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Japan-Spitz (Nihon Supittsu) — Geschichte und Standard

Ein schneeweißes Lächeln mit Federschwanz: fröhlich, treu, klug und erstaunlich unerschrocken. Der Japan-Spitz ist ein kompakter weißer Begleiter mit heiterem Wesen; er versteht sich hervorragend mit Kindern und älteren Menschen, ist fast geruchlos und erstaunlich reinlich.
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Japan-Spitz (Nihon Supittsu)
Inhalt
1Geschichte der Rasse 2Aussehen des Japan-Spitzes: Ein weißes Wölkchen

Geschichte der Rasse

Japan-Spitz (Nihon Supittsu) — Geschichte der Rasse

In Europa wissen immer noch wenige über solch wunderbare Hunde wie den Japan-Spitz, obwohl sich die Situation in letzter Zeit ändert. In unseren Breiten gibt es noch nicht allzu viele Züchter, die sich professionell mit ihrer Zucht beschäftigen, aber auf Ausstellungen tauchen die schneeweißen Wölkchen regelmäßig auf und erobern jeden Tag die Herzen von immer mehr Hundeliebhabern.

Der genaue Ursprung dieser Rasse ist von einem gewissen Geheimnis umhüllt. Die gängigste Theorie besagt, dass der Vorfahre des Japan-Spitzes der große weiße Deutsche Spitz war. Man nimmt an, dass diese Hunde um 1920 über Sibirien und Nordostchina nach Japan gebracht wurden. Diese Migrationsroute erklärt die Widerstandsfähigkeit der Rasse gegen Kälte.

In den folgenden 15 Jahren (bis 1935) wurden weiße Spitze aus verschiedenen Teilen der Welt aktiv nach Japan importiert: aus den USA, Kanada, Australien und China. Lokale Züchter wählten sorgfältig die besten Vertreter aus und kreuzten sie untereinander, mit dem Ziel, einen idealen, verbesserten Spitz zu schaffen - kleiner als die europäischen Pendants, aber robuster und eleganter. Als Ergebnis dieser Arbeit erhielten wir den modernen Nihon Supittsu.

Im Jahr 1948 verfasste der Japanische Kennel Club den ersten offiziellen Standard dieser Rasse. Diese Hunde wurden in ihrer Heimat extrem populär. In den 70er Jahren ließ das Interesse der Einheimischen am Japan-Spitz jedoch aufgrund der Mode für andere Rassen etwas nach. Glücklicherweise wurden die Hunde zu dieser Zeit aktiv nach Schweden, England und Finnland exportiert. Genau in diesen Ländern fanden die Japan-Spitze ihren „zweiten Atem“ und begannen ihren Siegeszug um die Welt.

Aussehen des Japan-Spitzes: Ein weißes Wölkchen

Schnauze des Japan-Spitzes in Nahaufnahme

Der Japan-Spitz ist die Verkörperung von Harmonie. Es ist ein Hund mit proportionalem Körperbau, der Energie und Würde ausstrahlt. Sein ganzer Stolz ist das blendend weiße Fell, das vom Körper absteht und den Effekt eines „Wölkchens“ erzeugt.

Kopf und Schnauze

Der Kopf hat eine Keilform, der Schädel ist mäßig breit und gerundet. Ein sehr wichtiges Merkmal ist der Übergang von der Stirn zur Schnauze (Stop) - er ist gut ausgeprägt, aber nicht abrupt. Die Schnauze ist zugespitzt, aber nicht zu dünn. Der Nasenrücken ist gerade. Einen besonderen Charme verleiht dem Hund die kontrastreiche Pigmentierung: Der Nasenschwamm ist klein, rund und unbedingt tiefschwarz. Die Lippen liegen eng an und haben ebenfalls einen schwarzen Rand, was den Effekt erzeugt, als würde der Hund lächeln.

Augen und Ohren

Die Augen sind mittelgroß, mandelförmig und leicht schräg gestellt. Die Augenfarbe ist dunkelbraun, fast schwarz. Um die Augen herum ist eine schwarze Umrandung obligatorisch. Die Ohren sind hoch angesetzt, klein, dreieckig, stehen vertikal und zeigen nach vorne. Gerade die Ohren verraten oft die Stimmung des Hundes.

Körper und Gliedmaßen

Der Hals ist mittellang und muskulös. Der Widerrist ist gut ausgeprägt. Der Brustkorb ist breit und tief mit gut gewölbten Rippen, was ein ausreichendes Lungenvolumen für aktive Bewegung gewährleistet. Der Rücken ist kurz, gerade und fest. Die Lenden sind breit. Der Bauch ist gut aufgezogen, was der Silhouette Eleganz verleiht. Die Rute ist hoch angesetzt, mittellang, über den Rücken geworfen und zu einem Ring gerollt. Sie ist mit dichtem, langem Haar bedeckt, das fächerartig fällt.

Die Gliedmaßen sind gerade, parallel und muskulös. Die Pfoten („Katzenpfoten“) sind klein, rund, mit dicken Ballen. Die Krallen sollten vorzugsweise schwarz sein.

Fell

Dies ist der Hauptschmuck der Rasse. Das Fell ist doppelt: Es besteht aus weicher, dichter Unterwolle (die das Volumen hält) und längerem, glattem und festem Deckhaar, das vom Körper absteht. An Schnauze, Ohren und der Vorderseite der Läufe ist das Haar kurz. Am Hals bildet es einen prächtigen Kragen („Mähne“), der bei Rüden besonders ausgeprägt ist. An den Hinterläufen befinden sich üppige „Hosen“.

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