| Höhe | Widerristhöhe 13–27 cm |
| Gewicht | 4–9 kg |
| Lebenserwartung | 12–16 Jahre |
| FCI-Gruppe | 4 · Dachshunde |
| Herkunft | Deutschland |
Genaue Bewertungen
- Bandscheibenvorfall (IVDD) — Risiko Nr. 1
- Übergewicht (belastet den Rücken)
- Patellaluxation
- Progressive Retinaatrophie (PRA)
Es ist entscheidend, ein schlankes Gewicht zu halten — jedes Gramm zu viel belastet die Wirbelsäule. Strenge Portionen, Futter für kleine/mittlere Rassen, kein Füttern vom Tisch; eine Rampe statt Sprüngen aufs Sofa.
Seit alters her ist der Hund ein treuer und unersetzlicher Begleiter des Menschen. In der heutigen Welt gibt es eine riesige Vielfalt an Hunderassen, jede mit ihren einzigartigen Merkmalen und ihrer Geschichte. Um den vierbeinigen Freund zu wählen, der Ihr Leben perfekt ergänzt, ist es wichtig, die Besonderheiten der verschiedenen Rassen zu verstehen. Wenn Sie nicht nur einen Hund, sondern einen echten Begleiter suchen – liebevoll, energisch, intelligent, klein, aber mit einem großen und mutigen Herzen, dann sollten Sie den Dackel (Dachshund) in Betracht ziehen. Dieser einzigartige Jagdhund passt sich erstaunlich gut an alle Lebensbedingungen an, sei es eine Stadtwohnung oder ein Landhaus, und wird ein loyales Familienmitglied werden. Mehr über die Besonderheiten der Pflege, des Charakters und der Gesundheit dieser wunderbaren Rasse erfahren Sie auf Tvaryny.
Der Dackel: Ein kurzer Rasseüberblick

- Herkunft: Deutschland
- FCI-Klassifikation: Gruppe 4. Dachshunde.
- Jahr der ersten offiziellen Standarderwähnung: 1888 (Deutscher Teckelklub)
- Lebenserwartung: 12-16 Jahre
- Widerristhöhe (Standard): bis zu 35 cm (bestimmt durch den Brustumfang)
- Gewicht: Abhängig von der Größe (Kaninchen-Dackel bis 3,5 kg, Zwerg-Dackel bis 4 kg, Standard-Dackel bis 9-12 kg)
- Temperament: Mutig, neugierig, eigensinnig, treu, verspielt, intelligent
- Verwendung: Erdhund, Begleithund
Geschichte der Dackelrasse
Die Geschichte des Dackels reicht tief in die Jahrhunderte zurück, obwohl seine genaue Herkunft umstritten bleibt. Es wird angenommen, dass die Vorfahren des Dackels niedrigläufige deutsche Bracken waren. Abbildungen von kurzbeinigen Jagdhunden wurden sogar im Alten Ägypten (Epoche 18.–23. Jahrhundert v. Chr.) gefunden, und die antiken griechischen Historiker Xenophon und Arrian erwähnten ähnliche Hunde. Eine gezielte Züchtung der heutigen Dackelrasse begann jedoch deutlich später.
Deutschland wurde zum Schlüsselland in der Entwicklung der Rasse. Der Name „Dachshund“ bedeutet wörtlich „Dachshund“ (Dachs – Dachs, Hund – Hund), was direkt auf den ursprünglichen Verwendungszweck dieser Tiere hinweist – die Jagd auf Dachse, Füchse und andere Erdbauten bewohnende Tiere. Ihr einzigartiger Körper – lang, auf kurzen Beinen – war ideal für die Arbeit unter der Erde. Die ersten Erwähnungen von „Dachs“- oder „Erdhunden“ in deutschen Quellen datieren bereits auf das 16. bis 17. Jahrhundert.
Die systematische Zuchtarbeit begann im 18. Jahrhundert, und die offizielle Anerkennung erfolgte im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1888 wurde der Deutsche Teckelklub gegründet, der den ersten Rassestandard festlegte. Ursprünglich gab es nur die kurzhaarige Variante, doch später, durch Kreuzungen mit Spaniels und Schnauzern/Terriern, wurden entsprechend langhaarige und rauhaarige Dackel gezüchtet.
Interessanterweise entstanden die Miniaturvarianten (Zwerg- und Kaninchen-Dackel) später, wahrscheinlich unter Beteiligung von Toy Pinschern. Dies könnte einige Merkmale ihres Aussehens beeinflusst haben, zum Beispiel die stärker hervorstehenden Augen, was manchmal als Mangel angesehen wird.
Die Popularität des Dackels wuchs schnell, nicht nur in Deutschland, sondern auch darüber hinaus. Insbesondere in Großbritannien wurden sie durch Königin Victoria, die sie aus Deutschland mitbrachte, zu Lieblingen der königlichen Familie. Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs sank die Popularität der Rasse in englischsprachigen Ländern jedoch drastisch, da sie mit Deutschland assoziiert wurden. Glücklicherweise erlangten Dackel mit der Zeit ihre verdiente Beliebtheit weltweit zurück.
