Irish Red Setter

By tvaryny
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Der Irish Red Setter (Irischer Roter Setter) ist nicht einfach nur eine Hunderasse, er ist die wahre Verkörperung von Eleganz, gepaart mit der ungestümen Energie des Windes der Grünen Insel. Diese Hunde sind unverwechselbar: Ihr feuriges Fell schimmert in der Sonne in allen Schattierungen von Mahagoni, und in ihren Augen leuchten stets Intelligenz und Abenteuerlust. Sie gehören zu den beliebtesten und am weitesten verbreiteten Vorstehhunden weltweit und haben nicht nur die Herzen von Jägern, sondern auch die unzähliger Familien erobert. Erfahren Sie mehr auf Tvaryny.

Irish Red Setter: Kurzer Überblick und Rasseprofil

HerkunftslandIrland
FCI-Gruppe7 (Vorstehhunde)
Erste Erwähnung1875 (als eigenständiger Typ, Wurzeln reichen ins 18. Jh.)
Lebenserwartung12-15 Jahre
Widerristhöhe (Rüden/Hündinnen)58-67 cm / 55-62 cm
Gewicht24-32 kg (je nach Geschlecht und Linie)
FelltypLang, seidig, ohne Unterwolle
FarbeSattes Kastanienbraun, Mahagoni

Die Geschichte der Rasse: Von Rot-Weiß zur reinen Flamme

Die Geschichte des Irish Setter ist ein faszinierender Weg der Zucht, der bereits im 18. Jahrhundert in Irland begann. Anfangs wurde der Begriff „Setter“ für jeden Hund verwendet, der Vögel aufspürte und dem Jäger anzeigte, indem er sich „setzte“ oder verharrte (vom Englischen to set – sich niederlassen/vorstehen). Man vermutet, dass die Vorfahren dieser graziösen Tiere eine komplexe Mischung verschiedener Rassen waren. Kynologen gehen davon aus, dass folgende Hunde an der Entstehung beteiligt waren:

  • Irischer Wasserspaniel (brachte die Leidenschaft für Wasser und den Felltyp ein);
  • Irish Terrier (hat möglicherweise das Temperament beeinflusst);
  • Bloodhound (sorgte für den unglaublichen Geruchssinn, machte einige frühe Linien aber etwas „schwerer“);
  • Gordon Setter (schottischer Setter, der Struktur beisteuerte).

Interessanterweise war die ursprüngliche Farbe der irischen Setter überwiegend Rot-Weiß. Das war praktisch, denn ein gefleckter Hund ist im hohen Gras und im Heidekraut der irischen Hügel besser zu sehen. Im 19. Jahrhundert begannen sich jedoch Mode und ästhetische Vorlieben zu wandeln. In England und Irland tauchten Irish Setter in feuerroter (einfarbiger) Färbung auf. Sie wurden nicht nur bei den örtlichen Jägern, sondern auch beim Adel besonders beliebt.

Eine Schlüsselrolle bei der Etablierung der rein roten Farbe spielte der Earl of Enniskillen. In seinem Zwinger selektierte er gezielt nur komplett rote Hunde und sortierte gefleckte aus. Es stellte sich heraus, dass sich die tiefe, feuerrote Fellfarbe bei den Settern gegen Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts endgültig als Rassemerkmal festigte. Diese Hunde gewannen dank ihres spektakulären Aussehens schnell an Popularität.

Die erste Ausstellung, auf der Irish Setter präsentiert wurden, fand 1859 statt. Hier waren sowohl Vertreter der ursprünglichen rot-weißen Farbe als auch die neu erschienenen, leuchtend roten Setter vertreten. Mit der Zeit verdrängte die rote Variante ihre zweifarbigen Vorfahren fast vollständig (diese existieren heute als eigene Rasse). Im Jahr 1876 wurde die Rasse offiziell anerkannt, und der erste Standard wurde 1885 in Dublin verabschiedet. Seitdem trat der „Rote Teufel“ seinen Siegeszug um die Welt an.

Wie sieht der Irish Red Setter aus: Anatomie der Perfektion

Grooming eines Setters

Das Erscheinungsbild des Irish Setter ist eine Balance aus Kraft und Finesse. Es ist ein Hund vom „trockenen“ Konstitutionstyp, was bedeutet: kein Übergewicht, keine Aufgedunsenheit und keine lose Haut. Alles an ihm ist für den schnellen Galopp geschaffen.

