Die Deutsche Dogge ist eine Rasse, die Majestät, Adel und unglaubliche Treue verkörpert. Diese riesigen, aber anmutigen Hunde, bekannt als „sanfte Riesen“, sind wunderbare Begleiter für die ganze Familie. Trotz ihrer beachtlichen Größe sind sie nicht für das Leben im Freien oder im Zwinger geschaffen. Ihr kurzes Fell ohne Unterwolle macht sie anfällig für Kälte und schlechtes Wetter, daher ist die Deutsche Dogge ausschließlich ein Haustier für drinnen. In diesem detaillierten Überblick, erstellt von den Experten von Tvaryny, werden wir alle Aspekte dieser einzigartigen Rasse beleuchten, von der Geschichte ihrer Herkunft bis zu den Besonderheiten der Pflege und Gesundheit.
Die idealen Bedingungen für eine Deutsche Dogge sind ein Privathaus mit Zugang zu einem eigenen Grundstück, doch sie können sich auch in einer großen Wohnung wohlfühlen, vorausgesetzt, es gibt ausreichend Auslauf. Es sind äußerst liebevolle und zärtliche Hunde, die sich hervorragend mit Kindern verstehen und ihnen eine erstaunliche Geduld entgegenbringen. Gleichzeitig machen ihr imposantes Aussehen und ihr tiefes Bellen sie zu ausgezeichneten Wächtern, die stets bereit sind, ihre Familie zu beschützen, obwohl ihnen angeborene Aggression fremd ist.
Deutsche Dogge: Kurzübersicht der Rasse

| Merkmal | Beschreibung |
| Rassenname | Deutsche Dogge (Great Dane) |
| Herkunftsland | Deutschland |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 2 (Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen), Sektion 2.1 (Molossoide, doggenartige Hunde). Standard Nr. 235. |
| Lebenserwartung | 7-10 Jahre |
| Widerristhöhe | Rüden: ab 80 cm, Hündinnen: ab 72 cm |
| Gewicht | Rüden: 54-90 kg, Hündinnen: 45-59 kg |
| Temperament | Freundlich, loyal, ruhig, selbstbewusst, nicht aggressiv, sanft zu Kindern, aber Fremden gegenüber zurückhaltend. |
| Verwendung | Begleithund, Wachhund, Familienhund. |
Geschichte der majestätischen Deutschen Dogge
Die Geschichte der Deutschen Dogge reicht Jahrhunderte zurück, obwohl ihr heutiges Aussehen und ihr Name relativ neu sind. Als Vorfahren der modernen Doggen gelten die alten molossoiden Hunde, die bereits im Römischen Reich eingesetzt wurden. Die direkten Vorfahren der Rasse sind jedoch die großen und kräftigen „Bullenbeisser“ und „Hatz- und Saurüden“ (Jagdhunde für die Wildschweinjagd), die eine Mischung aus dem kräftigen Englischen Mastiff und einem schnellen Windhund darstellten.
Ab dem 16. Jahrhundert begann man in Deutschland gezielt mit der Zucht dieser großen Hunde, indem man die stärksten und elegantesten Exemplare aus England importierte. Lange Zeit herrschte Verwirrung bei den Namen: Man nannte sie Ulmer Doggen, Dänische Doggen, Englische Doggen, obwohl Dänemark keinerlei Bezug zu ihrer Herkunft hat. Der Name „Dänische Dogge“ wurde oft für weniger kräftige, aber elegantere Vertreter verwendet.
Ein entscheidender Moment in der Geschichte der Rasse war im Jahr 1878 in Berlin, als ein Komitee von sieben angesehenen Züchtern und Richtern unter der Leitung von Dr. Bodinus beschloss, all diese Variationen unter dem einheitlichen Namen — Deutsche Dogge — zusammenzufassen. Dies war der erste Schritt zur Anerkennung als nationale Rasse Deutschlands. Im Jahr 1880 wurde der erste Rassestandard festgelegt, und 1888 wurde in Berlin der Deutsche Doggen-Club 1888 e.V. gegründet, der sich bis heute mit Fragen des Standards und der Zucht befasst. Seitdem haben die Züchter an der Verbesserung der Rasse gearbeitet, um nicht nur einen gigantischen Hund zu schaffen, sondern eine harmonische Kombination aus Kraft, Majestät und Eleganz, wie wir sie heute kennen.
