| Gewicht | 4–7 kg |
| Lebenserwartung | 14–20 Jahre |
| Fell | kurz, glatt |
| Anerkennung | WCF |
| Herkunft | Brasilien |
Genaue Bewertungen
Häufige Krankheiten
Ernährung
Die Brasilianische Kurzhaarkatze (Brazilian Shorthair / Pelo Curto Brasileiro) ist die erste Katzenrasse, die Brasilien der weltweiten Felinologie geschenkt hat, und einer der wenigen Fälle, in denen eine Rasse nicht durch Kreuzungen erzüchtet, sondern aus einer natürlichen städtischen Population herausgelöst wurde. Ihre Vorfahren kamen auf portugiesischen Schiffen, lebten mehrere Jahrhunderte lang auf sich gestellt in den Hafenstädten und erhielten in den 1980er-Jahren einen schriftlichen Standard und Stammbäume. Das macht den „Brasilianer“ nicht nur als Hauskatze interessant, sondern auch als seltenes Beispiel einer Rasse, deren Grenze zwischen Register und Straße offen geblieben ist. Im Folgenden steht, was die Unterlagen des Registers tatsächlich sagen, was die Genetik über die brasilianische Katzenpopulation weiß und was daraus für alle folgt, die über eine solche Katze nachdenken. Mehr dazu auf Tvaryny.
Brasilianische Kurzhaarkatze: Kurzinformation

| Kriterium | Angabe |
|---|---|
| Heimat | Brasilien; Ausgangspopulation — die Straßenkatzen brasilianischer Städte |
| Internationale Anerkennung | World Cat Federation (WCF), 1998 |
| Rassecode bei der WCF | BSH (nicht verwechseln: bei der FIFe bezeichnen dieselben drei Buchstaben die Britisch Kurzhaar) |
| Geltende Fassung des Standards | 1. Januar 2010 |
| Gruppe | Kurzhaar |
| Größe | Mittel; Richtwert für das Gewicht einer erwachsenen Katze 4–7 kg. Zahlenwerte zum Gewicht nennt der WCF-Standard selbst nicht: Er arbeitet mit einer Beschreibung („mittelgroß, muskulös, dabei schlank und elegant“) |
| Lebenserwartung | 14–20 Jahre nach den üblichen Nachschlagewerken; der Median der Lebenserwartung von Hauskatzen in einer großen tierärztlichen Stichprobe liegt bei 14,0 Jahren (siehe Abschnitt zur Gesundheit) |
| Kopf | Klein bis mittelgroß, mäßiger Keil, länger als breit, Profil leicht gebogen |
| Ohren | Groß, hoch angesetzt, mit Pinseln |
| Augen | Groß, rund, weit auseinanderstehend — anderthalb Augenbreiten dazwischen |
| Fell | Kurz, glänzend, seidig im Griff, eng anliegend, ohne Unterwolle |
| Farben | Alle Farben und Zeichnungen außer den Point-Varianten; Weiß in beliebigem Anteil |
| Besondere Bestimmung des Standards | Die Novizenklasse ist für diese Rasse nur in Brasilien zugelassen |
| Gesundheit | Der WCF-Standard enthält keine Untersuchungspflichten für Zuchttiere. Die Daten, die es tatsächlich gibt, betreffen die brasilianische Katzenpopulation insgesamt — sie sind im Abschnitt „Gesundheit“ zusammengetragen |
Geschichte: von portugiesischen Schiffen bis zu den Einträgen im Zuchtbuch
Katzen kamen zusammen mit den Europäern nach Südamerika. An Bord hielt man sie nicht ihrer Schönheit wegen: Ladung und Schiffsvorräte mussten vor Nagern geschützt werden, und eine Katze gehörte zur Schiffsausrüstung wie ein Wasserfass. In den Häfen an Land gegangen, verschwanden diese Tiere keineswegs — sie verteilten sich über die Städte und lebten dort selbstständig weiter, ohne jede menschliche Auslese. So entstand in Brasilien im Lauf einiger Jahrhunderte eine große frei lebende Population, im Erscheinungsbild sehr einheitlich: kurzhaarig, mittelgroß, mit keilförmigem Kopf und langem Körper.
Genau diese Einheitlichkeit fiel in den 1980er-Jahren dem brasilianischen Ingenieur Paulo Samuel Ruschi auf. Der Gedanke war für die Felinologie untypisch: nicht eine neue Rasse durch Kreuzungen zu schaffen, sondern einen bereits vorhandenen natürlichen Typ zu beschreiben und schriftlich festzuhalten — so, wie es die Briten seinerzeit mit der Straßenkatze der Britischen Inseln getan hatten und die Amerikaner mit der ihren. Ruschi begann 1985 damit und gründete die erste Katzenföderation des Landes sowie den ersten Katzenklub in Rio de Janeiro; von dieser Struktur aus nahm die Geschichte der Rasse als registrierte Rasse ihren Anfang.
Der entscheidende Schritt kam 1998: Die World Cat Federation — eine internationale felinologische Organisation mit Sitz in Deutschland — verlieh der Brasilianischen Kurzhaar den Status einer anerkannten Rasse. Damit wurde sie zur ersten brasilianischen Katzenrasse mit internationaler Anerkennung. Die Fassung des Standards, die die WCF auf ihrer eigenen Seite veröffentlicht, trägt das Datum 1. Januar 2010 und den Code BSH.
