| Höhe | 54–62 cm |
| Gewicht | 26–38 kg |
| Lebenserwartung | 13–15 Jahre |
| FCI-Gruppe | 1 · Hüte- und Treibhunde |
| Herkunft | Italien |
Genaue Bewertungen
- Insgesamt eine sehr gesunde, langlebige Rasse
- Hüftdysplasie
- Magendrehung (seltener)
- Augenerkrankungen (seltener)
- Flockenpflege ist wichtig (sonst verfilzt das Fell)
Ausgewogenes Futter für eine aktive Rasse, Gewichtskontrolle. Das besondere Fell bildet Flocken — es wird nicht gebürstet, sondern von Hand geteilt; für Arbeit, Bewegung und Raum sorgen.
Der Bergamasker Hirtenhund (Bergamasco shepherd/Cane da Pastore Bergamasco) gehört zu den ältesten und ursprünglichsten Hirtenhunderassen. Er beeindruckt durch sein einzigartiges Aussehen und seine herausragenden Arbeitsqualitäten. Der Bergamasker ist nicht nur ein Hund, sondern die Verkörperung von Treue, Intelligenz und Arbeitsbereitschaft. Er wurde für die rauen Bedingungen der Alpenweiden geschaffen, wo er Hirten über Jahrhunderte beim Hüten und Beschützen von Herden half. Sein unglaubliches Fell, das charakteristische „Dreadlocks“ oder „Filzplatten“ (Flocken) bildet, verleiht ihm nicht nur ein exotisches Aussehen, sondern dient auch als zuverlässiger Schutz vor schlechtem Wetter und Raubtieren. Es ist ein mittelgroßer Hund von kräftigem Körperbau mit gut entwickelter Muskulatur, die seine Stärke und Ausdauer belegt. Diese Übersicht wurde Ihnen von Tvaryny zur Verfügung gestellt, damit Sie sich ausführlich mit dieser erstaunlichen Rasse vertraut machen können.
Diese Hunde sind nicht dafür geschaffen, in den vier Wänden einer Stadtwohnung ohne ausreichende Beschäftigung Trübsal zu blasen; ihre Bestimmung ist die Arbeit, Aktivität und eine enge Bindung zu ihrem Besitzer. In Italien, ihrer Heimat, werden Bergamasker Hirtenhunde für ihre Fähigkeit, selbstständig Entscheidungen zu treffen, ihren ausgezeichneten Geruchs- und Hörsinn und ihre grenzenlose Treue sehr geschätzt. Sie sind bekannt für ihre Ausgeglichenheit, Geduld und gleichzeitig für ihre Entschlossenheit und ihren Mut, wenn es nötig ist. Mehr dazu erfahren Sie auf Tvaryny!
Kurzübersicht der Rasse Bergamasker Hirtenhund

| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Herkunft | Italien (Alpenregion, Provinz Bergamo) |
| Erwartete Lebensdauer | 13-15 Jahre |
| Größe (Widerristhöhe) | Rüden: 58-62 cm, Hündinnen: 54-58 cm |
| Gewicht | Rüden: 32-38 kg, Hündinnen: 26-32 kg |
| Temperament | Intelligent, wachsam, geduldig, entschlossen, treu, schützend |
| Fellpflege | Einzigartig; erfordert kein Bürsten nach der Flockenbildung, aber manuelles Trennen der Strähnen im jungen Alter |
| Aktivitätsniveau | Mittel (benötigt tägliche Spaziergänge und mentale Stimulation) |
| Erziehung | Gut erziehbar, kann aber eigensinnig sein; benötigt einen erfahrenen Besitzer |
| Umgang mit Kindern | Gut, geduldig und schützend (bei richtiger Sozialisierung) |
| Umgang mit anderen Tieren | Kann zusammenleben (bei richtiger Sozialisierung) |
Geschichte des Bergamasker Hirtenhundes
Die Geschichte des Bergamasker Hirtenhundes reicht weit zurück, und sein genauer Ursprung ist von Geheimnissen umhüllt. Es wird angenommen, dass diese Hunde über zweitausend Jahre alt sind. Einige Quellen vermuten, dass ihre Vorfahren aus Asien, möglicherweise aus Persien, von nomadischen Stämmen oder phönizischen Händlern, die das Mittelmeer bereisten, nach Italien gebracht wurden. Diese östlichen Hirtenhunde mit ihrem charakteristischen zotteligen Fell passten sich allmählich an die Bedingungen der europäischen Berge an. Doch gerade in den italienischen Alpen, insbesondere in der Provinz Bergamo (daher der Name der Rasse), entwickelte sich der Bergamasker Hirtenhund zu einer einzigartigen Rasse, die perfekt an die Arbeit in den rauen Bergbedingungen angepasst war. Über Jahrhunderte hinweg waren diese Hunde unverzichtbare Helfer der Alpenhirten, die ihnen halfen, Schaf- und Ziegenherden zu treiben und zu bewachen. Ihr dichtes, verfilztes Fell schützte sie vor Kälte, Nässe, Hitze und den Bissen von Raubtieren. Die Rasse wurde relativ spät offiziell anerkannt, aber ihre Arbeitsqualitäten und ihr einzigartiges Aussehen wurden von der lokalen Bevölkerung stets hoch geschätzt. Leider reduzierte sich der Bestand an Bergamasker Hirtenhunden nach dem Zweiten Weltkrieg erheblich, da der Bedarf an traditioneller Schafzucht abnahm. Nur dank der Bemühungen von Enthusiasten konnte die Rasse erhalten werden. Heute ist der Bergamasker Hirtenhund immer noch recht selten, aber seine Popularität wächst allmählich unter Liebhabern einzigartiger und intelligenter Hunde auf der ganzen Welt.
