American Akita (Great Japanese Dog)

By tvaryny
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Der American Akita, auch bekannt als Great Japanese Dog, besitzt die Gabe, jeden um den Finger zu wickeln. Innerhalb kürzester Zeit wird dieser Hund Ihr Vertrauen gewinnen und zu einem vollwertigen Mitglied der Familie werden. Zudem ist der Akita ein exzellenter Bewacher Ihres Eigentums und ein Beschützer Ihrer Kinder, die er lieben und umsorgen wird. Physisch sind diese Hunde sehr robust und benötigen tägliche, ausgiebige Spaziergänge sowie körperliche Betätigung. Für wenig aktive Menschen ist der Akita daher eher ungeeignet. Erfahren Sie mehr auf Tvaryny.

Der American Akita: Ein kurzer Rasseüberblick

American Akita Porträt
ParameterWert
HerkunftJapan/USA (Entwicklung der Rasse)
FCI-Anerkennung1999 (als Great Japanese Dog)
Lebenserwartung10-12 Jahre
Widerristhöhe (Rüden)66-71 cm
Widerristhöhe (Hündinnen)61-66 cm
Gewicht40-59 kg (Rüden), 32-45 kg (Hündinnen)
FCI-GruppeGruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp. Sektion 5: Asiatische Spitze und verwandte Rassen.
VerwendungBegleithund, Wachhund

Die Geschichte der Rasse

Die Geschichte des American Akita ist untrennbar mit seinem japanischen Vorfahren, dem Akita Inu, verbunden. Archäologische Ausgrabungen belegen, dass Hunde vom Typ Akita seit langem auf den japanischen Inseln lebten. Sie wurden ursprünglich für die Jagd auf Großwild (Bären, Wildschweine) eingesetzt, konnten hervorragend schwimmen und halfen den Menschen beim Fischfang. Ab dem 18. Jahrhundert interessierte sich der japanische Adel für diese Hunde und nutzte sie zur Bewachung ihrer Ländereien. Damals genossen Akitas hohes Ansehen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Rasse sogar zum Naturdenkmal erklärt. Der Zweite Weltkrieg hätte diese wunderbaren Tiere jedoch fast ausgelöscht; sie wurden wegen ihres warmen Fells getötet, aus dem Winterkleidung für Soldaten gefertigt wurde. Glücklicherweise gelang es, einige Akita Inus zu retten.

Entwicklung des American Akita in den USA

Nach dem Krieg verblieben in Japan nur drei Akita-Typen: Matagi-Akitas (Jagdhunde), Kampfhunde und Schäferhund-Mischlinge. Japanische Züchter strebten danach, das ursprüngliche, reinrassige Erscheinungsbild des Akita Inu (Matagi-Typ) wiederherzustellen. Im Gegensatz dazu brachten US-Soldaten Hunde mit, die größer und kräftiger waren und aus Kreuzungen mit Deutschen Schäferhunden und Mastiffs (Dewa-Linie) stammten. In den USA begann die gezielte Zucht dieser Variante in den 1950er Jahren, und der Akita Club of America wurde gegründet. Die Amerikaner bevorzugten einen kräftigeren Körperbau und legten weniger Wert auf spezifische Fellfarben, was zur Anerkennung fast aller Farbvarianten führte. Dadurch unterschied sich der „amerikanische“ Akita bald deutlich von seinem japanischen Verwandten.

Anerkennung der Rasse

Der Akita aus den USA gewann zunehmend an Bekanntheit. Nach der ersten Präsentation auf einer internationalen Ausstellung in Hannover 1963 interessierten sich Hundeliebhaber weltweit für ihn. Dennoch galt er damals nicht als eigenständige Rasse. Aufgrund der Diskrepanzen zwischen den japanischen und amerikanischen Standards erkannte die Fédération Cynologique Internationale (FCI) den amerikanischen Typ 1999 als separate Rasse unter dem Namen Great Japanese Dog an. Im Jahr 2006 änderte die FCI den Namen offiziell in American Akita, um seine US-amerikanische Entwicklung zu unterstreichen. Interessanterweise werden in Kanada und den USA beide Typen oft noch als eine Rasse registriert, während die FCI und die meisten Weltverbände zwischen dem Akita Inu und dem American Akita unterscheiden.

