| Höhe | 30–38 cm |
| Gewicht | 7–11 kg |
| Lebenserwartung | 13–15 Jahre |
| FCI-Gruppe | 5 · Spitze |
| Herkunft | Deutschland |
Genaue Bewertungen
- Patellaluxation
- Progressive Retinaatrophie (PRA)
- Netzhautdysplasie
- Epilepsie
- Zahnerkrankungen
Hochwertiges Futter, Gewichtskontrolle. Das dichte Doppelfell braucht regelmäßiges Bürsten; Zahnpflege.
Der Mittelspitz (Medium German Spitz) ist ein wahres Energiebündel in einem eleganten, flauschigen „Pelzmantel“. Diese fröhlichen, lebenslustigen und aktiven Hunde sind wunderbare Begleiter für die ganze Familie – von den Kleinsten bis zu den Senioren. Vertreter dieser Rasse dulden Kinder nicht nur, sie lieben es aufrichtig, Zeit mit ihnen zu verbringen und an all ihren Streichen teilzunehmen. Sie sind verschmust und gutmütig, verstehen sich prächtig mit anderen Haustieren, seien es Katzen oder andere Hunde. Dank ihrer kompakten Größe eignen sie sich ideal für Familien in kleineren Stadtwohnungen, wo jeder Quadratmeter zählt. Erfahren Sie mehr dazu auf Tvaryny.
Ihr Fell besitzt trotz des Volumens praktischerweise kaum den typischen „Hundegeruch“, selbst wenn es nass ist – ein riesiger Vorteil für Menschen mit empfindlicher Nase bei der Welpenwahl. Eine weitere historische Besonderheit dieser Hunde ist ihre klangvolle Stimme. Das laute Bellen, das in einem hellhörigen Mehrfamilienhaus durchaus die Nachbarn stören könnte, liegt in ihrer Natur. Doch mit der richtigen Erziehung und Verständnis für die Tierpsychologie setzt der Mittelspitz seine Stimme nur bestimmungsgemäß ein: um seine Besitzer vor Fremden zu warnen. Er funtioniert dabei wie eine zuverlässige „lebende Alarmanlage“.
Der Mittelspitz: Ein kurzer Rasseüberblick

| Merkmal | Daten |
| Herkunft | Deutschland (Mitteleuropa) |
| Erste Erwähnung (Standard) | 1898-1899 |
| Lebenserwartung | 12-15 Jahre (oft bis zu 16-18) |
| Widerristhöhe | 30-38 cm (laut aktuellem FCI-Standard) |
| Gewicht | 7-11 kg (abhängig von Größe und Knochenbau) |
| FCI-Gruppe | Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp) |
| Verwendung | Begleit- und Wachhund |
Geschichte der Rasse: Vom Torfhund zum modernen Mittelspitz
Die Heimat des Spitzes ist Deutschland, doch die Wurzeln dieser Rassegruppe reichen viel tiefer in die Geschichte zurück. Man geht davon aus, dass ihre direkten Vorfahren die sogenannten „Torfhunde“ (Canis familiaris palustris) waren, deren Überreste in Pfahlbautensiedlungen der Steinzeit gefunden wurden. Das macht den Spitz zu einer der ältesten Formen des Haushundes, die ihr ursprüngliches Aussehen fast unverändert bewahrt hat. Sie sind nicht das Ergebnis komplizierter Züchtungen oder der Kreuzung zig verschiedener Rassen – sie sind ein natürlicher, ursprünglicher Hundetyp Europas.
Heutzutage werden Mittelspitze vorwiegend als Sofabegleiter, Instagram-Stars und treue Freunde für den Parkspaziergang angeschafft. In der Vergangenheit hatten sie jedoch eine ganz andere Aufgabe. Sie waren die Arbeitshunde der Bauern und Handwerker („Hunde des einfachen Volkes“). Als Wächter meldeten diese Hunde dank ihres hellen Bellens und ihres unglaublich feinen Gehörs rechtzeitig, wenn sich Fremde oder wilde Tiere den Häusern, Weinbergen und Weiden ihrer Besitzer näherten. Sie hatten kein Recht auf Fehler oder ein Nickerchen auf dem Posten.
