Hertha Pointer

By tvaryny
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Kurz Dänischer feuerrot-brauner Vorstehhund mit goldenem Charakter: aufmerksam, sanft, treu und unermüdlich im Feld. Der Hertha-Pointer ist eine seltene skandinavische Jagdrasse, verwandt mit dem English Pointer; ein hervorragender Näsler und Apportierer, der Jagdleidenschaft mit dem stabilen, freundlichen Wesen eines Familienhundes verbindet.
Wohnung ⚠KinderKatzenAndere HundeAnfänger
Parameter
Höhe58–66 cm
Gewicht20–30 kg
Lebenserwartung12–14 Jahre
FCI-Gruppenicht von der FCI anerkannt (dänischer Typ)
HerkunftDänemark
Größe
Schulterhöhe 58–66 cmGewicht 20–30 kg
Bewertungen · 12 · Dataset
FamilieKinderAnfängerErziehungEnergieGesundhe.HaarenSabbernBellenWohnungWetterJagdtrieb
Genaue Bewertungen
Familie4.5
Kinder4.5
Anfänger3.0
Erziehung4.0
Energie4.5
Gesundheit4.0
Haaren2.5
Sabbern2.0
Bellen2.5
Wohnung2.0
Wetter3.5
Jagdtrieb4.0
Häufige Krankheiten
  • Insgesamt robuste Arbeitsrasse
  • Hüftgelenksdysplasie
  • Magendrehung (tiefe Brust)
  • Ohrenentzündungen (Hängeohren)
  • Begrenzter Genpool (seltene Rasse)
Ernährung

Kalorienreiches Futter für einen sehr aktiven Vorstehhund, Gewichtskontrolle; Fütterung in kleinen Portionen (Risiko der Magendrehung). Hängeohren regelmäßig kontrollieren; für viel Bewegung und Nasenarbeit sorgen.

Der Hertha Pointer verkörpert Schönheit, Kraft, grenzenlose Freundlichkeit und Hingabe. Dieser Hund versteht sich prächtig mit Kindern, fungiert oft als deren Aufpasser und begreift die Feinheiten der Erziehung im Nu. Er ist stets bereit, seinen Besitzer zu verteidigen (auch wenn das nicht seine primäre Aufgabe ist), ihm das erlegte Wild zu bringen oder einfach beim morgendlichen Joggen Gesellschaft zu leisten. Sein kurzes Fell erfordert keine aufwendige Pflege, was die Haltung sehr angenehm macht. Nach einem aktiven Tag rollt sich dieser Sportler gerne auf dem Teppich zu Füßen seines Herrn zusammen, denn zu Hause schätzt er Gemütlichkeit. Die Lieblingsbeschäftigung des Hertha Pointers sind fröhliche Bewegungsspiele und die Arbeit auf dem Feld. Erfahren Sie mehr auf Tvaryny.

Der Hertha Pointer: Ein kurzer Rasseüberblick
Hertha Pointer Hund
HerkunftDänemark
Erste Erwähnung1863-1864
Lebenserwartung10-14 Jahre
Widerristhöhe58-66 cm
Gewicht21-27 kg
FelltypKurz, glatt
VerwendungJagd, Begleithund, Sport
Die Geschichte der Rasse: Von herzoglichen Höfen bis in die Gegenwart

Diese wunderbaren Hunde verdanken wir einem glücklichen Zufall, der sich später zu einer gezielten Zuchtarbeit entwickelte. Die Geschichte der Rasse beginnt in den turbulenten Zeiten des 19. Jahrhunderts. Der erste Vorläufer der Rasse entstand aus der Paarung eines reinrassigen English Pointer namens „Sport“, der Herzog Friedrich Christian von Augustenburg gehörte, und einer lokalen Hündin namens „Hertha“.

