| Höhe | 15–23 cm |
| Gewicht | 3–6 kg |
| Lebenserwartung | 12–15 Jahre |
| FCI-Gruppe | 9 · Gesellschaftshunde |
| Herkunft | China |
Genaue Bewertungen
- Brachyzephales Syndrom (BOAS)
- Augenerkrankungen (Geschwüre, Vorfall)
- Hitzschlag
- Rückenprobleme (Bandscheiben)
- Hautfalten (Dermatitis)
Kleine Portionen, strenge Gewichtskontrolle (Übergewicht verschlechtert die Atmung). Vor Hitze und Überlastung schützen; die Gesichtsfalten pflegen.
Der Pekingese ist nicht einfach nur ein Hund, er ist eine lebende Legende, die direkt aus alten chinesischen Schriftrollen auf Ihr bequemes Sofa gehüpft ist. Diese dekorative Hunderasse, die in China als „Löwenhund“ bekannt ist, blickt auf eine tausendjährige kaiserliche Vergangenheit zurück – und genau so benimmt sie sich auch. Sie werden ordentlich mit dem Pekingesen um die Führungsposition kämpfen müssen, denn er hält sich aufrichtig für den Nabel der Welt, um den sich das gesamte Familienleben zu drehen hat. Genau wegen dieser Eigenschaft wird diese alte Rasse oft nicht für Familien mit sehr kleinen Kindern empfohlen – stolze Pekingesen dulden schlichtweg keine Konkurrenz. Lesen Sie dazu mehr auf Tvaryny.
Der Pekingese: Ein kurzer Rasseüberblick

| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Herkunft | China (Patronat: Großbritannien) |
| FCI-Klassifikation | Gruppe 9 (Gesellschafts- und Begleithunde), Sektion 8 (Japan Chin und Pekingese) |
| Anerkennung des Standards | 1965 (wird regelmäßig aktualisiert) |
| Lebenserwartung | 13-15 Jahre (manche werden bis zu 18) |
| Widerristhöhe | 15-25 cm |
| Gewicht | 3-5,5 kg (Hündinnen sind oft schwerer als Rüden) |
| Felltyp | Lang, gerade, mit dichter Unterwolle |
| Pflegeaufwand | Hoch (benötigt tägliches Grooming) |
Die Geschichte der Rasse: Von Palästen bis in die Moderne
Die Geschichte der kaiserlichen Hunde aus Peking reicht über zweitausend Jahre zurück und ist von Mythen sowie echten historischen Dramen umwoben. Diese Rasse ist so alt, dass ihre Wurzeln in den Tiefen der Jahrhunderte verschwinden, als Hunde noch als heilige Schutzgeister verehrt wurden.
Die Legende vom Ursprung
Einer der schönsten östlichen Legenden nach entstammt dieser drollige Hund mit dem stolzen Charakter einer Verbindung zwischen dem König der Tiere – dem Löwen – und einem kleinen Affen. Der Löwe, der sich in den Affen verliebt hatte, bat den Schutzpatron der Tiere, Ahura Mazda, ihn schrumpfen zu lassen, ihm aber seinen Mut und seine Würde zu lassen. So entstand der Pekingese: mit der Mähne und dem Herzen eines Löwen, aber mit dem lustigen Gesicht eines Affen. Diese romantische Geschichte erklärt das ungewöhnliche Aussehen und den unglaublichen Mut dieser Winzlinge, die selbst vor großen Schäferhunden nicht zurückschrecken.
Heiliger Status in China
Die Realität war nicht weniger faszinierend. Jahrhundertelang lebten Pekingesen ausschließlich in der Verbotenen Stadt in Peking. Nur die Monarchen Chinas hatten das Recht, diese flauschigen Vierbeiner zu besitzen. Für einen einfachen Bürger stand auf den Besitz eines solchen Haustieres die Todesstrafe. Man glaubte, dass diese Hunde böse Geister vertreiben, weshalb sie oft in den weiten Ärmeln der Kimonos getragen wurden (daher stammt auch die Bezeichnung „Ärmelhund“ für die kleinsten Vertreter). Ihre Pflege war Eunuchen anvertraut, und das Leben der Hunde war luxuriöser als das vieler Menschen jener Zeit.
