst. Sie sind erfolgreich in Disziplinen wie Obedience und als Therapiehunde, wo sie kranken und älteren Menschen helfen.
Gesundheit und rassetypische Krankheiten

Leonberger gehören, wie die meisten Riesenrassen, nicht zu den langlebigsten Hunden. Dennoch können sie bei richtiger Pflege und Aufmerksamkeit für die Gesundheit ein glückliches Leben führen. Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, für die diese Rasse eine genetische Veranlagung hat.
| Erkrankung | Beschreibung und Vorbeugung |
|---|---|
| Hüft- und Ellbogendysplasie (HD/ED) | Fehlentwicklung der Gelenke, die zu Arthrose und Schmerzen führt. Wichtig ist die Wahl eines Welpen von geprüften Eltern, Gewichtskontrolle und Vermeidung übermäßiger Belastung im jungen Alter. |
| Magendrehung (GDV) | Lebensbedrohlicher Zustand, bei dem sich der Magen dreht. Vorbeugung: Fütterung kleinerer Portionen 2-3 Mal täglich, Vermeidung von Aktivität direkt nach dem Fressen. |
| Augenkrankheiten (Entropium, Ektropium) | Einwärts- und Auswärtskehrung der Lider. Wird meist durch eine unkomplizierte Operation korrigiert. |
| Krebserkrankungen (Osteosarkom) | Knochenkrebs ist leider bei Riesenrassen verbreitet, besonders im fortgeschrittenen Alter. |
| Leonberger Polyneuropathie (LPN1, LPN2) | Erbliche neurologische Erkrankung, die zu fortschreitender Muskelschwäche führt. Es gibt Gentests zur Erkennung von Trägern. |
| Morbus Addison | Hormonelle Erkrankung der Nebennieren. Symptome (Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust) können unspezifisch sein. Diagnose durch Bluttest. |
Regelmäßige Tierarztbesuche, jährliche Impfungen und eine aufmerksame Haltung gegenüber jeglichen Veränderungen im Verhalten oder Wohlbefinden des Vierbeiners helfen, Probleme rechtzeitig zu erkennen und seine Gesundheit zu bewahren.
Ernährung: Garant für Gesundheit und Langlebigkeit

Die Fütterung eines so großen Hundes ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Die Ration muss ausgewogen sein und Alter, Gewicht sowie Aktivitätslevel entsprechen. Man kann sowohl hochwertiges Trockenfutter der Super-Premium-Klasse oder Holistic für Riesenrassen wählen, als auch natürliche Ernährung (BARF).
Bei natürlicher Fütterung sollte die Basis (etwa 50-60%) aus magerem rohen Fleisch (Rind, Pute, Huhn) und Innereien bestehen. Ebenfalls obligatorisch sind:
- Seefisch (gekocht, grätenfrei) 1-2 Mal pro Woche.
- Sauermilchprodukte (Quark, Kefir, Joghurt).
- Obst und Gemüse (Karotten, Kürbis, Zucchini, Äpfel).
- Getreide (Reis, Buchweizen) in kleinen Mengen.
- Knorpel und große Rinderknochen (roh) sind nützlich für Zähne und Gelenke, besonders für junge Hunde.
Kategorisch verboten für Leonberger sind:
- Röhrenknochen von Geflügel.
- Schweinefleisch (wegen Gefahr des Aujeszky-Virus, besonders roh).
- Süßigkeiten, Schokolade, Gebäck.
- Gewürze, Geräuchertes, Gebratenes.
- Hülsenfrüchte und Kartoffeln.
Wichtig ist, den Hund nicht zu überfüttern! Übergewicht belastet Gelenke und Herz enorm. Bei Welpen kann dies zu einer Fehlentwicklung des Skeletts führen. Füttern Sie erwachsene Hunde 2 Mal täglich, Welpen je nach Alter 3-5 Mal. Und natürlich muss immer ein Napf mit frischem Wasser bereitstehen.
Vor- und Nachteile der Rasse

