Der Schweizerische Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund) verkörpert die Leidenschaft und Hingabe eines Jagdhundes in einem kompakten, aber extrem widerstandsfähigen Körper. Diese seltene Rasse, die von Schweizer Bauern aus den größeren Schwyzer Laufhunden gezüchtet wurde, ist ein wahrer Schatz für Liebhaber von Arbeitshunden. Sie sind unermüdliche und lautstarke Helfer bei der Jagd, die selbst unter den schwierigsten Bedingungen arbeiten können. Außerhalb des Waldes verwandeln sie sich jedoch in ruhige und sanfte Familienmitglieder. Mehr zu den Feinheiten dieser einzigartigen Rasse erfahren Sie weiter unten auf Tvaryny.
Ein besonderes Merkmal dieser Schweizer „Jäger“ ist ihre außergewöhnlich starke und durchdringende Stimme, die kilometerweit zu hören ist und ihren Besitzer über die aufgenommene Spur informiert. Obwohl die kleinere Variante im Vergleich zu ihren hochbeinigen Vorfahren langsamer ist, haben sie alle herausragenden Eigenschaften der ursprünglichen Rasse beibehalten. Ihr ruhiges, ausgeglichenes und gehorsames Wesen ermöglicht eine einfache Integration in das Familienleben. Man sollte jedoch ihre Herkunft nie vergessen: Der Schweizerische Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund) wird niemals ein reiner Schoßhund sein, da er eine ernsthafte Aufgabe und viel Platz benötigt, um seine unbändige Energie freitzusetzen.
Der Schweizerische Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund): Wichtige Fakten zur Rasse

| Merkmal | Beschreibung |
| Herkunft | Schweiz |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen), Sektion 1.3 (Kleine Laufhunde). Standard-Nummer 60. |
| Lebenserwartung | 12-15 Jahre |
| Widerristhöhe | Rüden: 35-43 cm, Hündinnen: 33-40 cm |
| Gewicht | 8-15 kg |
| Wesen | Leidenschaftlicher Jäger, mutig, ausdauernd, ruhig, sensibel, sehr anhänglich, nicht aggressiv. |
| Verwendung | Jagd auf Kleinwild (Hase, Reh, Fuchs, Wildschwein), Begleithund für aktive Menschen. |
| Aktivitätsniveau | Hoch |
| Bellfreudigkeit | Hoch, besonders bei der Arbeit |
| Fellpflege | Minimal |
Geschichte der Rasse: Wie entstand der Schweizerische Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund)?
Die Geschichte des Kleinen Schweizer Laufhundes ist untrennbar mit seinem „großen Bruder“, dem Schweizer Laufhund, verbunden. Diese Rasse hat tiefe Wurzeln, die bis ins Heilige Römische Reich zurückreichen. Sie wurden über Jahrhunderte für ihre außergewöhnlichen Jagdfähigkeiten geschätzt. Doch Anfang des 20. Jahrhunderts, genauer gesagt im Jahr 1905, trat in der Schweiz ein neues Jagdgesetz in Kraft, das die Spielregeln grundlegend änderte. Es führte ein System von Jagdrevieren ein und verbot den Einsatz von hochbeinigen, schnellen Laufhunden in vielen Kantonen, da diese das Wild (insbesondere Rehe) über die Reviergrenzen hinaus trieben.
Dies bedrohte die Existenz der beliebten nationalen Rassen. Die Schweizer Jäger, die nicht auf ihre bewährten Helfer verzichten wollten, fanden eine geniale Lösung. Sie beschlossen, eine verkleinerte Version ihrer Laufhunde zu schaffen – den sogenannten „Niederlaufhund“. Dazu begannen sie gezielt, kleinere Exemplare der Schweizer Laufhunde auszuwählen und mit dackelartigen Bracken zu kreuzen, um die Kurzbeinigkeit zu festigen. Dieser Prozess ermöglichte es, alle wertvollen Arbeitsqualitäten – den hervorragenden Geruchssinn, die Ausdauer, die klangvolle Stimme und die Jagdpassion – zu erhalten, während der Hund langsamer wurde und in einem kleineren Revier arbeitete. Dies entsprach perfekt den neuen gesetzlichen Anforderungen.
So entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts vier Varianten des Kleinen Schweizer Laufhundes, die den vier Varianten des großen Schweizer Laufhundes entsprachen. Am 1. Juni 1905 wurde der Schweizer Niederlaufhund-Club gegründet, und die Rasse erhielt offizielle Anerkennung und einen eigenen Standard. Der Schweizerische Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund), als eine dieser Varianten, konnte das Wild nicht nur in dichtem Unterholz, sondern auch in Bauen verfolgen, was Jägern bei der Jagd auf Dachse, Rehe, Wildschweine und Hasen half. Heute ist diese Rasse immer noch relativ selten und außerhalb der Schweiz und des angrenzenden Frankreichs kaum zu finden.
Die vier Musketiere: Die Varianten des Kleinen Schweizer Laufhundes
Obwohl wir uns auf den Schweizerischen Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund) konzentrieren, ist es wichtig zu wissen, dass er nur einer von vier offiziell anerkannten Typen dieser Rasse ist. Alle sind unter dem gleichen FCI-Standard vereint, unterscheiden sich jedoch in ihrer Fellfarbe und manchmal im Haartyp, was ihre Herkunft von den jeweiligen „großen“ Laufhunden widerspiegelt. Jeder von ihnen hat sein einzigartiges Aussehen und seine eigene Geschichte.
- Schweizerischer Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund): Der Star unseres Artikels. Er hat kurzes, glattes Fell in der Grundfarbe Weiß mit großen, lohfarbenen (von gelblich-lohe bis orange-lohe) Flecken oder einem durchgehenden „Sattel“.
- Kleiner Berner Laufhund: Am bekanntesten durch seine klassische Dreifarbigkeit – Weiß mit schwarzen Flecken (oder einem schwarzen „Sattel“) und lohfarbenen Abzeichen über den Augen, an den Backen, der Brust und den Beinen. Es gibt zwei Varianten: Glatt- und Rauhaar.
- Kleiner Jura-Laufhund: Sieht aus wie eine Miniaturversion des Bruno de Jura Laufhundes. Er hat glattes, schwarzes Fell mit lohfarbenen Abzeichen über den Augen, am Fang und an den Beinen. Manchmal ist ein kleiner weißer Brustfleck erlaubt.
- Kleiner Luzerner Laufhund: Besitzt eine einzigartige „blaue“ Färbung, die durch eine starke schwarze Tüpfelung auf weißem Grund entsteht. Er hat ebenfalls schwarze Flecken oder einen „Sattel“ und lohfarbene Abzeichen.
| Variante | Grundfarbe | Haartyp |
|---|---|---|
| Schweizerischer Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund) | Weiß mit lohfarbenen Flecken/Sattel | Glatthaar, kurz |
| Kleiner Berner Laufhund | Dreifarbig (weiß, schwarz, lohfarben) | Glatthaar oder Rauhaar |
| Kleiner Jura-Laufhund | Schwarz mit lohfarbenen Abzeichen | Glatthaar, kurz |
| Kleiner Luzerner Laufhund | „Blaue“ Tüpfelung mit schwarzen Flecken und Abzeichen | Glatthaar, kurz |
Aussehen: Standard und Beschreibung

Kleine Schweizer Laufhunde sind edel aussehende Hunde, die trotz ihrer kurzen Beine harmonisch und kräftig wirken. Ihr Aussehen ist eine verkleinerte Kopie der großen Schwyzer Laufhunde. Sie haben einen länglichen Körper mit kurzen, aber sehr muskulösen Gliedmaßen, die sie unglaublich ausdauernd machen.
- Kopf: Trocken, gestreckt, mit leicht gewölbtem Schädel. Der Übergang von der Stirn zum langen und schmalen Fang ist gut ausgeprägt.
- Augen: Oval, dunkelbraun, mit einem lebhaften und freundlichen Ausdruck. Die Lider liegen eng an und sind schwarz pigmentiert.
