Englischer Mastiff

By tvaryny
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Kurz Einer der schwersten Hunde der Welt mit gutmütigem Herzen — Würde, Kraft und Ruhe: ausgeglichen, treu, überlegt und sanft. Der Englische Mastiff ist ein gigantischer Molosser mit schwarzer Maske, der sich seiner Kraft bewusst ist und sie nicht ohne Not einsetzt; trotz furchteinflößender Größe ein ruhiger, gutmütiger Familienbegleiter, wachsam gegenüber Fremden, aber nicht feindselig.
Wohnung ⚠KinderKatzenAndere HundeAnfänger
Parameter
Höhe70–80 cm
Gewicht55–100 kg
Lebenserwartung6–10 Jahre
FCI-Gruppe2 · Pinscher, Schnauzer, Molosser
HerkunftGroßbritannien
Größe
Schulterhöhe 70–80 cmGewicht 55–100 kg
Bewertungen · 12 · Dataset
FamilieKinderAnfängerErziehungEnergieGesundhe.HaarenSabbernBellenWohnungWetterJagdtrieb
Genaue Bewertungen
Familie5.0
Kinder4.5
Anfänger2.5
Erziehung3.5
Energie2.0
Gesundheit3.0
Haaren3.0
Sabbern4.0
Bellen2.5
Wohnung2.0
Wetter3.5
Jagdtrieb1.5
Häufige Krankheiten
  • Hüft- und Ellbogendysplasie
  • Magendrehung (Bloat, Riese)
  • Krebs (Lymphom, Osteosarkom) — Haupttodesursache
  • Herzerkrankungen; Entropium
  • Kurze Lebenserwartung des Riesen
Ernährung

Hochwertiges Futter für eine große Rasse, kontrolliertes Wachstum im Welpenalter (Gelenke), Fütterung in kleinen Portionen (Drehungsrisiko). Maßvolle Auslastung ohne Gelenküberlastung im Jungalter; Gewichtskontrolle.

Der Englische Mastiff (English Mastiff) ist eine Rasse, die Majestät, Kraft und Gelassenheit verkörpert. Dieser gigantische Hund, einer der schwersten der Welt, beeindruckt durch seine Ausmaße, doch unter der furchteinflößenden Hülle verbirgt sich ein unglaublich gutmütiges und treues Herz. Trotz seiner Größe kann der Mastiff ein wunderbarer Begleiter für die Familie werden. Er neigt nicht zu grundloser Aggression und begegnet Fremden eher wachsam als feindselig. Es entsteht der Eindruck, dass Englische Mastiffs sich ihrer Kraft vollkommen bewusst sind und keine Notwendigkeit sehen, diese ohne triftigen Grund unter Beweis zu stellen. Sie sind ruhig, ausgeglichen und lieben ihre Familie abgöttisch, für die sie zu einem zuverlässigen Beschützer werden. Mehr dazu erfahren Sie auf Tvaryny.

Kurzer Überblick über die Rasse Englischer Mastiff
Englischer Mastiff liegend
HerkunftGroßbritannien
Erste ErwähnungAntike, moderner Standard seit dem 19. Jh.
Lebenserwartung6-10 Jahre
WiderristhöheRüden: ab 76 cm, Hündinnen: ab 70 cm
GewichtRüden: 73-100 kg, Hündinnen: 54-77 kg
TemperamentRuhig, treu, mutig, gutmütig
AktivitätsbedarfNiedrig
Neigung zum SabbernHoch
Neigung zum SchnarchenHoch
Geschichte und Ursprung der Rasse

Die Geschichte des Englischen Mastiffs reicht bis in die graue Vorzeit zurück, und es ist fast unmöglich, sie bis zu den absoluten Anfängen zurückzuverfolgen. Man geht davon aus, dass riesige Hunde, die Mastiffs ähnelten, mit keltischen Stämmen, die durch Europa zogen, nach Britannien gelangten. Dank der Isolation auf der Insel bildete sich hier ein einzigartiger Typ von Kampfhunden heraus, die durch ihre Kraft und ihren Mut bestachen. Als die Römer auf den Britischen Inseln einfielen, waren sie von diesen wilden Hunden so beeindruckt, dass sie begannen, sie nach Rom zu exportieren. Dort nahmen sie an Gladiatorenkämpfen in der Arena teil, wo Bären, Löwen und Stiere ihre Gegner waren. Wahrscheinlich gaben ihnen auch die Römer den Namen „Mastiff“ (vom lat. mansuetus – „zahm“, „gezähmt“, was etwas ironisch klingt).