Interessanterweise fehlt dem Spitz im Gegensatz zu Hütehunden der Jagdinstinkt – das war eine wichtige Anforderung bei der Selektion. Ein Hund, der den Hof bewacht, durfte nicht jedem Hasen in den Wald hinterherrennen oder die Hühner des Hofes reißen. Genau deshalb fühlen sich moderne Mittelspitze auch neben anderen Kleintieren so wohl.
Die offizielle Anerkennung kam später. Im Jahr 1899 wurde in Deutschland der „Verein für Deutsche Spitze“ gegründet, wo die ersten Standards für die Rasse „Spitz“ entwickelt wurden. Damals begann auch die Unterteilung der Hunde in verschiedene Größenkategorien, um die Vielfalt der Population zu bewahren – von den winzigen bis zu den großen Vertretern.
Wie sieht ein Mittelspitz aus: Detaillierte Beschreibung

Der Mittelspitz ist ein kompakter Hund im quadratischen Format, der Selbstbewusstsein und Würde ausstrahlt. „Quadratisches Format“ bedeutet, dass die Widerristhöhe des Hundes ungefähr der Länge seines Rumpfes entspricht. Das verleiht dem Tier hervorragende Wendigkeit und Ausdauer.
Kopf und Schnauze
Sein Kopf ist proportional zum Körper, keilförmig und erinnert an einen Fuchs. Das ist eines der Markenzeichen der Rasse – der schlaue, intelligente „Fuchsausdruck“. Der Übergang von der Stirn zur Schnauze (Stop) ist sanft, aber deutlich erkennbar, nicht abrupt. Die Schnauze ist mäßig lang, nicht zu spitz, aber auch nicht „stumpf“. Der Nasenrücken ist klein und rundlich. Der Nasenschwamm sollte idealerweise reinschwarz sein, bei braunen Hunden darf er jedoch dunkelbraun sein, was harmonisch zur Fellfarbe passt.
Augen und Ohren
Die Ohren sind klein, dreieckig, hoch angesetzt und stehen nah beieinander. Sie werden immer aufrecht getragen, mit festen, spitzen Enden, was dem Hund ein ständig wachsames Aussehen verleiht. Die Augen sind mittelgroß, mandelförmig oder leicht oval und dunkel gefärbt. Die Augenlider sind schwarz (bei braunen Hunden dunkelbraun) und liegen straff an, was häufige Entzündungen verhindert, die für Rassen mit „offenen“ Augen typisch sind.
Körper und Gliedmaßen
Der Hals dieser Hunde ist mittellang, trocken, ohne Wamme und im Nacken leicht gewölbt. Der Hauptschmuck des Halses ist das Fell, das einen prächtigen, üppigen Kragen bildet, ähnlich einer Löwenmähne. Der Rücken ist kurz, fest und absolut gerade. Der Brustkorb ist gut entwickelt, tief und mäßig breit. Die Rute ist der Stolz des Mittelspitzes. Sie ist mittellang, hoch angesetzt und wird fest über dem Rücken gerollt getragen. Sie ist mit sehr langem, buschigem Haar bedeckt, was einen Pompon-Effekt erzeugt.
Die Gliedmaßen sind gerade, parallel zueinander und kräftig im Knochenbau. Die Winkelungen sind moderat, was dem Hund leichte, federnde Bewegungen ermöglicht. Die Pfoten sind klein und rundlich („Katzenpfoten“), die Zehen eng geschlossen, die Krallen kräftig und oft schwarz.
Felltyp und Struktur
Das Fell des Mittelspitzes ist doppelt. Es besteht aus langem, geradem Deckhaar, das nicht am Körper anliegt, und kurzer, sehr dichter, wattiger Unterwolle. Genau diese Unterwolle „stützt“ das Deckhaar und sorgt für die typische voluminöse Silhouette. An Schnauze, Ohren und der Vorderseite der Läufe ist das Haar kurz und dicht, samtig im Griff. An den Hinterläufen bilden sich üppige „Hosen“.
Farben des Mittelspitzes
Die Farbpalette des Mittelspitzes beeindruckt durch ihre Vielfalt. Der Standard erlaubt:
- Schwarz: tiefes Lackschwarz ohne rote Flecken; auch die Haut unter dem Fell ist dunkel.
- Weiß: reines Weiß ohne Gelbstich, besonders an den Ohren (was häufig vorkommt).