Wie der Dackel aussieht: Standard und Varianten

Der Dackel ist eine Rasse, die durch ihre Vielfalt beeindruckt. Das Hauptmerkmal ist der langgestreckte Körper auf kurzen, kräftigen Beinen. Es ist ein kleiner, aber robuster Hund mit gut entwickelter Muskulatur und breiter Brust. Die Vorderbeine sind massiver als die Hinterbeine, was eine Anpassung an das Graben von Bauten darstellt. Die Rückenlinie sollte gerade sein. Die Schnauze ist langgestreckt, mit einem minimal ausgeprägten Übergang von der Stirn zum Nasenrücken. Der FCI-Standard unterscheidet neun Hauptvarianten des Dackels, die nach zwei Parametern klassifiziert werden: Felltyp und Größe (bestimmt durch den Brustumfang im Alter von mindestens 15 Monaten).
Felltypen des Dackels
- Kurzhaar: Der älteste Typ. Das Fell ist kurz, dicht, glänzend und liegt eng am Körper an. Es erfordert minimale Pflege und schützt gut vor Schmutz und Feuchtigkeit.
- Langhaar: Das Fell ist weich, seidig, gerade oder leicht gewellt, länger an den Ohren, der Unterseite des Körpers, der Rückseite der Beine und am Schwanz (bildet eine „Fahne“). Erfordert regelmäßiges Bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden. Es wird angenommen, dass langhaarige Dackel ein ruhigeres Temperament haben als kurzhaarige.
- Rauhaar: Das Fell ist dicht, hart, drahtig, mit gut entwickelter Unterwolle. Charakteristische Merkmale sind dichte „Augenbrauen“, „Schnurrbart“ und „Bart“ an der Schnauze. Erfordert regelmäßiges Trimmen (Ausrupfen des abgestorbenen Deckhaars), um die richtige Struktur und das Aussehen zu erhalten. Rauhaar-Dackel gelten oft als die widerstandsfähigsten und eigensinnigsten.
Größen des Dackels
Die Größe des Dackels wird nicht durch die Widerristhöhe oder das Gewicht bestimmt (obwohl es Richtwerte gibt), sondern durch den Brustumfang, gemessen im Alter von mindestens 15 Monaten:
| Größe | Brustumfang (FCI) | Ungefähres Gewicht |
|---|---|---|
| Standard | Über 35 cm | bis 9-12 kg |
| Zwerg-Dackel (Miniatur) | 30-35 cm | 4-5 kg |
| Kaninchen-Dackel | Bis 30 cm | bis 3,5 kg |
Es ist wichtig zu beachten, dass die Klassifizierung in einigen Ländern (z. B. USA und Großbritannien) unterschiedlich sein kann und dort hauptsächlich Standard- und Miniatur-Dackel nach Gewicht unterschieden werden.
Fellfarben des Dackels
Dackel haben eine außergewöhnlich breite Farbpalette:
- Einfarbig: Rot (von hell-sandfarben bis satt mahagonirot), falb. Kleine weiße Abzeichen auf der Brust sind zulässig, aber nicht erwünscht.
- Zweifarbig: Schwarz-lohfarben, braun-lohfarben (schokoladenfarben), blau-lohfarben (grau), isabell-lohfarben (lila). Die Lohfarben sollten klar abgegrenzt und von sattem Rot oder Falb sein.
- Gefleckt (marmoriert, merle): Grundfarbe (schwarz, rot, grau) mit unregelmäßigen grauen oder beigefarbenen Flecken. Große Flecken sind unerwünscht. Keine der Farben sollte dominieren.
- Gestromt: Grundfarbe rot oder falb mit dunklen (schwarzen) Streifen.
Die Farbe Weiß, mit Ausnahme eines kleinen Brustflecks, gilt als schwerwiegender Fehler bei den meisten Farbschlägen, außer bei gefleckten, wo sie als kleine Flecken vorhanden sein kann.
Charakter des Dackels: Temperament und Verhalten

Der Dackel ist ein Hund mit einer großen Persönlichkeit in einem kleinen Körper. Sein Charakter ist ein lebendiger Cocktail aus Mut, Eigensinn, Neugier, Treue und Verspieltheit. Man sollte seine jagdliche Vergangenheit nicht vergessen: Die Instinkte des Verfolgens und Grabens sind bei Dackeln sehr stark ausgeprägt. Sie sind energisch, lieben aktive Spaziergänge, die Erkundung der Umwelt und sind bereit, ihre lange Nase in jede Ritze zu stecken.
Mut und Unabhängigkeit: Dackel sind furchtlos, manchmal bis zur Tollkühnheit. Sie können sich auf einen Gegner stürzen, der sie größenmäßig deutlich übertrifft, um ihr Territorium oder ihren Besitzer zu verteidigen. Diese Eigenschaft macht sie zu ausgezeichneten Wachhunden – sie werden immer mit lautem Bellen vor Fremden warnen. Gleichzeitig sind sie recht unabhängig und können manchmal sehr eigensinnig sein, besonders wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Interessen ignoriert werden.