Man sollte die Reichweite dieser Anerkennung richtig einschätzen. Die Rasse steht im Register der WCF — und damit endet die internationale Liste: In der Rasseliste der FIFe (37 Rassen) fehlt sie, in der von TICA (über 80 Einträge) fehlt sie, in der der CFA ebenfalls. Wenn Sie also eine Anzeige über ein Kätzchen „Brazilian Shorthair mit Papieren“ sehen, dann ist das einzige System, in dem diese Papiere echte Rassepapiere sein können, die WCF samt den mit ihr arbeitenden Klubs. In Brasilien selbst sind zwei Organisationen Vollmitglieder der WCF: CFB — Confederação de Felinos do Brasil (Magé, Bundesstaat Rio de Janeiro) und Tropicats — Federação Felina Sul-Americana (Rio de Janeiro).
Noch ein Detail, das man beim Lesen von Unterlagen im Kopf behalten sollte. Die Buchstaben BSH stehen im System der WCF für Brazilian Shorthair, während die WCF die Britisch Kurzhaar als BRI führt. Bei der FIFe ist es umgekehrt: Dort bezeichnet BSH gerade die British Shorthair. Drei identische Buchstaben im Stammbaum können also je nach ausstellender Organisation zwei verschiedene Rassen bedeuten — man muss daher auf den Namen der Organisation im Kopf des Dokuments schauen, nicht nur auf den Code.
Was „eine aus einer natürlichen Population gemachte Rasse“ bedeutet
Der Satz „die Rasse stammt von Straßenkatzen ab“ steht bei vielen Rassen, und meist besagt er nichts. Hier besagt er etwas, denn für die brasilianische Population gibt es gemessene Zahlen und nicht nur eine hübsche Legende.
Im Jahr 2008 veröffentlichte eine internationale Genetikergruppe in der Zeitschrift Genomics die große Studie „The ascent of cat breeds“ (Lipinski et al.): über 1100 Katzen, siebzehn frei lebende Populationen von fünf Kontinenten und zweiundzwanzig Rassen, alle mit Mikrosatellitenmarkern genotypisiert. Die brasilianische frei lebende Population ging als eigene Zeile in diese Stichprobe ein. Hier ihre Werte neben den Rassemittelwerten:
| Kennwert (Lipinski et al., 2008) | Brasilianische frei lebende Population | Mittel der 17 frei lebenden Populationen | Mittel der 22 Rassen |
|---|---|---|---|
| Untersuchte Tiere | 26 | 35 | 25 |
| Beobachtete Heterozygotie | 0,66 | 0,65 | 0,51 |
| Erwartete Heterozygotie | 0,71 | 0,70 | 0,58 |
| Allelreichtum | 3,40 | 3,41 | 2,74 |
| Mittlere Allelzahl pro Locus | 6,82 | 7,48 | 4,71 |
| Inzuchtkoeffizient | 0,08 | 0,09 | 0,12 |
So liest man das. Brasilianische Straßenkatzen sind unter den frei lebenden Populationen der Welt keineswegs eine Ausnahme: In der Vielfalt liegen sie genau im Mittelfeld, neben den italienischen, den singapurischen oder den texanischen. Von Rassekatzen unterscheiden sie sich dagegen deutlich: Die mittlere Heterozygotie betrug in den frei lebenden Populationen 0,65 ± 0,03, bei Rassekatzen 0,51 ± 0,09. Die Autoren fassten es schlicht zusammen: Die Reinzucht geht mit einem Verlust genetischer Vielfalt einher, und dieser Verlust hängt weder von der Beliebtheit der Rasse noch von ihrem Alter ab. Ein weiterer Schnitt derselben Studie ist die Analyse der molekularen Varianz: Bei frei lebenden Populationen liegen 86 % der gesamten Variabilität innerhalb der Population, bei Rassen nur 61 %.
Wenn also über die Brasilianische Kurzhaar geschrieben wird, sie habe „einen breiten Genpool“, dann hat diese Aussage eine Grundlage — sie betrifft jedoch die Ausgangspopulation und nicht automatisch jedes Kätzchen mit Stammbaum. Sobald sich die Zucht auf wenige Linien schließt, beginnt die Vielfalt nach denselben Gesetzen zu sinken wie bei jeder anderen Rasse. Der Unterschied liegt darin, ob die Züchterin oder der Züchter einen Mechanismus hat, sie wieder aufzufüllen.
Die Novizenklasse: warum man einen „Brasilianer“ direkt von der Straße ins Register bringen kann — aber nur in Brasilien
Die interessanteste Zeile des WCF-Standards handelt weder von den Augen noch vom Schwanz. Sie steht im Abschnitt „Besondere Bestimmungen“ und besteht aus einem einzigen Satz: Die Novizenklasse ist für diese Rasse außerhalb Brasiliens nicht zugelassen. Das ist keine Formalie, sondern die unmittelbare Beschreibung dessen, wie der Genpool der Rasse aufgebaut ist.