Kopf und Schnauze

Der Kopf des Setters ist lang und schmal, was ihm ein aristokratisches Aussehen verleiht. Der Schädel ist zwischen den Ohren oval, mit ausreichend Platz für das Gehirn. Der Übergang von der Stirn zur Schnauze (Stop) ist sanft, aber gut definiert, nicht so abrupt wie bei Pointern. Die Schnauze ist lang, tief und am Ende fast rechteckig. Der Nasenrücken ist gerade. Der Nasenschwamm ist groß mit breiten Nasenlöchern (für eine bessere Aufnahme von Gerüchen) und kann schwarz, rot oder dunkel nussfarben sein – das hängt von der Pigmentierung des einzelnen Tieres ab.

Die Kiefer sind kräftig mit einem korrekten Scherengebiss. Die Oberlippe ist trocken, bedeckt leicht die Unterlippe, bildet aber keine Lefzen. Die Ohren sind hängend, auf Augenhöhe angesetzt und weit nach hinten platziert, von mittlerer Länge, fühlen sich dünn an und liegen an den Enden abgerundet eng an den Wangen an.

Körper und Gliedmaßen

Der Hals ist mittellang, sehr muskulös, aber nicht dick, leicht gebogen und ohne Wamme (lose Haut am Hals). Der Rücken ist gerade und stark. Die Lendenpartie ist kurz, muskulös und leicht gewölbt – das ist die „Feder“, die den Hund nach vorn treibt. Die Kruppe ist breit und leicht abfallend. Der Brustkorb ist tief, bis zu den Ellbogen reichend, aber nicht zu breit, um die Bewegung der Vorderläufe im Galopp nicht zu behindern. Der Bauch ist mäßig aufgezogen.

Die Gliedmaßen sind gerade, sehnig und stehen parallel zueinander. Die Winkelungen der Hinterläufe sind gut ausgeprägt, was für einen kraftvollen Schub sorgt. Die Pfoten sind klein, oval („Katzenpfoten“ oder „Hasenpfoten“), mit eng aneinanderliegenden Zehen, zwischen denen Schutzhaare wachsen.

Fell und Farbe

Das Fell ist der ganze Stolz der Rasse. Es ist glatt, dicht, mittellang und seidig. Am Kopf und an der Vorderseite der Läufe ist das Haar kurz und fein. An den Ohren, der Rute, der Rückseite der Vorder- und Hinterläufe sowie an Brust und Bauch bildet das Fell hingegen lange „Fransen“ (Befederung). Das ist nicht nur Zierde, sondern Schutz vor dornigem Gebüsch bei der Jagd.

Die Farbe ist ausschließlich Mahagoni oder sattes Kastanienbraun, ohne das geringste schwarze Haar. Schwarz im Fell gilt als disqualifizierender Fehler. An der Rute kann ein hellerer, gold-kastanienbrauner Ton vorkommen. Erlaubt sind (laut FCI-Standard) kleine weiße Abzeichen an Brust, Kehle, Kinn oder Zehen sowie ein kleiner „Stern“ auf der Stirn. Dies ist das Erbe ihrer rot-weißen Vorfahren.

Charakter: Ein ewiger Motor mit zarter Seele

Fell des Irish Setter

Der Irish Setter ist die wahre „Seele der Party“. Wenn Sie einen flegmatischen Hund suchen, der den ganzen Tag auf dem Teppich schläft, ist diese Rasse nichts für Sie. Das Temperament des „Iren“ lässt sich mit drei Worten beschreiben: energiegeladen, liebevoll, extrovertiert.

Diese Hunde sind sehr gesellig und lieben es, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, werden dies jedoch nie mit aggressiven Methoden einfordern. Sie sind echte „Intellektuelle“, die die Aufmerksamkeit eines Menschen immer auf unaufdringliche Weise gewinnen können – zum Beispiel, indem sie ihren Kopf auf Ihre Knie legen oder einen lustigen Trick vorführen. Irish Setter sind zu jedem freundlich, sogar zu Fremden, was sie als Wachhunde absolut ungeeignet macht.

Wichtig: Setter werden spät erwachsen. Kynologen scherzen oft, dass der Irish Setter bis zu drei Jahren ein Welpe bleibt, und manchmal sogar sein ganzes Leben lang. Dies äußert sich in ihrer Verspieltheit und gelegentlich in „selektiver Taubheit“ beim Befolgen von Kommandos.