Obwohl die genaue Herkunft von Hertha selbst unter Kynologen diskutiert wird (ihre Rasse ist unbekannt, doch der athletische Körperbau des Mischlings deutete unmissverständlich auf starke Jagdwurzeln hin), übertraf das Ergebnis dieser Verbindung alle Erwartungen. Die Welpen erbten die Jagdleidenschaft des Vaters und die Ausdauer der Mutter. Seit 1864 wächst die Population der Hertha Pointer stetig, obwohl die Rasse außerhalb Skandinaviens recht selten bleibt.

Liebhaber der Flintenjagd schätzen diese Rasse für ihre hohen Arbeitsqualitäten: exzellenter Geruchssinn, stabile Psyche und die Fähigkeit, in verschiedensten Landschaften zu arbeiten. Familienmenschen wählen sie wegen ihres angenehmen Charakters und ihrer Treue. In Dänemark werden Hertha Pointer überwiegend als Begleithunde gehalten, die ihre ursprünglichen Instinkte nicht verloren haben. Trotz der verdienten Popularität in ihrer Heimat werden Vertreter dieser nicht mehr ganz jungen Rasse von großen internationalen kynologischen Organisationen (z. B. FCI) noch nicht als eigenständige Rasse anerkannt und oft als Variation dänischer Vorstehhunde betrachtet; nationale Clubs führen jedoch genaue Zuchtbücher.

Wie sieht der Hertha Pointer aus: Beschreibung von Aussehen und Exterieur
Porträt eines Hertha Pointers

Ein athletischer Hund mit eleganten Körperlinien, der den Eindruck eines echten Aristokraten vermittelt, bereit für einen Marathon. Das Erscheinungsbild des Hertha Pointers ist eine Balance zwischen Kraft und Anmut. Im Gegensatz zu schwereren Rassen wirkt der Hertha „trocken“ und drahtig.

Kopf und Schnauze

Diese Hunde haben einen länglichen, skulpturalen Kopf mit breitem Nasenrücken, der eine hervorragende Aerodynamik für den Geruchssinn bietet. Der Übergang von der Stirn zur Schnauze (Stop) ist ausgeprägt, aber nicht so scharf wie bei einigen anderen Pointern. Die Ohren sind der besondere Stolz der Rasse: Sie sind groß, hängend, weich im Griff, recht hoch angesetzt und liegen eng an den Wangen an. Die Augen haben einen intelligenten, aufmerksamen Ausdruck, die Farbe variiert von Bernstein bis Dunkelbraun und harmoniert mit der Grundfarbe des Fells.

Körper und Gliedmaßen

Der Hals ist muskulös, ohne übermäßige Wamme, und geht fließend in einen ausgeprägten Widerrist über. Der breite und tiefe Brustkorb sorgt für ausreichend Lungenvolumen für ausdauerndes Laufen und geht fließend in einen aufgezogenen Bauch über, was die charakteristische sportliche Silhouette schafft. Der Rücken ist gerade und kräftig. Die Gliedmaßen sind lang, mit starkem Knochenbau und gut entwickelter Muskulatur, was dem Hund erlaubt, erhebliche Geschwindigkeiten zu erreichen und hohe Sprünge zu machen. Die Pfoten sind kompakt, mit robusten Ballen.

Fell und Farbe

Die einzige zulässige Farbvariante ist Braun (gelb-braun, orange-braun) mit möglichen weißen Abzeichen. Am häufigsten finden sich weiße Flecken an der Brust, den Pfotenspitzen, der Rutenspitze und der Schnauze. Das Fell ist kurz, dicht, glatt und angenehm anzufassen. Es schützt den Hund bei der Jagd gut vor dornigem Gestrüpp, besitzt aber keine ausgeprägte Unterwolle zum Schutz vor starkem Frost.

Rute

Der Rassestandard ist international noch nicht endgültig festgelegt, aber in nationalen Clubs ist es üblich, dass die lange Rute des Hertha Pointers niemals kupiert wird. Sie ist die natürliche Verlängerung der Rückenlinie, verjüngt sich zum Ende hin und wird in der Bewegung auf Rückenhöhe oder etwas höher getragen.