Im mittelalterlichen England wurden Mastiffs als zuverlässige Wächter für Burgen und Anwesen sowie für die Jagd auf Großwild wie Wölfe und Bären eingesetzt. Im Laufe der Zeit, als der Bedarf an Kampf- und Jagdhunden schwand, stand die Rasse kurz vor dem Aussterben, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg. Um die Population wiederherzustellen, mussten Enthusiasten große Anstrengungen unternehmen und die überlebenden reinrassigen Mastiffs mit Vertretern anderer molossoider Rassen kreuzen, wie dem Bullmastiff und möglicherweise der Deutschen Dogge. Dank dieser Zuchtarbeit gelang es, die Rasse wiederzubeleben. Der moderne Englische Mastiff ist das Ergebnis der titanischen Arbeit von Züchtern, der seine Erhabenheit bewahrt hat, aber deutlich sanfter und ruhiger geworden ist.

Wie sieht ein Englischer Mastiff aus: Standard und Erscheinungsbild
Englischer Mastiff Kopfprofil

Der Englische Mastiff ist ein Hund, der durch eine harmonische Kombination aus Kraft und Adel beeindruckt. Sein Körper ist massiv, muskulös, mit einem breiten und tiefen Rumpf.

  • Kopf: Sehr groß, breit, mit quadratischen Umrissen. Je breiter der Kopf, desto besser laut Standard. Die Stirn ist flach, aber wenn der Hund an etwas interessiert ist, bilden sich dort Falten.
  • Fang: Kurz, breit, stumpf, mit der charakteristischen „schwarzen Maske“, die Schnauze, Ohren und die Augenpartie bedeckt.
  • Augen: Klein, dunkel (haselnuss- oder dunkelbraun), weit auseinanderliegend. Der Blick ist ruhig und weise.
  • Ohren: Klein, dünn im Griff, V-förmig, hoch und weit angesetzt, liegen eng an den Wangen an.
  • Körper: Die Brust ist breit und tief. Der Rücken ist breit und muskulös. Der Rumpf ist lang und mächtig.
  • Rute: Hoch angesetzt, an der Basis breit und zum Ende hin schmaler werdend. Im Ruhezustand hängt sie herab, bei Erregung hebt sie sich, jedoch nicht über die Rückenlinie.
  • Fell: Kurz, eng anliegend, mit dichter und weicher Unterwolle, die vor schlechtem Wetter schützt.
  • Farben: Apricot, Fawn (falb), Silber-Fawn, gestromt. Ein obligatorisches Element ist die schwarze Maske.
Charakter und Temperament
Englischer Mastiff

Trotz seines furchterregenden Aussehens ist der Englische Mastiff ein „sanfter Riese“. Sein Charakter lässt sich als ruhig, ausgeglichen und extrem loyal gegenüber seiner Familie beschreiben. Es ist ein Begleithund, der menschliche Aufmerksamkeit braucht und Einsamkeit nur schlecht erträgt. Mastiffs bellen selten und geben nur dann Laut, wenn eine reale Bedrohung für ihre Besitzer besteht. Sie sind nicht hektisch und neigen nicht zu aktiven Spielen; sie ziehen es vor, das Geschehen ruhig von ihrem Platz aus zu beobachten. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie keine Spaziergänge benötigen. Ähnlich wie der Sussex Spaniel, der ebenfalls eine ruhige Rasse ist, braucht der Mastiff tägliche, aber nicht erschöpfende Spaziergänge.

Fremden gegenüber begegnen sie mit einem natürlichen Misstrauen. Ein Mastiff wird sich nicht auf einen Gast stürzen, aber er könnte sich zwischen ihn und seinen Besitzer stellen und die Situation aufmerksam bewerten, bis er sicher ist, dass keine Gefahr droht. Ihr Schutzinstinkt ist angeboren. Sie werfen einen potenziellen Angreifer eher durch ihre schiere Masse um, als dass sie ihre Zähne einsetzen. Es sind sehr intelligente und feinfühlige Hunde, die die Stimmung ihres Besitzers genau spüren. Grobheit und Schreien können einen Mastiff tief kränken, daher sollte die Erziehung auf Respekt und Gedulld basieren.