Ankunft in Europa
Europäer bekamen Pekingesen erst Mitte des 19. Jahrhunderts zu Gesicht, und dieses Treffen war tragisch für China. Im Jahr 1860, während des Zweiten Opiumkriegs, stürmten britische und französische Truppen den Sommerpalast in Peking. Die kaiserliche Familie floh, befahl aber, alle heiligen Hunde zu töten, damit sie nicht den „fremden Barbaren“ in die Hände fielen. Dennoch überlebten 5 Hunde wie durch ein Wuder – man fand sie in den Gemächern der Tante des Kaisers, die Selbstmord begangen hatte. Diese „Trophäen“ wurden nach England gebracht. Einer von ihnen, namens Looty (von engl. Looty – Beute), wurde Königin Victoria geschenkt. So begann die europäische Ära der Pekingesen, die schnell den Adel eroberten.
Wie sieht ein Pekingese aus: Detaillierte Beschreibung

Der Pekingese ist ein niedrig gewachsener Hund mit einem massiven Kopf und einem ausgeprägten Übergang von der breiten Stirn zur kurzen Schnauze mit der charakteristischen Falte auf dem Nasenrücken. Sein Aussehen ist einzigartig und ähnelt keiner anderen Rasse, höchstens entfernt dem Japan Chin, obwohl deren Körperbau unterschiedlich ist.
- Kopf: Groß, breit, flach zwischen den Ohren. Das Profil ist absolut flach. Ein wichtiges Detail ist die V-förmige Falte auf dem Nasenrücken, die weder Augen noch Nase verdecken darf.
- Augen: Groß, rund, dunkel und glänzend. Sie stehen weit auseinander und verleihen dem Hund diesen typischen „überrascht-hochnäsigen“ Ausdruck. Die tiefen Augen auf dem schwarzen Gesicht sind meist braun gefärbt.
- Nase: Der Nasenschwamm ist immer schwarz, breit und kurz, die Nasenlöcher müssen gut geöffnet sein (wichtig für die Atmung).
- Körper: Kurz, vorne schwerer als hinten, mit ausgeprägter Taille. Der Brustkorb ist breit, die Rippen gewölbt. Sein Körper wird von kräftigen Gliedmaßen mit flachen, runden Pfoten getragen.
- Gliedmaßen: Die Vorderbeine sind gebogen und massiv. Die Hinterbeine sind leichter. Genau dieser Bau sorgt für den typischen „rollenden“ Gang des Pekingesen.
- Fell: Kann mittellang sein, wertvoller sind jedoch Pekingesen mit langem Haarkleid. Das Haar ist gerade, fühlt sich hart an und hat eine dichte, weiche Unterwolle, die eine „Mähne“ um den Hals bildet.
- Farbe: Die traditionelle Farbe ist Schwarz-Rot, es gibt aber auch falb, schwarz und extrem selten weiße Pekingesen. Der Standard erlaubt alle Farben und Flecken, außer Albino und Leberfarbe.
Charakter: Temperament und Verhalten eines Kaisers
Trotz Jahrhunderten europäischer Zuchtgeschichte haben Pekingesen den Luxus des Kaiserpalastes und die ehrfürchtige Behandlung durch Diener nie vergessen. Dieses genetische Gedächtnis formt ihr einzigartiges Temperament.
In Ihr Haus wird ein solches Haustier als Herrscher einziehen und eine entsprechende Behandlung verlangen. Das ist kein Hund, der Ihnen die Hausschuhe bringt (es sei denn, er möchte es selbst). Er ist ein Beobachter, ein Philosoph und ein Wächter seines persönlichen Raums.
Beziehung zu Familie und Kindern
Der Pekingese sucht sich ein oder zwei Lieblinge in der Familie aus, denen er seine grenzenlose Treue schenkt. Eine freundliche Haltung gegenüber Kindern bedeutet jedoch nicht, dass er deren Wünsche und Bedürfnisse als vorrangig anerkennt. Wenn ein Kind ihn am Fell zieht oder ihn beim Schlafen weckt, kann der Hund schnappen. Daher eignet sich diese Rasse besser für Familien mit älteren Kindern oder Senioren, die dem Hund maximale Aufmerksamkeit schenken können.
Verhaltensbesonderheiten
Wenn Sie versuchen, den kleinen Kaiser mit strengen Einschränkungen umzuerziehen, wird er seine Empörung durch Unordnung in der Wohnung oder demonstratives Ignorieren von Befehlen zeigen. Die Liebe und Treue eines Pekingesen muss man sich verdienen. Sie sind sehr eifersüchtig. Das Auftauchen eines anderen Tieres im Haus kann beim Pekingesen eine echte Depression oder Aggression auslösen, wenn er spürt, dass ihm weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wenn man sie jedoch richtig aneinander gewöhnt, können sie andere Haustiere tolerieren, besonders wenn diese die Vorherrschaft des Pekingesen anerkennen.