Charakter: Temperament und Verhalten in der Familie und bei der Jagd
Hertha Pointer Foto im Stand

Das „aristokratische“ Blut des Hertha Pointers lässt ihn sich im Alltag edel und zurückhaltend benehmen. Ein solcher Hund wird nicht grundlos knurren und eignet sich kaum als effektiver Wächter des Territoriums, da Aggression gegenüber Menschen ihm fremd ist. Wenn Ihre Gäste den vierbeinigen Schönling streicheln möchten, wird er dies mit Würde oder Freude annehmen.

Wichtige Charaktereigenschaften:

  • Kontaktfreudigkeit: Er kommt gut mit Menschen aus, ist auf seinen Besitzer orientiert und erträgt Einsamkeit nur schwer.
  • Verspieltheit: Er liebt lustige Spiele und verbringt gerne Zeit mit kleinen Kindern, wobei er ein geduldiger Partner für deren Streiche ist.
  • Aktivität: Vertreter dieser Rasse sind draußen meist sehr aktiv und bewegungsfreudig. Sie brauchen ein Ventil für ihre Energie.
  • Ausgeglichenheit: Nach stürmischer Arbeit sehnen sie sich jedoch nach Ruhe und etwas Zeit, um mit sich allein zu sein oder einfach neben dem Besitzer zu liegen.

Hertha Pointer sind offen für Kommunikation und besitzen eine hohe Intelligenz. Das macht sie zu hervorragenden Begleitern für aktive Menschen, Wanderer und Sportler.

Der Hertha Pointer im Vergleich zu anderen seltenen Rassen

Die Welt der Kynologie ist voller erstaunlicher Rassen, und oft schwanken zukünftige Besitzer zwischen mehreren Optionen. Der Hertha Pointer besetzt eine einzigartige Nische. Vergleicht man ihn beispielsweise mit Hütehunden, ist der Unterschied offensichtlich. Wer einen strengen Wächter sucht, richtet seinen Blick oft auf den Bulgarischen Schäferhund (Karakatschan), der das genaue Gegenteil des intelligenten und sanften Hertha Pointers ist. Der Karakatschan steht für Kraft und Misstrauen gegenüber Fremden, während der Hertha für Schnelligkeit und Offenheit gegenüber der Welt steht.

Interessant ist auch der Vergleich mit anderen seltenen europäischen Rassen wie dem Wäller. Da der Wäller ein französischer Schäferhund ist, hat er andere Instinkte (Hüten), während der Hertha Pointer ein reiner Jäger ist, der mit hoher Nase arbeitet. Beide Rassen eint jedoch die starke Orientierung auf den Menschen und ihre Seltenheit, was sie für Sammler exklusiver Genotypen begehrenswert macht.

Und natürlich darf der nächste Verwandte nicht unerwähnt bleiben. Der Hertha Pointer wird oft mit dem Altdänischen Vorstehhund verwechselt. Obwohl sie eine gemeinsame Heimat und einen ähnlichen Zweck haben, ist der Hertha Pointer in der Regel leichter, sportlicher und hat einen deutlichen Einfluss von English-Pointer-Blut, was ihn im Feld schneller macht, während der Altdäne langsamer und gründlicher arbeitet.

Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung

Der robuste Hertha Pointer erfreut sich bester Gesundheit. Dies liegt daran, dass sich die Rasse als Arbeitsrasse formte, bei der schwache Individuen auf natürliche Weise ausgesiebt wurden. Diese zahlenmäßig kleine Rasse hat nie jemand systematisch untersucht, deshalb existiert für sie keine Liste von Erbkrankheiten — das ist eine Lücke in den Daten und kein Gesundheitszeugnis. Ein fröhlicher und aktiver Hund hat einfach keine Zeit, krank zu sein.