Rassestandard und Erscheinungsbild der Deutschen Dogge

Die Deutsche Dogge ist ein wahrer Apollo unter den Hunden. Ihr Erscheinungsbild besticht durch eine harmonische Kombination aus Kraft, Stärke und Eleganz. Es ist ein Hund mit gut entwickelter Muskulatur, edlen Körperlinien und einer stolzen Haltung. Der Geschlechtsdimorphismus ist deutlich ausgeprägt: Rüden sind deutlich massiger und größer als Hündinnen.
Kopf und Fang
Der Kopf der Deutschen Dogge ist eines der Schlüsselmerkmale der Rasse. Er ist lang, schmal, ausdrucksvoll und hat klare Linien. Die Länge des Fangs und des Schädelteils sollte ungefähr gleich sein. Der Übergang von der Stirn zum Fang (Stop) ist deutlich ausgeprägt. Der Fang ist tief und rechteckig. Die Lefzen sind herabhängend (Hängelefzen), aber nicht übermäßig. Die Augen sind mittelgroß, mandelförmig, mit einem lebhaften, intelligenten und freundlichen Ausdruck. Die Augenfarbe ist überwiegend dunkel, obwohl bei blauen Doggen hellere Nuancen zulässig sind. Die Ohren sind hoch angesetzt, hängend, mittelgroß. Früher wurden die Ohren traditionell kupiert, um ihnen eine spitze Form zu verleihen, aber heute ist das Kupieren in den meisten Ländern, einschließlich Deutschland, verboten, und die Hunde haben natürliche, dreieckige Ohren.
Körper und Gliedmaßen
Der Hals ist lang, muskulös, mit einem eleganten Bogen, ohne Wamme. Der Widerrist ist gut ausgeprägt und geht in einen kurzen und kräftigen Rücken über, der leicht zur Kruppe abfällt. Die Lenden sind breit und muskulös. Die Brust ist breit und tief, reicht bis zu den Ellenbogengelenken und hat einen gut entwickelten Vorderteil. Der Bauch ist mäßig aufgezogen. Die Rute ist hoch angesetzt, dick an der Basis und verjüngt sich zum Ende hin, im Ruhezustand hängt sie herab. Die Gliedmaßen sind kräftig, gerade und parallel, mit gut entwickelter Muskulatur, was einen kraftvollen und gleichzeitig federnden Gang gewährleistet.
Fell und Farbe
Das Fell der Deutschen Dogge ist sehr kurz, dicht, glatt und glänzend, ohne Unterwolle. Der FCI-Standard erkennt drei separate Farbgruppen an, die unabhängig voneinander gezüchtet werden:
| Farbgruppe | Beschreibung |
|---|---|
| Gelb und gestromt | Gelb: von hellgoldgelb bis tief goldgelb. Schwarze Maske erwünscht. Gestromt: Grundfarbe gelb mit deutlichen schwarzen Streifen, die in Richtung der Rippen verlaufen. Schwarze Maske erwünscht. |
| Schwarz und gefleckt (Harlekin) | Gefleckt (Harlekin): Grundfarbe reinweiß mit unregelmäßig verteilten schwarzen „gerissenen“ Flecken am ganzen Körper. Graue oder braune Flecken sind unerwünscht. Schwarz: tief glänzend schwarze Farbe. Weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind zulässig (Manteldogge). |
| Blau | Reine stahlblaue Farbe. Weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind zulässig. |
Charakter und Temperament: Ein sanfter Riese in Ihrem Zuhause
Hinter dem imposanten Äußeren der Deutschen Dogge verbirgt sich eine außerordentlich freundliche, ruhige und treue Seele. Sie ist eine der wenigen Riesenrassen, die sich hervorragend als Familienhund eignet. Sie bauen eine sehr enge Bindung zu ihren Besitzern auf und streben danach, vollwertige Familienmitglieder zu sein. Eine Dogge lange allein zu lassen, ist eine schlechte Idee, da sie unter Trennung leiden und destruktives Verhalten zeigen können.