Wie sieht der Bergamasker Hirtenhund aus: Detaillierte Beschreibung des Äußeren

Der Bergamasker Hirtenhund ist ein mittelgroßer Hund von kräftigem, aber nicht schwerem Bau, mit gut entwickelter Muskulatur und einem proportionalen Körper, der den Eindruck von Stärke und Geschicklichkeit vermittelt. Das Gesamterscheinungsbild des Hundes ist harmonisch, etwas rustikal, was seinen Arbeitszweck unterstreicht.
- Kopf: Massiv, aber proportional zum Körper. Der Schädel ist breit und zwischen den Ohren leicht gewölbt. Der Übergang von der Stirn zum Fang ist gut ausgeprägt. Der Fang sollte ungefähr die gleiche Länge wie der Oberkopf haben, an der Basis breit sein, sich zur Nase hin verjüngen, aber nicht spitz sein. Der Nasenrücken ist gerade. Die Lippen liegen eng an.
- Augen: Groß, oval, nicht hervorstehend und nicht tief liegend. Die Augenfarbe variiert von Haselnussbraun bis Dunkelkastanienbraun, abhängig von der Fellfarbe. Der Blick ist aufmerksam, ruhig und intelligent. Das Fell am Kopf bildet oft einen Art „Vorhang“ über den Augen, was den Hund jedoch nicht daran hindert, gut zu sehen.
- Ohren: Hängend, dreieckig, mittelgroß, hoch angesetzt. Sie sind weich und beweglich, bedeckt mit langem, leicht gewelltem Fell, das Fransen bildet.
- Nase: Groß, schwarz, mit gut geöffneten Nasenlöchern.
- Gebiss: Scherengebiss, mit kräftigen weißen Zähnen.
- Hals: Kräftig, muskulös, mittellang, ohne lose Haut.
- Körper: Leicht gestreckt in der Länge. Der Rücken ist gerade und kräftig. Die Lenden sind gut entwickelt, leicht gewölbt. Die Kruppe ist breit, muskulös, leicht abfallend. Der Brustkorb ist tief und geräumig, reicht bis zu den Ellenbogen. Die Rippen sind gut gewölbt.
- Rute: Dick an der Basis, sich allmählich zum Ende hin verjüngend. Bedeckt mit dichtem, leicht „zotteligem“ Fell. In Ruhestellung herabhängend, bis zum Sprunggelenk oder etwas darunter reichend, am Ende leicht gebogen. In Bewegung oder Erregung wird sie hochgetragen, aber nicht über die Rückenlinie.
- Gliedmaßen: Die Vorderläufe sind gerade, parallel, mit starkem Knochenbau. Die Schulterblätter sind schräg gestellt, die Schultern muskulös. Die Hinterläufe sind kräftig, mit gut entwickelter Muskulatur und ausgeprägten Winkelungen der Gelenke. Die Pfoten sind oval, kompakt, mit eng anliegenden Zehen und kräftigen, dunklen Krallen. Die Ballen sind fest.
Fell: Das charakteristischste Merkmal der Rasse. Sehr dicht, lang, die Textur variiert an verschiedenen Körperteilen. Es besteht aus drei Haartypen: weichem und dichtem Unterfell, längerem und steiferem „Ziegen“-Grannenhaar und einer weicheren, feineren Oberschicht, die an Lammfell erinnert. Diese drei Haartypen verflechten sich und bilden breite, flache Strähnen, die als „Flocken“ oder „Matten“ bezeichnet werden. Die Flocken beginnen sich etwa im Alter von einem Jahr zu bilden und entwickeln sich bis zum Alter von 3-5 Jahren vollständig, wobei sie eine beträchtliche Länge erreichen, manchmal bis zum Boden. Das Fell fühlt sich ölig an, was es wasserdicht macht. Die Flocken bedecken den gesamten Körper des Hundes, einschließlich Kopf und Gliedmaßen, und verleihen ihm ein einzigartiges Aussehen, das an Hunde wie den Komondor oder den Puli erinnert, obwohl die Fellstruktur des Bergamaskers anders ist.
