Der English Cocker Spaniel ist nicht nur ein Hund, er ist ein echtes Familienmitglied, ein energiegeladener Begleiter und ein unverbesserlicher Optimist. Dank der Kombination aus scharfem Verstand, beeindruckender Gelehrigkeit und einem fröhlichen Wesen wird die Erziehung dieses Hundes selbst für Anfänger zu einem reinen Vergnügen. Dieser sanfte und treue Vierbeiner findet leicht einen Draht zu allen Familienmitgliedern. Sein charmantes Äußeres und der berühmte „Spaniel-Blick“ können jeden zum Schmelzen bringen, besonders wenn er um einen Leckerbissen bettelt. Erfahren Sie mehr auf Tvaryny.
English Cocker Spaniel: Wichtige Informationen zur Rasse

| Herkunft | Großbritannien |
| Jahr der Anerkennung | 1892 |
| FCI-Gruppe | Gruppe 8 (Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde), Sektion 2 (Stöberhunde) |
| Lebenserwartung | 12–15 Jahre |
| Widerristhöhe (Rüden) | 39–41 cm |
| Widerristhöhe (Hündinnen) | 38–39 cm |
| Gewicht | 13–14,5 kg |
| Temperament | Energisch, verspielt, anhänglich, intelligent |
| Pflegeaufwand | Hoch |
| Aktivitätslevel | Hoch |
Geschichte und Herkunft
Die Geschichte des English Cocker Spaniels reicht Jahrhunderte zurück. Es wird angenommen, dass ihre Vorfahren, die „Spaniels“, bereits zur Zeit des Römischen Reiches aus Spanien auf die Britischen Inseln kamen (der Name „Spaniel“ leitet sich von „spanisch“ ab). Über Jahrhunderte hinweg wurden diese Hunde für die Jagd auf Federwild in dichtem Gestrüpp eingesetzt. Ihre Aufgabe war es, das Wild aufzustöbern und für den Jäger aufzuscheuchen. Anfangs wurden die Spaniels nicht in separate Rassen unterteilt, sondern nach ihrer Jagdart klassifiziert: „Landspaniels“ und „Wasserspaniels“.
Erst im 19. Jahrhundert begann die gezielte Aufteilung der Landspaniels nach Größe. Hunde aus demselben Wurf konnten unterschiedlichen Typen zugeordnet werden: Die größeren, über 11 kg schweren, wurden „Springer“ oder „Field Spaniels“ genannt (die Vorfahren der heutigen English Springer Spaniels), während die kleineren als „Cocker“ bezeichnet wurden. Der Name „Cocker“ leitet sich vom englischen Wort „woodcock“ (Waldschnepfe) ab, da diese kleinen und wendigen Hunde am häufigsten für die Jagd auf diesen Vogel eingesetzt wurden. Sie waren ideal für die Arbeit im dichten Unterholz, wo sich größere Hunde nur schwer bewegen konnten.
Die offizielle Anerkennung der Rasse erfolgte 1892, als der englische Kennel Club den English Cocker Spaniel endlich als eigenständige Rasse anerkannte. Seitdem begann seine Popularität nicht nur als Jagd-, sondern auch als Begleithund zu wachsen. Sein fröhliches Wesen, seine Treue und sein attraktives Äußeres haben die Herzen von Millionen Menschen weltweit erobert.
Aussehen des English Cocker Spaniels: Standard und Erscheinungsbild

Der English Cocker Spaniel ist ein harmonisch gebauter, kompakter und kräftiger Hund von sportlicher Statur. Sein Erscheinungsbild strahlt Energie und Lebensfreude aus. Ein wesentlicher Unterschied zu seinem engsten Verwandten ist, dass er etwas höher und nicht so gedrungen ist wie der Amerikanische Cocker Spaniel und zudem ein weniger dichtes Fell und eine nicht ganz so kurze Schnauze hat.
- Kopf: Klar konturiert, mit einem ausgeprägten Übergang von der Stirn zur Schnauze (Stop). Die Schnauze ist rechteckig und nicht spitz.
- Augen: Groß, aber nicht hervorstehend, von dunkelbrauner oder brauner Farbe, die mit der Fellfarbe harmoniert. Der Blick ist sehr ausdrucksstark, intelligent, sanft und ein wenig bittend – ein Markenzeichen der Rasse.
