| Gewicht | 3–6,5 kg |
| Lebenserwartung | 12–18 Jahre |
| Шерсть | kurz, glänzend, anliegend |
| Група | CFA · TICA · WCF · FIFe |
| Herkunft | Myanmar / USA |
Genaue Bewertungen
- Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)
- Hypokaliämie (Burma-Polymyopathie, erblich)
- Diabetes mellitus (Neigung)
- Orofaziales Schmerzsyndrom (FOPS)
- Gangliosidose (erblich, DNA-Test vorhanden)
Hochwertiges Futter für aktive Katzen, Gewichtskontrolle (bei Überfütterung Diabetesneigung). Das kurze glänzende Fell muss nur selten abgewischt werden; wichtig sind viel Aufmerksamkeit, Spiel und Gesellschaft; ein Kätzchen bei einem Züchter kaufen, der auf Hypokaliämie und HCM testet.
Originalbezeichnung der Rasse: Burmese
Die Burma-Katze, oft einfach Burma genannt, ist eine außergewöhnlich gesellige und menschenbezogene Rasse, die Eleganz, Spieltrieb und eine tiefe Zuneigung zu ihrer Familie vereint. Diese Katzen sind berühmt für ihren einzigartigen „hundeähnlichen“ Charakter, ihre Intelligenz und ihr seidiges, kurzes Fell, das kaum Pflege benötigt. Eine Burma ist ein wunderbarer Begleiter für aktive Menschen und Familien, die bereit sind, ihr viel Aufmerksamkeit zu schenken, denn Einsamkeit ist das, was diese Rasse am schwersten erträgt. Ihr sanftes Wesen, ihre Neugier und ihre Bereitschaft, an allen häuslichen Aktivitäten teilzunehmen, machen sie zum Liebling vieler. Erfahren Sie mehr über diese und andere Katzenrassen, wie die charmante Britisch Kurzhaar oder die lebhafte Bengalkatze, und finden Sie den perfekten felinen Freund für sich – mehr dazu auf Tvaryny.
Die Burma-Katze: Ein kurzer Rasseüberblick

| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Herkunft | Birma (heutiges Myanmar) / USA |
| Erste Erwähnung / Anerkennung | ~1930 (Ankunft von Wong Mau); 1936 (erste CFA-Anerkennung, später vorübergehend aufgehoben) |
| Lebenserwartung | 12–18 Jahre (durchschnittlich 10–15) |
| Schulterhöhe | 25–30 cm |
| Gewicht | Katze 3,5–5 kg; Kater 4,5–6,5 kg (fühlen sich schwerer an, als sie aussehen) |
| Temperament | Gesellig, liebevoll, verspielt, intelligent, neugierig, energiegeladen, „gesprächig“ |
| Fellpflege | Minimal (einmal pro Woche ausreichend) |
| Aktivitätsgrad | Hoch |
| Vokalisation | Mäßig (Stimme sanfter als bei Siamkatzen) |
| Verträglichkeit mit Kindern | Sehr gut |
| Verträglichkeit mit anderen Tieren | Gut (bei richtiger Einführung) |
Detaillierte Geschichte der Burma-Katze
Die Geschichte der modernen Burma-Rasse ist eng mit einer einzigen Katze namens Wong Mau verbunden. Diese kleine, nussbraune Katze mit dunkleren Abzeichen wurde 1930 von Dr. Joseph C. Thompson aus Rangun (Birma, heute Yangon, Myanmar) nach San Francisco gebracht. Zunächst wurde angenommen, Wong Mau sei lediglich eine dunkle Variante der Siamkatze, doch Dr. Thompson vermutete, dass sie etwas Einzigartiges darstellte.
Um seine Theorie zu überprüfen und eine neue Rasse zu schaffen, startete Dr. Thompson mit Hilfe von Genetikern der Universität von Kalifornien und bekannten Züchtern (Virginia Cobb, Billie Gerst, Clyde Keeler) ein Zuchtprogramm. Da es keine weiteren Katzen gab, die Wong Mau ähnelten, wurde sie mit einem Siamkater in Seal-Point-Farbe gekreuzt. Im Wurf gab es drei Arten von Kätzchen: siamähnliche, Wong Mau-ähnliche (Hybriden) und solche mit einer durchgehend dunkelbraunen Färbung ohne Abzeichen – das waren die ersten echten Burma-Katzen. Wichtig ist, dass diese frühen Zuchtbemühungen den Grundstein für die Rasse legten.