Farbgebung: Verschiedene Grautöne (von hellgrau bis sattem Schiefergrau), einschließlich geflecktem Grau (Merle), sind zulässig. Auch ein einheitliches Mattschwarz kann vorkommen. Weiße Abzeichen sind zulässig, sofern sie 1/5 der gesamten Körperfläche nicht überschreiten. Isabelle und hell falbfarbene Töne kommen ebenfalls vor. Eine einheitlich weiße Farbe ist nach dem Standard nicht zulässig.
Charakter des Bergamasker Hirtenhundes: Temperament und Verhalten
Der Bergamasker Hirtenhund ist ein Hund mit hoher Intelligenz, starkem Willen und einem ausgeglichenen Temperament. Er ist kein Hund, der blind Befehle ausführt; er neigt dazu, Situationen zu analysieren und eigenständige Entscheidungen zu treffen, was eine Folge seiner jahrhundertealten Geschichte als Hirtenhund ist, wo er oft ohne direkte Anweisung des Menschen handeln musste. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem hervorragenden Begleiter für einen erfahrenen Besitzer, der Intelligenz und Initiative bei seinem Hund schätzt.
- Treue und Anhänglichkeit: Der Bergamasker bindet sich tief an seine Familie und wird zu einem festen Bestandteil von ihr. Sie sind ihren Menschen gegenüber extrem treu und liebevoll, können aber Fremden gegenüber zurückhaltend oder misstrauisch sein, was sie zu guten Wachhunden macht. Sie neigen nicht zu grundloser Aggression, sind aber immer bereit, ihre Familie und ihr Territorium zu verteidigen.
- Intelligenz und Klugheit: Ihr scharfer Verstand ermöglicht es ihnen, schnell zu lernen, kann aber auch zu Sturheit führen, wenn das Training uninteressant oder der Besitzer inkonsequent ist. Sie verstehen die Intonation und Stimmung des Menschen gut.
- Geduld und Ruhe: Bergamasker Hirtenhunde sind bekannt für ihre Geduld, besonders im Umgang mit Kindern. Sie können ausgezeichnete „Kindermädchen“ sein, die Kinderstreiche ruhig ertragen, vorausgesetzt, die Kinder sind darauf trainiert, den Hund zu respektieren. Allerdings sollte, wie bei jedem Hund, die Interaktion mit kleinen Kindern überwacht werden.
- Wachhundqualitäten: Mit einem natürlichen Schutzinstinkt ist der Bergamasker ein aufmerksamer Wachhund. Er beobachtet immer genau, was um ihn herum geschieht, und warnt seinen Herrn vor der Annäherung von Fremden oder ungewöhnlichen Geräuschen mit einem lauten, aber nicht übermäßigen Bellen.
- Unabhängigkeit: Historisch gesehen mussten Bergamasker Hirtenhunde beim Hüten von Herden selbstständig Entscheidungen treffen, daher haben sie eine gewisse Unabhängigkeit in ihrem Charakter bewahrt. Das bedeutet, dass sie einen Besitzer benötigen, der klare Regeln und Grenzen setzen kann, dabei aber Geduld und Respekt vor der Intelligenz des Hundes zeigt.
- Sozialisierung: Eine frühe und korrekte Sozialisierung ist für den Bergamasker Hirtenhund äußerst wichtig. Das Kennenlernen verschiedener Menschen (Erwachsene, Kinder), anderer Hunde (nach entsprechenden Impfungen), anderer Tiere (falls ein Zusammenleben geplant ist), Geräusche, Gerüche und Situationen von klein auf hilft, einen selbstbewussten und gut angepassten Hund heranzuziehen.
- Energie und Spielfreude: Obwohl der Bergamasker ruhig wirken mag, hat er genug Energie für aktive Spiele und lange Spaziergänge. Er verbringt gerne Zeit mit seiner Familie und nimmt an gemeinsamen Aktivitäten teil.
Im Großen und Ganzen ist der Bergamasker Hirtenhund ein sensibler, aufmerksamer und entschlossener Hund. Er baut eine enge Bindung zu seinem Besitzer auf und strebt nach gegenseitigem Verständnis. Sein Charakter macht ihn nicht nur zu einem ausgezeichneten Arbeitshund, sondern auch zu einem treuen Freund und Familienmitglied.
Pflege des Bergamasker Hirtenhundes: Besonderheiten der Haltung

Die Pflege des Bergamasker Hirtenhundes hat ihre einzigartigen Besonderheiten, die hauptsächlich mit seinem ungewöhnlichen Fell zusammenhängen. Doch trotz des exotischen Aussehens ist die Pflege eines erwachsenen Hundes nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, vorausgesetzt, man versteht die Bedürfnisse der Rasse richtig.