Wie sieht der American Akita aus: Erscheinungsbild und Rassestandards

American Akita mit schwarzem Fell

Der American Akita ist ein großer, kraftvoller Hund mit einem soliden, gut entwickelten Knochenbau und einem harmonischen, quadratischen Körper. Seine Erscheinung strahlt Kraft, Würde und Gelassenheit aus. Als Mitglied der Spitz-Familie teilt er zwar ferne Wurzeln mit Rassen wie dem Eurasier, wirkt jedoch deutlich massiver und imposanter.

Kopf und Ausdruck

Der Kopf des American Akita ist massiv und breit mit einem flachen Schädel, was ihn vom japanischen Akita unterscheidet. Die Kiefer sind quadratisch und kraftvoll, der Fang ist voluminös. Der Stopp (Übergang von der Stirn zur Schnauze) ist gut ausgeprägt. Der Nasenschwamm ist groß und stets schwarz. Die Lippen sind dick, straff anliegend und ebenfalls schwarz. Die Augen sitzen tief, sind relativ klein, dreieckig und dunkelbraun – ihr Ausdruck verleiht dem Blick Intelligenz und Wachsamkeit.

Körper, Gliedmaßen und Rute

Der Hals ist eher kurz, aber muskulös und stark. Der Rücken verläuft gerade. Der Brustkorb ist gut entwickelt, tief und breit, was auf große Kraft und Ausdauer hindeutet. Die Gliedmaßen stehen gerade und parallel zueinander mit kräftiger Muskulatur. Die Rute ist eines der Markenzeichen der Rasse: Sie ist hoch angesetzt, dick, mit hartem, dichtem Haar bedeckt und wird als Ring oder Doppelring über dem Rücken getragen.

Fell und Farbe

Das Fell des American Akita ist doppelt: Das Deckhaar ist gerade und steht etwas ab, während die Unterwolle weich, dicht und üppig ist, was hervorragenden Schutz vor Kälte bietet. Die Fellfarbe kann vielfältig sein – ein wesentlicher Unterschied zum japanischen Akita, bei dem nur bestimmte Farben erlaubt sind. Zulässig sind: Weiß, Falb, Rot, Gescheckt (Pinto) und Gestromt. Im Gesicht kann eine schwarze Maske oder eine Blesse vorhanden sein. Bei gescheckten Hunden bedecken große Flecken mehr als ein Drittel des Körpers.

Charakter: Temperament, Dominanz und Sozialisierung

American Akita in Pose

Der American Akita ist ein wunderbarer Begleithund, der zudem über hervorragende Arbeitseigenschaften verfügt. Diese Hunde sind stark, mutig, ausdauernd, gelassen und furchtlos. Akitas sind exzellente Wachhunde, die niemals grundlos bellen; sie geben nur Laut, wenn Fremde versuchen, in ihr Revier einzudringen. Zudem besitzen sie einen ausgeprägten Jagdinstinkt, eine feine Nase und sehr gute Augen. Sie können unter allen Wetterbedingungen arbeiten und trotzen sowohl Gewittern als auch strengem Frost.

Loyalität zur Familie

Akitas sind liebevolle und loyale Hunde, die den ständigen Kontakt zu ihrem Besitzer brauchen, an dem sie sehr hängen. Sie möchten immer in Gesellschaft ihrer Familie sein und verhalten sich Kindern gegenüber großartig, oft mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt. Aufgrund ihrer Neigung zu Dominanz und Eifersucht können sie Fremden gegenüber jedoch recht misstrauisch sein, weshalb eine sorgfältige und frühe Sozialisierung unabdingbar ist. Mit anderen Tieren verstehen sich Akitas in der Regel nicht besonders gut.

Neigung zur Dominanz

Diese Hunde neigen zur Dominanz, sind eifersüchtig und lieben es, an erster Stelle zu stehen. Der Besitzer eines American Akita muss eine feste, konsequente und willensstarke Führungspersönlichkeit sein, sonst übernimmt der Hund schnell das Ruder. Diese Rasse ist nicht für Menschen geeignet, die keine Erfahrung in der Erziehung ernster Gebrauchshunde haben. Sie benötigen klare Regeln und eine frühe Gewöhnung an verschiedene Menschen, Orte und Geräusche.