Die Rasse wurde erstmals 1936 von der Cat Fanciers‘ Association (CFA) anerkannt. Aufgrund übermäßiger Kreuzungen mit Siamkatzen (wegen der geringen Anzahl reinrassiger Burmesen) begann der Rassetyp jedoch zu „verwässern“, und die CFA setzte die Registrierung 1947 aus. Die Registrierung wurde erst 1953 wieder aufgenommen, nachdem Züchter das Vorhandensein von drei Generationen reinrassiger Burmesen ohne Siam-Einkreuzungen nachgewiesen hatten.
1949 gelangten die ersten Burma-Katzen nach Großbritannien, wo sich ein etwas anderer Rassetyp zu entwickeln begann. Mit der Zeit bildeten sich zwei Hauptstandards heraus:
- Die Amerikanische (Moderne) Burma-Katze: Kompakter, stämmiger, mit einem runden Kopf, einer kurzen Schnauze und weit auseinanderstehenden, runden Augen.
- Die Britische / Europäische (Traditionelle) Burma-Katze: Ein gemäßigterer, eleganterer Typ mit einem keilförmigen Kopf (mit weichen Konturen), mandelförmigen oberen Augenlinien und einem etwas längeren Körper. Genau dieser Typ ist in Europa und Australien weiter verbreitet. Der europäische Standard erkennt auch mehr Fellfarben an (Rot, Creme, Schildpatt).
Es ist wichtig zu erwähnen, dass Burma-Katzen eine Schlüsselrolle bei der Entstehung anderer Rassen spielten, wie beispielsweise der Bombay-Katze (durch Kreuzung mit der schwarzen American Shorthair) und der Tonkanese-Katze (ein Ergebnis der Kreuzung von Burma- und Siamkatzen, ähnlich der ursprünglichen Wong Mau). Diese Rassen verdanken ihre Existenz also der Burma.
Wie sieht eine Burma-Katze aus: Detaillierte Beschreibung des Aussehens

Die Burma-Katze ist ein mittelgroßes Tier, aber mit einem für ihre Größe überraschenden Gewicht, was ihr den Spitznamen „Ziegelstein in Seide gehüllt“ eingebracht hat. Ihr Aussehen vereint kräftige Muskulatur und Eleganz.
Die Beschreibung des Aussehens kann je nach Standard (amerikanischer oder europäischer) leicht variieren, aber die Hauptmerkmale sind folgende:
- Kopf: Beim europäischen Typ ein kurzer, stumpfer Keil mit breiten Wangenknochen und einer abgerundeten Stirn; die Schnauze ist gut entwickelt, aber nicht spitz. Beim amerikanischen Typ ist der Kopf von allen Seiten deutlich rund, mit einer kurzen Schnauze und einem ausgeprägten „Stop“ (Übergang von der Stirn zur Nase).
- Ohren: Mittlere Größe, breit am Ansatz, an den Spitzen leicht abgerundet. Ziemlich weit auseinander platziert, leicht nach vorne geneigt.
- Augen: Groß, ausdrucksstark, weit auseinanderstehend. Die obere Augenlinie ist beim europäischen Typ leicht orientalisch (mandelförmig), die untere ist abgerundet. Beim amerikanischen Typ sind die Augen vollständig rund. Die Augenfarbe reicht von Gelb- bis zu Goldtönen; je intensiver, desto besser. Grüne Augen gelten als Fehler.
- Körper: Mittlere Größe, muskulös, kompakt, mit starkem Knochenbau und einer gut entwickelten, abgerundeten Brust. Der Rücken ist gerade. Der amerikanische Typ ist stämmiger und „runder“.
- Beine: Proportional zum Körper, ziemlich schlank (besonders beim europäischen Typ), mit ovalen, zierlichen Pfoten.
- Schwanz: Gerade, von mittlerer Länge und Dicke, verjüngt sich leicht zu einer abgerundeten Spitze.