Deutsche Doggen lieben Kinder und behandeln sie mit erstaunlicher Zärtlichkeit und Geduld. Aufgrund ihrer enormen Größe können sie jedoch versehentlich ein kleines Kind beim Spielen anstoßen oder umwerfen. Daher sollte jede Interaktion stets von Erwachsenen beaufsichtigt werden. Mit anderen Tieren kommen Doggen, bei früher Sozialisierung, in der Regel gut aus, besonders wenn sie zusammen aufwachsen. Fremden gegenüber verhalten sie sich zurückhaltend und wachsam, aber ohne Aggression. Ihr tiefes Bellen und ihre beachtliche Größe reichen in der Regel aus, um jeden mit schlechten Absichten abzuschrecken.
Vor- und Nachteile der Rasse Deutsche Dogge
Bevor Sie sich einen solchen Riesen anschaffen, ist es wichtig, alle „Pro“ und „Kontra“ abzuwägen. Eine Deutsche Dogge ist nicht nur Freude, sondern auch eine große Verantwortung.
| ✅ Vorteile | ❌ Nachteile |
|---|---|
| Majestätisches und elegantes Erscheinungsbild | Sehr kurze Lebenserwartung (7-10 Jahre) |
| Treuer und liebevoller Begleiter | Hohe Haltungskosten (Futter, Tierarztleistungen) |
| Sanft und geduldig mit Kindern | Benötigt viel Platz im Haus und Auto |
| Guter Wachhund, der keine grundlose Aggression zeigt | Anfälligkeit für ernsthafte Erbkrankheiten |
| Hohe Intelligenz und Lernfähigkeit | Sabbern, besonders nach dem Trinken und Fressen |
| Minimaler Pflegeaufwand für das Fell | Kann ungeschickt sein und durch seine Größe versehentlich Schaden anrichten |
| Ruhig und unaufdringlich zu Hause | Benötigt frühe und konsequente Sozialisierung und Erziehung |
Pflege der Deutschen Dogge: Wichtige Aspekte
Fellpflege und Grooming
Die Pflege des kurzen Fells der Deutschen Dogge ist unkompliziert. Es genügt, es einmal pro Woche mit einem Gummistriegel oder einer Bürste abzuwischen, um abgestorbene Haare zu entfernen und den Glanz zu erhalten. Der Fellwechsel ist moderat. Baden sollte man eine Dogge nur bei dringender Notwendigkeit, da häufige Wasserprozeduren die natürliche Schutzschicht der Haut abwaschen können, was zu Trockenheit und Reizungen führen kann. Nach Spaziergängen bei schmutzigem Wetter reicht es aus, die Pfoten und den Bauch mit einem feuchten Tuch abzuwischen.
Haltungsbedingungen und körperliche Auslastung
Die Deutsche Dogge ist ein Hund für das Haus. Idealerweise benötigt sie ein geräumiges Haus mit einem eingezäunten Garten. In einer Wohnung kann sie auch leben, aber nur unter der Bedingung, dass ihr zwei bis drei lange Spaziergänge täglich (insgesamt mindestens 1,5-2 Stunden) ermöglicht werden. Es ist wichtig zu beachten, dass Welpen und junge Hunde bis zu 1,5-2 Jahren keine übermäßige Belastung (Springen, Treppensteigen) ausgesetzt werden sollten, da sich ihre Gelenke noch entwickeln. Für erwachsene Hunde eignen sich gemütliche Spaziergänge, leichtes Joggen oder Ballspiele. Sie begleiten Sie gerne bei Wanderungen in der Natur. Der Schlafplatz für die Dogge sollte mit einer dicken orthopädischen Matratze ausgestattet sein, um Gelenkprobleme und die Bildung von Liegeschwielen zu vermeiden.
Pflege von Augen, Ohren und Krallen
Überprüfen Sie regelmäßig die Augen und Ohren Ihres Lieblings. Die Augen sollten bei Bedarf mit einem weichen, in spezieller Lotion getränkten Tuch abgewischt werden. Die Ohren werden mit einem in Ohrenreiniger getränkten Wattepad gereinigt, wobei Schmutz nur von den sichtbaren Teilen entfernt wird. Krallen, falls sie sich nicht auf natürliche Weise abnutzen, müssen alle 3-4 Wochen geschnitten werden. Es ist auch wichtig, auf die Mundhygiene zu achten und die Zähne regelmäßig mit einer speziellen Zahnpasta für Hunde zu putzen.