Fellpflege des Bergamasker Hirtenhundes: vom Welpen bis zum erwachsenen Hund
Das Fell des Bergamaskers durchläuft mehrere Entwicklungsstadien:
- Welpenalter (bis 8-12 Monate): Bei Bergamasker Hirtenhunden ist das Welpenfell weich, kurz und flauschig. In diesem Stadium neigt es nicht zur Flockenbildung. Es wird empfohlen, den Welpen regelmäßig (mehrmals pro Woche) mit einer normalen Bürste oder einem Kamm mit Metallzinken zu bürsten, um ihn an die Prozedur zu gewöhnen und abgestorbene Haare zu entfernen.
- Übergangsperiode (ca. 8-12 Monate bis 2-3 Jahre): Dies ist die wichtigste und anspruchsvollste Phase in der Fellentwicklung. Das weiche Welpenfell beginnt sich mit gröberen „Ziegenhaaren“ und dem weichen Unterfell zu vermischen. Das Fell beginnt sich auf natürliche Weise zu Strähnen oder Flocken zu verfilzen. In diesem Stadium wird das Bürsten eingestellt! Stattdessen sollte der Besitzer diese sich bildenden Strähnen manuell bis zur Haut trennen, damit sie sich nicht zu einer durchgehenden Matte verfilzen, sondern einzelne, flache Flocken von etwa 1-3 cm Breite bilden. Dies sollte regelmäßig erfolgen, indem das gesamte Fell des Hundes überprüft wird. Eine falsche Trennung oder deren Fehlen kann zur Bildung eines großen Filzklumpens führen, der Hautprobleme verursachen kann. Dieser Prozess mag mühsam erscheinen, aber er legt den Grundstein für ein pflegeleichtes Erwachsenenfell.
- Erwachsenenfell (nach 2-3 Jahren): Bis zum dritten Lebensjahr (manchmal bis zum fünften) sind die Flocken vollständig ausgebildet und erreichen eine beträchtliche Länge. Ab diesem Zeitpunkt benötigt das Fell des Bergamaskers nur minimale Pflege. Es muss nicht gebürstet werden. Die Flocken schützen die Haut auf natürliche Weise vor Schmutz und Feuchtigkeit. Die Hauptpflege besteht in einer regelmäßigen Kontrolle der Haut unter den Flocken, der Überprüfung, ob die Flocken an der Basis nicht verklebt sind, und dem Entfernen von Schmutz, der sich nach Spaziergängen im Fell verfangen haben könnte (Ästchen, Blätter). Einige Besitzer stutzen das Fell um den Anus und die Genitalien aus hygienischen Gründen leicht, sowie das Fell an den Pfoten, damit es die Bewegung nicht behindert.
Baden des Bergamasker Hirtenhundes
Bergamasker Hirtenhunde sollten nicht häufig gebadet werden. Ihr Fell besitzt eine natürliche Fettschicht, die vor Feuchtigkeit und Schmutz schützt. Zu häufiges Waschen kann diesen Schutz stören. Erwachsene Hunde mit vollständig ausgebildeten Flocken werden normalerweise 1-2 Mal pro Jahr gebadet, oder bei dringendem Bedarf. Es ist wichtig, ein mildes Hundeshampoo zu verwenden und das Fell sehr gründlich auszuspülen. Der schwierigste Teil ist das Trocknen. Das Fell des Bergamaskers trocknet sehr lange, manchmal bis zu 2-3 Tage. Unzureichendes Trocknen kann zu Wundstellen, Hautreizungen und unangenehmem Geruch (Schimmel) führen. Es wird empfohlen, einen leistungsstarken Föhn (Kompressor) zum Trocknen von Hunden zu verwenden oder das Fell mit vielen Handtüchern abzutrocknen und dem Hund einen Aufenthalt in einem warmen, gut belüfteten Raum zu ermöglichen, bis er vollständig trocken ist. Einige Besitzer vermeiden ein vollständiges Baden und beschränken sich auf das Waschen der Pfoten und die lokale Reinigung verschmutzter Bereiche.
Andere Aspekte der Pflege
- Ohren: Überprüfen Sie die Ohren regelmäßig auf Schmutz, Rötungen oder Anzeichen einer Infektion. Da die Ohren hängend und mit Fell bedeckt sind, können sie anfällig für Entzündungen sein. Reinigen Sie sie bei Bedarf mit einer speziellen Lotion für Hunde.
- Augen: Reinigen Sie die Augenwinkel regelmäßig mit einem weichen, feuchten Tuch von natürlichen Ausflüssen. Das über die Augen fallende Fell stört den Hund normalerweise nicht, aber achten Sie darauf, dass es keine Reizungen verursacht.
- Krallen: Schneiden Sie die Krallen regelmäßig, etwa einmal im Monat, wenn sie sich nicht auf natürliche Weise beim Spaziergang abnutzen.
- Zähne: Zur Vorbeugung von Maulhöhlenerkrankungen empfiehlt es sich, die Zähne des Hundes regelmäßig mit einer speziellen Zahnpasta und Zahnbürste zu putzen oder Dental-Leckerlis zu geben.