Dennoch spüren sie die Stimmung des Menschen sehr genau. Wenn das Herrchen traurig ist, setzt sich der Setter einfach daneben und versucht, durch Körperkontakt Trost zu spenden. Sie können manchmal unfreundlich knurren, wenn sie eine echte Bedrohung für ein Kind spüren, würden aber nie als Erste beißen oder angreifen. Diese Hunde gehen wunderbar mit Kindern um, sind sanft und zärtlich zu ihnen und bereit, jeden Unsinn mitzumachen. Aber aufgrund seiner Aktivität kann ein junger Hund ein Kleinkind versehentlich umstoßen, daher ist Aufsicht nötig.

Erwähnenswert ist das Verhältnis zu anderen Tieren. Mit Hunden freunden sie sich meist an und spielen. Sie können friedlich mit „ihren“ Katzen zusammenleben, wenn sie gemeinsam aufgewachsen sind. Dekorative Nagetiere und Vögel sollten jedoch besser nicht in ihrer Nähe gehalten werden. Der Instinkt fordert seinen Tribut – für einen Setter wird ein Kanarienvogel immer Beute sein. Wenn Sie einem Hund dieser Rasse Ihre Liebe schenken, gewinnen Sie für immer einen treuen und loyalen Freund.

Vergleich mit anderen Rassen der Gruppe

Portret des Setters von der Seite

Um den Platz des Irish Setter in der Welt der Kynologie besser zu verstehen, lohnt sich ein Vergleich mit seinen Verwandten. Anfänger interessiert oft, wie er sich von anderen Vorstehhunden oder Laufhunden unterscheidet.

Obwohl beide Rassen für die Jagd verwendet werden, arbeiten sie beispielsweise unterschiedlich: Der Black and Tan Coonhound (Waschbärenhund) ist ein Laufhund, der der Fährte folgt und das Wild auf einen Baum jagt, wobei er die untere Witterung und seine Stimme (Spurlaut) nutzt. Der Setter hingegen arbeitet lautlos, mit hoher Nase (obere Witterung) und steht vor.

Im Vergleich zu den engsten Verwandten gilt der English Setter oft als ruhiger und „bodennäher“ bei der Arbeit (der sogenannte „katzenartige“ Pirschstil), während der Ire mit wahnwitziger Geschwindigkeit arbeitet. Ein weiterer Verwandter, der Gordon Setter (Schottischer Setter), ist der schwerste und langsamste unter den Settern, dafür aber ausdauernder und in der Lage, lange Zeit in dichtem Dickicht ohne Wasser zu arbeiten. Auch den Vorfahren darf man nicht vergessen – den Irish Red and White Setter, der als die „arbeitsfreudigere“ und weniger dekorative Version gilt und die ursprünglichen Jagdinstinkte in Reinform bewahrt hat.

Gesundheit und Genetik

Irish Setter erfreuen sich im Allgemeinen einer guten Gesundheit und können bis zu 15 Jahre alt werden, was für einen Hund dieser Größe ein hervorragender Wert ist. Wie jede reinrassige Rasse neigen sie jedoch zu spezifischen genetischen Erkrankungen. Ein zukünftiger Besitzer sollte darüber im Voraus Bescheid wissen.

ErkrankungBeschreibung und SymptomeVorbeugung/Maßnahmen
Hüftgelenksdysplasie (HD)Entwicklungsstörung des Gelenks, führt zu Arthritis und Lahmheit.Röntgen der Eltern vor der Paarung, Gewichtskontrolle, moderate Belastung bei Welpen.
Progressive Retinaatrophie (PRA rcd1)Genetische Krankheit, die zur völligen Erblindung führt. Bei Settern gibt es die spezifische Form rcd1.Obligatorischer DNA-Test der Eltern. Träger dürfen nicht verpaart werden.
Magendrehung (Bloat)Lebensbedrohlicher Zustand, bei dem sich der Magen dreht und die Blutzufuhr blockiert.Fütterung nach dem Spaziergang (nicht davor!), kleine Portionen, Vermeidung von Aktivität nach dem Essen.
CLAD (Leukozytenadhäsionsdefizienz)Immundefekt, bei dem der Hund in jungem Alter an einfachen Infektionen stirbt.Nur DNA-Test. Kranke Welpen sind dank Kontrollen heute fast nicht mehr anzutreffen.
HypothyreoseMangel an Schilddrüsenhormonen. Symptome: Fettleibigkeit, Haarausfall, Trägheit.Lebenslange Hormontherapie.

