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Gruppe 5 · Spitze · Japan (Insel Honshū, Provinz Akita)

Akita Inu (Japanischer Akita)

Das japanische Symbol der Treue: gesetzt, würdevoll, schweigsam und grenzenlos seinem Menschen ergeben. Der Akita Inu ist eine kräftige, dominante Rasse mit eigenständigem Charakter; er braucht einen souveränen, erfahrenen Halter und frühe Sozialisierung.
Größe
58–70 cm
Gewicht
35–50 kg
Lebenserwartung
10–14 Jahre
FCI-Gruppe
5 · Spitze
Akita Inu (Japanischer Akita)
Fotos: 7

Bewertungen der Rasse

Familie Kinder Für Anfänger Erziehung Energie Gesundheit Haaren Sabbern Bellen Wohnung Wetter Jagdtrieb
Genaue Bewertungen · 12
Familie 4.0 Kinder 3.0 Für Anfänger 1.5 Erziehung 3.0 Energie 3.0 Gesundheit 3.0 Haaren 4.5 Sabbern 2.5 Bellen 2.0 Wohnung 2.0 Wetter 4.0 Jagdtrieb 3.5
Vorteile
Grenzenlos seinem Menschen ergeben
Reinlich, zurückhaltend
Ruhig und schweigsam zu Hause
Kälteresistent
Nachteile
Dominant, mögliche Hundeaggression
Stur — schwierige Ausbildung
Starker saisonaler Fellwechsel
Nichts für Anfänger
Größe
Eignung
Wohnung · bedingt Kinder · bedingt Katzen · ungeeignet Andere Hunde · ungeeignet Für Anfänger · ungeeignet
Eigene Seiten zur Rasse

Es gibt heute wohl kaum jemanden, der nicht die Geschichte des treuesten und loyalsten Hundes der Rasse Akita Inu oder Japanischer Akita (Akita Inu / Japanese Akita) kennt: Hachikō. Aus dem Japanischen übersetzt bedeutet dieser Name die Zahl „Acht“, die im Osten als Glückszahl gilt und für Erfolg steht. Zweifellos brachte dieser unglaublich treue Hund seinem Besitzer, Professor Hidesaburō Ueno, wahres seelisches Glück. Ihre Geschichte ist zur Legende geworden und rührt Millionen von Herzen. Erfahren Sie mehr dazu auf Tvaryny.

Akita Inu: Kurzer Überblick und Rassemerkmale

Akita Inu (Japanischer Akita)
Akita Inu: Kurzer Überblick und Rassemerkmale · 8
MerkmalBeschreibung
HerkunftslandJapan (Insel Honshū, Provinz Akita)
VerwendungBegleithund, früher Jagd- und Wachhund
FCI-KlassifikationGruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 5 (Asiatische Spitze)
Lebenserwartung10–14 Jahre
Größe (Widerrist)Rüden: 64–70 cm; Hündinnen: 58–64 cm
Gewicht35–50 kg (je nach Geschlecht und Körperbau)
FelltypDoppeltes Haarkleid: hartes Deckhaar und dichte, weiche Unterwolle
AktivitätslevelMittel, benötigt geistige Auslastung

Interessante Fakten über den Akita Inu

  • Der Akita Inu ist die einzige Hunderasse der Welt, die in ihrem Heimatland den Status eines Naturdenkmals hat.
  • In Japan schenkt man bei der Geburt eines Kindes eine Akita-Statuette als Symbol für Gesundheit, ebenso kranken Menschen mit dem Wunsch nach baldiger Genesung.
  • Helen Keller, die berühmte amerikanische Schriftstellerin, brachte 1937 den ersten Akita in die USA. Sie nannte sie „Engel im Pelz“.
  • Akitas bellen fast nie ohne Grund. Wenn ein Akita anschlägt, bedeutet das, dass etwas wirklich Wichtiges passiert ist, dem man Beachtung schenken sollte.
  • Vertreter dieser Rasse gelten als sehr reinliche Hunde. Man nennt sie oft „Hunde ohne Geruch“.

Pflege und Hygiene

Der Akita Inu ist ein Hund, der in Sachen Pflege sogar für „faule“ Besitzer geeignet ist, allerdings nur 10 Monate im Jahr. Die restlichen 2 Monate werden Sie mit dem Staubsauger in der Hand leben müssen. Die Rede ist vom Fellwechsel.