- Ohren: Eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Sie sind tief angesetzt, sehr lang, schmal, hängend und elegant spiralförmig gedreht. Sie sind mit feinem Haar bedeckt und haben abgerundete Spitzen.
- Körper: Mittellang, mit kräftigem Rücken und einem tiefen, gut entwickelten Brustkorb, der ausreichend Platz für Herz und Lungen bietet.
- Rute: Tief angesetzt, mittellang, säbelförmig. Im Ruhezustand herabhängend, kann sie bei Bewegung angehoben werden, aber nicht über den Rücken getragen werden.
- Fell und Farbe: Der Schweizerische Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund) hat kurzes, glattes, dichtes und eng anliegendes Haar. Die Grundfarbe ist Weiß. Darauf befinden sich große Flecken von gelblich-lohfarben bis zu intensivem orange-lohfarben. Leichte Tupfen (Tüpfelung) sind zulässig, aber nicht erwünscht. Ein durchgehender lohfarbener „Sattel“ ist ebenfalls verbreitet.
Wesen: Charakter und Verhalten
Der kurzbeinige Nachfahre des Schwyzer Laufhundes hat einen doppelten Charakter. Bei der Jagd verwandelt er sich in einen entschlossenen, eigenständigen und leidenschaftlichen Jäger, der energisch in dichtem Unterholz, felsigem Gelände oder in jeder anderen schwierigen Landschaft arbeitet. Er kann sowohl allein als auch im Rudel mit anderen Hunden arbeiten. Sein wichtigstes Werkzeug ist sein phänomenaler Geruchssinn und seine unglaublich klangvolle Stimme, mit der er die Spur des Wildes verfolgt.
Zuhause ist er jedoch ein ganz anderer Hund. Er ist ruhig, ausgeglichen und extrem sanftmütig. Der Schweizerische Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund) baut eine starke Bindung zu seinem Besitzer und der ganzen Familie auf. Er ist freundlich zu vertrauten Menschen und kommt in der Regel gut mit Kindern aus, besonders wenn er mit ihnen aufgewachsen ist. Dennoch sollte man seinen starken Jagdinstinkt nicht vergessen. Aus diesem Grund kann das Zusammenleben mit Katzen und anderen kleinen Haustieren schwierig sein. Eine frühe und korrekte Sozialisierung ist absolut notwendig für ein harmonisches Miteinander.
Pflege und Haltung: Was Besitzer wissen müssen
Die geringe Größe des kurzbeinigen Schwyzer Laufhundes würde es theoretisch erlauben, ihn in einer Wohnung zu halten. Dies ist jedoch alles andere als ideal. Diese Hunde brauchen unbedingt Platz und die Möglichkeit, ihre Energie freizusetzen.
Körperliche Auslastung: Dies ist der wichtigste Aspekt der Haltung. Der Schweizerische Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund) ist keine Rasse, der zwei kurze Spaziergänge an der Leine genügen. Er braucht täglich mindestens 1,5-2 Stunden aktive Bewegung. Ideal sind lange Spaziergänge in Wald oder Feld, wo der Hund (an einem sicheren Ort!) frei laufen und seine Nase einsetzen kann. Wenn die Jagd nicht Teil seines Lebens ist, kann seine Energie in Hundesportarten wie Nosework, Coursing oder einfach in ausgedehnten Wanderungen kanalisiert werden.
Pflege: Die Pflege des kurzen Fells des Schwyzer Laufhundes ist unkompliziert. Es reicht, es einmal pro Woche mit einer Gummi- oder Noppenbürste zu striegeln, um abgestorbene Haare zu entfernen. Baden sollte man den Hund nur bei Bedarf. Worauf man jedoch besonderes Augenmerk legen muss, sind die Ohren. Ihre hängende, lange Form schafft ideale Bedingungen für die Entwicklung von Bakterien und Pilzen. Die Ohrmuschel sollte regelmäßig (einmal pro Woche) mit einer speziellen Lotion gereinigt werden, um Ohrinfektionen vorzubeugen.