Intelligenz und Cleverness: Dackel sind intelligente Hunde, die viele Wörter und Kommandos lernen können. Sie lernen schnell, aber ihr Eigensinn kann den Trainingsprozess erschweren. Sie sind auch bekannt für ihre List und Fähigkeit zur Manipulation, um das Gewünschte zu erreichen (z. B. Leckerlis zu erbetteln).
Treue und Geselligkeit: Trotz ihrer Unabhängigkeit binden sich Dackel sehr an ihre Familie und wählen oft einen „Hauptbesitzer“, dem sie grenzenlos ergeben sind. Sie sind liebevoll, lieben es, im Mittelpunkt zu stehen und Zeit mit Menschen zu verbringen. Die meisten Dackel verstehen sich gut mit Kindern, besonders wenn sie zusammen aufwachsen, und sind bereit, an deren Spielen teilzunehmen. Es ist jedoch wichtig, Kindern beizubringen, den Hund und seinen persönlichen Bereich zu respektieren.
Umgang mit anderen Tieren: Bei richtiger Sozialisierung können Dackel mit anderen Hunden und sogar Katzen auskommen. Ihr starker Jagdinstinkt kann jedoch eine Gefahr für kleine Haustiere (Nagetiere, Vögel) darstellen. Es ist wichtig, sie vorsichtig und unter Kontrolle an andere Haustiere heranzuführen.
Liebe zum Komfort: Dackel schätzen Gemütlichkeit. Sie lieben weiche Betten, Decken und machen es sich gerne auf dem Sofa oder Sessel des Besitzers gemütlich, indem sie sich unter eine Decke graben.
Bedürfnis nach Aktivität: Trotz ihrer kurzen Beine sind Dackel aktive Hunde, die regelmäßige Spaziergänge und geistige Herausforderungen benötigen. Sie lieben es zu rennen, zu spielen und neue Wege zu erkunden. Mangelnde Aktivität kann zu Übergewicht und Verhaltensproblemen führen.
Es ist wichtig zu beachten, dass jeder Hund individuell ist und der Charakter eines bestimmten Dackels je nach Felltyp (langhaarige sind oft ruhiger), Erziehung und Genetik etwas variieren kann. Die allgemeinen Rassemerkmale – Mut, Intelligenz und Treue – sind jedoch den meisten Vertretern eigen.
Gesundheit des Dackels: typische Krankheiten und Vorbeugung

Dackel gelten im Allgemeinen als recht robuste Hunde mit einer stabilen Psyche, die 12-16 Jahre alt werden können. Ihre einzigartige Körperstruktur (lange Wirbelsäule und kurze Beine) macht sie jedoch anfällig für bestimmte Gesundheitsprobleme. Das schwerwiegendste und häufigste Problem sind Bandscheibenerkrankungen (Dackellähme), oder auch Discopatie.
Bandscheibenerkrankungen (Discopatie / Dackellähme)
Dies ist eine degenerative Erkrankung, bei der die Bandscheiben ihre Elastizität verlieren, sich verschieben oder zerfallen können, wodurch Druck auf das Rückenmark ausgeübt wird. Dies verursacht starke Schmerzen, neurologische Störungen und kann in schweren Fällen zu einer teilweisen oder vollständigen Lähmung der Hinterbeine führen.
- Symptome der Discopatie:
- Unwilligkeit sich zu bewegen, zu springen (auf das Sofa, Treppen).
- Steifheit der Bewegungen, veränderter Gang.
- Krümmung des Rückens („Buckelrücken“).
- Winseln, Jaulen bei Berührung des Rückens oder beim Hochheben.
- Schwäche oder vollständige Lähmung der Hinterbeine.
- Verlust der Kontrolle über Blasen- und Darmentleerung.
- Risikofaktoren:
- Genetische Veranlagung: Dackel haben eine angeborene Chondrodystrophie, die eine frühe Degeneration der Bandscheiben begünstigt.
- Übergewicht: Übermäßiges Körpergewicht belastet die Wirbelsäule zusätzlich.
- Übermäßige körperliche Belastung: Sprünge aus der Höhe (Sofas, Sessel, Treppen), ruckartige Bewegungen.
- Verletzungen.
- Vorbeugung der Discopatie:
- Gewichtskontrolle: Füttern Sie den Hund nicht über, halten Sie ihn in optimaler körperlicher Verfassung. Dies ist der wichtigste Faktor zur Vorbeugung!
- Vermeidung von Sprüngen: Erlauben Sie dem Dackel nicht, von Möbeln zu springen, verwenden Sie Rampen oder gewöhnen Sie ihn daran zu warten, bis er heruntergehoben wird. Vermeiden Sie häufiges Treppensteigen und -steigen.
- Richtiges Hochheben: Heben Sie den Dackel an, indem Sie ihn mit einer Hand unter der Brust und mit der anderen unter dem hinteren Teil des Körpers stützen, wobei der Rücken gerade gehalten wird.
- Moderate körperliche Aktivität: Regelmäßige Spaziergänge an der Leine sind gut für die Stärkung der Rückenmuskulatur, aber vermeiden Sie übermäßige Belastungen und Spiele, die mit Sprüngen oder abrupten Drehungen verbunden sind.