Gesundheit: Typische Krankheiten und Vorbeugung
Englischer Mastiff Welpe

Wie viele Riesenrassen neigen Englische Mastiffs leider zu einer Reihe von erblichen und erworbenen Erkrankungen. Es ist wichtig, diese Risiken zu kennen, um rechtzeitig vorzubeugen und den Tierarzt aufzusuchen.

ErkrankungSymptome und Vorbeugung
Hüft- und EllbogendysplasieLahmheit, Schmerzen bei Bewegung, Unlust aufzustehen. Vorbeugung: Gewichtskontrolle, moderate Belastung (besonders bei Welpen), hochwertiges Futter, Röntgenaufnahmen zur Früherkennung.
Magendrehung (Blähbauch)Unruhe, vergebliches Erbrechen, aufgeblähter Bauch. Vorbeugung: Fütterung kleinerer Portionen 2-3 Mal täglich, Vermeidung von Aktivität direkt nach dem Essen.
KardiomyopathieAtemnot, Husten, schnelle Ermüdung. Vorbeugung: Regelmäßige Untersuchungen beim Kardiologen, ausgewogene Ernährung.
Augenkrankheiten (Entropium, Ektropium, Cherry Eye)Tränenfluss, Rötung, eitriger Ausfluss. Vorbeugung: Regelmäßige Kontrolle der Augen, Hygiene. Oft ist ein chirurgischer Eingriff nötig.
Cystinurie (Harnsteine)Häufiges Wasserlassen, Blut im Urin. Vorbeugung: Spezielle Diät, ausreichende Wasseraufnahme.
FettleibigkeitÜbergewicht, Kurzatmigkeit. Vorbeugung: Strenge Kontrolle der Futterration, regelmäßige, aber moderate körperliche Bewegung.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Regelmäßige Tierarztbesuche, richtige Ernährung und eine aufmerksame Haltung gegenüber jeglichen Veränderungen im Verhalten und Wohlbefinden Ihres Lieblings sind der Garant für ein langes und glückliches Leben.

Pflege des Englischen Mastiffs
Mastiff Pflege

Die Pflege eines Mastiffs ist nicht allzu kompliziert, hat aber ihre Besonderheiten.

  1. Fellpflege: Das kurze Fell des Mastiffs benötigt keine aufwendige Pflege. Es reicht aus, es 1-2 Mal pro Woche mit einer Gummibürste oder einem Handschuh zu bürsten, um abgestorbene Haare zu entfernen. Während des saisonalen Fellwechsels (Frühling und Herbst) sollte die Prozedur täglich durchgeführt werden.
  2. Baden: Baden Sie den Mastiff nur bei Bedarf, nicht öfter als ein paar Mal im Jahr. Verwenden Sie spezielle Shampoos für kurzhaarige Hunde, um Hautreizungen zu vermeiden.
  3. Pflege der Augen und Falten im Gesicht: Dies ist ein sehr wichtiger Aspekt. Die Falten im Gesicht müssen täglich mit einem trockenen Tuch oder einer speziellen Lotion abgewischt werden, um bakterielle Infektionen zu verhindern. Auch die Augen erfordern regelmäßige Kontrolle und Reinigung von natürlichem Ausfluss.
  4. Ohren und Krallen: Überprüfen Sie die Ohren regelmäßig auf Schmutz und Anzeichen von Entzündungen. Schneiden Sie die Krallen einmal im Monat, falls sie sich nicht auf natürliche Weise abnutzen.
  5. Körperliche Belastung: Mastiffs sind keine Sportler. Ihnen genügen gemütliche Spaziergänge von insgesamt 30-60 Minuten pro Tag. Es ist wichtig, Welpen nicht zu überlasten, solange ihre Gelenke noch nicht gefestigt sind.

Denken Sie daran, dass Mastiffs Hitze schlecht vertragen. An heißen Sommertagen sollten Spaziergänge auf den frühen Morgen oder späten Abend verlegt werden. Tagsüber sollte dem Hund ein kühler Ruheplatz und Zugang zu frischem Wasser garantiert sein.