Vergleich mit anderen Zierhunderassen
Oft schwanken zukünftige Besitzer zwischen mehreren Rassen. Um die Wahl zu erleichtern, haben wir einen Vergleich vorbereitet. Wenn Sie das exotische Aussehen mögen, werfen Sie einen Blick auf den Japan Chin, der ähnliche östliche Wurzeln hat, aber einen leichteren Charakter besitzt. Für diejenigen, die einen aktiveren Begleiter suchen, könnte der Mops passen, der zwar auch brachyzephal, aber meist verspielter ist.
Wenn Sie sich für die Pflege langer Haare interessieren, aber einen weniger sturen Hund möchten, schauen Sie sich den Shih Tzu an – ein weiterer Abkömmling aus den kaiserlichen Gemächern. Und für Liebhaber von Eleganz und schmetterlingsartigen Ohren ist der Papillon (Kontinentaler Zwergspaniel) eine hervorragende Option, der den Pekingesen in Sachen Erziehbarkeit deutlich übertrifft.
| Kriterium | Pekingese | Japan Chin | Papillon |
|---|---|---|---|
| Temperament | Stolz, unabhängig, ruhig | Intelligent, sanft, „katzenartig“ | Energisch, fröhlich, aktiv |
| Aktivitätslevel | Niedrig (liegt gerne herum) | Mittel | Hoch |
| Verhalten zu Kindern | Zurückhaltend, mag keine Grobheit | Loyal | Freundlich, liebt Spiele |
| Erziehbarkeit | Schwer (stur) | Mittel | Leicht (sehr klug) |
| Bellen | Selten, aber laut (Wächter) | Selten | Oft (meldet alles) |
Gesundheit: Schwachstellen und Vorbeugung

Wie die meisten künstlich gezüchteten Rassen mit extremem Aussehen neigen Pekingesen zu einer Reihe spezifischer Krankheiten. Ein zukünftiger Besitzer sollte darüber im Voraus Bescheid wissen.
- Atmungssystem (Brachyzephales Syndrom): Die kurze Schnauze bei Hunden bedeutet immer eine erschwerte Atmung, stellen Sie sich also darauf ein, dass der Pekingese Sie nachts mit seinem Schnarchen weckt. Die Atmungsorgane sind die Schwachstelle seines Körpers. Enge Nasenlöcher und ein verlängertes Gaumensegel können einen chirurgischen Eingriff erfordern.
- Augen: In der Risikozone befinden sich die Augen des Hundes, die zu chronischer Hornhauterosion neigen – eine spezifische Krankheit bei Pekingesen. Aufgrund der flachen Augenhöhle besteht bei Verletzungen oder starkem Druck auf den Hals die Gefahr, dass der Augapfel herausfällt (Proptosis). Schlagen Sie einen Pekingesen niemals auf den Kopf und verwenden Sie ein Geschirr statt eines Halsbandes!
- Bewegungsapparat: Der lange Rumpf und die kurzen Beine belasten die Wirbelsäule. Pekingesen neigen zu Bandscheibenvorfällen (Dackellähme). Es ist ihnen strengstens verboten, Treppen selbstständig hinunterzulaufen (besonders Welpen) und von hohen Sofas zu springen.
- Herz: Im Alter können sich Probleme mit den Herzklappen entwickeln.
Es ist wichtig, das Mikroklima in der Wohnung zu überwachen, damit Ihr Liebling nicht unter stickiger Luft und Hitze leidet. Pekingesen vertragen Hitze sehr schlecht und können innerhalb weniger Minuten einen Hitzschlag erleiden. Erlauben Sie dem kaiserlichen Hund auch nicht, sich durch übermäßige körperliche Anstrengung zu überhitzen.
Fellpflege und Hygiene
Die Schönheit des Pekingesen erfordert Opfer, und dieses Opfer ist Ihre Zeit. Untypisch für einen Vertreter der Hundespezies mag der Pekingese keine Spaziergänge und bevorzugt den Zeitvertreib auf dem Sofa, weshalb sich die Krallen nicht auf natürliche Weise auf dem Asphalt abnutzen – sie müssen regelmäßig geschnitten werden.