Die Novizenklasse (Novice class, Klasse 17 nach dem Ausstellungsreglement der WCF) ist das Verfahren, mit dem eine Katze ohne Stammbaum nach ihrem Äußeren ins Register aufgenommen wird. Die Regeln lauten:
- eine Katze ohne eingetragenen Stammbaum darf in dieser Klasse ab einem Alter von 6 Monaten einmal vorgestellt werden;
- die Ausstellung muss innerhalb der eigenen Organisation der Besitzerin oder des Besitzers und unter Aufsicht der Zuchtkommission des Klubs stattfinden;
- der Klub ist verpflichtet, dem Richter schriftlich zu begründen, warum gerade diese Katze in dieser Klasse vorgestellt wird;
- für die Eintragung muss die Katze das Prädikat „vorzüglich“ erhalten — mindestens 88 Punkte — mit den Unterschriften zweier Richter;
- Platzierungen werden in dieser Klasse nicht vergeben, ein Titelzertifikat wird nicht ausgestellt.
Anschließend gelangt die Katze nicht sofort in das Hauptzuchtbuch. Die Zucht- und Registrierungsordnung der WCF empfiehlt den Klubs, zwei Bücher zu führen: das vollständige LO (Livre d’Origine) und das ergänzende, experimentelle RIEX (Registre Initial et Expérimental). Im Ergänzungsbuch werden „alle übrigen“ Katzen geführt: Auskreuzungen, Novizen und nicht anerkannte Rassen. Um ins vollständige Buch zu kommen, muss eine Katze zu einer Rasse, Zeichnung und Farbe gehören, die offiziell in den WCF-Standards verzeichnet sind, und mindestens drei Generationen derselben oder verwandter Rassen aufweisen — also das Kätzchen selbst (Generation 0), Eltern, Großeltern und Urgroßeltern.
Portugiesischsprachige Quellen beschreiben denselben Mechanismus in Alltagssprache: Die brasilianische Föderation erteilt eine Erstregistrierung (RI) für Tiere, die dem Rassetyp entsprechen, und eine endgültige (LO) für jene, die die nötigen Ausstellungsergebnisse erreicht haben oder aus Generationen stammen, die nach den festgelegten Regeln erzielt wurden. Für die Erstregistrierung genügt es, die Katze zur Begutachtung zu bringen.
Zusammengenommen ergibt das eine seltene Konstruktion. Das Zuchtbuch der Rasse ist formal nicht geschlossen: Man kann frisches Blut direkt von der Straße zuführen, aus eben jener Population, deren Zahlen oben stehen. Möglich ist das aber nur im Ursprungsland und nur über ein Verfahren mit zwei Richtern und einer Schwelle von 88 Punkten. Eine europäische oder amerikanische Zucht hat diese Möglichkeit nicht: Außerhalb Brasiliens ist sie geschlossen wie bei jeder anderen Rasse, mit allen gewohnten Folgen — und genau deshalb wiegt die Frage „woher stammen die Zuchttiere?“ beim „Brasilianer“ im Ausland schwerer als bei einer Rasse mit Tausenden von Zuchtstätten.
Der Vollständigkeit halber: Das aktuelle Verfahren zur Anerkennung neuer Rassen bei der WCF sieht eine Vorausstellung mit 6 bis 10 Katzen vor, danach eine Anerkennungsausstellung, bei der der Klub zwei benannten Richtern mindestens 15 Katzen mit vollständigen Stammbäumen über vier Generationen vorführen muss, wobei mindestens sieben dieser Stammbäume drei Generationen reiner Rasse enthalten müssen. Es folgen die schriftlichen Berichte der Richter, die Bestätigung des Standards durch die Kommission und der Beschluss der Generalversammlung. Das ist das Beweisniveau, das hinter dem Wort „anerkannt“ steht.
So sieht die Brasilianische Kurzhaarkatze aus: der Standard Zeile für Zeile

Es folgt die Wiedergabe des geltenden WCF-Standards (Fassung vom 1. Januar 2010). Es ist ein kurzes Dokument von einer Seite, und fast jede Zeile lässt sich an einer lebenden Katze überprüfen.
Körper, Gliedmaßen, Hals
Der Körper ist mittelgroß und muskulös — dabei aber schlank und elegant. Dieses Wortpaar ist wichtig: Der Standard hält die Rasse bewusst in der Mitte zwischen den massigen und den gestreckten Typen, sodass weder die Gedrungenheit der Britisch Kurzhaar noch der feine Knochenbau des Orientalen hier das Ziel sind. Die Beine sind mittellang, die Ballen leicht gerundet. Der Hals ist kräftig, aber ohne ausgeprägte Muskulatur — das hält der Standard in einem eigenen Satz fest. Dunkle Ballen sorgen im Zusammenspiel mit leuchtenden Fellfarben für zusätzlichen Kontrast, wie etwa bei der Bombay Katze oder der Australian Mist.
Schwanz
Mittellang bis lang, an der Wurzel nicht verbreitert, zur Spitze hin leicht auslaufend. Darauf lohnt ein Blick, denn populäre Rassebeschreibungen behaupten oft das Gegenteil — „an der Wurzel dick“. Im Standard selbst steht es anders.