Sicherheit: Aufgrund ihres extrem starken Jagdinstinkts neigen diese Hunde zum Weglaufen. Wenn sie eine interessante Spur aufnehmen, können sie alles um sich herum vergessen und ihr folgen. Deshalb ist es extrem wichtig, ein sicher eingezäuntes Grundstück zu haben und den Hund in gefährlichen Gebieten niemals von der Leine zu lassen.
Erziehung und Sozialisierung

Die Erziehung des Schweizerischen Niederlaufhundes (Schwyzer Niederlaufhund) hat ihre Besonderheiten. Einerseits sind seine Intelligenz, sein Gehorsam und seine starke Bindung zum Besitzer gute Voraussetzungen für den Erfolg. Andererseits sollte man die für alle Laufhunde typische Eigenständigkeit und Hartnäckigkeit nicht vergessen. Sie wurden dazu gezüchtet, Entscheidungen weit entfernt vom Jäger zu treffen, weshalb blindes Befolgen von Befehlen nicht ihre Stärke ist.
Das Training sollte konsequent, aber ohne Härte erfolgen. Diese Hunde sind sensibel und reagieren schlecht auf Schreien und körperliche Strafen. Am besten funktioniert positive Verstärkung: Lob, Leckerlis und Spielzeug. Der wichtigste und schwierigste Befehl ist „Hier!“. Das Training sollte von klein auf in einer kontrollierten Umgebung beginnen. Wenn Sie dem „Kleinen“ keine regelmäßige Teilnahme an der Jagd ermöglichen können, widmen Sie ihm mehr Zeit für intellektuelle Trainings und Suchspiele, um seine natürlichen Bedürfnisse zu befriedigen.
Fütterung: Wichtige Empfehlungen
Veraltete Empfehlungen über Gemüsesuppen und Milchbrei sollte man besser in der Vergangenheit lassen. Ein moderner Ansatz für die Ernährung eines aktiven Laufhundes erfordert eine ausgewogene, protein- und fettreiche Kost. Die einfachste Option ist ein hochwertiges Trockenfutter der Super-Premium- oder Holistic-Klasse, das für aktive Hunde kleiner oder mittlerer Rassen entwickelt wurde. Es enthält bereits alle notwendigen Vitamine und Mineralien.
Bei der natürlichen Fütterung sollte die Grundlage der Ration (etwa 60-70 %) aus rohem, magerem Fleisch (Rind, Pute, Huhn) und Innereien bestehen. Ergänzt werden sollte es durch eine kleine Menge Gemüse (Karotten, Kürbis, Zucchini), Milchprodukte (Kefir, Magerquark) und Ballaststoffquellen. Wichtig ist, dass die Futtermenge an das Aktivitätsniveau des Hundes angepasst wird, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden, die Wirbelsäule und Gelenke zusätzlich belastet. Frisches Trinkwasser sollte rund um die Uhr frei zugänglich sein.
Gesundheit: Typische Krankheiten und Prophylaxe
Die von Natur aus robuste Gesundheit der Vertreter dieser „kleinen“ Rasse ist die Grundlage ihrer Ausdauer und unermüdlichen Arbeitsbereitschaft. Sie sind im Allgemeinen eine gesunde Rasse mit wenigen Erbkrankheiten. Es gibt jedoch einige Punkte, auf die man achten sollte:
- Ohrenentzündungen (Otitis): Dies ist das Problem Nummer eins bei allen Rassen mit langen Hängeohren. Die mangelnde Belüftung des Gehörgangs schafft ein günstiges Umfeld für die Vermehrung von Krankheitserregern. Dies kann nur durch regelmäßige und sorgfältige Reinigung der Ohren verhindert werden.
- Wirbelsäulenprobleme: Aufgrund ihres länglichen Körpers und der kurzen Beine können Kleine Schweizer Laufhunde, ähnlich wie Dackel, anfällig für Bandscheibenerkrankungen (IVDD) sein. Es ist wichtig, Übergewicht zu vermeiden und übermäßige Sprünge aus der Höhe zu verhindern.
- Verletzungen bei der Jagd: Wie jeder Arbeitshund riskieren sie, sich bei der Arbeit im Feld Schnittwunden, Verstauchungen und andere Verletzungen zuzuziehen. Es ist wichtig, immer eine Erste-Hilfe-Ausrüstung dabei zu haben und den Hund nach jedem Ausflug in die Natur zu untersuchen.