Haltungsbedingungen: Der Bergamasker Hirtenhund fühlt sich am wohlsten in einem Privathaus mit Zugang zu einem eingezäunten Garten, wo er sich frei bewegen kann. Obwohl er sich an das Leben in einer großen Wohnung anpassen kann, sofern ausreichend tägliche körperliche und geistige Auslastung gegeben ist, ist dies nicht die ideale Option für ihn. Diese Hunde brauchen Platz. Sie vertragen Einsamkeit schlecht und benötigen einen engen Kontakt zur Familie.
Gesundheit des Bergamasker Hirtenhundes: Typische Krankheiten und Vorbeugung

Der Bergamasker Hirtenhund gilt im Allgemeinen als robuste und gesunde Rasse mit relativ wenigen Erbkrankheiten. Seine lange Geschichte als Arbeitshund unter rauen Bedingungen hat zur Entwicklung von Ausdauer und natürlicher Immunität beigetragen. Wie jede Rasse können sie jedoch eine Anfälligkeit für bestimmte Gesundheitsprobleme haben.
- Hautprobleme: Aufgrund ihres einzigartigen dichten Fells können Bergamasker anfällig für Hautprobleme sein, wenn das Fell nicht richtig gepflegt wird. Eine falsche oder unzureichende Trennung der Flocken in der Phase ihrer Bildung sowie unvollständiges Trocknen nach dem Baden können zu Reizungen, Dermatitis, Pilzinfektionen oder der Bildung von „Hot Spots“ (akuter feuchter Dermatitis) führen. Eine regelmäßige Untersuchung der Haut unter den Flocken ist wichtig.
- Hüft- und Ellbogendysplasie: Wie viele andere mittelgroße und große Rassen können Bergamasker Hirtenhunde anfällig für Dysplasie sein. Dies ist eine Erbkrankheit, die die Gelenke betrifft. Verantwortungsbewusste Züchter testen ihre Zuchthunde auf Dysplasie.
- Augenerkrankungen: Obwohl dies kein weit verbreitetes Problem ist, können manchmal Zustände wie progressive Retinaatrophie (PRA) oder Katarakte auftreten. Eine regelmäßige Untersuchung durch einen Tieraugenarzt wird empfohlen.
- Magendrehung (Blähbauch): Dies ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der typisch für große Hunde mit tiefem Brustkorb ist. Es ist wichtig, seine Symptome zu kennen (Unruhe, erfolglose Brechversuche, aufgeblähter Bauch) und sofort einen Tierarzt aufzusuchen. Die Fütterung mehrerer kleiner Portionen pro Tag anstelle einer großen und das Vermeiden aktiver Spiele unmittelbar nach dem Fressen kann helfen, das Risiko zu senken.
- Allergien: Einige Bergamasker können an Futtermittelallergien oder Allergien gegen Umweltfaktoren leiden, die sich in Juckreiz, Hautausschlägen oder Verdauungsproblemen äußern.
Vorbeugung:
- Regelmäßige Tierarztbesuche: Jährliche Tierarztkontrollen helfen, Gesundheitsprobleme im Frühstadium zu erkennen.
- Richtige Fellpflege: Die Einhaltung der Empfehlungen zur Fellpflege ist entscheidend, um Hautkrankheiten vorzubeugen.
- Ausgewogene Ernährung: Hochwertiges Futter, das dem Alter, der Größe und dem Aktivitätsniveau des Hundes entspricht, unterstützt die allgemeine Gesundheit.
- Ausreichende körperliche Aktivität: Regelmäßige Bewegung hilft, ein gesundes Gewicht und einen guten Muskeltonus zu erhalten.
- Impfungen und Parasitenbehandlung: Rechtzeitige Impfungen und regelmäßige Behandlungen gegen Flöhe, Zecken und Würmer schützen den Hund vor vielen gefährlichen Krankheiten.
Bei der Auswahl eines Welpen ist es wichtig, sich an verantwortungsbewusste Züchter zu wenden, die auf die Gesundheit ihrer Hunde achten und die notwendigen Gentests durchführen.
Erziehung und Sozialisierung des Bergamasker Hirtenhundes

Die Erziehung eines Bergamasker Hirtenhundes ist ein interessanter, aber auch anspruchsvoller Prozess. Diese Hunde sind außerordentlich intelligent und klug, was es ihnen ermöglicht, schnell neue Informationen aufzunehmen. Ihre natürliche Unabhängigkeit und Neigung zu eigenständigen Entscheidungen bedeuten jedoch, dass sie einen Besitzer brauchen, der für sie eine Autorität ist, aber dabei konsequent, geduldig und respektvoll handelt.
Wichtige Aspekte der Erziehung:
- Früher Beginn: Erziehung und Sozialisierung sollten so früh wie möglich beginnen, buchstäblich ab den ersten Tagen, in denen der Welpe in Ihr Haus kommt. Dies hilft, eine gute Grundlage für das Verhalten zu legen.