- Fell: Sehr kurz, fein, liegt eng am Körper an, fast ohne Unterwolle. Fühlt sich unglaublich weich und seidig an, ähnlich wie Atlas oder Satin. Es hat einen charakteristischen glänzenden Schimmer.
Fellfarben der Burma-Katzen
Im amerikanischen Standard sind traditionell vier Hauptfarben anerkannt. Der europäische Standard erkennt eine breitere Palette an.
| Fellfarbe (Amerikanische / Europäische Bezeichnung) | Beschreibung | Farbe der Fußballen und des Nasenspiegels |
|---|---|---|
| Sable / Brown (Zobel / Braun) | Sattes, warmes Dunkelbraun — die klassische und bekannteste Farbe. | Dunkelbraun |
| Champagne / Chocolate (Champagner / Schokolade) | Warmes Honigbeige oder Milchschokolade. | Rosabraun oder zimtfarben |
| Blue / Blue (Blau) | Warmes Graublau mit silbrigem Schimmer. | Dunkelgrau |
| Platinum / Lilac (Platin / Lila) | Blasses Graurosa (Taubenflügelfarbe) mit einem hellen Lilaton. | Lavendelrosa |
| Red (Rot) | Warmes Orange-Rot. | Rosa |
| Cream (Creme) | Zartes Aprikot. | Rosa |
| Tortoiseshell (Schildpatt) | Kombination der Grundfarbe (Braun, Schokolade, Blau, Lila) mit roten oder cremefarbenen Flecken; typisch für weibliche Katzen. | Hängt von der Grundfarbe ab, kann gefleckt sein |
Ein charakteristisches Merkmal der Burma-Färbung ist, dass die Unterseite des Körpers immer etwas heller ist als der Rücken und die Beine, jedoch ohne scharfe Kontraste oder Abzeichen (außer bei Schildpatt). Kätzchen werden deutlich heller geboren; ihre endgültige Farbe entwickelt sich allmählich.
Charakter der Burma-Katze: Temperament und Verhalten
Der Charakter der Burma-Katze ist vielleicht das attraktivste Merkmal der Rasse. Sie werden oft als „extrovertierte Katzen“ oder „Katzen mit Hundecharakter“ beschrieben, aufgrund ihrer unglaublichen Geselligkeit, Anhänglichkeit und ihres Bedürfnisses nach menschlicher Aufmerksamkeit.
- Menschenliebe: Burmesen lieben es, im Mittelpunkt zu stehen. Sie möchten an allen Aspekten des Familienlebens teilhaben, folgen ihren Besitzern auf Schritt und Tritt, begrüßen sie an der Tür und lieben es, auf dem Schoß zu sitzen oder einfach nur in der Nähe zu sein. Sie sind wahre „Klettverschluss-Katzen“.
- Bedürfnis nach Gesellschaft: Einsamkeit ist ihr größter Feind. Burma-Katzen ertragen die längere Abwesenheit ihrer Besitzer nur schwer und können unter Trennungsangst leiden. Ein Zuhause, in dem immer jemand da ist oder wo eine andere Katze oder ein Hund Gesellschaft leistet, ist für sie besser geeignet.
- Spieltrieb und Energie: Sie bleiben ihr ganzes Leben lang verspielt und aktiv, nicht nur im Kätzchenalter. Sie lieben interaktive Spiele, das „Jagen“ von Spielzeug und können lernen, Gegenstände zu apportieren.
- Intelligenz und Neugier: Burmesen sind sehr klug und pfiffig. Sie lernen schnell und können Türen und Schränke öffnen. Ihre Neugier kennt keine Grenzen, daher ist es wichtig, für Sicherheit im Haus zu sorgen und gefährliche Gegenstände zu verstecken.
- Gesprächigkeit: Burma-Katzen sind ziemlich „gesprächig“ und lieben es, mit ihren Besitzern durch verschiedenste Laute zu kommunizieren. Ihre Stimme ist jedoch in der Regel sanfter und angenehmer als die ihrer siamesischen Vorfahren.