- Ohren: Tief auf Augenhöhe angesetzt. Sie sind lang, dünn, mit seidigem, glattem Haar bedeckt und reichen, wenn man sie nach vorne zieht, bis zur Nasenspitze. Dies ist eines der bekanntesten Merkmale der Rasse.
- Körper: Kräftig, kompakt, mit einer tiefen Brust und einer geraden Rückenlinie, die leicht zur Rute hin abfällt.
- Rute: Früher wurde die Rute traditionell etwa auf die Hälfte ihrer Länge kupiert, insbesondere bei Arbeitshunden, um Verletzungen im Gestrüpp zu vermeiden. Heute ist das Kupieren in vielen Ländern, einschließlich Deutschland, verboten, sodass man immer häufiger Cocker mit langen, fröhlich wedelnden Ruten sieht. Die Rute ist etwas unterhalb der Rückenlinie angesetzt, wird auf Rückenhöhe getragen und ist ständig in Bewegung.
- Fell: Glatt, seidig, mit leichter Befederung (längeres Haar) an Ohren, Brust, Bauch und Läufen. Das Fell sollte nicht zu dicht oder lockig sein, um den Hund bei der Jagd nicht zu behindern.
Fellfarben des English Cocker Spaniels
Die Farbpalette dieser Rasse ist außerordentlich breit. Man kann sie grob in zwei große Gruppen einteilen: einfarbig und mehrfarbig (particolour).
Einfarbige Varianten:
- Schwarz: Tiefes Schwarz ohne rötlichen Schimmer.
- Rot: Von hellem Gold bis zu sattem Dunkelrot.
- Leberfarben/Braun (Liver): Ein sattes Braun.
- Schwarz mit Loh (Black and Tan): Schwarz mit klaren, lohfarbenen Abzeichen über den Augen, an der Schnauze, an der Brust und an den Pfoten.
- Braun mit Loh (Liver and Tan): Analog zur vorherigen Farbe, aber die Grundfarbe ist Braun.
Mehrfarbige (Particolour) Varianten:
- Zweifarbig (Bicolour): Schwarz-weiß, rot-weiß, braun-weiß. Die Flecken sollten idealerweise gleichmäßig verteilt sein.
- Dreifarbig (Tricolour): Schwarz-weiß mit Loh, braun-weiß mit Loh.
- Schimmel (Roan): Bei dieser Färbung sind weiße Haare gleichmäßig mit farbigen gemischt, was einen „gesprenkelten“ Effekt erzeugt. Es gibt Blauschimmel (blue roan), Orangeschimmel (orange roan) und Braunschimmel (liver roan). Die Blauschimmel-Färbung ist eine der beliebtesten.
- Schimmel mit Loh: Blauschimmel mit Loh, Braunschimmel mit Loh.
Charakter: Ein Perpetuum Mobile und anhänglicher Freund

Das Hauptmerkmal des English Cockers ist sein unbändiger Optimismus und der „ewig wedelnde Schwanz“. Es sind sehr lebhafte, verspielte und aktive Hunde, die ständige Bewegung und geistige Auslastung benötigen. Ein trauriger Cocker ist ein Widerspruch in sich. Sie sind immer bereit für ein Abenteuer, sei es ein Spaziergang im Park, ein Ausflug in die Natur oder einfach nur ein Ballspiel.
Sie sind extrem menschenbezogen. Der English Cocker Spaniel baut eine tiefe Bindung zu seiner Familie auf und erträgt Einsamkeit nur schwer. Wird er für längere Zeit allein gelassen, kann er unter Trennungsangst leiden, was sich in destruktivem Verhalten und ständigem Bellen äußert. Dieser Hund möchte im Mittelpunkt stehen, an allen Familienaktivitäten teilnehmen und seinem Besitzer wie ein Schatten folgen. Oft wählen sie ein „Haupt“-Familienmitglied, lieben aber absolut jeden.
Ihre Freundlichkeit erstreckt sich nicht nur auf Menschen, sondern auch auf andere Tiere. Sie kommen gut mit anderen Hunden und Katzen aus, besonders wenn sie zusammen aufgewachsen sind. Ihr Jagdinstinkt kann sich jedoch im Umgang mit Kleintieren (Hamstern, Vögeln) zeigen, daher sollte die Vergesellschaftung mit Vorsicht erfolgen. Trotz seines jagdlichen Erbes ist der English Cocker kein idealer Wachhund. Er mag bellen, um die Ankunft von Gästen anzukündigen, wird sie aber höchstwahrscheinlich mit wedelndem Schwanz begrüßen.