- Braun: gleichmäßiger dunkler Schokoladenton.
- Orange: leuchtende, satte Farbe, die von hellem Creme bis zu Dunkelrot variieren kann.
- Graugewolkt (Wolfsfarben): silbergrau mit schwarzen Haarspitzen. Zwingend erforderlich sind eine dunkle „Maske“ an der Schnauze und eine „Brille“ um die Augen.
- Andere Farben: Hierzu gehören Creme, Black-and-Tan, Schecken (Parti-Color, wobei die Grundfarbe Weiß ist und die Flecken schwarz, braun, grau oder orange sind).
Varietäten: Der Platz des Mittels in der Spitz-Familie
Oft herrscht Verwirrung zwischen den verschiedenen Arten der Deutschen Spitze. Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich um eine Rasse handelt, die nach Größenvarietäten unterteilt ist. Wenn Ihnen der Großspitz für die Wohnung zu mächtig erscheint und der Zwergspitz (Pomeranian) zu zart und dekorativ wirkt, dann ist der Mittelspitz die „goldene Mitte“.
Unten finden Sie eine Vergleichstabelle der benachbarten Größenkategorien, damit Sie Ihre Wahl genau treffen können:
| Spitz-Varietät | Widerristhöhe | Besonderheiten |
| Großspitz | 40-50 cm | Selten, ruhiger, näher am Arbeitshund. |
| Mittelspitz | 30-38 cm | Ideale Balance aus Aktivität und Größe. |
| Kleinspitz | 23-29 cm | Aufgeregter, aber kompakter. |
Charakter: Temperament, Intelligenz und Verhalten

Hunde der Rasse „Mittelspitz“ gehören zu den treuesten Vertretern der Hundewelt. Sie binden sich stark nicht nur an ihren Besitzer, sondern auch an „ihr“ Territorium, also das Haus, in dem sie leben. Sie sind von Natur aus Eigentümer. Es ist ihnen wichtig, den Umkreis zu kontrollieren und zu wissen, dass das gesamte „Rudel“ in Sicherheit ist.
Diese Hunde brauchen regelmäßige Fürsorge und emotionalen Kontakt. Sie sind sehr eifersüchtig, das ist die Wahrheit. Wenn also die Aufmerksamkeit des Besitzers fehlt oder ein neuer Favorit in der Familie auftaucht, werden sie ihren Unmut definitiv zeigen – sie könnten demonstrativ Befehle ignorieren oder sogar kleine Bosheiten begehen. Wenn der Mittelspitz jedoch die Liebe seines Besitzers voll und ganz spürt, verwandelt er sich in das ideale Wesen: zärtlich, folgsam, fröhlich und unglaublich freundlich.
Mittelspitze haben einen sehr festen, manchmal sogar dominanten und unabhängigen Charakter. Trotz ihrer geringen Größe fühlen sie sich in jeder Situation selbstsicher. Sie haben keinen „Kleinhunde-Komplex“. Sie sind immer bereit, ihre Besitzer zu verteidigen. Natürlich unterscheiden sich ihre Qualitäten als Wächter von denen ernster Diensthunderassen. Wenn Sie massiven Schutz benötigen, sollten Sie sich den Riesenschnauzer ansehen, aber wenn Sie eine wachsame „Klingel“ brauchen, die kein Rascheln überhört, wird der Mittelspitz die Aufgabe besser meistern.
Wichtig: Hunde dieser Rasse sollte man im Erwachsenenalter keinesfalls an andere Personen abgeben. Sie sind „Ein-Mann-Hunde“. Spitze binden sich ein für alle Mal an eine Familie, und selbst eine nicht allzu lange Trennung von ihren Liebsten (zum Beispiel während des Urlaubs) nehmen sie extrem schwer, können das Fressen verweigern und depressiv werden.
Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung
Da der Mittelspitz eine ursprüngliche Rasse ist, zeichnet er sich durch eine sehr gute Immunität und Gesundheit aus. Sie sind langlebig. Ihre Genetik ist deutlich „sauberer“ als bei vielen künstlich gezüchteten Zierrassen. Dennoch haben auch sie, wie jedes Lebewesen, ihre Schwachstellen.