Erziehung und Training: Der richtige Ansatz

American Akita Welpe

Vertreter dieser Rasse können sehr stur sein; sie demonstrieren gerne ihre Unabhängigkeit. Dennoch ist ihre Erziehung nicht allzu schwierig, wenn man den richtigen Zugang findet. Diese Hunde sind buchstäblich für die Arbeit geschaffen. Mit der Erziehung des American Akita sollte bereits im Welpenalter begonnen werden.

Schlüsselprinzipien des Trainings

  • Frühe Sozialisierung: Es ist besonders wichtig, Welpen den Kontakt zu Artgenossen und verschiedenen Menschen zu ermöglichen, damit sie später nicht übermäßig aggressiv oder misstrauisch gegenüber Fremden sind. Dies beugt territorialer Aggression oder Futterneid vor.
  • Respekt und Vertrauen: Das Wichtigste ist der Aufbau einer Bindung zum kleinen Akita. Der Hund muss Ihnen vertrauen und positive Emotionen mit Ihnen verbinden. Der American Akita akzeptiert absolut keine Grobheit oder Zwang; er könnte beleidigt reagieren, sich in die hinterste Ecke zurückziehen und Sie komplett ignorieren.
  • Positive Bestärkung: Das beste Erziehungsmittel für einen Akita sind Lob und Leckerlis. Sie lieben Zuneigung, auch wenn sie es nicht immer zeigen. Tragen Sie immer Belohnungen bei sich, um den eigenwilligen Akita zu motivieren.
  • Fester, aber fairer Anführer: Der Halter eines Akita muss Charakterstärke zeigen, einfallsreich und manchmal sogar listig sein, um das Interesse seines Vierbeiners an der Ausführung eines Befehls zu wecken.
  • Stimmungsabhängigkeit: Interessanterweise hängt vieles im Leben eines Akitas von seiner Laune ab. Wenn der Hund schlechte Laune hat, ist es ihm egal, was der Besitzer will. In solchen Fällen ist es besser, den Hund nicht zur Aktion zu zwingen, sondern zu versuchen, seine Stimmung aufzuhellen.

Gesundheit: Typische Krankheiten und Prävention

American Akita Foto

Der American Akita ist ein robuster Hund mit guter Gesundheit, der ein langes und glückliches Leben führen kann, wenn der Besitzer ihn richtig füttert, für intensive Bewegung sorgt, Impfungen nicht vergisst und ihm Liebe schenkt. Natürlich gibt es bei allen Rassen gewisse Erbkrankheiten, doch durch sorgfältiges Studium des Stammbaums vor dem Kauf lassen sich viele Probleme vermeiden.

Häufige Erbkrankheiten

  • Hüft- und Ellbogendysplasie: Wie bei vielen großen Hunden kann auch beim Akita Dysplasie auftreten. Betroffene Tiere werden von der Zucht ausgeschlossen. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Hund hinkt, die Vorderbeine stärker belastet oder sich weniger bewegen möchte, suchen Sie dringend einen Tierarzt auf und lassen Sie ihn röntgen.
  • Autoimmun- und Hauterkrankungen: Probleme, die durch Störungen des Endokrin- und Immunsystems verursacht werden, sind beim Akita nicht unbekannt:
    • Follikuläre Dysplasie (Fellprobleme).
    • Sebadenitis (SA): eine genetische Erkrankung, die die Talgdrüsen zerstört.
    • Vogt-Koyanagi-Harada-Syndrom (VKH): eine seltene Autoimmunerkrankung, die Augen, Haut und Nervensystem betrifft.
  • Augenerkrankungen: Es können progressive Retinaatrophie (PRA), Grauer Star sowie Ein- und Auswärtskehrung der Augenlider auftreten.
  • Narkoseunverträglichkeit: Dies ist eine Besonderheit der Rasse. Viele Akitas reagieren empfindlich auf bestimmte Anästhetika (insbesondere Barbiturate). Vor Operationen muss der Tierarzt dies berücksichtigen und alle Sicherheitsvorkehrungen treffen. Suchen Sie einen Tierarzt, der mit der Rasse vertraut ist.