Vor- und Nachteile
Bevor man sich einen solch aktiven Begleiter anschafft, ist es wichtig, alle Vor- und Nachteile abzuwägen. Die Wahl eines Hundes ist eine verantwortungsvolle Entscheidung, die Ihr Leben für die nächsten 12-15 Jahre beeinflussen wird. Zum Vergleich: Rassen mit einem anderen Verwendungszweck, wie der Rumänische Hirtenhund der Karpaten, erfordern völlig andere Haltungsbedingungen und einen anderen Umgang.
| Vorteile (+) | Nachteile (-) |
|---|---|
| Fröhliches und anhängliches Wesen. Idealer Begleiter für aktive Menschen und Familien. | Hoher Bewegungsdrang. Nicht für Stubenhocker geeignet, benötigt täglich lange Spaziergänge. |
| Hohe Intelligenz und Lernfähigkeit. Leicht zu erziehen, erfolgreich in verschiedenen Hundesportarten. | Neigung zu Trennungsangst. Erträgt Einsamkeit nur schwer. |
| Kompakte Größe. Eignet sich gut für die Haltung in einer Wohnung sowie in einem Haus. | Aufwendige Fellpflege. Benötigt regelmäßiges Bürsten, Trimmen und Schneiden. |
| Kommt gut mit Kindern und anderen Tieren aus. Ein wunderbarer Familienhund. | Neigung zu Übergewicht. Hat einen ausgezeichneten Appetit, was eine strikte Futterkontrolle erfordert. |
| Attraktives Aussehen. Elegantes Erscheinungsbild und eine große Vielfalt an Farben. | Anfälligkeit für bestimmte Erbkrankheiten. Erfordert Aufmerksamkeit für die Gesundheit. |
| Starker Jagdinstinkt (für Jagdliebhaber). | Starker Jagdinstinkt (kann Vögel und Kleintiere auf Spaziergängen jagen). |
Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung

English Cocker Spaniels sind im Allgemeinen eine gesunde Rasse, aber wie viele andere Rassen neigen auch sie zu bestimmten genetischen und erworbenen Krankheiten. Verantwortungsbewusste Züchter testen ihre Hunde auf Erbkrankheiten, um die Risiken für zukünftige Generationen zu minimieren.
- Augenerkrankungen: Progressive Retinaatrophie (PRA) und hereditäre Katarakt (grauer Star) sind die häufigsten Probleme. Beide Krankheiten führen zur Erblindung. Es gibt Gentests, um Träger dieser Krankheiten zu identifizieren. Auch Glaukom (grüner Star) und Hornhautdystrophie können auftreten.
- Familiäre Nephropathie (FN): Dies ist eine tödliche Nierenerkrankung, die junge Hunde betrifft und zu Nierenversagen führt. Glücklicherweise gibt es einen DNA-Test, mit dem Trägerhunde identifiziert und von der Zucht ausgeschlossen werden können.
- Hüftdysplasie: Obwohl diese Krankheit eher für große Rassen typisch ist, kommt sie auch bei Cockern vor. Es handelt sich um eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die zu Arthritis und Schmerzen führt.
- Otitis (Ohrenentzündung): Aufgrund der langen, hängenden Ohren, die schlecht belüftet sind, neigen Cocker stark zu Ohrenentzündungen. Regelmäßige Reinigung und Kontrolle der Ohren sind ein Muss für diese Rasse.
- Kardiomyopathie: Eine Erweiterung des Herzmuskels, die zu Herzinsuffizienz führen kann.
- Fettleibigkeit: Cocker neigen dazu, zu viel zu fressen und an Gewicht zuzunehmen. Fettleibigkeit wiederum kann Probleme mit den Gelenken, dem Herzen und Diabetes verursachen.
Die Vorbeugung besteht in der Auswahl eines Welpen von geprüften Züchtern, die Gesundheitsergebnisse der Elterntiere vorlegen, regelmäßigen Tierarztbesuchen, einer richtigen Ernährung und ausreichender körperlicher Aktivität.