Zudem kommen hypertrophe Osteodystrophie (Knochenwachstumskrankheit bei Welpen) und Spondylose im Alter vor. Um nicht mit solch unangenehmen Leiden konfrontiert zu werden, studieren Sie den Stammbaum Ihres zukünftigen Welpen sorgfältig und verlangen Sie Zertifikate für PRA- und CLAD-Tests. Die wichtigste Vorbeugung gegen erworbene Krankheiten ist Ihre Fürsorge. Die Ernährung sollte ausgewogen sein; überfüttern Sie das Tier nicht, denn Übergewicht ruiniert die Gelenke.

Pflege: Schönheit braucht Zeit

Irish Setter eignen sich für das Leben in einer Wohnung, vorausgesetzt, sie werden aktiv bewegt. Zu Hause verhalten sie sich relativ ruhig. Ihr Fell hat keine dichte Unterwolle, daher gibt es während des Fellwechsels weniger „Flaum“ im Haus als bei einem Schäferhund, aber langes Deckhaar wird dennoch vorhanden sein. Diese Hunde sind sehr reinlich und haben praktisch keinen typischen „Hundegeruch“.

Grooming

Damit das Fell Ihres Setters so glänzt wie auf dem Foto, muss es regelmäßig gepflegt werden. Dies ist kein Hund, den man einfach einmal im Jahr waschen kann.

  • Bürsten: 2-3 Mal pro Woche, während des Fellwechsels täglich. Verwenden Sie einen Metallkamm und eine Massagebürste mit Naturborsten. Achten Sie besonders auf die Fransen hinter den Ohren und unter den Achseln, wo sich Filz bildet.
  • Baden: Alle 10-14 Tage oder nach Bedarf. Verwenden Sie professionelle Shampoos für rote Hunde (zur Farbintensivierung) und unbedingt eine Spülung, damit sich das Fell nicht elektrisch auflädt.
  • Schneiden: Der Irish Setter benötigt ein sogenanntes „kosmetisches Grooming“. Das Fell wird am oberen Drittel des Ohres geschnitten (um den Ansatz zu zeigen), am Hals bis zum Brustbein (um die Trockenheit des Halses zu betonen) und unbedingt zwischen den Pfotenballen. Die „Pantoffeln“ an den Pfoten müssen gekürzt werden, damit sich dort kein Schmutz und Schnee ansammelt.

Hygiene von Ohren und Augen

Hängeohren werden schlecht belüftet, daher sind sie ein ideales Umfeld für Bakterien und Pilze. Die Ohren müssen wöchentlich mit einer speziellen Lotion gereinigt werden. Auch die Augen brauchen Aufmerksamkeit – wischen Sie sie nach Spaziergängen im Feld von Staub frei.

Erziehung und Sozialisierung

Die Erziehung eines Irish Setter sollte schon in frühem Alter beginnen, sonst haben Sie einen unkontrollierbaren Wirbelwind im Haus. Diese Hunde sind sehr klug und pfiffig, sie merken sich Informationen schnell. Allerdings haben sie einen unabhängigen Charakter. Mechanisches Ausführen von Befehlen („Drill“) ist nichts für sie. Der Setter muss mit Ihnen arbeiten wollen.

Schlüsselmomente in der Erziehung:

  • Positive Verstärkung: Setter sind sehr kritikempfindlich. Harte Methoden führen dazu, dass sich der Hund in sich selbst zurückzieht. Nur Leckerlis, Spielzeug und überschwängliches Lob helfen.
  • Rückruf trainieren (Kommando „Hier“): Das ist das wichtigste Kommando für einen Setter. Wenn er einen Vogel sieht, kann er alles andere auf der Welt vergessen. Trainieren Sie den Rückruf an der Schleppleine, bis Sie sich zu 100% sicher sind.
  • Kopfarbeit: Einfaches Laufen reicht nicht aus. Machen Sie mit dem Hund Suchspiele, Agility oder Frisbee.

Der Irish Setter ist ein Hund, der speziell für die Jagd in der weiten Suche geschaffen wurde. Natürlich, wenn Sie kein Jäger sind, kann Ihr Setter auch ohne dieses Handwerk leben, jedoch nur, wenn Sie ihm intensive Spaziergänge (mindestens 2 Stunden pro Tag) mit der Möglichkeit zum freien Laufen in sicherem Gebiet organisieren können.