- Positive Verstärkung: Bergamasker reagieren am besten auf Erziehungsmethoden, die auf positiver Verstärkung basieren – Lob, Leckerlis, Spielzeug. Harte Methoden oder Strafen können zu Sturheit und Vertrauensverlust führen.
- Konsequenz und Geduld: Es ist wichtig, in Ihren Anforderungen und Befehlen konsequent zu sein. Alle Familienmitglieder sollten die gleichen Regeln befolgen. Ein Bergamasker kann Grenzen austesten, daher sind Geduld und Beharrlichkeit seitens des Besitzers entscheidend.
- Abwechslung: Um das Interesse des Hundes aufrechtzuerhalten, sollten die Trainingseinheiten abwechslungsreich und nicht zu lang sein. Monotone Wiederholungen können den Bergamasker schnell langweilen.
- Sozialisierung: Dies ist ein entscheidender Aspekt für den Bergamasker Hirtenhund. Machen Sie den Welpen von klein auf mit verschiedenen Menschen (Erwachsenen, Kindern), anderen Hunden (nach entsprechenden Impfungen), anderen Tieren (falls ein Zusammenleben geplant ist), Geräuschen, Gerüchen und Situationen vertraut. Ein gut sozialisierter Bergamasker wird zu einem selbstbewussten, ruhigen und ausgeglichenen Hund heranwachsen. Der Besuch von Welpenkursen kann sehr nützlich sein.
Bergamasker Hirtenhunde besitzen ein ausgezeichnetes Gedächtnis und einen scharfen Verstand, was sie befähigt, verschiedene Arten von Hundesport zu erlernen, wie Agility, Obedience oder Hütearbeit. Man kann sie nicht nur zu Begleitern ausbilden, sondern auch komplexe Aufgaben ausführen lassen. Vergleicht man sie mit anderen Hirtenhunden, zum Beispiel mit dem langhaarigen Deutschen Schäferhund, kann der Bergamasker eine größere Unabhängigkeit in der Entscheidungsfindung zeigen, was einen etwas anderen Ansatz im Training erfordert. Ein Beispiel für eine weitere intelligente Hirtenrasse, die einen durchdachten Erziehungsansatz benötigt, ist der Picardische Schäferhund.
Fütterung des Bergamasker Hirtenhundes: Wichtige Empfehlungen

Bergamasker Hirtenhunde sind in der Regel nicht wählerisch, was ihr Futter angeht, was ein Erbe ihrer Arbeitsvergangenheit ist, als sie sich mit dem zufrieden geben mussten, was vorhanden war. Um jedoch ihre Gesundheit, Energie und ihr einzigartiges Fell zu erhalten, benötigen sie eine ausgewogene Ernährung, die reich an hochwertigen Nährstoffen ist.
- Fütterungsart: Sie können sich für ein hochwertiges Trockenfutter der Premium- oder Super-Premium-Klasse entscheiden, das für Hunde mittlerer oder großer Rassen mit moderatem Aktivitätsniveau entwickelt wurde. Oder aber eine natürliche Fütterung, die sorgfältig auf Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien abgestimmt sein muss. Eine Beratung durch einen Tierarzt oder einen erfahrenen Hundeernährungsberater hilft Ihnen, einen richtigen Ernährungsplan zu erstellen.
- Hauptbestandteile (bei natürlicher Fütterung):
- Fleisch (Rind, Pute, Huhn, Innereien) – die Grundlage der Ernährung.
- Getreide (Reis, Buchweizen).
- Gemüse (Karotten, Kürbis, Zucchini, Brokkoli) – roh oder leicht gekocht.
- Sauermilchprodukte (Kefir, fettarmer Quark).
- Eine kleine Menge Pflanzenöl (Leinöl, Olivenöl) für gesunde Haut und Fell.
- Fütterungshäufigkeit: Ein erwachsener Hund wird normalerweise 1-2 Mal am Tag gefüttert. Welpen – häufiger, 3-4 Mal am Tag, wobei die Fütterungen mit zunehmendem Alter schrittweise reduziert werden.
- Portionsgröße: Hängt vom Alter, Gewicht, Aktivitätsniveau und individuellen Besonderheiten des Hundes ab. Befolgen Sie die Empfehlungen auf der Futterverpackung oder die Ratschläge des Tierarztes. Es ist wichtig, den Hund nicht zu überfüttern, um Problemen mit Übergewicht vorzubeugen.
- Frisches Wasser: Der Hund sollte immer Zugang zu frischem, sauberem Wasser haben.
- Verbotene Lebensmittel: Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch, Weintrauben, Rosinen, Knochen (insbesondere gekochte Röhrenknochen), fettiges, gebratenes, geräuchertes Essen, Süßes, Scharfes.