- Freundlichkeit und Zutraulichkeit: Sie sind Fremden gegenüber meist aufgeschlossen und knüpfen schnell Kontakte. Sie verstehen sich gut mit Kindern (bei sorgfältigem Umgang) und anderen Haustieren, besonders wenn sie zusammen aufgewachsen sind. Wichtig: Ihre Zutraulichkeit kann sie draußen verwundbar machen, daher wird eine reine Wohnungshaltung empfohlen.
- Sanftmut: Trotz ihrer Energie sind Burmesen sehr sanft und fahren beim Spielen mit Menschen selten die Krallen aus.
Die Burma-Katze ist nicht nur ein Haustier, sondern ein vollwertiges Familienmitglied, das Aufmerksamkeit, Liebe und Kommunikation verlangt. Sie bereichert das Leben ihrer Menschen ungemein.
Gesundheit der Burma-Katze: Typische Krankheiten und Prävention
Obwohl Burma-Katzen im Allgemeinen eine recht gesunde Rasse mit einer guten Lebenserwartung (12-18 Jahre) sind, neigen sie zu einigen spezifischen genetischen und anderen Erkrankungen.
Genetische Erkrankungen
- Burmesischer Kopfdefekt (Burmese Head Defect – BHD): Eine schwere angeborene Fehlbildung des Schädels und des Gesichts, die nicht mit dem Leben vereinbar ist. Am häufigsten trat sie in amerikanischen Linien des modernen Typs auf. Dank der Entwicklung eines Gentests konnten verantwortungsbewusste Züchter dieses Problem in ihren Zuchtlinien erheblich reduzieren oder vollständig eliminieren. Wichtig: Fragen Sie beim Kauf eines Kätzchens unbedingt nach den BHD-Tests der Elterntiere.
- Familiäre Episodische Hypokaliämische Polymyopathie (FEHP): Eine Erbkrankheit, die aufgrund eines niedrigen Kaliumspiegels im Blut episodische Muskelschwäche verursacht. Die Symptome können von leichter Schwäche bis zur Unfähigkeit reichen, den Kopf zu halten oder zu gehen. Die Behandlung besteht in der Zugabe von Kalium zur Nahrung. Es gibt einen Gentest zur Identifizierung von Trägertieren.
- Felines Orofaziales Schmerzsyndrom (FOPS): Episodische Schmerzempfindungen im Mund- und Gesichtsbereich, die die Katze zu übermäßigem Lecken, Kauen und Reiben der Schnauze veranlassen. Oft ausgelöst durch Stress oder Zahndurchbruch. Die genaue Ursache ist unbekannt, die Behandlung erfolgt symptomatisch.
Andere häufige Probleme
- Diabetes Mellitus: Burma-Katzen haben eine erhöhte Anfälligkeit für Typ-2-Diabetes, insbesondere bei Übergewicht. Es ist wichtig, das Gewicht zu kontrollieren und eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen.
- Gingivitis und Zahnfleischerkrankungen: Wie viele Katzen können auch Burmesen unter Zahnfleischproblemen leiden. Regelmäßige Mundhygiene (Zähneputzen, Kontrollen) ist wichtig.
- Fettleibigkeit: Trotz ihrer Aktivität können Burmesen bei falscher Ernährung und unzureichender Bewegung Übergewicht entwickeln, was das Risiko für Diabetes und andere Probleme erhöht.
- Anfälligkeit für Feline Infektiöse Peritonitis (FIP): Einige Studien deuten auf eine möglicherweise erhöhte Anfälligkeit von Burmesen für FIP hin, obwohl diese Krankheit jede Rasse betreffen kann.
Prävention
Um die Gesundheit einer Burma-Katze zu erhalten, ist es wichtig:
- Ein Kätzchen von einem verantwortungsbewussten Züchter zu wählen, der seine Tiere auf genetische Erkrankungen (BHD, FEHP) testet.
- Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen, Impfungen und Parasitenbehandlungen sicherzustellen.
- Ein gesundes Gewicht durch eine ausgewogene Ernährung und ausreichend körperliche Aktivität zu halten.
- Auf die Mundhygiene zu achten.
- Eine sichere Umgebung zu schaffen und Stress zu minimieren. Dies trägt wesentlich zu ihrem Wohlbefinden bei.