Dennoch benötigt auch der Hertha Pointer, wie jeder lebende Organismus, Aufmerksamkeit. Wenn Sie etwas zum Tierarzt führt, werden es höchstwahrscheinlich Probleme mit seinen Hängeohren sein oder Verletzungen, die er sich beim aktiven Laufen zugezogen hat.

OrgansystemPotenzielles ProblemVorbeugung
OhrenOtitis, Ohrmilben, PilzinfektionenWöchentliche Kontrolle, Reinigung mit speziellen Lotionen, Belüftung des Gehörgangs.
BewegungsapparatHüftgelenksdysplasie (selten), BänderdehnungenGewichtskontrolle, moderate Belastung im Welpenalter, Zusätze mit Chondroprotektoren.
HautDermatitis, allergische Reaktionen auf InsektensticheBehandlung gegen Parasiten, Kontrolle nach Spaziergängen im Wald.
VerdauungMagendrehung (selten, aber bei Rassen mit tiefem Brustkorb möglich)Fütterung nach dem Spaziergang, nicht davor; keine wilden Spiele direkt nach dem Essen.

Um Infektionen zu vermeiden, sollten Sie die Ohren Ihres Haustieres regelmäßig inspizieren und reinigen, insbesondere nach der Jagd im Wasser oder im hohen Gras. Da das kurze Fell des Hundes die Pflege nicht erschwert, ist es besser, sich auf die Hygiene von Kopf und Zähnen zu konzentrieren.

Fellpflege und Haltung
Hertha Pointer — Fellpflege und Haltung

Trotz seiner recht beträchtlichen Größe kann dieser Pointer in einer Wohnung leben, vorausgesetzt, er bekommt genügend körperliche Belastung. Natürlich öffnen ihm die Türen eines Landhauses mit großem, eingezäuntem Hof mehr Möglichkeiten für selbstständige Bewegung. Doch ein zwei- bis dreistündiger spaziergang auf dem Hundeplatz oder im Park kann das Stadtleben durchaus kompensieren.

Grooming

  • Fell: Das harte und kurze Fell des Hundes wird nicht im herkömmlichen Sinne gekämmt. Es reicht aus, es 1-2 Mal pro Woche mit einem speziellen Gummihandschuh oder einem feuchten Tuch abzureiben. Dies entfernt abgestorbene Haare und Staub. Während des Fellwechsels kann die Prozedur häufiger durchgeführt werden.
  • Baden: Häufiges Baden wird nicht empfohlen, da es die natürliche Fettschutzschicht der Haut abwäscht. Den Hund sollte man nur bei Bedarf waschen und dabei hypoallergene Shampoos für kurzhaarige Rassen verwenden.
  • Krallen: Wenn der Hund wenig auf Asphalt läuft, nutzen sich die Krallen vieleicht nicht natürlich ab. Sie sollten alle 3-4 Wochen mit einer Krallenschere gekürzt werden.

Wenn Sie für Ihr Haustier genügend Spielzeug (Bälle, Taue, Intelligenzspielzeug) anschaffen, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass er aus Langeweile Dinge im Haus anknabbert. Der Hertha Pointer liebt Komfort und ruhige Familienabende auf einem weichen Liegeplatz.

Erziehung und Sozialisierung: Der Umgang mit dem Intellektuellen
Hertha Pointer — Erziehung und Sozialisierung: Der Umgang mit dem Intellektuellen

Die natürlichen Qualitäten der Rasse – Intelligenz, Neugier, der Wunsch, dem Besitzer zu gefallen, und angeborener Gehorsam – erleichtern die Erziehung dieses Jagdhundes erheblich. Der Hertha Pointer liebt das Lernen, er beherrscht schnell Grundkommandos („Sitz“, „Hier“, „Platz“) und komplexe Tricks.