Gesundheit der Deutschen Dogge: Typische Krankheiten und Prävention

Leider zeichnen sich Deutsche Doggen nicht durch robuste Gesundheit und Langlebigkeit aus. Besitzer sollten besonders auf den Gesundheitszustand ihres Lieblings achten, insbesondere nach dem 5. Lebensjahr. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt sind obligatorisch.
- Magendrehung (Blähungen): Dies ist ein akuter und lebensbedrohlicher Zustand, typisch für Riesenrassen mit tiefem Brustkorb. Um das Risiko zu minimieren, füttern Sie den Hund 2-3 Mal täglich in kleinen Portionen, verwenden Sie spezielle Näpfe, die das Fressen verlangsamen, und belasten Sie den Hund niemals direkt nach dem Fressen körperlich.
- Hüft- und Ellbogendysplasie: Eine weit verbreitete Erbkrankheit. Es ist wichtig, einen Welpen von verantwortungsvollen Züchtern zu wählen, die ihre Hunde testen. Die Prävention besteht in richtiger Ernährung, Gewichtskontrolle und moderater Belastung während des Wachstums.
- Kardiomyopathie: Eine Erkrankung des Herzmuskels, die zu Herzinsuffizienz führen kann. Es wird empfohlen, Hunden über 3 Jahren jährlich eine Herzultraschalluntersuchung (EchoKG) durchführen zu lassen.
- Wobbler-Syndrom: Eine neurologische Erkrankung, die durch Kompression des Rückenmarks im Halsbereich verursacht wird. Sie äußert sich durch einen wackeligen Gang und Schwäche der Gliedmaßen.
- Osteosarkom: Ein aggressiver Knochenkrebs, für den Riesenrassen anfällig sind.
- Hygrom: Eine mit Flüssigkeit gefüllte Kapsel, die sich an Gelenken (meist den Ellenbogen) durch ständigen Druck beim Liegen auf harten Oberflächen bildet. Eine weiche Unterlage ist die beste Prävention.
Erziehung und Sozialisierung der Deutschen Dogge
Deutsche Doggen sind intelligente und sensible Hunde, die ihrem Besitzer gefallen möchten. Ihre Erziehung erfordert jedoch Geduld, Konsequenz und positive Bestärkung. Grobheit und körperliche Strafen sind absolut inakzeptabel – die Dogge kann ängstlich oder im Gegenteil stur werden. Aufgrund ihrer gigantischen Größe sind frühe Sozialisierung und Gehorsamstraining von entscheidender Bedeutung. Bereits im Alter von 3-4 Monaten sollte der kleine Welpe mit verschiedenen Menschen, Geräuschen, Orten und anderen Hunden vertraut gemacht werden. Der Besuch von Gehorsamkeitskursen ist sehr empfehlenswert. Es ist wichtig, dem Welpen von klein auf abzugewöhnen, an Menschen hochzuspringen und an der Leine zu ziehen, denn wenn der Hund ausgewachsen ist, wird es körperlich schwierig sein, ihn zu kontrollieren, ähnlich wie bei einem kräftigen Rottweiler.
Ernährung der Deutschen Dogge: Wichtige Empfehlungen
Die richtige Ernährung ist der Schlüssel zu Gesundheit und Langlebigkeit für die Deutsche Dogge. Die beste Wahl ist hochwertiges Trockenfutter der Super-Premium- oder Holistic-Klasse, speziell für Welpen und später für erwachsene Hunde großer Rassen entwickelt. Solches Futter hat einen ausgewogenen Gehalt an Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten und enthält auch die für die Gelenke notwendigen Chondroprotektoren (Glucosamin, Chondroitin).
Grundregeln der Fütterung einer Deutschen Dogge:
- Teilen Sie die Tagesration auf 2-3 Mahlzeiten auf. Dies hilft, Magendrehungen vorzubeugen.
- Verwenden Sie einen Napfständer. Der Napf sollte sich auf Brusthöhe des Hundes befinden, um das Verschlucken von Luft während des Fressens zu reduzieren.
- Sorgen Sie für Ruhe für 1-1,5 Stunden nach dem Fressen. Keine aktiven Spiele oder Spaziergänge!
- Achten Sie auf das Gewicht. Übergewicht belastet Herz und Gelenke enorm. Überfüttern Sie den Hund nicht.