- Verwendung eines Geschirrs: Einige Experten empfehlen die Verwendung eines Geschirrs anstelle eines Halsbandes, um den Druck auf den Halswirbelsäulenbereich zu reduzieren.
Bei Auftreten jeglicher Symptome einer Discopatie ist sofort ein Tierarzt aufzusuchen! Eine frühe Diagnose und Behandlung (konservativ oder chirurgisch) erhöhen die Heilungschancen erheblich.
Andere potenzielle Gesundheitsprobleme des Dackels
- Fettleibigkeit: Dackel neigen zu Übergewicht, was das Risiko für Discopatie und andere Probleme (Diabetes, Herzerkrankungen) erhöht.
- Augenprobleme: Progressive Retinaatrophie (PRA), Katarakt, Glaukom.
- Cushing-Syndrom: Eine hormonelle Störung.
- Epilepsie: Eine neurologische Erkrankung, die sich in Krämpfen äußert.
- Acanthosis nigricans: Eine spezifische Hauterkrankung bei Dackeln, die durch Verdunkelung und Verdickung der Haut, oft in den Achselhöhlen und der Leistengegend, gekennzeichnet ist.
- Zahnprobleme: Neigung zur Bildung von Zahnstein und Parodontitis.
- Herzerkrankungen.
- Diabetes mellitus.
Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen (mindestens einmal jährlich, für ältere Hunde zweimal jährlich), rechtzeitige Impfungen, Parasitenbehandlungen und eine aufmerksame Beobachtung jeglicher Verhaltens- oder Zustandsänderungen des Hundes tragen dazu bei, seine Gesundheit über viele Jahre zu erhalten.
Pflege des Dackels: Fell, Hygiene, Aktivität

Die Pflege eines Dackels ist nicht übermäßig kompliziert, hat aber je nach Felltyp und den allgemeinen Bedürfnissen der Rasse ihre Besonderheiten.
Fellpflege des Dackels
- Kurzhaar-Dackel: Benötigen minimale Pflege. Es reicht aus, das Fell 1-2 Mal pro Woche mit einem feuchten Tuch oder einem speziellen Handschuh abzuwischen, um abgestorbene Haare und Staub zu entfernen und den Glanz zu erhalten. Sie haaren mäßig.
- Langhaar-Dackel: Erfordern regelmäßiges Bürsten (2-3 Mal pro Woche, in der Haarungszeit täglich) mit einem Kamm und einer Bürste, um Verfilzungen zu vermeiden, insbesondere an den Ohren, unter den Achseln, an den „Hosen“ und am Schwanz. Gelegentliches Trimmen des Fells zwischen den Pfotenballen kann erforderlich sein.
- Rauhaar-Dackel: Benötigen regelmäßiges Bürsten (1-2 Mal pro Woche) und professionelles Trimmen (Ausrupfen des abgestorbenen Deckhaars) 2-4 Mal pro Jahr. Das Scheren mit der Maschine wird nicht empfohlen, da es die Fellstruktur zerstört, sie weich und stumpf macht und dem Hund seinen natürlichen Schutz nimmt. Es ist auch notwendig, Bart und Augenbrauen zu pflegen, um ihr ordentliches Aussehen zu erhalten.
Baden und Hygiene
- Baden: Baden Sie den Dackel bei Bedarf, wenn er wirklich schmutzig ist, und verwenden Sie spezielle Hundeshampoos. Zu häufiges Baden kann den natürlichen schützenden Fettfilm der Haut entfernen. Für Langhaar-Dackel können Conditioner verwendet werden, um das Kämmen zu erleichtern.
- Ohren: Da die Ohren des Dackels hängen, sind sie schlecht belüftet, was günstige Bedingungen für die Entwicklung von Infektionen schafft. Kontrollieren Sie die Ohrmuscheln regelmäßig (einmal pro Woche). Reinigen Sie sie mit einer speziellen Lotion und Wattepads nur bei sichtbaren Verschmutzungen. Achten Sie auf einen unangenehmen Geruch oder Rötungen – dies kann ein Zeichen für eine Ohrenentzündung sein. Bei langhaarigen Dackeln achten Sie darauf, dass keine Nahrung ins Fell an den Ohren gelangt.
- Augen: Kontrollieren Sie die Augen täglich. Kleine Sekretionen in den Augenwinkeln können mit einem sauberen, feuchten Tuch entfernt werden. Bei reichlichen Sekretionen, Rötungen oder Trübungen suchen Sie einen Tierarzt auf.
- Zähne: Dackel neigen zur Bildung von Zahnbelag und Zahnstein. Es wird empfohlen, die Zähne 2-3 Mal pro Woche (idealerweise täglich) mit einer speziellen Bürste und Zahnpasta für Hunde zu putzen. Es können auch spezielle Leckerlis und Spielzeuge zur Zahnreinigung verwendet werden. Eine regelmäßige Untersuchung der Maulhöhle beim Tierarzt ist obligatorisch.