Damit Ihr Vierbeiner gesund, aktiv und lebensfroh bleibt, vergessen Sie nicht, ihn rechtzeitig mit Kombi-Impfstoffen impfen zu lassen und mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zum Tierarzt zu gehen. Hier ist eine Liste der Probleme, auf die ein Mittelspitz-Besitzer stoßen könnte:
- Kniescheibenverrenkung (Patellaluxation): Das ist das häufigste orthopädische Problem bei Spitzen aller Größen. Achten Sie darauf, dass der Hund nicht von hohen Flächen auf rutschige Böden springt.
- Zahnprobleme: Aufgrund der engen Zahnstellung im kleinen Kiefer neigen Mittelspitze zu Zahnsteinbildung und früherem Zahnverlust. Zähneputzen sollte zur Routine werden.
- Trachealkollaps: Ein charakteristischer Husten, der an ein Quaken erinnert, kann bei Druck durch das Halsband entstehen. Es wird empfohlen, zum Spazierengehen ein Geschirr statt eines Halsbandes zu verwenden.
- Alopecia X (Black Skin Disease): Dies ist ein Fellverlust unbekannter Ursache. Er wird oft durch kurze Schuren mit der Maschine provoziert. Scheren Sie einen Spitz niemals kahl!
Besondere Aufmerksamkeit sollte der Ernährung des Mittelspitzes gewidmet werden. Vertreter dieser Rasse neigen zu Übergewicht, da sie sehr gerne fressen und meisterhaft leckere Häppchen erbetteln. Die Futtermenge muss sorgfältig kontrolliert werden. Übergewicht ist der direkte Weg zu Herz- und Gelenkproblemen. Von Zeit zu Zeit können Vitamin- und Mineralstoffzusätze für Langhaarhunde (mit Biotin und Omega-3) ins Futter gegeben werden, jedoch nur nach Rücksprache mit dem Arzt.
Pflege und Haltung: Wie bewahrt man die Schönheit des Plüschballs?

Der Mittelspitz ist ein universeller Soldat. Er fühlt sich sowohl in der Stadt als auch in der ländlichen Realität eines Privathauses wohl. Wenn Sie planen, das Tier die meiste Zeit im Hof eines Privathauses zu halten, sorgen Sie für einen warmen Zwinger mit Hütte. Aber denken Sie daran: Der Mittelspitz ist ein soziales Tier, er kann nicht ohne den Kontakt zu Menschen leben. Ständige Kettenhaltung oder Isolation zerstören die Psyche des Hundes.
Diese Hunde dürfen nicht unterkühlen (obwohl die dichte Unterwolle gut wärmt) oder im Sommer in der prallen Sonne stehen (das Risiko eines Hitzschlags ist wegen des dichten Fells hoch). Ein Mittelspitz, der in der Wohnung lebt, benötigt regelmäßige lange Spaziergänge – mindestens zweimal täglich für 30-40 Minuten. Diese Hunde lieben es ungemein, an der frischen Luft zu spielen und zu rennen, Bällen nachzujagen oder einfach neue Gebiete zu erkunden.
Grooming: Mythen und Realität
Viele schreckt das voluminöse Fell des Mittelspitzes ab, es scheint, als wäre die Pflege die Hölle. In Wirklichkeit ist alles einfacher. Die Fellstruktur ist so beschaffen, dass sie nicht zum Verfilzen neigt (wenn man es nicht vernachlässigt). Damit Ihr Liebling immer gepflegt aussieht, müssen einfache Regeln befolgt werden:
- Kämmen: Ein paar Mal pro Woche (2-3 Mal) muss der Mittelspitz mit einer Zupfbürste und einem Metallkamm gekämmt werden. Während des Fellwechsels (Frühling/Herbst) täglich. Wichtige Technik: Man muss „vom Ansatz“ bürsten, indem man das Fell scheitelt, um die Unterwolle durchzukämmen und nicht nur oben drüber zu streicheln.
- Baden: Diese Hunde sollten äußerst selten gewaschen werden, nur bei starker Verschmutzung (einmal alle 1,5 – 2 Monate). Sie sind reinlich und ihr Fell besitzt selbstreinigende Eigenschaften. Häufiges Waschen entfernt die schützende Fettschicht.
- Kosmetik: Verwenden Sie beim Waschen unbedingt ein spezielles Feuchtigkeitsshampoo und eine Pflegespülung. Trockenes Fell wird brüchig. Fügen Sie dem Spülwasser keine Öle „nach Augenmaß“ hinzu, nutzen Sie lieber professionelle Sprays.