Denken Sie daran, dass die Ration an die individuellen Bedürfnisse Ihres Bergamasker Hirtenhundes angepasst werden sollte. Beobachten Sie seinen Zustand, sein Gewicht und die Qualität seines Fells und passen Sie die Fütterung bei Bedarf nach Rücksprache mit einem Spezialisten an.
Vor- und Nachteile der Rasse Bergamasker Hirtenhund
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Einzigartiges Aussehen: Das eindrucksvolle Dreadlocks-Fell zieht Aufmerksamkeit auf sich. | Spezifische Fellpflege: Besonders in der Phase der Flockenbildung (1-3 Jahre) erfordert es Zeit und Geduld. Kann während dieses Prozesses ungepflegt aussehen. |
| Hohe Intelligenz: Intelligent, klug, lernen gut. | Neigung zu Sturheit und Unabhängigkeit: Benötigt einen erfahrenen, konsequenten und geduldigen Besitzer. Nichts für Anfänger. |
| Familienbezogenheit: Bindet sich stark an seine Menschen, sind ausgezeichnete Begleiter. | Bedarf an früher und langer Sozialisierung: Ohne diese können sie Fremden gegenüber übermäßig misstrauisch sein oder Dominanz zeigen. |
| Gute Wachhundqualitäten: Wachsam und aufmerksam, warnen immer vor Gefahren. | Nicht geeignet für das ausschließliche Wohnen in einer Wohnung ohne ausreichende Auslastung: Benötigt Platz und Aktivität. |
| Geduld mit Kindern: Bei richtiger Sozialisierung vertragen sie sich ausgezeichnet mit Kindern. | Langes Trocknen des Fells nach dem Baden: Erfordert sorgfältiges Trocknen, um Hautprobleme zu vermeiden. |
| Im Allgemeinen gesunde Rasse: Wenig Erbkrankheiten. | Mögliche Hautprobleme: Wenn das Fell nicht richtig gepflegt wird. |
| Geringes Haaren (erwachsenes Fell): Nach der Flockenbildung haaren sie praktisch nicht mehr. | Das „rustikale“ Aussehen ist nicht für jeden geeignet: Kann Schmutz und Unrat bei Spaziergängen sammeln. |
| Gute Anpassung an verschiedene Wetterbedingungen: Das Fell schützt vor Kälte und Hitze. | Kann laut sein: Wenn das Bellen nicht kontrolliert wird. |
Interessante Fakten über den Bergamasker Hirtenhund
- Alte Geschichte: Es wird angenommen, dass Bergamasker Hirtenhunde bereits seit über 2000 Jahren existieren, was sie zu einer der ältesten Hirtenhunderassen macht.
- Drei Haartypen: Ihr einzigartiges Fell besteht aus drei verschiedenen Haartypen – Unterwolle („wooly“), längerem und steiferem Grannenhaar („goat“) und weicherem, feinerem Deckhaar („outer“), die sich verflechten und die charakteristischen Flocken bilden.
- Natürlicher Schutz: Die Flocken schützen den Hund nicht nur vor Witterungseinflüssen (Regen, Schnee, Kälte, Hitze), sondern dienten auch als Schutz vor Wolfsbissen und anderen Raubtieren beim Hüten der Herden.
- „Nicht haarende“ Rasse: Nach der vollständigen Ausbildung der Flocken haaren Bergamasker praktisch nicht im traditionellen Sinne. Abgestorbene Haare bleiben in den Flocken und fallen nicht im Haus aus.
- Selbstständige Arbeiter: Diese Hunde wurden für die selbstständige Arbeit gezüchtet und trafen oft Entscheidungen ohne direkten Befehl des Hirten, was von ihrer hohen Intelligenz und Intuition zeugt.
- Seltene Rasse: Trotz seiner einzigartigen Eigenschaften bleibt der Bergamasker Hirtenhund außerhalb Italiens eine relativ seltene Rasse.
- Name nach der Region: Der Name der Rasse stammt von der Provinz Bergamo in den italienischen Alpen, wo diese Hunde traditionell von Hirten eingesetzt wurden.
- Meister der Tarnung: Ihr Fell half ihnen, mit der Schafherde zu verschmelzen, wodurch sie für Raubtiere weniger sichtbar waren.
- „Vorhänge“ vor den Augen: Das über die Augen fallende Fell behindert das Sehen des Hundes nicht, sondern schützt die Augen im Gegenteil vor starker Sonne und Schnee in den Bergen.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse Bergamasker Hirtenhund (FAQ)
Haart der Bergamasker Hirtenhund stark?
Nachdem sich beim Bergamasker Hirtenhund seine charakteristischen Flocken vollständig gebildet haben (normalerweise bis zu 2-3 Jahren), haart er praktisch nicht. Abgestorbene Haare bleiben in den Flocken und fallen nicht auf den Boden oder Möbel. Im Welpenalter und während der Übergangsphase der Fellbildung (etwa von 8-12 Monaten bis 2 Jahren), wenn sich das weiche Welpenfell verändert, kann jedoch ein gewisser Haarausfall beobachtet werden.