Kopf und Ohren
Der Kopf ist klein bis mittelgroß, von mäßiger Keilform, länger als breit. Das Profil ist leicht gebogen — nicht gerade und ohne scharfen Stopp. Kinn und Unterkiefer sind kräftig. Die Ohren sind groß: Ihre Höhe übertrifft die Breite des Ansatzes, sie stehen hoch und tragen Pinsel. Ohrpinsel bei einer Kurzhaarrasse sind ein Detail, das die meisten Beschreibungen einfach auslassen, obwohl es im Standard ausdrücklich steht.
Augen
Hier steckt der häufigste Fehler in Rassebeschreibungen. Der Standard verlangt große und runde Augen, weit auseinanderstehend: Zwischen ihnen soll anderthalb Augenbreiten Platz haben. Die mandelförmige Form, die dem „Brasilianer“ oft zugeschrieben wird, entspricht dem Standard nicht. Die Augenfarbe muss zur Fellfarbe passen.
Fell
Kurz, glänzend, eng am Körper anliegend, seidig im Griff, ohne Unterwolle. Das Fehlen der Unterwolle ist kein kosmetisches Detail: Genau daraus ergeben sich sowohl die minimale Pflege als auch die Tatsache, dass eine solche Katze Wärme schlechter hält als eine doppelt behaarte Rasse.
Farben
Anerkannt sind alle Farben und Zeichnungen außer den Point-Varianten. Weiß ist in beliebigem Anteil zugelassen — vom einzelnen Fleck bis zur nahezu vollständig weißen Katze. Die einzige wirkliche Einschränkung ist also die siamesische Farbverteilung mit dunkler Maske und dunklen Extremitäten; Schokolade, Lilac, Cinnamon und andere Varianten fallen unter kein Verbot des Standards und werden nach der allgemeinen WCF-Farbliste beschrieben. Sollte Ihnen ein Text begegnen, der das Gegenteil behauptet — Point sei erlaubt, Cinnamon dagegen nicht —, dann ist das eine fehlerhafte Wiedergabe und nicht der Standard.
Punkteskala
Die Richter verteilen 100 Punkte so: Körper — 30, Kopf und Schwanz zusammen — 35, Augen — 5, Fellstruktur — 10, Farbe und Zeichnung — 15, Kondition — 5. Das größte Gewicht liegt auf Kopf und Schwanz sowie auf dem Körper, also auf den Proportionen; Farbe und Zeichnung wiegen trotz der ganzen Vielfalt der Rasse halb so viel wie der Körper.
Ein Wort gesondert zur Körpermasse. Nachschlagewerke geben für eine erwachsene Katze meist einen Richtwert von 4–7 kg an, und im Alltag ist das eine vernünftige Spanne. Man sollte allerdings wissen, dass der WCF-Standard selbst überhaupt keine Kilogramm nennt: Er beschreibt die Größe mit Worten. Eine „Rassenorm für das Gewicht“ existiert im dokumentarischen Sinne also nicht — es gibt die Norm des einzelnen Tieres, die die Tierärztin oder der Tierarzt anhand der Kondition bestimmt.
Der Kopf dieser Rasse hat es sogar in die anatomische Fachliteratur geschafft: 2016 veröffentlichte eine Gruppe der Föderalen Ländlichen Universität von Rio de Janeiro eine vergleichende Kraniometrie des „Pelo Curto Brasileiro“ und der Siamkatze (Rocha et al., Revista Brasileira de Medicina Veterinária, 38, Beiheft 2). Vermessen wurden 30 Schädel, je 15 pro Gruppe. Von den Geschlechtsunterschieden erwies sich jener bei den Siamesen als statistisch signifikant: Dort hatten die Kater eine größere Schädellänge und Gesichtsbreite als die Katzen.
Wo die Grenze zwischen der Rasse und einer einfachen brasilianischen Katze verläuft
Das ist der heikelste Punkt des Themas, und im Netz ist er verwischt. Die Bezeichnung „Brasilianisch Kurzhaar“ wird in zwei verschiedenen Bedeutungen gebraucht: als Name einer registrierten Rasse — und als Alltagsbezeichnung für eine ganz gewöhnliche brasilianische Katze ohne Papiere. Die Verwechslung kommt nicht von ungefähr: Der Typ ist tatsächlich derselbe, denn aus diesem Typ ist die Rasse gemacht.
Formal ist die Grenze einfach, und sie verläuft über Dokumente, nicht über das Aussehen:
- Rasse ist eine Katze, die im Zuchtbuch eines WCF-Klubs eingetragen ist: entweder im vollständigen (LO) oder im ergänzenden (RIEX), mit Registriernummer, Zwingernamen, Rasse, Zeichnung und Farbe, Geburtsdatum und Geschlecht.
- Keine Rasse — eine Katze desselben Aussehens ohne diesen Eintrag. Auf WCF-Ausstellungen gibt es für sie die eigene Klasse 19, „Hauskatzen“: kastrierte Tiere, die im Phänotyp keiner anerkannten Rasse entsprechen. Sie werden bewertet, treten aber im Rassering nicht an.