- Schneiden: Mittelspitze benötigen nur einen hygienischen Schnitt (Pfoten, Bereich unter dem Schwanz, Ohren). Modische Schnitte, besonders der „Boo-Schnitt“, sind von Veterinärdermatologen streng verboten, da dies die Thermoregulation und das Fellwachstum stört.
Vergessen Sie nicht, die Augen Ihres Haustieres regelmäßig zu reinigen (dafür eignet sich eine spezielle Lotion oder schwacher Kamillentee), schneiden Sie monatlich die Krallen (sie nutzen sich wegen des geringen Gewichts des Hundes oft nicht von selbst ab) und putzen Sie ab und zu die Zähne mit spezieller Hundezahnpasta.
Erziehung und Sozialisierung
Mittelspitze sind Intellektuelle. Es sind kluge und gewitzte Hunde, die sich leicht trainieren lassen und Befehle blitzschnell lernen. Allerdings haben sie eine Besonderheit – Schlauheit. Sie verstehen schnell, wo man „pfuschen“ kann. Deshalb werden Sie Geduld und Konsequenz brauchen.
Einen Mittelspitz darf man keinesfalls anschreien und schon gar keine körperliche Gewalt anwenden. Diese Hunde haben ein Gefühl für die eigene Würde und verlangen Respekt. Gewalt macht den Hund ängstlich oder aggressiv. Die beste Methode ist positive Verstärkung (Leckerlis, Lob, Spiel).
Kampf dem Kläffen: Das ist der Schlüsselmoment der Erziehung. Der Mittelspitz muss in Bezug auf seine Stimme streng erzogen werden. Von klein auf muss man ihm abgewöhnen, aus jedem Anlass zu bellen. Das Kommando „Still“ oder „Ruhig“ sollte eines der ersten sein. Wenn Sie diesen Moment verpassen, erhalten Sie einen Hund, der jedes Geräusch im Treppenhaus „kommentiert“.
Auch gewöhnen sich Mittelspitze sehr schnell an den Arm. Es ist verlockend, das flauschige Bündel herumzutragen, aber gewöhnen Sie ihn nicht übermäßig daran. Der Hund muss auf seinen eigenen Pfoten laufen, sonst wird er abhängig und unsicher. Diese Hunde müssen von den ersten Tagen im Haus an erzogen werden.
Sie sind sehr pfiffig und können schon im frühen Alter alle Grundkommandos („Sitz“, „Hier“, „Platz“) perfekt lernen. Damit es dem Mittelspitz aber interessant bleibt und er sich nicht langweilt, denken Sie sich mehr neue Tricks für ihn aus (Männchen machen, sich drehen, Pfote geben), die er für ein Stück Käse mit Vergnügen ausführt. Vertreter dieser Rasse gehören zu den klügsten Hunden, die Sieger in Agility- oder Obedience-Wettbewerben sein können, oder Ihnen zu Hause einfach die Pantoffeln bringen.
Ernährung: Der Schlüssel zur Langlebigkeit

Damit Ihr Haustier aktiv, gesund und schön bleibt, müssen Sie sich um seine Ration kümmern. Mittelspitze sind Hunde mit einem wunderbaren Fell, dessen Zustand direkt von den Nahrungsmitteln abhängt. Stumpfes Fell ist das erste Anzeichen einer falschen Diät.
Natürliche Fütterung: Die Basis sollte mageres Fleisch (Rind, Pute), Sauermilchprodukte, etwas Getreide (Reis, Buchweizen) und Gemüse bilden. Keinesfalls darf man Hunden fettes Fleisch (Schwein), Flussfisch (Gefahr von Würmern), Röhrenknochen (lebensgefährlich!), Kartoffeln, Geräuchertes, Hülsenfrüchte, exotische Früchte, Zitrusfrüchte, Süßigkeiten, Schokolade, Gewürze oder Hefegebäck geben.