Sie haaren zweimal im Jahr, und zwar sehr stark, wobei sie die gesamte Unterwolle abwerfen. In dieser Zeit („Abhaaren“) muss der Hund täglich mit einer Zupfbürste oder einem speziellen Rechen gekämmt werden. Tut man das nicht, verfilzt das tote Haar, die Haut darunter kann nicht atmen, was zu Dermatitis (Ekzemen) führt. In der übrigen Zeit reicht es, den Hund 1–2 Mal pro Woche zu bürsten.

Baden: Das Fell des Akitas ist selbstreinigend. Häufiges Waschen zerstört die natürliche Fettschicht. Baden sollte man ihn nur bei Bedarf oder 2–3 Mal im Jahr.

Ebenso wichtig ist das regelmäßige Schneiden der Krallen (falls sie sich nicht auf Asphalt abnutzen) und das Reinigen der Ohren. Für die Zähne empfiehlt sich das Putzen mit spezieller Paste oder das Geben von Kausnacks.

Ernährung

Ernährung: Besonderheiten des Speiseplans

Gesundheit und Risiken

Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung

Häufige Fragen zur Rasse (FAQ) · 2

Ist der Akita Inu für die Wohnung geeignet?
Ja, trotz ihrer Größe sind sie zu Hause nicht übermäßig aktiv und nehmen nicht viel Platz weg. Die Hauptsache ist, zweimal täglich für qualitativ hochwertige Spaziergänge zu sorgen.

Verstehen sie sich mit Kindern?
Akitas verhalten sich in der Regel gut gegenüber Kindern der eigenen Familie und können den Babysitter spielen. Aber sie mögen keine Distanzlosigkeit. Einen Hund mit einem kleinen Kind allein zu lassen, ist tabu – diese Regel gilt für jede große Rasse.

Wie unterscheidet sich der Akita vom Hokkaido (Ainu)?
Der Hokkaido ist etwas kleiner und hat einen noch stärkeren Jagdinstinkt; er ist im Verhalten etwas „wilder“, während moderne Akitas stärker auf ihre Rolle als Begleithund ausgerichtet sind.

Was ist der Unterschied zwischen Akita und Shiba Inu?
Obwohl diese Hunde auf den ersten Blick ähnlich wirken, sollte man sie nicht verwechseln: Der Akita ist ein mächtiger, 50-Kilo-Riese, gezüchtet für die Bärenjagd und als Wächter, der sich wie ein gesetzter, schweigsamer Samurai verhält. Der Shiba Inu hingegen ist der kleinste japanische Hund (bis 13 kg), erinnert an einen Fuchs und zeichnet sich durch ein energisches, schlaues und fast „katzenhaftes“ Temperament ohne ausgeprägten Wachinstinkt aus.

Wie unterscheidet sich der japanische Akita vom American Akita?
Der Hauptunterschied liegt im Körperbau und den Farben, entstanden durch die historische Spaltung der Rasse nach dem Zweiten Weltkrieg. Der japanische Akita ist eleganter, vom „Fuchs-Typ“, hat nur streng definierte Farben mit der obligatorischen weißen Maske. Der American Akita hingegen ist ein deutlich massiverer Hund vom „Bären-Typ“ mit schwerem Knochenbau, bei dem absolut alle Farben erlaubt sind, inklusive einer schwarzen Maske, was beim japanischen Bruder streng verboten ist.

Video über die Rasse

Häufige Fragen

Ist der Akita Inu aggressiv?
Gegenüber Menschen bei richtiger Erziehung nicht — er ist zurückhaltend und treu; möglich ist jedoch eine ausgeprägte Hundeaggression, daher ist Sozialisierung Pflicht.
Ist der Akita für Anfänger geeignet?
Nein — es ist eine dominante, eigenständige Rasse für einen souveränen, erfahrenen Halter.
Verträgt sich der Akita mit anderen Hunden?
Oft schwierig, besonders mit gleichgeschlechtlichen; nötig sind frühe Sozialisierung und Kontrolle.

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Quellen

FCI-Standard Nr. 255 · The Kennel Club