Besonderheiten des Trainings

Das bewegliche Temperament begünstigt ein qualitatives Training in der Dynamik. Statische Übungen können den Hund schnell langweilen. Es ist nur wichtig zu bedenken, dass Übungen mit einem Vertreter dieser Rasse mit Spielen abgewechselt werden sollten. Methoden der positiven Verstärkung (Leckerlis, Lob, Spiel) funktionieren beim Hertha Pointer am besten. Harte Methoden und körperliche Bestrafung sind unzulässig – sie können den Hund ängstlich und verschlossen machen.

Wenn der Hund vom Training müde ist, braucht er häusliche Ruhe und Geborgenheit. Man sollte dem gewissenhaften Schüler also nicht seine Belohnung vorenthalten – einen ruhigen Abend zu Füßen seines Herrn. Die Sozialisierung sollte früh beginnen (3-4 Monate), indem man den Welpen mit anderen Hunden, Menschen, Stadtgeräuschen und Verkehrsmitteln vertraut macht.

Ernährung: Wichtige Empfehlungen

Eine ausgewogene Ernährung ist der Garant für Kraft, Ausdauer und Schönheit eines Jagdhundes. Da es sich um eine aktive Rasse handelt, muss die Nahrung den hohen Energieverbrauch decken. Körperliche Belastungen (Laufen, Jagd, Agility) erfordern viele Kalorien; wenn Sie also zu einem langen Training oder einer Jagd mit dem Hertha Pointer aufbrechen, sollten Sie einen kleinen Snack für den Hund mitnehmen oder die Portion bei der nächsten Fütterung vergrößern.

ErnährungstypVorteileNachteile
Trockenfutter (Premium/Super-Premium)Ausgewogene Zusammensetzung, Zeitersparnis, bequeme Dosierung.Erfordert ständigen Zugang zu viel Wasser, für manche Hunde weniger schmackhaft.
Natürliche Ernährung (BARF)Qualitätskontrolle der Zutaten, Natürlichkeit, hohe geschmackliche Attraktivität.Schwierigkeit bei der Zusammenstellung eines ausgewogenen Menüs, Zeitaufwand beim Kochen, Notwendigkeit von Vitaminzusätzen.

Die Basis einer natürlichen Ration sollte aus magerem Fleisch (Rind, Pute), Innereien, Seefisch (ohne Gräten), Gemüse und Sauermilchprodukten bestehen. Getreide (Reis, Buchweizen) wird als Energiequelle hinzugefügt, sollte aber nicht die Grundlage des Menüs sein.

Nicht weniger wichtig ist die Einhaltung des Trinkregimes. Für Wasser sollte ein separater Napf angeschafft werden (vorzugsweise auf einem höhenverstellbaren Ständer), und man muss darauf achten, dass der Inhalt immer frisch und sauber ist. Man sollte die Erfolge des vierbeinigen Schützlings nicht mit Süßigkeiten, Schokolade, Röhrenknochen oder rohem Flussfisch belohnen und ihn auch nicht vom Tisch füttern – das ist der direkte Weg zu Verdauungsstörungen und Übergewicht.

Vor- und Nachteile der Rasse
Hertha Pointer beim Spaziergang

Vorteile

  • Exzellenter Charakter: Freundlich, nicht aggressiv, sanft zu Kindern.
  • Pflegeleichtigkeit: Kurzes Fell erfordert kein Schneiden und häufiges Waschen.
  • Gesundheit: diese Rasse hat nie jemand systematisch untersucht, deshalb existiert für sie keine Liste von Erbkrankheiten — eine Lücke in den Daten, kein Gesundheitszeugnis.
  • Vielseitigkeit: Kann sowohl als Arbeitshund bei der Jagd als auch als Begleiter für eine aktive Familie dienen.
  • Ruhe: Bellt selten ohne ernsthaften Grund.