Fell-Grooming
Sein langes Fell mit dichter Unterwolle verfilzt leicht, bürsten Sie den Hund also gründlich jeden Tag oder zumindest jeden zweiten Tag. Sie benötigen:
- Massagebürste (Zupfbürste) für die Unterwolle.
- Metallkamm mit langen Zinken für das Deckhaar.
- Entfilzungsspray (um die Haarstruktur nicht zu beschädigen).
Achten Sie besonders auf die Bereiche hinter den Ohren, unter den Achseln und an den „Hosen“, wo sich am schnellsten Filz bildet. Wenn diese Prozedur Ihnen zu viel Zeit raubt – können Sie den Pekingesen im „Welpen-Schnitt“ oder „Löwen-Schnitt“ scheren lassen. Bedenken Sie jedoch, dass das Scheren die Fellstruktur verändern kann. Ein- bis zweimal im Monat muss er gebadet werden, wobei man an den intensiven Fellwechsel des Lieblings denken sollte.
Pflege der Falte
Die Falte über der Nase ist ein idealer Nährboden für Bakterien. Dort sammeln sich Tränenflüssigkeit, Schmutz und Futterreste. Wischen Sie die Falte täglich mit einem trockenen Wattepad oder einer speziellen Lotion (ohne Alkohol!) aus, um wunde Stellen und Pilzinfektionen zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass die Falte immer trocken bleibt.
Erziehung und Sozialisierung: Wer dressiert wen?

Einen so stolzen und sturen Chinesen zu trainieren ist ziemlich schwierig, denn er ist von der Richtigkeit seines eigenen Willens überzeugt, nicht von Ihrem. Ein Pekingese dient nicht – er kooperiert (und das auch nur, wenn er Laune hat). Mit der Erziehung sollte so früh wie möglich begonnen werden, wobei man behutsam mit dem eigenwilligen Liebling umgehen muss.
Schlüsselprinzipien für die Arbeit mit einem Pekingesen:
- Keinerlei Zwang. Strenge Dressur und harte Methoden, Schreien und grobe Behandlung – all das schadet dem Erziehungsprozess nur. Der Hund wird sich einfach verschließen oder anfangen zu beißen.
- Futter-Motivation. Pekingesen essen gerne. Nutzen Sie das. Für einen leckeren Happen macht er „Sitz“, aber wahrscheinlich denkt er vorher ein paar Sekunden darüber nach.
- Kurze Einheiten. Diesen Hunden wird Monotonie schnell langweilig. 5-10 Minuten Training sind das Maximum.
- Sozialisierung. Machen Sie den Welpen mit anderen Hunden und Menschen bekannt, damit er nicht zu einem aggressiven „Haustyrannen“ heranwächst.
Erfolg bei der Erziehung kann nur durch eine ruhige Stimme und liebevolles Verhalten des Halters gewährleistet werden. Erwarten Sie von ihm keine Befehlsausführung beim ersten Mal wie von einem Schäferhund. Wenn der Pekingese auf den Befehl „Komm“ zu Ihnen kommt, ist das schon ein großer Sieg.
Ernährung: Wichtige Empfehlungen und Diät
Pekingesen lassen sich bequem mit kommerziellem Futter ernähren – der Inhalt einer Fleischdose reicht für mehrere Mahlzeiten, und Trockenfutter sollte man dem Kleinen stückweise anbieten (oder spezielle Kroketten für flache Schnauzen wählen), damit er sich nicht verschluckt, wenn er alles auf einmal hinunterschlingen will. Dieser Hund sollte kleine Portionen fressen und nur Futter in Zimmertemperatur bekommen.
Pekingesen neigen zu Übergewicht, was kritisch für ihre Wirbelsäule und ihr Herz ist. Kalorienkontrolle ist Pflicht des Besitzers. Wenn Sie sich für natürliche Fütterung entschieden haben, sollte das Verhältnis wie folgt aussehen:
| Produkt | Anteil in der Ration | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Fleisch | 50-60% | Rind, Pute, Kaninchen (Huhn löst oft Allergien aus). Roh (tiefgefroren) oder gekocht. |
| Getreide | 20-30% | Reis, Buchweizen. Haferflocken mit Vorsicht geben. |
| Gemüse | 10-20% | Zucchini, Kürbis, gekochte Karotten. |
| Milchprodukte | 10% | Hüttenkäse, Kefir (fettarm). |
Das Eiweißmenü (Fleisch, Fisch, Eier, Quark) sollte durch Kohlenhydrate ergänzt werden – gekochter Reis, Haferflocken etc., sowie rohe oder gekochte Karotten, Obst (Äpfel, Birnen) als Leckerli. Es ist streng verboten, Süßigkeiten, Geräuchertes, Röhrenknochen und Essen vom Tisch zu geben.