Trockenfutter: Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie Ihrem Haustier immer rechtzeitig eine ausgewogene Mahlzeit zubereiten können, füttern Sie es besser mit speziellem Fertigfutter. Das spart Zeit und garantiert die Vitaminbilanz. Diese zwei Fütterungsarten (Trocken und Natural) in einem Napf zu mischen ist verboten – das führt zu Verdauungsstörungen. Das Fertigfutter sollte der Klasse Super Premium oder Holistic angehören. Vermeiden Sie Futter mit hohem Getreideanteil. Kaufen Sie kein lose verkauftes Futter ohne Verpackung – oft ist es oxidiert, von minderer Qualität und kann Vergiftungen verursachen. Überfüttern Sie den Mittelspitz nicht, halten Sie sich an die Normen auf der Packung.
Vor- und Nachteile der Rasse

Vorteile:
- Fröhlicher, optimistischer Charakter, der die Laune hebt.
- Praktische Größe für Reisen und das Leben in der Stadt.
- Hohe Intelligenz und Lernfähigkeit.
- Fehlender Jagdinstinkt (rennt keiner Katze hinterher).
- Robuste Gesundheit und Langlebigkeit.
- Eindrucksvolles Aussehen.
Nachteile:
- Neigung zu lautem Bellen (bedarf Korrektur).
- Saisonaler Fellwechsel (Haare überall, wenn nicht gekämmt wird).
- Frechheit und Angriffslust gegenüber großen Hunden (Napoleon-Komplex).
- Bedürfnis nach ständiger Gesellschaft, ertragen Einsamkeit schlecht.
Interessante Fakten über Mittelspitze
1. Königliche Wahl. Obwohl die Mittelspitze Hunde des einfachen Volkes waren, eroberten ihre kleineren Brüder die Herzen der Könige. Königin Victoria war ein Fan von Spitzen, was die Rasse in Großbritannien unglaublich populär machte.
2. Das Spitz-Lächeln. Dank des speziellen Kieferbaus und der angehobenen Mundwinkel scheint es, als ob der Mittelspitz stetig lächelt. Das ist nicht nur Anatomie, es ist ein Spiegelbild ihres Wesens.
3. Bunte Kinder. In einem Wurf von Mittelspitzen können Welpen vielleich verschiedener Farben geboren werden, wenn die Eltern die entsprechende Genetik haben.
4. Langlebigkeit. Unter den Mittelspitzen finden sich oft Hunde, die bei guter Pflege 18 oder sogar 20 Jahre alt werden.
Häufige Fragen zur Rasse (FAQ)
Haart der Mittelspitz stark?
Ja, zweimal im Jahr (Frühling und Herbst) findet ein aktiver Fellwechsel statt, bei dem sich die Unterwolle komplett erneuert. In dieser Zeit muss der Hund täglich gekämmt werden. Die übrige Zeit fallen die Haare mäßig aus.
Ist diese Rasse für Allergiker geeignet?
Nein, der Mittelspitz ist keine hypoallergene Rasse. Die dichte Unterwolle und Hautschuppen können Reaktionen auslösen. Allerdings macht das fehlende Sabbern (der Hund „geifert“ nicht) sie weniger allergen als zum Beispiel Bulldoggen.
Darf man einen Mittelspitz für den Sommer scheren?
Kategorisch nein! Das Fell wirkt wie eine Thermoskanne – es schützt sowohl vor Kälte als auch vor Hitze. Wenn man einen Mittelspitz rasiert, kann er einen Hitzschlag und Sonnenbrand auf der Haut bekommen, und das neue Fell wächst womöglich nie wieder so schön nach.
Video über die Rasse
- Klug, treu, aufgeweckt
- Praktische universelle Größe
- Wachsamer „Glöckchen“-Wächter
- Langlebig, lernt leicht
- Sehr geneigt zum Bellen
- Dichtes Fell braucht Bürsten
- Wachsam gegenüber Fremden
- Mag kein Alleinsein
| Deutscher Kleinspitz | Deutscher Großspitz | Keeshond | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 23–29 cm | 42–50 cm | 43–46 cm |
| Energie | 3.5 | 3.5 | 3.5 |
| Wohnung | 4 | 3.5 | 3.5 |
| Anfänger | 3.5 | 3.5 | 3.5 |
Wie unterscheidet sich der Mittelspitz von anderen deutschen Spitzen?
Ist der Mittelspitz gut für die Familie?
Haart der Deutsche Mittelspitz viel?
FCI-Standard Nr. 97 · The Kennel Club
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