Die praktische Folge für Kaufinteressierte lautet: Die Angabe „Brasilianisch Kurzhaar“ bedeutet für sich genommen nichts — es kann eine Katze mit CFB-Registrierung sein oder ein Hofkätzchen mit einem hübschen Namen. Die Fragen, die die Unklarheit beseitigen: In welcher Organisation ist die Zuchtstätte registriert, in welchem der beiden Bücher ist dieses konkrete Kätzchen eingetragen (LO oder RIEX), und lässt sich die Registriernummer einsehen. Der Ethikkodex des Züchters der WCF verlangt übrigens ausdrücklich, dass jedes bei einem Mitglied der Föderation geborene Kätzchen registriert wird und nicht ohne Stammbaum an neue Besitzer übergeht.
Und eine Bemerkung, die laut gesagt gehört: „ohne Stammbaum“ heißt nicht „schlechte Katze“. Eine brasilianische Hofkatze und eine registrierte Brasilianisch Kurzhaar sind von der Herkunft her dasselbe Tier; der Unterschied besteht darin, dass die zweite eine schriftliche Geschichte ihrer Abstammung besitzt. Wer eine Gefährtin sucht und keine Ausstellungskarriere und Zucht, für den ist die Wahl zwischen beiden eine Frage der eigenen Pläne, nicht der Qualität des Tieres.
Charakter: unabhängig, aber anhänglich
Rassen, die aus Straßenpopulationen hervorgegangen sind, bringen in der Regel keine schroffen Charaktere hervor: In der Stadt schwemmt die natürliche Auslese die Extreme in beide Richtungen aus — übermäßige Ängstlichkeit ebenso wie übermäßige Aggression. Der „Brasilianer“ ist ein typischer Vertreter dieser Logik. Die Rassebeschreibungen stimmen in mehreren Zügen überein: aktiv, gewandt, stark auf den Menschen bezogen und leicht zu erziehen; dabei behält er die Selbstständigkeit einer Straßenkatze und wählt den Moment für Zärtlichkeit selbst.
- Geselligkeit: hoch. Er bindet sich nicht an eine einzelne Person, sondern an alle, mit denen er lebt; mit Kindern und Hunden kommt er meist gut zurecht.
- Bedürfnis nach Aufmerksamkeit: hoch — und das ist der wichtigste Vorbehalt. Portugiesischsprachige Rassebeschreibungen warnen ausdrücklich: Werden diese Bedürfnisse nicht erfüllt, wird die Katze reizbar oder menschenscheu.
- Jagdinstinkt: erhalten und ausgeprägt. Das ist der Nachfahre einer Katze, die man jahrhundertelang gegen Nager „angestellt“ hat.
- Anpassungsfähigkeit: Die Rasse wird als geeignet sowohl für die Wohnungs- als auch für die Freigängerhaltung beschrieben. Zur zweiten Variante siehe den Abschnitt zur Gesundheit: Dort stehen Zahlen, die man kennen sollte, bevor man der Katze die Tür in den Hof öffnet.
Wichtig! Langes Alleinsein fällt dieser Katze schwer. Wenn Sie den größten Teil des Tages außer Haus sind, muss der Plan vorher stehen: ein zweites Tier, vertikaler Raum, Denkspielzeug und feste gemeinsame Spielzeiten morgens und abends. „Es ist doch eine Katze, die beschäftigt sich selbst“ ist bei dieser Rasse eine schlechte Strategie.
Gesundheit: was darüber wirklich bekannt ist
Pflege der Brasilianischen Kurzhaarkatze: einfach, aber regelmäßig

Fell
Da keine Unterwolle vorhanden ist, ist das Bürsten hier eine Sache von fünf Minuten: einmal pro Woche mit einer Naturborstenbürste oder einem Gumminoppenhandschuh. Im Fellwechsel (in der Wohnung meist Frühjahr und Herbst) zweimal pro Woche. Gebadet wird nach Bedarf und nicht nach Kalender: wenn die Katze schmutzig geworden ist oder Sie sie auf eine Ausstellung vorbereiten. Häufiges Waschen verbessert bei einem Fell ohne Unterwolle nichts.
Augen, Ohren, Krallen, Zähne
- Augen: mit je einem eigenen fusselfreien Tuch pro Auge abwischen, angefeuchtet mit Kochsalzlösung. Anhaltender Ausfluss ist ein Grund für den Tierarztbesuch und nicht für häufigeres Wischen.
- Ohren: alle zwei Wochen kontrollieren. Große Ohren mit Pinseln werden gut belüftet, sammeln bei Ausflügen aber auch mehr Staub und Grassamen. Ein dunkler, klebriger Belag mit Geruch ist kein „Ohrenschmalz“, sondern ein Grund, auf Ohrmilben untersuchen zu lassen.
- Krallen: Eine aktive Katze mit einem ordentlichen Kratzbaum braucht oft gar keinen Schnitt — sorgen Sie zuerst für den Kratzbaum. Wenn Sie schneiden, nehmen Sie nur die durchsichtige Spitze ab, ohne das rosa Leben zu treffen.