- Krallen: Die Krallen von Dackeln wachsen recht schnell. Wenn sie sich bei Spaziergängen auf hartem Untergrund nicht auf natürliche Weise abnutzen, müssen sie regelmäßig (etwa alle 2-4 Wochen) mit einem speziellen Krallenschneider gekürzt werden. Bei Welpen wird das Verfahren häufiger durchgeführt. Wichtig ist, das Blutgefäß im Inneren der Kralle nicht zu verletzen. Wenn Sie unsicher sind, überlassen Sie diesen Vorgang besser einem Hundefriseur oder Tierarzt.
Aktivität und Spaziergänge
Dackel sind energiegeladene Hunde, die tägliche Spaziergänge (mindestens zweimal täglich für 30-40 Minuten) benötigen. Die Spaziergänge sollten aktiv sein, mit der Möglichkeit zu rennen (an einem sicheren Ort) und das Gelände zu erkunden. Denken Sie jedoch an das Risiko von Wirbelsäulenverletzungen: Vermeiden Sie Sprünge aus der Höhe und zu intensive Spiele mit abrupten Drehungen. Sorgen Sie zu Hause für ausreichend Spielzeug für den Dackel, damit er sein Bedürfnis nach Aktivität und Kauen befriedigen kann, ohne Ihre Sachen zu beschädigen.
Erziehung und Sozialisierung des Dackels

Die Erziehung eines Dackels kann gleichzeitig spannend und anspruchsvoll sein. Seine Intelligenz und Cleverness ermöglichen es ihm, Kommandos schnell aufzunehmen, aber sein Eigensinn und seine Unabhängigkeit erfordern von seinem Besitzer Geduld, Konsequenz und eine positive Herangehensweise.
Schlüsselprinzipien der Dackelerziehung
- Früh beginnen: Beginnen Sie mit der Ausbildung und Sozialisierung so früh wie möglich, buchstäblich ab den ersten Tagen des Welpen in Ihrem Zuhause.
- Positive Verstärkung: Dackel reagieren gut auf Belohnungen – Lob, Zärtlichkeit, Spiele und Leckerlis (verwenden Sie kleine Stücke spezieller Hunde-Leckerlis oder normales Futter). Bestrafung und Schreien sind in der Regel ineffektiv und können zu noch größerer Sturheit oder Angst führen.
- Kurze und interessante Einheiten: Dackel verlieren schnell die Konzentration. Führen Sie das Training in kurzen Einheiten (5-10 Minuten) mehrmals täglich durch. Gestalten Sie die Übungen lustig und spielerisch, um das Interesse des Hundes aufrechtzuerhalten.
- Konsequenz und Klarheit: Verwenden Sie klare, kurze Kommandos und seien Sie konsequent in Ihren Anforderungen. Alle Familienmitglieder sollten die festgelegten Regeln einhalten, um den Hund nicht zu verwirren.
- Geduld und Beharrlichkeit: Erwarten Sie keine sofortigen Ergebnisse. Ein Dackel kann Sie „auf die Probe stellen“. Seien Sie geduldig, aber hartnäckig, wiederholen Sie Kommandos ruhig und belohnen Sie das richtige Verhalten.
- Überwindung des Eigensinns: Wenn der Dackel sich weigert, ein Kommando auszuführen, bestehen Sie nicht mit Gewalt darauf. Versuchen Sie, einen Schritt zurückzugehen, ein einfacheres Kommando zu wiederholen, das er kennt, ihn zu belohnen und dann zum schwierigeren zurückzukehren. Manchmal reicht es aus, einfach die Motivation zu ändern oder eine Pause einzulegen.
Sozialisierung des Dackels
Eine frühe und richtige Sozialisierung ist für den Dackel äußerst wichtig, damit er zu einem ausgeglichenen und selbstbewussten Hund heranwächst. Machen Sie den Welpen von klein auf vertraut mit:
- Verschiedenen Menschen: Erwachsenen, Kindern unterschiedlichen Alters.
- Anderen Hunden: Ruhigen, gut erzogenen Hunden verschiedener Rassen und Größen (unter Aufsicht).
- Verschiedenen Orten und Geräuschen: Straße, Park, Verkehr, lauten Geräuschen der Stadt.
- Verschiedenen Situationen: Autofahrten, Tierarztbesuchen, Hundefriseurbesuchen.
Positive Erfahrungen im Welpenalter helfen, die Entwicklung von Ängsten und Aggressionen in der Zukunft zu vermeiden.
Grundkommandos und Fähigkeiten
- Stubenreinheit: Führen Sie den Welpen oft nach draußen, besonders nach dem Schlafen, Fressen und Spielen. Loben und belohnen Sie ihn, wenn er draußen sein Geschäft verrichtet.
- Grundkommandos: „Sitz“, „Platz“, „Steh“, „Komm“, „Fuß“, „Aus“ (oder „Nein“), „Decke“. Diese Kommandos sind für die Kontrolle des Hundes und seine Sicherheit unerlässlich.
- Gewöhnung an Leine und Geschirr/Halsband.
- Bellen kontrollieren: Dackel neigen zum Bellen. Bringen Sie ihm das Kommando „Ruhe“ oder „Gib Laut“ bei, um dieses Verhalten zu kontrollieren.
- Jagdinstinkte überwinden: Bringen Sie dem Hund bei, zuverlässig auf das Kommando „Komm“ zurückzukehren, um die Verfolgung von Katzen oder anderen Kleintieren beim Spaziergang zu vermeiden.