Erziehung und Sozialisierung
Mastiff Training

Mastiffs sind kluge Hunde, können aber stur sein. Die Erziehung muss konsequent, geduldig und ruhig sein. Sie werden nicht gedankenlos denselben Befehl viele Male wiederholen. Ein Mastiff merkt sich das Kommando und führt es aus, wenn er es für nötig hält. Der Schlüssel zum Erfolg ist positive Bestärkung: Lob, Leckerlis, Zuneigung.

Frühe Sozialisierung ist entscheidend. Von klein auf muss der Welpe mit verschiedenen Menschen, Geräuschen, Orten und anderen Tieren vertraut gemacht werden. Dies hilft, einen selbstbewussten und ausgeglichenen Hund heranzuziehen, der angemessen auf neue Situationen reagiert. In Anbetracht ihrer Größe und Kraft kann ein unkontrollierter Mastiff ein ernstes Problem darstellen. Daher ist ein Gehorsamkeitskurs obligatorisch. Wenden Sie niemals körperliche Gewalt oder Geschrei an – das kann das Vertrauen des Hundes für immer zerstören.

Ernährung: Wichtige Empfehlungen
Mastiff Futter

Die Fütterung eines solchen Riesen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Die Ration muss ausgewogen sein und dem Alter sowie dem Aktivitätsniveau des Hundes entsprechen. Viele Besitzer und Züchter bevorzugen hochwertiges Trockenfutter der Holistic- oder Super-Premium-Klasse für Riesenrassen. Solches Futter enthält bereits alle notwendigen Vitamine, Mineralien und Chondroprotektoren zur Unterstützung der Gelenkgesundheit.

Bei natürlicher Fütterung (BARF/Kochen) sollte die Basis aus magerem Fleisch (Rind, Pute), Innereien, Seefisch, Sauermilchprodukten (Quark), Getreide (Reis, Buchweizen) und Gemüse bestehen. Die wichtigste Regel – nicht überfüttern! Fettleibigkeit ist Feind Nr. 1 für die Gelenke und das Herz des Mastiffs. Ein erwachsener Hund wird 2 Mal täglich gefüttert, wobei die Tagesration auf zwei Portionen aufgeteilt wird, um das Risiko einer Magendrehung zu vermeiden. Sauberes Trinkwasser sollte immer frei verfügbar sein.

Vor- und Nachteile der Rasse
Englischer Mastiff Foto
VorteileNachteile
Unglaubliche Treue zur Familie. Der Mastiff ist der Schatten seines Besitzers.Riesige Ausmaße. Braucht viel Platz im Haus und im Auto.
Ruhiger und ausgeglichener Charakter. Neigt nicht zu Hysterie und grundlosem Bellen.Hohe Unterhaltskosten. Große Ausgaben für Futter und tierärztliche Betreuung.
Hervorragender Wächter. Allein sein Anblick schreckt Kriminelle ab.Starkes Sabbern und Schnarchen. Darauf muss man vorbereitet sein.
Kommt gut mit Kindern aus. Sehr geduldig und vorsichtig mit den Kleinen.Kurze Lebenserwartung. Im Durchschnitt 6-10 Jahre.
Benötigt keine intensive körperliche Belastung. Ruhige Spaziergänge reichen aus.Neigung zu bestimmten Krankheiten. Besonders Gelenkprobleme.
Lernt leicht. Intelligent und bestrebt, dem Besitzer zu gefallen.Verträgt Hitze und Einsamkeit schlecht.
Interessante Fakten über die Rasse
  • Rekordhalter im Guinness-Buch: Der schwerste Hund der Welt war ein Englischer Mastiff namens Aicama Zorba. Im Jahr 1989 betrug sein Gewicht 155,6 kg.
  • Hunde auf der „Titanic“: Es gibt die Theorie, dass sich an Bord der „Titanic“ ein Englischer Mastiff befand, der einem der Passagiere der ersten Klasse gehörte.
  • Mastiffs und das Gesetz: Im mittelalterlichen England gab es ein Gesetz, nach dem es nur dem Adel erlaubt war, Mastiffs zum Schutz zu halten.
  • Herkunft des Namens: Neben der lateinischen Version gibt es die Vermutung, dass der Name „Mastiff“ vom angelsächsischen Wort „masty“ abstammt, was „mächtig“ bedeutet.
  • Verwandtschaftsverhältnisse: Der Englische Mastiff ist der Vorfahre vieler anderer molossoider Rassen, einschließlich des Bullmastiffs und des Neapolitanischen Mastiffs.
Häufig gestellte Fragen zur Rasse (FAQ)