- Zähne: Zahn- und Zahnfleischerkrankungen gehören bei Katzen allgemein zu den häufigsten Gründen für Tierarztbesuche, und in einer brasilianischen Untersuchung erwiesen sich Veränderungen der Mundhöhle sogar als mit einer FIV-Trägerschaft verbunden. Mehrmals wöchentlich putzen und einmal jährlich das Maul kontrollieren lassen ist das Mindeste.
Raum und Aktivität
Täglich 30–40 Minuten interaktive „Jagd“ — Angelspielzeug, Bälle, ein Papierknäuel — plus Vertikale: Regale, Kratzbaum, Fensterbrett mit Aussicht. Das ist keine Laune: Bei einer Katze mit ungestilltem Jagdinstinkt findet die Energie ihren Weg entweder ins Spiel oder in Ihre Vorhänge und Blumentöpfe. Jagdspiele beendet man am besten mit „Beute“: Spielzeug gefangen — ein Happen Futter dazu. Dann schließt sich die Kette „Suchen — Verfolgen — Packen — Fressen“, und die Katze kommt zur Ruhe, statt aufgedreht zu bleiben.
Ernährung einer aktiven Katze
Erziehung und Sozialisierung

Die Rassebeschreibungen stimmen in allen Quellen in einem überein: Diese Katze ist klug und lernt schnell. Das ist kein Grund, von ihr ein Zirkusprogramm zu erwarten — es ist ein Grund, das Lernen dort einzusetzen, wo es beiden Seiten das Leben wirklich erleichtert.
- Die Transportbox. Die nützlichste Fertigkeit überhaupt. Die Box steht dauerhaft offen im Zimmer, darin liegt etwas Angenehmes, und hin und wieder fällt „zufällig“ ein Leckerli hinein. Ein paar Wochen später ist die Fahrt zur Tierarztpraxis keine Katastrophe mehr.
- Das Geschirr. Man gewöhnt die Katze schrittweise und von klein auf daran: erst anlegen ohne Ausgang, dann ein paar Minuten in der Wohnung, dann ein ruhiger Hof. Draußen ist es nur für eine geimpfte und gegen Parasiten behandelte Katze sicher, und nur dort, wo keine stark befahrenen Straßen sind.
- Der Clicker. Die Katze arbeitet gut auf Marker und Leckerli. „Sitz“, „komm her“, „auf den Platz“, das ruhige Dulden einer Pfoten- und Ohrenkontrolle — all das lernt sich in kurzen Einheiten von zwei bis drei Minuten.
- Was man nicht tun sollte. Strafe und Geschrei wirken bei einer Katze grundsätzlich nicht: Sie löschen das Verhalten nicht, sondern lehren Angst vor dem Menschen. Unerwünschtes Verhalten beseitigt man, indem man die Bedingungen ändert — die Versuchung wegnehmen, eine erlaubte Alternative anbieten und diese bestärken.
Die Sozialisierung eines Kätzchens ist ein Zeitfenster und keine dauerhaft verfügbare Option. Der Kodex der WCF verlangt, Kätzchen nicht vor 12 Wochen abzugeben, und das ist keine Bürokratie: Die ersten Monate bei Mutter und Wurfgeschwistern prägen, wie die Katze sich ihr Leben lang gegenüber Menschen und Tieren verhält.
Vor- und Nachteile der Rasse
- Vorteile:
- Minimale Fellpflege — kurzes Haar ohne Unterwolle, einmal wöchentlich bürsten.
- Keine extremen Merkmale. Der Standard fördert weder eine verkürzte Schnauze noch Falten noch verformte Ohren oder Schwänze — ganze Problemklassen, die für Rassen mit „betonter“ Anatomie typisch sind, entfallen damit.
- Geselligkeit und Lernfreude — fügt sich leicht in eine Familie mit Kindern und anderen Tieren ein.
- Die Ausgangspopulation ist genetisch vielfältig — das ist gemessen und nicht behauptet.
- Nachteile:
- Braucht tägliche Aufmerksamkeit und lange Spielphasen; verträgt Alleinsein schlecht.
- Hält Wärme schlecht — ohne Unterwolle ist ein kalter Raum für sie ungemütlich.
- Starker Jagdinstinkt — kein idealer Mitbewohner für kleine Nager und Vögel.
- Rassebezogene medizinische Daten fehlen, und außerhalb Brasiliens gibt es wenige Zuchtstätten — die Prüfung von Papieren und Tests liegt daher bei den Kaufinteressierten.
Interessante Fakten über die Rasse
- In den Standard dieser Rasse hat die WCF eigens eine geografische Beschränkung des Verfahrens geschrieben: Die Novizenklasse ist für sie nur in Brasilien zugelassen. Faktisch heißt das, dass sich das Zuchtbuch der Rasse von der Straße auffüllen lässt — aber nur im Ursprungsland.
- Bei der WCF gehört der Code BSH zur Brasilianischen Kurzhaar, während die Britisch Kurzhaar als BRI geführt wird. Bei der FIFe steht BSH umgekehrt für die British Shorthair. Ein Code, zwei Rassen, zwei Organisationen.
- Die brasilianische frei lebende Katzenpopulation ging bereits 2008 in eine große genetische Studie ein — als eigene Zeile, neben den Katzen von Istanbul, Kairo und Singapur. Ihre beobachtete Heterozygotie (0,66) lag höher als der Mittelwert über die zweiundzwanzig Rassen (0,51).