Wenn Sie Schwierigkeiten bei der Erziehung oder dem Verhalten Ihres Dackels haben, zögern Sie nicht, einen professionellen Hundetrainer um Hilfe zu bitten.
Ernährung des Dackels: Wichtige Empfehlungen

Die richtige Ernährung ist der Schlüssel zur Gesundheit, Langlebigkeit und zum Wohlbefinden Ihres Dackels. Besonderes Augenmerk sollte auf die Ration gelegt werden, da die Rasse zu Übergewicht und Wirbelsäulenproblemen neigt. Die Wahl der Fütterungsart – natürliches Futter oder fertiges Trocken-/Nassfutter – hängt von Ihren Möglichkeiten und Überzeugungen ab, aber in beiden Fällen ist es wichtig, bestimmte Regeln zu beachten.
Fütterung mit Fertigfutter
Dies ist eine bequeme und ausgewogene Option, da hochwertige Futtermittel bereits alle notwendigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien enthalten.
- Futterklasse: Wählen Sie Futter der Premium-, Super-Premium- oder Holistic-Klasse. Billiges Futter der Economy-Klasse enthält oft minderwertige Zutaten, viele Füllstoffe (Mais, Weizen) und künstliche Zusatzstoffe.
- Futterzweck: Es gibt spezielle Futtermittelserien für kleine Rassen, die deren Energiebedarf und Krokettengröße berücksichtigen. Es gibt auch Futter für Welpen, erwachsene, ältere Hunde, für Hunde mit empfindlicher Verdauung, Allergie- oder Übergewichtsneigung.
- Zusammensetzung: Achten Sie auf die ersten Zutaten in der Liste – es sollte Fleisch sein (konkrete Art angegeben: Huhn, Pute, Rind, Lamm) oder dehydriertes Fleisch, und nicht „Fleischnebenerzeugnisse“ oder Getreide. Maßgeblich ist nicht die Prozentzahl auf der Packungsvorderseite, sondern die Reihenfolge der Zutaten und die Deklaration als Alleinfutter für die passende Lebensphase. Dackel benötigen Eiweiß, um ihren Muskelkorsett zu erhalten.
- Dosierung: Halten Sie sich strikt an die Empfehlungen des Herstellers auf der Verpackung. Die Norm hängt vom Gewicht, Alter, Aktivitätsniveau des Hundes und dem Kaloriengehalt des Futters selbst ab. Nicht überfüttern! Trockenfutter quillt im Magen auf.
- Wasser: Beim Füttern mit Trockenfutter sollte der Hund immer freien Zugang zu frischem, sauberem Wasser haben.
Natürliche Fütterung
Wenn Sie sich für eine natürliche Fütterung entscheiden, erfordert die Zusammenstellung einer ausgewogenen Ration mehr Aufwand und Wissen. Feste Anteile, die für jeden Dackel gelten, gibt es nicht — sie hängen von Alter, Aktivität und Kastrationsstatus ab. Bei dieser Rasse zählt etwas anderes: Übergewicht lastet unmittelbar auf dem langen Rücken und erhöht das Risiko eines Bandscheibenvorfalls. Maßstab sind deshalb Körperkondition und ein stabiles Gewicht, nicht Prozentwerte in einer Tabelle.
| Produkt | Empfehlungen | Ungefährer Anteil in der Ration |
|---|---|---|
| Fleisch (Basis der Ration) | Fettarme Sorten: Rind, Pute, Huhn (wenn keine Allergie), Kaninchen. Gekocht oder gebrüht. Die Menge richtet sich nach Gewicht und Körperkondition des Hundes. | Grundlage der Ration |
| Innereien | Leber, Herz, Mägen (gut gekocht). 1-2 Mal pro Woche, als Ersatz für einen Teil des Fleisches. Reich an Vitaminen. | Teil der Fleischkomponente |
| Getreide | Buchweizen, Reis, manchmal Haferflocken, Gerste. Gut gekocht. | Deutlich weniger als Fleisch |
| Gemüse | Karotten, Kürbis, Zucchini, Brokkoli, Blumenkohl (roh gerieben oder gedünstet/gekocht). Etwas Pflanzenöl (Leinöl, Olivenöl) für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine hinzufügen. | Kleiner Anteil |
| Sauermilchprodukte | Magerquark, Kefir, Naturjoghurt ohne Zusätze. Separat vom Fleisch geben (zu einer anderen Mahlzeit). | Gelegentlich, nicht täglich |
| Fisch | Meeresfisch, fettarm, gekocht, sorgfältig von Gräten befreit. 1-2 Mal pro Woche anstelle von Fleisch. | Fleischersatz |
| Eier | Gekocht oder rohes Eigelb. 1-2 Mal pro Woche. | Geringe Menge |
Verbotene Produkte für den Dackel
- Süßigkeiten (Schokolade ist besonders giftig!).
- Geräuchertes, Wurst, fettiges Essen.
- Röhrenknochen (Hühner-, Fischknochen) – können den Verdauungstrakt verletzen.
- Zwiebeln, Knoblauch.
