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Alopekis — Geschichte und Standard

Kleiner griechischer Dorfhund mit fuchsartigem Kopf: lebhaft, aufgeweckt, stark auf den Menschen bezogen. Er ist weder vom Kynologischen Klub Griechenlands noch von der FCI anerkannt — kein Register stellt für einen Alopekis eine Abstammungsurkunde aus. Der vorgeschlagene griechische Standard beschreibt einen Hund von bis zu 30 cm und 3,5–7,5 kg mit doppeltem Haarkleid in drei Varietäten und schließt ängstliche und aggressive Tiere von der Zucht aus. Rassebezogene Gesundheitsstatistiken wurden nie erhoben; die Risiken werden daher nach den Daten zu kleinen Hunden allgemein beurteilt. Die Rasse ist sehr selten.
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Alopekis

Aussehen und Anatomie

Alopekis — Aussehen und Anatomie

Der Standardtext liest sich wie die Beschreibung eines Gebrauchshundes, nicht eines Schoßhundes. Die Proportionen sind beziffert: Der Körper übertrifft die Widerristhöhe um etwa 10–15 %, das Verhältnis von Höhe zu Länge liegt bei ungefähr 4:5 bis 4:5,5. Die Brust ist tief — mindestens die halbe Gesamthöhe vom Widerrist bis zum Boden. Fang und Schädel sind gleich lang. Das ist das Format eines ausdauernden Trabers im Kleinformat und kein verlängerter Rumpf auf kurzen Beinen wie beim Welsh Corgi Pembroke: Der Standard warnt ausdrücklich davor, dass die Gliedmaßen chondrodystrophisch oder sichtbar verkürzt sein dürfen, und nennt eine erworbene Krümmung der Vorderläufe unerwünscht.

  • Kopf: erinnert an einen Fuchs. Der Fang ist keilförmig, verjüngt sich gleichmäßig und allmählich, ohne spitzes Auslaufen und ohne Vorbiss. Der Stop ist leicht — flach, aber sichtbar und klar gezeichnet. Der Nasenrücken verläuft gerade.
  • Schädel: breit, sehr leicht gewölbt, geräumig für das Gehirn. Die Backen sind entwickelt, treten aber nicht hervor. Der Hinterhauptbeinhöcker ragt nicht stark heraus. Die Stirnfurche ist im Bereich der Augenbrauenbögen ausgeprägt und verliert sich sanft zum Scheitel hin.
  • Zähne und Lefzen: kräftige Kiefer, ein gleichmäßiger und vollständiger Zahnbogen, straff anliegende Lefzen.
  • Augen: ziemlich groß, mandelförmig bis fast rund, glänzend, normal eingesetzt — weder tief liegend noch hervorstehend. Die Farbe harmoniert mit dem Fell. Der Standard verlangt ausdrücklich, dass beide Augen dieselbe Farbe haben, und lehnt blaue, ausgeblichene oder hellgelbe Augen mit Raubtierblick ab.
  • Ohren: dreieckig, ziemlich groß, an den Spitzen leicht gerundet, stehend und sehr beweglich.
  • Hals: von mittlerer Länge, kräftig, zylindrokonisch, ohne Wamme, mit deutlichem, aber nicht übertriebenem Nacken.
  • Rute: lang, säbelförmig, bis zu den Sprunggelenken reichend, ziemlich hoch angesetzt und getragen, mit eleganter Biegung — sie liegt jedoch nicht auf dem Rücken und steht nicht senkrecht nach oben. In der Ruhe hängt sie gerade herab, ohne Knick und ohne Verkrümmung. An der Unterseite ist das Haar länger.
  • Pfoten: ellipsoid, weder so rund noch so geschlossen wie die einer Katze; Krallen kurz und fest, Ballen dick und elastisch. Die Hinterpfoten sind etwas kleiner als die Vorderpfoten.

Ein eigener Punkt des Standards betrifft die Rüden: Beide Hoden müssen in Aussehen und Lage normal sein. Das ist keine dekorative Forderung — Kryptorchismus kommt beim Hund allgemein vor, und eben deshalb steht er im Standardtext als Bedingung für die Zulassung zur Zucht.

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