- Eine Studie von 2022, in die auch brasilianische Proben eingingen, bestätigte die genetische Seite der Legende: Die Katzen Amerikas sind nahe Abkömmlinge westeuropäischer Katzen, und für eine genetische Abgrenzung fehlte ihnen schlicht die Zeit. Hauskatzen kamen erst mit den Europäern auf den Kontinent.
- In der brasilianischen anatomischen Fachliteratur wird die Rasse mit dem Kürzel „PCB“ bezeichnet — von Pelo Curto Brasileiro. Unter dieser Abkürzung erscheint sie in der vergleichenden Kraniometrie von 2016.
- Auf der Punkteskala der WCF wiegen Farbe und Zeichnung — obwohl die Rasse fast jede Färbung zulässt — 15 von hundert Punkten, also halb so viel wie der Körper.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse
Eignet sich die Brasilianische Kurzhaarkatze für Menschen, die zum ersten Mal eine Katze halten?
Ja, unter einer Bedingung: Sie müssen Zeit für tägliches Spiel haben. Die Fellpflege ist minimal, der Charakter freundlich und berechenbar, extreme anatomische Merkmale fehlen. Die Schwierigkeit liegt nicht in der Haltung, sondern darin, dass diese Katze sich allein langweilt.
Worin unterscheidet sich die Brasilianische Kurzhaar von einer gewöhnlichen Hauskatze ohne Stammbaum?
In den Papieren, nicht im Aussehen. Die Rasse wurde genau aus gewöhnlichen brasilianischen Katzen gemacht, der Typ ist also derselbe. Rasse ist eine Katze, die im Zuchtbuch eines WCF-Klubs eingetragen ist (im vollständigen LO oder im ergänzenden RIEX) und eine Registriernummer hat. Eine Katze desselben Aussehens ohne diesen Eintrag kommt auf WCF-Ausstellungen in die eigene Klasse der „Hauskatzen“.
Ist die Rasse hypoallergen?
Hypoallergene Katzen gibt es nicht. Das wichtigste Katzenallergen Fel d 1 bilden ausnahmslos alle Katzen: Es entsteht in den Speichel- und Talgdrüsen und findet sich daher im Speichel, auf der Haut und im Fell. Die Allergenmenge unterscheidet sich zwischen einzelnen Tieren weit stärker als zwischen Rassen. Das Fehlen der Unterwolle ändert daran nichts.
Kann man einen „Brasilianer“ an der Leine ausführen?
Ja, wenn man ihn von klein auf an das Geschirr gewöhnt. Draußen ist es für eine Katze nur dann sicher, wenn sie geimpft und gegen Parasiten behandelt ist und keinen Zugang zu stark befahrenen Straßen hat. Zur Erinnerung: In der größten verfügbaren tierärztlichen Stichprobe war das Trauma die häufigste Todesursache bei Katzen aller Altersstufen.
Wonach sollte man die Züchterin oder den Züchter fragen?
Nach vier Dingen. In welcher Organisation die Zuchtstätte registriert ist und ob sie einen eingetragenen Namen hat. In welchem Buch das konkrete Kätzchen eingetragen ist — im vollständigen (LO) oder im ergänzenden (RIEX). Ob die Elterntiere getestet wurden — insbesondere auf die Mutation PKD1, für die es einen gewöhnlichen DNA-Test gibt, und auf FIV/FeLV. Und ob man die Mutter der Kätzchen vor Ort sehen kann. Verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter fragen zuerst nach Ihren Bedingungen und Ihrem Lebensstil — das ist ein gutes Zeichen und keine Schikane.
Kann man eine solche Katze aus Brasilien mitbringen und zu Hause registrieren lassen?
Eine Katze mit gültiger Registrierung ja: Die Regeln der WCF sehen die Übertragung registrierter Katzen zwischen Klubs vor, sofern die Originalunterlagen vorliegen, wobei die ursprüngliche Registriernummer und der ursprüngliche Name erhalten bleiben müssen. „Rasse machen“ lässt sich aus einer Katze ohne Papiere außerhalb Brasiliens dagegen nicht: Die Novizenklasse ist für diese Rasse dort nicht zugelassen.
Vergleich mit anderen Kurzhaarkatzenrassen
Die Brasilianische Kurzhaar ist nicht die einzige Rasse, die aus einer „Volkskatze“ gemacht wurde: Die Britischen Inseln und die USA gingen seinerzeit genau denselben Weg. Der Vergleich mit ihnen zeigt, worin sich der brasilianische Fall unterscheidet.
| Rasse | Herkunft | Besonderheiten des Temperaments | Pflege |
|---|---|---|---|
| Brasilianische Kurzhaarkatze | Brasilien; 1998 von der WCF anerkannt | Energiegeladen, neugierig, dem Menschen zugewandt, selbstständig | Minimal; keine Unterwolle |
| Europäische Kurzhaarkatze | Europa; die Rasse wurde ebenfalls aus einer natürlichen Population standardisiert | Ruhige Jägerin, selbstständiger | Anspruchslos |
| Amerikanische Drahtkatze | USA; die Rasse entstand aus einer natürlichen Fellmutation | Freundlich, verspielt, mit drahtigem Fell | Gelegentliches Bürsten gegen Verfilzungen |
Das Wichtigste in Kürze
- Sie ist die erste brasilianische Katzenrasse mit internationaler Anerkennung — durch die WCF, 1998, Code BSH. In den Listen von FIFe, TICA und CFA fehlt sie.