Fellpflege der Burma-Katze und andere Aspekte des Groomings

Die Pflege einer Burma-Katze ist dank ihres einzigartigen Fells eine der einfachsten.
- Fellpflege: Das kurze, seidige Fell fast ohne Unterwolle erfordert minimale Pflege. Es genügt, einmal pro Woche mit der Hand, einem feuchten Tuch oder einem speziellen Gummihandschuh über das Fell zu streichen, um abgestorbene Haare zu entfernen und seinen natürlichen Glanz zu betonen. Einige Besitzer verwenden ein Stück Wildleder oder Seide zum „Polieren“. Bürsten ist normalerweise nicht erforderlich, und Furminatoren können die zarte Fellstruktur beschädigen. Burmesen haaren sehr wenig.
- Baden: Nicht regelmäßig erforderlich, nur bei starker Verschmutzung oder vor einer Ausstellung. Verwenden Sie nur spezielles Katzenshampoo.
- Krallenpflege: Wie bei allen Hauskatzen müssen auch bei Burmesen die Krallen regelmäßig (etwa alle 2-3 Wochen) mit einer speziellen Krallenschere gekürzt werden. Ein Kratzbaum ist unerlässlich.
- Ohrenpflege: Untersuchen Sie die Ohren regelmäßig auf Verschmutzungen oder Anzeichen einer Entzündung. Reinigen Sie bei Bedarf nur den sichtbaren Teil der Ohrmuschel mit einem feuchten Wattepad oder einer speziellen Lotion.
- Augenpflege: Die Augen der Burma benötigen normalerweise keine besondere Pflege. Achten Sie einfach auf ihre Sauberkeit und das Fehlen übermäßiger Absonderungen.
- Zahnpflege: Aufgrund der Anfälligkeit für Gingivitis ist eine regelmäßige Mundhygiene sehr wichtig. Ideal ist tägliches Zähneputzen mit einer speziellen Katzenzahnbürste und -pasta. Man kann auch spezielle Futtermittel oder Leckerlis zur Vorbeugung von Zahnstein verwenden. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind notwendig.
Training und Sozialisierung der Burma-Katze
Burma-Katzen gehören zu den intelligentesten und am leichtesten zu trainierenden Katzenrassen. Ihre Intelligenz, Neugier und der Wunsch, ihren Besitzern zu gefallen, machen den Trainingsprozess interessant und effektiv.
- Hohe Lernfähigkeit: Burmesen lernen schnell Hausregeln und gewöhnen sich leicht an die Katzentoilette und den Kratzbaum. Man kann ihnen verschiedene Tricks beibringen: Spielzeug apportieren, auf ihren Namen reagieren, einfache Befehle ausführen („Sitz“, „Gib Pfote“). Einige Besitzer gewöhnen ihre Burmesen sogar erfolgreich an Spaziergänge an der Leine.
- Trainingsmethoden: Am besten funktioniert die Methode der positiven Verstärkung – Lob, Zuneigung und leckere Belohnungen für korrektes Verhalten. Die Trainingseinheiten sollten kurz (5-10 Minuten), regelmäßig und spielerisch gestaltet sein, um das Interesse der Katze aufrechtzuerhalten. Strafen sind ineffektiv und können das Tier nur verängstigen.
- Sozialisierung: Eine frühe und richtige Sozialisierung ist sehr wichtig. Machen Sie das Kätzchen mit verschiedenen Menschen, Geräuschen und Umgebungen vertraut. Dies hilft, eine selbstbewusste, ruhige und freundliche Katze heranzuziehen. Da Burmesen gut mit anderen Tieren auskommen, können sie (unter Aufsicht und schrittweise) an andere Katzen oder Hunde gewöhnt werden.
- Umgang mit Neugier: Aufgrund ihrer großen Neugier können Burmesen in Schwierigkeiten geraten (in enge Stellen klettern, Schränke öffnen). Es ist wichtig, für Sicherheit im Haus zu sorgen und der Katze genügend legale Unterhaltung und Intelligenzspielzeug anzubieten, um ihre Energie und ihren Verstand in die richtigen Bahnen zu lenken. Spiel und Beschäftigung sind hier der Schlüssel.