- Weintrauben, Rosinen.
- Avocado.
- Essen mit Gewürzen, Salz, scharf.
- Milch (verursacht bei erwachsenen Hunden oft Verdauungsstörungen).
- Teig, frisches Brot.
Fütterungsplan
Welpen werden häufiger gefüttert (4-6 Mal täglich), wobei die Anzahl der Mahlzeiten schrittweise reduziert wird. Einen ausgewachsenen Dackel (nach 10-12 Monaten) füttert man streng zweimal täglich – morgens und abends, am besten zur gleichen Zeit. Wenn der Hund das Futter nicht innerhalb von 15-20 Minuten frisst, sollte der Napf bis zur nächsten Fütterung weggenommen werden. Lassen Sie kein Futter frei zugänglich liegen. Füttern Sie den Hund nicht vom Tisch!
Gewichtskontrolle – ist ein entscheidender Punkt in der Ernährung des Dackels. Der Hund sollte schlank sein, mit leicht spürbaren Rippen bei der Palpation. Übergewicht – ist ein direkter Weg zu Wirbelsäulenproblemen und anderen Krankheiten.
Vor- und Nachteile der Dackelrasse
Wie jede Rasse hat auch der Dackel seine Vor- und Nachteile, die potenzielle Besitzer berücksichtigen sollten.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Kompakte Größe: Bequem in einer Wohnung zu halten. | Anfälligkeit für Wirbelsäulenprobleme (Dackellähme): Erfordert Vorsicht und Vorbeugung. |
| Treue und Liebe zur Familie: Bindet sich sehr an die Besitzer. | Eigensinn und Unabhängigkeit: Kann die Erziehung erschweren. Benötigt einen geduldigen und konsequenten Ansatz. |
| Hohe Intelligenz und Cleverness: Lernt schnell (wenn er will). | Neigung zum Bellen: Kann laut sein und auf Geräusche oder Fremde reagieren. |
| Verspielter und energischer Charakter: Ein wunderbarer Begleiter für aktive Menschen und Spiele. | Starker Jagdinstinkt: Kann kleine Tiere verfolgen, Löcher im Garten graben. Benötigt zuverlässige Kontrolle bei Spaziergängen. |
| Mut und Wachsamkeit: Trotz seiner Größe ein guter Wachhund. | Neigung zu Fettleibigkeit: Benötigt eine strenge Kontrolle der Ernährung und ausreichende Aktivität. |
| Vielfalt der Typen (Größe, Fell): Man kann einen Hund nach seinen Vorlieben auswählen. | Bedürfnis nach Sozialisierung: Ohne ausreichende Sozialisierung kann er misstrauisch gegenüber Fremden oder aggressiv gegenüber anderen Hunden sein. |
| Relativ unkomplizierte Pflege (besonders kurzhaarige): Benötigt keine tägliche, aufwendige Fellpflege (außer langhaarige und Trimmen bei rauhaarigen). | Die Liebe zum Komfort kann zu einem „Couch-Potato“-Lebensstil führen: Es ist wichtig, Aktivität zu gewährleisten. |
| Versteht sich gut mit Kindern (bei richtiger Erziehung beider). | Kann nachtragend sein: Mag keine grobe Behandlung. |
Bevor Sie sich einen Dackel zulegen, ist es wichtig, Ihre Möglichkeiten und Ihre Bereitschaft, Zeit für seine Erziehung, Pflege und die Gewährleistung der Sicherheit seiner spezifischen Körperhaltung aufzuwenden, realistisch einzuschätzen. Er ist ein wunderbarer Freund für verantwortungsbewusste Besitzer.
Interessante Fakten über Dackel
- „Dachshund“: Der Name der Rasse „Dachshund“ bedeutet wörtlich „Dachshund“ auf Deutsch und weist auf seinen ursprünglichen Verwendungszweck hin.
- Erstes olympisches Maskottchen: Ein Dackel namens Waldi war das erste offizielle Maskottchen der Olympischen Sommerspiele 1972 in München, Deutschland. Sein Design symbolisierte Ausdauer, Hartnäckigkeit und Agilität – Eigenschaften, die sowohl Sportlern als auch Dackeln eigen sind.
- Königliche Lieblinge: Dackel waren eine beliebte Rasse von Königin Victoria, was zu ihrer Popularität in Großbritannien beitrug.
- Symbol Deutschlands: Während des Ersten Weltkriegs wurde der Dackel in den Propagandamaterialien der Entente-Mächte zu einem inoffiziellen Symbol Deutschlands, was die Popularität der Rasse in den USA und Großbritannien negativ beeinflusste.
- Kunst und Dackel: Pablo Picasso liebte seinen Dackel namens Lump, der oft auf seinen Fotos erschien und sogar zum Prototyp einiger seiner Werke wurde. Andy Warhol hatte ebenfalls zwei Dackel, Archie und Amos, und stellte sie oft in seinen Werken dar.
- „Würstchenhund“: Der informelle Name „Wiener Dog“ oder „Sausage Dog“ entstand aufgrund der charakteristischen langen Körperform des Dackels.