Nachteile

  • Bedürfnis nach Aktivität: Nicht geeignet für Menschen mit bewegungsarmem Lebensstil. Ohne Belastung kann er Möbel beschädigen.
  • Jadginstinkt: Beim Spaziergang kann er einer Katze oder einem Vogel nachjagen, wenn das Kommando „Hier“ nicht sitzt.
  • Seltenheit: Es ist schwer, außerhalb Dänemarks einen Welpen zu finden; hoher Preis und Schwierigkeiten bei der Lieferung möglich.
  • Kälteempfindlichkeit: Wegen des kurzen Fells kann er im Winter bei langen Spaziergängen ohne Bewegung frieren.
Interessante Fakten über den Hertha Pointer
  1. Name zu Ehren der Mutter: Dies ist eine der wenigen Rassen, die direkt nach einer konkreten Gründerhündin benannt wurde – der Hündin namens Hertha.
  2. Kriegstrophäe?: Es gibt eine Legende, dass Soldaten aus den deutsch-dänischen Kriegen mit Hunden zurückkehrten, die modernen Hertha Pointern ähnelten, was zur Verbreitung des Rassetyps beitrug.
  3. Orangefarbene Nase: Im Gegensatz zu vielen anderen Rassen, bei denen eine helle Nase als Fehler gilt, hat die Nase beim Hertha Pointer oft einen braunen oder fleischfarbenen Ton, der mit der Farbe der Flecken harmoniert.
  4. Verkanntes Genie: Trotz der Stabilität des Bestands seit über 150 Jahren bleibt die Rasse ein „nationaler Schatz“ Dänemarks und ist weltweit wenig bekannt.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ)

Eignet sich der Hertha Pointer für das Leben in der Wohnung?
Ja, vorausgesetzt, Sie bieten ihm mindestens 2 Stunden aktive Spaziergänge pro Tag. Zu Hause verhält er sich ruhig.

Wie verhalten sie sich gegenüber anderen Haustieren?
Mit anderen Hunden versteht sich der Hertha prächtig. Bei Katzen und Kleintieren können aufgrund des Jagdinstinkts Probleme auftreten, daher ist eine frühe Sozialisierung nötig.

Haaren sie stark?
Das Haaren ist moderat, saisonal. Kurzes Fell lässt sich leicht feucht wegwischen, aber kleine Härchen können in Textilien stecken bleiben.

Vorteile
  • Sanft, treu, hervorragend mit Kindern
  • Ausgezeichnete Nase und Apport — universeller Jagdhund
  • Stabiler, ausgeglichener Charakter
  • Klug und gefällig
Nachteile
  • Sehr hohes Energieniveau — nichts für die Wohnung
  • Braucht Nasenarbeit oder Jagd
  • Starker Instinkt auf Federwild
  • Außerhalb Skandinaviens selten
Vergleich mit ähnlichen Rassen
English PointerAltdänischer VorstehhundDeutsch Kurzhaar
Höhe58–70 cm50–60 cm53–64 cm
Energie4.53.54.5
Wohnung2.52.52.5
Anfänger333
Häufige Fragen
Woher stammt der Hertha-Pointer?
Die Rasse wurde in Dänemark ab 1864 gezüchtet, indem man einen English Pointer mit einer roten Hündin namens Hertha kreuzte, die dänische Soldaten mitgebracht hatten; daher der Name und die charakteristische feuerrote Farbe.
Ist der Hertha-Pointer für die Familie geeignet?
Ja — er ist ein sanfter, stabiler und treuer Hund, hervorragend mit Kindern; er braucht jedoch ernsthafte Auslastung und Nasenarbeit und eignet sich daher nicht für ein passives Wohnungsleben.
Wie unterscheidet er sich vom English Pointer?
Es ist eine verwandte, aber eigenständige seltene dänische Linie mit charakteristischer roter (orangerot) Farbe; von den Arbeitseigenschaften her ebenfalls ein klassischer Vorstehhund.
Quellen

Dänischer Typ (seit 1864) · Dansk Kennel Klub

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