Vor- und Nachteile des Schweizerischen Niederlaufhundes (Schwyzer Niederlaufhund)
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✅ Extrem treu und sanft zur Familie | ❌ Benötigt ein sehr hohes Maß an körperlicher Aktivität |
| ✅ Ausgezeichneter Jäger mit wunderbarem Geruchssinn und klangvoller Stimme | ❌ Sehr starker Jagdinstinkt, neigt zum Weglaufen |
| ✅ Kompakte Größe, praktisch für den Transport | ❌ Laut, neigt zum Bellen (besonders auf der Spur) |
| ✅ Im Allgemeinen robuste und gesunde Rasse | ❌ Hartnäckig und eigenständig, was die Erziehung erschwert |
| ✅ Einfache Fellpflege | ❌ Hohes Risiko für chronische Ohrenentzündungen |
| ✅ Verträgt sich gut mit anderen Hunden | ❌ Kann im Umgang mit Katzen und Kleintieren schwierig sein |
Interessante Fakten
- Der Name „Niederlaufhund“ bedeutet wörtlich „niedrig laufender Hund“.
- Der „Spurlaut“ (das laute Bellen auf der Spur) des Kleinen Schweizer Laufhundes wird von Jägern so geschätzt, dass sie ihren Hund oft allein an der Tonalität seines Bellens von anderen unterscheiden können.
- Trotz ihrer geringen Größe sind diese Hunde für ihren Mut bekannt und werden nicht nur für die Jagd auf Hasen, sondern auch auf Rehe und sogar Wildschweine eingesetzt (normalerweise im Rudel).
- Obwohl alle vier Varianten zu einer einzigen Rasse gehören, werden sie auf Ausstellungen aufgrund der Unterschiede in der Färbung oft in separaten Ringen gerichtet.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ)
Ist der Schweizerische Niederlaufhund (Schwyzer Niederlaufhund) für das Leben in einer Wohnung geeignet?
Es ist möglich, aber nur unter einer Bedingung: Der Besitzer muss bereit sein, dem Hund täglich mindestens 1,5-2 Stunden intensive körperliche und geistige Auslastung außerhalb der Wohnung zu bieten. Andernfalls wird der Hund unter Langeweile leiden, was zu destruktivem Verhalten führen kann.
Vertragen sie sich gut mit Kindern und anderen Tieren?
Mit Kindern kommen sie in der Regel gut aus und sind geduldige und sanfte Gefährten. Mit anderen Hunden gibt es normalerweise keine Probleme, da sie es gewohnt sind, im Rudel zu arbeiten. Die größte Schwierigkeit sind Katzen und andere kleine Haustiere aufgrund ihres sehr ausgeprägten Jagdinstinkts. Eine sehr frühe und sorgfältige Sozialisierung ist hierbei erforderlich.
Haaren sie stark?
Der Fellwechsel ist moderat und saisonal. Regelmäßiges Bürsten einmal pro Woche hilft, die Menge an Haaren im Haus unter Kontrolle zu halten.
Ist es schwierig, sie zu erziehen?
Sie sind intelligent, aber unabhängig. Es ist keine Rasse, die jeden Befehl blindlings befolgen wird. Die Erziehung erfordert Geduld, Konsequenz und ein Verständnis für die Jagdnatur des Laufhundes. Sie sind nicht so sehr „schwierig“, sondern eher „speziell“ in der Ausbildung.
Wo kann man einen Welpen des Schweizerischen Niederlaufhundes (Schwyzer Niederlaufhund) kaufen?
Dies ist eine sehr seltene Rasse. Einen Welpen außerhalb der Schweiz, Frankreichs oder Italiens zu finden, ist extrem schwierig. Die Suche sollte bei den offiziellen Rasseklubs in diesen Ländern beginnen. Man sollte sich auf eine lange Wartezeit und eine sorgfältige Prüfung durch die Züchter einstellen, die Welpen oft nur an Jäger verkaufen.