Eignet sich der Englische Mastiff für die Wohnungshaltung?
Theoretisch ja, wenn die Wohnung groß ist. Mastiffs sind in Innenräumen wenig aktiv. Das Hauptproblem wird jedoch die Größe sein. Der Hund braucht viel Platz, und in einer kleinen Wohnung wird es ihm zu eng. Die ideale Variante ist ein Privathaus mit einem gut eingezäunten Grundstück.

Sind Englische Mastiffs aggressiv?
Nein. Ein richtig erzogener und sozialisierter Mastiff ist die Verkörperung der Ruhe. Aggression ist für diese Rasse untypisch. Sie sind hervorragende Wächter, aber ihre Taktik besteht darin, abzuschrecken, nicht anzugreifen.

Haaren sie stark und sabbern sie?
Ja. Mastiffs haaren das ganze Jahr über, mit Spitzen im Frühling und Herbst. Auch das Sabbern ist ein charakteristisches Merkmal, besonders nach dem Trinken, Fressen oder in Erwartung eines Leckerbissens. Besitzer sollten immer ein Handtuch griffbereit haben.

Wie viel kostet ein Welpe des Englischen Mastiffs?
Der Preis für einen Welpen von verantwortungsvollen Züchtern kann ziemlich hoch sein, da er die Kosten für die Pflege der Elterntiere, veterinärmedizinische Tests, Impfungen und eine hochwertige Aufzucht beinhaltet. Der Preis kann je nach Stammbaum und Ruf des Züchters stark variieren und liegt oft im vierstelligen Euro-Bereich.

Kann man einen Mastiff lange alleine lassen?
Nein. Dies ist eine sehr menschenbezogene Rasse. Sie leiden unter Einsamkeit, was zu destruktivem Verhalten und Depressionen führen kann. Diese Rasse ist nicht für Menschen geeignet, die viel Zeit außer Haus verbringen. Sogar ein so selbstständiger Hund wie der Portugiesische Wasserhund braucht Kommunikation, aber für den Mastiff ist sie eine lebenswichtige Notwendigkeit.

Video über die Rasse
Vorteile
  • Ruhig, ausgeglichen, gutmütig
  • Treu und sanft zur Familie
  • Überlegt — beurteilt, statt impulsiv zu reagieren
  • Zuverlässiger Beschützer ohne unnötige Aggression
Nachteile
  • Einer der schwersten Hunde — braucht Raum
  • Sabbert stark
  • Kurzes Riesenleben (6–10 Jahre)
  • Neigung zu Krebs und Gelenkproblemen
Vergleich mit ähnlichen Rassen
BullmastiffBroholmerDeutsche Dogge
Höhe61–69 cm70–75 cm72–90 cm
Energie2.52.53
Wohnung2.522
Anfänger2.52.52.5
Häufige Fragen
Ist der Englische Mastiff aggressiv?
Nein — ein ruhiger, gutmütiger Riese, der sich seiner Kraft bewusst ist und sie nicht ohne Not einsetzt; Fremden gegenüber ist er wachsam, aber nicht feindselig, und reagiert nur bei echter Bedrohung.
Ist der Englische Mastiff gut für die Familie?
Sehr — trotz seiner Größe ein treuer, sanfter und geduldiger Begleiter, gut mit Kindern und anderen Tieren; wichtig sind Raum und eine ruhige, konsequente Führung.
Wie alt wird der Englische Mastiff?
Leider nicht alt — 6–10 Jahre, wie alle Riesen; Hauptursachen sind Krebs und Gelenkprobleme, daher sind Gewichtskontrolle und regelmäßige Untersuchungen wichtig.
Quellen

FCI-Standard Nr. 264 · The Kennel Club

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