- Neun Varianten: Offiziell gibt es 9 Varianten des Dackels (3 Felltypen x 3 Größen), was ihn zu einer der vielfältigsten Rassen macht.
- Dackelrennen: In einigen Ländern (z. B. Australien, USA) sind humorvolle Dackelrennen (Wiener Races) beliebt, bei denen diese kurzbeinigen Sprinter auf kurzen Distanzen gegeneinander antreten.
Häufig gestellte Fragen zur Dackelrasse
Eignet sich ein Dackel für das Leben in einer Wohnung?
Ja, dank ihrer kompakten Größe passen sich Dackel gut an das Leben in einer Wohnung an, vorausgesetzt, es gibt genügend tägliche Spaziergänge und Aktivität. Sie lieben Komfort und schätzen ein gemütliches Zuhause.
Haaren Dackel stark?
Der Grad des Haarens hängt vom Felltyp ab. Kurzhaarige Dackel haaren das ganze Jahr über mäßig. Langhaarige Dackel haaren saisonal und benötigen regelmäßiges Bürsten. Rauhaarige Dackel haaren am wenigsten, aber Trimmen.
Sind Dackel laut?
Dackel können recht laut sein. Sie haben eine bellende Stimme und neigen dazu, Fremde anzubellen, auf Geräusche hinter der Tür zu reagieren oder wenn ihnen langweilig ist oder sie etwas wollen. Eine frühe Erziehung und das Erlernen des Kommandos „Ruhe“ können helfen, diese Eigenschaft zu kontrollieren.
Ist ein Dackel leicht zu erziehen?
Dackel sind intelligent, aber eigensinnig. Das Training erfordert Geduld, Konsequenz und positive Verstärkung. Sie können schnell lernen, aber manchmal „tun sie so, als würden sie nicht hören“, wenn ein Kommando für sie uninteressant ist. Es ist wichtig, die richtige Motivation zu finden.
Verstehen sich Dackel mit Kindern?
Normalerweise ja. Dackel können wunderbare Begleiter für Kinder sein, besonders wenn sie zusammen aufwachsen. Es ist jedoch wichtig, dem Kind beizubringen, den Hund zu respektieren, ihn nicht beim Schlafen oder Fressen zu stören und ihm keinen Schmerz zuzufügen. Aufgrund des Risikos von Wirbelsäulenverletzungen dürfen kleine Kinder Dackel nicht hochheben.
Kann man einen Dackel lange allein zu Hause lassen?
Dackel sind sehr auf den Menschen fixiert und können unter Einsamkeit leiden, was sich manchmal in destruktivem Verhalten oder übermäßigem Bellen äußert. Es wird nicht empfohlen, sie regelmäßig den ganzen Arbeitstag allein zu lassen. Wenn dies unvermeidlich ist, sorgen Sie für einen sicheren Raum, Spielzeug und gewöhnen Sie den Hund schrittweise an Ihre Abwesenheit.
Wie kann man Wirbelsäulenproblemen bei Dackeln vorbeugen?
Das Wichtigste ist die Gewichtskontrolle, das Vermeiden von Sprüngen aus der Höhe, das richtige Hochheben des Hundes und moderate körperliche Belastung ohne ruckartige Bewegungen. Die Verwendung von Rampen für Möbel kann ebenfalls hilfreich sein.
Benötigt ein Dackel spezielle Kleidung?
Kurzhaarige Dackel, insbesondere Zwerg-Dackel, können bei kaltem Wetter aufgrund ihres kurzen Fells und der Nähe ihres Körpers zum Boden frieren. Bei Frost oder feuchtem Wetter benötigen sie möglicherweise einen warmen Overall oder Pullover.
Welche Rassen ähneln dem Dackel im Temperament oder Aussehen?
Obwohl der Dackel einzigartig ist, können einige Charakterzüge (z. B. Sturheit und Jagdinstinkte) bei Terriern gefunden werden. In Bezug auf geringe Größe und Begleithundqualitäten können sie mit Rassen wie dem Shih Tzu oder dem Pomeranian verglichen werden. Wenn Sie nach ähnlichen Jagdhunden suchen, sollten Sie den Basset Hound, den Alpenländischen Dachsbracke oder den Drever in Betracht ziehen.
Video über die Rasse
- Kompakt, für die Wohnung geeignet
- Mutig und treu
- Hervorragende „Klingel“ — wachsam
- Interessantes jagdliches Temperament
- Hohes Risiko für Bandscheibenvorfälle (IVDD)
- Eigensinn — schwierigere Erziehung
- Kläffend, gräbt gern
- Darf nicht springen/zunehmen
| Basset Hound | Welsh Corgi Pembroke | Jack Russell Terrier | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 33–38 cm | 25–30 cm | 25–30 cm |
| Energie | 3 | 4 | 5 |
| Wohnung | 4 | 4 | 3.5 |
| Anfänger | 3 | 3.5 | 3 |
Darf ein Dackel vom Sofa springen?
Warum bellen und graben Dackel?
Ist ein Dackel leicht zu erziehen?
FCI-Standard Nr. 148 · The Kennel Club
Für die Wohnung · Für Kinder · Für Anfänger · Aktive · Klügsten · Hypoallergen · Alle Rankings →