Ernährung der Burma-Katze: Wichtige Empfehlungen
Burma-Katzen haben einen guten Appetit und neigen, wie bereits erwähnt, zu Übergewicht und Diabetes. Daher ist die richtige Ernährung für ihre Gesundheit von entscheidender Bedeutung.
- Futterqualität: Wählen Sie hochwertiges Futter der Super-Premium- oder Holistic-Klasse mit einem hohen Anteil an tierischem Eiweiß (Fleisch an erster Stelle der Zutatenliste) und einem geringen Anteil an Kohlenhydraten, insbesondere Getreide.
- Portionskontrolle: Dies ist die wichtigste Regel. Lassen Sie Futter nicht frei zugänglich stehen. Füttern Sie die Katze 2-3 Mal täglich mit streng abgemessenen Portionen, entsprechend Alter, Gewicht, Aktivitätsniveau und den Empfehlungen des Futterherstellers oder Tierarztes.
- Nassfutter: Die Aufnahme von Nassfutter (Dosen, Beutel) in die Ernährung ist sehr vorteilhaft. Es liefert zusätzliche Flüssigkeit (Vorbeugung von Nieren- und Harnwegsproblemen) und enthält normalerweise weniger Kohlenhydrate als Trockenfutter.
- Rohfütterung (BARF) oder selbstgekochtes Futter: Möglich, erfordert aber eine sorgfältige Planung und Beratung durch einen tierärztlichen Ernährungsberater, um eine ausgewogene Ration zu erstellen. Erfordert die Zugabe von Vitamin-Mineralstoff-Ergänzungen.
- Wasser: Sorgen Sie für ständigen Zugang zu frischem, sauberem Wasser.
- Leckerlis: Geben Sie Leckerlis nur in sehr begrenzten Mengen und berücksichtigen Sie deren Kaloriengehalt in der täglichen Gesamtration. Wählen Sie gesunde Optionen (z. B. getrocknete Fleischstückchen).
- Vermeiden Sie Essen vom Tisch: Menschliche Nahrung kann für Katzen schädlich oder sogar giftig sein.
Vor- und Nachteile der Burma-Katze
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Außerordentlich liebevoller und anhänglicher Charakter: starke Bindung an den Besitzer. | Sehr aufmerksamkeitsbedürftig: verträgt Einsamkeit schlecht, kann unter Trennungsangst leiden. |
| Hohe Intelligenz und Lernfähigkeit: leicht zu trainieren, kann Tricks lernen. | Übermäßige Neugier: kann in Schwierigkeiten geraten, benötigt Aufsicht und eine sichere Umgebung. |
| Lebenslanger Spieltrieb: aktiver und fröhlicher Begleiter. | Anfälligkeit für genetische Erkrankungen: BHD, FEHP, FOPS. |
| Verträgt sich gut mit Kindern und anderen Tieren: ausgezeichnetes Familientier. | Erhöhtes Risiko für Diabetes und Fettleibigkeit: erfordert strenge Futterkontrolle. |
| Minimale Fellpflege: haart kaum, benötigt kein häufiges Bürsten. | Ziemlich vokal: kann „gesprächig“ sein. |
| Elegantes Aussehen und einzigartiges seidiges Fell. | Zutraulichkeit gegenüber Fremden: nicht für Freigang geeignet. |
| „Ziegelstein in Seide“: angenehmes Gewicht beim Kuscheln. | Benötigt viel Interaktion und Stimulation: nicht geeignet für Menschen, die selten zu Hause sind. |
Interessante Fakten über Burma-Katzen

- Stammmutter: Alle modernen Burma-Katzen weltweit stammen von einer einzigen Katze ab – Wong Mau.
- „Ziegelstein in Seide gehüllt“: Diesen Spitznamen erhielt die Burma, weil sie dank ihrer kräftigen Muskulatur und ihres dichten Knochenbaus viel schwerer ist, als sie auf den ersten Blick aussieht. Ein überraschendes Schwergewicht!
- Goldene Augen: Die leuchtend goldene Augenfarbe ist eines der Markenzeichen der Rasse. Kätzchen werden mit blauen Augen geboren, die sich in den ersten Lebensmonaten allmählich gelb oder golden färben.