Ernährung: Treibstoff für den Champion

Von der richtigen Ernährung hängen Energie und Fellglanz Ihres Hundes direkt ab. Der Irish Setter kann sowohl mit hochwertigem Trockenfutter (Super-Premium-Klasse oder Holistic) als auch mit natürlichen Produkten gefüttert werden. Wichtig ist zu bedenken, dass dies ein aktiver Hund mit schnellem Stoffwechsel ist.

Bei natürlicher Fütterung (BARF/Selbstgekocht) sollte die Ration enthalten:

  • Fleisch (Rind, Pute, Kaninchen) – 60-70% der Ration.
  • Innereien (Pansen, Leber) – sehr nützlich, aber in Maßen.
  • Seefisch (ohne Gräten) – Quelle für Omega-3 für das Fell.
  • Gemüse (Karotte, Zucchini, Kürbis) und etwas Getreide (Reis, Buchweizen).
  • Sauermilchprodukte (Quark) – besonders für Welpen.

Zu rohem, zerkleinertem Obst und Gemüse können Sie etwas Schmand oder Pflanzenöl hinzufügen (Leinöl wirkt sich hervorragend auf die Leuchtkraft der roten Farbe aus). Um sicherzugehen, dass Ihr Liebling genügend Spurenelemente erhält, können Sie ihm Vitaminpräparate geben (kurweise, auf Rat des Tierarztes). Überfüttern Sie den Setter auf keinen Fall – die Rippen sollten leicht zu ertasten sein, aber nicht hervorstehen. Füttern Sie den erwachsenen Hund zweimal täglich strikt nach dem Spaziergang zur Vorbeugung einer Magendrehung.

Vor- und Nachteile der Rasse

Irish Red Setter Porträt
Vorteile (+)Nachteile (-)
Unglaublich schönes AussehenBraucht viel Zeit für die Fellpflege
Keine Aggression gegenüber Menschen und HundenNicht als Wachhund geeignet
Hohe Intelligenz und LernfähigkeitKann stur und unaufmerksam sein
Idealer Freund für aktive KinderBraucht sehr lange Spaziergänge
Reinlichkeit im HausNeigung, Gerüchen hinterherzulaufen

Interessante Fakten über Irish Setter

  • Präsidentenhunde: US-Präsident Richard Nixon hatte einen Irish Setter namens „King Timahoe“. Und auch Harry Truman besaß einen Liebling dieser Rasse namens Mike.
  • Helden der Busse: In den 1970er Jahren war der Irish Setter ein Symbol für Busunternehmen in den USA (Greyhound verwendet den Windhund, aber Setter waren in der Transportwerbung als Symbol für Geschwindigkeit ebenfalls beliebt).
  • Späte Entwicklung: Irish Setter gelten als eine der Rassen, die mental am langsamsten reifen. Sie bleiben sehr lange verspielte „Kinder“.
  • Filmstars: Im Film „The Big Red One“ und im sowjetischen Film „Weißer Bim Schwarzohr“ (obwohl im Buch ein Gordon Setter mit falscher Farbe vorkam, spielte im Film ein English Setter, aber oft assoziieren die Leute diese Geschichte mit Settern im Allgemeinen).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Haart der Irish Setter stark?
Ja, das Haaren ist bemerkbar, besonders saisonal (Frühling/Herbst). Aber da er keine Unterwolle hat, fliegen die Haare nicht wolkenartig herum, sondern setzen sich auf dem Boden ab, was das Putzen erleichtert.

Kann man den Setter draußen im Zwinger halten?
Kategorisch nein. Erstens hat er keine warme Unterwolle und friert im Winter. Zweitens sind es soziale Hunde, die ohne ständigen Kontakt zur Familie leiden. Isolation würde die Psyche des Hundes zerstören.

Ist es schwer, sie stubenrein zu bekommen?
Setter sind recht reinlich, aber da sie physiologisch langsam reifen, können „Unfälle“ im Haus länger vorkommen als bei anderen Rassen (bis zu 6-8 Monate).

Wie viel muss man mit einem Irish Setter spazieren gehen?
Das Minimum sind zwei Spaziergänge von je 1-1,5 Stunden. Und das sollte nicht nur Gehen an der Leine sein, sondern aktives Rennen, Ballspiele oder Frisbee.

Video über die Rasse

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