Der Mops (Pug) ist eine Rasse, die oft mit dem lateinischen Ausdruck „multum in parvo“ beschrieben wird, was so viel bedeutet wie „viel in wenig“. Das bezieht sich sowohl auf seinen kompakten, muskulösen Körperbau als auch auf die riesige Persönlichkeit, die in diesem kleinen Körper steckt. Ungeachtet aller Erziehung und Kommandos wird er unweigerlich versuchen, sich im Bett seiner Besitzer breit zu machen. Wenn Sie sich mit dem warmen, weichen Bündel an Ihrer Seite abgefunden haben, werden Sie zum sanften Schnarchen dieses sturen kleinen Kerls einschlafen. Er würde das Sofa niemals gegen einen langen Spaziergang tauschen und lehnt einen Leckerbissen garantiert nie ab. Lesen Sie mehr darüber auf Tvaryny.
Der Mops: Kurzer Rasseüberblick und Eigenschaften

Der Mops: Kurzer Rasseüberblick und Eigenschaften · 6
| Eigenschaft | Werte für Rüden | Werte für Hündinnen |
|---|---|---|
| Herkunftsland | Großbritannien / China (Patronat) | Großbritannien / China (Patronat) |
| Gewicht (kg) | 6,5–10,5 kg | 6,0–8,5 kg |
| Widerristhöhe (cm) | 30–36 cm | 25–30 cm |
| Lebenserwartung | 12–15 Jahre | 12–15 Jahre |
| Felltyp | Kurz, glatt, dicht | Kurz, glatt, dicht |
| FCI-Gruppe | 9 (Gesellschafts- und Begleithunde) | 9 (Gesellschafts- und Begleithunde) |
Wie sieht ein Mops aus: Detaillierte Beschreibung

Der Mops ist ein kleiner, kräftiger Hund, dessen Erscheinungsbild massive Formen in kleinen Dimensionen wiedergibt. Er soll quadratisch und gedrungen wirken, der sogenannte „Cobby“-Typ. Er ist kein „fetter“ Hund, sondern ein muskulöser Athlet, nur eben sehr kompakt.
Kopf und Schnauze
Das Erste, was ins Auge fällt, sind die tiefen Hautfalten auf der breiten Stirn des Mopses. Diese sollten deutlich und tief, aber nicht übermäßig sein, um die Sicht nicht zu behindern. Die Augen des Mopses sind ein eigenes Universum: dunkel, rund, ziemlich groß, mit einer unbeschreiblichen sanften Sehnsucht und feuchtem Glanz. Der Blick eines Mopses stellt immer die Frage: „Ist es nicht Zeit für etwas zu essen?“.
Die Schnauze ist kurz, stumpf, quadratisch und nicht aufgeworfen. Ein charakteristisches Merkmal ist der leichte Vorbiss (der Unterkiefer steht etwas hervor), was dem Gesichtsausdruck eine gewisse Ernsthaftigkeit verleiht. Wenn Ihnen dieser Typus gefällt, Sie aber einen Hund mit etwas anderem Temperament oder anderer Größe suchen, lohnt sich ein Blick auf die Französische Bulldogge, die einen ähnlichen Schädelbau, aber Stehohren hat.
Körper und Fell
Der Hals des Mopses ist dick, stark und leicht gebogen, fast wie ein Kamm, was es ihm ermöglicht, seinen schweren Kopf stolz zu tragen. Die glatte Rute ringelt sich eng (ideal ist ein doppelter Ring) und liegt fest auf dem Rücken an. Die Hinterhand schaukelt beim Gehen leicht, was den typischen „rollenden Gang“ des Mopses erzeugt.
Das kurze, glänzende Fell, das den athletischen Körper des Kleinen bedeckt, fühlt sich sehr weich an. Der Rassestandard erkennt mehrere Farben an:
- Silber (Silver);
- Apricot (Apricot);
- Hellfalb (Fawn);
- Schwarz (Black).
Bei hellen Hunden muss zwingend eine klar definierte „Maske“ vorhanden sein - schwarze Färbung an Schnauze, Ohren, auf der Stirn in Form eines „Diamanten“ (Raute) sowie Muttermale an den Wangen. Ebenfalls erwünscht ist ein dunkler Streifen („Aalstrich“), der vom Hinterkopf bis zum Schwanz entlang der Wirbelsäule verläuft.
Wie pflegt man einen Mops richtig?

Natürlich erfordert der auf Klimaschwankungen empfindlich reagierende Mops eine reine Wohnungshaltung. Er kann nicht in einer Hütte oder einem Zwinger leben. Die Pflege eines Mopses ist ein tägliches Ritual, das ihm ein angenehmes Leben sichert.
Hygiene der Falten
Das Hauptaugenmerk der Pflege liegt auf den Falten im Gesicht Ihres Lieblings. In ihnen ist es warm und feucht, dort sammeln sich Staub, Tränenflüssigkeit und Essensreste - ein idealer Nährboden für Bakterien. Reinigen Sie die Haut unter den Falten wöchentlich (bei Hitze täglich) vorsichtig mit einem Wattepad und einer speziellen Lotion oder Chlorhexidin. Nach der Reinigung die Falte unbedingt trocken wischen! So bewahren Sie ihn vor dem Risiko von Entzündungen und Pilzbefall sowie vor möglichem unangenehmen Geruch.
Fellpflege und Haaren
Lassen Sie sich vom kurzen Fell nicht täuschen - Möpse haaren, und zwar intensiv. Besitzer scherzen, dass der Mops nur eine Haarwechselperiode pro Jahr hat - und die dauert 365 Tage. Bürsten Sie den Kleinen wöchentlich oder öfter mit einem Gummihandschuh oder einer Bürste aus Naturborsten (verwenden Sie den Furminator vorsichtig, um die zarte Haut nicht zu verletzen). Möpse mögen diese Prozedur gewöhnlich und empfinden sie als Massage.
Baden sollte man den Mops nicht zu oft, etwa einmal im Monat oder je nach Verschmutzungsgrad, unter Verwendung von hypoallergenen Shampoos. Trocknen Sie den Hund nach dem Bad gründlich ab, besonders an den Stellen, wo das Fell dicht anliegt, um einen „Treibhauseffekt“ zu vermeiden.
Interessante Fakten über Möpse
- Napoleons Frau und ihr Mops. Joséphine Bonaparte hatte einen Lieblingsmops namens Fortune. Als Joséphine im Gefängnis saß, übermittelte sie Napoleon geheime Nachrichten, die unter dem Halsband ihres Hundes versteckt waren, da er als einziger zu ihr gelassen wurde. Man sagt, dass Fortune Napoleon in der Hochzeitsnacht ins Bein gebissen hat.
- Geheimbund. Im 18. Jahrhundert gründeten katholische Freimaurer (denen der Papst verboten hatte, Freimaurer zu sein) den Mops-Orden. Sie wählten dieses Tier als Symbol für Treue und Zuverlässigkeit.
- Eine Gruppe von Möpsen. Im Englischen nennt man eine Gruppe von Möpsen „a grumble of pugs“, was man als „ein Grummeln von Möpsen“ übersetzen kann. Das beschreibt sehr treffend die Geräuschkulisse, wenn mehrere dieser Hunde zusammenkommen.
- Filmstars. Möpse spielen oft in Filmen mit. Der berühmteste Kino-Mops ist Frank aus dem Film „Men in Black“.