- Rolle bei der Entstehung anderer Rassen: Die Burma war die Grundlage für die Züchtung der Bombay-Katze (ähnlich einem Mini-Panther) und der Tonkanese-Katze (ein Zwischentyp zwischen Siam und Burma).
- Zwei Typen – eine Rasse?: Obwohl amerikanische und europäische Standards ein etwas unterschiedliches Aussehen beschreiben, betrachten die meisten großen felinologischen Organisationen sie als Variationen derselben Rasse. Einige Organisationen (z. B. die CFA) erlauben jedoch keine Kreuzungen zwischen diesen beiden Typen.
- Therapiekatzen: Dank ihres sanften und geselligen Charakters werden Burmesen manchmal in Programmen der tiergestützten Therapie eingesetzt.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ)
Sind Burma-Katzen hypoallergen? Nein, wie die meisten Katzen sind auch Burmesen nicht hypoallergen. Obwohl sie kurzes Fell haben und wenig haaren, wird die allergische Reaktion durch das Protein Fel d 1 ausgelöst, das im Speichel und in Hautabsonderungen enthalten ist, nicht durch das Fell selbst.
Eignen sich Burma-Katzen für Familien mit Kindern? Ja, Burmesen gelten dank ihres geduldigen, verspielten und sanften Charakters als eine der besten Katzenrassen für Familien mit Kindern. Sie tolerieren normalerweise die Aktivität von Kindern gut, aber es ist wichtig, Kindern beizubringen, den persönlichen Freiraum der Katze zu respektieren und vorsichtig mit ihr umzugehen.
Vertragen sich Burmesen mit Hunden und anderen Katzen? Normalerweise ja. Burmesen sind sehr sozial und kommen bei richtiger, schrittweiser Eingewöhnung gut mit anderen Katzen und freundlichen Hunden aus. Ein tierischer Begleiter kann ihnen sogar helfen, die Abwesenheit ihrer Besitzer leichter zu ertragen.
Wie „gesprächig“ sind Burma-Katzen? Sie sind ziemlich vokal und lieben es, mit Menschen zu „plaudern“, aber ihre Stimme ist normalerweise leiser und sanfter als die von Siamkatzen. Sie verwenden verschiedene Laute, um ihre Bedürfnisse und Emotionen auszudrücken.
Kann man eine Burma lange alleine lassen? Nein, das ist nicht empfehlenswert. Burma-Katzen sind sehr menschenbezogen und vertragen Einsamkeit schlecht. Wenn Sie viel Zeit außer Haus verbringen, ist diese Rasse möglicherweise nicht die beste Wahl, oder Sie sollten darüber nachdenken, ein zweites Tier als Gesellschaft anzuschaffen.
Was ist der Hauptunterschied zwischen der amerikanischen und der europäischen Burma-Katze? Die Hauptunterschiede liegen im Aussehen: Der amerikanische Typ ist stämmiger, mit einem runden Kopf und runden Augen; der europäische Typ ist eleganter, mit einem keilförmigen Kopf und mandelförmigen oberen Augenlinien. Der europäische Standard erkennt auch mehr Fellfarben an.
- Außerordentlich liebevoll und „hundeartig“
- Klug, verspielt, leicht auszubilden
- Das kurze glänzende Fell braucht kaum Pflege
- Aktiv, menschenbezogen
- Verträgt Einsamkeit überhaupt nicht
- Stimmfreudig und aufmerksamkeitsbedürftig
- Neigung zu Herzerkrankung (HCM) und Hypokaliämie
- Neigt bei Überfütterung zu Diabetes
| Tonkanese | Burmilla | Siamkatze | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 3–5,5 kg | 3,5–7 kg | 3–5 kg |
| Energie | 4.5 | 4 | 4.5 |
| Wohnung | 5 | 5 | 5 |
| Anfänger | 3.5 | 4 | 3 |
Kann man die Burma-Katze allein lassen?
Welches Wesen hat die Burma-Katze?
Was sind die wichtigsten Gesundheitsprobleme?
Standards CFA / TICA / WCF / FIFe (Burmese)
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