Pflege: Fell, Hygiene und Haltung

American Akita im Freien

Der American Akita ist ein starker und ausdauernder Hund von beachtlicher Größe. Obwohl diese Hunde oft in einem Zwinger auf dem Grundstück gehalten werden, ist der Kontakt zu Menschen für sie essenziell. Man darf sie nicht lange allein lassen, da sie sehr an ihrer Familie hängen. Dank ihres dichten Fells passen sie sich gut an verschiedene Wetterbedingungen an, benötigen aber unbedingt einen Unterschlupf als Schutz vor übermäßiger Hitze. Das Leben eines American Akita darf sich keinesfalls auf den Zwinger beschränken; er benötigt intensive körperliche Betätigung.

Fellpflege

Das Fell des American Akita sollte wöchentlich gebürstet werden. Zweimal im Jahr haaren diese Hunde stark (saisonaler Fellwechsel). In dieser Zeit müssen sie täglich mit speziellen Bürsten (z. B. Furminator) gekämmt werden, um die massenhafte abgestorbene Unterwolle zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen. Baden sollte man Vertreter dieser Rasse nur bei Bedarf mit speziellem Shampoo (1-2 Mal pro Jahr), da häufiges Waschen die Schutzschicht von Haut und Haar beschädigen kann. Vergessen Sie nicht, monatlich die Krallen zu schneiden, die Ohren zu reinigen, die Augen regelmäßig mit einer speziellen Lotion zu säubern und die Zähne mit Hundezahnpasta zu putzen.

Ernährung: Anforderungen und Futterwahl

American Akita

Die Ernährung des American Akita muss vollwertig und ausgewogen sein. Diese Hunde sind beim Fressen zwar nicht wählerisch, doch die Auswahl der Produkte sollte aufgrund ihrer Neigung zu Verdauungsproblemen und Allergien sehr ernst genommen werden.

Wahl der Fütterungsmethode

Sie können den Hund mit speziellem Fertigfutter (Trocken-/Nassfutter) oder natürlicher Nahrung (BARF) füttern. Viele Halter wählen Trockenfutter wegen der ausgewogenen Zusammensetzung. Wichtig ist, dass es sich um hochwertiges Futter (Super-Premium oder Holistic) ohne Farbstoffe und Konservierungsmittel handelt. An erster Stelle der Zutatenliste sollte Fleisch stehen (fettarm, wie Huhn, Pute, Lamm), nicht Soja oder Nebenprodukte. Wenn Sie sich für natürliche Nahrung entscheiden, vergessen Sie nicht Vitamin- und Mineralstoffzusätze. Lassen Sie sich hierzu am besten von einem Tierarzt oder Züchter beraten.

Wichtige Empfehlungen

  • Portionskontrolle: Achten Sie genau auf die Futtermenge, um Übergewicht und Gelenkprobleme zu vermeiden.
  • Ruhephasen: Füttern Sie den Hund nach dem Spaziergang. Nach dem Fressen muss der Akita unbedingt ruhen (mindestens 1 Stunde), um eine Magendrehung (ein akuter, lebensbedrohlicher Zustand bei großen Rassen) zu verhindern.
  • Verbotene Lebensmittel: Vermeiden Sie blähende Produkte (Hülsenfrüchte, Kohl), Süßigkeiten, Hefeteig, Kartoffeln, Wurstwaren, Röhrenknochen (Splittergefahr), sehr fettiges Essen und gewürzte Speisen.
  • Zusammensetzung: Die Basis sollte tierisches Protein sein (mageres Fleisch, Innereien, Seefisch, Sauermilchprodukte, Eier). In der kalten Jahreszeit, wenn der Hund mehr Energie verbraucht, sind Fette wichtig. Sie können beispielsweise Pflanzenöl oder Fischöl zu Getreide (Reis, Buchweizen) geben. Denken Sie auch an Obst und Gemüse als Vitaminquellen.

Körperliche Aktivität

American Akita Logo

Der American Akita benötigt täglich intensive Spaziergänge und Aufgaben. Er ist stark, ausdauernd und energiegeladen. Schwere Belastungen (Springen, langes Laufen) sind jedoch erst erlaubt, wenn das Skelett vollständig entwickelt ist (ca. mit 18 Monaten). Bis dahin liegt der Fokus auf moderaten Spaziergängen und Spiel, um Gelenkschäden zu vermeiden.