Ist die Fellpflege beim Bergamasker kompliziert?
Die Fellpflege des Bergamaskers ist einzigartig, aber nicht übermäßig kompliziert, wenn man ihre Besonderheiten versteht. Die arbeitsintensivste Zeit ist die Bildung der Flocken (vom 1. bis zum 3. Lebensjahr), wenn man die sich verfilzenden Strähnen manuell trennen muss, damit sie keine durchgehende Matte bilden. Nach der vollständigen Flockenbildung ist die Pflege minimal: Man muss sie nicht bürsten, sondern nur regelmäßig überprüfen und Schmutz entfernen. Gebadet werden sie selten.
Haben Bergamasker Hirtenhunde einen spezifischen Geruch?
Ein gesunder Bergamasker Hirtenhund mit korrekt gepflegtem Fell sollte keinen starken, unangenehmen Geruch haben. Ihr Fell besitzt eine natürliche Fettschicht, die Schmutz abweist. Wenn das Fell nach dem Baden jedoch nicht richtig getrocknet wird, kann es lange feucht bleiben, was zu einem muffigen oder schimmeligen Geruch führen kann. Auch bei Hauterkrankungen kann Geruch entstehen.
Sind Bergamasker Hirtenhunde für das Leben in einer Wohnung geeignet?
Der Bergamasker Hirtenhund fühlt sich am wohlsten in einem Privathaus mit einem eingezäunten Garten, wo er ausreichend Platz zur Bewegung hat. Er kann sich an das Leben in einer großen Wohnung anpassen, aber nur unter der Voraussetzung täglicher, langer und aktiver Spaziergänge sowie ausreichender geistiger Auslastung. Für eine kleine Wohnung ist diese Rasse nicht sehr geeignet, da sie Aktivität und Platz benötigt.
Wie vertragen sich Bergamasker mit Kindern und anderen Tieren?
Bei richtiger früher Sozialisierung vertragen sich Bergamasker Hirtenhunde in der Regel gut mit Kindern, zeigen Geduld und Schutzinstinkte. Sie können hervorragende Spielkameraden sein. Was andere Tiere betrifft, so ist auch hier eine frühe Sozialisierung entscheidend. Sie können mit anderen Hunden und Katzen zusammenleben, besonders wenn sie zusammen aufgewachsen sind. Als Hirtenrasse können sie jedoch manchmal versuchen, andere Tiere oder kleine Kinder zu „hüten“.
Wie viel körperliche Aktivität benötigt der Bergamasker Hirtenhund?
Der Bergamasker ist ein Hund mit moderatem Energieniveau. Er benötigt tägliche körperliche Aktivität, um gesund und glücklich zu bleiben. Empfohlen wird mindestens eine Stunde Aktivität pro Tag, die lange Spaziergänge, Joggen, Spiele im Freien (z.B. mit dem Ball) oder Hundesport umfassen kann. Er benötigt auch geistige Stimulation, um Langeweile zu vermeiden.
Sind sie leicht zu erziehen?
Bergamasker Hirtenhunde sind intelligent und lernfähig, aber ihre Unabhängigkeit und manchmal Sturheit können eine Herausforderung darstellen. Sie reagieren am besten auf geduldiges, konsequentes Training mit positiver Verstärkung. Grobheit oder Ungerechtigkeit können zu Widerstand führen. Diese Rasse eignet sich besser für erfahrene Hundehalter, die die Denkweise von Hirtenrassen verstehen. Ihre Verwandten, wie zum Beispiel der Picardische Schäferhund, sind ebenfalls für ihre Intelligenz und die Notwendigkeit eines durchdachten Trainingsansatzes bekannt.
Video über die Rasse Bergamasker Hirtenhund
- Klug, geduldig, ausgeglichen
- Treu, gut mit Kindern
- Vielseitig: Hüten + Bewachen
- Sehr robuste Gesundheit, langlebig
- Unabhängig — „Partner“, kein Befehlsempfänger
- Das besondere Flockenfell braucht spezielle Pflege
- Braucht Arbeit und Raum
- Zurückhaltend gegenüber Fremden
| Maremmen-Abruzzen-Schäferhund | Puli | Briard | |
|---|---|---|---|
| Höhe | 60–73 cm | 36–45 cm | 56–68 cm |
| Energie | 3 | 4 | 4 |
| Wohnung | 1.5 | 3 | 2 |
| Anfänger | 2 | 2.5 | 2.5 |
Warum hat der Bergamasker so ein ungewöhnliches Fell?
Ist der Bergamasker gut für die Familie?
Wie pflegt man das Flockenfell?
FCI-Standard Nr. 194 · Ente Nazionale della Cinofilia Italiana
Züchter wählen · Grundlagen der Erziehung · Zuhause vorbereiten