Pflege des English Cocker Spaniels

Fellpflege: Schönheit, die Mühe erfordert
Das lange, seidige Fell des English Cockers ist sein ganzer Stolz, aber auch die größte Sorge für den Besitzer. Damit es gepflegt aussieht und nicht verfilzt, ist eine regelmäßige und sorgfältige Pflege erforderlich.
- Bürsten: Mindestens 3-4 Mal pro Woche, idealerweise täglich. Besondere Aufmerksamkeit sollte den Bereichen mit längerem Fell gewidmet werden: Ohren, Pfoten, Brust und der „Behang“. Dies hilft, abgestorbene Haare zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen.
- Schneiden und Trimmen: Ein professioneller Hundefriseur wird alle 6-8 Wochen empfohlen. Der Groomer schneidet das Fell nicht nur nach dem Rassestandard, sondern führt auch ein Trimmen durch – das Auszupfen abgestorbenen Deckhaars, was hilft, die korrekte Struktur und Farbe des Fells zu erhalten. Man sollte einen Cocker niemals komplett scheren, da dies die Fellstruktur dauerhaft ruinieren kann.
- Baden: Etwa einmal im Monat oder bei Bedarf, unter Verwendung spezieller Shampoos für langhaarige Hunde.
- Ohrenpflege: Dies ist der wichtigste Aspekt der Pflege. Überprüfen Sie die Ohren wöchentlich auf Rötungen, unangenehmen Geruch oder Schmutz. Reinigen Sie sie mit einer speziellen Lotion. Nach dem Baden oder Schwimmen trocknen Sie die Ohrmuschel immer gründlich ab.
Aktivität und Spaziergänge
Der English Cocker Spaniel ist ein Jagdhund, der erhebliche körperliche Auslastung benötigt. Zwei kurze Gänge „um den Block“ reichen ihm nicht. Ein vollwertiger Spaziergang sollte mindestens eine Stunde pro Tag dauern, mit der Möglichkeit, an einem sicheren Ort frei von der Leine zu laufen. Ideal sind zwei solche Spaziergänge pro Tag.
Sie lieben Wasser, also verbieten Sie Ihrem Hund nicht das Schwimmen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Cocker beschäftigen sich auch gerne mit Agility, Flyball, Obedience oder einfachem Apportieren. Ein gelangweilter Cocker, der nicht genug ausgelastet wird, kann unkontrollierbar werden und anfangen, Dinge im Haus zu zerstören.
Erziehung und Sozialisierung

Dank ihrer hohen Intelligenz und ihres Wunsches, dem Besitzer zu gefallen („will to please“), sind English Cocker Spaniels leicht zu erziehen. Sie lernen Befehle schnell und führen sie gerne aus. Ihre Klugheit hat jedoch auch eine Kehrseite – sie können gerissen sein und ihren Besitzer manipulieren, insbesondere mit ihrem charmanten Blick. Daher sind bei der Erziehung Konsequenz und Beharrlichkeit gefragt.
Eine frühe Sozialisierung ist sehr wichtig. Der Welpe muss mit verschiedenen Menschen, Geräuschen, Orten und anderen Tieren vertraut gemacht werden. Dies hilft, einen selbstbewussten und ausgeglichenen Hund heranzuziehen. Die Trainingsmethoden sollten auf positiver Verstärkung (Leckerlis, Lob) basieren, da Cocker empfindlich auf Schreien und grobe Behandlung reagieren.
Ernährung: Wie man den grenzenlosen Appetit kontrolliert?

Ein Markenzeichen des English Cocker Spaniels ist sein grenzenloser Appetit. Dieser Hund ist bereit, immer und alles zu fressen, was auch nur entfernt an Futter erinnert, einschließlich ungenießbarer Dinge auf der Straße. Das macht sie extrem anfällig für Fettleibigkeit. Daher ist die Kontrolle der Ernährung eine der Hauptaufgaben des Besitzers.
Die Grundlage der Ernährung kann sowohl ein hochwertiges Trockenfutter der Premium- oder Super-Premium-Klasse als auch eine naturnahe Fütterung (z.B. BARF) sein. Wichtig ist, die auf der Futterverpackung angegebene oder vom Tierarzt berechnete Tagesration strikt einzuhalten. Geben Sie dem bittenden Blick nicht nach und füttern Sie den Hund nicht vom Tisch.