  • Tägliche Aktivität: Mindestens zwei lange Spaziergänge pro Tag (insgesamt 1,5–2 Stunden), inklusive Trainingselementen und Spiel.
  • Sportarten: Akitas lieben Wandern, Ballspiele und Zerrspiele. Aufgrund ihrer Kraft und des warmen Fells eignen sie sich auch für Zughundesport (Weight Pulling oder Schlittenziehen) – ähnlich wie der Alaskan Malamute, der ebenfalls für seine enorme Zugkraft bekannt ist.
  • Leinenpflicht: Aufgrund ihrer Dominanz und möglichen Aggression gegenüber anderen Hunden – besonders bei unkastrierten Rüden – sollte der American Akita stets an einer festen Leine geführt werden.

Vor- und Nachteile der Rasse

Weißer American Akita
✅ Vorteile (Pros)❌ Nachteile (Cons)
Hervorragender Wachhund und Beschützer.Anspruchsvolle Sozialisierung (ab Welpenalter nötig).
Unglaubliche Treue zur Familie.Neigung zu Dominanz und Aggression gegen Artgenossen.
Ruhiges, ausgeglichenes Temperament im Haus.Unverträglichkeit gegenüber manchen Narkosemitteln.
Hohe Intelligenz, bei richtigem Ansatz gut trainierbar.Starker saisonaler Fellwechsel (täglich bürsten).
Reinlichkeit (oft mit Katzen verglichen).Nicht für unerfahrene Halter geeignet.
Passt sich verschiedenen Klimata gut an.Benötigt viel Platz und intensive Bewegung.

Interessante Fakten

  • Zwei verschiedene Rassen: Der American Akita und der Akita Inu sind laut FCI-Standard offiziell getrennte Rassen. Hauptunterschiede: Der American Akita ist größer, hat einen massiveren Kopf und fast jede Fellfarbe ist erlaubt (inklusive Maske), während der Akita Inu limitierte Farben und keine Maske aufweist.
  • Hund der Soldaten: Der moderne American Akita stammt von Hunden ab, die US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg aus Japan mitbrachten – vorwiegend aus der Dewa-Linie, die Merkmale von Schäferhunden und Mastiffs trug.
  • „Sauberer“ Hund: Akitas sind für ihre Reinlichkeit bekannt. Sie lecken sich oft wie Katzen sauber und mögen keinen Schmutz, was die Pflege erleichtert.
  • Die Stimme: Der American Akita ist meist wortkarg. Er bellt nur bei echter Bedrohung, was ihn zu einem idealen Wachhund macht, der die Nachbarn nicht ohne Grund stört.
  • Seltenheit: Obwohl die Rasse an Beliebtheit gewinnt, ist sie im Vergleich zu anderen großen Gebrauchshunden immer noch recht selten anzutreffen.

Häufige Fragen (FAQ)

Eignet sich der American Akita für die Wohnungshaltung?

Theoretisch ja, wenn dem Hund genügend intensive Bewegung geboten wird (mindestens 2 Stunden aktive Spaziergänge) und er geistig gefordert wird. Im Haus ist der Akita ruhig. Aufgrund seiner Größe, des dichten Fells (Haaren) und des Platzbedarfs ist jedoch ein Haus mit großem, gut eingezäuntem Garten die bssere Option. Wichtig ist, den Hund nicht zu isolieren oder an die Kette zu legen, da er Familienanschluss braucht.

Kann man den Akita mit Kindern allein lassen?

Der American Akita liebt die Kinder seiner Familie in der Regel sehr und verhält sich fürsorglich. Er ist ein unglaublich zuverlässiger und treuer Hund. Dennoch ist, wie bei jeder großen Rasse, die Aufsicht durch Erwachsene Pflicht. Der Hund muss von klein auf Respekt vor dem Kind lernen und das Kind Respekt vor dem Hund. Aufgrund seiner Kraft könnte der Akita ein kleines Kind beim Spielen versehentlich umstoßen.

Haart der American Akita stark?

Ja, sehr stark. Der American Akita besitzt dichtes, doppeltes Fell. Er haart das ganze Jahr über moderat, aber zweimal im Jahr (Frühling und Herbst) findet ein massiver Fellwechsel statt, bei dem er große Mengen Unterwolle „abwirft“. In dieser Zeit ist tägliches Bürsten notwendig, sonst verteilen sich die Hare überall.

Video über die Rasse

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