Vor- und Nachteile der Rasse

Bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen, wägen Sie alle „Für“ und „Wider“ ab.
| Vorteile (+) | Nachteile (-) |
|---|---|
| Ideal für die Wohnungshaltung geeignet. | Starkes Haaren, Haare werden überall sein. |
| Braucht keine langen aktiven Spaziergänge (passt für weniger aktive Menschen). | Schnarchen und Schnaufen wegen der Schnauzenform. |
| Treuer Beschützer, hat gute Wachqualitäten (meldet Fremde). | Sturer Charakter, schwer zu dressieren. |
| Effektvolles Aussehen, das Bewunderung hervorruft. | Teure Pfleg (Grooming, Kosmetik, Behandlung). |
| Von Natur aus reinlich. | Eifersüchtig, kommt eventuell nicht mit Kindern klar. |
Interessante Fakten über Pekingesen
- Gerettet von der „Titanic“. Ein Pekingese namens Sun Yat-sen, der Henry Harper gehörte, war einer von drei Hunden, die die Katastrophe der „Titanic“ überlebten. Seine geringe Größe erlaubte es dem Besitzer, ihn in das Rettungsboot zu schmuggeln.
- Ärmelhund. Die kleinsten Vertreter der Rasse wurden im alten China „Ärmelhunde“ genannt, da die Kaiser sie in den weiten Ärmeln ihrer Gewänder als lebende Wärmflaschen und zur Selbstverteidigung trugen (der Hund konnte unerwartet herausspringen und den Angreifer beißen).
- Ehrengarde. Wenn der Kaiser starb, wurden seine Pekingesen oft mit ihm zusammen beerdigt, damit sie den Herrn im Jenseits beschützen. Zum Glück gehört diese Tradition längst der Vergangenheit an.
Häufige Fragen zur Rasse (FAQ)
Stimmt es, dass Pekingesen die Augen herausfallen?
Das klingt gruselig, aber der Begriff „Augenvorfall“ (Proptosis) betrifft diese Rasse tatsächlich. Wegen des flachen Schädelbaus sind die Augenhöhlen sehr flach. Ein starker Schlag auf den Hinterkopf oder ein ruckartiges Ziehen der Leine am Hals können zur Verschiebung des Augapfels führen. Dies erfordert einen sofortigen chirurgischen Eingriff. Deshalb ist ein Geschirr ein obligatorisches Zubehör für Spaziergänge.
Wie oft bellen sie?
Pekingesen sind keine „Kläffer“. Sie bellen nur zur Sache – wenn sie ein verdächtiges Geräusch hören oder einen Fremden sehen. Ihre Stimme ist für eine solche Größe unerwartet tief und laut.
Darf man einen Pekingesen im Sommer kahl scheren?
Nein, das ist ein großer Fehler. Das Fell des Pekingesen funktioniert wie eine Thermoskanne: Im Winter wärmt es, und im Sommer schützt es vor Überhitzung und Sonnenbrand. Kahlrasieren stört die Thermoregulation und kann zum Hitzschlag führen. Man kann einen hygienischen Schnitt machen, aber nicht die Haut komplett rasieren.
Video über die Rasse
- Kompakt, ideal für die Wohnung
- Ruhig, braucht wenig Bewegung
- Treu und würdevoll
- Langlebig
- Flache Schnauze — Atemprobleme
- Verträgt Hitze sehr schlecht
- Stur, eigenständig
- Pflege des dichten Fells und der Falten
| Japan Chin | Mops | Shih Tzu | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 20–27 cm | 25–33 cm | 20–28 cm |
| Energie | 2.5 | 2.5 | 2.5 |
| Wohnung | 4 | 4 | 4 |
| Anfänger | 3.5 | 3.5 | 3.5 |
Warum atmet der Pekinese schwer?
Verträgt der Pekinese Hitze?
Läuft der Pekinese viel?
FCI-Standard Nr. 207 · The Kennel Club
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