| ✅ Vorteile | ❌ Nachteile |
|---|---|
| Idealer Familienhund: freundlich, geduldig mit Kindern, nicht aggressiv. | Enorme Größe: braucht viel Platz im Haus und Auto. |
| Hohe Intelligenz: lernt leicht, merkt sich Kommandos gut. | Starkes Haaren: besonders beim Fellwechsel, Haare überall. |
| Angeborene Wachqualitäten: zuverlässiger Beschützer ohne unnötige Aggression. | Hohe Unterhaltskosten: große Ausgaben für Futter, Tierarzt, Zubehör. |
| Ruhiges Temperament: neigt nicht zu Hysterie oder zerstörerischem Verhalten. | Kurze Lebenserwartung: wie viele Riesenrassen leben sie 8-9 Jahre. |
| Liebe zu Wasser und Aktivitäten: toller Begleiter zum Schwimmen und Spazierengehen. | Neigung zu bestimmten Krankheiten: Dysplasie, Herzprobleme, Blähungen. |
| Majestätisches Aussehen: ein Hund, der Bewunderung hervorruft. | Sabbern: kann vorkommen, besonders nach dem Trinken oder bei Hitze. |
Interessante Fakten über Leonberger
- Hund der Diplomaten: Leonberger wurden im 19. Jahrhundert oft als diplomatische Geschenke zwischen den Monarchen Europas ausgetauscht. Ein so majestätischer Hund galt als Symbol für Respekt und Freundschaft.
- Wasserfestes Fell: Das doppelte Fell des Leonbergers hat wasserabweisende Eigenschaften, was ihm erlaubt, sich auch bei niedrigen Temperaturen im Wasser wohlzufühlen.
- Schwimmhäute: Wie ihre Vorfahren, die Neufundländer, haben Leonberger Schwimmhäute zwischen den Zehen, was sie zu exzellenten Schwimmern macht.
- Beinahe zweimal ausgestorben: Die Rasse stand nicht einmal, sondern zweimal am Rande des Aussterbens – nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieben nur etwa 8 Hunde übrig, aus denen die gesamte moderne Population wiederaufgebaut wurde.
- Bellen nicht ohne Grund: Leonberger nutzen ihr tiefes, lautes Bellen nur im Falle echter Notwendigkeit, was sie zu angenehmen Nachbarn macht.
Häufige Fragen zur Rasse (FAQ)
Haart der Leonberger stark?
Ja, sehr stark. Besonders während des saisonalen Fellwechsels im Frühling und Herbst. Seien Sie darauf gefasst, dass Haare auf Ihrer Kleidung, Möbeln und dem Boden sein werden. Regelmäßiges Bürsten hilft, diesen Prozess zu kontrollieren.
Ist der Leonberger für eine Wohnung geeignet?
Äußerst unerwünscht. Dies ist ein Hund von gigantischer Größe, der Platz braucht. Ideale Bedingungen sind ein Privathaus mit großem Hof. In einer Wohnung wird der Hund unter Bewegungsmangel leiden.
Vertragen sich Leonberger mit anderen Tieren?
Ja. Bei richtiger Sozialisierung kommen sie wunderbar mit anderen Hunden, Katzen und weiteren Haustieren aus. Ihre Konfliktlosigkeit ist einer der wichtigsten Charakterzüge.
Wie teuer ist der Unterhalt eines Leonbergers?
Teuer. Man muss mit Kosten für große Mengen an hochwertigem Futter, tierärztliche Versorgung (Medikamentendosen werden nach Gewicht berechnet), Zubehör in Riesengröße und Grooming rechnen.
Sabbern Leonberger?
Mäßig. Sie gehören nicht zu den Rassen, die am meisten sabbern, wie zum Beispiel Bernhardiner oder Mastiffs, aber Sabbern kann nach dem Trinken, bei Hitze oder wenn der Hund auf Futter wartet, auftreten.
Video über die Rasse
- Außerordentlich sanft und menschenbezogen
- Hervorragend mit Kindern und Tieren
- Ausgeglichen, lernt leicht
- Kältefest, wasserfreudig
- Sehr kurzes Leben (7–9 Jahre)
- Hohe Krebsneigung
- Starkes Haaren, Sabbern
- Braucht viel Raum
| Neufundländer | Bernhardiner | Berner Sennenhund | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 66–71 cm | 65–90 cm | 58–70 cm |
| Energie | 2.5 | 2.5 | 3 |
| Wohnung | 2 | 2 | 2 |
| Anfänger | 2.5 | 2.5 | 3 |
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