Ein weiteres Problem beim Füttern sind die langen Ohren, die ständig im Napf landen. Um dies zu vermeiden, verwenden Sie spezielle hohe und schmale Näpfe für Spaniels oder binden Sie die Ohren während des Fressens mit einem weichen Haargummi zurück oder setzen Sie eine spezielle Fresshaube (Snood) auf.
| Produktgruppe | Beispiele |
|---|---|
| Fleisch (Grundlage der Ration) | Mageres Rindfleisch, Pute, Huhn (ohne Knochen), Innereien (Herz, Pansen). |
| Getreide/Kohlenhydrate | Reis, Buchweizen. |
| Gemüse | Karotten, Kürbis, Zucchini, Brokkoli (gekocht oder roh). |
| Milchprodukte | Fettarmer Kefir, Joghurt ohne Zusatzstoffe, Hüttenkäse (in kleinen Mengen). |
| Fette | Pflanzenöl (1 Teelöffel pro Tag), Fischöl. |
Der English Cocker Spaniel und seine Verwandten
Die Welt der Spaniels ist sehr vielfältig. Am häufigsten wird der English Cocker mit seinem amerikanischen „Cousin“ verwechselt. Es gibt jedoch auch andere ähnliche Rassen. Zum Beispiel der Field Spaniel, der ein enger Verwandter ist, aber etwas größer ist und überwiegend eine einfarbige, dunkle Fellfarbe hat. Es ist wichtig, die Unterschiede zu verstehen, besonders bei der Auswahl eines Hundes. Der Hauptunterschied zwischen dem Englischen und dem Amerikanischen Cocker Spaniel liegt im Kopfaufbau (beim „Amerikaner“ ist er stärker gewölbt, mit einer kürzeren Schnauze und ausdrucksvolleren Augen) und in der Fellqualität (beim „Amerikaner“ ist es viel dichter und länger), was ihn zu einem besseren Showhund, aber auch pflegeintensiver macht.
Interessante Fakten über die Rasse
- Der erste Hund, der lernte, Krebserkrankungen am Geruch zu erkennen, war ein English Cocker Spaniel namens Tangle.
- Die berühmte Figur Susi aus dem Disney-Film „Susi und Strolch“ ist ein Amerikanischer Cocker Spaniel, aber ihre Eleganz und ihre Charakterzüge ähneln in vielerlei Hinsicht den „Engländern“.
- Der Herzog und die Herzogin von Cambridge, Prinz William und Kate Middleton, sind glückliche Besitzer eines English Cocker Spaniels namens Lupo, was die Popularität der Rasse in Großbritannien erheblich steigerte.
- Die Schuhmarke „Sperry Top-Sider“ entstand, nachdem ihr Gründer Paul Sperry bemerkte, wie sein Cocker Spaniel namens Prince mühelos über Eis lief, und beschloss, eine Schuhsohle mit einem ähnlichen Muster wie die Ballen der Hundepfoten zu entwerfen.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ)
Eignen sich English Cocker Spaniels für die Haltung in einer Wohnung?
Ja, dank ihrer kompakten Größe fühlen sie sich in einer Wohnung sehr wohl, aber unter einer wichtigen Bedingung – ausreichend tägliche körperliche und geistige Auslastung. Ohne lange Spaziergänge können sie destruktiv werden.
Haaren sie stark?
Ja, der Haarausfall ist moderat, aber konstant. Regelmäßiges Bürsten hilft, diesen Prozess unter Kontrolle zu halten und die Menge an Haaren im Haus zu reduzieren.
Bellen sie viel?
Cocker können ziemlich „gesprächig“ sein. Sie bellen, wenn sie glücklich sind, wenn jemand kommt, wenn sie spielen wollen oder wenn sie sich langweilen. Eine konsequente Erziehung von klein auf hilft, übermäßiges Bellen zu kontrollieren.
Ist die Pflege eines English Cocker Spaniel-Welpen schwierig?
Wie jeder Welpe erfordert auch ein kleiner Cocker viel Aufmerksamkeit, Geduld und Zeit für Erziehung und Sozialisierung. Es ist wichtig, ihn von den ersten Tagen an an Pflegeroutinen wie Bürsten, Ohren- und Pfotenkontrolle zu gewöhnen, damit dies im Erwachsenenalter keine Probleme verursacht.