- Sorgen Sie für ständigen Zugang zu frischem, sauberem Wasser.
Bei natürlicher Fütterung sollte die Ration aus magerem Fleisch (Rind, Pute), Innereien, grätenfreiem Seefisch, Getreide (Reis, Buchweizen), fermentierten Milchprodukten und Gemüse bestehen. Die Zusammenstellung einer ausgewogenen natürlichen Ration für eine Riesenrasse ist eine komplexe Aufgabe, daher ist es besser, dies einem tierärztlichen Ernährungsberater zu überlassen.
Interessante Fakten über die Deutsche Dogge
- Rekordhund. Genau die Deutsche Dogge namens Zeus wurde ins Guinness-Buch der Rekorde als höchster Hund der Welt aufgenommen. Seine Widerristhöhe betrug 111,8 cm.
- Zeichentrickfilmstar. Die weltberühmte Zeichentrickfigur Scooby-Doo ist ein Vertreter der Rasse Deutsche Dogge.
- „Bismarcks Hund“. Der deutsche Kanzler Otto von Bismarck war ein großer Liebhaber Deutscher Doggen und hielt mehrere Vertreter dieser Rasse.
- Nicht „dänisch“. Trotz des Namens „Great Dane“ im Englischen hat die Rasse keinerlei Bezug zu Dänemark. Es ist eine rein deutsche Rasse.
- Riesenhunde. Obwohl die höchsten Hunde oft Deutsche Doggen sind, werden sie in Bezug auf das Körpergewicht von Rassen wie dem Englischen Mastiff übertroffen. Unter den Riesen zeichnen sie sich durch ihre Eleganz aus, im Gegensatz zu „roheren“ Rassen. Im Vergleich zum Irischen Wolfshund wirkt die Dogge kräftiger und hat ein glatteres Fell. Auch der Leonberger zählt zu den beeindruckenden Riesenhunden.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse Deutsche Dogge (FAQ)
Ist die Deutsche Dogge für das Leben in einer Wohnung geeignet?
Ja, aber unter der Bedingung, dass die Wohnung ausreichend geräumig ist und dem Hund ausreichend und qualitativ hochwertiger Auslauf geboten wird. Zu Hause verhalten sie sich sehr ruhig und schlafen die meiste Zeit.
Wie viel kostet die Haltung einer Deutschen Dogge?
Die Haltung ist sehr kostspielig. Sie fressen viel (hochwertiges Futter), und Tierarztkosten sowie Medikamente für eine Riesenrasse sind deutlich teurer als für kleine Hunde. Rechnen Sie mit monatlichen Ausgaben von mehreren hundert Euro allein für Futter, hinzu kommen Tierarztkosten und weitere Notwendigkeiten.
Sabbern sie stark?
Ja, Deutsche Doggen neigen zum Sabbern, besonders nach dem Fressen und Trinken, sowie bei Hitze oder Aufregung. Besitzer sollten immer ein Handtuch griffbereit haben. Sie sabbern jedoch nicht so stark wie zum Beispiel Leonberger oder Bernhardiner.
Sind sie schwierig zu erziehen?
Nein, sie sind intelligent und möchten gefallen, was sie relativ leicht erziehbar macht. Wie bei allen Hunden, besonders bei so kräftigen wie dem Rottweiler, sind jedoch ein früher Beginn, Konsequenz und positive Methoden entscheidend. Ihre Sensibilität verträgt keine Grobheit.
Kann man eine Deutsche Dogge allein zu Hause lassen?
Sie sind sehr menschenbezogen und vertragen Einsamkeit schlecht. Man muss sie schrittweise an kurze Abwesenheitszeiten gewöhnen. Wenn Sie den ganzen Tag arbeiten, ist diese Rasse nichts für Sie.
Ist die Deutsche Dogge ein guter Wachhund?
Ja, sie ist ein ausgezeichneter Wächter. Ihre Größe und ihr tiefes Bellen schrecken ungebetene Gäste ab. Dabei ist sie von Natur aus nicht aggressiv und wird die Familie nur im Falle einer echten Bedrohung verteidigen. Sie ist kein so aggressiver Wachhund wie zum Beispiel der Catahoula Leopard Dog, ihre Stärke liegt in der Warnung.