- Der Standard verlangt runde Augen (keine mandelförmigen), Ohren mit Pinseln, einen an der Wurzel nicht verbreiterten Schwanz und lässt alle Farben außer den Point-Varianten zu.
- Das Zuchtbuch der Rasse lässt sich mit Katzen von der Straße auffüllen — aber nur in Brasilien und nur über die Novizenklasse, mit einer Schwelle von 88 Punkten und zwei Richtern.
- Der breite Genpool der Ausgangspopulation beruht auf gemessenen Zahlen: Heterozygotie von 0,66 gegenüber 0,51 im Rassemittel.
- Rassebezogene medizinische Studien fehlen — und das ist eine Lücke in den Daten, kein Gesundheitszeugnis. Was in der brasilianischen Population gemessen wurde (PKD1, Blutgruppen, FIV/FeLV), sollte man bei der Wahl eines Kätzchens berücksichtigen.
Quellen
- World Cat Federation. Rassestandard Brazilian Shorthair (BSH), Fassung vom 01.01.2010.
- World Cat Federation. Ausstellungsklassen (Klasse 17 „Novizen“, Klasse 19 „Hauskatzen“); Zucht- und Registrierungsordnung (Register LO und RIEX); Ethikkodex des Züchters; Regeln zur Anerkennung neuer Rassen; Liste der Vollmitglieder.
- Fédération Internationale Féline; The International Cat Association; Cat Fanciers‘ Association — offizielle Listen der anerkannten Rassen.
- Lipinski M.J. et al. The ascent of cat breeds: genetic evaluations of breeds and worldwide random-bred populations. Genomics, 2008.
- Nilson S.M. et al. Genetics of randomly bred cats support the cradle of cat domestication being in the Near East. Heredity, 2022.
- Medeiros M.A. et al. Frequencies of feline blood types in the Rio de Janeiro area of Brazil. Veterinary Clinical Pathology, 2008.
- Scalon M.C. et al. Touchdown PCR detection of polycystic kidney disease and laboratory findings in different cat populations. Journal of Veterinary Diagnostic Investigation, 2014.
- Mendes-de-Almeida F. et al. Follow-up of the health conditions of an urban colony of free-roaming cats in the city of Rio de Janeiro, Brazil. Veterinary Parasitology, 2007.
- Bastos B.F. et al. Seroprevalence of Toxoplasma gondii and retroviral status of client-owned pet cats in Rio de Janeiro, Brazil. Revista do Instituto de Medicina Tropical de São Paulo, 2014.
- O’Neill D.G. et al. Longevity and mortality of cats attending primary care veterinary practices in England. Journal of Feline Medicine and Surgery, 2015.
- Rocha P.S. et al. Craniometria comparada em gatos Pelo Curto Brasileiro e Siamês. Revista Brasileira de Medicina Veterinária, 2016.
Video über die Rasse
- Minimale Fellpflege: kurzes Haar ohne Unterwolle
- Keine extreme Anatomie — weder verkürzte Schnauze noch Falten
- Lebhaft, klug, gesellig
- Ausgangspopulation genetisch vielfältig (gemessen, nicht behauptet)
- Aktiv — braucht Bewegung und Beschäftigung
- Unabhängig — wählt den Moment für Zärtlichkeit selbst
- Behält den Jagdinstinkt
- Neigung zur Gewichtszunahme (guter Appetit)
| Europäisch Kurzhaar | American Shorthair | Britisch Kurzhaar | |
|---|---|---|---|
| Gewicht | 3,5–7 kg | 3,5–7 kg | 4–8 kg |
| Energie | 3.5 | 3.5 | 2.5 |
| Wohnung | 5 | 5 | 5 |
| Anfänger | 4.5 | 4.5 | 4.5 |
Was ist an der Brasilianisch Kurzhaar besonders?
Wie steht es um die Gesundheit der Brasilianisch Kurzhaar?
Ist die Brasilianisch Kurzhaar gut für die Familie?
WCF-Standard (Brazilian Shorthair, Fassung vom 01.01.2010); WCF-Regelwerke: Ausstellungsklassen, Zucht- und Registrierungsordnung, Ethikkodex des Züchters, Anerkennung neuer Rassen, Liste der Vollmitglieder; offizielle Rasselisten von FIFe, TICA, CFA; Lipinski u. a., Genomics 2008; Nilson u. a., Heredity 2022; Medeiros u. a., Veterinary Clinical Pathology 2008; Scalon u. a., Journal of Veterinary Diagnostic Investigation 2014; Mendes-de-Almeida u. a., Veterinary Parasitology 2007; Bastos u. a., Revista do Instituto de Medicina Tropical de São Paulo 2014; O'Neill u. a., Journal of Feline Medicine and Surgery 2015; Rocha u. a., Revista Brasileira de Medicina Veterinária 2016
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