Der tibetische Shih Tzu ist ein treuer, lebensfroher und äußerst liebenswerter Begleiter, der Einsamkeit vertreiben und unzählige glückliche Momente der Gemeinschaft schenken kann. Diese Rasse wird aufgrund ihres charakteristischen Aussehens und ihrer historischen Wurzeln oft als „Löwenhund“ oder „Chrysanthemenhund“ bezeichnet. Fast wörtlich aus dem Chinesischen übersetzt bedeutet „Shih Tzu“ (獅子) „Löwe“, was auf die edle Herkunft dieser winzigen Geschöpfe hinweist. Ihre Geschichte ist von Legenden umwoben und eng mit den Kaiserpalästen Chinas verbunden. Mehr über die faszinierende Geschichte und die Besonderheiten der Pflege dieser einzigartigen Hunde erfahren Sie hier auf Tvaryny.
Es ist schwierig, die genaue Herkunft dieser Rasse mit Sicherheit zu bestimmen, da ihre Geschichte Jahrhunderte zurückreicht. Es gibt mehrere Versionen. Der verbreitetsten zufolge sind die Vorfahren der modernen Shih Tzus der Lhasa Apso und der Pekingese, von denen sie ihr dichtes Fell, das flache Maul, das freundliche Wesen und die tiefe Zuneigung zu ihren Besitzern geerbt haben.
Shih Tzu: Kurzportrait der Rasse
Shih Tzu: Kurzportrait der Rasse · 12
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Herkunft | Tibet (Patronat - Großbritannien, Entwicklung - China) |
| Originalname | Shih Tzu (獅子 - „Löwe“) |
| Andere Namen | Tibetischer Löwenhund, Chrysanthemenhund, Shitzu, Shi-Tsu |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 9 (Gesellschafts- und Begleithunde), Sektion 5 (Tibetische Rassen), Nr. 208 |
| Lebenserwartung | 10–16 Jahre (im Durchschnitt 13–14 Jahre) |
| Größe am Widerrist | Ideal 25–27 cm, aber nicht weniger als 20 cm und nicht mehr als 28 cm |
| Gewicht | 4–8 kg (ideal 4.5–7.5 kg) |
| Temperament | Freundlich, unabhängig, intelligent, aktiv, wachsam, zärtlich, verspielt, manchmal stur |
| Fellpflege | Hoch (tägliches Bürsten, regelmäßiges Trimmen) |
| Körperliche Aktivität | Mäßig (kurze tägliche Spaziergänge, Spiele zu Hause) |
| Gesundheit | Anfälligkeit für bestimmte Probleme (Augen, Atmung, Zähne, Haut, Knie) |
| Zweck | Begleithund |
Interessante Fakten über die Rasse Shih Tzu
- „Löwenhunde“: Der Name „Shih Tzu“ bedeutet aus dem Chinesischen übersetzt „Löwe“. Sie wurden nicht nur wegen ihrer äußeren Ähnlichkeit (üppige Mähne) so genannt, sondern auch wegen ihrer Verbindung zu buddhistischen Legenden über Löwenwächter.
- Kaiserliche Lieblinge: Jahrhundertelang waren Shih Tzus ausschließlicher Besitz der chinesischen Kaiser und lebten im Luxus der Verbotenen Stadt. Der Diebstahl eines solchen Hundes wurde mit dem Tod bestraft.
- „Chrysanthemenhund“: Diesen Spitznamen erhielt die Rasse aufgrund des charakteristischen Haarwuchses im Gesicht, der an eine Chrysanthemenblüte erinnert.
- Nähe zu Wölfen: Einige DNA-Studien zeigen, dass Shih Tzus, zusammen mit anderen alten asiatischen Rassen, zu den engsten Verwandten des Wolfes unter den modernen Hunden gehören.
- Rettung der Rasse: Nach der kommunistischen Revolution in China war die Rasse fast ausgelöscht. Es wird angenommen, dass alle modernen Shih Tzus von nur 14 Hunden (7 Hündinnen und 7 Rüden) abstammen, die aus China gebracht und in Zuchtprogrammen im Westen eingesetzt wurden.
- „Buddhas Kuss“: Ein weißer Fleck auf dem Kopf bei gescheckten Shih Tzus wird manchmal als „Buddhas Kuss“ bezeichnet und gilt als Glückszeichen.
- Keine Sportler: Aufgrund ihrer Anatomie (kurze Beine, langer Körper, flaches Maul) eignen sich Shih Tzus nicht für intensive Hundesportarten wie Agility oder Flyball, können aber an Gehorsamkeits- oder Nasenarbeitswettbewerben teilnehmen.